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Full text of "Abhandlungen der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Königlich Böhmischen Gesellschaft der Wissenschaften vom Jahre ... = Rozpravy Trídy mathematicko-prírodovedecké Královské ceské spolecnost nauk zu roku .."

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ABHANDLUNGEN 


der 


mathematisch-naturwissenschaftlichen  Classe 


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der 


königl.  böhmischen  Gesellschaft  der  Wissenschaften 


vom  Jahre  ISST'— 1S88. 


VII.   Folge,    2.   Band. 


MIT   19  TAFELN. 


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PR  AG. 

Verlag  der  königl.  böhmischen  Gesellschaft  der  Wissenschaften. 

1888. 


Druck  von  Dr.  Ed.  Grégr. 


ROZPRAVY 


třídy  mathematicko  -  přírodovědecké 


královské  české  společnosti  nauk 


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S     19     TABULKAMI. 


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V  PRAZE. 

Nákladem  královské  české  společnosti  nauk.  —  Tiskem  dra.  Ed.  Grégra. 

1888. 


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INHALT.  -  OBSAH. 


1.  Ph.  Počta,  Die  Antliozoěn  der  böhmischen  Kreideformation.  (Mit  2  Taf.  u.  29  Textabbild.) 

2.  Ott.  Novák,  Studien  au  Echinodermeu  der  böhm.  Kreideformation.  I.  Die  irregul.  Echiniden  der 

Cenomanstufe.  (Mit  3  Taf.) 

3.  K.  Küpper,  Die  Flächen  F*  und  F'. 

4.  Stcmisl.  Kostlivý,  Über  die  Temperatur  von  Prag. 

_  Í    Výsledky  dešfoměrného  pozorování  provedeného  v  Čechách  v  roce  1887.  — 

(    Resultate  der  ombrometrischen  Beobachtungen  in  Böhmen  während  des  J.  1887. 

6.  W.  Matzka,  Natürlichste  Berechnung  musikalischer  Tonleitern. 

7.  F.  Augustin,  Über  den  jährlichen  Gang  der  meteorologischen  Elemente  zu  Prag.  (Mit  4  Tafeln.) 

8.  J.   Velenovshý,  Die  Farne  der  böhm.  Kreideformation.  (Mit  6  Taf.). 

9.  M.  Lerch,  Über  Functionen  mit  beschränktem  Existenzbereiche. 

10.  K.  Küpper,  Zur  Geometrie  der  Flächen  dritter  u.  vierter  Ordnung. 

11.  Ä.  Štole,  Monografie  českých  Tubificidii.  Mo't'   '     '  '     a  systematická  studie.  (Se  4  tab.). 

12.  M.  Hermite,  Sur  la  transformation  de  V  integrale  elliptique  de  seconde  espéce.   Extrait   ď  une 

lettre  adr.  á  M.  M.  Lerch. 


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DIE 


ANTHOZOEN 


DER 


BÖHMISCHEN  KREIDEFORMATION. 


VON 


PHILIPP  POCTA, 

ASSISTENTEN  DER  GEOLOGIE  AM  MUSEUM  DES  KÖNIGREICHES  BÖHMEN. 


(Mit  2  lith.  Tafeln  und  29  Abbildungen  im  Texte.) 
(Abliandlungen  der  k.  böhm.  Gesellschaft  der  Wissenschaften.  —  VH.  Folge,  2.  Band.) 

{Mathematisch-naturwissenschaftliche  Classe    Nr.  H.) 


PRAG. 

Verlag  der  königl.  böhm.  Gesellschaft  der  Wissenschaften.  —  Druck  von  Dr.  Ed.  Grégr. 

1887. 


VORWORT. 

Obzwar  die  Anthozoen  der  böhmischen  Kreideformation  bereits  im  Jahre  1846 
von  Beuss  in  seiner,  für  die  damalige  Zeit  höchst  beachtenswerthen  und  bis  heut 
zu  Tage  den  Grundstein  der  Palaeontologie  der  böhm.  Kreide  bildenden  Arbeit  („Die 
Versteinerungen  der  böhm.  Kreideformation")  beschrieben  und  abgebildet  wurden,  so 
habe  ich  dennoch  nicht  gescäumt  über  Anregung  von  Seite  meines  hochverehrten 
Lehrers  Herrn  Prof.  Dr.  Ant.  Fric  dem  im  Museum  des  Königreiches  Böhmen  sich 
befindenden  Anthozoenmateriale  nähere  Aufmerksamkeit  zu  schenken. 

Es  geschah  dies  nicht  nur  deswegen,  weil  die  Beschreibungen  der  Anthozoen, 
welche  Beuss  in  seinem  obenangeführten  Werke  veröifentlichte  nach  dem  jetzigen 
Standpunkte  der  Wissenschaft  unzulänglich  und  ungenau  sind,  sondern  auch  aus  der 
Ursache,  weil  die  Arbeiten  der  Landesdurchforschungskommission  ein  reiches  Mate- 
rial von  Anthozoen  aus  vielen  neuen  Fundorten  der  böhmischen  Kreide  zu  Tage  för- 
derten, in  welchem  manche  neue,  bisher  nicht  bekannte  Art  sich  vorfand. 

Auch*  wollte  ich  mit  einer  neuerlichen  Revision  unserer  Kreideanthozoen 
einem,  bei  allen,  zum  Behufe  geologischer  Studien  vorgenommenen  Petrefakten- 
bestimmungen  lebhaft  gefühlten  Mangel  einer  Monographie  dieses  Theiles  der  Fauna 
nach  Kräften  abhelfen. 

Was  die  äussere  Form  dieser  Arbeit  anbelangt,  so  habe  ich,  um  die  leichtere 
Handhabung  dieser  Abhandlung  bei  der  Bestimmung  unserer  Anthozoen  zu  ermög- 
lichen und  manchem  einheimischen  Palaeontologen  und  Sammler  eine  ganze  Bibliothek 
oft  schwer  zugänglicher  Werke  zu  ersetzen,  bei  allen  Gattungen  die  —  meist  längs 
bekannten  —  Diagnosen  nochmals  angeführt. 

Die  geologischen  Verhältnisse  unserer  Anthozoen  sind  nur  wenig  mannigfaltig, 
was  sich  durch  die  verhältnismässig  geringe  Anzahl  von  Arten  erklärt.  Weiter  ist 
wie  bei  Versteinerungen   anderer  Ordnungen  auch   hier  der  eigenthümliche  Umstand 


bemerkenswerth,  dass  die  grösste  Anzahl  der  Arten  in  der  untersten  cenomanen  Ab- 
theilung (liorycaner  Schichten)  unserer  Kreideformation  angetroffen  wird. 

Am  Schlüsse  dieser  Abhandlung  werden  diese  Verhältnisse  eingehender  be- 
sprochen werden. 

Die  Eintheilung  unserer  Kreideformation  in  einzelne  Schichten,  wie  sie  von 
der  geologischen  Section  der  Landesdurchforschungskommission  geliefert  wurde,  habe 
ich  als  allgemein  bekannt  vorausgesetzt. 

Endlich  sei  hier  noch  bemerkt,  dass  alle  Originalstücke,  so  wie  alle  von  mir 
hier  besprochenen  Exemplare  in  den  Sammlungen  des  Museums  des  Königreiches 
Böhmen  aufbewahrt  sind. 

Von  den  Reussischen  Originalen  lag  mir  keines  vor. 


1.  Verzeichnis  der  benutzten  Literatur. 


Um  die  Anfülinmgen  und  Citáte  im  Texte  möglichst  abzukürzen  und  das  Aufsuchen 
einzelner  zu  erleichtern,  habe  ich  im  nachstehenden  Verzeichnise  alle,  von  mir  bei  dieser 
Abhandlung   benutzten  Schriften   nach    dem  Datum   ihrer  Veröffentlichung   zusammengestellt: 

1.  1822.  Mantell  Gid.  The  fossils  of  the  South  Downs  or  Illustrations  of  the  Geology  of  Sussex. 

2.  1827.  Morren.    Polyparium  fossilium  in  nostra  patria  repertorum  descriptio.    In:  Annales 

Academiae  Groninganae. 
8.  1837.  Koch  et  Dunker.  Beiträge  zur  Kenntnis  des  Norddeutschen  Oolithgebirges  und  dessen 
Versteinerungen. 

4.  1838.  Bronn  H.  Lethaea  geognostica. 

5.  1840—41,  Römer  F.  A.  Die  Versteinerungen  des  norddeutschen  Kreidegebirges. 

6.  1839 — 42.  Geinitz  H.  B.  Charakteristik  der  Schichten  und  Petrefakten  des  sächsisch  böhm. 

Kreidegebirges. 

7.  1826 — 44.  Goldfuss  G.  A.  Petrefacta  Germaniae. 

8.  1840—44.  Reitss  B.  E.  Geognostische  Skizzen. 

9.  1845—46.  Eeuss  B.  E.  Die  Versteinerungen  der  böhm.  Ki-eideformation. 

10.  1841 — 47.  Michelin.  Iconographie  zoophytologique. 

11.  1847.  Fitton  W.  A  stratigraphical  Acount  of  the  Section   from  Atherfield  to  Rocken  End. 

In  Quarterly  Journal  of  geol.  Soc.  Vol.  III. 

12.  1848.  Bronn  H.  Index  palaeontologicus. 

13.  —     Giebel.  Über  Polyparien   aus    dem  Plänermergel   des  subhercynischen  Beckens    um 

Quedlinburg.    In:  Zeitung  für  Zoologie,  Zootomie   und  Palaeozoologie  von  D'Alton 
&  Burmeister. 

14.  1849.  D'Orhigny.  Notes  sur  les  Polypös  fossiles. 

15.  —     Lonsdcde  W.  Notes   on   fossil  Zoophytes   found   in  the  Deposits   bescribed  by  Dr. 

Fitton  in  Memoir  entitled  (11).  In  Quarterly  Journal  of  geol.  Soc.  Vol.  V. 

16.  1849 — 50.  Geinitz  B.  E.  Das  Quadersandsteingebirge  oder  Kreidegebirge  in  Deutschland. 

17.  1850.  Lonsdale  W.  Notes  on  the  Corals.    In:  Dixon.  The  Geology  and  fossils  of  the  ter- 

tiary  and  cretaceous  formations  of  Sussex. 

18.  D'Orhigny  AI.  Prodrome  de  Palaeontologie  stratigraphique. 

19.  1851.  Milne  Edwards  &  J.  Haime.  Monographie   des  Polypiers   fossiles  des   terrains  pa- 

laeozoiques.    In:  Archive  du  Musée  d'histoire  naturelle.  Vol.  V. 


20.  1850—54.  Müne  Edwards  &  J.  Haime.  Monograpli  of  the  british   fossils  Corals.    Palae- 

ontographical  Society. 

21.  1854.  Reuss  A.  E.  Beiträge  zur  Cliarakteristik  der  Kreideschichten   in  den  Ostalpen  be- 

sonders im  Gosauthale  und  am  Wolfgangsee.   In:  Denkschriften  der  k.  k.  Akadem. 
der  Wissen.  Wien.  Band  VII. 

22.  —     Reuss  A.  E.  Über  drei  Polyparienspecies  aus  dem  oberen  Kreidemergel  von  Lem- 

berg.   In:  Palaeontographica.  Band  III.  pag.  119. 

23.  —     Reuss  A.  E.  Kurze  Übersicht  der  geognostischen  Verhältnisse  Böhmens. 
1848 — 57.  Müne  Edivards  &  J.  Haime.  Recherches  sur  les  Polypiers. 

24.  1848.  I.  Memoire:  Observations  sur  la  structure  et  le  développement  en  generál.  In:  An- 

nales des  Sciences  naturelles.    Tome  IX.  pg.  37 — 89. 

25.  —     II.  Memoire:  Monographie  de  Turbinolides.   Daselbst.  Tome  IX.  pg.  211—344. 

26.  1849.  III.  Memoire:  Monographie  de  Eupsamides.  Daselbst.  Tome  X.  pg.  65—114. 

27.  —     IV.  Memoire:  Monographie  de  Astreides.  Daselbst.  Tome  X.  pg.  209 — 321. 

28.  1852.  V.  Memoire:  Monographie  de  Osculinides.  Daselbst.  Tome  XIII.  pg.  62 — HO. 

29.  1854.  VI.  Memoire:  Monographie  de  Fongidae.  Daselbst.  Tome  XV.  pg.  73—144. 

30.  1856.  VII.  Memoire:  Monographie  de  Poritides.  Daselbst.  Tome  XVII.  pg.  21—70. 

31.  1858 — 61.  Fromentel  E.  de.  Introduction  ä  l'etude  des  polypiers  fossiles. 

32.  1857 — 61.  H.  Müne  Edwards  (et  J.  Haime).  Histoire  naturelle  de  Coralliaires. 
32a,  1861.  Fromentel  E.  de.  Palaeontologie  frangaises.  Zoophytes.  Terrain  crétacée. 

33.  1863.  Duncan  P.  M.  On  the  fossil  corals  of  the  West  Indián  Islands.  In :  Quarter.  Journal 

of  geol.  Society.  Band  XIX.  pg.  406—458. 

34.  —     Duncan  P.  M.  Note  on  the  fossil  corals  accompanying  the  Testacea   from  Jamaica. 

In:  Quarterl.  Journal  of  geol.  Soc.  XIX.  pg.  513—514. 

35.  1864.  Gahh  W.  M.  Triassic  and  cretaceous  fossils.    In:  Geolog.  Survey  of  California.  Pa- 

laeontology  Volume  I. 

36.  1864.  üredner  H.  Pteroceras-Schichten   der  Umgebung  von  Hannover.    In:  Zeitschrift  der 

deutsch,  geolog.  Gesellsch.    B.  XVI.  pag.  243. 

37.  1865.  Reuss  A.  E.  Über  einige  Anthozoen  der  Kössener  Schichten  und  der  Alpinen  Trias. 

In:  Sitzgsber.  der  k.  Akad.  der  Wiss.   Wien.  Band  L.  pag.  153. 

38.  —     Reuss  A.  E.    Zwei   neue  Anthozoen   aus  den  Hallstädter  Schichten.    In:  Sitzgsber. 

der  k.  Akad.  der  Wiss.  Wien.    Band  LI.  pag.  381. 

39.  1866.  Bölsche.   Die  Korallen  des  norddeutschen  Jura  und  Kreidegebirges.    In:  Zeitschrift 

der  deutsch,  geolog.  Gesell.  Band  XVIII.  pag.  439. 

40.  —     Lindström.  Nagra  iakttagelser  öfver  Zoantharia  rugosa.  In:  Stockholm  Akad.  Öfver- 

sigt.  Band  XXII.  pag.  271. 
4L    -^     Gümbel.  Beiträge  zur  Kenntnis  der  Procaen  oder  Kreideformation  im  nordwestlichen 

Böhmen  etc.    In:  Abhandlungen   der   köngl.  bayer.  Akademie  der  Wissenschaften. 

Band  IX. 
42.  1868.  Retiss  A.  E.  Palaeontologische  Studien  über  die  älteren  Tertiärschichten  der  Alpen. 

I.   Die  fossilen  Anthozoen  der  Schichten  von  Castelgomberto.    In:  Denkschrift  der 

k.  Akad.  der  Wiss.  Wien.   Band  XXVIII. 


43.  1868.  Hochstetter  voji.  Durchschnitt  durch  deu  Nordrand  der  böhm.  Kreidelormatioa.    In: 

Jahrbuch  der  k.  k.  geol.  Reichsanstalt.  Band  XVin. 

44.  1869.  Fric  Ant.   Palaeontologische  Untersuchungen  der  einzelnen  Schichten  in  der  böhm. 

Kreideformation.    I.  Perutzer  und  Korytzaner  Schichten.     In:  Archiv  für  naturwiss. 
Landesdurchforschung  von  Böhmen.    Band  I. 

45.  —     Eeuss  Ä.  E.  Palaeontologische  Studien  über  die  älteren  Tertiärschichten  der  Alpen. 

IL    Die  fossilen  Anthozoen    und  Bryozoen    der  Schichtengruppe   von  Crosara.    In: 
Denkschrift  der  k.  Akadem.  der  Wiss.  Wien.  Band  XXIX.  pag.  215. 

46.  1866 — 72.  Duncan.  A  monograph  of  the  British  fossils  Corals.  Palaeontographical  Society. 

47.  1871.  Bölsche.    In:    Geinitz   H.  B.    Das  Elbethalgebirge   in  Sachsen.    Palaeontographica. 

Band  XX. 

48.  —     Reuss  A.  E.    Nachtrag  zu  den  Anthozoen   des  Cenomans  von  Plauen.     In:  Geinitz. 

Das  Elbethalgebirge  iu  Sachsen.  Palaeontographica.  Band  XX. 

49.  —     Eeuss  A.  E.   Die   fossilen  Korallen   des   österr.-ungarischen  Miocaeus.    In:   Denk- 

schrift der  k.  Akad.  d.  Wiss.  Band  XXXI.  pag.  197. 

50.  1873.  Lindström.  Nagra  anteckningar  om  Anthozoa  tabulata.    In:  Akad.  Öfversigt.  Stock- 

holm. Band  XXX.  pag.  21. 

51.  —     Stoliczka  F.  The  corals    or  Anthozoa  with  notes  on  the  Sponges,  Foraminifera  etc. 

In:  Palaeontologia  Indica  Memoirs    of  the  Geological  Survey  of  India.     Cretaceous 
Fauna.  Vol.  IV.  4. 

52.  1876.  C'iofalo  S.   Note  sul    cretaceo  medio   di  Caltavuturo.    In:  Annuario    della  See.  dei 

Naturalisti  di  Modena.    Serie  IL  Anno  X. 

53.  —     Ciofalo  S.   I  fossili  del  Cenomaniano    di  Caltavuturo.    In:  ßendiconto    della   reale 

Accad.  delle  Scieuze  fisiche  e  matem,  di  Napoli.  Fase.  I. 
ö3a.  1877.  Teller  Fr.  Über  neue  Paidisten  aus  der  böhm.  Kreideformatiou.  In:  Sitzgsber.  der 
k.  Akad.  d.  Wiss.  Wien.  Band  LXXV.. 

54.  1879.  Zittel  K.  A.  Handbuch  der  Palaeontologie.  Band  I.  pag.  203— 278. 

55.  1882.  Seqiienza  G.  Studi  geologici  e  palaeoatologici  sul  cretaceo  medio  deHltalia  meridio- 

nale.   In:  Reale  Accad.  dei  lincei.  Roma.  Band  GCLXXIX. 

56.  1883.  Hang  E.  Über  sogenannte  Ghaetetes    ans   mesozoischen  Ablagerungen.    In:  Neues 

Jahrbuch  für  Mineralogie,  Geol.  &  Palaeontol. 

57.  —     Fric  Ant.   Studien  im  Gebiete  der  böhm.  Kreideformation.    III.    Iserschichteu.    In : 

Archiv  für  naturwiss.  Landesdurchf.  von  Böhmen.  Band.  V. 

58.  1884.  Hoernes  B.  Eleihente  der  Palaeontologie. 

59.  —     Duncan  M.   Revision  of  the  Genera  and  Families  of  the  Madreporaria.    In:  Linn. 

Soc.  Journ.  Zoolog. 

60.  —     Duncan  M.  On  the  internal  Structur  and  classificatory  Position  of  Micrabacia  coro- 

nula.   Quarterly  Journal  geol.  Soc.  XL.  pg.  561. 

61.  —     Laube  G.  C.  Geologische  Excursiouen  im  Thermalgebiet  des  nordwestlichen  Böhmens. 

62.  1885.  Tomes  B.  F.  On  some  inperfectly  known  Madreporaria  from  the  Cretaceous  of  Eng- 

land.  In:  Geological  Magazine. 


8 

63.  1885.  Počta  Ph.    Über   fossile  Kalkelemente   der  Alcyoniden  und  Holothuriden  und  ver- 

wandte  recente  Formen.    In:  Sitzungsber.  der   k.  Akademie  der  Wissensch.  Wien. 
Band  XCII. 

64.  1886.  Počta  Ph.  Notiz  über  eine  neue  Korallengattung  aus  dem  Cenoman  Böhmens.    In: 

Verhandl.  der  k.  k.  geolog.  Eeichsanstalt  pag.  119. 

65.  —      Trautschold  H.  Le  Neocomien  de  Sably  en  Crimée.    In:  Nouveaux  Memoires  de  la 

Société  imper.  des  naturalistes  de  Moscou.  Tome  XV.  Livraison  4. 


2.  Historische  Einleitung. 


Bevor  wir  zu  der  eigentlichen  Beschreibung  der  böhm.  Anthozoen  schreiten,  so  wollen 
wir  vorerst  in  kurzen  Zügen  die  historische  Entwickelung  der  Kenntnis  unserer  Anthozoen 
darlegen  und  am  Ende  dieses  kleinen  Absatzes  ein  kritisches  Verzeichnis  aller  bisher  be- 
kannten böhm.  Kreideanthozoen  folgen  lassen. 

Der  erste,  welcher  Anthozoen  aus  unserer  Kreideformation  anführte  und  ziemlich  ein- 
gehend beschrieb,  war  H.  B.  Geinitz  (6.  pag.  92),  dem  etwa  3  Arten  dieser  Versteinerungen 
bekannt  waren. 

Vorest  ist  es  eine  Astraea  (?  geometrica)  aus  dem  Horsteinkonglomerate  von  Kut- 
schlin,  die  zweifelsohne  als  eine  Dimorphastraea  oder  Thamnastraea  zu  deuten  ist. 

Weiters  wird  noch  Turhinolia  (jetzt  Parasmilia)  centralis  aus  dem  Plänerkalk  von 
Hundorf  angeführt.  Unter  dem  Namen  Calamopora  catenipora  Goldf.  wird  aus  dem  Pläner 
von  Kutschlin  eine  sehr  problematische  Anthozoe  beschrieben.  Da  sie  mit  einer  von  Eeuss  an- 
geführten Art  (Harmodites  cretaceus)  identisch  zu  sein  scheint,  werde  ich  später  noch  bei 
Anführung  dieser  Eeussischen  Art  sie  näher  besprechen. 

In  dem  zweiten  Bande  seiner  ersten  Publikation  über  die  Kreide  Böhmens  (8.)  gab 
Beuss  zuerst  ein,  für  die  damalige  Zeit  vollständiges  Verzeichnis  der  in  der  böhmischen  Ki'eide 
vorkommenden  Versteinerungen,  in  welchem  wir  auch  mehrere  neu  angeführte  und  beschriebene 
Anthozoenarten  finden. 

Zu  bemerken  ist  hier  jedoch,  dass  in  diesem  Werke  den  Diagnosen  einzelner  Ver- 
steinerungen keine  Abbildungen  beigegeben  sind,  so  dass  die  Deutung  der  in  damaliger 
unzulänglicher  Weise  beschriebenen  Arten  erschwert  und  in  einzelnen  Fällen  gänzlich  un- 
möglich wird. 

Eeuss  führt  vorerst  eine  Varietät  zu  der  bereits  von  Geinitz  aus  dem  Pläner  von  Hun- 
dorf angeführten  Turhinolia  centralis  vai".  parvula  an  und  zwar  aus  dem  Pyi'openkonglomerate 
von  Třiblitz  und  Meronitz,  dann  aus  dem  Plänermergel  von  Luschitz  und  Kystrá. 

Weiters  werden  neu  angeführt  und  beschrieben : 

Fungia  excavata  aus  dem  Plänerkalk  von  Luschitz,  welche  Art  jedoch  Reuss  später 
zurückgezogen  zu  haben  scheint,  da  sie  nirgends  mehr  angeführt  wird. 

Astraea  macrocona  aus  der  sandigen  Eudistenfacies  von  Kutschlin. 

Astraea  parallela  aus  den  kalkigen  Kongiomeratschichten  von  Kutschlin. 


9 

Astraea  multifida  ans  dem  Hornstein  des  Panznerhügels  bei  Bilin. 

Astraea  distans  aus  den  liornsteinartigen  Konglomeratscliicliten  bei  Liebscliitz. 

Fimgia  coronula  wird  als  bezeichnend  für  die  Zwischensciiichten  zwischen  unterem 
und  oberem  Quader  angegeben. 

Harmodites  cretnce^is  wird  als  gleichbedeutend  mit  Calamopora  catenifera  Goldf.  bei 
Geinitz  (6)  angesehen. 

In  den  „Zusätzen"  zu  dieser  Abhandlung  (8.  II.  Abth.  pag.  299)  \ňrá  noch  Antho- 
phylliim  tmncatum  aus  dem  untersten  Plänerkalk  der  Schillinge  und  von  Weisskirchlitz  er- 
wähnt, welche  Art  später  in  Anth.  cylindraceum  umgeändert  wurde,  da  der  Name  Anth.  trun- 
catum  bereits  von  Ooldfuss  (7.)  zur  Bezeichnung  einer  ganz  verschiedenen  Ai't  in  Anspruch 
genommen  worden  ist. 

In  einer  weiteren  Publikation  (9.)  vermehrte  Eeuss  die  Zahl  der  Kreideanthozoen 
ziemlich  beträchtlich. 

Harmodites  cretacetis  nannte  dieser  Forscher  knollige,  aus  dünnen,  cylindrischen  und 
mit  einander  mit  horizontalen  Wandfortsätzen  vereinigten  Röhren  bestehende  Massen.  Die 
Gattung  Harmodites  wurde  von  Milne  Edwards  und  J.  Haime  (32.  III.  Tome,  pag.  290)  mit 
Syringopora  Goldf.  (7.  pag.  75)  vereinigt,  welche  Gattung  bisher  nur  aus  dem  Silur,  Devon 
und  Carbon  bekannt  ist. 

Harm,  cretaceus  ist  leider  aus  den  undeutlichen  Abbildungen  Beuss  (9.  Taf.  XXIV. 
Fig.  1.)  nicht  näher  zu  bestimmen,  es  scheint,  dass  diese  Art  durchbohrte  Wände  und  ein- 
zelne Röhren  mit  stolonenartigen  Fortsätzen  besitzt,  in  Folge  dessen  sie  in  eine,  vielleicht  neue 
Gattung  zu  den  Tubiporiden  zu  stellen  wäre. 

Da  mir  leider  weder  das  Original  von  Eeuss,  noch  ein  anderes  Exemplar,  welches  für 
diese  Art  gehalten  werden  könnte,  vorlag,  muss  ich  diese  Frage  auch  weiter  hin  offen  lassen. 

Calamopora  catenifera  Geinitz  (6.  Taf.  XXIII.  Fig.  8.)  scheint  ähnlichen  Charakters 
zu  sein  und  vielleicht  der  Gattimg  Pseudochaetetes  Hang  (56.)  anzugehören. 

Weiters  führt  Reuss  nachstehende  für  Böhmen  neue  Anthozoenarten  an: 

Astraea  maeandrinoides  aus  dem  Exogyrensandstein  von  Korycan, 

Porites  Michelini  aus  dem  Rudistenkalk  von  ebendort. 

Oculina  gihhosa  aus  dem  unteren  Plänerkalk  der  Schillinge  und  von  Weisskirchlitz, 
dann  aus  dem  oberen  Plänerkalk  von  Kutschlin  und  Liebschitz. 

Aus  dem  unteren  Plänerkalk  von  Bilin  gibt  er  Anthophyllum  rüde,  conicum  und  cylin- 
draceum an.  Der  zuletzt  angeführte  Name  ist  —  wie  bereits  oben  erwähnt  wurde  —  an  Stelle 
des  schon  von  Goldfuss  benützten  A^ith.  tnincatum  getreten. 

Anth.  explanatum  aus  dem  Rudistenkalk  von  Korycan. 

TurhinoUa  centralis.  Bei  dieser  Art  wurde  die  Diagnosis  genauer  praecisiit ;  angegeben 
wird  sie  von  Hundorf,  Kutschlin,  Koschtitz,  aus  dem  Plänermergel  von  Luschitz  und  Priesen 
und  aus  dem  Rudistenkalk  von  Kutschlin.  Die  vorerst  als  Varietät  dieser  Art  (var.  parvula) 
gedeutete  Form  wurde  als  zur  Art 

TiirbinoUa  conulus  Mich,  gehörig  anerkannt.  Selbe  stammt  aus  dem  Pyropensand  von 
Triblitz  und  Meronitz,  dann  aus  dem  Plänermergel  von  Luschitz,  Priesen,  Postelberg  und 
Kystra. 


10 

Endlich  werden  noch  TurhinoUa  compressa  Lam.  von  Zlosejn  und  Fungia  coronula 
Goldf.  aus  dem  Plänermergel  von  Priesen,  Postelberg  und  WoUenitz,  aus  dem  unteren  Quader 
von  Zlosejn  und  Mühlhausen  und  aus  dem  Pyropensand  von  Třiblitz  angeführt. 

In  seinem  Verzeichnise  der  bisher  bekannten  Kreideversteinerungen  zählt  Geinitz{].Q.) 
sämmtliche  von  Reuss  angegebene  Arten  auf,  ohne  in  die  Deutung  einzelner  Formen  näher 
einzugehen. 

Er  behält  auch  grösstentheils  die  Eeussischen  Namen  bei,  einige  wenige  Fälle  aus- 
genommen, wo  er  eine  Änderung  der  Gattungsnamen  vornahm.  So  führt  er  Cyathina  expla- 
nata,  conica,  rudis,  cylindracea  und  Astraea  Michelini  an. 

Anderweitige  Änderungen  wurden  nicht  vorgenommen. 

D'Orhigny  (18.)  machte  den  Versuch  einige  von  Reuss  angeführte  Arten  auf  Grund 
der  neueren  Auffassung  zu  deuten,  machte  sich  jedoch  dabei  zu  Schulden,  dass  er  die  ko- 
rallenführenden Schichten  einzelnen  Abtheüungen  der  französischen  Kreide  ganz  unrichtig 
gleichstellte.*) 

Er  betrachtete  nämlich,  irregeführt  durch  den  von  Eeuss  gebrauchten  Ausdruck  „un- 
terer Plänerkalk"  alle  in  diesem  Namen  inbegriffenen  Schichten  für  die  obere  Abtheilung 
(Turon  und  Senon)  unserer  Kreideformation,  wogegen  der  „untere  Plänerkalk"  in  weit  grösserem 
Theile  zum  Cenoman  gezählt  werden  muss. 

So'  benannte  er  die  cenomane  Astraea  viaeandroides  als  Oulophyllia  Reussiana  und 
stellte  sie  in  das  Turon.  Die  anderen  werden  durchwegs  aus  Senon  angegeben,  so  Cyathina 
cylindracaea  und  compressa,  Cyclosmilia  rudis  und  Phyllocoenia  macrocona. 

Durch  die  Arbeiten  der  geologischen  Section  der  Kommission  für  naturwissenschaft- 
liche Landesdurchforschung  von  Böhmen  wurde  auch  die  Anzahl  der  aus  Böhmen  bekannten 
Kreidekorallen  wesentlich  vermehrt  und  überhaupt  Versteinerungen  aus  allen  Schichten  dieser 
Formation  in  einem  so  reichlichen  Maasse  gesammelt,  dass  ein  bedeutenderer  Zufluss  von 
neuen  Arten  kaum  zu  erwarten  sein  dürfte. 

Den  palaeontologischen  Theil  der  gemachten  Ausbeute  bearbeitete  Fric  (44.)  und  der- 
selbe veröffentlichte  auch  ein  ziemlich  vollständiges  Verzeichnis  der  Kreideanthozoen.  Vorerst 
werden  in  dieser  Abhandlung  die  bereits  von  Reuss  beschriebenen  Arten  —  jedoch  meist  von 
neuen  Fundorten  —  angeführt  und  zuletzt  von  einigen  neuen  Formen  Erwähnung  gethan.  So 
finden  wir 

Micrahacia  spec.  von  Herrendorf  (44.  pag.  237.), 

Fimgia  spec.  von  Korycan  (44.  pag.  234.), 

Astraea  spec,  drei  Arten  von  Radovesnitz,  Friedrichsberg  und  Kamajk  (44.  pag.  199, 
195,  206), 

Favosites  von  Radovesnitz  (44.  pag.  199)  und 

Cyathophyllum  auch  von  Radovesnitz  (1.  c.  pag.  199). 

Bölsche  (47.)  machte  sich  zur  Aufgabe,  die  von  Geinitz  und  Reuss  beschriebenen  An- 
thozoen  nach  dem  jetzigen  Standpunkt  der  Wissenschaft  zu  deuten,  was  ihm  um  so  eher  ge- 


*)  Siehe  auch  meinen :  Vorläufigen  Bericht  über  die  Rudisten  der  böhm.  Kreideformation.  Sitzgsber.  der 
k.  böhm.  Gesellachaft  der  Wissenschaften  vorgelegt  am  26.  Feber  1886. 


11 

lang,  da  er  zur  Vergleichimg  neben  den  aus  der  sächsischen  Kreide  stammenden  Exemplare 
noch  Korallen  aus  dem  Ceuoman  von  Westphalen  und  Belgien  zu  Gebote  hatte.  Nach  seinen 
Beobachtungen  kommen  von  den  bi'ihniischen  Korallen  im  Cenoman  von  Westphalen  Antho- 
phyllum  contcicm,  im  Cenoman  von  Plauen  Dimorjjkastraea  parallela  vor. 

Bei  einigen  Arten  gaben  die  allerdings  sehr  unzulänglichen  Abbildungen  von  Reuns 
zu  einer  nicht  richtigen  Vermuthung  Anlass.  So  wird  z.  B.  Pontes  Michdini  nach  der  Reus- 
sischen Abbildung  als  „vielleicht  zur  Thamnastraea  gehörend"  bezeichnet,  obzwar  diese  Art, 
wie  ich  mich  überzeugen  konnte,  ein  wahrer  Pontes  ist. 

Teller  führt  (53a.)  aus  einer  von  Horustein  erfüllten  Kluft  im  Porphyre  am  Sandberge 
bei  Teplitz  unter  anderem  auch  zwei  Korallen  und  zwar:  Astrocoenia  sp.  und  Isastraea  sp. 
an.  Ich  hatte  Gelegenheit  in  den  Sammlungen  der  k.  k.  Wiener  Universität  die  der  erwähnten 
Abhandlung  (53a.)  zu  Grunde  liegenden  Originalien  zu  sehen  und  habe  mich  überzeugt,  dass 
dieselben  mit  jenen,  welche  die  Sammlungen  des  Museums  des  Königreiches  Böhmen  aus 
diesem  Fundorte  besitzen,  identisch  sind. 

Počta  Ph.  beschrieb  (63.)  fossile  Scleriten  von  Alcyoninen  von  Koschtitz,  die  er  Nephthya 
cretacea  nannte  und  gab  (64.)  weiters  eine  kurze  Notiz  über  eine  neue  Korallengattung  aus 
dem  Hornstein  von  Settenz. 

Um  die  Übersicht  der  bisher  bekannten  Anthozoenarten  zu  erleichtern,  stelle  ich  hier 
ein  Verzeichnis  aller  dieser  Formen  mit  Angabe  der  Citáte  und  Fundorte. 


Arten 


Citáte 


Ph 


CS 
H 


Fundort 
in  Böhmen 


Nephthya 
cretacea 

Stichobothrion 
foveolatum 


?  Fseudochaetetes 
cretaceus 


Počta  (63) 

Isis  foveolata 
Eeuss  (9.) 

Fric  (44.) 

Stichobothrion  fove- 
olatum Reuss  (48.) 

Harmodites  creta- 
ceus Reuss  (8.) 

—  Reuss  (9.) 

—  Calamopora  ca- 
tenifera  Geinitz  (6.) 


8 

1 

7 

70 

15 

1,2 

195 

206 

221 

142 

177 

60 

24 

1 

93 

23 

8 

Koschtitz 


Schillinge 


Velím,  Kamajk, 
Zbyslav 


Kutschlin 


2* 


12 


Arten 


Citáte 


i 

Ol 

i 

M 
ĎH 

61 

43 

3 

240 

58 

62 

89 

60 

10 

4 

206 

229 

240 

58 

133 

176 

92 

23 

5 

60 

14 

39 

232 

229 

230 

58 

176 

60 

14 

38 

58 

177 

60 

221 

58 

92 

22 

38 

Fundort 
in  Böhmen 


Pontes 

Michelini 


Micrabacia 
coronula 


Dimorphastraea 
parallela 


multifida 


?  Astraea 
distans 


?  Stylina 
ptitealis 


Reuss  (9.) 
Fric  (44.) 
Bölsche  (47.) 

B,euss  (9.) 


Milne  Edwards  &  J. 
Haime  (29.) 
-  (20.) 
Fric  (44.) 


Bölsche  (47.) 
Fric  (57.) 

Astraea  parallela 

Reuss  (8.) 
Astraea  (geometrica) 

Geinitz  (6.) 
Reuss  (9.) 
Geinitz  (16.) 
Fric  (44.) 

Bölsche  (47.) 
Astraea  multifida 
Reuss  (8.) 
Reuss  (9.) 
Bölsche  (47.) 

Reuss  (8.) 

-  (9.) 
Fric  (44.) 
Bölsche  (47.) 

Geinitz  (6.) 


Korycan 
Přemyšlan 


Priesen,  Postelberg, 
Wollenitz,  Zlosejn, 
Mühlhausen,  Triblitz 


Zbyslav,  Debrno, 
Přemyšlan 


Choroušek 


Kutschlin 


Debrno,  Kralup, 
Lobeč 


Bilin 


Schillinge 


13 


Arten 

Citáte 

es 

a 

1 

i 

U 

1 

Fundort 
in  Böhmen 

Fric  (44.) 

206 
230 
234 
240 

1 

Zbyslav,  Kralup,  Lo- 
beč,  Korycan,  Pre- 
myslan 

?  Heliastraea 

10 

Barrandei 

Astraea  macrocona 
Reuss  (8.) 

176 

Kutschlin 

Eeuss  (9.) 

60 

24 

2 

Phyllocoenia  macro- 

cona D'Orbigny  (18. 

Tome  IL) 

277 

?  Heliastraea  Barran- 

dei Milne  Edwards 

&  Haime  (32.  T.  IL) 

478 

Astraea  macrocona 

Fric  (44.) 

203 

Kuttenberg 

Heliastr.  Barrandei 

Bölsclie  (47.) 

58 

Latimaeandra 

11 

maeandroides 

Astraea  maeandroid. 

Reuss  (9.) 

61 

43 

2 

Korycan 

Oulophyllia  Reussi- 

ana D'Orbigny  (18. 

Tome  IL) 

208 

Latimaeandra    mae- 

android. Milne  Ed- 

1 
1 
i 

wards  &  Haime  (19.) 

86 

Milne  Edwards  & 

' 

Haime  (32.  Tome  IL) 

547 

Bölsche  (47.) 

;     58 

; 

Trochosmilia 

■ 

12 

compressa 

Turbinolia  compr. 

Reuss  (9.) 

62 

43 

5 

Zlosejn 

Turb.  compressa  Mi- 

chelin  (10.) 

16 

4 

2 

D'Orbigny  (18.  Tome 

II.) 

202 

14 


Arten 


Citáte 


tiD 


Fundort 
in  Böhmen 


13 


Farasmilia 

?  rudis 


14 


centralis 


Trochosmilia  compr. 

Milne  Edwards  & 

Haime  (27.) 
Milne  Edwards  &  J. 

Haime  (32.  Tome  II.) 
Fric  (44.) 

Anthophyllum  rüde 

Reuss  (9.) 
Cyclosm.  rudis  D'Or- 

bigny  (18.  T.  II.) 
Parasm.  rudis  Milne 

Edwards  &  J.  Haime 

(19.) 
Milne  Edwards  &  J. 

Haime  (32.  T.  II.) 
Cyathina  rudis  Fric 

(44.) 
Parasm.  rudis  Böl- 

sche  (47.) 
Turbinolia    centralis 

Geinitz  (6.) 
Reuss  (9.) 
Monocarya  centralis 

Lonsdale  (17.) 
Cyclosmilia  centralis 

D'Orbigny(18.Tome 

IL) 
Parasmilia   centralis 

Milne  Edwards  &  J. 

Haime  (19.) 
Milne  Edwards  &  J. 

Haime  (20.) 
Milne  Edwards  &  J. 

Haime  (27.) 
Milne  Edwards  &  J. 

Haime  (32.  Tome  II.) 


238 

155 
235 


62 
276 

48 
175 
221 

58 

92 
62 

244 

276 

48 

47 

244 

172 


14 


18 


22 


Zlosejn 


Schillinge 


1-4,7 


Kutschlin,  Hundorf, 
Koschtitz,  Luschitz, 
Priesen 


15 


Arten 


15 


Synhellia 
gibbosa 


16 


Caryophyllia 
cylindracea 


Citáte 


Oculina  gib.  Keuss 
(9.) 

Synhellia  gib.  Milne 
Edwards  &  J.  Haime 
(32.  Tome  II.) 

Fric  (44.) 


Bölsche  (47.) 

Anthophyllum  cylindr, 

Eeuss  (8.) 
Reuss  (9.) 
Cyathina  cylindracea 

Geinitz  (16.) 
Monocarya  centralis 

Lonsdale  (17.) 
Cyathina  cylindracea 

D'0rbigny(18.T.II.), 
Cyathina  laevigata  & 

cylindracea  Milne 

Edwards  &  J.  Haime 

(19.) 
Milne  Edwards  &  J. 

Haime  (20.) 
Cyathina   laevigata 

Milne   Edwards    & 

J.  Haime  (25.) 
Caryoph.  cylindracea 

Milne  Edwards  &  J. 

Haime  (32.  Tome  II.) 
Fric  (44.) 

Bölsche  (47.) 


a 

a 

■a 

es 


61 


114 
192 
195 
199 
221 
58 


299 
61 

232 

224 
275 


18 


44 


290 


18 
206 
221 

57 


3 

bß 


14 


14 


18 


35-37 


Fundort 
in  Böhmen 


23-.30 


5,8, 
12 


Schillinge,  Weiss- 
kirchlitz,  Kutschlin, 
Libschitz 


Velim,  Radovesnitz, 
Kamajk 


Schillinge,  Weiss- 
kirchlitz 


Kamajk,  Zbyslav 


16 


— 

cä 

Fundort 

Arten 

Citáte 

a 
"šb 

i 

1 

in  Böhmen 

Trochocyathus 

17 

conulus 

Turbinolia  parvula 
Reuss  (8.) 
Turbinolia  conulus 

175 

Třiblitz,  Meronitz, 
Luschitz,  Priesen, 
Postelberg,  Kystra 

Reuss  (9.) 

62 

14 

16-21 

Michelin  (10.) 

1,2 

1 

1,2 

Milne  Edwards  &  J. 

Haime  (19.) 

21 

Milne  Edwards  &  J. 

Haime  (20.) 

63 

11 

5 

Trochocyathus    con. 

Milne  Edwards  &  J. 

Haime  (25.) 

306 

Milne  Edwards  &  J, 

Haime    (32.    Tome 

II.) 

30 

?  Anthophyllum 

18 

conicum 

Reuss  (9.) 
Geinitz  (16.) 
Cyathina  conica  Fric 
(44.) 
Bölsche  (47.) 

62 
232 

221 

58 

14 

31 

Schillinge 

19 

explanatum 

Reuss  (9.) 
Montlivaultia  expl. 
Fromentel  (31.) 
Bölsche  (47.) 

62 

114 

58 

43 

6 

Korycan 

3.  Beschreibung  der  Arten. 

1.   Ordnung  Alcyonaria. 

Polypen  mit  acht  Mesenterialfächern  und  acht  breiten,  gezackten  oder  gefranzten 
Tentakeln,  welche  in  einem  einzigen  Kranze  um  den  Mund  herumstehen.  Harttheile  vor- 
handen und  mannigfaltig  entwickelt. 


17 


Familie  Alcyonidae. 

Polypenstöcke  rinden-  oder  baumförmig,  nur  aus  Dermalsclerenchym  bestehend.  Die 
Festigkeit  der  Stcämme  wird  durch  Imorrige,  vielgestaltige  Kalkkörperchen  bewerkstelligt,  die 
isolirt  im  Bindegewebe  liegen  oder  sich  in  grösserer  Anzahl  zu  einer  elastischen  Axe(Sclero- 
basis)  zusammendrängen,  ohne  jedoch  mit  einander  zu  verschmelzen. 

Gattung  Nephthya  Savigny. 

Eindenförmig,  kurz  verzweigte  Massen  bildend  und  mit  sehr  zahlreichen  Scleriten  im 
Bindegewebe  versehen.  Der  Scheitel  einzelner  Zweige  ist  geschlossen,  trägt  einen  warzen- 
förmigen Höcker  —  den  Wohnraum    des  Thieres  —  und  ist  sehr  stark  mit  Scleriten  besetzt. 

« 
Nephthya  cretacea  Počta. 

Abbild,  im  Texte  Fig.  1. 

(63.)  pag.  8.  Taf.  I.  Fig.  7. 

Fossile  Alcyoniden  wurden  schon  von  vielen  Seiten  angezeigt,  immer  jedoch  erwies 
sich  die  Bestimmung  solcher  Funde  als  nicht  richtig  oder  zu  sehr  gewagt,  da  man  gewöhnlich 
Abdrücke  weicher  Massen  sehen  wollte,  v/ogegen  jedoch  den  einzigen  für  die  Fossilisation  er- 
haltungsfähigen Theil  der  Rindenkorallen  die  kleinen  filigranartigen  Scleriten  bilden. 

Und  solche  Kalkelemente  habe  ich  auch  in  unserer  Kreide 
gefunden  und  beschrieben. 

Sie  sind  verlängert  doppelconisch,  gegen  die  Enden  sich 
allmählich  zuspitzend,  gerade,  wenig  gebogen  oder  unregelmässig 
geschweift.  Ihre  Länge  beträgt  09,  1-12,  1-3,  1-35  bis  1-6  Mm., 
ihre  Breite  in  der  Mitte  0*2 — 0-28  Mm,  Auf  der  Oberfläche  ragen 
ziemlich  starke  und  unregelmässig  zerstreute  Höcker  empor,  stellen- 
weise scheint  es,  als  ob  diese  Dornen  in  gewundenen  Linien  stehen 
würden. 

Einzelne  Höcker  sind  selten  einfach,  meist  am  ihren  Ende 
in  mehrere  kleine  Warzen  getheilt,  was  jedoch  erst  bei  Benützung 
einer  stärkeren  Vergrösserung  wahrgenommen  werden  kann. 

Ein  centraler  Axencanal  ist  nicht  zu  beobachten.  Der  Erhaltungszustand  dieser  Fonnen 
ist  ein  ziemlich  guter;  die  einzige  wahrnehmbare  Wirkung  des  Fossilisationsprocesses  auf  die 
kleinen  Scleriten  wäre  vielleicht,  dass  die  Obei-fläche  derselben  matt  und  schwach  erodirt  ist 
und  dass  auch  die  dünneren  Verzweigungen  der  Höcker  gelitten  zu  haben  scheinen. 

Fundort.  Diese  Scleriten  kommen  ziemlich  vereinzelt  auf  den  sogenannten  „Kosch- 
titzer  Platten"  (Teplitzer  Schichten)  vor  und  werden  durch  das  Schlämmen  dieser  an  Ver- 
steinerungen äusserst  reichen  Schichten  gewonnen. 


Fig.  1.  Scleriten  von  Nephthya 
cretacea  Poe.  25m.  vergr. 


Familie  Isidinae. 

Die  sclerobasische  Axe  ist  gegliedert  und  besteht  abwechselnd  aus  hornigen  und  kal- 
kigen Stücken. 

3 


18 


Gattung  Isis. 


Polypenstock  mit  sclerobasischer  Axe,  die  aus  kalkigen  Gliedern  bestellt,  welche  mit 
einander  mit  elastischen  Massen  aus  hornartiger  Substanz  verbunden  sind.  Die  Kalkglieder 
sind  walzenförmig  auf  beiden  Enden  mit  Gelenkflächen  versehen  und  ihre  Länge  variiit  meist 
nach  Arten.    Die  Äste  springen  von  den  Kalkgliedern  ab. 

Isis  tenuistriata  Reuss. 

Abb.  im  Texte  Fig.  2. 
1872.  (48.)  pag.  141.  Fig.  1.  und  2.  im  Texte. 

Von  dieser  Gattung  sind  selbstverständlich  nur  die  kalkigen  Glieder  erhaltungsfahig 
und  man  findet  auch  nur  diese  und  zwar  immer  isolirt  und  zerstreut. 

Es  sind  das  walzenförmige,  gerade  oder  wenig  gekrümmte  Stücke  von  10—20  Mm, 
Länge  und  2 — 5  Mm.  Breite,  die  gewöhnlich  an  beiden  Enden  mit  Gelenk- 
flächen versehen  sind.  An  diesen  Enden  pflegt  der  Walzen  unbedeutend 
verdickt  zu  sein.  Beide  Gelenkflächen  sind  gewöhnlich  konisch  erhaben;  zu- 
weilen ist  eine  von  ihnen  vertieft.  Nur  ausnahmsweise  ist  der  Gelenkflächen- 
kegel regelmässig  geformt,  sondern  meist  verschiedenartig  niedergedrückt, 
fagettirt  oder  auch  in  der  Mitte  plötzlich  sich  in  ein  stachelartiges  Gebilde 
T  T  -D^^  ^"T'    erhebend  und  immer  mit  koncentrischen,  unregelmässigen,  stark  angedeuteten 

strata  Reuss.  In  i  &  o      i  o 

2mal  Vergr.  Von    Linien  versehen. 

Kamajk.  Zuweilen  sehen  wir  an  einem  Ende  zwei  Gelenkflächen,  die  gewöhn- 

lich vertieft  sind  und  eine  dichotomische  Theilung  des  Stockes  anzeigen. 

In  den  meisten  Fällen  sind  aber  diese  Gelenkflächen  abgebrochen  oder  bis  zur 
Unkenntlichkeit  abgerieben,  was  jedoch  in  dem  Erhaltungszustande  dieser  Fossilien  seinen 
Grund  hat. 

Die  grösste  Anzahl  der  mir  vorliegenden  Exemplare  dieser  Art  stammt  nämlich  aus 
dem  cenomanen  sandigen  Kalkstein  von  Kamajk  und  Zbyslav,  der  in  Lücken  des  Gneisses  zum 
Vorschein  kommt  und  die  älteste  Strandbilduug  in  unserer  Kreide  vorstellt.  Es  ist  dem  zu 
Folge  sehr  erklärlich,  dass  die  von  diesem  Fundort  stammenden  Versteinerungen  durch  ab- 
geriebene Oberflächen  das  Gepräge  des  einstigen  Wellenschlages  an  sich  tragen.  — 

Die  Obei-fläche  der  einzelnen  walzenförmigen  Glieder  ist  mit  deutlichen  Längsrippen 
besetzt,  die  nicht  regelmässig  parallel,  sondern  gewunden  und  geschlängelt  verlaufen.  Diese 
Rippen  sind  entweder  ganz  und  dachförmig  erhaben  oder  unregelmässig  zerrissen,  wo  sie  dann 
aus  winzigen  Körnchen  gebildet  zu  sein  scheinen.  Insertionen  der  einzelnen  Polypen  nicht, 
vorhanden. 

Hie  und  da  steht  seitlich  auf  der  Oberfläche  eine  kleine  erhöhte  Gelenkfläche,  au 
welche  ein  horniges  Glied  sich  anpasste  und  so  die  Verzweigung  bewerkstelligte. 

In  dem  mir  vorliegenden  sehr  zahlreichen  Isidinenmateriale  fanden  sich  auch  unregel- 
mässige Platten,  die  sich  der  Mitte  zu  erhöhen  und  da  mit  einer  Gelenkfläche  versehen  sind. 

Ihre  Oberfläche  ist  mit  radialen  und  oft  unregelmässig  gewundenen  Rippen  versehen ; 
ihre  Unterseite  immer  uneben  und  höckerig. 


19 

Ich  betrachte  diese  Platten  für  Anlieftungsflächen  der  Polypenstöcke,  mit  denen  sie 
am  Felsen  oder  verschiedenen  anderen  fremden  Gegenständen  angesessen  waren.  Die  Zuge- 
hörigkeit der  Platte  zu  dieser  hier  beschriebenen  Art  ist  allerdings  nur  muthmasslich  und  nur 
auf  übereinstimmenden  Durchmesser  beider  Gelenksflächen  begründet. 

Ich  werde  diese  Platten  noch  weiter  unten  näher  besprechen. 

Verwandtschaft.  Die  mir  vorliegenden  Stücke  stimmen  mit  der  von  Reuss  be- 
schriebenen Art  gänzlich  überein  und  nur  die  Dimensionen  variiren  etwas,  nicht  aber  in  einem 
solchen  Grade,  dass  dies  in  Betracht  gezogen  werden  müsste. 

Fundort.  Nicht  sehr  häufig  findet  man  diese  Art  in  dem  groben  cenomanen  Kalk- 
stein von  Kamajk  und  Zbyslav. 


Isis  miranda  nov.  spec. 

Abb.  im  Texte  Fig.  3. 

Unregelmässige,  walzenförmige  Kalkglieder  von  bedeutenden  Dimensionen.  Der  Durch- 
messer dieser  Walzen  meist  13 — 30  Mm.  Die  Oberfläche  ist  meist  gänzlich  glatt,  was  viel- 
leicht die  Folge  von  Abreibung  oder  Abspülung  von  Wasser  sein 
dürfte.  Bei  einigen  besser  erhaltenen  Exemplaren  sieht  man  feine, 
gewundene  Längsrippchen. 

Insertionsstellen  der  Polypen  mit  Sicherheit  nicht  nach- 
weisbar, einige  kleinen  Vertiefungen  auf  der  Oberfäche  scheinen 
diu'ch  äusserliche  Wirkung  verursacht  zu  sein.  Merkwürdiger  Weise 
kommen  diese  Formen  fast  durchwegs  in  Bruchstücken;  gut  er- 
haltene mit  Gelenkflächen  versehene  Kalkglieder  lagen  mir  wenig- 
stens nicht  vor.  Der  horizontale  Dünnschlifi'  zeigt  die  feinen  con- 
centiischen  Streifen  der  abgelagerten  Kalkmasse. 

Basalplatten  von  bis  60  Mm.  im  Durchmesser  sind  ziem- 
lich häufig  (Fig.  3.  im  Texte). 

Bemerkenswerth  ist  weiters  noch  der  Umstand,  dass  zu- 
weilen die  einzelnen  Glieder  in  ihrer  Mitte  einen  hohlen  Gang 
zeigen,  der  durch  weichen  Kalk  ausgefüllt  erscheint. 

Verwandtschaft.  Die  Stellung  dieser  meist  ungünstig  erhaltenen  Versteinerungen 
ist  als  eine  provisorische  zu  bezeichnen.  Die  Merkmale,  diu'ch  welche  sich  dieselben  von  den 
Gliedern  der  Gattung  Isis  unterscheiden,  sind  ziemlich  gewichtiger  Natur.  So  besitzt  Isis,  ins- 
besondere auf  der  Oberfläche  der  älteren,  dickeren  Glieder  starke,  sehr  erhabene  Rippen  und 
nebstdem  ist  die  Theilung  in  Glieder  bei  dieser  unseren  Kreideart  nicht  mit  Sicherheit  ei-- 
wlesen.  Auf  Grund  eines  umfangreicheren  Materiales  gut  erhaltener  Exemplare  dürfte  viel- 
leicht später  für  Isis  miranda  eine  neue  Gattung  mit  ungegliederter  Kalkaxe  enlchtet  werden. 
Das  bis  jetzt  mir  bekannte  Material  berechtigt  aber  zur  Aufstellung  einer  solchen  neuen 
Form  nicht, 

Fundort.  Ziemlich  häufig  in  den  cenomanen  Ablagerungen  von  Kamajk  und 
Zbyslav. 

3* 


Fig.  3.  Is-is  miranda  Poč.  An- 
heftungsfläche  in  nat.  Grösse  ; 
a  Gelenksfläche.  Von  Zbyslav. 


20 

Gattung  Stichobothrion  Reuss. 

Polypenstock  mit  sclerobasischer  Axe,  die  abwechselnd  aus  hornigen  und  kalkigen 
Gliedei'n  besteht.  Einzelne  Polypiden  lassen  auf  der  Oberfläche  der  kalkigen  Glieder  runde 
oder  ovale  Vertiefungen  —  ihre  Insertionen  —  zurück. 

Die  Verästelung  geschieht  auf  den  kalkigen  Gliedern.  Diese  von  Eeuss  errichtete 
neue  Gattung  wurde  von  Zittel  (54.  pag.  210.)  als  Synonym  der  älteren  Moltkia  Steenstrup 
hingestellt.  Nach  der  von  mir  verbesserten  hier  angeführten  Diagnosis  der  Gattung  Stichobo- 
thi-ion  erscheint  jedoch  diese  von  allen  bisher  bekannten  Gattungen  verschieden. 

Die  drei  im  fossilen  Zustande  bereits  bekannten  Gattungen  zeichnen  sich  mit  typi- 
schen Unterscheidungsmerkmalen  aus,  welche  die  Bestimmung  wesentlich  erleichtern,  aber  mit 
den  an  der  Gattung  Stichobothrion  bemerkten  Eigenschaften  in  keinem  Einklänge  stehen, 
dass  man  die  Identificirung  einer  dieser  Gattung  mit  dem  Keussischen  neuem  Genus  vor- 
nehmen könnte. 

Isis  Lamx.    Die  Seitenäste  gehen  stets  von  den  glatten,  kalkigen  Gliedern  ab. 

Mopsea  Lamx.  Die  Seitenäste  gehen  stets  von  den  hornigen  Gliedern  ab.  Die  kalkigen 
Stücke  glatt. 

Moltkia  Steen.  Die  Seitenäste  gehen  von  den  hornigen  Gliedern  ab.  Die  kalkigen 
Stücke  tragen  auf  ihrer  Oberfläche  Insertionen  einzelner  Kelche. 

Stichobothrion  foveoiatum  Eeuss. 

Abb.  im  Texte  Fig.  4. 
1845—6.  (9.)  pag.  70.  Taf.  15.  Fig.  1,  2. 
1872.  (48.)  pag.  142.  Fig.  3  und  4  im  Text.*) 

Die  Kalkglieder  sind  meist  dünn,  8 — 15  Mm.  lang  und  etwa  1*5 — 2'5  Mm.  breit,  ge- 
rade oder  wenig  gekrümmt  und  auf  beiden  Enden  mit  Gelenkflächen  versehen  oft  in  Folge 
vieler  Vertiefungen  auf  der  Oberfläche,  kantig.  Diese  Gelenkflächen  sind 
meist  schwach  konkav,  mit  einigen  koncentrischen  Furchen  versehen  und 
tragen  in  ihrer  Mitte  eine  warzenförmige  Erhöhung,  die  nach  Reuss  durch- 
bohrt ist. 

Auf  der  Oberfläche  stehen  entweder  in   alternirenden  Längsreihen 

geordnete,  oder  ohne  Ordnung  zerstreute  Vertiefungen  gewöhnlich  1  Mm. 

Fig.  4.  SticJwbothňon    im  Durchmesser.     Meistens  sind  sie  jedoch  nicht  rund,  sondern  elliptisch 

foveoiatum  Reuss.     ^^^  ^^^^^  ^^^^  jj^^.^  läuggj.g  ^g  j^  ^^gj.  Längsaxe  des  Güedes.    Die  Ver- 

In  2m.  vergr.  Von        .  °  ° 

Kamajk.  tiefungen  sind  sehr  seicht,  zuweilen  mit  einem  höheren  Rande  umgeben 

und  mit  Kalk   erfüllt,  so  dass   ihr  Innere  nicht   genau  zu  beobachten  ist.- 
Die  Zwischenräume  zmschen  den  Vertiefungen  sind  mit  deutlichen,  gewundenen  Rippen 

versehen. 

Längere  und  dünnere  Glieder,  die  hie  und  da  vorkommen,  können  entweder  für  Äste 

gedeutet  werden   oder  man    könnte  vielleicht  einen   ähnlichen  Vorgang  beim  Wachsthum,  wie 

*)  Bei  jenen  Arten,  deren  Bibliographie  bereits  in   der  „Historischen  Einleitung"  gegeben  ist,  werden 
im  Texte  nur  die  wichtigsten  Quellen  angeführt. 


21 

er  bei  Moltkia  vorkommt,  annelimen,  wo  in  den  Ästen  hornige  Glieder  mit  Kalk  überzogen 
werden,  woraus  dann  Stücke  von  bedeutenderen  Lcängen  resultiren. 

Nebstdem  lagen  mir  noch  unregelmässig  verästelte  und  stellenweise  verdickte  Formen 
vor,  die,  nachdem  sie  auch  mit  zahlreichen  Vertiefungen  und  ganz  ähnlicher  Beschaffenheit 
der  Oberfläche  versehen  sind,  als  hieher  gehörig  gedeutet  werden  müssen. 

Von  den  basalen  Anheftungsflächen  sind  einige,  die  wegen  der  übereinstimmenden 
Grösse  der  Gelenkflächen,  so  wie  auch  der  Struktur  der  Oberfläche  zu  dieser  Art  gerechnet 
werden  können. 

Verwandtschaft.  Von  der  vorgehenden  All  ist  diese  Species  sehr  leicht  zu  unter- 
scheiden. Die  in  grosser  Anzahl  und  in  Reihen  geordneten  Insertionen  der  Polypen  geben  den 
Gliedern  ein  ganz  eigenthümliches  und  von  anderen  verwandten  Arten  gut  unterscheidbares 
Aussehen. 

Fundort.  Isolirte  Kalkglieder  dieser  Art  wurden  gefunden  in  den  sandig-kalkigen 
cenomanen  Ablagerungen  von  Kamajk,  Zbyslav,  Velím,  Siegesfeld  und  Kolin. 


Fig.   5.  Stichobothrion  solidům,  PoČ. 
2m.  vergr.  Von  Kamajk. 


Stichobothrion  solidům  nov.  spec. 

Taf.  I.  Fig.  1  a— f.    Abbild,  im  Teste  Fig.  5  und  6. 

Kalkglieder  von  walzenförmiger  Gestalt  9 — 12  Mm.  lang  und  4 — 5  Mm.  breit  in  der 
Mitte  mit  sehr  gut  erhaltenen  Gelenkflächen,  die  theils  einen,  entweder  regelmässig  sich  er- 
hebenden oder  aber  verschobenen  fa^ettirten,  oder  nieder- 
gedrückten Kegel  bilden,  theils  konisch  vertieft  sind.  Oft 
findet  man  an  einem  Ende  zwei  in  diesem  Falle  meist 
vertiefte  Gelenkflächen,  wodurch  die  dichotomische  Ver- 
zweigung des  Stockes  bewerkstelligt  wurde. 

Über  die  Art  der  Verästelung  können  wir  uns  an 
einigen  völlig  entwickelten  Gliedern  mit  Gelenkflächen 
an  beiden  Enden  belehren,  welche  seitlich  oft  kräftige 
mit  ziemlich  bedeutendem  Durchmesser  inserirende  Äste 
tragen.  — 

Die  Oberfläche  dieser  Kalkglieder  ist  mit  feinen,  schwach 
gebogenen,  gewundenen  Längsrippen  geziert.  In  den  meisten  Fällen 
sind  jedoch  diese  Rippen  nicht  gut  ersichtlich  nur  schwach  ange- 
deutet oder  auch  bis  auf  undeutliche  Spuren  verwischt,  was  seinen 
Grund  in  dem  Erhaltungszustande  dieser  Versteinerungen  hat. 

Die  Vertiefungen  auf  der  Oberfläche,  welche  die  Stellen,  wo 
Polypoiden  angesessen  waren,  bezeichnen,  sind  oval  sehr  seicht  und 
stehen  meist  unregelmässig  zerstreut. 

Bemerkung.  Neben  den  hier  beschriebenen  Kalkgliedern 
lag  mir  noch  ein  weit  grösseres  Bruchstück  vor  von  etwa  23  Mm. 
Länge   und    6 — 8  Mm.  Breite,  das  auf   der  Oberfläche    ähnliche  In- 


sertionen trägt. 


Die  Gelenkflächen  sind   an   diesem  Exemplar  nicht  erhalten 


Fig.  6.  Schematisirte  Dar- 
stellung eines  Stichoboth. 
a)  kalkige  Glieder,  h)  hor- 
nige Internodien,  c)  aus- 
gebreitete Basalfläche, 
d)  Coenosark. 


22 

und  auch  die  Zwischenräume  zwischen  einzelnen  Vertiefungen  auf  der  Oberfläche  sind  gänzlich 
abgerollt  und  dem  gemäss  glatt. 

Verwandtschaft.  Die  von  mir  hieher  gestellten  Kalkglieder  zeichnen  sich  durch 
ihren  günstigen  Erhaltungszustand  aus,  bei  welchem  die  beiden  Gelenkflächen  meist  wol  ange- 
deutet sind.  Das  hauptsächlichste  Unterscheidungsmerkmal  ist  hier  die  Verzweigung  der  Kalk- 
glieder und  dann  die  mehr  oder  weniger  entwickelten  Insertionsgruben  der  Polypen.  Hie  und 
da  kommen  auch  Glieder  vor,  die  sehr  wenige  und  zuweilen  keine  solchen  Gruben  auf  ihrer 
Oberfläche  tragen  und  somit  zur  Gatt.  Isis  gestellt  werden  könnten,  obzwar  sie  durch  andere 
Merkmale  mit  den  typischen  Formen*  dieser  neuen  Art  übereinstimmen.  Und  bei  solchen 
Exemplaren  wird  die  Bestimmung  etwas  unsicher;  denn  wenn  wir  die  von  Reuss  unter  Isis 
tenuistriata  angeführten  dünnen  und  länglichen  Glieder  als  Äste  der  dickeren  und  von  mir 
hiehergestellten  oft  ohne  Insertionsgniben  versehenen  Walzen  betrachten  wollten,  müsste 
überhaupt  J.  tenuistriata  zu  Stichobothrion  gestellt  werden.  Daraus  scheint  zu  folgen,  dass 
das  Vorhandensein  von  Insertionsgruben  nicht  für  ein  Unterscheidungsmerkmal  genommen 
werden  soll. 

Fundort.  Die  mir  vorliegenden  Exemplare  stammen  aus  den  untersten  marinen  Ab- 
lagerungen unserer  Kreide,  aus  den  cenomanen  Schichten  von  Kamajk  und  Zbyslav  bei  Caslau. 

Familie  Helioporidae. 

Korallenstock  zusammengesetzt,  mit  reichlichen  röhrigen  Coenenchym.  Kelche  rund 
mit  schwachen  Pseudosepten.    Querböden  meist  reichlich  entwickelt. 

Gattung  Heliopora  Blain. 

Korallenstock  massiv,  knollig,  ästig  oder  lappig.  Coenenchym  stark  entwickelt,  auf 
der  Oberfläche  runde  oder  länglich  verzogene,  unregelmässig  vertheilte  Öffnungen  tragend,  die 
von  einander  durch  warzige  Erhöhungen  getheilt  sind.  Am  Längsschnitte  erscheint  das  Coe- 
nenchym als  aus  polygonalen  Köhren  von  verschiedener  Grösse  bestehend.  Dort,  wo  die 
Wände  mehrerer  Röhren  zusammenstossen,  bilden  sich  eben  auf  der  Oberfläche  die  warzigen 
Erhöhungen. 

Die  Kelche  sind  klein,  rund,  eingesenkt  und  mit  sehr  schwach  vorspringenden  12 
oder  mehreren  Pseudosepten  versehen. 

Heliopora  Partschi  Reuss  sp. 

Taf.  I.  Fig.  2  a,  b. 

1854.  Polytremacis  P.  Reuss  (21.)  pag.  131  Taf.  XXIV.  Fig.  1—3. 
1857—61.  Milne  Edwards  &  J.  Haime  (32.  Tome  3.)  pag.  231. 

Das  mir  vorliegende,  kleine  und  nur  einige  wenige  Kelche  enthaltende  Bruchstück 
ist  knollig,  etwa  24  Mm.  lang  und  trägt  ziemlich  regelmässig  gestellte,  runde,  etwa  1*5 — 1-7 
Mm.  im  Durchmesser  habende,  tiefe  Kelche.  An  dem  schwach  angeschwollenen  Rande  sieht 
man  kleine,  die  Stelle  der  Pseudosepten  vertretende  Rippchen,  die,  meist  in  der  Anzahl  von 
24,  in  das  Innere  des  Kelches  gerichtet  sind. 


23 

Die  Oberfläche  der  Zwischenräume  zwischen  den  Kelchen  ist  mit  zahh-eichen,  unre"-el- 
mässig  gestellten,  runden  oder  ovalen  Öffnungen  bedeckt,  die  von  einander  durch  warzige 
Erhöhungen  getheilt  werden.  Durch  diese  Öffnungen  münden  parallele,  das  Coenenchym  durch- 
setzende Eöhren,  die  durch  sparsame,  dünne  Querböden  unterbrochen  erscheinen. 

Der  Erhaltungszustand  dieses  einzigen  mir  vorliegenden  Bruchstückes  ist  ziem- 
lich günstig.  Die  kleine  erhaltene  Partie  besteht  aus  festem,  weissem  Kalk  und  lässt  darum 
auch  feinere  Struktur  auf  der  Oberfläche  sehen. 

Verwandtschaft.  Reuss  hat  die  aus  den  Kreideschichten  der  Gossau  stammende 
Art  zur  Gattung  Polytremacis  gestellt,  welche  sich  jedoch  durch  die  langen,  zuweilen  in  der 
Mitte  des  Kelches  sich  verbindenden  Pseudosepten  leicht  von  Heliopora  unterscheidet. 

Die  mir  vorliegende  und  abgebildete  Form  besitzt  einige  Abweichungen  in  Betreff  der 
Vertheilung  der  Öffnungen  auf  der  Oberfläche  des  Coenenchym.  Die  Öffnungen  stehen  nämlich 
nicht  zu  5 — 7  sternförmig  geordnet,  sondern  sind  meist  unregelmässig  zerstreut,  wodurch  sie 
sich  der  recenten  Art  Heliop.  coerulea  (sieh  Abbildung  Reuss  (21.)  Taf.  XXIV.  Fig.  11.)  be- 
deutend nähert,  die  grösseren,  hie  und  da  bei  dieser  im  Indischen  Meere  lebenden  Art  vor- 
kommenden Röhrchen  ausgenommen,  die  bei  dem  mir  vorliegenden  Exemplare  nicht  bemerkt 
werden  können. 

Fundort.  Diese  Art  stammt  aus  dem  festen  cenom.  Rudistenkalkstein  von  Radovesnitz. 

Bemerkung.  In  der  letzten  Zeit  kam  in  die  Sammlungen  des  böhm.  Museums  ein 
anderes  Exemplar  aus  einer  Kluft  im  Porph)'re  von  Sandberg  bei  Teplitz,  welches  eine  voll- 
kommen übereinstimmende  Beschaffenheit  mit  dem  hier  beschriebenen  Stücke  besitzt. 


Hexacoralla. 

Familie  Poritidae. 

Korallenstöcke  zusammengesetzt,  mit  reichlichem  Coenenchym  verbunden  oder  mit  ihren 
Wänden  aneinander  gereiht.  Kelche  klein,  Sternleisten  wenig  zahlreich,  zuweilen  durch  Dornen- 
reihen  ersetzt.    Die  Wände  sind  durchbohrt. 

Gattung  Cordilites  nov.  gen. 

Korallenstock  massiv,  knollenförmig  oder  kugelförmig  aus  langen,  radial  gestellten, 
prismatischen  Zellen  zusammengesetzt,  die  unmittelbar  an  einander  ohne  Entwickelung  von 
Coenenchym  sich  reihen. 

Die  Septen  sind  rudimentär  gewöhnlich  4 — 6,  von  der  Zahl  der  Winkel  der  Zellen 
abhängig.  Die  Böden  sind  entwickelt,  nicht  vollkommen  geschlossen,  sondern  in  der  Mitte  der 
Zellen  nach  oben  ausgewölbt  und  offen. 

Die  Wände  der  Zellen  durchbohrt. 

Die  Stellung  dieser  neuen,  wegen  der  niederen  Organisation  sehr  interessanten  Gattung 
im  Systeme  ist  ziemlich  schwierig  durchführbar. 

Der  äusseren  Form  nach  ist  sie  der  Gattung  Chaetetes  Fisch,  am  nächsten,  von  welcher 
sie  sich  allerdings   schon  durch  bedeutend  geringere  Dimensionen,  hauptsächlich   aber  durch 


24 


das  Vorhandensein  Yon  Septen  und  der  in  der  Mitte  oifenen,  nach  oben  gewölbten  Querböden 
sogleich  unterscheidet. 

Nach  allen  ihren  Beschaffenheiten  dürfte  diese  Gattung  zu  den  Poritiden  in  die  erste 
Familie  der  Favositinen  zu  stellen  sein. 

Cordilites  cretosus  Reuss  sp. 

Taf.  I.  Fig.  3  a—d.  Abbild,  im  Texte  Fig.  7  und  8. 

1845—6.  Chaetites  er.  Eeuss  (9.)  pag.  63.  Taf.  XLIII,  Fig.  4. 

Korallenstock  knollen-  oder   kugelförmig,  10 — 45  Mm.  im  Durchmesser   habend,  in 
koncentrische  Schalen   differenzirt  und   aus  langen  4 — 6eckigen,  radial   gestellten  Zellen   zu- 
sammengesetzt. Diese  Zellen  sind  ziemlich  gleich,  so  dass  man  nur  ausnahmweise  hie  und  da 
zwischen   ihnen  einige  kleinere,  jüngere  Zellen  beobachten   kann  und  er- 
scheinen an  den  Bruchflächen  mit  unbewaffnetem  Auge  bet)'achtet  wie  ein 
faseriges  Gewebe. 

Die  Septen  sind  ziemlich  schwach  angedeutet  4 — 6,  von  der  Zahl 
der  Zellenecken  abhängend,  da  in  der  Regel  aus  jedem  Winkel  ein  Septum 
hervortritt.  Sie  sind  gerade,  von  ungleicher  Länge,  in  einigen  Zellen  bis 
in  die  Mitte  derselben  verlaufend,  in  anderen  nur  durch  kurze  Linien  an- 
gedeutet, so  weit  es  möglich  ist  zu  beobachten,  glatt  und  mit  keinen  Hök- 
kern  oder  Stacheln  besetzt. 

Parallel   mit   der   äusseren  Wand   verläuft   in   den  Kelchen   eine 
zweite  Kontour,  welche  für  ein  primäres  Endothekalgebilde  angesehen  werden 
muss,  da  sie  wie  nach  einwärts  so  nach  auswärts  gut  abgeschieden 
ist  und  somit  nicht  die  Kante  der  Wand  sein  kann. 

Bei  einigen  Zellen  ist  diese  primäre  Endothek  nicht  kantig 
sondern  oval  oder  rund. 

Die  Wand  ist  durchbohrt,  wie  man  sich  an  Längsschnitten 
überzeugen  kann,  wo  stellenweise  die  äussere  Kontour  der  Zellen 
unterbrochen  erscheint.  An  demselben  Schnitte  sieht  man  auch 
nach  oben  gerichtete  und  unvollkommene  Böden,  die  in  ziemlich 
gleichen  Abständen  entspringen  und  oben  nicht  zusammenfliessen, 
sondern  in  der  Mitte  der  Zelle  eine  Öffnung  lassen. 

Die  Endothek  verbindet  bogenförmig  einen  Boden  mit  den 
anderen. 

In  gewissen  Abständen  bemerkt  man  strukturlose  und  auch 
etwas  dunkler  gefärbte  Schichten,  die  durch  das  Wachsthum  des  Stockes  bedingt  sind  und 
die  Differenzining  in  koncentrische  Schalen  verursachen. 

Der  Erhaltungszustand  der  Formen  dieser  neuen  Gattung  ist  ein  sehr  günstiger. 
Der  ganze  Stock  ist  in  einen  festen,  meist  ungewöhnlich  milchweissen  Kalkspath  verwandelt 
und  zeigt  an  den  Bruchflächen  radial  faserige  Struktur.  Zuweilen  findet  man  in  einzelnen 
Stocken  Spuren  von  der  Thätigkeit  bohrender  Muscheln,  die  im  fossilen  Zustande  durch  anders 
gefärbten,  krystallinischen  Kalkspath  angedeutet  wird. 


Fig.  7.  Oordilites  cre- 
tosus Keuss  sp.   In 
natür.  Grösse.    Von 
Korycan. 


Fig.  8.  Oordilites  cretosus 
Keuss  sp.    Eine  verwitterte 
Brucbfläclie.  Von  Korycan. 


25 

Recht  bizarre  Formen  erscheinen  bei  dieser  Art,  wenn  die  Bnichfliichen  eine  längere 
Zeit  liindurch  der  Einwirkung  der  Atmosphaerilien  blos  gelegt  wiu-den.  Da  die  strukturlosen 
und  schalenbildenden  Zwischenschichten  viel  weicher  zu  sein  scheinen,  leisten  sie  weniger 
Widerstand  als  die  Zellenschichten,  so  dass  dann  sehr  deutliche,  koncentrische  und  durch 
rippenförmige  Erhöhungen  hervorgebrachte  Streifung  entsteht. 

Je  nachdem  ob  diese  Bruchflächen  das  Centrum  des  Stockes  berühren  oder  ob  sie 
nur  seitlich  verlaufen,  resultiren  verschiedene  Gebilde,  längliche,  parallel  gefurchte  Körper 
oder  Hemisphaeren  mit  koncentrischen,  oft  gewundenen  Linien  auf  die  Art  der  farbigen 
Chalcedone. 

Verwandtschaft.  Diese  Gattung  steht  einzeln  da,  ohne  eine  nähere  Verwandt- 
schaft zu  besitzen.   Retiss  stellte  sie  zu  den  Bryozoen. 

Fundort.  Man  findet  diese  Art  in  dem  festen  cenomanen  Kalkstein  von  Korycan. 

Gattung  Glenarea  nov.  gen. 

Polypenstock  aus  röhrigen,  unregelmässig  polygonalen,  parallelen  Zellen  zusammen- 
gesetzt, die  untereinander  mit  ihren  Wänden  verschmolzen  sind.  Nur  ausnahmsweise  sieht 
man  eine  Dupplikatur  der  Wand,  die  dadurch  entstanden  ist,  dass  die  Wände  zwei  benach- 
barter Kelche  nicht  zusammengeflossen  sind,  sondern  selbstständig  blieben.  Die  Oberfläche 
der  Wand  so  wie  der  Septen  ist  mit  feinen  Längsrippchen  bedeckt,  die  äusserst  winzige 
Kömer  tragen. 

Die  Septen  sind  rudimentär  in  der  Eegel  fünf  in  einem  Kelche,  kaum  in  dem  Dritt- 
theil  des  Kelches  hineinragend  und  oben  abgerundet. 

Weder  Querböden  noch  Säulchen  vorhanden. 


Glenarea  cretacea  nov.  spec. 

Abb.  im  Texte  Fig.  9.  und  10. 

Korallenstock  unregelmässige,  dicke  Platten  bildend,  wobei  die  Öffnungen  der  Kelche 
auf  der  Oberfläche  in  einer  Ebene  gelegen  sind.  Einzelne  Zellen  sind  röhrig,  parallel  zu  ein- 
ander gestellt,  meist  4 — öekig  oder  auch  unregelmässig 
polygonal  oder  verzogen,  mit  den  Wänden  mit  einander  ver- 
schmolzen. Nur  selten  bleiben  zwei  Nachbarwände  selbst- 
ständig ohne  miteinander  zu  verschmelzen.  Die  Höhe 
einzelner  Zellen  ist  etwa  25 — 32  Mm.,  ihr  Durchmesser 
4—8  Mm.  und  die  Dicke  der  Wände  1-5— 2-2  Mm. 

Die  innere  Oberfläche  der  Zellen,  so  wie  die 
der  Septen  ist  mit  äusserst  feinen  Längsrippen  voll- 
ständig bedeckt,  die  winzige  Körner  tragen. 

Die  Septen  sind  rudimentär,  grösstentheils  in 
der  Anzahl  5  und  in  der  Form  schwacher  Leisten  ent- 

.  ,    ,.  ,  ,  ,     -         .  __      .     .        „  ,1      1  •  i'ig-  9-  Glenarea  cretacea  Poe.    Eine  Partie 

Wickelt,  welche    auf    der    inneren  Wand   der  Zelle  hin-      ^^^^  Korallenstockes  in  natür.  Grösse.  Von 

unterlaufen.  Settenz. 


4 


26 

Oben  am  Rande  der  Kelche  sind  sie  abgerundet  und  ragen 
nicht  einmal  in  den  Dritttheil  des  Halbmessers  in  die  Kelche  ein.  Die 
Septen  messen  etwa  1  Mm.  in  der  Breite,  die  sich  am  Grunde  der 
Zellen  etwas  zu  vei'grössern  scheint. 

Am  Durchschnitte  zeigt  sich  ein  Bild,  welches  hier  (F.  10.)  in 
etwas  schematischer  Darstellung  wiedergegeben  ist. 

Kein  Säulchen  und  keine  Querböden  vorhanden. 

Fi    10  Darchsclmitt  Verwandtschaft.  Diese  neue  Gattung  bildet  in  Hinsicht  auf 

von  Gienarea  cretacea     ihre  Organisation  eine  Form,  deren  definitive  Einreihung  in  der  bisher 

Poö.  schematisirt.        angewendeten  Systematik  nicht  leicht  durchführbar  ist.  Die  rudimentäre 

Entwickelung  der  Septen  verweist  auf  Helioporiden,  deren  starkes  Coe- 

nenchym  wieder  ein  wesentliches  Unterscheidungsmerkmal  bietet. 

Der  Mangel  von  Querböden  und  von  Poren  in  den  Wänden  stellt  diese  Form  höher 
als  es  Tabulaten  sind. 

Fundort.  Das  einzige  sehr  gut  erhaltene  Exemplar  stammt  aus  dem  cenomanen 
Hornstein,  der  im  Porphyr  bei  Settenz  Klüften  erfüllt  und  wurde  von  H.  Fassel  unserem  Mu- 
seum geschenkt. 

Gattung  Pontes  Lam. 

Polypenstöcke  von  knolliger  oder  stammförmiger  Gestalt  mit  unregelmässigem,  sieb- 
förmigem  und  schwammigem  Coenenchym  versehen  und  auf  der  Basis  von  einer  dünnen  oft 
rudimentären  Epithek  übergedeckt. 

Einzelne  Kelche  sind  schwach  vertieft,  einfach,  an  den  Rändern  mehr  oder  weniger 
deutlich  polygonal,  oft  vom  Coenenchym  nicht  gut  unterscheidbar. 

Septen  gewöhnlich  in  zwei,  zuweilen  auch  in  di'ei  Cyclen,'  wenig  entwickelt,  in  der 
Eegel  mit  den  Stäbchen  verfliessend  und  wenig  von  ihnen  verschieden.  Diese  Stäbchen  sind 
in  der  Anzahl  von  3  bis  6  oder  auch  mehr  vorhanden,  warzig  und  in  einen  Kreis  gestellt, 
welcher  das  ebenfalls  warzige  meist  wenig  entwickelte  Säulchen  umgibt. 

Pontes  Michelini  Reuss  sp. 

Taf.  1.  Fig.  4  a,  h. 

1845—46.  Reuss  (9.)  pag.  61.  Taf  XLHI.  Fig.  3. 

Diese  Koralle  bildet  grosse,  knollenförmige,  oder  auch  ziemlich  regelmässig  kugel- 
förmige Kolonien  von  3 — 15  Cm.  im  Durchmesser,  die  aus  koncentrischen,  durch  das  Wachs- 
thum  des  Stockes  hervorgebrachten  Lagen  bestehen.  In  der  Nähe  der  unregelmässigen,  ge- 
wöhnlich keilenförmig  zugeschärften  Anheftungsfläche  ist  die  Basalepithek  in  Bruchstücken 
erhalten. 

Schon  mit  der  Loupe  kann  man  auf  der  Oberfläche  dieser  Knollen  kleine  und  sehr 
schwach  vertiefte  Kelche  beobachten. 

Die  einzelnen  Kelche  sind  polygonal,  oft  jedoch  in  das  poröse  Coenenchym  übergehend 
und  tragen  meist  12  oder  14,  16,  18—24  Septen.  Dieselben  sind  verhältnissmässig  dick,  ge- 
rade oder  nur  schwach  gebogen  mit  unregelmässigen  Höckern  an  beiden  Seiten  versehen  und 


27 

zuweilen  durch  Synaptikeln  mit  einander  vollständig  verbunden.  Gegen  das  Innere  des  Kelches 
sind  die  Septeu  abgerundet,  oft  verbogen    und  von  den  Stäbchen  nicht  gut  zu  unterscheiden. 

Die  Stäbchen,  soweit  dies  eben  zu  unterscheiden  ist,  sind  rundlich,  polygonal  oder 
ganz  unregelmässig  kantig,  gewöhnlich  in  der  Zahl  5 — 6,  zuweilen  auch  4  und  füllen  das  In- 
nere des  Kelches  meist  in  unregelmässiger  Stellung  aus. 

Das  Säulchen  ist  von  den  Stäbchen  nicht  zu  unterscheiden,  wenn  man  nicht  gesinnt 
ist  das  in  der  Mitte  stehende  Gebilde  für  das  Säulchen  zu  betrachten.  Oft  scheint  diese  An- 
nahme wohl  erlaubt,  in  vielen  Fällen  sind  jedoch  alle,  das  Innere  des  Kelches  erfüllende  Ge- 
bilde einander  gleich.    Zuweilen  ist  das  mittlere  (Säulchen)  etwas  kleiner  als  die  übrigen. 

Das  Coeneuchym  ist  sehr  porös  und  besteht  aus  unregelmässigen  Lamellen,  die  sich 
hie  und  da  verbinden  und  zellenartige  Gruppen  bilden. 

Am  Längsschnitt  sehen  wir  die  Wände  der  Kelche,  so  wie  die  der  Coenenchym-Zellen 
mit  einander  durch  Synaptikeln  verbunden.  Diese  Verbindung  greift  aber  nicht  in  allen  Kelchen 
gleichmässig  Platz,  sondern  es  sind  bei  vielen  Kelchen  die  Wände  meist  mit  Höckern  ver- 
sehen und  nur  spärlich  durch  Synaptikeln  gänzlich  verbunden. 

In  demselben  Längsschnitte  beobachtet  man  weiters  auch  horizontale,  dünne  Lagen, 
welche  jeder  Struktur  entbehren,  durch  das  Wachsthum  des  Polypenstockes  resultiren  und  die 
Folge  davon  sind,  dass  der  Korallenstock  in  koncentrische  Lagen  sich  auflöst. 

Der  Erhaltungszustand.  Die  grösste  Anzahl  unserer  hieher  gehörigen  Exem- 
plare ist  ziemlich  gut  erhalten;  die  Stöcke  erscheinen  in  Kalk  umgewandelt,  der  durch  ver- 
schiedene Färbung  die  Umrisse  der  Kelchtheile  meist  gut  ersichtlich  macht.  Ein  grosses  In- 
teresse bieten  jedoch  einige  aus  dem  groben  Korycaner  Sandstein  herrührende  Stücke,  bei 
den  nur  die  Kelchtheile  erhalten  sind,  ohne  dass  die  Zwischenräume  zwischen  einzelnen  Par- 
tikeln ein  Gestein  ausfüllen  würde.*)  An  den  Bruchflächen,  die  noch  vom  Wasser  abgespült 
erscheinen,  sind  die  koncentrischen  Lagen  ersichtlich  und  einzelne  Kelche  mit  der  Loupe  be- 
obachtbar.   Nach  Innen  sind  jedoch  auch  diese  Knollen  mit  Gestein  ausgefüllt. 

Verwandtschaft.  Nach  der  oben  beschriebenen Beschafl'enheit  ist  es  unzweifelhaft, 
dass  diese  Korallenknollen  zu  der  Gattung  Porites  zu  zählen  sind.  Es  hat  sich  demnach  die 
Vennuthung  Bölsche's  (47.  pag.  58.),  dass  die  von  Reuss  allerdings  unzulänglich  beschriebene 
Alt  P.  Michelini  vielleicht  zur  Thamnastraea  gehören  durfte,  nicht  bestätigt. 

Fundort.  In  den  cenomanen  gi-obkalkigen  Ablagerungen  von  Korycan  und  Pře- 
myšlan  werden  diese  Knollen  in  verschieden  Dimensionen  nicht  selten  gefunden. 

Porites  textilis  nov.  spec. 
Taf.  I.  Fig.  6  a,  h. 

Polypenstock  um-egelmässige,  bis  12  Cm.  im  Umfange  messende  Knollen  bildend,  zu- 
weilen gegen  die  Basalgegend  sich  verengend  und  hier  auch  Spuren  von  der  äusseren  Epithek 
tragend. 


*)  Es  ist  das  ein  ganz  ähnlicher  Erhaltungszustand,  -wie  ich  ihn  bei  einer  Caicispongie  aus  demselben 
Fundorte  angetroifen  habe.  Sieh  meine  „Beiträge  zur  Kenntnis  der  Spongien  der  böhm.  Kreide- 
formation." Abth.  in.  Abhandlungen  der  köngl.  böhm.  Gesellschaft  der  Wissenschaften.  Vn.  Folge. 
1.  Band  pag.  24. 

4* 


28 

Einzelne  Kelche  unregelmässig,  polygonal,  hie  und  da  in  das  Coenenchym  oline  deut- 
liche Abgränzung  übergehend. 

Septen  meist  in  der  Anzahl  von  18  oder  20,  zuweilen  aber  auch  weniger,  kurz,  ziem- 
lich dick,  gerade  oder  nur  wenig  gebogen  und  stellenweise  mit  stumpfen  Höckern  an  beiden 
Seiten  versehen.  Nur  selten  sind  sie  mit  Synaptikeln  mit  einander  gänzlich  verbunden. 

Im  Centrum  des  Kelches  befinden  sich  3 — 6  unregelmässig  kantige,  oder  auch  abge- 
rundete Körper,  welche  uns  die  Stäbchen  und  das  Säulchen  vorstellen. 

Hier  hat  jedoch  meist  die  ündeutlichkeit  bereits  einen  solchen  Grad  erreicht,  dass  es 
nicht  möglich  ist  das  Säulchen  von  den  Stäbchen  zu  unterscheiden. 

Der  Längsschnitt  zeigt  uns  parallele,  ziemlich  dicke  Wände,  die  an  beiden  Seiten 
rundliche  und  ziemlich  regelmässig  vertheilte  Erhöhungen  und  Höcker  tragen,  so  dass  es 
scheint,  als  ob  dieselben  mit  Einschnürungen  versehen  wären. 

Das  Coenenchym  besteht  aus  zahlreichen,  gewundenen  oder  geraden  Gebilden,  die 
sich  hie  und  da  vereinigen  und  so  ein  Netz  bilden. 

Der  Erhaltungszustand  unserer  Formen  ist  ein  ziemlich  günstiger.  Beide  mir 
vorliegenden  Exemplare  sind  in  einen  festen  Kalkspath  verwandelt  und  es  zeigt  nur  das  eine 
von  ihnen  an  einer  Seite  Spuren  nach  Einwirkung  der  Luft  und  des  Wassers,  indem  es 
etwas  abgeglättet  ist  und  die  koncentrische  Schichtung  erkennen  lässt. 

Verwandtschaft.  Von  der  vorgehenden  Alt  P.  Michelini  unterscheidet  sich  diese 
neue  Species  durch  weniger  zerrissene  und  seltener  verzweigte  Septen,  durch  regelmässigeres 
Coenenchym  und  durch  geringere  Anzahl  der  Stäbchen  im  Centrum  des  Kelches.  Nebstdem 
sind  die  Kelche  bei  dieser  neuen  Art  näher  zueinandergerückt  als  bei  der  vorerwähnten  Art. 
Die  Wände  am  Längsschnitte  erscheinen  hier  nicht  mit  Synaptikeln  verbunden,  sondern  sind 
nur  mit  runden  Höckern  und  warzenförmigen  Erhöhungen  an  beiden  Seiten  versehen. 

Fundort.  Zwei  Exemplare  aus  den  cenomanen  Schichten,  von  denen  das  eine  von 
Bilin,  das  zweite  von  Korycan  stammt. 

Pontes  spissus  nov.  spec. 
Taf.  I.  Fig.  5  a,  b. 

Polypenstock  unregelmässig,  walzenförmig,  etwa  9  Ctm.  lang  und  4  Ctm.  breit,  ziemlich 
kompakt,  so  dass  nur  auf  der  den  Einwirkungen  der  Luft  und  des  Wassers  ausgesetzten  Ober- 
fläche die  Schichtung  zu  beobachten  ist. 

Einzelne  Kelche  unregelmässig,  polygonal  oder  auch  rundlich,  sehr  wenig  vertieft, 
nicht  sehr  gedrängt  und  von  dem  löcherigen  Coenenchym  gut  unterschieden.  Septen  in  der 
Anzahl  von  18 — 20,  dick  und  dicht,  mit  Stacheln  und  Körnern  besetzt,  zuweilen  durch  Syna- 
ptikeln mit  einander  verbunden  oder  auch  zwei  in  einander  fliessend. 

Im  Centrum  des  Kelches  bemerkt  man  meist  5  oder  6,  zuweilen  auch  nur  4  unregel- 
mässig kantige  oder  rundliche  Körper,  von  denen  das  mittlere  für  das  Säulchen  angesehen 
werden  kann,  in  welchem  Falle  dann  die  äusseren  umstehenden  für  Stäbchen  zu  deuten  wären. 

Das  Coenenchym  ist  sehr-  kompakt  und  nur  von  grosser  Anzahl  rundlicher  oder  ovaler 
Löcher  durchbohrt.  Diese  Löcher  sind  jedoch  nicht  ohne  Eegel  zerstreut,  sondern  sie  stehen 
in  bogenförmig  von  einem  Kelche  zum  anderen  sich  hinziehenden  Keihen. 


29 

Die  Wände  der  Zellen  zeigen  am  Längsschnitt  rundliche  Erhöhungen  und  warzen- 
förmige Höcker,  wodurch  sie  das  Ansehen  erhalten,  als  wären  sie  in  ziemlich  gleichen  Ab- 
ständen eingeschnürt.  Durch  Synaptikel  sind  die  Wände  nur  selten  verbunden. 

Der  Erhaltungszustand  des  einzigen,  mir  vorliegenden  Exemplares  ist  ein  ziem- 
lich guter.  Der  Stock  ist  gänzlich  in  einen  festen  Kalkstein  umgewandelt  und  nur  der  Um- 
stand, dass  einzelne  Theile  des  Korallenstockes  durch  unausgeprägte  Färbung  oft  undeutlich 
werden,  erschwert  die  Untersuchung  dieser  Art  insbesondere  bei  Benützung  feinerer  Dünn- 
schliffe, wo  dann  zuweilen  die  ganze  Zeichnung  verschwindet. 

Verwandtschaft.  Durch  das  kompakte  Coenenchym  unterscheidet  sich  diese  Ai't 
sehr  leicht  von  allen  bisher  bekannten.  Um  die  Bestimmung  der  drei  in  der  böhm.  Kreide 
vorkommenden  Poritesarten  zu  erleichtern,  will  ich  hier  in  Kui'zem  die  Hauptmerkmale  aller 
noch  einmal  anführen. 

1.  P.  Michelini.  Septen  14 — 24,  verhältnissmässig  dünn,  schwammig  zerrissen  und 
sehr  häufig  durch  Synaptikeln  mit  einander  verbunden.  Coenenchym  sehr  porös,  löcherig . 
seine  Lamellen  verbinden  sich  in  zellenartige  Kammern. 

2.  P.  textilis.  Septen  18 — 20,  dick,  nur  stellenweise  mit  Höckern  versehen.  Syna- 
ptikeln sehr  selten  vorhanden.  Coenenchym  porös,  seine  Lamellen  klein,  oft  in  gewundene 
Gebilde  vereinigt,  jedoch  keine  Kammern  bildend. 

3.  P.  spissus.  Septen  18 — 20,  dick  und  dicht,  mit  Stacheln  und  Höckern  versehen 
und  hie  und  da  mit  Synaptikeln  verbunden.  Coenenchym  sehr  kompakt  und  nur  von  kleinen 
Löchern  durchbohrt,  die  in  bogenförmigen  Linien  gestellt  erscheinen. 

Fundort.  Das  einzige  mir  vorliegende  Exemplar  des  P.  spissus  stammt  aus  den 
grobsandigen  Ablagerungen  von  Korycan. 

Familie  Eupsammidae. 

Einfache  oder  ästige  Korallenstöcke  mit  sehr  porösen,  engmaschigen  Sclerenchym  und 
■wohlentwickelten,  zahlreichen  Septen.    Pfälchen  und  Coenenchym  meist  fehlend. 

Gattung  Stephanophyllia  Mich. 

Polypenstock  einfach,  frei,  ohne  jede  Spur  von  Anheftung,  scheibenförmig  und  mit 
einer  horizontalen,  radial  gerippten  und  gitterförmig  durchlöcherten  Wand,  ohne  Epithek 
versehen. 

Der  Kelch  ist  kreisrund ;  Septa  zahlreich,  meist  fünf  vollständige  Cyclen  und  zuweilen 
einige  Septen  der  sechsten  Ordnung  zählend,  gedrängt,  erhaben,  breit  und  seitlich  mit  ko- 
nischen Körnchen  oder  auch  mit  spitzigen  Höckern  bedeckt.  Dieselben  vereinigen  sich  mit 
ihi-en  oberen  oder  inneren  Enden,  bogenförmig  in  verschiedener  Höhe  mit  den  benachbarten 
älteren  Septen.    Nur  die  Primärsepten  bleiben  frei. 

Die  Kippen  der  unteren  horizontalen  Wand  alterniren  mit  den  Septen. 


30 

Stephanophyllia  celsa  nov.  sp. 

Taf.  I.  Fig.  7  a,  h. 

Polypenstock  einfach,  frei,  kreisrund,  scheibenförmig,  etwa  4"4  Mm.  im  Durchmesser, 
auf  der  unteren  Seite  flach,  auf  der  oberen  bis  auf  2-5  Mm.  erhöht  mit  horizontaler  Wand  und 
ohne  Epithek.  Die  Septen  sind  in  fünf  Cyclen,  und  vom  sechsten  sind  noch  8  vorhanden  (also 
zusammen  56),  sind  gerade,  mit  kleinen  Stacheln  besetzt  und  nur  schwach  erhaben.  Nur  die 
primären  Septen  bleiben  gänzlich  frei  und  nur  diejenigen,  die  zwischen  diesen  Primärsepten 
liegen,  verbinden  sich  mit  einander  in  der  Weise,  dass  alle,  die  sich  in  einem  Systéme  befinden 
in  eine  oft  verdickte  Sternleiste  fliessen.  Diese  läuft  dann  bis  in  den  Mittelpunkt  des  Kelches, 
welcher  jedoch  bei  dem  mir  vorliegenden  Exemplare  nicht  in  jenem  guten  Erhaltungszustande 
sich  befindet,  um  das  Säulchen  sehen  zu  lassen. 

Auf  der  unteren  Seite  ist  die  Wand  von  einfachen,  geraden  und  einzelnen  Septen  auf 
der  oberen  Seite  entsprechenden  Rippen  gebildet. 

Verwandtschaft.  Unsere  Form  unterscheidet  sich  von  allen  bekannten  Arten  dieser 
filigranartig  gebauten  Gattung  durch  geringe  Dimensionen  und  ziemlich  flache  Oberseite.  Beide 
diese  Merkmale  lassen  sich  auf  die  Weise  deuten,  dass  uns  dieses  Exemplar  ein  Jugendsta- 
dium vorstellt. 

Aus  den  bisher  beschriebenen  Arten  sind  es  vorzüglich  zwei,  deren  obere  Seite  in 
geringerem  Maasse  erhaben  ist. 

Erstens  ist  es  Steph.  imperialis  Reuss  (49.  pag,  256)  von  Baden,  die  sich  mit  be- 
sonderer Flachheit,  geringer  Anzahl  von  Septen  und  durch  alternirenden  Rippen  auszeichnet. 

Ähnlich  ist  auch  Steph.  Bowerhanki  Milne  E.  &  Haime  (20.  pag.  54.  Taf.  9.  Fig.  4.) 
aus  dem  Lower  Chalk  von  Do  wer.  Obzwar  einerseits  das  mir  vorliegende  Exemplar  manche 
auf  Jugendstadien  hinweisende  Merkmale  besitzt,  so  ist  es  andererseits  unmöglich,  die  Zu- 
gehörigkeit dieser  Form  zu  einer  bestimmten  Art  zu  beweisen.  Ich  stelle  darum  vorläufig 
eine  neue  Art  auf,  bis  vielleicht  ein  reichhaltigeres  Material  eine  kontinuirliche  Reihe  von 
Alterstufen  aufzustellen  erlauben  wird. 

Fundort.  Das  einzige  Exemplar  wui'de  in  den,  die  oberste  (Biyozoen-)  Abtheilung 
der  Iserschichten  repraesentirenden  Lagen  bei  Vtelno  gesammelt. 

Familie  Fung-idae. 

Korallenstock  einfach  oder  zusammengesetzt,  niedrig  und  breit.  Kelche  unmittelbar 
durch  ihre  Wand  verbunden,  Coenenchym  fehlt.  Wand  wenig  entwickelt,  durchbohrt  oder  sta- 
chelig. Septa  zahlreich,  dicht  oder  porös  mit  zackigem  Oberrand  und  auf  den  Seitenflächen 
mit  Synaptikeln  und  Körnern  besetzt. 

a)  Cyclolitinae. 

Wand  horizontal,  dicht,  häufig  mit  Epithek  bekleidet.  Septa  zahlreich,  dünn  und 
durchbohrt. 


31 

Gattung  Cyclolites  Lam. 

Einfach  scheibenförmig,  kreisrund  oder  elliptisch,  frei,  ohne  Spuren  einer  Anheftungs- 
ääche.  Die  Wand  ist  horizontal  und  mit  einer  starken,  koncentrisch  runzeligen  Epithek  um- 
geben. Das  Säulchen  ist  nicht  entwickelt  oder  nur  rudimentär.  Die  Septa  sind  sehr  dünn, 
äusserst  zahlreich,  fein  und  am  freien  oberen  Rande  regelmässig  gezähnelt.  Die  kleinsten 
von  ihnen  vereinigen  sich  in  der  Regel  mit  ihrem  inneren  Rand  zu  denen  der  älteren  Cyclen. 

Cyclolites  discoidea  Blainw. 

Abb.  im  Texte  Fig.  11. 

1846.  Cyclol.  hemispherica  und  corbierica  Michelin  (10.)  pag.  282.  Taf.  64.  Fig.  2. 
und  pag,  284.  Taf.  64.  Fig.  5. 

1850.  Funginella  hemispherica  und  discoidea  D'Orbigny  (18.  II.  Tome)  pg.  202,  302. 

1854.  Cyclol.  discoidea  Reuss  (21.)  —  Cyclol.  disc.  Milne  Edwards  &  J.  Haime  (32. 
Tome  III.)  pag.  40. 

1858—61.  Fromentel  (31.)  pag.  125. 

Mir  lag  ein  einziges  Stück  vor,  das  leider  nur  die  untere  Fläche  erhalten  hat.  Es  ist 
fast  ki'eisrund,  19 — 20  Mm.  im  Durchmesser  habend,  stellenweise  etwas  un- 
regelmässig gebogen.  Die  untere  Fläche  ist  gegen  die  Mitte  gleichmässig  er- 
höht und   trägt  nahe   am  Rande  ziemlich   schwache,  koncentrische  Runzeln, 
auf  welche  die  Epithek  reducirt  ist. 

Die  ziemlich  deutlichen,  niedrigen  Radialrippen  sind  sehr  zahlreich, 
dicht  zusammengedrängt,  am  freien  Rande  gekörnelt  und  mit  Synaptikeln  mit 
einander  verbunden.  ^js-  ^.^;  ^'^^^'' 

discoidea  Blam. 

Verwandtschaft.    Dieses,  ziemlich  ungünstig  erhaltene  Exemplar      Natur.  Grösse 
konnte  bestimmt  werden  nur  auf  Grund  der,  von  Reuss  an  Jugendexemplaren       von  Korycan. 
dieser   in   der   Kreide   ziemlich   häufigen  Form   beobachteten  Beschaffenheit 
(21.  pag.  125):    „Nie  fehlen   entfernte,  breite,  jedoch   niedrige  Radialrippen,  die   hier   unter 
allen  Cycloliten   am  meisten   entwickelt  sind   und   sich   nicht  selten  über  die    ganze   untere 
Fläche  ausbreiten." 

Fundort.  Das  mir  vorliegende,  einzige  Exemplar  stammt  aus  dem  groben  ceno- 
manen  Kalkstein  von  Korycan.  Diese  Art  ist  ziemlich  gemein  in  der  Gosau,  besonders  im 
Nefgraben  und  in  der  Schattau  und  wird  nebstdem  aus  Frankreich  von  Bains  de  Rennes,  Car- 
cassonne,  Umgebung  von  Castres,  Beausset  und  Perigneux  angeführt. 

h)  Thamnastraeinae, 

Korallenstock  einfach  oder  zusammengesetzt  mit  dünner,  häufig  durchbrochener  Wand, 
die  zuweilen  auch  unentwickelt  ist.  Septa  durchlöchert  und  durch  Synaptikeln  oder  schi'äg 
gestellte  Querlamellen  verbunden, 

Gattung  Micrabacia  M.  Edw.  &  Haime. 

Einfach,  linsenförmig  oder  scheibenförmig,  ohne  jede  Spur  von  einer  Anheftungsfläche, 
Die  Wand   ist   sehr   dünn,  mehr   oder  weniger   grob  granulirt   und  in   den  Zwischenräumen 


32 


Fig.  12.  Micraba- 

da  coronula  Gldf. 

In  natür.  Grösse 

von  Zlo  sej  n. 


zwischen  den  Septen   durchbohrt.    Die  Septen  sind   zahlreich,  gerade,  gezähnelt  und  mit  in- 
neren Rändern  frei.    Das  Säulchen  ist  rudimentär  oder  fehlt  gänzlich. 

Micrabacia  coronula  Goldf.  sp. 

Abb.  im  Texte  Fig.  12.  und  13. 

1826—44.  Fungia  coronula  Goldf.  (7.)  pag.  50.  Taf.  14.  Fig.  10—18. 
1845—46.  Reuss  (9.)  pag.  62. 

Einfach,  scheibenförmig,  die  obere  Fläche  konvex,  bei  unseren  Exemplaren  im  Steine 
verwachsen;  die  untere  horizontal. 

Die  Höhe  des  Polypoids   beträgt  an  den  Rändern,  die  allein  mir  zu- 
gänglich waren,  2  Mm.  Im  Durchmesser  misst  diese  Koralle  etwa  bis  14  Mm. 
Die  Wand   ist  nackt   und  gewöhnlich   von  Interkostallöchem   durch- 
bohrt.   Bisher  wurden   nur  Steinkeme   gefunden,  aus   denen    sich  die   nach- 
folgende Beschaifenheit  dieser  Art  ergibt. 

Die  Septen  auf  der  unteren  Fläche  zueinander  gepresst,  gleichmässig 
dick;  ihre  Granulation  ist  ziemlich  schwach,  die  grösseren,  warzenförmigen 
Höcker,  ziemlich  regelmässig  in  .3  koncentrische  Reihen  gestellt. 

Die  ersten  zwei  Cyclen  reichen  bis  zur  Mitte  des  Kelches,  sie  spalten 
sich  jedoch  nahe  am  Centrum  in  2  Theile,  welche  noch  zweimal  di- 
chotomisch  sich  verzweigen,  so  dass  die  Gesammtzahl  der  Septen  96 
beträgt.  — 

Der  Abdruck   eines  Säulchens    ist  bei  unseren  Exemplaren 
nicht  erhalten. 

Der  Erhaltungszustand  der  wenigen,  mir  vorliegenden 
Exemplare  ist  kein  günstiger,  was  allerdings  durch  die  Beschaffen- 
heit des  sie  einschliessenden  Gesteines  erklärt  wird.  Diese  Art  kommt 
nämlich  bei  uns  meist  in  den  groben  Sandsteinen  der  Korycaner 
Schichten  nur  in  Steinkernen  vor.  Auch  die  aus  den  Pyropen  füh- 
renden Mergeln  von  Triblitz  stammenden  Formen  sind  in  keinem  guten  Erhaltungszustand, 
da  sie  meist  in  Limonit  oder  Kies  verwandelt  und  abgerollt  erscheinen. 

Verwandtschaft.  Diese  in  der  Kreideformation  von  Europa  verbreitete  Form  ist 
von  solch  typischer  Beschaffenheit,  dass  sie  nicht  leicht  mit  einer  anderen  Art  verwechselt 
werden  kann. 

In  letzterer  Zeit  hat  Duncan  (60.)  sehr  beachtenswerthe  Bemerkungen  über  die  in- 
nere Struktur  und  Classifikation  dieser  Art  veröffentlicht,  in  deren  Besprechung  ich  leider  bei 
der  Unzulänglichkeit  des  mir  vorliegenden  Materiales  nicht  eingehen  kann. 

Fundort.  Reuss  (9.),  dem  jedoch  nur  kleine  (etwa  5 — 9  Mm.  im  Durchmesser  ha- 
bende) Formen  vorlagen,  führt  diese  Art  aus  mehi-eren  Fundorten  der  böhm.  Kreide  an.  Bis 
jetzt  ist  sie  bekannt:  in  den  cenomanen  Schichten  von  Zlosejn,  Mühlhausen,  Zbyslav,  Debrno, 
Přemyšlan;  aus  den  Iserschichten  von  Chorousek,  aus  den  Teplitzer  Schichten  von  Postel- 
berg und  Wollenitz,  aus  den  Priesener  Schichten  von  Priesen  und  Triblitz. 


Fig.  13.     Micrabacia  coro 

nula.   Ein  Systém  4mal 

vei'gr. 


33 

Sie  ist  dem  zu  Folge  in  unserer  Kreideformation  ziemlich  verbreitet,  tritt  jedoch  in 
keiner  Stufe  in  grösserer  Anzahl  auf. 

Ausserdem  wird  sie  noch  im  Auslande  aus  dem  Cenoman  von  Le  Maus  und  Essen 
und  aus  dem  oberen  Grünsand  von  Wiltshire  und  Warminster  angegeben. 

Gattung  Thamnastraea  Le  Sauv. 

Korallenstock  zusammengesetzt,  massiv,  knollig,  ästig,  astroidisch.  Kelche  seicht  durch 
ineinander  liiessende  Costalsepten  verbunden.  Seitenflächen  der  Septen  mit  Querkämmen  ver- 
sehen, zwischen  denen  die  Porenreihen  liegen  und  welche  sich  mit  den  entsprechenden  Nach- 
barsepten  zu  schi'ägen  Querlamellen  verbinden.    Säulchen  warzig,  oft  unentwickelt. 

Thamnastraea  decipiens  Mich.  sp. 

1845.  Astraea  dec.  Mich.  (10.)  pag.  200.  Taf.  L.  Fig.  13. 
1854.  Th.  confusa  Reuss  (21.)  pag.  117.  Taf.  XIX.  Fig.  7,  8. 
1857—61.  Milne  Edwards  &  Haime  (32.  Tome  IL)  pag.  575. 

Korallenstock  mit  einem  dicken  Strunk  aufgesessen  und  mit  einer  nur  schwach  convexen 
Obei-fläche,  auf  der  die  ziemlich  erhabenen  Kelche  liegen.  Die  äussere  Wand  trägt  fein  ge- 
körnelte,  an  einander  dicht  gedi'ängte  Rippen.  Dieselben  messen  4 — 5  Mm.  im  Durchmesser 
und  sind  von  einander  durch  einen  erhabenen,  von  Costalsepten  gebildeten  Kamm  geschieden. 

Die  Septen  sind  meist  in  der  Anzahl  20 — 28,  das  ist  also  in  3  Cyclen  entwickelt. 
Den  von  Milne  Edwards  und  Haime  angegebenen  Umstand,  dass  oft  in  einem  System  ein 
Cyclus  fehlt,  habe  ich  mit  Sicherheit  nicht  bemerken  können,  allerdings  aber  an  einigen 
Kelchen,  geringere  Anzahl  von  Septen  18 — 20  gezählt. 

Die  Septen  sind  etwas  stark,  bilden  um  den  Kelch  einen,  etwa  IV3  Mm.  hohen  Kamm, 
sind  mit  Körnern  bedeckt,  wenig  ungleich  und  oft  dichotomisch  getheilt  in  der  Weise,  dass 
die  Septen  des  dritten  Cyclus  mit  denen  des  zweiten  auf  der  inneren  Seite  in  einander  fliessen. 
Das  Säulchen  ist  klein,  warzenähnlich. 

Der  Erhaltungszustand.  Es  lag  mir  ein  Bruchstück  des  knollenförmigen  Ko- 
rallenstockes sammt  dem  Strunk  vor.  Die  obere  Fläche  zeigte  die  Kelche  durch  kleine,  feste 
Homsteinpartikeln  verunreinigt  und  es  fanden  sich  nur  etwa  5 — 6  Kelche,  welche  gut  erhalten 
waren  und  ihre  Struktur  rein  behalten  haben. 

Verwandtschaft.  Das  mir  vorliegende  Exemplar  stimmt, mit  der  von  Milne  Edw. 
&  Haime  gegebenen  Diagnose  überein.  Die  von  Eeuss  abgebildete  Th.  confiisa,  welche  als 
Synonym  der  hier  beschriebenen  Ait  betrachtet  wird,  scheint  nicht  hieher  zu  gehören  oder 
aber  wenigstens  kein  typisches,  ausgewachsenes  Exemplai'  zu  sein. 

Fundort.  Stammt  aus  dem  Hornstein  in  der  Porphyrkluft  am  Sandberg  bei  Teplitz. 

Gattung  Dimorphastraea  D'Orbigny. 

Korallenstock  zusammengesetzt,  massiv  und  astroidisch.  Der  centrale  Kelch,  welcher 
für  die  Mutterzelle  angenommen  werden  kann,  grösser  als  die  anderen,  die  sich  in  koncen- 
trischen  Reihen  von  einander  ziemlich  entfernt  stellen.  Die  Wände  sind  nicht  geschieden. 

6 


34 


Die  Costalsepten  dünn  und  ineinander  fliessend.  Das  Säulchen  ist  warzenfömiig  und 
wenig  entwickelt. 

Dimorphastraea  parallela  Eeuss  sp. 

AbbUd.  im  Texte  Fig.  14. 
1846.  Astraea  parallela  Reuss  (9.)  pag.  60.  Taf.  XIV.  Fig.  39. 

Korallenstock  zusammengesetzt,  gi-osse  oben  flache  oder  nur  schwach  gewölbte  Massen 
von  60,  115—150  Mm.  im  Umfange  bildend  und  unten  meist  mit  einem  unregelmässigen, 
etwa  20  Mm.  hohen  Strünke  befestigt. 

Die  Kelche  auf  der  oberen  Fläche  messen   etwa  5—8  Mm.  im  Umfange  und  sind  in 

ziemlich  deutlichen,  koncentrischen  Reihen  ge- 
ordnet; zwischen  ihnen  erscheinen  hie  und  da 
kleinere  Individuen,  deren  Durchmesser  4  M.  nicht 
überschreitet.  Die  Mutterzelle  konnte  mit  Sicher- 
heit bei  dem  ungünstigen  Erhaltungszustande  un- 
serer Exemplare  nicht  wahrgenommen  werden,  ob- 
zwar  ihr  Vorhandensein  durch  die  koncentrische 
Anordnung  der  Kelche  angedeutet  wird. 

Die  Kelche  sind  sehr  wenig  vertieft,  fast 
oberflächlich,  das  Säulchen  fast  gänzlich  unent- 
wickelt. An  gut  erhaltenen  Individuen  sieht  man, 
dass  die  Septen  der  Mitte  zu  ineinander  fliessen 
und  ein  netziges  Gewebe  bilden. 

Die  Costalsepten  sind  dünn,  an  ihrer  ganzen 
'  Länge  fast  gleich  breit,  in  der  Anzahl  30 — 50,  bei 

ganz  jungen  Individuen  26,  auf  der  Oberfläche  fein  gekörnelt  und  an  den  Seiten  mit  zahl- 
reichen Dornen  und  Synaptikeln  versehen.  Sie  sind  ziemlich  gedrängt  so,  dass  auf  2  Mm. 
etwa  5  kommen. 

Bemerkung.  Bölsche  bildet  ein  sehr  wohlerhaltenes  Exemplar'  dieser  Ait  mit  dem 
Mutterkelche  von  Plauen  ab,  welches  für  den  Typus  dieser  Art  angesehen  werden  kann.  Die 
mir  vorliegenden  Formen  sprechen  im  Ganzen  mit  der  daselbst  (47)  gegebenen  Beschreibung 
überein,  nur  ist  zu  bemerken,  dass  bei  ihnen  die  Mutterkelche  nicht  gut  erkennbar  sind.  Da 
jedoch  die  anderweitigen  Merkmale  dieser  unserer  Formen  mit  der  Diagnosis  der  Art  über- 
einstimmen, so  dürfte  wohl  kein  Grund  vorhanden  sein,  um   beide  von  einander  zu  ü-ennen. 

Fundort.  Zahlreiche  Bruchstücke  dieser  Art  werden  in  den  cenomanen  Schichten 
von  Kamajk  und  Zbyslav  gefunden.  Nebstdem  führt  sie  Bölsche  von  Plauen  an. 

cj  Lophoserinae. 

Stöcke  einfacb  oder  zusammengesetzt.  Septa  dicht  durch  Synaptikeln  verbunden.  Wand 
nicht  stachelig. 


Fig.  14.  Dimorpliastraea  parallela  Reuss  sp. 
Eine  Partie  in  natür.  Grösse. 


35 


Gattung  Placoseris  From. 


Der  Korallenstock  mit  breiter  Basis  angeheftet,  walzenförmig.  Die  Rippen  auf  der 
äusseren  Wand  treten  deutlich  vor  und  sind  gekörnelt.  Die  durch  Synaptikeln  verbundenen 
Septen  sind  zahlreich  und  einander  ungleich.  Das  Säulchen  ist  blattförmig  und  wird  gebildet 
von  Stäbchen,  welche  mit  einander  verschmolzen  und  seitlich  sehr  dornig  sind. 


l'- 


Fig.  15.    Fünf  Stadien  von  Placoseris  Qeinitzi  Böl.  von  Korycan. 


Placoseris  Geinitzi  Bölsche. 

Abb.  im  Texte  Fig.  15.  u,  16. 

1849.  Turbinolia  compressa  Geinitz  (16.)  pg.  232. 
1871.  Bölsche  (47.)  pag.  47. 

Korallenstock  einfach,  nicht  zusammengesetzt,  gestielt,  von  den  Seiten  zusanmien- 
gedrückt  und  nach  oben  fächerförmig  ausgebreitet,  wobei  in  der  Mitte  der  längeren  Axe  Ein- 
buchtungen entstehen. 

Der  Strunk  ist  ziemUch 
schlank  (z.  B.  8  Mm.  hoch  und 
5  Mm.  dick),  insbesondere  bei 
jungen  Stadien  und  unten  mit 
einer  etwas  ausgebreiteten  An- 
heftungsfläche  versehen. 

Das  sehi-  zahlreiche  Ma- 
terial, das  mir  vorlag,  gestattete 
die  Enichtung  einer  Eeihe  von  Altersstadien. 

I.  Stadium,  etwa  10  Mm.  hoch;  die  Öffeung  des  Kelches  in  der 
längeren  Axe  7  Mm.,  in  der  kürzeren  5  Mm.  Die  Anheftungsfläche  sehr 
entwickelt,  breiter  als  der  Kelch  selbst  (8  Mm.).  Der  horizontale  Durch- 
schnitt ist  oval,  keine  Depression  wahrnehmbar. 

n.  Stadium  (ohne  Anheftungsfläche),  12  Mm.  hoch,  der  Kelch  in 
der  längeren  Axe  10  Mm.,  in  der  kürzeren  6  Mm.,  oval. 

in.  Stadium,  16  Mm.  hoch;  Kelch  12  Mm.  in  der  längeren  und  7 
Mm.  in  der  küi-zeren  Axe  messend.  Anheftungsfläche  klein.  Hier  kann  man 
bereits  eine  Depression  beobachten,  die  dadurch  hervortritt,  dass  das  Oval 
des  Durchschnittes  zu  beiden  Seiten  der  längeren  Axe  verflacht  ist. 

rV.  Stadium,  18  Mm.  hoch,  die  gi'össere  Axe  des  Kelches  16  Mm., 
die  küi'zere  11  Mm.  Hier  findet  bereits  eine,  wenn  auch  unbedeutende  Einbuchtung  der  mitt- 
leren Partie  statt. 

V.  Stadium,  22  Mm.  hoch;  längere  Axe  21  Mm.,  kürzere  in  der  Einschnürung  13  Mm. 

Nebstdem  sind  noch  nachstehende  Stadien  zu  verzeichnen: 

Höhe  längere  kürzere  Axe 

VI.  30  34  12 

Vn.  39  38  15 

Je  älter  und  grösser  das  Individuum,  desto  tiefer  ist  die  Einschnürung. 

5* 


Fig.  16.  Placoseris 
Geinüsi  Bölsche. 
Einige  Septen  mit 
der  blattförmigen 
ColumeUa.  4mal 
vergrössert. 


36 

Bei  einem  ungünstig  erhaltenen  grossen  Exemplare  ist  die  Einschnürung  in  der  Mitte 
des  Kelches  so  bedeutend,  dass  beinahe  eine  Theilung  des  Kelches  entsteht.  Die  Dimensionen 
sind  hier:  Höhe  45  Mm.  die  kürzere  Axe  in  der  Einschnürung  8  Mm.  Die  längeren  Axen 
der  beiden  Kelche  18  und  20  Mm.,  die  kürzeren  Axen  derselben  12  und  15  Mm. 

Die  Septen  der  ersten  3  Cyclen  sind  insbesonders  gegen  die  freien,  oberen  und  auch 
gegen  den  inneren  Rand  verdickt  und  erreichen  beinahe  das  Säulchen.  Unten,  wo  sie  mit 
Septen  der  weiteren  Cyclen  zusammenkommen,  sind  sie  bereits  dünner. 

Ihre  Anzahl  schwankt  je  nach  der  Grösse  des  Exemplares  von  96  bis  170  und  180. 
Bei  jungen  Stadien  wurden  nur  48  Septa  gezählt. 

Seitlich  sind  die  Septen  mit  zahlreichen  Körnern  und  auch  ziemlich  hohen,  oben,  in 
Reihen  geordneten  Dornen  besetzt  und  verbinden  sich  hie  und  da  durch  Synaptikeln. 

Der  freie  obere  Septalrand  ist  nur  schwach  gezähnelt,  wie  man  es  an  Bruchstücken 
gut  erhaltener  Exemplare  ersehen  kann;  zuweilen  kommen  jedoch  Formen  vor  mit  ganz 
glattem  Septalrand,  was  sich  aber  bei  näherer  Untersuchung  als  Folge  von  Abreibung  ergibt. 

Das  Säulchen  ist  blattförmig,  oft  verbogen;  Stacheln  konnten  in  keinem  der  unter- 
suchten Exemplare  wahrgenommen  werden. 

Die  Rippen  auf  der  Aussenwand  sind  einander  fast  gleich  und  an  gut  erhaltenen 
Exemplaren  mit  Körnern  bedeckt. 

Der  Erhaltungszustand  ist  in  den  meisten  Fällen  ein  sehr  ungünstiger.  Die  Ko- 
rallenstöcke sind  in  den  festen  groben  Kalkstein  eingewachsen  und  fast  durchwegs  in  krystal- 
lischen  Kalkspath  ungewandelt,  so  dass  auch  in  den  Dünnschliffen  nur  stellenweise  und  ziem- 
lich schwach  die  innere  Struktur  angedeutet  ist.  Auch  das  Auspraepariren  der  einzelnen 
Individuen  -  aus  dem  sie  umgebenden  Gestein  stösst  auf  Schwierigkeiten,  welche  durch  die 
Spaltbarkeit  der  Kalkspathkrystallen  verursacht  werden. 

Fundort.  Bei  uns  kommt  diese  Art  ziemlich  häufig  in  den  cenomanen  Ablagerungen 
von  Radovesnitz  und  Korycan  vor.  Bölsche  beschreibt  einige  (27)  Exemplare  aus  demselben 
Horizont  von  Plauen  und  Koschütz  in  Sachsen. 

Gattung  Cyathoseris  M.  Edwards  &  Haime. 

Korallenstock  zusammengesetzt,  angeheftet,  mehr  oder  weniger  kreiseiförmig.  Die  ein- 
zelnen Kelche  sind  oberflächlich,  wenig  vertieft  und  mit  deutlichen  Septen  versehen.  Die  Septa 
sind  lang,  ziemlich  dick,  in  die  der  Nachbarkelche  zerfliessend  und  stark  seitlich  mit  Körnern 
und  Stacheln  bedeckt.  Die  gemeinsame  Wand  ist  nackt  und  äusserlich  längsgestreift.  Oft 
bildet  sie  einwärts  gehende  Falten,  die  kleine  Hügel  auf  der  Oberfläche  bilden. 

Cyathoseris  facilis  nov.  spec. 

Taf.  n.  Fig.  2  a,  h. 

Korallenstock  niedrig,  stammförmig,  mit  etwas  sich  ausbreitender  Basis  festgesetzt  und 
aus  mehreren  (7)  Individuen,  die  aneinander  gedrängt  erscheinen,  bestehend.  Die  gemeinsame 
Wand  ist  nackt  und  mit  glatten,  oft  gewundenen,  engen  Längsrippen  bedeckt. 

Die  obere  Fläche  ist  von  festem  Kalkstein  verdeckt,  so  dass  die  Öffnungen  der  Kelche 
nicht  sichtbar  sind.  Am  Dünnschliffe  sehen  wir  viele  (46 — 52),  dicke  Septa  mit  grossen  Höckern 


37 

und  Warzen  an  beiden  Seitenflächen  besetzt.  Im  Centrum  des  Kelches  vereinigen  sich  die 
Septen  zur  netzförmigen  Axe  mit  unregelmässigen  Öffnungen,  zerfliessen  dem  Rande  einzelner 
Kelche  zu  und  werden  da  an  unserem  Exemplare  durch  Krystallisation  des  Kalkspathes 
gänzlich  vernichtet;  nur  die  Übergänge  zwischen  Nachbarkelchen  sind  wieder  gut  ausgeprägt. 

Erhaltungszustand.  Der  Umstand,  dass  der  Korallenstock  mit  seiner  oberen 
Fläche  am  groben  Gestein  festhaftet,  hat  die  Bestimmung  wesentlich  erschwert.  Es  wurde 
darum  ein  Schliff  nöthig,  der  allerdings  die  Beschaffenheit  der  Kelchöffnungen  und  des  Ober- 
randes der  Septen  nicht  wiedergibt. 

Verwandtschaft.  Reuss  (21.  pag.  126  und  127.  Taf.  XX.  Fig.  7— 9.)  beschrieb  aus 
der  Kreide  von  Gosau  zwei  Arten  C.  Haidingeri  und  C.  raristella,  die  sich  jedoch  schon  durch 
geringere  Dimensionen  der  Kelche  von  unserer  neuen  Art  unterscheiden.  Nebstdem  geschieht 
bei  diesen  Gosauarten  der  Uibergang  der  Costalsepten  aus  einem  Kelch  in  den  anderen  un- 
mittelbar ohne  Andeutung  der  Grenzen  einzelner  Kelche,  wogegen  bei  unserer  Art  die  Diffe- 
renzirung  in  selbstständige  Individuen  mehr  angezeigt  erscheint,  da  schon  auf  der  äusseren, 
gemeinsamen  Wand  die  einzelnen  Kelche  durch  angedeutete  Sprossung   gekenntzeichnet  sind. 

Fundort.  Das  mir  vorliegende  einzige  Exemplar  stammt  aus  den  cenom.  Schichten 
von  Korycan. 

Familie  Astreidae. 

Stöcke  einfach  oder  zusammengesetzt.  Wand  und  Septa  dicht.  Interseptalkammern 
durch  zahlreiche  Querblätter  blasig.  Coenenchym  nicht  vorhanden.  Zellen  durch  Wände  oder 
durch  Rippen  verbunden. 

a)  Astraeinae, 

Oberrand  der  Septen  gezackt  oder  mit  Einschnitten  und  Stacheln  bedeckt.  Seiten- 
flächen derselben  mit  fächerförmigen  Rippen  oder  Körnerreihen  besetzt,  welche  senkrecht  zum 
Oberrand  stehen. 

Gattung  Leptophyllia  Reuss. 

Korallenstock  einfach,  mehr  oder  weniger  kegel-  oder  kreiseiförmig,  an  der  Basis 
festsitzend.  Septa  sehr  zahlreich,  dünn,  gedrängt,  in  der  Mitte  des  Kelches  unmittelbar  zu- 
sammenstossend  aus  oberem,  freien  Rand  mit  einer  Reihe  sehr  deutlicher,  regelmässiger  Kör- 
nern bedeckt.  Kein  Säulchen  vorhanden.  Die  Wand  ohne  Epithek  mit  deutlichen  Rippen, 
welche  gleichfalls  mit  Körnern  bedeckt  sind. 

Leptophyllia  patellata  Mich.  sp. 

AbbUd.  im  Texte  Fig.  17. 
1841—47.  Anthophyllum  pat.  Mich.  (10.)  pag.  195.  Taf.  50.  Fig.  2. 
1850.  Polyphyllia  pat.  D'Orb.  (18.  Tome  E.)  pag.  181. 

1857—61.  Montlivaultia  pat.  Milne  Edwards  &  Haime.  (32.  Tome  II.)  pag.  317. 
1858—61.  Montlivaultia  pat.  From.  (31.)  pag.  113. 


38 

1864.  Leptophyllia  pat.  From.  (32a.)  pag.  309.  Taf.  71.  Fig  1—7. 
1871.  Bölsche  (47.)  pag.  46. 

Korallenstock  einfach,  cylindrisch  oder  etwas  konisch,  nach  oben  zunehmend  und 
unten  mit  ziemlich  breiter  Basis  aufsitzend.    Die  Dimensionen  der  einzelnen  Individuen  sind 

.^  ziemlich  verschieden.  Ein  grosses  Exemplar  ist  30  Mm.  hoch  und 

^^'l   -,^     etwa  36  Mm.  oben  breit ;  die  kleineren  messen  etwa  3 — 10  Mm. 
"^V^^á^y     in  der  Höhe  und  8 — 15  Mm.  in  der  Breite.  Der  Kelch  ist  kreis- 
rund, jedoch  oft  mit  verbogenem  Rand,  flach  oder  uur  wenig  ver- 
'a'  ^  tieft.    Septa  sind  dünn,  sehr  dicht  gedrängt  (auf  2  Mm.  kommen 

Kg.  17.  LeptopTiyiUa  patdiata      g — g-j  ^^(j^   ^-^  freien  Rand  nur  mit  schwachen,  bei   einigen  ab- 
„     ■  gerollten  Exemplaren  gar  nicht  bemerkbaren  Körnern  bedeckt.  Die 

Septa  berühren  sich  unmittelbar  in  der  Mitte  des  Kelches.  Kein 
Säulchen  vorhanden.  Die  Wand  trägt  feine  Rippen,  deren  Körnerung  wiederum  nicht  sehr 
deutlich  ist.    Dieselben  sind  dünn,  einander  gleich  stark  und  dicht  gedi'ängt. 

Verwandtschaft.  Die  von  Fromentel  (32a.)  abgebildeten  Fonnen  stimmen  mit  un- 
seren, nicht  gut  erhaltenen  wohl  überein.  Bemerkenswerth  ist  hier  nur  die  unbedeutende  Ent- 
wickelung  der  Körner  an  den  freien  Rändern  der  Septen  und  an  den  Rippen,  die  jedoch  aller- 
dings auch  in  dem  ungünstigen  Erhaltungszustand  ihren  Grund  haben  kann.  Es  ist  möglich, 
dass  Ant.  explanatum  Eeuss  (9.)  pag.  62.  Taf.  XLIII.  Fig.  6.  hieher  zu  stellen  ist. 

Fundort.  Diese  Art  ist  ziemlich  häufig  in  dem  cenomanen  festen  Kalkstein  von  Ko- 
rycan,  kommt  jedoch  meist  in  ungünstigem  Erhaltungszustand  vor. 

In  Belgien  findet  sich  die  Art  nicht  selten  im  Cenoman  von  Mons. 

Leptophyllia  sp. 

Korallenstock  kreiseiförmig,  unten  in  eine  kleine  Fläche,  mit  welcher  er  aufgesessen 
war,  endigend,  etwa  18  Mm.  lang,  15  Mm.  oben  breit  und  7  Mm.  hoch.  Septen  dünn,  sehr 
zahlreich,  dicht  zu  einander  gedrängt  und  ziemlich  stark  gezähnelt. 

Die  Öffnung  des  Kelches  nicht  in  gerader  Ebene,  sondern  geworfen,  die  Mitte  wenig 
vertieft,  der  Rand  unregelmässig.  Kein  Säulchen  vorhanden.  Die  äussere  Wand  ist  ohne 
Epithek,  da  die  granulirten  Rippen  zum  Vorscheine  kommen. 

Verwandtschaft.  Diese  Art  scheint  von  der  vorgehenden  Form  durch  das  rasch 
sich  zuspitzende  untere  Ende  und  durch  den  unregelmässig  gezackten  Rand  verschieden  zu  sein. 

Der  Erhaltungszustand  ist  sehr  ungünstig.  Bei  dem  Auspraepariren  aus  dem 
festen  Kalkstein  bleiben  im  Gestein  viele  Theile  stecken  oder  werden  zerträmmert,  so  dass 
die  nähere  Bestimmung,  da  bekanntlich  die  Gattungen  in  der  Familie  der  Lythophylliacen  nach 
sehr  minutiösen  Merkmalen  unterschieden  werden,  unmöglich  ist. 

Fundort.  Diese  Form  stammt  aus  dem  rauhen  cenomanen  Kalkstein  von Korycan.*) 

b)  Astraeaceae. 

Stöcke  massiv,  astraeoidisch ;  Zellen  dicht  gedrängt. 


*)  Von  demselben  Fundorte   lag  mir   eine  sehr  ungünstig   erhaltene  Koralle  vor,  die  am   nächsten  der 
Gattung  Viploria  M.  Edw.  &  Haime  stehen  dürfte.    Eine  nähere  Bestimmung  ist  undurchführbar. 


39 

Gattung  Heliastraea  E.  H. 

Stock  massiv,  Basis  mit  dünner  Epithek  bekleidet.  Kelche  in  verschiedener  Entfernung, 
etwas  erhaben,  mit  freien  Rändern.  Säulchen  schwammig.  Rippen  stark  entwickelt,  durch 
reichliche  Epithek  verbunden.  Septa  übeiTagend,  wohl  entwickelt  in  der  Nähe  des  Centrums 
am  stärksten  gezackt. 

?  Heliastraea  Barrandei  M.  Edw.  &  H. 

1845 — 46.  Astraea  macrocona  Reuss  (9.)  pag.  60.  Taf.  24.  Fig.  2. 
1857—61.  Heliastraea  Barrandei  M.  Edw.  &  Haime  (32.  Tome  II.)  pag.  478. 

Milne  Edivard  &  Haime  und  mit  ihnen  Bölsche  rechnen  die  von  Reuss  auf  Grund 
eines  Abdruckes  aufgestellte  Art  Astraea  macrocona  zur  Gattung  Heliastraea. 

Da  mir  kein  Exemplar  dieser  Form  vorlag  und  die  Beschreibung  und  Abbildung  im 
Reussischen  Werke  keine  genügende  Auskunft  geben,  kann  ich  in  dieser  Sache  leider  nicht  ent- 
scheiden und  beschränke  mich  darauf  den  Namen  dieser  Art  hier  einfach  angeführt  zu  haben. 

Fundort  nach  Reuss  sind  die  cenomanen  Hippuritenschichten  bei  Kutschlin. 

Gattung  Isastraea  Milne  Edw.  &  Haime. 

Stock  konvexe  Massen  bildend,  höckerig  oder  stammförmig.  Die  gemeinsame  Wand 
in  eine  dünne  Epithek  eingehüllt,  nach  deren  Entfernung  feine,  in  radiale  Bündel  gestellte 
Rippen  zum  Vorschein  kommen. 

Die  Kelche  sind  prismatisch,  mehr  oder  weniger  vertieft  und  durch  ihre  der  ganzen 
Länge  nach  einfache  Wände  innigst  mit  einander  verbunden. 

Das  Säulchen  ist  schwammig,  oft  rudimentär  oder  gänzlich  fehlend.  Die  Sternleisten 
sind  dünn,  an  einander  gedrängt,  sehr  fein  granulirt  und  an  dem  freien  Rand  mit  kleinen 
gedrängten  Zähnchen  von  gleicher  Grösse  bedeckt. 

Die  Vermehrung  geschieht  durch  calycinale  Verjüngung  und  submarginale  Knospung. 

Isastraea  splendida  nov.  spec. 

Taf.  n.  Fig.  3  a,  b. 

Der  Stock  bildet  konvexe  Massen,  auf  deren  Oberfläche  die  sehr  regelmässig  polygo- 
nalen 5-  oder  6eckigen  Kelche  sich  befinden.  Diese  Kelche  sind  ungleich,  von  4 — 6  Mm.  Durch- 
messer, sehr  wenig  vertieft  und  von  einander  mit  einer  auf  der  Oberfläche  sehr  gut  kennt- 
lichen, einfachen  und  etwas  hervorragenden  Wand  geschieden.  Diese  Wand  ist  nur  wenig 
erhöht,  dünn  und  an  beiden  Seitenflächen  mit  Körnern  versehen. 

Die  Sternleisten,  in  der  Anzahl  von  40  bis  48,  sind  dünn,  ziemlich  gerade,  aneinander 
gedrängt,  die  der  primären  Cyclen  bis  in  das  Centrum  verlängert,  sehr  dicht  mit  Körnern 
und  Stacheln  an  den  Seitenflächen  besetzt  und  am  freien  Rande  fein  granulirt. 

Das  Säulchen  ist  entwickelt,  erhöht  sich  in  der  Mitte  des  Kelches  in  der  Form  einer 
Warze  und  scheint  am  Durchschnitte  mit  den  Septen  zusammenzuhängen. 

Verwandtschaft.  Von  den  von  Milne  Edwards  und  Haime  beschriebenen  Arten 
dieser  Gattung  steht  unserer  Species  Is.  ohlonga  aus  dem  englischen   oberen  Oolith  von  Tis- 


40 

bury  am  nächsten,  wie  in  Betreff  der  regelmässigen  äusseren  Form  der  Kelche,  so  auch  der 
Beschaffenheit  der  Septen.  Den  gewichtigsten  Unterschied  von  allen  anderen  Isastreaarten 
besitzt  jedoch  unsere  neue  Species  in  der  mächtigen  Entwickelung  des  Säulchens,  welche 
bei  allen  anderen  Formen  entweder  gänzlich  fehlt  oder  aber  nur  rudimentär  entwickelt  ist. 

Der  Erhaltungszustand  des  einzigen  mir  vorliegenden  Exemplares  ist  ein  sehr 
günstiger.  Der  feste  und  grobe  Kalkstein,  in  welchem  diese  Ai-t  eingebetet  ist,  füllt  die  in- 
neren Partien  des  Korallenstockes  aus,  ohne  jedoch  die  Struktur  im  Geringsten  anzugreifen, 
die  insbesondere  auf  der  Oberfläche  des  mir  vorliegenden  Exemplares  in  vollster  Klarheit  zum 
Vorschein  kommt.  Nur  hie  und  da  sind  die  mittleren  Partien  der  Kelche  mit  Gestein  ver- 
klebt und  somit  verdeckt. 

Fundort.    Cenomaner  Kalkstein  von  Korycan. 

Isastraea  sp. 

1877.  Teller  (53a.)  pag.  3. 

Korallenstock  grosse,  etwa  13  Gm.  in  Durchmesser  habende  Platten  bildend,  an  deren 
Oberfläche  die  polygonalen  Kelche  aneinander  gereiht  sind.  Dieselben  sind  etwa  5  Mm.  breit, 
bedeutend  vertieft  und  von  einander  mit  einer  aufsteigenden  scharfen  Wand  getheilt.  Die 
Septen  sind  zahlreich,  dünn,  ziemlich  gedrängt  und  gekörnelt. 

Ein  Säulchen  scheint  nicht  entwickelt  zu  sein. 

Der  Erhaltungszustand  ist  ein  sehr  ungünstiger.  Der  harte  Hornstein  hat  diese 
Form  gänzlich  durchdrungen,  hat  jedoch  dabei  auch  die  innere  Struktur  vernichtet.  Die  Ober- 
fläche ist  nicht  rein ;  an  den  einzelnen  Kelchtheilen  haften  kleine  Eusspartikeln  fest  an  und  auch 
an  Dünnschliffen,  deren  Herstellung  bei  der  grossen  Härte  des  Gesteines,  mit  bedeutenden 
Schwierigkeiten  verbunden  ist,  ist  es  nicht  möglich  sich  über  die  innere  Beschaffenheit  zu 
belehren. 

Fundort  ist  der  feste  Hornstein,  welcher  am  Sandberge  bei  Teplitz  Klüften  in  Por- 
phyr ausfüllt. 

Gattung  Latimaeandra  D'Orb. 

Korallenstock  konvex  oder  höckerig.  Knospung  submarginal,  aussei'dem  calycinale 
Verjüngung.  Kelche  deutlich  umgeschrieben  und  in  kurzen  Reihen  geordnet,  Epithek  fehlt. 
Säulchen  rudimentär  oder  fehlend. 

Latimaeandra  maeandrinoides  Keuss  sp. 

1845—46.  Astraea  maean.  Reuss  (9.)  pag.  61.  Taf.  XLEI.  Fig.  2. 

1857 — 61.  Latimaeandra  maeand.  M.  Edwards  &  Haime  (32.  Tome  II.)  pag.  547. 

Korallenstock  massiv,  konvex.  Die  Kelche  sind  nur  wenig  vertieft,  kurz,  etwa  5 — 7  Mm. 
breit.  Die  Septa  sind  sehr  dünn,  in  der  Anzahl  von  40 — 50  nicht  einander  gleich  und  immer 
wenig  gebogen.  Säulchen  rudimentär.  Mir  lag  nur  ein  schlecht  erhaltenes  Exemplar  vor, 
welches  keine  nähere  Beschreibung  zuliess. 

Fundort.  Reuss  gibt  diese  Art  aus  dem  cenomanen  Kalkstein  von  Korycan  an.  Das 
mir  vorliegende  Stück  stammt  aus  den  Hornsteinkonglomeraten  vom  Sandherg  bei  Teplitz. 


41 

Unterfamilie  Eusmilinae. 

Oberrand  der  Sternleisten  ganz.  Seitenflächen  derselben  häufig  mit  Körnerreihen  be- 
setzt, welche  dem  Oberrand  parallel  laufen. 

Trochosmiliacae. 

Zellen  einfach  mit  rundem  oder  elliptischem  Kelche. 

Gattimg  Trochosmilia  Edw.  &  Haime. 

Korallenstock  frei  oder  kurz  gestielt.  Septa  sehr  zahlreich,  seitlich  schwach  gekörnelt. 
Wand  nackt.  Eippen  einfach  granulirt.    Querblätter  reichlich.    Kein  Säulchen. 

Trochosmilia  compressa  Lamk.  sp. 

Abb.  im  Texte  Fig.  18. 

1841.  Turbinolia  compr.  Michelin  (10.)  pag.  16.  Taf.  IV.  Fig.  2. 
1845—6.  Turb.  compr.  Reuss  (9.)  pag.  62.  Taf.  XLEI.  Fig.  5. 

Korallenstock  frei,  keilförmig,  zusammengedrückt,  etwa  15  bis  28  Mm.  hoch  und  oben 
12—20  Mm.  breit. 

Es  lagen  mir  nur  einige  Steinkerne  vor.  An  einem  der  best  erhaltenen  bemerkt  man 

die  Spuren  von  etwa  50  dünnen  Septen,  von  denen  die  der  ersten  drei 

Cyclen  beinahe  einander  gleich   sind  und  ziemlich  weit   in  den  Kelch 

hineinragen.  Das  Verhältnis  der  Axen  bei  diesem  Exemplare  ist  12 :  9, 

wodurch   es  von  dem   allgemeinen   und  auch   von  Milne  Edwards  und 

Haime  bemerkten  Verhältnis  18  :  10  varirt.  Die  Wand  ist  ohne  Epithek 

und  trägt  gleiche  Rippen,  die  unverzweigt  von  dem   unteren  sich  zu-    Fig.  i8.  Trochosmilia  com- 

spitzendenEnde  bis  zum  abgerundeten  Kelchrande  verlaufen.  Die  Kelch-    i"'^««  Lamk.  Links  von 

der  Seite,  rechts  die 
grübe  ist  ziemlich  tief.  Kein  Säulchen  vorhanden.  Kelchöffnimg. VonZlosejn 

Erhaltungszustand.  Wie  bereits  bemerkt  wurde, kommen 
nur  Steinkerne  oft  in  grossen  Kolonien   in  dem  groben  Sandstein  von  Zlosejn  vor,  die  dm-ch 
dunkelgelbe  Färbung  von  dem  sie  umgebenden  Gestein  abstehen. 

Fundort.  Diese  Art  wurde  bisher  nur  in  dem  cenomanen  Sandstein  von  Zlosejn 
gefunden. 

Trochosmilia  sp.  Nro.  I. 

Korallenstock  kegelförmig,  zuweilen  niedergedrückt,  ki-eiselförmig,  etwa  3 — 10  Mm. 
hoch  und  4 — 11  Mm.  breit.  Die  Septen  meist  in  4  Cyclen,  dünn  und  seitlich  mit  feineu 
Körnchen  bedeckt;  die  der  primären  Cyclen  überragend.  Die  nackte  Wand  trägt  ziemlich 
gleiche  und  fein  gekörnelte  Rippen.    Das  Säulchen  fehlt. 

Der  Erhaltungszustand  ist  ein  äusserst  ungünstiger.  Es  sind  meist  nur  Rippen 
in  dem  weichen  Mergel  durch  weisse  Linien  angedeutet,  so  dass  man  auf  eine  nähere  Be- 
stimmung verzichten  muss. 

Verwandtschaft.  Der  Umstand,  dass  es  mir  bei  einem  dieser  dürftigen  Exem- 
plare gelungen  ist  das  Innere  des  Kelches  theilweise  auszupraepariren,  wobei  ich  etwa  4  Cyclen 

6 


42 

von  Septen  vorfand  und  nebstdem  mich  von  dem  gänzlichen  Fehlen  von  Säulchen  überzeugte, 
bewog  mich  diese  Exemplare  zur  Gattung  Trochosmilia  zu  stellen. 

Fundort.  Der  dunkle,  weiche  Mergel  der  Priesener  Schichten  von Böhmisch-Kamnitz 
und  Waldek. 

Trochosmilia  sp.  Nro  IL 

Koralle  kegelförmig,  etwa  15  Mm.  hoch,  zusammengedrückt,  15 — 16  Mm.  in  der  län- 
geren und  etwa  8 — 10  Mm.  in  der  kürzeren  Axe  messend  und  nach  unten  ohne  Bildung  eines 
Strunkes  sich  allmählig  zuspitzend. 

Der  Kelch  ist  elliptisch;  die  Kippen  einfach,  glatt,  ohne  jede  Struktur;  die  Septen 
—  nach  den  Rippen  gezählt  —  etwa  48  also  in  5  Cyclen.  Säulchen  nicht  vorhanden. 

Der  Erhaltungszustand  ist  sehr  ungünstig.  Die  Korallen  erscheinen  in  Limonit 
verwandelt  und  im  weichen  Mergel  eingebettet.  In  Folge  dessen  ist  das  Innere  unzugänglich. 

Verwandtschaft.  Der  äusseren  Form  nach  stehen  diese  unsere  Formen  der  Troch, 
tuberosa  Milne  Edwards  &  Haime  (20.  pag.  58.  Taf.  10.  Fig.  2.)  sehr  nahe.  Es  lässt  sich 
aber  in  Folge  des  äussert  ungünstigen,  oben  angeführten  Erhaltungszustandes  kein  sicherer 
Schluss  ziehen. 

Fundort.  Diese  Art  stammt  aus  dem  weichen  Mergel  der  Priesener  Schichten  von 
Priesen.  — 

Anmerkung.  Aus  demselben  Fundort  stammt  ein  anderes,  kleines,  etwa  5  Mm. 
hohes  Exemplar,  das  sich  im  ähnlichen,  zur  Bestimmung  unzulänglichen  Erhaltungszustande 
befindet. 

Gattung  Coelosmilia  M.  Edw.  &  Haime. 

Wie  die  Gattung  Trochosmilia,  jedoch  spärliche  Querblätter. 

?  Coelosmilia  laxa  M.  Edw.  &  Haime. 

1850—54.  M.  Edwards  &  Haime  (20.)  pag.  52.  Taf.  8.  Fig.  4. 

1866—72.  Duncan  (46.  Part  IL)  pag.  8.  Taf.  3.  Fig.  11—17.  Taf.  4.  Fig.  9—12. 

Korallenstock  kreiseiförmig  und  mit  einer  etwas  in  die  Fläche  sich  verbreitenden  Basis 
festgesetzt.  Die  Septa  sind  gerade  oder  etwas  gekrümmt,  dünn,  meist  in  4  Cyclen  oder  auch 
mehr  (38),  zuweilen  unregelmässig  entwickelt.  Die  Rippen  auf  der  äusseren  Wand  sind  ein- 
ander fast  gleich,  fein  gekörnelt.  Kein  Säulchen  vorhanden. 

Erhaltungszustand.  Beide  mir  vorliegenden  Exemplare  sind  nur  in  Bruchstücken 
erhalten.  Das  eine  von  Bilin  hat  den  oberen  Theil  des  Kelches  abgebrochen,  das  andere  stellt 
einen  natürlichen  Horizontaldurchschnitt  vor. 

Verwandtschaft.  Die  inneren  Merkmale  beider  Exemplare,  so  weit  sie  an  den 
Bruchstücken  gefunden  werden  konnten,  sprechen  für  die  Einstellung  zu  dieser  Ar-t,  wobei 
jedoch  die  bedeutendere  Anzahl  der  Septen  allerdings  befremdend  bleibt.  Da  nebstdem  die 
oberen  Enden  der  Septen  nicht  erhalten  sind  und  demnach  es  nicht  möglich  ist  zu  ent- 
scheiden, ob  dieselben  überragend  waren,  muss  die  Bestimmung  als  nicht  ganz  sicher  er- 
klärt werden. 


43 

Fundort.  Das  eine  Exemplar  stammt  aus  den  Korycaner  Schichten  von  Bilin,  das 
zweite  aus  den  Teplitzer  Schichten  von  Neudörfel  bei  Teplitz. 

Gattung  Parasmilia  M.  Edw.  &  Haime. 

Koralle  einfach  kreiseiförmig,  verlängert,  unten  befestigt  und  mit  Anwachsabsätzen 
versehen.  Kelch  rund.  Septa  überragend,  seitlich  stark  gekörnelt.  Säulchen  wohl  entwickelt, 
schwammig.  Wand  nackt  mit  einfachen  Kippen  bedeckt.    Querblätter  spärlich. 


Parasmilia  centralis  Mant.  sp. 

Abb.  im  Texte  Fig.  19.  und  20. 
1845—46.  Turbinolia  centr.  Reuss  (9.)  pag.  62. 

1849.  Milne  Edwards  &  Haime  (27.)  pag.  244. 

1850—54.  Milne  Edwards  &  Haime  (20.)  pag.  47.  Taf.  VHI.  Fig.  1. 

1850.  Monocaiya  centr.  Lonsdale  (17.)  pag.  244.  Taf.  XVHI.  Fig.  1—4,  7. 
1850.  Cyclosmilia  centr.  D'Orbigny  (18.)  Tome  II.  pag.  276. 
1857—61.  Milne  Edwards  &  Haime  (32.)  Tome  IL  pag.  172. 

Koralle  kreisel-  oder  walzenförmig,  20 — 26  Mm.  hoch,  unten  gewöhnlich   regelmässig 
kegelförmig,  oben  dann  gebogen  und  mit  deutlichen,  meist  ringförmige  Wülste 
bildenden  Absätzen  versehen. 

Die  Septa  ziemlich  dünn,  ungleich  und  an  den  Seitenflächen  mit 
groben  Körnern  und  auch  Stacheln  bedeckt.  Säulchen  gut  erhalten,  ziemlich 
dick  und  schwamnng.  Die  Rippen  auf  der  äusseren  Obei-fläche  frei,  gerade, 
oben  mit  der  Krümmung  des  Kelches  gewunden  und  mit  feinen  unregelmäs- 
sigen Höckern  besetzt. 

Jene  Rippen,  die  den  Septen  des  ersten  und  zweiten  Cyclus  ent- 
sprechen, pflegen  grösser  und  unter  einander  gleich  zu  sein. 

Der  Erhaltungszustand  unserer  Formen  ist  kein  günstiger,  da 
die   gi'össte  Zahl    der   mir   vorliegenden  Exemplare   in   Limonit   verwandelt 
ist   und  meistens  uns  nur  Steinkerne  vorstellt,  bei  denen  die 
Septen   durch  Vertiefungen  angedeutet  erscheinen.    Bei  diesen 
Formen  ist  allerdings   die  feine  Struktur  gänzlich  verloren  ge- 
gangen. 

Verwandtschaft.  Die  englischen  Exemplare  dieser 
Art  sind  unseren  sehr  ähnlich,  meist  jedoch  von  bedeutenderen 
Dimensionen.  An  denselben  belehren  wir  uns,  dass  einzelne  Ko- 
rallen mit  kleiner,  etwas  sich  verbreitender  Anheftungsfläche 
aufgesessen  waren.  Aus  den  Teplitzer  Schichten  von  Zidowitz  bei  Raudnitz  stammt  ein 
Exemplar,  welches  der  Beschaffenheit  der  schwammigen  Säulchen  nach  vielleicht  hieher  zu 
zählen  ist.  Die  äussere  Form  ist  aber  viel  niedergedrückter  und  besitzt  starke  Wuchsabsätze 
(Fig.  20.  im  Texte). 

Fundort.  Aus  England  wird  diese  Art  angegeben  aus  dem  Upper  Chalk  von  North- 

6* 


Fig.  19.  Paras- 
milia centralis 
Mant.  sp.  Aus 
den  Priesener 
Schichten  von 
Leneschitz. 


Fig.  20.  Parasmilia  centralis  Mant. 

sp.  Aus  den  Teplitzer  Schichten 

von  Zidowitz  bei  Raudnitz. 


44 


fleet,  Norwich,  Brigthon,  Lewes  Steyning  und  Heytesbuiy.    Nebstdem  aus  dem  Pariser  Basin 
von  Beauvais.    Bei  uns  kommt  sie  in  den  Priesener  Schichten  von  Leneschitz  vor. 

Parasmilia  pusilla  nov.  spec. 

Abb.  im  Texte  Fig.  21.  und  22. 

Koralle  kreiseiförmig,  etwa  5  Mm.  hoch,  gerade    oder    meist   etwas   gebogen.    Kelch 
rund,  Septa  gerade,  schwach  überragend  in  4  Cyclen  (34—36),  vorhanden,  dünn  und  mit  ziem- 
lich spärlichen  Körnern  und  Stacheln  auf  den  Seitenflächen  versehen. 

Das  Centrum  des  Kelches  nimmt  ein  schwammiges,  löcheriges  Ge- 
webe ein,  das  dem  ähnlich  gebildeten  Säulchen  dieser  Gattung  entspricht. 

Die  Wand  scheint  glatt  gewesen  zu  sein ;  über  die  Beschaffenheit  der 
Kippen  lässt  der  Erhaltungszustand  keinen  Schluss  zu. 

Der  Erhaltungszustand  ist  sehr  ungünstig.  Es  liegen  nur  Stein- 
kerne vor,  die  an  den  festen  Kalkstein  mit  den  Kelchöffnungen  festsitzen.  Die 
Septen  sind  durch  Vertiefungen  angedeutet. 

Verwandtschaft.  Die  Beschaffenheit  des  Säulchens  lässt  diese 
Form  sofort  als  eine  Parasmilia  erkennen,  wogegen  man  wieder  in  Hin- 
sicht auf  die  ungewöhnlich  kleinen  Dimensionen  und  das  Alter  der  Stufe, 
in  welcher  sie  vorkommt,  eine  neue  Art  aufzustellen  gerechtfertigt  ist. 
Fundort.  Diese  Art  stammt  aus  dem  groben,  sandigen,  ceno- 
manen  Kalkstein  von  Korycan. 


Fig.  21.  Paras- 
milia pusilla  Poe, 

Natur.  Grösse ; 

von  Korycan. 


Fig.  22.   Parasmilia  pu- 
silla Poč.  Ein  verticaler 
Schnitt  4m.  vergr. 


Stylinaceae. 

Kelche   rund   oder   polygonal   zu  ästigen,  bündeiförmigen  oder 
astraeidischen  Massen  verbunden. 


Gattung  Stylina  Lam, 

Der  Korallenstock  massiv,  konvex,  höckerig,  flach  oder  verzweigt,  baumartig.  Die 
Zellen  sind  untereinander  seitlich  mittelst  ihrer  Rippen  verbunden  und  mit  einer  sehr  ent- 
wickelten Exothek  versehen.  Die  Kelche  sind  immer  ziemlich  regelmässig  rund,  frei,  mehr 
oder  weniger  über  die  Oberfläche  erhaben,  gewöhnlich  von  einander  entfernt.  Die  jungen  In- 
dividuen entstehen  in  den  Zwischenräumen,  welche  einzelne  Kelche  von  einander  theilen.  Die 
Septen  sind  häufig  überragend,  gut  entwickelt  nach  dem  6-,  8-,  oder  lOzähligen  Typus  ent- 
wickelt und  in  der  Regel  wenig  zahlreich.  Die  Wände  sind  dick  und  gemeinsam.  Das  Säulchen 
ist  griffeiförmig  und  vorragend. 


Stylina  vadosa  nov.  spec. 

Taf.  n.  Fig.  U.  Abbild,  im  Texte  Fig.  23. 

Der  Korallenstock  ist  flach,  inkrustirend  und  trägt  auf  der  Oberfläche  2 — ^3-5  Mm. 
im  Durchmesser  habende,  vollkommen  runde  und  etwa  1 — 2  Mm.  von  einander  entfernte 
Kelche,  die  nicht  erhaben,  sondern  horizontal  in  der  Oberfläche  des  Stockes  liegen. 


45 

Die  Wand  ist  sehr  dick,  ohne  Struktur  und  es  ragen  in  dieselbe  durch  hellere  Fär- 
bung angedeutete  Fortsetzungen  der  Septen  ziemlich  weit  hinein. 

Die  Septen  sind  meist  in  3  Cyclen,  also  24  an  der  Zahl,  ausnahms- 
weise kommen  bei  kleineren  Exemplaren  20  oder  22  Septen  vor,  ja  es  ist 
sogar  in  grossen  Kelchen  noch  der  vierte  Cyclus  mit  4  bis  6  Septen  ver- 
treten. Sie  sind  glatt  und  in  das  Innere  des  Kelches  zugespitzt. 

Das  Säulchen  ist  griffelförmig,  seitlich  zusammengedrückt,  so  dass  es 
bandartig  erscheint  und,  da  es  in  der  Mediane  des  Kelches  steht,  denselben 
in  zwei  gleiche  Hälften  theilt. 

Erhaltungszustand.    Der  Korallenstock  ist  in  weisslichen  Kalk      pj    33  styiina 
umgewandelt,  wogegen  die  Hohlräume  in  den  Kelchen  mit  dunkel  gelbem  Ge-      vadosa  Poß.   In 
stein  erfüllt  sind.  Durch  diese  intensive  Färbung  werden  im  Dünnschliffe  die       natür.  Grösse. 
Kontouren  einzelner  Theile  sehr  scharf  ausgeprägt.  °^     '  °^^ 

Verwandtschaft.  Diese  unsere  Art  ähnelt  sehr  der  von  Milne  Edwards  undHaime 
aus  dem  „great  oolite"  Englands  beschriebenen  St.  Ploti  (20.  pag.  106.  Taf.  23.  Fig.  1.),  bei 
welcher  Form  die  Zwischenräume  gleichfalls  mit  glattei-  Epidermis  bedeckt  sind.  Man  kann 
jedoch  bei  dieser  englischen  Art,  soweit  dies  die  von  Milne  Edwards  gegebene  Abbildung  zu- 
lässt,  leicht  Merkmale  beobachten,  durch  welche  sich  dieselbe  von  unserer  St.  vadosa  unter- 
scheidet. Sie  besitzt  nämlich  Kelche  von  bedeutend  grösserem  Umriss,  die  Septen  sind  durch- 
wegs dünner  und  das  Säulchen  dicker. 

Fundort.  Das  einzige  mir  vorliegende  Exemplar  wurde  in  dem  festen  cenomanen 
Kalkstein  von  Mlikojed  gefunden. 

?  Stylina  putealis  Gein.  sp. 
1839—42.  Astraea  putealis  Gein.  (6.)  Taf.  XXH.  Fig.  18. 

Bisher  nur  Negativabdrücke  bekannt.  In  den  Höhlungen  befinden  sich  2 — 4  Mm.  hohe 
Walzen,  die  ziemlich  nahe  aneinander  gestellt  sind  und  meist  24  (zuweilen  22 — 28)  durch 
Septen  erzeugte  Einschnürungen  besitzen.  Einzelne  Walzen  haben  einen  Durchmesser  von 
etwa  1  Mm.  und  besitzen  in  ihrer  Mitte  eine  runde  röhrenförmige  Öffnung,  die  bei  den  von 
Geinitz  abgebildeten  Exemplaren  sehr  gut,  bei  unseren  oft  undeutlich  zu  sehen  ist.  Diese 
Öffnung  stellt  uns  die  Stelle  der  stielförmigen  Columella  vor. 

Fundort.  Einige  in  sehr  schlechtem  Erhaltungszustande  sich  befindende  Formen 
stammen  aus  dem  festen  Kalkstein  von  Korycan,  dann  von  Zbyslav,  Kralup,  Lobeč  und  Pře- 
myšlan.  Geinitz  führ  diese  Art  aus  den  Konglomeratschichten  des  Tunnels  von  Oberau  an. 

Gattung  Oryptocoenia  D'Orbigny. 

D'OrMgny  hat  für  Stylinen  ohne  Säulchen  eine  neue  Gattung  gegründet,  deren  Cha- 
rakteristik nach  Emendirung  der  D'Orbignyschen  Diagnosie  etwa  folgends  lauten  würde: 

Korallenstock  massive  oder  flache  Körper  bildend;  Kelche  rund  mehr  oder  weniger 
vertieft  und  mit  einander  mittelst  dicker  und  oft  mit  Kippen  verzierter  Wand  verbunden. 

Septa  meist  in  drei  Cyclen  wohlentwickelt.  Kein  Säulchen  vorhanden. 


46 

Zu  dieser  Gattung  stellte  UOrbigny  11  Arten,  von  denen  wir  die  neu  en-ichteten 
hier  anfuhren  wollen. 

Aus  dem  Neocomien: 

C.  Neocomiensis  Espéces  ä  cellules  bien  separées,  entoumées  exterieurement  des  sil- 
lons  confluents.    Saint  Dizier. 

C,  Icauensis  Espéce  a  calices  plus  grand  (3  mill.)  et  ä  murailles  presque  communes. 
Chenay,  Fontenoy,  Lignerolles. 

C.  antiqua  Espéce,  dont  les  calices  sont  d'un  quart  plus  petites  (2  mill.)  Fontenoy, 
Chenay,  Venay. 

C.  excavata  Espéce,  dont  les  calices  sont  un  peu  plus  large  que  chez  C.  Icauensis, 
mais  separés  par  des  cótes  confluentes  prononcées.  Chenay. 

Aus  dem  Cenoman: 

C.  carantoniana  ä  calices  de  la  taille  de  l'Astraea  Desportesiana  mais  ä  Intervalle 
silloné.  Nancras,  Ile  d'Aix,  Ile  Madame. 

C.  Fleuriana  á  calices  d'un  tiers  plus  gxands  que  chez  l'espece  precedente.  Ile  d'Aix, 
Le  Maus. 

C.  nistica  á  trěs  larges  calices  circonscrits  et  costulés  en  dehors.  Nancras. 

Aus  Turonien  führt  er  die  Arten  Michelin's  Astraea  terminaria  (18.  pag.  21.  Taf.  5. 
Fig  2.),  putealis  (18.  Taf.  5.  Fig.  3.)  und  sparsa  (18.  Taf.  71.  Fig.  1.)  an. 

Im  Senonien  ist  diese  Gattung  durch  Astraea  rotula  Goldfuss  (7.  I.  Theil  pag.  70. 
Taf.  XXIV.  Fig.  1.)  vertreten. 

Milne  Edwards  &  Haime  betrachteten  (32.  Tome  IL  pag.  235)  die  von  D'Orbigny  auf 
Grund  des  Nichtvorhandens  eines  Säulchens  errichteten  Gattungen  Adelocoenia,  Cryptocoenia 
und  Octocoenia  als  unhaltbar,  indem  sie  bemerken,  dass  diese  Gattungen  mit  einem  Säulchen 
versehen  sein  dürften,  welches  jedoch,  vielleicht  in  Folge  eines  ungünstigen  Erhaltungszustandes 
nicht  beobachtet  werden  kann.  Bei  vielen  fossilen  Korallen  sei  es  eben  schwer  über  die  Be- 
schaffenheit des  Centrum  sich  zu  überzeugen. 

Zittel  (54.  pag.  262.)  stimmt  jedoch  dieser  Ansicht  nicht  bei,  sondern  erkennt  die 
Haltbarkeit  einiger  D'Orbignyschen  Gattungen  an  und  ich  habe  mich  auf  Grund  der  inneren 
Struktur  unserer  Formen  seiner  Anschauung  angeschlossen. 

Cryptocoenia  obscura  nov.  sp. 

Taf.  II.  Fig.  4.  Abbild,  im  Texte  Fig.  24. 

Korallenstock  dicke  Überzüge  bildend,  auf  deren  oberen  Fläche,  runde,  etwa  2  bis 
2*3  Mm.  im  Durchmesser  habende,  trichterförmige  Kelche  eingesenkt  sind.  Die  Zwischen-  ■ 
räume  zwischen  den  Kelchen  erscheinen  mit  einer  glatten  Epidermis  bedeckt  und  messen  ge- 
wöhnlich 0*5 — 3  Mm.  an  Breite.  Stellenweise  bemerkt  man  kleine  Kelche,  die  für  durch 
Knospung  entstandene  Jugendstadien  gedeutet  werden  können.  An  den  Dünnschliffen  bemerkt 
man,  dass  die  Kelche  ohne  ein  Coenenchym  zu  bilden  unmittelbar  mit  ihren  dicken  Wänden 
zu  einander  sich  stellen  und  durch  ausstrahlende  Rippen  verbinden. 

Die  Septen  sind  meist  in  drei  Cyclen  vorhanden,  die  zuweilen  komplet  sind  und  in 
diesem  Falle  regelmässige  Kelche   bilden,  zuweilen  ist  aber   ihre  Gesammtzahl  auf  18  .bis  20 


47 

reducirt.  Sie  sind  dünn,  gerade,  die  der  ersten  zwei  Cyclen  fast  einander  gleich  und  glatt.  Im 
Ganzen  übt  diese  Art   den  Eindruck  einer  Stylina   aus  mit  dem  Unter- 
schiede jedoch,  dass  hier  ein  Säulchen  gänzlich  fehlt. 

Der  Erhaltungszustand  ist  kein  zufriedenstellender.  Die 
Oberfläche  der  Koralle  scheint  abgerieben  und  einzelne  Kelche  von  Kalk- 
stein erfüllt  zu  sein,  so  dass  uns  nur  der  Dünnschliff  über  die  Organisa- 
tion belehrt. 

Verwandtschaft.     Obzwar    überhaupt    nach    den    äusserst 
kurzen  und  unzulänglichen  Diagnosen   von  D'Orbigny  eine  Bestimmung 
unmöglich  ist,  so  scheint  es  dennoch,  dass  unsere  Art  durch  eingesenkte    Fig.  24.  a-yptocoenia  ob- 
Kelche  und  die  mit  Epidermis   bedeckten  Zwischenräume  von  allen  be-      »c"'-»  Poö.  In  natür. 
reits  bekannten  Arten  sich  unterscheidet.  Grösse. 

■r.ii.r\  i.Triii-  t^,  .  ^0°  Radovesnitz. 

Fundort.    Der  cenomane  grobe  Kalkstein  von  Radovesnitz. 

Gattung  Astrocoenia  M.  Edwards  &  Haime. 

Korallenstock  zusammengesetzt  aus  polygonalen  Kelchen,  die  durch  ihre  Wände  un- 
mittelbar mit  einander  verbunden  sind.  Die  Vermehrung  kommt  durch  Knospung  auf  der 
Oberfläche  oder  an  den  Seiten  zu  Stande,  so  dass  astroidische  kompakte  Massen  entstehen. 
Die  Kelche  sind  polygonal  und  mit  einfachem  Rande  versehen.  Das  Säulchen  ist  griifelförmig 
und  nur  schwach  hervorragend.  Die  Wände  smd  dick  und  einfach.  Die  Septen  dick  und 
wenig  zahlreich,  gewöhnlich  in  drei  Cyclen. 

Astrocoenia  decaphylla  Mich.  sp. 

Taf.  n.  Fig.  6. 

1826—44.  Astraea  reticulata  Goldfuss  (7.)  I.  Theil  pag.  111.  Taf.  38.  Fig.  1  a,  d. 

1841—47.  Astraea  decaphylla  Michelin  (10.)  pag.  302.  Taf  72.  Fig.  1. 

1849.  Milne  Edwards  &  Haime  (26.)  pag.  298. 

1854.  Astraea  magnifica  &  decaphylla  Reuss  (21.)  pag.  94.  Taf  VIII.  Fig.  4 — 6. 

1857—61.  Milne  Edwards  &  Haime  (32.)  Tome  II.  pag.  258. 

1858—61.  Fromentel  (31.)  pag.  232. 

1866—72.  Duncan  (46.)  pag.  29.  Taf.  XI.  Fig.  1—6. 

Der  Korallenstock  bildet  dicke  Überzüge  oder  etwas  erhabene  bis  halbkugelige  Massen 
mit  schwach  konvexer  Oberfäche.  Die  Kelche  sind  polygonal,  unregelmässig,  fünf-  oder  sechs- 
eckig, haben  etwa  2 — 3  Mm.  im  Durchmesser  und  sind  dicht  aneinander  gedrängt.  Dieselben 
sind  seicht  trichterförmig  und  werden  von  einander  durch  eine  nach  oben  sich  zuschärfende 
Wand  geschieden,  die  auf  ihrer  Oberfläche  gröbere,  von  der  Stellung  der  Septen  in  den  Nach- 
barkelchen abhängige  Körner  bedeckt  ist. 

Die  Septen  sind  in  3  Cyclen  vorhanden,  meistens  jedoch  auf  20  reducirt,  dick  und  so 
weit  dies  auf  der  Oberfläche  zu  bemerken  ist  nur  schwach  mit  Körnern  bedeckt.  Die  des 
ersten  und  zweiten  Cyclus  ragen  bis  unmittelbar  zum  Säulchen  in  die  Mitte  des  Kelches. 

Das  Säulchen  ist  griffeiförmig,  kompakt  und  oben  mit  kleinem,  wenig  vorragendem 
Knöpfchen  versehen. 


48 

Erhaltungszustand.  Die  mir  vorliegenden  Formen  sind  inHornstein  verwandelt, 
ohne  dass  dabei  ihre  äussere  Form  wesentliche  Veränderungen  erlitten  hätte,  so  dass  man 
die  Beschaifenheit  der  Oberfläche  ziemlich  genau  ersehen  kann.  Dagegen  wurde  aber  die  in- 
nere Struktur  des  Korallenstockes  gänzlich  vernichtet,  so  dass  die  mit  Mühe  verfertigten 
Dünnschliffe  keinen  Aufschluss  über  die  innere  Beschaffenheit  geben. 

Verwandtschaft.  Die  von  Reuss  aus  der  Gosau  beschriebenen  und  trefflich  ab- 
gebildeten Formen  unterscheiden  sich  von  unseren  durch  zahlreiche  Körner,  welche  die  Wände 
besetzen.  Unsere  Exemplare  stehen  am  nächsten  der  von  Duncan  abgebildeten  Form,  die  in 
ähnlicher  Weise  auf  den  Wänden  nur  spärliche  Körner  aufweist.  Der  Umstand  ist  bei  dieser 
Art  von  Interesse,  dass  dieselbe  sich  im  Miocen  von  Jamaika  in  einer  Form  wiederholt,  die 
von  jener  aus  der  Gosau  stammenden  nicht  zu  unterscheiden  ist. 

Fundort.  Aus  England  wird  diese  Art  aus  dem  oberen  Grünsand  von  Haidon  in 
Frankreich  aus  der  Tufkreide  von  Corbieres  und  dann  aus  der  Gosau  angegeben.  Die  zwei 
mir  vorliegenden  Exemplare  stammen  aus  dem  die  Lücken  des  Porphyr  am  Sandberge  bei 
Teplitz  ausfüllenden  Hornstein,  der  für  das  Aequivalent  der  untersten  Korycaner  Schichten 
angesehen  wird. 

Astrocoenia  cribellum  nov.  spec. 

Taf.  IL  Fig.  5.    Abbildung  im  Texte  Fig.  25. 

Polypenstock  flach,  inkrustirend,  mit  dicht  aneinander  gestellten  polygonalen  Zellen, 
die  durch  ziemlich  dicke  Wände  von  einander  getheilt  werden.    Einzelne  Kelche  variren  nur 

wenig  in  der  Grösse,  messen  0"8 — 1*3  Mm.  im  Durchmesser  und  sind 
sehr  seicht  eingesenkt. 

Die  Septen  sind  verhältnismässig  dick,  gerade  oder  nur  wenig 

verbogen   und   an  beiden  Seitenflächen  mit  zahlreichen  Körnern  und 

kleinen  Stacheln   versehen.    Sie   sind   gewöhnlich  vollzählig  in  drei 

Cyclen  vorhanden,  von  denen  die  des  ersten  Cyclus  bis  zum  Säulchen 

reicht,  wogegen   die  des   zweiten  unmittelbar  vor  demselben  endigen. 

Das  Säulchen  ist  ziemlich  dünn,  griffelartig  und  ragt  nur  schwach  empor. 

S  f''  ^j''™""*'""  "'^'*'^"  Der  E  r  h  a  1 1  u  n  g  s  z  u  s  t  a  n  d  des  einzigen   mir  vorliegenden 

Von  Mlikojed.  Exemplares   ist   ein  ziemlich   zufriedenstellender.    Denn   obzwar  die 

Oberfläche  stellenweise  abgerieben  erscheint,  so  bietet  der  Dünnschliff 

einen  genauen  Aufschluss  über  die  innere  Struktur. 

Verwandtschaft.  Diese  Art  ist  insbesondere  in  Betreff  der  geringeren  Dimen- 
sionen ihrer  Kelche  der  von  Bölsche  (47.  pag.  54.  Taf.  11.  Fig.  7  a,  &j,  beschriebenen  Form 
A.  Tourtiensis  ähnlich,  unterscheidet  sich  jedoch  durch  die  besondere  Entwickelung  von 
Stacheln  und  Körnern  an  den  Septen. 

Fundort  dieser  Art  ist  der  feste  cenomane  Kalkstein  von  Mlikojed. 

Familie  Oculinidae. 

Korallenstock  zusammengesetzt,  ästig  oder  unregelmässig.  Wand  dicht.  Coenenchym 
kompakt,  unmittelbar  mit  der  Wand  verschmolzen.  Visceralraum  unten  mit  kompakter  Endo- 
thek  ausgefüllt  oder  verengt.   Septa  wenig  zahlreich,  wohlentwickelt,  dicht,  ohne  Synaptikeln. 


49 


Gattung  Flacohelia  nov.  gen. 


Korallenstock  massiv,  dicke  Platten  bildend,  mit  ovalen  mehr  oder  weniger  in  die 
Länge  gezogenen  Kelchen,  die  auf  der  Oberfläche  unregelmässig  zerstreut  und  in  das  kom- 
pakte Coenenchym  tief  eingelassen  sind. 

Die  Septen  nicht  zahlreich,  in  3 — 4  Cyclen,  oft  gebogen,  auf  den  Seiten  nur  schwach 
mit  Körnern  bedeckt  und  stellenweise  unregelmässig  verdickt. 

In  der  Mitte  der  ovalen  Kelche  stehen  in  der  längeren  Axe  derselben  einige  (5 — 8) 
stabförmige  und  am  Durchschnitte  ovale  Gebilde,  von  denen  das  mittlere  für  ein  Säulchen 
und  die  anstehenden  für  Stäbchen  angesehen  werden  können. 


Flacohelia  rimosa  nov.  sp. 

Tai'.  II.  Fig.  7.   Abb.  im  Texte  Fig.  26. 

Korallenstock  massiv,  dicke  knollige  Platten  von  etwa  9  Cm.  Breite  bildend.  Die 
Obei-Üäche  ist  nur  wenig  konkav  und  trägt  unregelmässig  zerstreute,  selten  runde,  sondern 
gi-össtentheils  ovale,  etwa  6  Mm.  Breite  und 
10  Mm.  lange  Kelche. 

Dieselben  sind  vertieft,  mit  einem  etwas 
aufsteigenden,  oft  scharfen  Rand  versehen,  und 
durch  das  Coenenchym  mit  einander  unmittel- 
bar verbunden. 

Die  Septen  sind  vertieft,  wenig  zahl- 
reich, meistens  in  der  Anzahl  28 — 30,  ziemlich 
unregelmässig  und  stellenweise  verdickt. 

In  der  Mittellinie  des  Kelches  stehen 
einige,  am  Durchschnitte  ovale  Gebilde,  von 
denen  das  mittlere  für  das  Säulchen,  die  neben 
anstehenden  für  Stäbchen  anzusehen  sind. 

Verwandtschaft.  Diese  bereits  durch 
die  äussere  Form  von  allen  bisher  bekannten  Oculiniden  sehr  verschiedene  Art  bietet  auch 
in  ihi'er  inneren  Organisation  viele  neue  Merkmale.  Das  Säulchen  und  die  Pfälchen  stehen 
hier  in  einer  Reihe,  welche  die  Mediane  des  Kelches  in  der  Richtung  der  grösseren  Axe  der- 
selben einnimmt.  Die  Unterscheidung  des  Stäbchens  von  den  Pfählcheu  ist  hier  nicht  gut 
durchführbar,  da  am  horizontalen  Durchschnitte  des  Kelches  alle  Gebilde  einander  gleichen 
und  höchstens  nur  in  der  Grösse  variren.  Es  dürften  da  das  mittlere  Gebilde  für  das  Stäbchen 
und  die  an  beiden  seinen  Seiten  gelegenen  für  Pfählchen  angesehen  werden,  da  eine  Ver- 
zweigung des  Stäbchens  bei  den  oft  ziemlich  bedeutenden  Zwischenräumen  zwischen  einzelnen 
Gebilden  nicht  anzunehmen  ist. 

Fundort.    Ein  einziges  Exemplar  wurde   in  dem  rauhen    cenomanen  Kalkstein  von 
Kuttenberg  gefunden. 


Fig.  26.  Flacohelia  rimosa  Poe.  Eine  Partie  des 
Korallenstockes  in  natür.  Grösse.  Von  Kuttenberg. 


50 


Gattung  Synhellia  M.  Edwards  &  Haime. 

Der  Korallenstock  ist  ästig,  durch  spirále  oder  auch  unregelmässige  Knospung  ent- 
standen. Einzelne  Kelche  sind  oberflächlich  und  von  strahlenartig  gestellten  kräftigen  Rippen- 
linien umgeben.  Das  Säulchen  wird  von  einer  griifelförmigen  Warze  gebildet.  Die  Septen  sind 
stark,  gekerbt  und  an  den  inneren  Rändern  mit  pfählchenförmigen  Lappen  versehen. 

Synhellia  gibbosa  Goldf.  sp. 

Taf.  n.  Fig.  12.  Abb.  im  Texte  Fig.  27. 

1845—46.  Oculina  gib.  Reuss  (9.)  pag.  61.  Taf.  XIV.  Fig.  35—37. 
1857—61.  Mihie  Edwards  &  Haime  (32.)  Tome  II.  pag.  114. 
1869.  Fric  (44.)  pag.  192,  195,  199  und  221. 
1871.  Bölsche  (47.)  pag.  58. 

Korallenstock  mit  dicken,  zuweilen  höckerigen  Ästen.  Die  Kelche  sind  fast  kreis- 
rund, zuweilen  etwas  oval  oder  auch  rund  polygonal  (meist  4-  oder  5eckig),  oberflächlich  und 

ungleich.  Ihr  Diameter  beträgt  3 — 5  Mm.  Gegen  unten  ist 
der  Stock  mit  einer  oft  in  die  Fläche  erweiterten  Basis  ver- 
sehen, die  entweder  nackt  oder  schon  von  unten  an  mit 
Kelchen  bedeckt  ist. 

Die  Septen  sind  verschieden  entwickelt ;  in  den  kleinen 
Kelchen  bemerkt  man  drei  Cyclen,  von  welchen  die  ersten 
zwei  dickere  und  überragende  Septen  besitzen.  In  den  grös- 
seren Kelchen  sind  gewöhnlich  4  Cyclen  von  Septen  voll- 
kommen ausgebildet  und  ausserdem  die  Anfange  eines  fünften 
Cyclus,  so  dass  die  Anzahl  der  Septen  meist  54  erreicht.  Die 
Septen  des  letzten  Cyclus  erscheinen  nur  als  dünne  Blätter,  die  gar  nicht  gekerbt  sind  oder 
nur  an  dem  nach  Innen  gerichteten  Ende  einen  oder  zwei  Höcker  tragen.  Das  Säulchen  ist 
deutlich  entwickelt,  in  der  Form  einer  oben  zugerundeten  Warze,  oft  etwas  oval  und  ragt 
nur  schwach  über  die  durch  die  Septenränder  gebildeten  Pfählchen  hervor. 

Der  Erhaltungszustand  dieser  in  unseren  tiefsten  Kreideablagerungen,  so  häufig 
voi-kommenden  Art  ist  meist  ein  sehr  zufiiedenstellender.  Die  ganze  Koralle  ist  in  einen 
festen  Kalkstein  ungewandelt  ohne  die  feinere  Struktur  eingebüsst  zu  haben,  so  dass  zuweilen 
vorzüglich  erhaltene,  oft  stark  verzweigte  Stöcke  vorkommen. 

Fundort.  In  den  cenomanen  Ablagerungen  von  Westphalen  bei  Bochum.  Fraglich 
ist  das  Auftreten  dieser  Art  in  den  Mergeln  des  Nef-  und  Wegscheidgraben  in  der  Gosau. 
In  Böhmen  findet  man  diese  Art  durchwegs  in  den  marinen  Cenomanablagerungen  (Korycaner 
Schichten)  und  zwar  von:  Friedrichsberg  bei  Velím,  Radovesnitz,  Kamajk,  Zbyslav,  Schillinge 
bei  Bilin,  Korycan  und  Weisskirchlitz  bei  Teplitz. 

Synhellia  reptans  nov.  spec. 

Taf.  ir.  Fig.  8.  Abbildung  im  Texte  Fig.  28. 

Korallenstock  stammförmig,  in  oft  dünne  Äste  verzweigt,  die  an  ihrer  Oberfläche  die 
runden,  etwa  3  Mm.  im  Durchmesser  habenden  Kelche  tragen.  Die  Kelche  sind  meist  unregel- 


Fig.  27.    Synhellia  gibbosa  Goldf.  sp 
Nat.  Grösse.  Von  Zbyslav. 


Fig.  28.  Synhellia  repiaiis  Poč.    In  nat.  (irösse. 
Von  Koiycan. 


51 

massig  zerstreut,  zuweilen  stehen  sie  in  mehr  oder  weniger  deutlicher  Spirale  oder  theihveise 
in  ziemlich  gleichen  Abständen  oder  endlich  alternirend   an  beiden  Seiten  der  dünneren  Äste. 

Die  Kelche  sind  mit  einem  schwach  er- 
habenen, meist  nnregelmäsig  abgebrochenen  Eand 
versehen,  vertieft  und  sitzen  auf  kleinen  Erhö- 
hungen oder  Anschwellungen.  Da  das  Innere  der 
Kelche  gewöhnlich  mit  Gestein  erfüllt  ist,  so  ge- 
lingt es  nur  selten  an  den  Rändern  derselben 
einige  Spuren  von  Septen  zu  beobachten. 

Am  Durchschnitte  erscheint  die  Organi- 
sation des  Kelches  nachstehend. 

Die  Septen  sind  ziemlich  gerade  und  an 
den  Seitenflächen  glatt,  man  nimmt  hier  keine 
Höcker  wahr,  meist  in  vier  vollständigen  Cyclen, 
zu  denen  hie  und  da  noch  der  ganze  fünfte  Cyclus 
zukommt,  zuweilen  aber  nur  diu'ch  4 — 6  Septen 
vertreten  wird. 

Das  Centrum  des  Kelches  ist  ziemlich  unregelmässig  gebildet,  die  Septen  bilden  mit 
den  dem  Innern  des  Kelches  zugewendeten  Rändern,  pfählchenartige  Lappen,  die  sich  mit  ein- 
ander in  kantige,  längliche  Körper  verbinden. 

In  der  Mitte  dieser  Gebilde  pflegt  ein  kleines  Wärzchen  zu  stehen,  das  für  das 
Säulchen  angenommen  werden  kaun. 

Das  Coenenchym  ist  sehr  kompakt,  körnig,  glatt  und  auf  der  Oberfläche  des  Stockes 
um  die  einzelnen  Kelche  herum  kräftig  gerippt.  Diese  Furchen  oder  Rippen  sind  jedoch  bei 
dem  grössten  Theil  der  mir  vorliegenden  Stücke  nicht  deutlich,  meist  abgerieben  und  nur  an 
einigen  Exemplaren  sind  sie  gut  erhalten. 

Der  Erhaltungszustand  dieser  unseren  Formen  ist  kein  günstiger.  Die  stamm- 
förmigen  Stöcke  sind  auf  ihrer  Oberfläche  glatt,  abgerieben  und  die  Öfl'nungen  der  Kelche 
mit  festem,  grobem  Kalk  erfüllt.  Von  diesem  Gestein  ist  keines  der  mir  vorliegenden  Exemplare 
frei,  bei  allen  hüllt  derselbe  die  einzelnen  Äste  um  oder  dringt  den  ganzen  Stock  in  jener 
Weise  durch,  dass  nur  nach  Anwendung  von  Meissel  ein  Theil  desselben  zu  Tage  tritt. 

Verwandtschaft.  Die  äussere  unregelmässige  Form,  die  Art  der  Vertheilung  der 
Kelche  und  die  einzelnen  Kelche  selbst  sind  sehr  mit  den  bei  der  Gattung  Diblasus  Lonsdale 
(sieh  Duncan  46)  beobachteten  Beschaffenheiten  übereinstimmend.  Die  innere  Organisation 
trennt  jedoch  beide  Formen  scharf  von  einander,  da  die  Gattung  Diblasus  neben  anderen  Merk- 
malen auch  keine  Pfahlchen  besitzt. 

Fundort.  Mehrere  Stücke  aus  dem  groben  Kalkstein  der  Korycaner  Schichten  von 
Koiycan. 

Familie  Turbinolidae. 


Einfache  Korallen  mit  dichter  Wand  und  wohlentwickelten,  ganzrandigen  Septen.  Ohne 
Synaptikeln  oder  Querblätter. 

7* 


Caryophyllaceae. 
Ein  einziger  Pfählchenkranz  vorhanden. 

Gattung  Oaryophyllia  Lam. 
Polypenstock  einfach,  kreiseiförmig  mit  ausgebreiteter  Basis  befestigt.  Der  Kelch  ist 
kreisrund  und  wenig  vertieft.  Das  Säulchen,  welches  die  Mitte  des  Kelches  einnimt,  ist  aus 
verschiedener  Anzahl  von  schmalen,  bandförmigen,  gedrehten  und  büschel-  oder  reihenförmig 
gestellten  Stäbchen  zusammengesetzt  und  ist  oben  abgerundet.  Die  Septa  sind  gerade,  nicht 
sehr  breit,  überragend  und  an  beiden  Seitenflächen  mit  mehr  oder  weniger  grober  Granula- 
tion bedeckt.  Sie  bilden  sechs  Systeme,  die  in  der  Regel  ungleich  sind.  Die  Pfahlchen  sind 
breit,  ganz,  mit  einem  grossen  Theil  ihrer  Länge  frei  und  alle  gleich  entwickelt.  Die  Wand 
ist  unbedeckt  oder  nur  mit  einer  rudimentären  Epithek  versehen  und,  insbesondere  unter  dem 
Kelchrande,  mit  schwachen,  dornenlosen  Rippen  bedeckt. 

Caryophyllia  cylindracea  Reuss  sp. 

Abb.  im  Texte  Fig.  29. 
1845—46.  Anthophyllum  cyl.  Reuss  (9.)  pag.  61.  Taf.  XIV.  Fig.  23-30. 
1848.  Cyathina  laevigata  M.  Edwards  &  Haime  (25.)  pag.  290. 
1850.  Monocaria  centralis  (pars)  Lonsdale  (17.)  pag.  224.  Taf.  XVIIL   Fig.  5,  8,  12. 

1850.  Cyathina  cyl.'  D'Orbigny  (18.)  pag.  275. 

1851.  Cyathina  laevigata  M.  Edwards  &  Haime  (19.)  pag.  44.  Taf.  9.  Fig.  1. 
1856—61.  Fromentel  (31.)  pag.  79. 

1857—61.  Caryophyllia  cyl.  M.  Edwards  &  Haime  (32.)  Tome  H.  pag.  18. 

Koralle  verlängert,  walzenförmig  oder  kreiseiförmig,  gerade  oder  nur  wenig  gebogen, 
etwa  5 — 12  Mm.  hoch,  ausnahmsweise  15—20  Mm.  (Reuss  bildet  Exemplare  bis  26  Mm.  lang 
ab),  mit   nackter   oder   nur   von   rudimentären  Epithek  bedeckten  Wand, 
welche  etwa  am  oberen  Drittheile   kleine,  einander  gleiche  und  wenig  her- 
vorragende Rippen  trägt.   Die  unteren  zwei  Drittheile  der  Wand  sind  ohne 
jede  Spur  von  Rippen  und   gewöhnlich   glänzend  glatt.    Die  Koralle  sass 
mit  einer  ausgebreiteten,  oft  ziemlich  bedeutenden  Anheftungsfläche  auf. 
Der  Kelch  ist  kreisrund  und  schwach  vertieft.  Die  Septen  sind  in  vier  bis 
Flg.  29.  Kelch  von     sechs  Cyclen   vorhanden,  sie  kommen  jedoch  in  einigen  Systemen  (2 — 3), 
Caryophyllia  cyiin-     nidit  alle  zur  Entwickeluug,  so  dass  eine  beträchtliche  Anzahl  von  Septen 
5mal  Vererösserung     ^^^  vierten,  fünften  und  oft  auf  des    sechsten  Cyclus  fehlt.    Ja  es  wurden 
Fälle  beobachtet,  wo   ein   ganzes  System  auf  ein   einziges  kleine  Septum 
reducirt  erscheint. 

Die  Septen  sind  ziemlich  dünn  —  die  der  ersten  Cyclen  etwas  dicker  —  am  äusseren 
Kelchrand  mit  knopfförmigen  Erhöhungen  versehen  und  an  den  Seitenflächen  mit  feinen 
Dornen  und  Stacheln  besetzt,  welche  Gebilde  jedoch  bei  den  versteinerten  und  von  Gestein 
ausgefüllten  Arten  meist  erst  an  horizontalen  Durchschnitten  zu  beobachten  sind.  An  dem 
gegen  das  Innere  des  Kelches  gerichteten  Rande  sind  die  Septen  fein  gezähnelt.  Die  Pfählchen 
sind  meist  oval,  einander  fast  gleich   und  auf   einer  Seite    des  Kelches    oft   gänzlich   unent- 


53 

wickelt.  Das  Säulchen  ist  bindeiförmig  und  besteht  aus  einer  geringen  Anzahl  (5—12)  von 
schlanken  und  unregelmässig  polygonalen  Stäbchen. 

Der  Erhaltungszustand  unserer  Formen  lässt  es  zu,  dieselben  bis  in  die  kleinsten 
Detaile  untersuchen  zu  können.  Der  weiche  die  Korallen  ausfüllende  Mergel  wird  durch  an- 
haltendes Waschen  bei  gleichzeitiger  Benützung  der  Bürste  entfernt,  so  dass  die  Öffnungen  der 
Kelche  ganz  makellos  dastehen  und  in  dieser  Beziehung  nichts  zu  wünschen  übrig  lassen. 

Verwandtschaft.  Die  Beschaffenheit  der  von  M.Edwards  und  Haime  aufgestellten 
Art  Cyathina  laevigata  ist  mit  jener  der  eben  beschriebenen  Art  so  übereinstimmend,  dass  es 
geboten  erscheint  beide  Arten  zusammenzuziehen.  Der  einzige  Unterschied,  der  hier  angeführt 
werden  sollte,  ist  vielleicht  die  verhältnissmässig  bedeutendere  Dicke  der  Septen  an  unseren 
Formen,  wogegen  die  französischen  und  englischen  Exemplare  sich  mit  schlanken  Septen 
auszeichnen.  Cyath.  Lonsdalei,  welche  ein  den  böhmischen  Vertretern  der  Art  C.  cylindracea 
ähnliches  Äussere  besitzt  und  nebstdem  die  mangelhafte  Entwickelung  der  Septen  in  einigen 
Systemen  mit  denselben  gemeinsam  hat,  bietet  das  beste  Unterscheidungsmerkmal  in  der  ganz 
verschiedenen  Beschaffenheit  der  Pfählchen  und  des  Säulchens. 

Fundort.  Angegeben  wird  diese  Art  aus  der  weissen  Kreide  von  Dinton  in  England 
und  Nehou  in  Frankreich.  In  Böhmen  wurde  sie  bisher  in  den  cenomanen  Schichten  von 
Kamajk,  Zbyslav,  Bilin  und  Weisskirchlitz  aufgefunden. 

Trochocyathaceae. 
Pfählchen  in  mehreren  Kränzen  um  das  Säulchen. 

Gattung  Trochocyathus  M.  Edwards  &  Haime. 

Polypenstock  einfach,  kreiseiförmig,  am  unteren  verdünnten  Ende  mit  einem  Stiele 
oder  mit  einer  bald  mehr,  bald  weniger  deutlichen  Anheftungsfläche  versehen.  Der  Kelch  ist 
kreisrund,  elliptisch  oder  eiförmig.  Die  Wand  ist  nackt  oder  nur  mit  einer  rudimentären 
Epithek  bedeckt.    Die  Sternleisten  sind  breit,  überragend  und  seitlich  gefurcht. 

Das  Säulchen  ist  sehr  gut  entwickelt  und  aus  prismatischen  oder  gedrehten  Stäbchen 
zusammengesetzt  die  sich  in  einen  unregelmässigen  Büschel  vereinigen  oder  reihenförmig  zu 
einander  stellen.  Die  Pfahlchen  sind  sehr  gut  entwickelt,  ganz,  mit  dem  grösseren  Theile  ihrer 
Länge  frei  und  von  ungleicher  Grösse,  die  von  den  Cyclen,  zu  welchen  sie  gehören,  abhängig 
zu  sein  erscheint.  Sie  stehen  vor  allen  Sternleisten  die  des  letzten  Gyclus  ausgenommen. 

Trochocyathus  conulus  Phil.  sp. 

Taf.  I.  Fig.  8,  8  a—e. 

1841.  Turbin,  con.  Mich.  (10.)  pag.  1.  Taf.  I.  Fig.  12. 

1848.  Milne  Edwards  &  Haime  (25.)  pag.  306. 

1850.  Aplocyathus  con.  D'Orbigny  (18.  H.  Tome)  pag.  143. 

Koralle  einfach,  kreiseiförmig  am  unteren,  meist  geraden  oder  wenig  geschweiften, 
zuweilen  aber  auch  stark  gebogenen  Ende  mit  einer  deutlichen  Fläche,  mit  welcher  derselbe 
aufsass,  versehen.  Die  Dimensionen  der  mir  vorliegenden  Exemplare  sind  sehr  gering.  Das 
kleinste  misst  2  Mm.,  das  grösste  8  Mm.  in  der  Höhe.  Die  Wand  ist  nackt  und  trägt  Rippen 


54 

von  fast  gleicher  Breite,  die  an  gut  erhaltenen  Formen  gekörnelt  sind,  bei  der  Mehrzahl  der 
Exemplare  jedoch  abgerieben  und  demnach  glatt  erscheinen. 

Der  Kelch  ist  rund  oder  oval,  ausnahmsweise  kommen  stark  zerdrückte  Formen  vor. 
Die  Sternleisten  sind  ziemlich  dünn,  zuweilen  nicht  gerade,  sondern  an  dem  gegen  das  Centrum 
des  Kelches  gerichteten  Ende  gebogen  und  am  Rande  des  Kelches,  oft  mit  einer  warzen- 
förmigen Erhöhung  gekennzeichnet.  Sie  sind  in  di-ei  Cyclen  vorhanden,  wobei  die  Sternleisten 
der  ersten  zwei  fast  gleich  entwickelt  sind  und  jene  des  letzten  Cyclus  an  Länge  bedeutend 
Übertreffen.  Das  Säulchen  ist  büschelförmig  und  in  den  Kelchen  als  körnige  Warze  angedeutet. 

Die  Stäbchen  sind  polygonal,  oft  scharfe  Kanten  bildend  und  stehen  vor  den  Septen 
der  ersten  zwei  Cyclen.     Stäbchen  vor  dem   dritten  Cyclus   konnten  nicht  beobachtet  werden. 

Der  Erhaltungszustand  unserer  Exemplare  ist  kein  günstiger.  Der  grössteTheil 
der  hieher  gehörigen  Korallen  ist  in  Limonit  verwandelt  und  wird  in  den  meist  sekundären 
Lagerungsstätten  von  Wasser  abgerollt  gefunden. 

Fundort.  Im  Pyropenkonglomerate  der  Priesener  Schichten  von  Třiblitz  und  Meronitz. 

Trochocyathus  Harveyanus  M.  Edw.  &  Haime. 

Taf.  I.  Fig.  9  a,  5. 

1848.  Milne  Edw.  &  Haime  (25.)  pag.  314. 

1850—54.  Milne  Edw.  &  Haime  (20.)  pag.  65.  Taf.  XL  Fig.  4. 

1866—72.  Duncan  (46.)  pag.  32.  Taf.  XH.  Fig.  1—4.  Taf.  XIII.  Fig.  1—4,  13. 

Koralle  einfach,  halbkugelförmig,  kurz  6  Mm.  im  Durchmesser  und  4  Mm.  hoch,  unten 
mit  einer  deutlichen  Anheftungsfläche  versehen. 

Die  Septen  sind  gerade,  ziemlich  dick  und  an  beiden  Seitenflächen  gekörnelt.  Die  des 
ersten  Cyclus  sind,  wie  dies  noch  an  einigen  günstiger  erhaltenen  Stellen  zu  sehen  ist,  über- 
ragend; die  des  letzten  Cyclus  bedeutend  kleiner. 

In  der  Mitte  des  Kelches  sind  mehrere  Pfälchen  um  das  schwammige  Säulchen  ge- 
stellt. Die  näheren  Verhältnisse,  so  wie  die  Anzahl  der  Pfählchen  sind  wegen  dem  ungünstigen 
Ei'haltungszustand  nicht  ersichtlich.  Die  Epithek  ist  entwickelt,  bedeckt  die  Rippen  auf  der 
äusseren  Wand  und  trägt  kleine,  oft  verlängerte  Erhöhungen  und  Körner. 

Der  Erhaltungszustand  des  einzigen  mir  vorliegenden  Exemplares  ist  ein  sehr 
unzufriedenstellender.  Die  ganze  Koralle  ist  in  Limonit  verwandelt  und  die  Öffnung  des 
Kelches  durch  Limonitpartikeln  verunreinigt  und  in  Folge  dessen  undeutlich.  Die  Septen  er- 
scheinen abgebrochen  und  abgerieben  und  sind  gut  ersichtlich  nur  an  den  der  Wand  nahe 
liegenden  Theilen.  Dieser  Zustand  erklärt  sich  durch  die  Verhältnisse,  unter  welchen  dieses 
Exemplar  aufgefunden  wurde.  Es  stammt  nämlich  aus  den  durch  Wasser  an  sekundäre  Lager 
beförderten  Gerollen  der  Priesener  Schichten. 

Verwandtschaft.  Diese  in  England  häufig  vorkommende  Art  wurde  zuerst  von 
Milne  Edwards  beschrieben  und  später  von  Duncan  gründlich  untersucht.  Von  den  von  Duncan 
errichteten  5  Varietäten  dieser  Art  scheint  die  fünfte  an  unsere  Art  zu  passen,  obzwar  jedoch 
nicht  unerwähnt  gelassen  sein  darf,  dass  die  englischen  Formen  durchwegs  sich  durch  be- 
deutendere Dimensionen  auszeichnen. 

Fundort.  In  England  im  Gault  von  Folkestone.  In  Böhmen  in  den  Priesener 
Schichten  bei  Leneschitz. 


55 

Einige,  vou  Reuss  angeführte,  jedoch  nicht  nähei*  bestimmbare  Arten. 

Anthophyllum  conicum  Reuss. 

1845—46.  Reuss  (9.)  pag.  62.  Taf.  XIV.  Fig.  31. 
1871.  Bölsche  (47.)  pag.  56. 

Korallenstock  einfach,  etwa  2  Mm.  in  der  Höhe  und  auch  in  der  Breite  messend,  ver- 
kehrt kegelförmig,  oben  schräg  abgestützt.  Äussere  Wand  mehr  oder  weniger  deutlich  längs 
gefaltet.  Septen  in  der  Anzahl  von  20;  Säulchen  schwammig. 

Es  scheint,  dass  diese  Art  junge  Stadien  der  Gattung  Parasmilia  einschliesst  (sieh 
Bölsche  1.  c). 

Verwandtschaft.  Anth.  conicum  Roem.  besitzt  eine  Epithek  und  wurde  darum  für 
dasselbe  eine  neue  Gattung  Brevismilia  ei-richtet.*) 

Fundort  nach  Reuss  cenomaner  Kalk  der  Schillinge  bei  Bilin. 

Astraea  distans  Reuss. 
1845—46.  Reuss  (9.)  pag.  60. 

Die  von  Reuss  gegebene  Beschreibung,  welcher  keine  Abbildung  beigegeben  ist,  er- 
scheint sehr  mangelhaft  und  gibt  keinen  Aufschluss  über  die  Natur  dieser  Art.  Nach  Allem 
dürfte  diese  Form  zu  Gattung  Thamnastraea  oder  Dimorphastraea  gestellt  werden. 

Fundort.  Nach  Reuss  kommt  diese  Art  ziemlich  häufig  in  hornsteinartigen  Konglo- 
meratschichten der  Schillinge  bei  Bilin  vor. 

?  Dimorphastraea  multifida  Reuss  sp. 
1845—46.  Reuss  (9.)  pag.  60.  Taf.  XIV.  38. 

Diese  auf  Grund  eines  sehr  schlecht  erhaltenen  Materiales  aufgestellte  Art  scheint 
von  der  häufig  auftretenden  Dim.  parallela  durch  grössere  und  unregelmässig  von  einander 
gestellte  Kelche  und  durch  längere,  oft  vei'zweigte  Costalrippen  zu  diferiren. 

Fundort.  Mir  lag  ein  einziges  ebenfalls  sehr  ungünstig  erhaltenes  Exemplar  aus 
einer  Hornsteinkluft  von  Sandberg  bei  Teplitz  vor. 

Parasmilia  rudis  Reuss  sp. 
1845—46.  Reuss  (9.)  pag.  62.  Taf.  XIV.  Fig.  22. 

Die  Abbildung,  so  wie  die  Beschreibung  dieser  Art  sind  nicht  hinreichend,  um  eine 
nähere  Bestimmung  zu  ermöglichen. 

Fundort  nach  Reuss  Schillinge  bei  Bilin. 


*)  Bölsche  in  Zeitschrift  der  deutschen  geol.  Gesellschaft.  Band  XVIII.  pag.  469. 


Schlussbemerkungen. 


Die  Vertheilung  der  Anthozoen  auf  die  einzelnen  Scliicliten  unserer  Ki'eideformation 
ist  eine  ähnliche,  wie  sie  bei  anderen  Ordnungen  der  Kreidefauna  auftritt.  Ich  hatte  bereits 
am  Ende  meiner  Abhandlung  über  Kreidespongien  *)  Gelegenheit  gehabt  darauf  aufmerksam 
zu  machen,  dass  die  Mehrzahl  der  aus  unserer  ganzen  Kreideformation  bekannten  Versteine- 
rungen im  Cenoman  voi'kömmt  und  dass  in  diesen  Schichten  oft  Formen  gesammelt  werden, 
die  im  Auslande  aus  höheren  Stufen  bekannt  sind.  Und  dasselbe  bestätigt  uns  auch  die  Ver- 
theilung der  Anthozoen. 

Die  Korycaner  Schichten  (unser  marine  Cenoman)  beherbergen  etwa  84\  aller  bei  uns 
vorkommenden  Anthozoen.  Zu  den  häufigsten  Versteinerungen  dieser  Schichten,  welche  ins- 
besondere in  Lücken  des  Gneisses,  Porphyrs  und  älterer  Gesteine  reich  an  Petrefaliten  sind, 
gehören  die  Kalkglieder  der  Gattung  Isis  und  Stichobothrion  und  dann  Synhelia  gibbosa, 
welche  oft  in  unzähligen  Exemplaren  in  den  ausgiebigen  Fundorten  Velím,  Siegesfeld,  Kolin, 
Kamajk  und  Zbyslav  gesammelt  werden.  Bei  Korycan  treten  in  ähnlicher  Häufigkeit  die  ver- 
schiedenen Arten  von  Porites  und  Cordilites  auf. 

Aus  den  Weissenberger  und  Malnitzer  Schichten  sind  bishei'  keine  bestimmbare  An- 
thozoen bekannt.  Auch  die  Iserschichten  sind  an  Korallen  äusserst  arm;  bisher  wurden  nur 
2  Arten  aus  diesem  Horizont  konstatirt. 

Die  Teplitzer  und  die  Priesener  Schichten  steuerten  zu  dem  mir  vorliegenden  Mate- 
riále nur  mit  7  Arten  bei,  von  denen  auf  die  ersteren  3  und  auf  die  letzteren  6  Arten  ent- 
fallen. Zur  Beleuchtung  der  geologischen  Verhältnisse  unserer  Kreide  tragen  die  Anthozoen 
nur  in  sehr  geringem  Maasse  bei. 

Auch  sie  bezeugen,  was  bereits  durch  das  Auftreten  anderer  Versteinerungen  und  in 
erster  Reihe  der  Spongien  bewiesen  wurde,  dass  unsere  cenomane  Ablagerungen  und  das  ins- 
besondere die  Fundorte  Zbyslav,  Kamajk,  Velím  und  andere  einen  ausgesprochenen  Litoral-' 
Charakter  besitzen,  wogegen  die  höheren  Stufen  nach  dem  Mangel  an  Korallen  zu  schliessen 
Tiefseeablagei'ungen  vorstellen. 

Es  folge  hier  eine  Übersicht  der  in  diesem  Aufsatze  beschriebenen  oder  zur  Sprache 
gebrachten  Anthozoen  nebst  Angabe  ihrer  geologischen  Vertheilung  auf  einzelne  Schichten. 


*)  Beiträge  zur  Kenntnis  der  Spongien   der  böhm.  Kreideformation.    Abhandl.  der  köngl.  böhm.  Gesell, 
d.  Wiss.  VI.  Folge.  B.  12  und  VII.  Folge  B.  1.  Abtheilung  ni.  pag.  38. 


57 


M 


^ 


"3 


0^ 


Alcyonidae 
Nepkthi/a  cretacea  Poč. 
Isidinae 

2  ists  tenuistriata  Reiiss. 

3  miranda  Poč. 

4  Stichoboťhrion  foveolatum  Reuss 

5  solidům  Poč. 
Helioporidae 

6  Heliopora  Partschi  Eenss   sp. 

Poritidae 

7  Cordilites  cretosus  Reuss  sp. 

8  Glenarea  cretacea  Poč. 

9  Pontes  Michelini  Reuss 

10  textilis  Poč. 

11  spissus  Poč. 

Eupsamidae 

12  Stephanophyllia  celsa  Poč. 

Cyclolitinae 

13  Cyclolites  discoidea  Blainv. 

Thamnastraeinae 

14  Micrahacia  coronula  Goldf.  sp. 

15  Thamnastraea  decipňens  Mich.  sp. 

16  Dimorphastvaea  parallela  Reuss  sp. 

17  ?  midtifida  Reuss  sp. 
Lophoserinae 

18  !     Placoseris  Geinitzi  Bölsche 

19  Cyathosens  facilis  Poč. 

Astraeinae 

20  I      Leptophyllia  patellata  Mich.  sp. 

21  ]  sp. 
Astraeacae 

22  ?  Heliastraea  Barrandei  M.  Edw. 


58 


.a 


23  Isastraea  splendida  Poč. 

24  sp. 

25  ?  Latimaeandra  maeandrinoides  R.  sp. 

Trochosmiliacae 

26  Trochosmilia  compressa  Lamk.  sp. 

27  sp.  I. 

28  sp.  II. 

29  Parasmilia  centralis  Mant.  sp. 

30  pussila  Poč. 

31  ?  rudis  Reuss  sp. 

Stylinaceae 

32  Stylina  vadosa  Poč. 

33  ?  pideaUs  Gein.  sp. 

34  Cryptocoenia  obscura  Poč. 

35  Astrocoenia  decaphylla  Mich.  sp. 

36  crihellum  Poč. 
Oculinidae 

37  Placohelia  rimosa  Poč. 

38  SynhelUa  gihhosa  Goldf.  sp. 

39  reptans  Poč. 
Caryophyllaceae 

40  Caryophyllia  cylindracaea  Reuss  sp. 

Troehocyathaceae 

41  Trochooyathus  conulus  Phil.  sp. 

42  Harveyanus  M.  Edw. 

43  Anihophyllum  conicum  Eeuss 

44  Astraea  distans  ReuSS 

Summa  .    .    . 


37 


INDEX. 


Bemerknng.    Die  hier  aus  der  böhm.  Kreide  beschriebenen  Arten   sind  durch  liegende  Schritt  gekennzeichnet. 


Alcyonaiiii 16 

Alcyonidae 17 

Anthophylum  conicum  Reuss  .  .  .  9,  11,  55 
cylindraceum  Eeuss  .  .  9,  50 
explanatum  R<^uss    ....    9 

patellatum  Mich 37 

rüde  Eeuss 9 

truncatum  Eeuss  .    .       .    .    9 

Aplocyathus  conulus  D'Orb 53 

Astraea  decaphylla  Mich 47 

decipiens  Mich 33 

distans  Eeuss 9, 55 

geometrica  Gein 8 

macrocona  Eeuss 8 

maeandi'inoides  Eeuss  .    .  9,  10,  40 

magnitica  Eeuss 47 

Michelini  Reuss 10 

multiUda  Eeuss 9 

parallela  Eeuss 8,  34 

putealis  Gein 45,  46 

reticulata  Goldf 47 

rotula  Goldi'. 46 

sparsa  Mich 46 

terminaria  Mich 46 

Astraeaceae 38 

Astraeidae 37 

Astraeinae 37 

Astrocoenia  cribellum  Poe 48 

decaphylla  Mich,  sp 47 

Tourtiensis  Böl 48 


Calamopora  catenifera  Gein 8,  9 

Caryophyllacae 52 

Caryophyllia  cylindracea  Eeuss  sp.    .    .    .  52 

Lonsdalei  M.  E.  H 52 

Chaetetes  cretosus  Eeuss 23,  24 

Coelosmilia  laxa  M.  E.  H 42 

Cordilites  cretosus  Eeuss  sp 24 

Cryptocoenia  antiqua  D'Orb 46 

carantoniana  D'Orb 46 

excavata  D'Orb 46 

Fleuriana  D'Orb 46 

Icauensis  D'Orb 46 

neocomiensis  D'Orb.      ...  46 

obscura  Poč 46 

rustica  D'Orb 46 

Cyathina  compressa 10 

conica  Gein 10 

cylindracea  Gein 10 

explanata  Gein 10 

laevigata  M.  E.  H.  .        10,  52,  53 

Lonsdalei  M.  E.  H 53 

rudis  Gein 10 

Cyathophyllum  sp 10 

Cyaihosens  facüis  Poe 36 

Haidingeri  Eeuss 37 

raristella  Eeuss        37 

Cyclolites  corbierica  Mich 31 

discoidea  Blain 31 

hemispherica  Mich 31 

Gyclolitinae 30 

8* 


60 


Cyclosmilia  centralis  D'Orb 43 

ludis  D'Orb 10 

Diblasus 51 

Dimorphastraea  parallela  Reuss  sp.  .    .    .  34 
multifida  Reuss  sp.  .    .    .55 

Diploria  sp 38 

Eupsammidae 29 

Eusmilinae 41 

Favosites  sp 10 

Fungia  coronula  Goldf. 9,  10,  32 

excavata  Reuss 8 

Fungidae 30 

Funginella  discoidea 31 

hemispherica 31 

Glenarea  cretacea  Poč 25 

Harmodites  cretaceus  Reuss 8,  9 

?  Heliastraea  Barrandei  M.  E.  H.    ...  39 

Heliopora  coeridea  L 23 

Partschi  Reuss  sp 22 

Helioporidae     22 

Isastraea  oblonga  M.  E.  H 39 

sp .    .40 

splendida  Poč 39 

Isidinae     17 

Isis  foveolata  Reuss 20 

miranda  Poč 19 

tenuistriata  Reuss 18,  22 

Latimaeandra  maeandrinoides  Reuss  sp.  .  40 

Leptophyllia  patellata  Mich,  sp 37 

sp 38 

Lophoserinae 34 

Micrabacia  coromda  Goldf.  sp 32 

Moltkia 20 

Monocarya  centralis  Lonsd 52 

Montlivaultia  patellata  M.  E.  H 37 

Mopsea 20 

Nephthya  cretacea  Poč 11,  17 

Oculina  gibbosa  Goldf. 9,  50 

Oculinidae 48 


Oulophyllia  Reussiana  D'Orb 10 

Parasmilia  centralis  Reuss  sp 43 

pussila  Poč 44 

?  rudis  Reuss  sp.         ....  55 

Phylocoenia  macrocona  D'Orb 10 

Placohelia  rimosa  Poč 49  - 

Placoseris  Geinitzi  Bölsche 35 

Polyphyllia  patellata  D'Orb 37 

Polytremacis  Partscbi  Reuss 22 

Porites  Michelini  Reuss  ...   9,  11,  26,  29 

spissus  Poč 28,  29 

textilis  Poč ■.    .   27,  29 

Poritidae 23 

Pseudochaetetes 9 

Stephanophyllia  Bowerbanki  M.  E.  H.  .    .  30 

celsa  Poč 30 

imperialis  Reuss  ....  30 
Stichohothrion  foveolatum  Reuss  sp.  .    .    .  20 

solidům  Poč 21 

Stylina  Ploti  M.  E.  H 45 

?  putealis  Gein.  sp 45 

vadosa  Poč 44 

Stylinaceae 44 

Synhellia  gibbosa  Goldf.  sp 50 

reptans  Poč 50 

Thamnastraea  confusa  Reuss 33 

decipiens  Mich,  sp 33 

Thamnastraeinae 31 

Trochocyathacae 53 

Trochocyathus  conulus  Phil,  sp 53 

Harveyanus  M.  E.  H.  ,    .    .  54 
Trochosmilia  compressa  Lam  sp.    ....  41 

sp 41,  42 

tuberosa  M.  E.  H 42 

Trochosmiliacae 41 

Turbinolia  centralis  Reuss 8,  43 

—  var  parvula  Reuss  ....    8 

compressa  Lam 10,  35 

conulus  Mich 9,53 

Turbinolidae      51 


-  <«ig>^ 


Erklärungen  zur  Tafel  I. 


1.  a—f  Stichohothrion  solidům  Poč.    Kalkglieder  in  natür.  Grösse,  von  Zbyslav. 

2.  Heteropora  Partschi  Eeuss  sp.  von  Radovesnitz. 
a  Oberfläche  in  25iaclier  Vergrösserung. 

h  Korallenstock  in  natür.  Grösse. 

3.  Cordüites  cretosus  Reuss  sp.  von  Korycan. 

a  Tangentialer  Dünnschliff  in  ISOfacher  Vergrösserung. 
h  Radialer  Dünnschliff  ISOmal  vergr. 
c  und  d  Korallenstöcke  in  nat.  Grösse. 

4.  Porites  Michelini  Reuss  sp.  von  Korycan. 
a  Tangentialer  Dünnschliff  25mal  vergr. 

h  Radialer  Dünnschliff  25mal  vergr. 

5.  Porites  spissus  Poč.  von  Korycan. 

a  Tangentialer  Dünnschliff'  in  25facher  Vergr. 
h  Radialer  Dünnschliff  25mal  vergr. 

6.  Porites  textilis  Poč.  von  Bilin. 

ö  Tangentialer  Dünnschliff  lOmal  vergr. 
h  Radialer  Dünnschliff  lOmal  vergr. 

7.  Stephanophyllia  celsa  Phil.  sp.  von  Vtelno. 
a  Obere  Seite  6inal  vergr. 

b  Unterseite  6mal  vergr. 

8.  Trochocyathus  conulus  Phil  sp.  von  Třiblitz. 
a — c  Korallenstöcke  in  nat.  Grösse. 

d  und  e  Kelchöffnung  6mal  vergr. 

9.  Trochocyathus  Harveyanus  Milne  Edwards  &  Haime  von  Leneschitz. 
a  Seitenansicht. 

b  Kelchöffnung;  beides  2mal  vergr. 


Ph. Počta:  Anthozoen  der  böhm. Kreide. 


Taf.l. 


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Autorad  nat. delin. 


Kk.HofliiUcjtaphie  A.Haase.Ptbc. 


Erklärungen  zur  Tafel  IL 


1.  Dimorphastraea  paraüela  Keuss  sp.  von  Kamajk.  Radialer  Dünnschliff  durch  einen 
Kelch  6mal  vergr. 

2.  Cyathoseris  facilis  Poe.  von  Koiycan. 

a  Die  Offnungen  der  Kelche  in  nat.  Grösse. 
h  Dünnschliff  in  6mal  Vergr. 

3.  Isastraea  splendida  Poe.  von  Korycan. 
a  Die  Oberfläche  8mal  vergr. 

b  Dünnschliff  6mal  vergr. 

4.  Cryptocoenia  obscura  Poe.  von  Radovesnitz.  Radialer  Dünnschliff'  6mal  vergr. 

5.  Ästrocoenia  cnbellum  Poč.  von  Mlikojed.    Radialer  Dünnschliff   durch   einen  Kelch 
25mal  vergr. 

6.  Ästrocoenia  decaphylla  Mich.  sp.  vom  Sandberg  bei  Teplitz.  Oberfläche  6mal  vergr. 

7.  Placohelia  rimosa  Poč.  von  Kuttenberg.  Ein  Kelch  im  Dünnschlifl'  6mal  vergr. 

8.  Synhelia  reptans  Poč.  von  Korycan.  Dünnschliff  lOmal  vergr. 

9.  Carophyllia  cylindracea  Reuss  sp.  von  Kamajk.  Fünf  verschiedene  Altersstadien. 

10.  Trochosmilia  sp.  von  Priesen.  Ein  näher  nicht  bestimmbarer  Kelch  in  nat.  Grösse. 

11.  Stylina  vadosa  Poč.  von  Mlikojed.    Einige  Kelche  im  Dünnschliff'  6mal  vergr. 

12.  Synhelia  gibhosa  Goldf.  sp.  von  Kamajk.     Dünnschliff  aus    einem    kleinen   Kelche 
6mal  vergr. 


Ph.  Počta:  Anthozoen  der  böhm.  Kreide. 


Taf  II. 


X  ■ 


Autor  ad  nat.delin. 


K.k.Hotlilhographie  A.Haase,Prag. 


STUDIEN 


AN 


ECHINODERMEN 


DER 


BÖHMISCHEN  KREIDEFORMATION. 


Nr.  I. 

DIE  IHREGULÄREIT  ECHIITIDEIT  DEH  CEITOMAITSTUFE 


VON 


OTTOMAR    NOVÁK. 


(Mit  Tafel  I-UI.) 


(Abhandlungen  der  k.  böhm.  Gesellschaft  der  Wissenschaften.  —  VII.  Folge,  2.  Band.) 

(Mathematisch-naturwissenschaftliche  Classe  Nr.  2.) 


PRAG. 

Verlag  der  königl.  böhm.  Gesellschaft  der  Wissenschaften.  —  Druck  von  Dr.  Ed.  Grégr. 

1887. 


Einleitende  Bemerkungen. 

Vor  etwa  sieben  Jahren  übernahm  ich  als  Assistent  am  Prager  Lantlesmuseum 
die  Aufgabe,  die  Echinodermen  der  böhmischen  Kreideformation  zu  bestimmen  und 
in  die  bereits  bestehende   Sammlung   der  Kreidefossilien   dieses  Landes  einzureihen. 

Das  einschlägige,  mir  zu  diesem  Zwecke  anvertraute  Material  wurde  grössten 
Theiles  von  Herrn  Prof.  Fritsch  gesammelt,  und  ist  mii-  mit  Angabe  der  blossen 
Fundorte  sowie  auch  der  localen  Schichtenbenennung  übergeben  worden.  Später  hatte 
ich  dann  und  wann  Gelegenheit  einzelne  Fundorte  selbst  zu  besuchen,  und  so  das 
bereits  Gesammelte  einigennassen  noch  zu  vermehren. 

Als  ich  aber  zur  Lösung  meiner  Aufgabe  herantrat,  kam  ich  bald  zu  der 
Überzeugung,  dass  ein  grosser  Theil  des  vorhandenen  Materials  keine  verlässliche 
Bestimmung  ziüässt  und  daher  zu  wissenschaftlichen  Zwecken  nicht  besonders  ver- 
werthet  werden  könne. 

Obwol  einzelne  Fundorte,  wie  namentlich  die  vielgenannten  cenomanen,  Con- 
glomerat-  und  Kalkschichten  (Korytzaner-Schichten)  der  Umgebung  von  Teplüs,  Prag, 
Kolin,  Časlau,  Euttenberg  etc.  sehr  reich  an  Echinodermen  sind,  liegen  doch  fast 
ausschliesslich  nur  Schalenbruchstücke  verschiedener  Gattungen  und  Arten,  deren  Zu- 
sammenhang schwerlich  zu  ermitteln  sein  wird,  untereinander  gemengt  vor.  Nui*  in 
verhältnissmässig  sehr  seltenen  Fällen  ist  es  gelungen  einzelne  Formen  nach  vollstän- 
digeren Stücken  sicherzustellen. 

Die  meisten  Fundorte  cenomaner  Echinodermen  wie :  Pankrats,  Tyssa,  KoryUan, 
Holubitz,  IVemyschlan,  Čičowits  etc.  liefern  meist  nur  Steinkerne,  die  kaum  eine  ver- 
lässliche Bestimmung  der  Gattung  zulassen. 

Die  unterturonen  Weissenberger  und ,  Malnitzer  Schichten  sind  überhaupt  sehr 
arm  an  Echinodermen  und  bieten  meist  ganz  verdi'tickte  Steinkerne  von  Spatangiden 
und  Cassiduliden  sowie  auch  einzelne  Stacheln  und  Täfelchen  von   Cidariden  dar. 

Die  oberturonen,  den  Scaphiten-Plaenern  Norddeutschlands  gleichzustellenden 
Teplitzer  Schichten  geben  verhältnissmässig  das  beste  Material  ab.  Die  dieses  Niveau 
charakterisirenden  Formen  wie:  Eolaster  planus,  Micraster  hreviporus,  Cyphosoma 
(Phymosoma)  radiatum,  etc.  sind  in  den  meisten  Fundorten  durch  eine  gute  Anzahl 
leicht  erkenntlicher  Exemplare  vertreten. 

Ein  minder  gut  erhaltenes  Material  findet  man  in  den  bald  sandigen,  bald 
kalkigen  Iser schichten.  Doch  lieferten  einzelne  Fundorte  namentlich  die  Gegend  von 
Mscheno  und  Cliorousdiky  ein  gutes  Vergleichsmaterial,  so  zwar,  dass  es  mir  gelungen 
ist  eine  Anzahl  charakteristischer  Formen  zu  fixiren.  Per  analogiam  konnten  dann 
dieselben  Arten,  in  anderen  Fundorten,  deren  Material  sich  für  die  Erhaltung  der 
eingeschlossenen  Thierreste  noch  ungünstiger  gestaltete,  wieder  erkannt  werden.  Dies 
gilt  namentlich  von  der  kalkig-sandigen  Facies  der  Iserschichten  der  Gegend  von 
Chotzen,  woselbst  einzelne  Formen,  wie  Hemiaster,  Cardiaster  und  Micraster  zu 
Tausenden  vorkommen. 


Die  senonen  BacuUtenťhone  (Priesener  Schichten)  lieferten  blos  einzelne,  seltene, 
ganz  flach  gedrückte  Fragmente  von  Micraster*)  und  Hemiaster**),  bei  denen  jeder 
Versuch,  sie  verlässlich  zu  bestimmen  scheiterte. 

Doch  ist  es  mir  gelungen,  eine  wichtige  Form,  nämlich  Cidaris  seeptrifera 
Mant.  sicherzustellen.  Von  dieser  Art  sind  mir  einzelne  verkieste  Stacheln  und  Coro- 
naltäfelchen  aus  der  Gegend  von  Parduhitz,  LenescMc  bei  Laun  und  anderorts  bekannt. 

In  dem  obersten  Quader  der  böhmischen  Kreide,  den  Chlomeker  Schichten, 
sind  bis  jetzt  bloss  Steinkerne  von  Spatangiden  (wahrscheinlich  zu  Cardiaster  gehörig) 
sowie  auch  einzelne  Bruchstücke  von  Cidariden  (meist  nur  Stacheln)  gesammelt  worden, 
die  vorderhand  gänzlich  bei  Seite  gelegt  werden  mussten. 

Es  ist  nun  einleuchtend,  dass  bei  einem  derart  schlecht  erhaltenen  Material, 
sowie  auch  bei  dem  sich  in  den  sämmtlichen  Prager  Bibliotheken  fühlbar  machenden 
Literaturmangel,  die  mir  übertragene  Aufgabe  nur  sehr  langsam  von  Statten  kam. 
Da  ausserdem  während  dieser  Zeit  meine  freien  Stunden  auch  anderweitig  vielfach 
in  Anspruch  genommen  wurden  und  da  ich  mich  in  den  vier  letztverflossenen  Jahren 
den  Ai'beiten  in  der  Barrande'schen  Sammlung  gänzlich  widmen  musste,  konnte  an 
die  Ausführung  meines  ursprünglichen  Planes,  die  Echinodermen  der  böhmischen 
Kreideformation  gründlich  durchzuarbeiten,  gai'  nicht  gedacht  werden. 

Ich  benutzte  nun  die  heurigen  Ferien  dazu,  wenigstens  einen  Theil  des  von 
mir  bereits  gesichteten  Materials  zu  revidiren  und  wählte  zu  diesem  Zwecke  vorläufig 
bloss  die  irregulaeren  Echiniden  unserer  Cenomanstufe.  Diese  Partie  habe  ich  dess- 
wegen  gewählt,  weil  ich  aus  diesem  Niveau  an  Material  nichts  mehr  zu  erwarten 
habe,  anderseits  aber,  weil  ich  meine  Ai'beit  mit  den  ältesten  Repräsentanten  der 
böhmischen  Kreideechiniden  beginnen  wollte. 

Es  sind  also  die  vorliegenden  Blätter  bloss  als  ein,  vielleicht  sehr  mangelhaftes 
Resultat  meiner  vor  einigen  Jahren  in  Angriff'  genommenen,  und  seit  dieser  Zeit 
gänzlich  aufgegebenen  Studien  im  Gebiete  der  böhmischen  Kreideformation  zu  be- 
trachten. 

Sollte  es  mir  jedoch  mit  der  Zeit  gelingen,  ein  vollständigeres  und  zahl- 
reicheres Material  zu  sammeln,  werde  ich  mir  erlauben,  die  nöthigen  Zusätze  nach- 
zuliefern. 

Was  nun  die  den  Text  begleitenden  Zeichnungen  betrifft,  hatte  ich  ursprünglich 
nicht  die  Absicht,  die  sämmtlichen  in  den  folgenden  Blättern  in  Betracht  gezogenen 
Formen  abzubilden ;  doch  wurde  ich  dazu  von  vielen  Seiten  desswegen  aufgefordert, 
damit  auch  den  am  Lande  wohnenden  Freunden  und  Sammlern  böhmischer  Ki'eide- 
fossilien  Gelegenheit  geboten  werde,  die  ihrerseits  gesammelten  Echiniden  nach  Mög- 
lichkeit zu  erkennen  und  zu  bestimmen. 

Bevor  ich  zur  Schilderung  der  oben  bezeichneten  Echiniden  des  böhmischen 
Cenomans  übergehe,  soll  es  nicht  unterlassen  werden,  diejenigen  Schriften,  welche  in 
irgend  welcher  Richtung  sich  auf  böhmische  Kreideechinodermen  beziehen,  in  chrono- 
logischer Reihenfolge  zusammenzustellen. 


*)  Micraster  cor  anguinum  nach  Gümbel.  (N,  Jahrb.  1867.  p.  797.) 
**)  Hemiaster  Regulusanus  nach  Geinitz  (Eibthalgebirge  II.  p.  15.  Taf.  5.  fig.  2.  a-b.) 


'  Geschichte  der  Literatur 

der  böhmischeii  Kreideechinodermeii. 


1826.  In  Goldfiiss  Petref.  Gerin.  p.  157.  wird  erwähnt,  dass  Spatangus  cor  angui- 
num  im  Plaenerkalke  von  Sachsen  und  Böhmen,  sowie  auch  in  dem  darunter  liegenden  Quader- 
saudsteine sich  vorfinde. 

In  Folge  dieser  Bemerkung  wurden  die  im  oberen  Plaener  der  genannten  Länder 
häufig  auftretenden  Formen :  Mkraster  cor  testicdinarium  und  M.  breviporus  allgemein  als  Micr. 
coranguinum  bestimmt,  wie  dies  auch  schon  in  Geinitz  Eibthal.  IL  p.  12  hervorgehoben  wurde. 

1839.  Professor  H.  B.  Geinitz  führt  in  seiner  „Charakteristik  der  Schichten  und  Pe- 
trefakten  des  sächsich-bohmischen  Kreidegebirges"  pag.  89 — 91  und  Index  pag.  XIX — XX  fünf- 
zehn in  dem  genannten  Gebiete  vorkommende,  auf  die  Thiergruppe  der  Echinodermen  ent- 
fallende Formen  an. 

Von  den  sämmtlichen  citirten  Formen  werden  9,  als  den  beiden  Ländern  gemeinsam, 
und  eine,  nämlich :  Pygorhynchus  conoideus  A.  Rom.  als  bloss  in  Böhmen  vorkommend  angeführt. 
Es  waren  also,  nach  Professor  Geimiz'  Beobachtungen  aus  den  Kreidegebilden  Böhmens  bloss 
die  in  der  nachstehenden  Liste  aufgezählten  Formen  bekannt. 

Von  diesen  werden  jedoch  bloss  die  drei  erstgenannten  auf  1.  c.  Taf.  XXII.  abgebilde  t, 
die  übrigen  dagegen  nur  im  Texte  beschrieben. 

Wegen  leichterer  Orientirung  wird  es  zweckmässig  erscheinen  der  alten  Liste  die 
jetzigen  Bezeichnungen  beizufügen. 


Alte  Benennung 


Fundort 


Jetzige  Bedeutung 


Apiocrinites  ellipticus  Mill. 


Luschitz 


Comatula  sp.  Neudorf,  Postelberg 

Cidaris  vesiculosa  Goldf.     Tysa,  Bilin,  Hundorf 
Cyphosoma  granulös.  Goldf.  i  Hundorf,  Kutschlin 


Mesocrinus   Fischeri    Gein.  sp. 

zum  Theil*) 

? 

Cidaris  cnf.  vesiculosa  Goldf.,  etc. 
Cyphosoma  radiatum  Sorignt. 


*)  Die  Bezeichnung  Mesocrinus  Fischeri  H.  Carp.  {Äntedon  li^cheri  Gein.  Elbthal.  11.  p.  18.  Taf.  6.  fig.  9) 
bezieht  sich  jedenfalls  bloss  auf  die  von  Reuss  (Versteinerungen  p.  59)  im  oberen  Plaenerkalk  (Krön- 
dorf, Koschtitz,  etc.)  beobachteten  Stücke.  — Vergl.  auch  Herbert  Oarpenter  Quart.  Journ.  G.  S.  1881. 
p.  128.  PI.  VI.  fig.  1—2. 


Alte  Benennung 


Fundort 


Jetzige  Deutung 


5 

6 

7 
8 

9 
10 


Pygorhynchus  conoid.Röm. 

Catopygus  carinatus  Goldf. 

Cassidulus  lapis  cancri  Lam 

Micraster  cor  anguinum  Lam, 

Holaster  granulosus  Goldf. 
Ananchytes  ovata  Lam. 


Pankratz 

Tysa,  Postelberg,  Lim- 
bach-Kaltenbach 

Postelberg 

Hundorf 

Limbach-Kaltenbach, 

Kreibitz  Hohe-Schnee- 

berg 

Hundorf 


Pygurus  lampas  de  la  Beche  sp. 
Catopygus  cnf.  Albensis  Gein. 

Nucleolites  Bohemicus  Nov. 

Micraster  breviporus  Ag., 
Micraster  cor  testudinarium  Goldf. 

Cardiaster  granulosus  Goldf.  sp. 

Holaster  planus  Mantell  sp. 


1840.  A.  E.  Reuss  veröffentlichte  den  ersten  Band  seiner  „Geognosfischen  Skizzen 
am  Böhmen.''  In  diesem  Bande,  welcher  namentlich  der  geognosfischen  Schilderung  der  Um- 
gehungen von  Teplitz  vnd  Bilin  gewidmet  ist,  wird  auf  pag.  57 — 79  eine,  der  damaligen 
Kenntniss  der  Lagerungsverhältnisse  unserer  Kreideschichten  entsprechende  Skizze  entworfen. 
Unter  den  diese  Schichten  charakterisirenden  Fossilien  werden  auch  einzelne  Echiniden  an- 
geführt. Die  als  Cidaris  variolaris,  Ananchytes  sp.  und  Micraster  cor  anguinum  bestimmten 
Formen,  werden  besonders  hervorgehoben.  (Vergl.  pag.  63 — 65).  Ausserdem  werden  aus  den 
verschiedenartigsten  Gebilden  einzelne  Coronalplatten  und  Stacheln  diverser  Cidariden  er- 
wähnt (Vergl.  Zusätze  pag.  294 — 298). 

1844.  Im  Uten  Bande  der  geognostischen  Skizzen  aus  Böhmen  veröffentlicht  prof.  A. 
E.  Reuss  eine  „  Tabellarische  Zusammenstellung  der  Kreidepetreýacten  und  ihres  Vorkommens  in 
den  verschiedenen    Schichten  der  böhmischen  Kreideformation." 

Die  nachstehende  Liste  gibt  eine  Übersicht  der  sämmtlichen,  dem  Autor  damals  be- 
kannten Kreideechinodermen  (vergl.  1.  c.  p.  141). 

Liste  der  in  Reuss'  „Geognostischen  Skizzen  II."  zusammengestellten 

Kreideechinodermen. 


Nr. 


Gattungen  u.  Arten 


ob. a 

'S! 

Co 


o  s 
o 


s 


•3 


O 


d  -^ 

P^  CO 

ü£ra 

ixiaj 


3  "3 


Apiocrinites  ellipticus  Mill. 

Pentacrinites  sp.  indet. 

Asterias  quinqueloba  Goldf. 

Ophiura  serrata  Rom. 


Kr.Ktz.*) 
K.  Sn 


Ktz. 


L.Pr 


L.Kz 


K. 
K. 


Hk, 


D. 


Tz. 

Tz. 

Tz. 


*)  B  zz:  Bořen,    D  ^  Drahomyschl,    Do  =:  Debrno,   Du  ■=  Dux,    (?/  =  Grossdorf,    S  =:  Hundorfj 
Sk  =:  Hrádek,  Ho  =z  Holubitz,  K  =  KutschZin,  Kr  ^  Kröndorf,  Kt  =:  Kostenblatt,  Ktz  =z  Koschiitz, 


Nr. 

Gattungen  u.  Arten 

cb.S 
Ot3 

s 

60 
Ui 

a 

CD 

a 

■.tä 

S 

Conglomerat- 
Schichten 

»•3 

1 

a 
■Ž.B 

S 

So 

u.B 

ö.a 

bJ0T3 
<=    Ö 

X  a 

2-9 

^^  VI 
U    03 

fc4 

0) 

1 

5 

Comatula  Geinitzi  Kss. 

Kt. 

6 

Comatula  sp.  indet. 

. 

Ktz. 

7 

Cidaris  clavigera  König 

• 

B. 

Ttz. 

Seh. 

K. 

8 

Cidaris  nobilis  Mühst.  ? 

. 

Ktz. 

9 

Cidaris  vesicula  Goldf. 

• 

H.  K. 

Du.  Sn. 

Ln.  Kr. 

Ktz. 

Pr. 

Ky. 

K. 

Gf.K. 
Do. 
Ho. 

• 

• 

• 

T.R. 

Tz. 
Me. 

10 

Cidaris  papillata  Mant. 

. 

. 

Seh. 

. 

. 

, 

, 

. 

, 

Tz. 

11 

Cidaris  sp.  indet. 

. 

. 

. 

K. 

12 

Cyphosoma  granulosum  Ag. 

• 

H.  K. 

Sn.  Trz. 

Ktz. 

13 

Tetragramma  variol.  Brongn. 

. 

Sn. 

. 

. 

K. 

14 

Catopygus  carinatus  Goldf. 

• 

• 

• 

, 

, 

• 

, 

, 

D. 

T. 

15 

Nucleolites  sp.  indet. 

. 

, 

. 

, 

, 

, 

, 

, 

, 

, 

Tz. 

16 

Cassidulus  lapis  cancri  Lam. 

• 

- 

• 

• 

• 

• 

• 

• 

D. 

• 

Me. 

17 

Micraster  cor  anguin.  Goldf. 

. 

H.  K. 

Sn.  Kt. 

L.Ky. 

Ttz. 

. 

Tz. 

M. 

• 

. 

Wn 

18 

Holaster  subglobosus  Leske? 

. 

, 

Kz. 

19 

Holaster  granulosus  Ag  ? 

Schg. 

20 

Ananchytes  ovata  Lamk. 

• 

H.  K. 

Sa.  Trz. 

Po 

L. 

21 

Ananchytes  corculum  Goldf. 

* 

Po 

1845—46.  In  Prof.  A.  E.  Reuss  „Versteinerungen  d.  böhm.  Kreideformation"  werden 
Eehinodermen  nur  vorübergehend  behandelt. 

Im  Ganzen  werden  21,  in  der  nachstehenden  Tabelle  übersiehtlich  zusammengestellte 
Formen  unterschieden. 


Ky  z=z  Kystra,  ZizzKautz,  i  =:  Luschitz,  XnzzLaun,  ilíř=:Malnitz,  il/e  rz  Meronitz,  Po  =  Pokratiz, 
Pr  =  Priesen,  It  —  Rosenthal,  Seh.  :=  Schillinge,  Schg  =  Schneeberg,  Sn  =  Sauerbrunnberg,  T  =z  Tyssa, 
T,-z  —  Třembschitz,  Ttz  =  Teplitz,  Tz  =  Třiblitz,  Wn  Webergchan. 


Übersicht  der  in  Reuss'  „Versteinerungen  der  böhmischen  Kreideformation" 

angeführten  Echinodermen  (1846). 


Nr. 


Gattunseu  u.  Arten 


cä 


Tafel 


Figur 


Die  wichtigsten  Fundorte 
nach  Reuss 


10 
11 

12 
13 
14 
15 

16 
17 
18 
19 
20 

21 


Micraster  cor  auguinum,  Ag. 

Holaster  subglobosus,  Ag. 
Holaster  granulosus  Goldf. 

Ananchytes  ovata,   Lam. 

Ananchytes  corculum,  Goldf. 
Catopygus  carinatus,  Ag. 

Cassidulus  lapis  cancri,  Lam. 

Cidaris  vesiculosa,  Goldf. 


Cidaris  clavigera,  König. 

Cidaris  papillata,  Mant. 

Cidaris  armata,  Ess. 

Cidaris  exigua,  Rss. 

Cyphosoma  granulosum,   Goldf. 

Tetragramma  variolare,  Ag. 

Goniaster  quinquelobus,   Ag. 

Goniaster  marginatus,  Rss. 

Ophiura  serrata,  A.  Rom. 

Comatula  Geinitzi,  Rss. 

Pentacrinus  lanceolatus,  A.  Rom. 

Bourgueticrinus  ellipticus,  d'Orb. 

Apiocrinites  ? 


56 

56 
56 

56 

56 
56 

56 

57 

57 

57 
57 
58 
58 
58 
58 
58 
58 
59 
59 
59 


XX 


XX 

XX 
XX 

XLII 

XX 

XLIII 

XLIII 

XX 

XX 

XX 


14—16 


17-19  21 

22 

23—25 

1-2 

20 
19-32 
15-18 

26 

27 

28-33 


XLIII  33— 35 


überall  im  ob.  Pläner,  ferner 
Schillinge,  Bořen,  Luschitz,  Ky- 
stra,  Teplitz,  Malnitz. 

Plänermergel  von  Kautz. 

Hohe  Schneeberg,  Limbach-Kal- 
tenbach. 

überall  im  ob.  Pläner,  Hun- 
dorf, Kutschlin,  Bilin,  Luschitz, 
Priesen. 

Ob.  PI.  Pokratitz. 

Ex.  S.  Drahomyschl ;  U.  Q.  Tysa 
und  Pankratz. 

Ex.  S.  Drahomyschl ,  Pyrop. 
führendes  Congi.  von  Měronitz. 

Schillinge,  Weisskirchlitz,  Kosch- 
tic,  Hundorf,  Priesen,  Luschitz, 
Kystra,  Holubitz,  Tysa,  Rosen- 
thal, Triblitz,  Měronitz. 

Schillinge,  Weisskirchlitz,  Bo- 
ren, Kutschlin, 

Koschtie,  Krsina. 
Schillinge,  Weisskirchlitz. 
Weisskirchlitz. 
Hundorf,  Kutschlin. 
Kutschlin,  Luschitz. 
Sauerbrunnberg  b.  Bilin. 
Weisskirchlitz. 
Pyropensand  v.  Triblitz. 
Kostenblatt. 
Kutschlin. 

Kutschlin,  Schillinge,  Kröndorf, 
Koschtie,  Weisskirchlitz,  Lu- 
schitz, Priesen,  Triblitz. 

Weisskirchlitz. 


9 

Da  nun,  wie  aus  dieser  Tabelle  hervorgeht,  in  Prof.  Reuss  Arbeit  von  irregulaeren 
Echiniden  gar  nichts  abgebildet  wird,  von  regulaeren  jedoch  bloss  einzelne  Stacheln  und  Coro- 
naltäfelchen  von  Cidariden,  so  wird  es  in  den  meisten  Fällen  schwer  fallen,  die  vom  Autor 
bestimmten  Formen  wieder  zu  erkennen. 

Es  wird  daher  nicht  ohne  Interesse  sein,  den  von  Reuss  citirten  Formen  nachstehends 
einige  Bemerkungen  beizufügen. 

1.  Mkraster  cor  anguinum  Ag.  wird  1.  c.  p.  56  nicht  nur  aus  dem  Senon  {Luschitz, 
Kystra)^  sondern  auch  aus  dem  Twon  {„Häufig  und  überall  im  oberen  Plaenerkalk"),  ja  sogar 
aus  cenomanen  Ablagerungen  (Schillinge  und  Bořen)  angeführt.  Hiezu  muss  bemerkt  werden, 
dass  mir  aus  den  unzweifelhaft  senonen  Ablagerungen  Böhmens  (Priesener  und  Cklomeker 
Schichten)  bis  jetzt  kein  einziger  Echinide  bekannt  ist,  der  mit  dieser  Art  übereinstimmen  würde. 
—  Was  nun  die  aus  dem  „oberen  Plaenerkalk"  (Teplitzer  Schichten)^  stammenden  Stücke  be- 
ti'iift,  so  sind  dieselben  zum  Theil  auf  Micraster  breviporus,  zum  Theil  aber  auf  Micr.  cor  te- 
sUidinarium  zurückzuführen.  —  Welcher  Gattung  und  Art  die  dem  Unt.  Plaener  der  Schillinge 
entnommene  Form  angehören  mag,  bleibt  vorderhand  unentschieden,  und  dies  um  so  mehr, 
als  dieser  Fundort  nunmehr  als  gänzlich  ausgebeutet  zu  betrachten  ist. 

2.  Holaster  subglobosus  Ag.  Diese  Form  wird  von  Reuss  aus  dem  Plaenermergel  von 
Kautz  angeführt.  Die  Bestimmung  ist  schon  insofern  unrichtig,  als  der  erwähnte  Plaenermergel 
den  senonen  Priesener  Schichten  angehört.  Hol.  subglobosus  aber  nur  aus  dem  Cenoman  be- 
kannt ist. 

3.  Holaster  granulosus  Goldf.  ist  auf  Cardiaster  (Spatangus)  granulosus  Goldf.  =:  Car- 
diaster  ananchytis  d'Orb.  zurückzuführen.  *) 

4.  Ananchytes  ovata  Lam.,  konnte  in  Böhmen  bis  jetzt  nicht  sichergestellt  werden, 
doch  ist  es  möglich,  dass  einzelne,  selten  vorkommende  und  immer  flachgedrückte  Exemplare 
der  Priesener  Schichten  sich  auf  diese  Art  beziehen.  Dagegen  stimmen  die  von  Hundorf 
angeführten  Exemplare  mit  Holaster  planus  vollkommen  überein. 

5.  Von  Ananchytes  corculum  Goldf.  erwähnt  Reuss  blos  folgendes:  „Sehr  selten  im 
oberen  Plaenerkalk  von  Pokratitz".  In  diesem,  den  Teplitzer  Schichten  entsprechenden  Niveau 
sind  bis  jetzt  keine  Ananchyten  bekannt.  Dagegen  kenne  ich  aus  diesem  Niveau  einen  Offaster, 
der  mit  0.  corculum  Goldf.  sp.  viel  Ähnlichkeit  zeigt,  und  mit  dem  Reuss'schen  Echiniden 
identisch  sein  dürfte.  Das  vorliegende  Exemplar  stammt  von  Hundorf  und  wurde  mir  von 
Herrn  Prof.  Laube  mitgetheilt.  **) 

6.  Catopygus  carinatus  Ag.  Diese  Alt  wird  von  Reuss  aus  dem  Cenoman  von  Tyssa 
und  Pankratz,  sowie  auch  aus  dem  turonen  Exogyrensandstein  von  Drahomyschl  (Malnitzer 
Schichten)  angeführt.  Aus  den  beiden  erstgenanten  Fundorten  habe  ich  leider  keine  Exemplare 
gesehen,  und  ist  mir  daher  nicht  möglich  über  dieselben  meine  Meinung  endgültig  auszu- 
sprechen. Aus  den  ebenfalls  cenomanen  Kalkschichten  von  Korycan,  sowie  auch  aus  den  Con- 
glomeratschichten  von  Přemyschlan  bei  Prag  kenne  ich  dagegen  5  Exemplare,  die  mit  den 
Pankratzer  und  Tyssaer  Stücken  identisch  sein  dürften.  Erstere  sind  sehr  breit,  vorne  gerundet 


*)  Schlüter.  Yerhandl.  d.  nat.  Ver.  Eheini.  und  Westphalen.  XXVI.  Jahrgang  p.  252. 
**)  Dieses  Stück  befindet  sich  in  der  Sammlung  des  deutschen  Polytechnicum  in  Prag. 

2 


ÍO 

und  haben  ein  mehr  centrales  Peristom  als  die  typische  Essener  Form.  Es  ist  daher  an  eine 
Indentifizirung  derselben  mit  C.  carinatus  nicht  zu  denken.  —  Die  aus  dem  Exogyrensandstein 
von  Drahorayschl  stammenden  Stücke  stimmen  jedoch  mit  den  von  Geinitz  als  C.  Alhensis 
aus  dem  unteren  und  mittleren  Quader  Sachsens  beschriebenen  Exemplaren  vollkommen 
überein.  ' 

7.  Cassidulus  lapis  cancri  Lam.  kommt  in  Böhmen  entschieden  nicht  vor.  Die  von 
Eeuss  unter  diesem  Namen  aus  dem  Eixogyrensandstein  von  Drahomyschl  angeführten  Stücke 
sind  Nucleoliten,  die  von  mir  als  Nudeolites  Bohemicus  bezeichnet  wurden.  (Vergl.  Fritsch 
Studien  etc.  Nr.  III.  IserscMchten  p.  132  fig.  123.) 

8.  Cidaris  vesiculosa  Goldf.  Unter  diesem  Namen  werden  von  Reuss  Stacheln  nicht 
nur  von  cenomanen,  sondern  auch  von  turonen  und  senonen  Cidariden  zusammengefasst.  Der 
von  Beuss  auf  1.  c.  Taf.  XX.  Fig.  14  abgebildete  Stachel  aus  dem  Unteren  (cenomanen)  Plaener 
von  Bořen  steht  dieser  Art  jedenfalls  am  nächsten  und  ist  allerdings  mit  dem  von  Geinitz 
Elhihal.  I.  Taf.  14.  Fig.  14.  abgebildeten  identisch.  Ob  nun  die  sämmtlichen  in  Geinitz  1.  c. 
abgebildeten,  aus  dem  unteren  Plaener  von  Plauen  stammenden  und  mit  den  böhmischen 
Formen  genau  übereinstimmenden  Stacheln  und  Coronaltäfelchen,  sämmtlich  auf  C.  vesiculosa 
zu  beziehen  sind,  mag  vorläufig  dahingestellt  bleiben,  da  selbst  die  Goldfuss'schen  Abbildungen 
(selbst  wenn  man  von  der  in  Goldfuss  Atlas  Taf.  XL.  Fig.  2  i  und  k  abstrahirt)  auf  ver- 
schiedene Arten  hindeuten.  Die  in  Gesellschaft  mit  den  fraglichen  Stacheln  im  cenomanen 
Plaenerkalke  der  Schillinge.,  von  Weisskirchlitz,  Kamajk,  Zhyslav  etc.  vorkommenden  Goronal- 
täfelcTien  geben  wenig  Anhaltspunkte,  da  sie  einerseits  nicht  im  Zusammenhange  vorkommen 
und  Jedenfalls  verschiedenen  Arten  angehören.  Es  ist  daher  das  Vorkommen  von  C.  vesiculosa 
Goldf.  selbst  im  Cenoman  Böhmens  noch  nicht  ganz  sichergestellt.  —  Der  von  Reuss  l.  c- 
Taf.  XX.  Fig.  16  ebenfalls  als  zu  C.  vesictdosa  gehörig  gedeutete  Stachel,  ist  eine  seltene 
Form,  und  kann  hier  nicht  in  Betracht  gezogen  werden.  —  Dagegen  stimmt  der  in  Fig.  15 
abgebildete,  aus  dem  senonen  Plaenermergel  von  Luschitz  stammende,  -sehr  gut  mit  C.  sceptri- 
fera  Mant.  überein  (Vergl.  Cotteau  Pal.  franc.   Terr.    crét.   VII.  p.  251.) 

9.  Cidaris  clavigera  Kön.  Die  mit  dieser  Art  identifizirten  Stacheln  aus  dem  Geno- 
man der  Schillinge  und  von  Weisskirchlitz  gehören  bekanntlich  zu  C.  Sorigneti  Des.  Dagegen 
scheinen  die  von  Reuss  l.  c.  Taf.  XX.  Fig.  21  abgebildeten  Coronaltäfelchen  einer  noch  nicht 
beschriebenen  Art  anzugehören,  jedenfalls  haben  sie  aber  mit   C.  clavigera  nichts  zu  thun.  *) 

10.  Cidaris  papillata  Mant.,  kommt  nach  Reuss  im  C/mi.  Plaener  und  im  Plaener- 
mergel vor.  Die  aus  dem  letzteren  stammenden  Stacheln  sind  von  Geinitz  (Elhtkalgeb.  IL 
p.  7)  mit  C.  Reussi  Gein.  von  Cotteau  (Pal.  Franc.  Vol.  VII  p.  257)  jedoch  mit  C.  subvesi- 
culosa  d'Orb.  zusammengezogen  worden.  Der  Zusammenhang  der  aus  dem  Unt.  Plaener  (Ceno- 
man) stammenden  Stacheln  (Reuss  l.  c.  Taf.  XX.  Fig.  22  a,  b,  c)  ist  ganz  zweifelhaft. 

11.  Cidaris  armata  Rss.  Diese  aus  dem  Cenoman  der  Schillinge  und  von  Weiss- 
kirchlitz stammende  Form  wurde  von  Geinitz**)  mit  C.  subvesiculosa  d'Orb.  zusammengezogen. 


*)  Cotteau  bringt  diese  Täfelchen  mit  C.  serrifera  Mantell  in  Zusammenhang  [Pal.  Fran<;.  Terr.  crét.  Vol. 
VII.  p.  293  PI.  1071.  Fig.  5 — 15.)  Letztere  ist  aber  eine  senone  Form,  die  wie  später  gezeigt  werden 
soll,  von  der  fraglichen  böhmischen  Art  sehr  verschieden  ist. 
**)  Eibthal  n  p.  6. 


11 

Da  ich  aber  Grund  habe  die  fraglichen  Formen  als  verschieden  aufzufassen,  glaube  ich  vor- 
läufig die  von  Reuss  gewählte  Bezeichnung  aufrecht  erhalten  zu  müssen. 

12.  Cidaris  exigua  Rss.  Ist  auf  ein  unvollstcändiges,  und  daher  ganz  werthloses  Coro- 
naltäfelchen  gegründet,  welches  überdies  der  Gattung  Cidaris  gar  nicht  angehört.  Es  muss 
daher  diese  Bezeichnung  eingezogen  werden. 

13.  Cyphosoma  granidosum  Goldf.  in  Reuss  l.  c.  p.  58.  aus  dem  Scajohiten-Plaener 
von  Hundorf  fällt  jedenfalls  mit  Cyphosoma  radiatmn  Sorig.  *)  zusammen. 

14.  Tetragramma  variolare  Ag.  bezieht  sich  wahrscheinlich  auf  Pseudodiadema  va- 
riolare  Brongnt.,  wenigstens  wird  diese  Art  auch  von  Schlüter  **)  aus  dem  böhmischen  Ceno- 
man  angeführt. 

Aus  diesen  Bemerkungen  ergibt  sich  nun  folgende  Zusammenstellung  der  von  Reuss 
1846  citirten  böhmischen  Kreide-Echiniden.  ***) 


Bestimmungen  nach  Reuss 


Jetzige  Deutims 


10 

11 
12 
13 
14 


Micraster  cor  anguinum 


Ag. 


Holaster  subglobosus  Ag. 
Holaster  granulosus  Goldf. 
Ananchytes  ovata  Lam. 
Ananchytes  corculum  Goldf. 
Catopygus  carinatus  Ag. 
Cassidulus  lapis  cancri  Lam. 

Cidaris  vesiculosa  Goldf. 
Cidaris  clavigera  Kön. 

Cidaris  papillata  Mant. 

Cidaris  armata  Rss. 
Cidaris  exigua  Rss. 
Cyphosoma  granulosum  Goldf. 
Teti-agramma  variolare    Ag. 


=:  Zum  Theil  Micraster  hreviporus  Ag.,  zum 
Theil  einige  andere  noch  nicht  mit 
Sicherheit  bestimmte  Formen,  f) 

=:  Wurde  in  Böhmen  nie  vorgefunden. 

=:     Cardiaster  granulosus  Goldf.  sp. 

^  Zum  Theil  Holaster  planus  Mart.  sp. 

=:  Off  aster  sp. 

=  Catopygus  cnf.  Alhensis  Gein. 

■=z  Nucleolites  Bohemicus  Nov. 

{Cidaris  cnf.  vesicul.  Goldf.  zum  Theil  auch 
Cidaris  sceptrifera  Mant. 

Í  Cidaris  Sorigneti  Des.  zum  Theil  auch 

\  Cidaris  nov.  spec. 

{Cidaris  Reussi  Gein.  vielleicht  auch 
Cidaris  suhvesicidosa  d'Orb. 

r:  Cidaris  armata  Rss. 

=:  werthloses,  unbestimmbares  Coronaltäfelch. 

•=.  Phymosoma  radiatxcm  Sorig.  sp. 

:=  Pseudodiadema  variolare  Brongt. 


*)  Phymosoma  radiatum  nach  Schlüter  (Abhandl.  zur  geol.  Karte  von  Preussen  etc.  Band.  IV.  Heft  1.  1883. 
pag.  31.) 
**)  Ibid.  p.  41. 
***)  Die  Eeuss'schen  Originale  sind  leider  nicht  zu  eruiren.  Einige  von  Meuss  seibat  bestimmte   Echiniden 
befinden  sich  in  der  Sammlung  der  böhm.  Universität  zu  Prag  und  im  k.  k.  Hofmuseum  zu  Wien, 
t)  Einige  von  diesen  Formen  stehen  jedenfalls  der  Gruppe  des  Micraster  cor  tesludhiarium  sehr  nahe  und 
werden  jetzt  fast  allgemein  mit  dieser  Art.  identificirt. 

2* 


12 


1846.  In  Prof.  Geinitz'  „Grundriss  der    Versfeinerungskunde"  werden  aus  der  böhmi- 
schen Kreide  folgende  Echinodermen  angeführt: 


Ältere  Bestimmungen 


Jetzige  Deutung 


Cidaris  clavigera 
Cidaris  granulosa 
Catopygus  carinatus 
Ananchytes  ovata 


König  (Unter.  Plaener) 
Goldf.  (Plaener  v.  Teplitz) 
Goldf.  (Tyssa,  Drahomyschl) 
Lam.  (Plaener  v.  Teplitz) 


Micraster  cor  anguinum  Lam.  (Überall  mit  dem  vorigen) 
Apiocrinus  ellipticus        Mill.  (Plaenerkalk  v.  Bilin) 


Cidaris  Sorigneti  Des. 
Cyphosoma  radiatum  Sorig. 
Catopygus  cnf.  Albensis  Gein. 
Holaster  planus  Ag. 
Micraster  breviporus  Ag.  etc. 
Mesocrinus  Fischeri  Gein.  sp. 


1849.  Professor  H.  B.  Geinitz  stellt  in  seinem  „Quadersandsteingehirge  oder  Kreide- 
gebirge  in  Deutschland"  diefolgende  Liste,  der  damals  aus  diesem  Gebiete  bekannten  Kreide- 
echinodermen  zusammen  (p.  218 — 230). 


Nr. 

Gattungen  u.  Arten 

Quadermergel 

o 

Fundorte  in  Böhmen 

'S 

3 

a 

.o 
s 

1 

Gida/ris  vesiculosa  Goldf. 

+ 

+ 

+ 

• 

• 

Tyssa,  Rosenthal,  Exogyrs.  v. 
Lobkowitz ,  Hippuritenkalk 
Böhmen 

2 

„      clavigera  König 

+ 

• 

• 

• 

Weisskirchlitz,  Schillinge,  Bořen 
b.  Bilin. 

3 

„      Reussi  Gein. 

+ 

+ 

+ 

• 

Koschtitz,  Krssina 

4 

„       armata  Reuss 

+ 

+ 

+ 

• 

Schillinge  bei  Bilin,  Weiss- 
kirchlitz 

5 

„       exigua  Reuss 

+ 

. 

• 

. 

Weisskirchlitz 

6 

„      granulosa  Goldf 

■ 

+ 

. 

. 

Hundorf,  Kutschlin  u.  s.  w. 

7 

Pygorhynchus  rostratus  Rom. 

+ 

• 

. 

. 

Pankratz 

8 

Catopygus  carinatus  Goldf. 

+ 

. 

• 

. 

Tyssa,  Pankratz,  Drahomyschl 

9 

Cassidulus  lapis  cancri  Lam. 

• 

. 

+ 

• 

?  Exogs.  Drahomyschl 

10 

Micraster  lacunosus  Goldf. 

• 

• 

+ 

• 

Kreibitz 

13 


Nr. 

Gattungen  u.  Arten 

Ol 
TS 

P   CS 

3 

Quadermergel 

u 

OJ 

3 
ď 
U 

O 

Fundorte  in  Böhmen 

o 

o 

11 

Micraster  cor  anguinum  Lam. 

• 

+ 

+ 

+ 

• 

Tyssa,  Schieferthon  im  Unt. 
Quader  v.  Weberschan,  Gross- 
Malnic 

12 

Holaster  suborbicularis  Defr. 

+ 

• 

• 

• 

+ 

Kreibitz,  zwischen  Limbach  u. 
Kaltenbach 

13 

Ánanchytes  ovatus  Lam. 

• 

• 

+ 

+ 

• 

Hundorf,  Bilin,  Plm.  v.  Luschitz, 
Priesen 

14 

Asterias  quinqueloba  Goldf. 

+ 

+ 

+ 

+ 

• 

Exogs.,  Pls.,  U.  PI.,  Pik.,  Plm. 
Böhmen 

15 

„       marginatus  Reuss 

• 

+ 

• 

+ 

• 

Weisskirchlitz 

16 

Ophiura  serrata  Reuss 

• 

• 

+ 

+ 

• 

Pyropensand  von  Třiblitz 

17 

Pentacrinus  lanceolat.  Römer 

• 

+ 

. 

• 

• 

Congl.  Kutschlin 

18 

Bourguetocrinus  ellipticus 
Schloth. 

• 

+ 

+ 

+ 

, 

Pyi'opensand  Böhmen 

19 

Alecto    (Comatula)    Geinitzi 
Reuss 

• 

• 

+ 

- 

• 

Kostenblatt 

1850.  Veröffentlicht  Professor  H.  B.  GeLaitz  eine  neue  Ausgabe  seiner  „Charakteri- 
stik der  Schichten  und  Petrefacten  des  sächs. -böhmischen  Rreidegebirges" ,  der,  nebst  einem  Nach- 
trag auch  die  Beschreibung  der  „  Versteinerungen  von  Kieslingswalde"  beigefügt  ist.  In  dieser 
Ausgabe  werden,  was  böhmische  Echinodermen  betrifft,  dieselben  Formen  citirt,  die  bereits 
in  der  im  Jahre  1839  erschienenen  ersten  Ausgabe  dieses  Werkes  hervorgehoben  wurden. 

1854.  Prof.  Reuss  führt  in  seiner    „Kurzen  Übersicht  der  geognostischen   Verhältnisse 
Böh'nien's  einige  für  die  mittlere  Abtheilung  der  böhmischen  Kreideformation  —  den  Plaener  - 
charakteristische  Thierreste  an.  Daselbst  werden  auf  pag.  74  zwei  Echiniden  und  zwar  Ánan- 
chytes ovata  Lamk.  und  Micraster  cor  anguinum  Ag.  besonders  hervorgehoben. 

Bemerkung.  Wie  im  Verlaufe  der  vorliegenden  Studien  nachgewiesen  werden  soll,  ist 
das  Vorkommen  der  beiden  citirten  Formen  in  Böhmen  ganz  zweifelhaft. 

1855.  Prof.  A.  E.  Reuss,  stellt  in  seiner  Arbeit  über  „Reptilienreste  im  Plaener  der 
Umgebung  von  Prag"  ein  Verzeichniss  der  sämmtlichen  im  Plaener  des  Weissen  Berges  bei 
Prag  vorkommenden  Thierreste  zusammen.  Aus  der  Gruppe  der  Echiniden  wird  bloss  eine, 
und  zwar  als  Micraster  cor  anguinum  bestimmte  Form  angeführt.  Vergl.  Palaeontologische 
Miscellen, 

(Denkschriften  der  kais.  Akad.  d.  Wiss.  Math.  Naturw.  Classe.  Band  X.  pag.  84.) 


14 

Bemerkung.  Die  säramtlichen  im  Plaener  des  "Weissen  Berges  vorkommenden  Echiniden 
sind  ausschliesslich  Steinkerne  und  ausserdem  derart  zusammengedrückt,  dass  selbst  die  Gattung, 
welcher  sie  angehören,  nicht  zuverlässig  bestimmt  werden  kann.  —  Ausserdem  scheinen  dieselben, 
wie  aus  den  betreffenden  Steinmänteln  geschlossen  werden  darf,  vielmehr  der  Gattung  Epiaster  als 
der  Gattung  Micraster  zu  entsprechen.  Übrigens  ist  der  Weissenberger  Plaener,  wie  schon  Schlüter*) 
gezeigt  hat,  mit  dem  Mytiloides-Plaener  Norddeutschland's  zu  parallel) siren  und  gehört  daher  dem, 
Ünter-Turon  an,  wogegen  M.  cor  anguinum  nur  aus  senonea  Ablagerungen  bekannt  ist. 

1862.  Jokély  behauptet,  dass  neben  Ammonites  feramplus,  Nautilus  elegans,  Inoce- 
ramus  mytiloides,  Pecten  qimiquecostatus,  Exogyra  columba,  Rhynchonella  octoplicata  auch  Mi- 
craster cor  anguinum,  eine  nicht  nur  für  die  Quader-  sondern  auch  fiir  die  Plaener-Ablage- 
rungen  des  Bunzlauer  Kreises  sehr  bezeichnende  Thierform  wäre.  (Jahrbuch,  d.  k.  k.  G.  R. 
A.  Band  XII.) 

Bemerkung.  Was  Jokély  mit  dem  als  Micraster  cor  angtoinum  bezeichneten  Echiniden 
gemeint  hat,  wird  kaum  zu  enträthseln  sein.  Mir  selbst  sind  aus  dem  Bunzlauer  Kreise  zahlreiche 
Echiniden  bekannt,  darunter  auch  einige  der  Gattung  Micraster.  Dieselben  sind  aber  grösstentheils 
unbestimmbar  und  von  M.  cor  anguinum  jedenfalls  verschieden. 

1863.  Paul  bespricht  die  geologischen  Verhältnisse  des  Chrudimer  und  Königgrätzer 
Kreises  und  citirt  einige  von  ihm  gesammelte  Versteinerungen  des  „Quadermergels'^ .  Von 
Echiniden  werden  angeführt:  Micraster  cor  anguinum  aus  den  sandigen  Schichten  von  Knap- 
pendorf Südost,  von  Wildenschwert  und  ein  Hemiaster  {„ivahrscheinlich  H.  bufo")  von  Přivrat. 

(Jahrbuch  d.  k.  k.  Geol.  R.  A.  Band  XIII.  p.  456  und  Verhandlungen  1863  p.  3.) 

1864.  Laube  gibt  ein  Verzeichniss  der  von  ihm  in  den  Baculitenschichten  von 
Böhmisch- Kamnitz  gesammelten  Versteinerungen.  Von  Echiniden  wird  blos  eine  Form,  nämlich 
Cidaris  exigua  Reuss  angeführt. 

(Verhandlungen  d.  k.  k.  G.  R.  A.  Band  XIV.  p.  24.) 

Bemerkung.  Wie  bereits  auf  pag.  11  erwähnt  wurde,  ist  von  C.  exigiM  Rss.  blos  ein 
isolirtes  Goronaltäfelchen  bekannt,  das  überdies  der  Gattung  Cidaris  gar  nicht  angehört  und  aus 
diesem  Grunde  in  der  vorliegenden  Arbeit  nicht  berücksichtigt  werden  kann. 

1865.  H.  Wolf  stellt  in  seiner  „Gliederung  der  Kreideformation  in  Böhmen^'  (Jahr- 
buch der  k.  k.  geol.  Reichs-Anst.  15  Band)  eine  Übersicht  der  verticalen  Vertheilung  der- 
jenigen böhmischen  Kreideversteinerungen  zusammen,  welche  seinerzeit  im  Museum  der  k.  k-. 
geologischen  Reichsanstalt  vorhanden  waren.  —  Von  Echinodermen  werden  auf  pag.  191 
(Nr.  125—127)  bloss  3  Formen  angeführt,  welche  nach  seiner  Gliederung  folgendermassen 
vertheilt  sind: 


*)  Verbreitung   der   Cephalopoden  d.   Ob.  Kreide  Norddeutschlands    {Verhandl.  d.  nat.  7er.  der  preuss. 
Bheinl.  und  Wesif.  XXXIII  Jahrg.  p.  343.) 


15 


Nr. 

Gattungen  u.  Arten 

Cenoman 

Turon 

Senon 

1 

tn 

i 

S 

OQ 

ja 
O 

m 

i 

ě 

125 
126 
127 

Catopygus  carinatus      .... 
Micraster  cor  anguinum    .    .    . 
Ananchytes  o  vata 

+ 

• 

+ 
+ 

• 

• 

Wie  unverlässlich  diese  Bestimmungen  sind,  erhellt  schon  daraus,  dass  das  Vorkom- 
men von  Catopygus  carinatus  in  Böhmen  sehr  fraglich  erscheint,  und  dass  Micraster  cor  an- 
guinum und  Ananchytes  ovata  in  den  Kreideablagerungen  Böhmens  nie  mit  Sicherheit  nach- 
gewiesen werden  konnten. 

1862—1867.  Cotteau  versucht  in  Pal.  Franc.  Terr.  Cret.  T.  VIL,  einige  von  Reuss 
(Versteinerungen  d.  höhn.  Kreidef.).^  angeführte  Echiniden,  mit  sechs  verschiedenen,  von  ihm 
in  der  französischen  Kreide  beobachteten  Formen  zu  vergleichen.  —  Nach  Cotteau's  Auf- 
fassung wäre: 

Cidaris  vesiculosa  Reuss  I.  c.  p.  57.  T.  XX.  Fig.  14  aus  dem  Unt.  Plaener  von  Bořen 

=  C.  vesiculosa  Goldfuss  1826  (Cotteau  1.  c.  pag.  223). 
Cidaris  vesiculosa  Reuss  ibid.  T.  XX.  Fig.  15  aus  dem  Plaenermergel  v.  Luschitz 

=  C  sceptrifera  Mantell  1822  (ibid.  p.  251.) 
Cidaris  papillata  Reuss  Ibid.  T.  XX.  Fig.  22  aus  dem  unt.  Plaener  v.  Koschtic 

=  C.  subvesiculosa  d'Orb.  1850  (ibid.  p.  257). 
Cidaris  clavigera  Reuss  Ibid.  T.  XX.  Fig.  17—19  aus  dem  Unt.  Plaener  der  Schillinge 

=  C.  clavigera  König  1822  (ibid.  p.  285). 
Cidaris  clavigera  Reu  SS  Ibid.  T.  XX.  Fig.  21  Ebendaher 

=  C.  serrifera  Forbes  1850  (ibid.  p.  293). 
Cyphosoma  granulosum  Reuss  Ibid.  pag.  58.,  aus  dem  Ob.  Plaener  von  Hundorf 

=  C.  granulosum  Geinitz  1842  (ibid.  pag.  684). 

Nach  den  auf  pag.  10  dieser  Arbeit  kurz  gefassten  Auseinandersetzungen,  geht 
hervor,  dass  von  den  5  von  Cotteau  angenommenen  Cidariden  bloss  Cidaris  sceptrifera  als 
richtig  bestimmt  aufzufassen  ist.  —  Die  Bestimmung  C.  vesiculosa  erscheint  mir  noch  etwas 
zweifelhaft  (vergl.  p.  10.)  C.  subvesii-ulosa  kommt  thatScächlich,  und  zwar  in  den  Teplitzer 
und  Iser-Schichten  vor,  doch  kann  diese  Art  nicht,  wie  Cotteau  meint,  auf  den  von  Rss  1.  c. 
Taf.  XX.  Fig.  22  a,  b,  c  abgebildeten  Stachel  bezogen  werden,  da  dieser  vielmehr  mit  C. 
Beussi  Gein.  *)  übereinstimmt. 

Cidaris  clavigera  und  C.  serrifera  sind  von  Cotteau  desswegen  als  in  den  Kreide- 
gebilden Böhmens  vorkommend  angenommen  worden,  weil  er  die  cenomanen  Vorkommnisse  wie 


*)  Elbthal  n.  pag.  7.  Taf.  2  Fig.  6  a,  b,  c. 


16 

WeissMrchlitz,  Kutschlin,  Schillinge  etc.  für  senone  Ablagerungen  hielt.  In  der  That  kommen 
aber  diese  Arten  in  Böhmen  nicht  vor.  Die  Bestimmung  Cyphosoma  granulosum  bezieht  sich, 
wie  schon  Geinitz  gezeigt  hat,  auf  Cyphosoma  radiatum  Sorignet.  *) 

1867.    U.  Schlönbach  hebt  hervor,  dass  Cidaris  vesiculosa  Goldf.  in  den  Cenoman- 
schichten  der  Gegend  von  Caslau,  namentlich  bei  Zbyslav  und  Kamajk  mit  Terehratulina  chry- 
sdlis  Schloth,  sp.  und  lerebratula  auriculata  A.  Rom.  gleichzeitig  vorkäme.  ( Über  Brachiopoden  - 
d.  Norddeutschen  Cenoman-Bildungen  p.  58). 

Daselbst  wird  auf  p.  74  bemerkt,  dass  Exemplare  von  Micraster  Michelini  aus  dem 
„Oberen  Plaener"  von  Kutschlin  bei  Bilin  in  der  Sammlung  des  k.  k.  Hof-Mineralien-Cabinets 
zu  Wien  aufbewahrt  werden. 

Bemerkung.  Es  genügt  hier  zu  erwähnen,  dass  die  Bestimmung  Micraster  Michelini 
jedenfalls  auf  einem  Irrthum  beruht,  indem  es  mir  nicht  gelungen  ist,  unter  zahlreichen  aus  dem 
Oberen  Planer  dieser  Gegend  stammenden  Stücken,  irgend  ein  Exemplar  zu  entdecken,  welches  mit 
Micraster  Michelini  übereinstimmen  würde. 

1867.  Gůmbel  erwähnt  in  seiner  Skizze  der  Gliederung  der  oberen  Kreideformation 
in  Böhmen  {N.  Jahrb.  Jahrg.  1867  pag.  800  und  808)  zwei  von  ihm  in  diesem  Gebiete  ge- 
sammelte Echinodermen  nämlich:  Cidaris  äff.  subvesiculosa  und  Asterias  sp.  Die  erste  Form 
stammt  aus  einer  Übergangsschichte  zwischen  Cenoman  und  Turon,  letztere  aus  den  Chlomeker 
Schichten. 

Ausserdem  werden  in  der  Übersichtstabelle  der  Plaenerbildungen  in  Böhmen  (1.  c.  p. 
797 — 798)  noch  folgende  Echinodermen  angeführt  —  und  zwar: 

Aus  den  Korycaner  Schichten:  Cidaris  Sorigneti  u.  C.  vesiculosa. 
„     dem  Teplitzer  Plaener:  Micraster  cor  testudinarium. 
„        „      Baculitenmergel :  Micraster  cor  anguinum. 
„       „      Oberen  Quaders andstein  (Chlomeker-Schichten) :  Asterias  Schulzi. 

Bemerkung:  Über  die  drei  erstgenannten  Echiniden  habe  ich  bereits  auf  pag.  9-10  meine 
Ansichten  ausgesprochen.  Was  aber  Gümbel's  Micraster  cor  anguinum  betriift,  so  sind  mir  aus 
dem  Baculitenmergel  namentlich  von  Priesen  und  Postelberg  einzelne  Exemplare  bekannt,  die  obwol 
stets  ganz  flach  gedrückt,  wenigstens  doch  als  Micraster  anerkannt  werden  müssen.  Abgesehen  davon, 
dass  die  meisten  Echiniden  in  diesem  Zustande  keine  verlässliche  Bestimmung  zulassen,  haben  die 
erwähnten  Stücke  aus  dem  Baculitenmergel  schon  desswegen  mit  M.  cor  anguinum  nichts  zu  thun, 
weil  die  Mittelfelder  ihrer  paarigen  Ambulacra  nicht  gefurcht,  sondern  glatt  sind.  Dagegen  zeigen 
die  Fühlerfelder  der  letztgenannten  Art  in  der  Mitte  stets  eine  tiefe,    scharf  ausgeprägte  Furche. 

1868.  Prof.  F.  V.  Hochstetter  bespricht  einen  „Durchschnitt  durch  den  Nordrand 
der  böhmischen  Kreideablagerungen  bei  Wartenberg  unweit  Turnau  {Jahrbuch  der  k.  k.  G.  E.  A, 
XVUI.  Band)  und  führt  auch  einige  für  einzelne  Etagen  charakteristische  Thierreste  an. 
Von  Echinodermen  wird  auf  pag.  251  eine,  im  Isersandstein  entdeckte,  vom  Autor  als  Diadema 


*)  Elbthal  n.  pag  8—9.  Taf.  2,  Fig.  7—10. 


17 

{„eine  neue  Species")  bestimmte  Form  erwähnt,  welche  in  einer  kalkig-knolligen  Schichte  der 
tieferen  Bänke  des  Isersandsteins  bei  der  Mühle  von  Dubečko  gefunden  wurde. 

Bemerkung.  Hochstetter's  Bestimmung  Diadema  bezieht  sich  wahrscheinlich  auf  irgend 
eine  Art  der  Gattung  Phymosoma.  Diese  Gattung  ist  in  den  meisten  Fundorten  der  Iserschichten 
durch  zahlreiche  Exemplare  vertreten. 

1868.  Prof.  Oümbel  stellt  ein  Verzeichniss  der  von  ihm  in  Böhmen  gesammelten 
Kreide-Fossilien  zusammen,  worunter  auch  folgende  fünf  Echiniden  angeführt  werden: 

1.  Micraster  cor  testudinarium  Goldf.  aus  den  Hundorfer  Schichten  von  Kröndorf  xind 
Kystra.  Ziemlich  zahlreiche  Exemplare. 

2.  Ananchytes  gihha  Lm.  Ziemlich  selten  im  Plaener  von  Hundorf,  Ähnliche,  jedoch 
zusammengedrückte  Formen  will  der  Autor  auch  im  Mergel  von  Priesen  beobachtet  haben. 

3.  Cyphosoma  radiatum  Sorign.,  von  welcher  Form  fünf  Exemplare  in  der  Hundorfer 
Schicht  von  Kystra  und  Kröndorf  gesammelt  wurden.  Der  Autor  vermuthet,  dass  dieselben 
auch  zu  C.  tenuistriatum  Ag.  gehören  dürften. 

4.  Catopygus  cf.  columbarius  Lam.  sp.  Vier  schlecht  erhaltene  Exemplare  aus  der 
Malnitzer  Schicht  von  Malnitz.  Der  Autor  hebt  hervor,  dass  die  aus  demselben  Fundorte  stam- 
menden Exemplare  von  Reuss  (1846)  irrthümlich  als  C.  carinatus  Ag.  angeführt  wurden.  — 
Ferner  wird  bemerkt,  dass  die  ebenfalls  von  Reuss  aus  dem  Untersten  Quader  von  Tyssa  und 
Pankratz  angeführten  Exemplare  einer  anderen  Form  angehören  dürften. 

5.  Cidaris  suhvesiculosa  d'Orb. 

„Sehr  wol  übereinstimmende  Exemplare  aus  den  Priesener  Schichten  von  Priesen." 
„Beiträge  zur  Kenntniss  d.  Procän  oder  Kreide-Formation  im  nordwestlichen   Böhmen' 
(Abhandl.  d.  k.  bayer.  Akad.  der  W.  II.  Cl.  X.  Bd.  II.  Abth.  pag.  553.) 

Bemerkung.  Von  den  5  citirten  Echiniden  sind  nur  für  Cyphosoma  radiatum  und  Ci- 
daris suhvesiculosa  die  Bestimmungen  als  richtig  aufzufassen.  —  Catopygus  cnf.  columbarius  aus  dem 
Exogyrensandstein  von  Malnitz  entspricht,  soweit  nach  den  verdrückten,  mir  bekannten  Exemplaren 
geschlossen  werden  darf,  ziemlich  genau  dem  in  den  Iserschichten  sehr  häufigen  C.  Älhensis  Gein. 
Ananchytes  gihha  von  Hundorf  ist  wahscheinlich  ein  Offaster.  Diese  letztere  Gattung  kommt  dort  that- 
sächlich  vor,  dagegen  ist  mir  aberke  in  Ananchytes  aus  dem,  dem  Hundorfer  Plaener  entsprechenden 
Niveau  bekannt.  Die  Stücke  aus  den  Baculiten schichten  von  Priesen  sind  sämmtlich  verdrückt  und 
gestatten  gewiss  keine  verlässliehe  Bestimmung.  Gümhel's  Micraster  cor  testudinarium  ist  wahr- 
scheinlich ein  hreviporus,  wenigstens  gehören  die  von  mir  in  der  Umgebung  von  Kystra  gesam- 
melten   Stücke,  sämmtlich  dieser  Art  an. 

1868.  Schlönbach  fand  bei  einer  gelegentlichen  Excursion,  die  er  in  Prof.  Fritsch's 
Begleitung  in  das  Iser-Gebiet  unternahm,  in  einer  Bank  harten,  sandigen  Mergels  oberhalb 
der  Eisenbahnstrecke  bei  Zdmost  einige  den  Gattungen  Hemiaster  („wahrscheinlich  H.  Toußa- 
sanus")  und  Catopygus  angehörige  Echiniden.  Dieselben  stammen  aus  dem  Niveau  des  Iser- 
sandsteins und  kommen  daselbst  zugleich  mit  Ammonites  peramplus  vor. 

(Verhandl.  d.  k.  k.  G.  E.  A.  p.  253). 

Bemerkung.  Da  ich  in  der  Sammlung  des  bühm.  Museum  die  erwähnten  Echiniden  von 
Zdmosf  zu  untersuchen  Gelegenheit  hatte,  genügt  hier  die  Mittheilung,  dass  der  envähnte  Hemiaster 

3 


18 

mit  der  von  mir  als  H.  plebejus*)  bezeicbneten  Form  identisch  ist.  Dieselbe  kommt  nicbt  nur  bei 
Zdmost  sondern  in  den  meisten  Fundorten  der  Iser-Schichten  mit  Catopygus  Albensis  Gein.  **)  ver- 
gesellschaftet vor. 

1868.  Schlönbacli  berichtet  über  das  Vorkommen  von  Micraster  cor  testudinarium 
und  Inoceramus  Cuvieri  in  einem  schieferigen,  schneeweissen,  am  nordwestlichen  Eingange 
des  Dorfes  Nehužel  anstehenden  Kalke,  den  er  als  eine  Facies,  der  anderorts  typisch  ent- 
wickelten Baculitenmergel  auffasst  und  dessen  Liegendes  von  plastischen,  der  Zone  des  Sca- 
phites  Geinitzi  entsprechenden  Thonen  gebildet  werden  soll. 

{Verhandlungen  d.  h.  k.  G.  B.  A.  p.  292). 

Ferner  berichtet  Schlönbach  über  Catopygus  sp.  aus  der  oberen  Abtheilung  des  Ise  - 
Sandsteines  der  Gegend  von  Münchengrätz  (Ibid.  p.  294). 

(Verhandl.  der  k.  k.  G.  R.  Á.  p.  354.) 

Bemerkung.  Über  den  vom  Autor  als  Micraster  cor  testudinarium  bestimmten  Echi- 
niden,  konnte  ich  nichts  Näheres  erfahren  und  habe  daher  von  dem  erwähnten  Stücke  keine  eigene 
Anschauung. 

Was  nun  den  obenerwähnten  Catopygus  aus  dem  Isersandstein  von  Münchengrätz  betrifft, 
so  stimmen  die  aus  diesem  Sandstein  stammenden,  in  der  Sammlung  des  böhm.  Museum  vorhandenen 
Stücke  sämmtlich  mit  Catopygus  Albensis  Geinitz  überein. 

1868.  Schlönbacli  erwähnt  des  Vorkommens  von  Micraster  breviporus  (oder  Miche- 
lini?) in  den  grauen,  mergeligen,  mit  den  Schichten  von  Strehlen  bei  Dresden  zu  paralleli- 
sirenden  und  cl.i.  Scaphiten-Plaenem  entsprechenden  Kalken  der  Gegend  von  Teplitz.***) 

Verhandl.  k.  k.  Geol.  R.  A  p.  354. 

Bemerkung.  Die  Bestimmung  Micraster  breviporus  ist  entschieden  richtig,  da  diese  Art 
nicht  nur  in  dem  Scaphiten-Plaener  von  Strehlen  sondern  auch  in  jenem  von  Böhmen  und  zwar 
überall  zu  den  häufigsten  Erscheinungen  gehört.  Was  nun  Schlönbach's  Bemerkung  „oder  Michelini?" 
betriift,  so  sei  erwähnt,  dass  M.  Michelini  in  den  Iserschichten  sehr  verbreitet  ist,  dagegen  aber  in 
den  Teplitzer  Plaenern  entschieden  nicht  vorkommt. 

1868.  U.  Schlönbach  entwirft  eine  Skizze  der  Schichtenfolge  der  böhm.  Kreide- 
formation und  unterscheidet  von  unten  nach  oben  folgende  Glieder: 

1.  Zone  der  Trigonia  sulcataria  und  Catopygus  carinatus. 

2.  Zone  des  Inoceramus  labiatus. 

3.  Zone  des  Ammonites  Woollgari  und  Inoceramus  Brongniarti. 

4.  Zone  des  Scaphites  Geinitzi  und  Spondylus  spinosus. 

5.  Zone  des  Inoceramus  Cuvieri  und  Micraster  cor  testudinarium. 

6.  Zone  des  Micraster  cor  anguinum  und  Belemnites  Merceyi. 

Echiniden  werden  jedoch  bloss  aus  Zone  Nr.  3  und  4  angeführt.  In  erstererf)  hat  der 


*)  Siehe  Pritsch  Studien  HI.  Iserschichten  p.  131.  Fig.  120. 
**)  Ibid.  p.  131  Fig.  121. 
***)  Teplitzer  Schichten  nach  Krejčí  und  Fritsch. 
t)  Malnitzer  Schichten  nach  Krejčí  u.  Fritsch. 


19 

Autor  Nticleoliten,  in  letzterer  *)  einen  Micraster,  der  als  M.  Michelini  bestimmt  wurde,  be- 
obachtet. 

(Jahrbuch  d.  k.  k.  G.  R.  A.  XVm.  Band  p.  146.) 

Bemerkung.  Es  ist  nicht  ohne  Interesse  zu  erwähnen,  dass  das  Vorkommen  der  für 
einige  der  oben  angeführten  Zonen  charakteristischen  Echiniden  wie:  Catopygus  carinatus  und 
Micraster  cor  anguinum  in  dem  Kreide-Gebiete  Böhmens  sich  als  durchaus  zweifelhaft  erwiesen 
hat  und  dass  Micraster  Michelini  in  der  Zone  des  Scaphites  Geinitzi  und  Spondylus  spinosus  {Te- 
plitzer  Schichten)  nicht  vorkommt.  —  Was  nun  die  Nucleoliten  aus  Zone  3  betrifft,  so  stimmen 
dieselben  mit  der  von  mir  als  N.  Bohemicus  bezeichneten  Art  vollkommen  überein. 

1869.  C.  Schlüter  erwähnt  in  seiner  Arbeit  über  „fossile  Echinodermen  des 
nördlichen  Deutschlands^  (Verhandlungen  des  naturhist.  Vereines  d.  preuss.  Rheinlande  und 
Westphalens  XXVl  Jahrgang  pag.  252)  des  Vorkommens  von  Cardiaster  ananchytis  d'Orb.  in 
den  oberen  Kreideschichten  des  nördlichen  Böhmens.  Die  beiden  daselbst  angeführten  Fund- 
orte nämlich  der  Quader  des  Hohen  Schneeberges  bei  Tetschen  und  jener  zwischen  Limbach 
und  Kaltenbach  bei  Kreibitz  wurden  bereits  früher  und  zwar  ersterer  von  Prof.  A.  E.  Reuss'. 
letzterer  von  Prof.  Geinitz  angeführt. 

Ausserdem  wird  hervoi-gehoben,  dass  die  neuere,  von  d'Orbigny  vorgeschlagene  Be- 
zeichnung (C.  ananchytis)  fallen  gelassen  und  die  ältere,  von  Goldfuss  ursprünglich  eingeführt, 
Benennung :  Cardiaster  (Spatangus)  granidosus,  wieder  eingeführt  werden  müsse. 

1869  erstattet  A.  Fritsch  einen  Bericht  über  seine  in  den  Jahren  1864—68  vor- 
genommenen palaeontologischen  Studien  im  Gebiete  der  böhmischen  Cenomanstufe.  Aus  den 
zahlreichen,  heteropen  Bildungen  dieser  Stufe  werden  folgende  Echinodermen  angeführt: 

1  Cidaris  vesicidosa  von    Kuttenberg,  Eadovesnice,  Mezholes,  Korycan,  Ronov 

Smrček,  Spitzberg  weist,  v.  Peterswalde,  Tyssa,  Ra- 
dim, Velim,  Kolin,  Kamajk,  Zbyslav,  Schillinge, 
Weisskirchlitz. 

2  „        Sorigneti  „      Tyssa,  Kamajk,  Radim,  Velim,  Kolin,  Zálabí,  Zbyslav, 

Schillinge,  Weisskirchlitz,  Mezholes,  Korycan,  Kutten- 
berg, Kutschlin. 

Kamajk  (vergl.  1.  c.  p.  191.) 

Velim,   Kamajk,    Zbyslav,   Schillinge,  Weisskirchlitz. 

Kamajk,  Weisskirchlitz. 
,      Kamajk,  Zbyslav. 

Kuttenberg. 
,      Přemyschlan. 

der  „Wand"  bei  Zuckmantel. 
,      der  „Wand"  bei  Zuckmantel.  **) 

Kolin,  Velim,  Kuttenberg,  Kamajk,  Zbyslav. 
,     Kamajk. 

*)  Teplitzer  Schichten  nach  Krejčí  und  Fritsch. 

**)  Die  untersuchten  Sandsteinblöcke  der  „  Wand"  bei  Zuckmantel  dürften  nach  Fritsch  I.  c.  p.  218  viel- 
leicht dem  Niveau  der  Chlomeker  Schichten  angehören. 

3* 


3 

„        clavigera 

4 

„        armata 

5 

„         exigua 

6 

„         Reussi 

7 

Holaster  ?  sp. 

8 

Cardiaster  sp. 

9 

„           sp. 

10 

Catopygus  sp. 

11 

Pyrina  Des  Moidinsi 

12 

Galaerites  cf.  subsphaeroidalis 

20 

13  Asterias  sp.  von  Tyssa. 

14  Goniaster  quinquelobus  „    Kolin,  Kamajk,  Zbyslav,  Schillinge,  Weisskirchlitz. 

15  Goniaster  marginatus  „     Weisskirchlitz. 

16  Apiocrinites  ?  sp.  „     Weisskirchlitz. 

17  Bourguetocrinus  ellipticus  „     Weisskirchlitz,  Kutschlin. 

18  Pentacrinus  lanceolatus  „     Kolin,    Kamajk,    Zbyslav,    Weisskirchlilz,  Schillinge,  Kut- 

schlin. 

Archiv  für  Landesdurforschung  Band  I.  Section  II.  Geologie  p.  183  et  sqq. 

1870.  Prof.  Ferd.  Römer  erwähnt  des  Vorkommens  von  Pygurus  lampas  im  unteren 
Quadersandstein  von  Pankratz  in  Böhmen,  welche  Art  von  ihm  im  cenomanen  Sandstein  von 
Sabschütz  in  Ober-Schlesien  entdeckt  wurde. 

Ferner  wird  hervorgehoben,  dass  das  von  Adolf  Roemer  in  seinen  „Versteinerungen 
des  norddeutschen  Kreidegebirges"  im  Texte  pag.  31  als  Pygorhynchus  rostratus  beschriebene, 
auf  Taf.  VI.  Fig.  13  jedoch  als  Pygorhynchus  conoideus  bezeichnete  Exemplar,  wahrscheinlich 
nicht  aus  dem  Quader  von  Blankenburg  am  Harze  herrührt,  indem  die  Fundortangabe  des  frag- 
lichen Exemplares  auf  einer  Verwechslung  beruhen  dürfte.  Doch  wird  bemerkt,  dass  dieses 
Stück  nicht  nur  mit  den  aus  Böhmen,  sondern  auch  mit  den  von  Le  Mans  (Sarthe)  stammenden 
Pygurus  lampas  Repraesentanten  vollkommen  übereinstimmt.  (Geologie  von  Ober-Schlesien 
pag.  335).  Dagegen  bemerkt  jedoch  Schlüter  in  einer  späteren,  in  den  Sitzungsberichten  der 
Niederrh.  Gesell,  enthaltenen  Notiz,  dass  die  vorausgesetzte  Verwechslung  in  der  Angabe 
des  Fundortes  nicht  obwalte.  Es  dürfte  daher  für  das  A.  Eömer'sche  Original  aus  dem  Senon- 
Quader  von  Blankenburg  die  Bezeichnung  Pygurus  conoideus  aufrecht  erhalten  bleiben. 

1871.  Prof.  Hochstetter  erwähnt  einer  neuen  Art  von  „Diadema",  die  er  während 
seines  Aufenthaltes  in  Bad-Wartenberg  auf  Gross-Skal  (1867)  im  Thale  zwischen  Loučky  und 
Dubecko  und  zwar  im  Niveau  des  Isersandsteines  gesammelt  hatte. 

(Die  geolog.  Verhältnisse  von  Bad-Wartenberg  und  seiner  nächsten  Umgebung^  Prag 
Dr.  Eduard  Grégr.) 

1871—1875.  In  Prof.  H.  B.  Geinitz'  „Elbthalgebirge  in  Sachsen"  werden  aus  den 
Kreideablagerungen  Böhmens  folgende  Echinodermen  angeführt: 

I.    Aus  dem  unteren  Quader: 

1.  Cidaris  vesioidosa  Goldf.  —        Tyssa,  Bilin,  Weisskirchlitz. 

2.  „       Sorigneti  Desor  —        Bilin. 

3.  Catopygus  carinatus  Goldf.  —  Tyssa. 

4.  Pygurus  lampas  de  la  Beche  sp.  —  Pankratz. 

5.  Holaster  carinatus  Lam.  sp.  —  Tyssa. 

6.  Hemiaster  cenomanensis  Gotteau  —  Tyssa. 

7.  Pentacrinus  lanceolatus  A.  Rom.  —  Kutschlin. 


21 


II. 

8.  Cidaris  subvesiculosa   ďOrb.  — 

9.  „       Eeussi  Gein.  — 

10.  Ci/phosoma  radiatum  Sorignet  — 

11.  Cardiaster  ananchytis  Leske  sp.  — 

12.  Micraster  cor  testudinarium  Goldf,  Sp.     — 

13.  Hemiaster  Eegulusanus  d'Oi'b.  — 

14.  Antedon  Fischei-i  Gein.  — 


Aus  dem  mittleren  und  oberen  Quader. 

Hundorf  (Turon),  Priesen  (Senon). 

Koschtic,  Krsina. 

Hundorf. 

Zwischen  Limbacli  u.  Kaltenbach  b.  Kreibitz. 

Hundorf. 

Kreibitz. 

Bölimen  (ohne  nähere  Angabe  des  r'undortes.) 


1877.  Dr.  F.  Teller,  fand  bei  einer  gelegentlichen  Excursion,  die  er  mit  Professor 
E.  Suess  in  die  Umgebung  von  Teplitz  unternahm,  am  Fusse  des  Teplüzer  Schlossberges,  in 
einer  mit  eisenschüssigem  Sand  und  Gruss  ausgefüllten  Porphyrkluft,  ausser  einer  überraschen- 
den Menge  von  Rudisten  auch  zahlreiche,  anderen  Formengruppen  angehörige  Thierreste. 
Unter  den  letzteren  wird  auch  ein  Galerites  sp.  angeführt,  der  aber  keine  nähere  Bestimmung 
zulässt. 

Uher  neue  Rudisten  aus  der  höhmischen  Kreideformation.  (Vergi.  Sitzungsberichte  der 
kais.  Akad.  d.  Wiss.  Mathem.-naturw.  Classe  Band  LXXV.  Separatabdruck  pag.  3.) 

1877.  0.  Novák  hebt  hervor,  dass  an  der  Schalenoberfläche  einzelner  Echinodermen 
der  Korycauer,  Iser  und  Teplitzer  Schichten,  namentlich  aber  an  Micraster  cor  testudinarium, 
Catopygus  Albensis,  sowie  auch  an  Säulen  von  Pentacrinus  lanceolatus  zahlreiche  Bryozoen- 
Colonieen  aufgewachsen  vorkommen.  (Vergl.  „Zur  Kenntniss  der  Bryozoen  d.  höhn.  Kreide/." 
in  den  Denksclmften  der  kais.  Akad.  d.  Wiss.  Mathem.  naturw.  Classe  Band  XXXVII.) 

1878.  Prof.  Fritsch  stellt  ein  Verzeichniss  der  bisher  bekannten  Echinodermen  der 
Weissenberger  und  Malnitzer  Schichten  zusammen. 

(„Studien  im  Gebiete  der  böhmischen  Kreideformation.  Die  Weissenberger  und  Mal- 
nitzer Schichten."  Archiv  für  naturw.  Landesdurchforschung  von  Böhmen  IV.  Band.  Geologische 
Abtheilung.)  Vergl.  Separatabdruck  pag.  147.  sowie  auch  die  nachstehende  auf  1.  c.  pag.  93 
gegebene  tabellarische  Übersicht  der  verticalen  Vertheilung  der  in  den  genannten  Schichten 
vorkommenden  Gattungen  und  Arten. 


Gattungen  und  Arten 


1-2 

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Weissenberger  Seh. 


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Malnitzer  Schichten 


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1 

2 
3 

4 
5 
6 

7 


Cidaris  Eeussi     .    .    . 
Cyphosoma  radiatum  . 
Capidulus  lapis  cancri 
Catopygus  carinatus    . 
Micraster  ?  sp.    .    .    . 

Hemiaster  sp 

Hemiaster  sp 

Stellaster  Coombi     .    . 


+ 


+ 


+ 

+ 


+ 


+ 

+ 


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+ 


+ 
+ 
+ 


+ 


+ 


22 


Was  nun  die  horizontale  Verbreitung  dieser  Arten  betrifft,  so  wird  eine  grosse  Anzahl 
Fundorte  angeführt  und  die  in  denselben  vorkommenden  Echinodermen  besonders  hervor- 
gehoben. Doch  kam  der  Autor  zu  der  Überzeugung,  dass  nur  für  Cidaris  Reussi  und  C'i/pho- 
soma  radiatum  die  Bestimmungen  sicher  sein  dürften,  die  übrigen  Namen  aber  einen  pro- 
visorischen Charakter  hätten. 

Isolirte  Stacheln  der  beiden  letztgenannten  Arten  werden  auf  pag.  147  Fig.  150  und, 
151  abgebildet. 

Bemerkung.  Da' die  Weissenberger  und  Malnitzer  Schichten  das  aüerschlechteste  Echini- 
denmaterial  geliefert  haben,  wird  es  kaum  gelingen  die  sämmtlichen,  darin  enthaltenen  Formen  zu 
fixiren.  Jedenfalls  steht  aber  heute  fest,  dass  Cassidulus  lapis  cancri  in  Böhmen  überhaupt  nicht 
vorkommt.  —  Die  als  Catopygus  carinatus  bezeichnete  Form  aus  dem  Malnitzer  Horizont,  bezieht 
sich  jedenfalls  auf   C.  Älhensis  Gein. 

1879.  Prof.  G.  Laube  citirt  in  seiner  „Skizze  der  geologischen  Verhältnisse  des  Mine- 
ralwassergebietes Böhmens^'  (Kisch:  „Die  höhmischen  Curorte")  einige  der  am  häufigsten  vor- 
kommenden Thierreste  der  „TepUtzer  Schichten".  Darunter  werden  auch  zwei  Echiniden  die 
als  Micraster  cor  testudinarium  und  Micraster  Michelini  bestimmt  sind,  angeführt  (vergl.  1.  c. 
pag.  29). 

Bemerkung.  Wie  schon  früher  p.  18  bemerkt  wurde,  kommt  M.  Michelini  in  dem 
Niveau  der  Teplitzer  Schichten  nicht  vor.  Diese  Bestimmung  beruht  auf  einer,  schon  von  Schlönbach 
begangenen  Verwechslung  mit  31.  breviporus.  Diese  letztere  Form  ist  aber  in  den  genannten 
Schichten  jedenfalls  sehr  häufig. 

1881.  Dr.  J.  V.  Deichmüller  entdeckt  im  unteren  (cenomanen)  Quader  von  Dohna 
in  Sachsen  nebst  Catopygus  Älhensis  Gein.  auch  den  im  demselben  Niveau  in  Böhmen  vor- 
kommenden Pygurus  lampas  de  la  Beche  und  erwähnt,  dass  diese  Art  in  Böhmen  bis  jetzt 
bloss  aus  der  Gegend  von  Fankratz  bekannt  ist.  (Sitzungsberichte  Isis  Dresden  Jahrgang  1881 
p.  97—101.) 

1882.  In  0.  Noväk's  vorläufigem  Berichte  über  Echinodermen  der  Iserschichten 
Sitzungberichte  d.  k.  hörn.  Gesell,  d.  Wiss.  Jahrgang  1882)  wird  ein  Verzeichniss  der  sämmtli- 
chen, in  der  Sammlung  des  böhmischen  Museum  vorhandenen,  und  vom  Autor  daselbst  be- 
stimmten Echiniden  zusammengestellt. 

In  der  nachstehenden  Übersicht  sind  die  im  Gebiete  der  Iserschichten  vorkommenden 
Formen  mit  einem  *)  bezeichnet. 

A,  Irreguläres. 

1.  Echinoconus 

1.  cnf.  subrotundus d'Orb. 

2.  Holectypus 

2.  turonensis  *) Des. 


23 


3.  Pyrina 

3.  des  Moulinsi ďAixh. 

4.  cnf.  iiiflata ďOrb. 

5.  cnf.  Ovulum Ag. 

4.  Caratomus. 

6.  Laubei  *) Nov. 

5.  Nucleolites. 

7.  Bohemicus  *) Nov. 

G.  Catopygus. 

8.  Albensis  *) Gein. 

9.  fastigatus  *) Nov. 

10.  Pražáki  *) Nov. 

7.  Pygurus. 

11.  lampas De  la  Béche. 

8.  Echinocorys. 

12.  vulgaris Breyn. 

9.  Holaster. 

13.  carinatus     Ag 

14.  elongatus  *) Nov. 

15.  cnf.  placenta Ag. 

16.  planus      Mant. 

17.  suborbicularis Def. 

10.  Cardiaster. 

18.  ananchytis  *) ďOrb. 

11.  Micr aster. 

19.  breviporus Ag. 

20.  cor  bovis Forb. 

21.  cor  testudinarium Goldf. 

22.  de  Lorioli Nov. 

23.  Micbelini  *j Ag. 

12.  Epiaster. 

24.  Cotteauanus Nov. 

25.  cnf.  gibbus Sclilůt. 

13.  Hemiaster. 

26.  cnf.  bufo Des. 

27.  depressus Nov. 

28.  cnf.  nucleus  *) Des. 

29.  plebejus  *) Nov. 

30.  cnf.  Regulusanus ďOrb. 


24 

B.  Eegulares. 

14.  Cidaris. 

31.  Reussi Gein. 

32.  Sorigneti Des. 

33.  subvesiculosa  *) ďOrb. 

34.  cnf.  Vendocinensis  *) Ag. 

35.  vesiculosa Goldf. 

15.  Cyphosoma. 

36.  radiatum*) Sorigt. 

16.  Orthopsis. 

37.  cnf.  granularis Cott. 

17.  Qlyphocyphus. 

38.  sp.  indet.  *) 

Bemerkung.  Im  Verlaufe  meiner  späteren  Studien  bat  sich  herausgestellt,  dass  einige, 
in  der  vorstehenden  Liste  angeführte  Formen  nur  als  beiläufig  bestimmt  aufzufassen  sind,  was  durch 
den  äusserst  mangelhaften  Erhaltungszustand  der  meisten  Stücke  entschuldigt  werden  mag.  Doch 
werde  ich  nicht  unterlassen  im  specielen  Theile  dieser  Arbeit  anf  jede  einzelne  Form  nochmals 
zurückzukommen. 

Ferner  sei  hervorgehoben  dass  das  in  der  Liste  sub  Nr.  8  als  Echinocorys  vulgaris  an- 
geführte Stück  —  ein  Unicum  —  welches  vor  einigen  Jahren  dem  Museum  von  Herrn  Oberlehrer 
Seehars  zn  Maria-Schein  als  aus  dem  Niveau  der  Teplitzer-Schichten  dieser  Gegend  herrührend 
tibergeben  wurde,  der  böhmischen  Kreide  nicht  angehört.  Obwohl  der  äussere  Habitus  dieses  Stückes 
stark  an  das,  die  genannten  Schichten  charakterisirende  Gestein  errinnerte,  schien  mir  dieses  ver- 
einzelte Vorkommen  doch  nur  unwahrscheinlich.  Ich  habe  mich  daher  entschlossen  das  Stück  entzwei- 
zuschlagen und  fand  ein  ganz  fremdartiges,  in  den  Kreideschichten  Böhmens  nicht  vorkommendes 
Gestein.  Die  Angabe  des  Herrn  Seehars  beruht  daher  auf  einer  Verwechslung  und  es  ist  nunmehr 
unzweifelhaft,  dass  Echinocorys  vulgaris  in  Böhmen,  speciel  aber  in  den  Teplitzer  Schichten! 
nicht  vorkommt, 

1882.  I.  de  Morgan  gibt- in  seiner  Geologie  delaBoMme  ein  Verzeichniss  der  ihm 
„interessant"  („Les  especes  les  plus  interessantes")  erscheinenden  Fossilien  der  böhmisclien 
Kreideformation.  Die  in  diesem  Verzeichnisse  angeführten  Namen  sind,  wie  es  scheint,  nach 
den,  in  den  Schränken  des  böhm.  Museums  aufgestellten  Stücken  zusammengetragen   worden. 

Von  Echiniden  werden  aus  einzelnen  Schichtengruppen  folgende  Arten  angeführt: 

I.   Aus  den  Korycaner  Schichten: 

Cidaris  vesiculosa Goldf. 

„      Sorigneti Des. 

Cyphosoma  radiatum Sorigt. 

Pyrina  Des  Moulinsi dArch. 

„      Krejčii     Nov. 


25 


Pyrina  Paumardi Cott. 

Catopygus  Albensis Gein. 

Hemiaster  depressus Nov. 

Holaster  suborbicularis Def. 

Pygurus  lampas de  la  Běche 

II.    Aus  den  Weissenbergei',  M alnitze r  u.  Iser-Schichten: 

Cyphosoma  radiatum Sorigt. 

Cidaris  Vendocinensis Ag. 

Echinobrissus  sp 

Catopygus  Albensis Gein. 

„         fastigatus       Nov. 

Caratomus  Laubei ...  Nov. 

Cardiaster  ananchytis d'Oi'b. 

Hemiaster  plebejus Nov. 

III.    Aus  den  Teplitzer,  Priesener  und  Ghlomeker-Schichten: 

Cidaris  subvesiculosa      ďOrb. 

„       Reussi Gein. 

„      sceptrifera Mant. 

Cyphosoma  radiatum Sorgt. 

Cardiaster  ananchytis ďOrb. 

Micraster  cor  bovis Forb. 

„        cor  testudinarium Goldf. 

„        breviporus Ag. 

„       De  Lorioli Nov. 

Epiaster  gibbus Schliit. 

Hemiaster  Regulusanus ďOrb. 

1883.  Fritsch  veröffentlicht  im  V.  Bande  des  Archiv^s  für  Landesdwchforschung 
die  Resultate  seiner  palaeontologischen  Studien  im  Gebiete  der  Iserschichten.  Von  Echino- 
dermen  werden  17  in  der  nachstehenden  Tabelle  aufgezählte  Formen  angeführt.  Die  wichtig- 
sten derselben  werden  in  Textfiguren  abgebildet. 

Übersicht  der  verticalen  Vertheilung  der  Echinodermen  der  Iser-Schichten. 


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Iser-Sclüchten 

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Gattungen  u.  Arten         ^"1 

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chichte 

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FQco 

tigsten  Fundorte  in  Fritsch' s 
Arbeit 

^^i^^li-li^s 

pag. 

Fig.  1          Fundort 

Cidaris  cnf.  Vendocinensis  Ag. 

„      subvesiculosa  d'Orb. 

Cyphosoma  radiatum  Sorigt. 

I,           sp 

• 

• 

• 

• 

• 

+ 
+ 

+ 

+ 

+ 
+ 

+ 

' 

129 

» 

130 

116 

Sedlovice  b.  Sichrov 
Choronschky,  Chotzen 
Cboroíschlif,  Živonín 
Böhm.  Trübau 

26 


Gattungen  u.  Arten 


Meß 


Iser-Schichten 


1)    CD 


N 


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o  ja 

MO 

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-    Cß 


Seiten,  Figuren  und  die  wich- 
tigsten  Fundorte   in  Fritsch's 
Ai-beit 


pag.    Fig. 


Fundort 


Glyphocyphus  sp 

HoUctypus  Turonensis  Desor. 
Cardlaster  ananchytis  d'Orb. 


Holaster  elongatus  Nov. 
Micraster  Michelini  Ag. 
Hemiaster  plebejus  Nov. 


Catopygus  Pražáki  Nov. 
„        Albensis  Gein. 

„        fastigatus  Nov. 

Niicleolites  Bohemicus  Nov. 
Caratomus  Laubei  Nov. 


Stellaster  (Asterias)  tuberculi- 
fera  Drescher 

Antedon  sp.    (Glenotremites) 


+ 


+ 
+ 


+ 


+ 


+ 
+ 


+ 

+ 
+ 


+ 

+ 

+ 


+ 
+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 


+ 
+ 


130 


131 


132 

)) 
129 


117 


118 


119 
120 


121 

122 

123 
124 

125 


ChorDScliice,  Vte,lno, 
Živonín,  V.  Újezd 

Živonin 

ChoroDSchky,  Chotzen, 
Böhm.  Trübau 

Vtelno 

Chorouschky,  Cejtice, 
Jg.-Bunzlau,  Chot- 
zen, ZivoniüjVtelno 
Knižnice 

Vtelno 

ChoronscUy,  Zámosti, 
Děsná,  B.  Trübau 

Choroustbky,  Živonín, 
Vtelno 

Živonin,  Vtelno,  Ka- 
nina,  V.  Újezd,  Se- 
dlec 


Böhm.  Trübau 
Chorouschliy 


1883.  Prof.  C.  Schlüter  citirt  in  seiner  Arbeit  über  ,,Regidäre  Echiniden  d.  Nord- 
deutschen Kreide  (Abhandl.  z.  geol.  Specialkarte  von  Preussen  und  den  thüringischen  Staaten 
Band  IV.  Heft  I.)  zwei  mit  Böhmen  gemeinsame  Formen  nämlich:  Phymosoma  {Cyphosoma) 
radiatum  Sorig.  aus  dem  Turon-Plaener  von  Hundorf,  und  Pseudodiadema  variolare  Brongn. 
aus  dem  Cenoman. 

1884.  C.  Zahálka  erstattet  einen  Bericht  über  seine  geologischen  Studien  der  Ge- 
gend von  Brozan  und  citirt  eine  Reihe  von  ihm  in  dieser  Gegend  gesammelten  Kreidefossi-. 
lien,  darunter  folgende  Echinodermen : 

Cidaris  Reussi Gein. 

„       suhvesiculosa  ? d'Orb. 

Phymosoma  radiatum Sorig. 

Micraster  breviporus Ag. 

„         cor  testudinarium Goldf. 

Holaster  planus Mant. 


27 

Stellaster  quinqveloha       Goldf. 

„        Coomhi Forbes. 

Antedon  Fischeri Gein. 

(Sitzungsb.  d.  k.  böm.  Gesell,  d.  Wiss.  Jahrg.  1884  p.  290  etc.) 

1884.  Prof.  G.  Laube  gibt  in  seinem  Excursionsbuch  in  das  Thermalgebiet  des  Nord- 
icestUchen  Böhmens  (Leipzig  Veit  u.  Comp.)  unter  anderen  auch  eine  Skizze  der  lü-eidebil- 
dungen  der  Umgebung  von  Teplitz.  Daselbst  werden  aus  den  cenomanen  Conglomeratschichten 
die  Echiniden:  Cidaris  Sorigneti  und  C  vesiculosa,  aus  dem  turonen  Plaenerkalke  aber  Mic- 
raster  Michelini  als  häufig   vorkommend  angeführt.  (Vergl.  p.  33 — 34  sowie  auch  p.  65 67.) 

1885.  C.  Zahálka  gibt  eine  Übersicht  der  von  ihm  auf  der  Anhöhe  von  Bohatec 
bei  Raudnitz  gesammelten  Kreide-Fossilien.  Dieselben  werden  vom  Autor  als  für  das  Alter 
der  Teplitzer  und  Priesener  Schichten  bezeichnend  erklärt.  Von  Echinodermen  werden  folgende 
Formen  angeführt . 


Gattungen  und  Arten 


Teplitzer 
Schichten 


Phymosoma  radiatum Sorig. 

Micraster  sp 

Micraster  cor  testudinarium    .    .  Goldf. 

Micraster  breviporus Ag. 

Cidaris  Reussi Gein. 

Holaster  planus Mant. 

Stellaster  sp 

Antedon  Fischeri Gein. 


+ 

+ 
+ 

+ 


Priesener 
Schichten 


+ 

+ 

+ 
+ 

+ 
+ 


(Sitzungsberichte  d.  k.  böhm.  Gesell,  d.  Wiss.  Jahrgang  1885.  pag.  380—381.) 


ÜBERSICHT 

der     irr e gul a ere n     Echiniden 
der  böhmischen  Cenomanstufe. 

Farn.  Echinocouidae. 

L     Gattung:     Pygaster,     Agassiz,  1836. 

1.  Pygastei-  sp. 

II.     Gattung:     EcMnoconus,  Breyn,  1732. 

2.  Echinoconus  sp. 

Pam.  Echinoneidae. 

III.  Gattung:     Pyrina,  des  Moulins,  1835. 

3.  Pyrina  Des  Moulinsi d'Arch.  1847 

4.  „        Krejčii Nov.  1887 

5.  .       „        megastoma Nov.  1887 

Fam.  Oassidulidae. 

IV.  Gattung:     Catopygus,  Agassiz  1836. 

6.  Catopygus  Albensis Gein.  1871. 

V.  Gattung:     Pygurus,  Agassiz  1839 

7.  Pygurus  lampas delaBechesp.  1819. 

Fam.  Echinocoridae. 

VI.  Gattung:     Holaster,  Agassiz  1836. 

8.  Holasteren  f.  laevis     de  Luc  (In  scliedulis). 

9.  „  suborbicularis.    .    .    .    .    .  Defrance  1822. 

Fam.  Spatangidae. 
VII.  Gattung:     Eemiaster,  Desor,  1847. 

10.  Hemiaster  depressus Nov.  1882. 


Besehreibung  der  Arten. 


ryg-aster   sp. 
Taf.  II.  Fis.  4. 


'ö- 


Die  Schale  ist  unregelmässig  fünfseitig,  etwas  länger  als  breit,  vorne  stumpf  gerundet, 
hinten  quer  abgestutzt.  Die  Oberseite  nicht  stark  gewölbt,  nach  vorne  etwas  niedergedrückt, 
in  der  Umgebung  des  Scheitels  ziemlich  flach.  Der  stark  gei'undete  Ambitus  geht  ziemlich 
rasch  in  die  flache  Unterseite  über.  Letztere  ist  in  der  Mitte  etwas  ausgehöhlt. 

Der  Scheitel  liegt  ziemlich  in  der  Mitte  der  Schale.  Er  besteht  aus  4  Genital-  und 
5  Ocellartäfelchen,  die  sämmtlich  deutlich  durchbohrt  sind.  Die  rechte,  vordere,  in  der  Median- 
linie der  Schale  liegende  Genitalplatte  ist  siebförmig  durchlöchert,  sehr  gross  und  derart  ver- 
längert, dass  ihr  quer  abgestutztes  Hinterende  mit  dem  Oberende  des  Periprokts  zusammen- 
fällt. Die  drei  vorderen  Ocellarplatten  sind  etwas  kleiner  als  die  beiden  hinteren. 

Die  Amhulacra  sind  kaum  merklich  erhaben.  Die  vorderen  drei  verlaufen  geradlinig 
von  oben  nach  unten.  Die  beiden  hinteren  paarigen  Ambulacra  bilden  eine,  dem  Rande  der 
Afterlücke  entsprechende  Biegung.  Ihre  Porenstreifen  sind  sehr  schmal  und  bestehen  aus 
kleinen,  rundlichen,  dicht  gedrängten  Porenpaaren.  Letzere  liegen  vom  Scheitel  ausgehend, 
quer,  werden  aber  schief  sobald  sie  den  Ambitus  erreicht  haben.  Zu  bemerken  ist  noch,  dass 
die  beiden  meridionalen  Tafelreihen  der  drei  vorderen  Fühlerfelder  untereinander  gleich  breit 
sind;  dagegen  sind  die  beiden  inneren  Reihen  der  hinteren  Paare  bedeutend  schmäler,  als 
ihre  beiden  Aussenreihen  (vergl.  Fig.  4.  c). 

Das  querovale  Feristotn  liegt  nach  rückwärts  etwas  excentrisch. 

Das  sehr  grosse  Periprokt  ist  birnförmig  und  nach  oben  zugespitzt. 

Die  kleinen,  conischen  Warzen  sind  nicht  gekerbt,  von  einem  schmalen,  jedoch  schai'f 
ausgeprägtem  Hofe  umgeben  und  tragen  einen  excentrischen,  perforirten  Gelenkfortsatz.  Am 
äusseren  Umfange  des  letzteren  bemerkt  man  einen  Kranz,  ungleicher,  mitunter  mammelonirter 
Körnchen,  welche  zuweilen  in  sechseitige  Maschen  geordnet  erscheinen. 

Da  die  Schale  des  vorliegenden  Exemplares  nur  stellenweise  erhalten  ist,  kann  die 
Anzahl  der  Warzenlängsreihen  innerhalb  der  Fühler-  und  Zwischenfühlerfelder  nicht  genau 
bestimmt  werden.  Doch  zählt  man  an  den  Täfelchen  des  hinteren  paarigen  Interambulacrums, 
und  zwar  in  der  Mitte  der  Oberseite  vier,  an  der  Unterseite  dagegen  an  jedem  Täfelchen 
6 — 8  Warzen,  die  in  unregelmässige  Querreihen  geordnet  erscheinen. 


30 

Grösse.  Die  Schale  des  abgebildeten  Stückes  ist  50  mm.  breit  und  25  mm.  hoch.  Ihre 
Länge  kann  nicht  genau  bestimmt  werden,  ist  aber  jedenfalls  geringer  als  die  Breite. 

Vorkommen.  Das  einzige  bis  jetzt  bekannte  Exemplar  stammt  aus  den  cenomanen 
Conglomeratschichten  von  Přemyschlan^  woselbst  es  gleichzeitig  mit  Catopygus  Alheims  Gein.  *) 
und  einem  unbestimmbaren  Epiaster,  aus  der  Verwandschaft  das  E.  crassissimus  d'Orb.,  vor- 
gefunden wurde. 

Bemerkung.  Die  abgebildete  Art  zeigt  viel  Ähnlichkeit  mit  Pygaster  truncatus  Ag.  **) 
Ein  grosser  Unterschied  liegt  jedoch  in  der  Ausbildung  des  Scheitels.  Bei  der  böhmischen  Art  ist 
der  Madreporenkörper  lang-gestreckt,  schmal  und  nach  rückwärts  bedeutend  verschmälert.  Bei  Pyg. 
truncatus  ist  er  viel  kürzer  und  verhältnissmässig  sehr  breit.  Das  Periprokt  der  böhm.  Art  ist  vorne 
etwas  zugespitzt,   das  von  Pygaster  truncatus  jedoch  oval. 

Was  aber  die  Grosse  betrifft,  so  werden  die  sämmtlichen,  bis  jetzt  bekannten  Exemplare 
der  letzteren  Art  von  der  böhmischen  bedeutend  übertrofien. 


2.     EcliiHOCO  H-U.  S    sp. 
Taf.  I.  Fig.  2. 

1869.    Galerites  cnf.  snbsphaeroidealis  Fritsch  Archiv  für  Landesdurchforschung  von  Böhmen 

L  Band.  IL  Section  pag.  206. 
1882.    Echinoconus  cnf.  suhrotundus,   Novák  Sitzungsber.  k.  böhm.  Gesell,  d.  Wiss.     Separat- 
abdruck pag.  1. 

Von  dieser  Gattung  sind  mir  bis  jetzt  bloss  drei  Exemplare  bekannt,  die  leider  so 
ungünstig  erhalten  sind,  dass  die  Bestimmung  der  Species  vorderhand  undurchführbar  ercheint. 

Das  abgebildete,  junge  Exemplar  ist  fast  kugelig,  vorne  gerundet  und  erweitert,  hinten 
etwas  verschmälert.  Die  grösste  Breite  liegt  vor  der  Mitte  der  Schale.  Die  Oberseite  ist  hoch- 
gewölbt, fast  kegelförmig,  die  Unterseite  dagegen  ziemlich  flach.  Der  im  ganzen  undeutlich 
fünfseitige  umfang  erreicht  die  grösste  Convexitaet  im  unteren  Drittel  der  ganzen  Höhe,  von 
wo  an  er  plötzlich  in  die  Unterseite  übergeht. 

Das  Scheitelschild.,  die  Ambidacra  und  das  Peristom  konnten  nicht  beobachtet  werden 

Das  Periprokt  ist  oval,  oben  zugespitzt,  unten  gerundet,  wulstig  und  am  Hinterrande 
der  Schale  derart  angebracht,  dass  es  bei  Unteransicht  ebenso  wie  bei  Hinteransicht  gut  ge- 
sehen werden  kann. 

Die  Warzen  sind  klein,  unregelmässig  vertheilt,  durchbohrt  und  von  einem  schwach 
vertieften  Gelenkringe  umgeben.  Sie  sind  an  der  Oberseite  kleiner,  und  weiter  von  einander 
entfernt  als  an  der  Unterseite.  Die  Warzen-Zwischenräume  erscheinen  fein  gekörnt.  An  der 
Unterseite  gruppiren  sich  einzelne  grobe  Körnchen  kreisförmig  um  die  Warzenringe. 

Von  einem  anderen,  viel  grösseren,  in  dieser  Arbeit  nicht  abgebildeten  Exemplare 
ist  bloss  eine  Partie  der  Oberseite  erhalten.  Dieses  Exemplar  ist  insofern  von  Interesse  als 


*)  Elhthalgebirge  I.  Pag.  82.  Taf.  19.  Fig.  3. 
**)  Verg.  Cotteau:  Echiiiides  Sarthe.  PI.  XXS,  Fig.  11—16  sowie  auch  Geiniiz:  Elhlhall.  Taf.  18.  Fig.  3. 


31 

das  Scheitelschild  sehr  gut  erhalten  ist.  Die  Madreporenplatte  desselben  ist  sehr  stark  ent- 
wickelt, schwach  gewölbt,  und  nimmt  den  grössten  Theil  des  ganzen  Schildes  ein. 

Ebenso  ist  auch  das  dritte,  bis  jetzt  aus  Böhmen  bekannte,  von  Teller*)  am  Fusse 
des  Toplitzer  Schlossberges  entdeckte  Exemplar,  welches  ich  seinerzeit  in  der  Sammlung  der 
Wiener  Universitaet  (Prof.  Suess)  gesehen  habe,  gänzlich  unbestimmbar. 

Vorkommen.  Die  beiden,  vorher  erwähnten  Stücke,  stammen  aus  den  Kalkmergeln  der 
Umgebung  von  Cdslau  (Kamajh  und  Zbyslav),  woselbst  sie  gleichzeitig  mit  Cidaris  ^origneti, 
Pyrina  Des  MouUnsi  und  anderen,  die  Conomanstufe  charakterisirenden  Echiuiden  vorgefunden 
wurden. 

Bemerkung.  Die  beschriebeuen  Exemplare  stehen  dem  tmonen  Echinoconus  sichrotundus 
Mantell  sp.  ziemlich  nahe.  Dies  gilt  namentlich  von  dem  nicht  abgebildeten,  grösseren  Stücke  von 
Kamajk.  Der  Erhaltungszustand  der  beiden  Fragmente  Jässt  jedoch  keinen  direkten  Vergleich  zu. 

3.     FyxlXiau    Des    Ivd!  o -u.  lixi  S  i    d'Archiac  1847. 

Taf.  III.  Fig.  1-4. 

1869.     Pi/rina  Des  Moulinsi   Fritscli    Archiv  für  Landesdurchforschmig  von  Böhmen.   I.  Band 

II.  Section  pag.  203  et  sqq. 
1871—75.  Pyvina  des  Moulinsi  Geinitz  Eibthalgebirge  I.  p.  79.  Taf.  19.  Fig.  1. 
1875  „        „  „        Wrif/ht  Cretaceous  Echinodermata  p.  23&.  PI.  54.  Fig.  2. 

1882.  „        „  „        Novák.  Sitzungsberichte  k.  böhm.  Gesell,  d.  Wiss. 

(Weitere  Literatur  siehe  in  Cotteau  Echinides  du  Departement  de  la  Sarthe   1869  p.  180.) 

Die  mittelgrosse  Schale  ist  länglich  elliptisch,  bedeutend  länger  als  breit,  vorne  mehr 
oder  minder  stumpf  gerundet,  hinten  ziehmlich  abgestutzt.  Doch  gibt  es  auch  Exemplare  die 
vorne  und  hinten  fast  gleichmässig  gerundet  erscheinen.  Die  meisten  E.xemplare  sind  aber 
vorne  etwas  spitzer  gerundet  als  am  Hinterende,  wodurch  die  Schale  einen  etwas  fünfseitigen 
Umfang  erhält.  Die  Oberseite  ist  gleichmässig  gewölbt,  die  Unterseite  ist  in  der  Längs-  sowie 
auch  in  der  Querrichtung  unbedeutend  ausgehöhlt.  Die  grösste  Höhe  fällt  in  die  hintere 
Schalenhälfte. 

Das  mitunter  etwas  eingedrückte  Scheitelschild  liegt  fasst  in  der  Mitte  der  Schale. 
Seine  Genitaltäfelchen  sind  granulirt,  berühren  sich  gegenseitig  mit  ihren  inneren  Bändern 
und  sind  mit  kleinen  Genitalporen  versehen.  Die  Madreporenplatte  ist  von  allen  die  grösste, 
besitzt  aber  nur  spärliche  Poren.  Die  Augentäfelchen  sind  klein,  ebenfalls  granulirt  und  haben 
sehr  feine  Poren. 

Die  Ambulacra  sind  gerade,  schmal  und  mitunter  schwach  erhaben.  Die  Porenstreifen 
liegen  in  schwach  vertieften,  schmalen  Furchen,  die  namentlich  an  der  Oberseite  sehr  deutlich 
hervortreten.  Jedes  Porenpaar  ist  an  der  Basis  eines  kleinen,  rundlich-vierseitigen  Grübchens 
angebracht.  Die  Poren  selbst  sind  sehr  fein,  verlängert-zugespitzt  und  durch  ein  kleines 
Körnchen  von  einander  getrennt.  Die  anfangs  querliegenden  Porenpaare  werden  an  der  ünter- 


-  *)  Sitzungsb.  kais.  Akad.  d.  Wiss.  Math.-natunv.  Cl.  Band  LXXV  1877. 


32 

Seite  allmählig  schief,  so  zwar,  dass  die  Poren  desselben  Paares  in  der  Umgebung  des  Peri- 
stomes  nicht  mehr  neben,  sondern  fast  hintereinander  zu  liegen  scheinen. 

Das  Peristom  ist  ziemlich  gross,  länglich  oval,  schief  gerichtet  und  in  der  Mitte  der 
ausgehölten  Unterseite  gelegen. 

Das  Periprokt  ist  ebenfalls  gross,  verlängert  und  derart  gelegen,  dass  sein  gerundetes 
Unterende  fast  bis  zur  Mitte  des  abgestutzten  Hinterendes  der  Schale  hinabreicht,  sein  zu- 
gespitztes Oberende  aber  über  die  nach  abwärts  gewölbte  hintere  Fläche  hinaufreicht.  Dieser 
Umstand  ermöglicht  dass  man  bei  Oberansicht  der  Schale  das  Periprokt  in  seiner  ganzen 
Länge  zu  übersehen  vermag. 

Die  ziemlich  gleich  grossen  Warzen  sind  an  den  Zwischenfühlerfeldern  in  unregel- 
mässigen Querreihen,  an  den  Fühlerfeldern  jedoch  in  alternirenden  Längsreihen  angebracht. 
An  der  Unterseite  erscheinen  sie  dichter  gedrängt  als  an  der  Oberseite.  Ausserdem  bemerkt 
man  in  der  Mitte  eines  jeden  Fühler-  und  Zwischenfühlerfeldes  eine  schmale,  warzenlose  Zone 
(vergl.  Tafel  IIL  Fig.  1.  f— g  und  Geinitz:  Eibthal.  I.  Taf.  19.  Fig.  1.  e),  welche  ebenso  wie 
die  Warzenzwischenräume  mit  sehr  Meinen,  dicht  gedrängten,  nur  dem  bewaffneten  Auge 
sichtbaren  Körnchen  besäet  ist.  Dieser  Streifen  ist  besonders  am  Ambitus  deutlich  ersichtlich 
und  verschmälert  sich  allmählig  nach  auf  und  abwärts.  Auch  ist  hervorzuheben,  dass  die 
ziemlich  vertieften  Gelenkringe  von  einem  Kranze  gröberer  Körnchen  umgeben  sind. 

Grösse.  Das  grösste  mir  aus  Böhmen  bekannte  Exemplar  Fig.  4  ist  30  mm.  lang, 
20  mm.  breit,  und  13  mm.  hoch. 

Vorkommen.  ■  In  Böhmen  wurde  diese  Art  bis  jetzt  bei  Kamajk,  Kolin,  Kuttenherg 
(Kutná  Hora),  Zbyslav  und  Velká  Ves  bei  Korycan,  sowie  auch  in  der  Gegend  von  Tejylitz*) 
(Professor  Laube)  vorgefunden.  In  den  sämmtlichen  Fundorten  kommt  sie  in  mit  Kalkmergel 
ausgefüllten  Klüften  älterer  Gesteine  vor,  und  ist  überall  sehr  selten. 

Ausserhalb  Böhmens  kommt  sie  bei  Plauen  und  Koschütz  in  Sachen;  in  der  Tourtia 
von  Tournay  und  Montignies-sur-roc  in  Belgien;  in  cenomanen  Schichten  von  Le  Mans,  Pont- 
de-Gennes  in  Frankreich  und  im  Chloritic  Marl  von  Chard  in  England  vor. 

Bemerkung.  Die  Lage  des  Periproktes  scheint  nicht  bei  allen  hieher  gehörigen  Indivi- 
duen dieselbe  zu  sein.  Bei  den  meisten  derselben  kann  die  Afterlücke  bei  oberer  Ansicht  in  ihrer 
ganzen  Ausdehnung  übersehen  werden.  Bei  anderen  dagegen,  so  namentlich  an  den  von  Tournay 
stammenden  Stücken,  ist  von  oben  bloss  das  zugespitzte  Torderende  des  Periproktes  sichtbar  und  er- 
scheint dann  der  Hinterrand  der  Schale  etwas  ausgeschnitten.  Beiderlei  Fälle  beobachtete  ich  an 
zahlreichen  Exemplaren  in  den  Sammlungen  des  Herrn  Wright  in  Cheltenham  und  Cotteau  in 
Auxerre.  Solche  Exemplare,  bei  denen  das  Periprokt  von  oben  gar  nicht  zu  sehen  wäre,  wie  eines 
von  d'Archiac**)  abgebildet  wird,    hatte    ich   bis   jetzt   in    keiner    Sammlung  beobachtet. 

Was  nun  die  warzenlosen  Streifchen  in  der  Mitte  der  Fühler-  und  der  Zwischenfühlerfeldor 
betrifft,  so  sind  dieselben  nicht  an  allen  Exemplaren  so  deutlich  entwickelt,  wie  dies  an  den  böh- 
misch-sächsischen zu  beobachten  ist. 


*)  Sammlung  d.  k.  k.  deutschen  Udít.  zu  Prag. 
**)  Mém.  Soc.  géol.  France  1847.  2e  Série  T.  II.  PI.  XIII.  Fig.  4. 


33 


4.     F  37"  r  i  rL  a   32:  r  e  j  č  i  i,   Novák    1887. 
Taf.  I.  Fiff.  6—8. 


'&• 


1882.  Pyrina  cnf.  ovulum.  Novák  Sitzungsberichte  k.  böhm.  Gesell,  i.  Wiss. 

Die  Schale  ist  oval,  vorne  massig  erweitert  und  spitzer  gerundet  als  am  Hinterende, 
welcher  durch  eine  verticale  Fläche  abgestutzt  erscheint.  Die  grösste  Breite  fallt  mit  der,  die 
beiden  vorderen,  paarigen  Fühlerfelder  verbindenden  Linie  zusammen.  Die  Oberseite  ist  sehr 
stark  gewölbt,  hoch,  hinten  etwas  steiler  als  am  Vorderende.  Die  Unterseite  ist  von  vorn 
noch  hinten  schwach  ausgehöhlt,  so  dass  die  beiden  Enden,  namentlich  aber  das  hintere,  sich 
etwas  erheben.  Der  Ambitus  ist  undeutlich  fiinfseitig  und  hat  seine  grösste  Convexitaet  im 
unteren  Drittel  der  ganzen  Höhe  der  Schale. 

Der  Scheitel  ist  sehr  schwach,  nach  vorn  excenti'isch. 

Die  Ambulacra  sind  gerade;  das  unpaarige  unbedeutend  schmäler  als  die  beiden 
paarigen.  Die  in  scharfen  Furchen  liegenden  Poren  sind  sehr  genähert,  schief,  und  die 
desselben  Paares  durch  einen  kleinen  Höcker  von  einander  getrennt.  Sie  liegen  in  kleinen, 
schwach  vertieften  Grübchen,  welche  durch  eine  Querreihe  kleiner  Körnchen,  zwei  bis  drei 
an  der  Zahl,  von  einander  getrennt  sind.  (Vergl.  Fig.  8.  e.). 

Das  schief-ovale  Peristom  liegt  in  der  Mitte  der  Unterseite. 

Das  Periprokt  ist  ziemlich  gross,  länglich-oval,  und  in  der  Mitte  der  verticalen  hinte- 
ren Fläche  gelegen.  Es  ist  daher  weder  bei  Ansicht  der  Oberseite  noch  bei  Ansicht  der  Unter- 
seite sichtbar.  Bei  beiden  Ansichten  bemerkt  man  blos  einen  schwachen  Ausschnitt  des 
Hinterrandes. 

Die  kleinen  Warzen  sind  an  der  Unterseite  dicht,  entfernen  sich  aber  desto  mehr 
von  einander  je  näher  sie  zu  dem  Scheitel  hinaufrücken.  Sie  sind  von  einem  schmalen,  glatten 
Einge  umgeben,  und  tragen  deutlich  durchbohrte  Gelenkfortsätze.  In  den  Zwischenräumen  be- 
merkt man  zahlreiche,  kleine,  dicht  gedrängte  Körnchen,  zwischen  welche  sich  stellenweise 
einzelne  sehr  feine  einschieben.  Die  Körnchen  sind  in  der  Umgebung  der  Warzenringe  kreis- 
förmig gruppiert. 

Maasse:  Länge  des  in  Fig.  6  abgebildeten  Exemplares  18  mm.,  Breite  15  mm., 
Höhe  13  mm. 

Vorkoinmen.  Es  liegen  blos  7  Exemplare  aus  dem  cenomanen  Kalkmergel  von  Zby- 
slav  vor. 

Vergleichung,  Von  Pyrina  megastoma  Nov.  (Vergl.  Taf.  II.  Fig.  2 — 3)  unterscheidet 
sich  die  soeben  beschriebene  Art  durch  ihre  bedeutenderen  Dimensionen,  namentlich  aber 
durch  die  im  Verhältniss  zur  Grösse  der  Schale,  viel  kleinere  Mund-  und  Afterlücke.  Auch 
ist  die  letztere  vollkommen  marginal,  so  zwar,  dass  sie  weder  von  oben  noch  von  unten  ge- 
sehen werden  kann.  Dagegen  ist  sie  bei  der  erstgenannten  Art  doch  noch  supramarginal,  und 
kann  das  Oberende  derselben  bei  Ansicht  der  Oberseite  gut  gesehen  werden. 

Die  Art  dürfte    auch  mit  gewissen  breiten,  und  dabei  etwas  verkürzten  Varietäten 


34 

von  Pyrina  Des  MouUnsi  d'Arch.,  wie  solche  von  Cotteau,*)  Wright**}  und  Woodtvard***) 
abgebildet  worden,  verwechselt  werden.  Doch  sind  diese  Exemplare  stets  auffallend  niedriger, 
in  der  Mitte  der  Oberseite  etwas  flachgedrückt  und  zeigen  ein  supramarginales  Periprokt. 
Diese  kurzen  und  breiten  Varietäten  von  Pyr.  des  MouUnsi  kommen  aber  in  Böhmen  nicht 
vor.  Dagegen  sind  die  länglichen,  typischen  Varietäten  dieser  Art  nicht  selten. 

Von  den  cenomanen,  ausserhalb  Böhmens  vorkommenden  verwandten  Formen  zeigen 
die  beiden  nordafrikanischen  Pp\  Tunisiensis  Coquand  sp.  und  Pyr.  Cmcifera  Per.  und  Gauth. 
die  grösste  Analogie. 

P.  Tunisiensis  f)  ist  eine  grosse,  bis  36  mm.  Länge  erreichende  Form  mit  nach  vorn 
excentrischem  Peristom  und  supramargiualem  Periprokt. 

P.  crucifera-!fj)  ist  eine  niedrige,  kurze,  vorne  und  hinten  gleich  breite,  unten  kaum 
ausgehöhlte  Form,  uudi  st  daher,  trotz  der  übereinstimmenden  Lage  des  Periproktes,  von  der 
böhmischen  leicht  zu  unterscheiden. 

P.  Krejčii  zeigt  ausserdem  noch  eine  gewisse  Ähnlichkeit  mit  P.  Bourgeoisi  Cotteau  fff) 
Doch  ist  diese  Art  vorne  sehr  stumpf  gerundet,  hinten  fast  ebenso  breit  wie  am  Vorderende 
und  nicht  quer  abgestutzt  wie  die  böhmische  Art.  Ausserdem  besitzt  P.  Bourgeoisi  ein  etwas 
höher  gelegenes  Periprokt. 


5.     ^  3r  r  i  33.  £i    ixi  e  g-  a,  s  t  o  m  a   Novák    1887. 
Ta  f.  IL  Fig.  2—3. 

1882.  Pyrina  cnf.  inflata,  Novák,  Sitzungsberichte  k.  böhm.  Gesell,  d.  Wiss. 

Schale  ziemlich  klein,  länglich-oval,  kurz,  vorne  und  hinten  gleichmässig  gerundet, 
in  der  Mitte  am  breitesten.  Das  Hinterende  erscheint  jedoch  in  Folge  der  eben  noch  supra- 
marginalen Lage  der  Afterlücke  unbedeutend  ausgeschnitten.  Die  Oberseite  ist  convex,  in  der 
Mitte  ziemlich  flach,  hinten  etwas  höher  und  steiler  abfallend  als  vorne.  Die  Unterseite  ist  in 
der  Mitte  etwas  ausgehöhlt. 

Scheitel  ziemlich  in  der  Mitte  der  Schale  gelegen,  sonst  aber  an  keinem  der  vorliegen- 
den Exemplare  gut  erhalten. 

Die  Fühlerfelder  sind  gerade  und  erscheinen  namentlich  am  Steinkerne  etwas  erhaben. 
Die  Porenstreifen  liegen  in  scharfen,  anfangs  geraden  Furchen,  die  jedoch  in  der  Umgebung 
des  Peristom's  wellenförmig  gekrümmt  erscheinen.  Die  Poren  sind  klein,  rundlich.  Die  Poren- 
paare liegen  anfangs  quer,  werden  aber  desto  schiefer  je  mehr  sie  sich  der  Unterseite  nähern 
und  liegen  in  der  Umgebung  der  Mundlücke  nicht  mehr  neben,  sondern  hintereinander. 


*)  Ecli.  foss.  Sarthe  PI.  LXI.  Fig.  12-16. 

**)  Brit.  foss.  Ech.  of  the  cret.  formát.  PI.  LIV.  Fig.  2. 
***)  Mem.  geol.  Survey  of  the  U.  Kingdom  Decade  V.  PI.  6.  Fig.  1—4. 

t)  Vergl.  Coquand  in  Mém.  de  la  Soc.  ďémulat  de  la  Prov.  t.  H.  p.  251  pl.  XXIV.  Fig.  13—15.  1862. 

sowie  auch  Per.  et  Gauth.  Echinides  foss.  de  l'Algerie  étage  cénom.  pag.  158. 
tt)  Vergl.  Cotteau,  Peron  et  Gauthier:  Ech.  foss.  de  l'Algerie  étage  cenom.  pag.  159.  PI.  XI.  Fig.  5—8. 
ttt)  Echinides  du  dép.  de  la  Sarthe  pag.  287.  PI.  XLVII.  Fig.  10—13. 


35 

Das  Peristom  ist  central,  auffallend  gross,  verlängert-oval,  schief  gelegen  und  zeigt 
einen  unregelmässig-zehnseitigen  Umriss.  Seine  Länge  beträgt  etwas  mehr  als  ein  Viertel  der 
Totallänge  der  Schale. 

Das  Periproht  ist  im  Verhältniss  zur  Höhe  der  Schale  ebenfalls  sehr  gross,  oval,  oben 
schärfer  zugespitzt  als  am  unteren  Ende,  und  derart  gelegen,  dass  bei  Oberansicht  nur  die 
obere  Partie  desselben  gesehen  werden  kann.  Unterhalb  des  Periproktes  bemerkt  man  eine 
kleine,  schwach  vertiefte,  triangulaere  Fläche,  welche  sich  nach  unten  allmählig  verschmälert 
und  schliesslich  verschwindet,  ohne  die  Unterseite  erreicht  zu  haben. 

Die  Warzen  sind  klein,  mit  einem  schmalen  Hofe  umgeben,  und  ti'agen  deutlich  per- 
forirte  glatte  Gelenkköpfchen.  Sie  sind  etwas  gröber  und  dichter  gedrängt  an  der  Unterseite 
und  am  Ambitus,  kleiner  und  weiter  von  einander  entfernt  an  der  Oberseite.  Auch  in  der 
Umgebung  des  Peristoms  sind  sie  klein,  jedoch  ziemlich  dicht.  In  den  Warzenzwischenräumen 
bemerkt  man  sehr  feine,  dichte,  ungleich  grosse  Körnchen,  die  in  der  Umgebung  der  Warzen- 
höfe kreisförmig  gruppirt  erscheinen. 

Maasse  des  in  Fig.  3  abgebildeten  Exemplares:  Länge  15  mm.,  Breite  12  mm., 
Höhe  10  mm. 

Vorkommen.  Sehr  selten  in  den  cenomanen  Kalkmei'geln  von  Kamajk.  Bis  jetzt 
sind  bloss  die  beiden  abgebildeten  Exemplare  bekannt. 

Yergleichimg. 

Pyrina  megastoma  zeigt  eine  auffallende  Ähnlichkeit  mit  P.  Paumaräi  Cotteau  aus 
dem  Turonien  und  P.  Ovulum  Lam.  sp.,  aus  dem  Sénonien  Frankreich's  und  England's  sowie 
auch  mit  P.  inflata  d'Orb. 

1.  P.  Pmtmardi*)  hat  ein,  im  Verhältniss  zur  Grösse  der  ganzen  Schale,  viel  kleineres 
Peristom  und  Periprokt.  Auch  reicht  das  Unterende  des  letzteren  nicht  so  tief  nach  unten 
wie  bei  P.  megastoma. 

2.  P.  Ovulum**)  hat  ein  supramarginales  Periprokt,  welches  derart  gelegen  ist,  dass 
seine  ganze  Appertur  bei  oberer  Ansicht  überblickt  werden  kann,  was  bei  der  böhmischen 
Art  nicht  der  Fall  ist. 

Auch  die  Grösse  des  Ptriproktes,  sowie  auch  die  des  Peristomes  von  P.  ovulum  ist 
eine  viel  geringere  als  bei  P.  megastoma. 

3.  Bei  Pyrina  inflata  ci'Orb***)  i'eicht  das  Pei'iprokt  mit  seinem  Oberende,  ebenso 
wie  bei  Pyňna  ovulum,  über  den  Hinteri'and  hinaus,  so  dass  es  von  unten  aus  gar  nicht 
sichtbar  ist.  Dagegen  ist  das  Periprokt  von  P.  megastoma  bei  Unteransicht  stets  durch  einen 
schwachen  Ausschnitt  angedeutet.  Vergl.  Taf.  IL  Fig.  2b  und  3b. 

Aus  diesen  Gründen  glaube  ich,  dass  die  soeben  beschriebene  Form  wohl  mit  Piecht 
als  neu  aufgestellt  werden  kann. 


*)  "Vergl.  Cotteau:  Echinides  Sarthe  p.  231  PI.  37  Fig.  10-15. 

**)  Ibidem  pag.  285  PI.  47.  Fig.  3—9  und  PI.  65.  Fig.  6—7  und  WrigU  Cretaceous  Echin.  pag.  237.  PI. 
54  Fig.  3. 
***)  Vergl.  Geiniť.  Elbthalgeb.  I.  p.  80  Täf.  19,  Fig.2u.  d'Orhigny'S&\.  franc.  VI.  p.  481.  PI.  984  Fig.  1—5. 


36 


6.    Oatop37"g""n.s    -A-lToensis    O-eirt.  1871. 

Taf.  I.  Fig.  4—5. 

1844.  Catopygus  carinatus  Eeuss.  Geogn.  Skizzen  aus  Böhmen  II.  p.  141, 

1846.  „  „        Eeuss,  Verstein.  d.  böhm.  Kreidef.  II.  p.  56. 

1846.  „  „        Geinitz,  Grundriss  der  Versteinerungskunde  p.  532. 

1849.  „  „         Geinitz,  Quadersandsteingebirge  p.  224. 

1865.  „  „        Wolt  Jahrb.  k.  k.  Geol.  Eeichs- Anstalt  p.  191. 

1868.  „        columbanus  Giimbel,    Abhandl.  k.  bayr.   Akad,   d.  Wiss.    II.  Cl.,    X.  Band, 

II.  Abtheil.  p.  554. 

1868.  Catopt/gus  sp.  Schlönbach,  Verhandl.  k.  k.  Geol.  Reichs-Anstalt  p.  292. 

{Cfťi^?'}}  cttus         I 
T     T     .      (  Fritsch,   Archiv  für  Landesdurchf.   von  Böhmen,    I.  Band, 
columbanus   I 

II.  Section,  p.  234. 
1871—75.     Catopygus  Albensis  Geinitz,  Elbthalgebirge  I.  p.  82,  Taf.  19.  Fig.  3. 
1871-75.  „  „        Geinitz,  Elbthalgebirge  II.,  p.  9,  Taf.  3,  Fig.  1. 

1878.     Catopygus  carinatus  Fritsch,   Archiv   für    Landesdurchforschung  v.  Böhmen.  IV.  Band, 

IL  Section  p.  93  und  147. 

1881.  Catopygus  Albensis  Deichmüller,  Sitzungsber.  d.  Isis  in  Dresden,  p.  79. 

1882.  „  „       Novák,  Sitzungsber.  k.  böhm.  Gesell,  d.  Wiss. 

1883.  „  „       Fritsch,   Archiv  für  Landesdurchforschung  von  Böhmen.    V.  Band, 
Nr.  IL  p.  82  und  131,  Figur  122. 

Das  Gehäuse  ist  meist  klein,  unbedeutend  länger  als  breit,  vorne  und  hinten  so 
stumpf  gerundet,  dass  der  Umriss  an  manchen  Exemplaren  fast  kreisförmig  erscheint;  doch 
ist  der  Hinterrand  stets  etwas  flacher  gerundet  als  der  Vorderrand  und  ausserdem  in  der 
Mitte  gerade  abgestutzt.  Die  grösste  Breite  fällt  in  die  Mitte  der  zweiten  Hälfte  der  ganzen 
Schalenlänge.  Die  Oberseite  ist  bald  ziemlich  hoch,  bald  massig  gewölbt,  nach  voi-ne  jedoch 
flacher  abfallend  als  nach  den  beiden  Seiten.  In  der  Mitte  des  unpaarigen  Zmschenfühler- 
feldes  erhebt  sich  eine,  hinter  dem  Scheitel  beginnende,  zu  beiden  Seiten  von  einer  schwach 
markirten  Depression  begrenzte,  nach  hinten  allmählig  an  Breite  zunehmende  und  das  Peri- 
prokt  überragende  Protuberanz.  Die  grösste  Höhe  fällt  hinter  den  Scheitel.  Die  Unterseite  ist 
an  allen  vorliegenden  Stücken  flach.  Die  grösste  Wölbung  des  Umfanges  nahe  der  Basis. 
Der  Scheitel  liegt  wenig  vor  der  Mitte  der  Schale.  Die  Fühlerfelder  sind  an  keinem  der  vor- 
liegenden Stücke  deutlich,  doch  lässt  sich  ei'kennen,  dass  das  unpaarige  Ambulacrum  von 
allen  am  schmälsten,  die  vorderen  paarigen  dagegen  am  breitesten  sind.  Das  pentagonale  Pe- 
ristom  liegt  nur  wenig  vor  der  Mitte  des  Gehäuses,  das  Periprokt  am  Oberende  einer 
schwach  ausgehöhlten  vertikalen  Analarea,  unmittelbar  unter  dem  wulstförmigen  Vorsprung 
der  Oberseite. 

Vorkommen.    Aus  dem  böhmischen  Cenoman   sind  mir  bis  jetzt  nur  5  der  Gattung 


37 

Catopygus  gehörige  Exemplare  bekannt,  die  sämmtlicli  auf  C.  Albensis  Geiu.  bezogen  werden 
können.  Davon  stammen  4  aus  den  kalkigen  Conglomeratschichten  von  Korycan  (Samml.  d. 
böhm.  Museum).  Ein  fünftes  wurde  von  mir  im  selben  Niveau  bei  Přemyschlan  gesammelt 
(Sammlung  d.  höhn.  Univ.  Prag).  Sonst  ist  die  Art  noch  aus  dem  turonen  Exogyrensandstein 
von  Malnitz  und  Drahomyschl  sowie  auch  aus  zahlreichen  Fundorten  des  Isersandsteins 
bekannt. 

In  Sachsen  ist  die  Art  von  Prof.  Geinitz  im  Unterquader  von  Oberhässlich  und  später- 
hin durch  Deichmüller  unweit  der  Brandmühle  bei  Dohna  entdeckt  worden.  Auch  in  Sachsen 
erreicht  sie  jedoch  ihre  grösste  Verbreitung  erst  im  Oberquader  (Pirna,  Rathen,  Königstein, 
Postelwits  etc.). 

Vergleichung.  Die  mit  C.  Albensis  Gein.  nahe  verwandten  Repraesentanten  dieser 
Gattung,  von  welchen  namentlich  C.  carinatus,  C.  columbarius,  C.  obtusus  und  C.  elongatus 
hervorzuheben  wären,  unterscheiden  sich  von  der  erstgenannten  Art  durch  ihre  länglich-ovale 
Form,  bedeutend  geringere  Breite  und  schärfere  Rundung  des  Vorderrandes.  Ausserdem  ist 
bei  allen  vier  genannten  Formen  der  Scheitel  viel  weiter  nach  vorn  excentrisch,  wogegen  er 
bei  C.  Albensis  kaum  merklich  vor  der  Mitte  der  Schale  gelegen  ist.  Auch  die  Lage  des  Peri- 
stomes  ist  bei  C.  Albensis  eine  mehr  centrale. 

Bemerkung:  Wie  in  der  historischen  Skizze  p.  10  u.  17  bereits  bemerkt  wurde,  ist  C.  Al- 
bensis häufig  mit  dem  Groldfass'schen  C.  carinatus  verwechselt  worden.  Aus  dem  böhmischen  Cenoman 
ist  mir  bis  jetzt  kein  einziges  Stück  bekannt,  welches  mit  dieser  Art  tibereinstimmend  wäre.  Die 
von  Eeuss  und  Gümbel  citirten  Stücke  aus  dem  Exogyrensandstein  von  Malnitz  und  Drahomyschl 
stimmen  vollkommen  mit  C.  Albensis  überein. 

Leider  können  die  von  Peuss  schon  im  J.  18i4  als  C.  carinatus  bestimmten  Exemplare 
aus  dem  Unterquader  von  Tyssa  und  Panhratz  nicht  eruirt  werden.  Da  aber  aus  dem  böhmischen 
Cenoman  sonst  nur  mit  C.  Albensis  übereinstimmende  Formen  bekannt  sind,  dürfte  das  Vorkom- 
men von  C.  carinatus  in  der  Kreide  Böhmens  ganz  zweifelhaft  sein. 

Es  wäre  noch  hervorzuheben,  dass  das  Vorkommen  dieser  Art  auch  in  der  sächsischen 
Kreide  nicht  sichergestellt  wurde,  und  dass  die  von  Geinitz  (Elbthalgeb.  I.;  p.  81)  gemachten  Be- 
merkungen sich  nicht  auf  sächsische  Exemplare  beziehen. 


7.    :E=3rg-u.r"U.s   lannpas,    c3.e    la,    Beclic    sp.    1819. 

Tai.  IL  Fig.  1. 

1839.    Pygorhynchus  conoideus  Geinitz,  Charakteristik  d.  Schichten  und  Petref.  sächs.-böhmi- 

schen  Kreideform.  p.  90  und  Lidex  p.  XIX. 
1849.     Pygorhynchus  rostratus  Geinitz,  Quadersandsteingeb.  Deutschi.  p.  222. 
1870.    Pygurus  lampas  F.  Roemer,  Geologie  Oberschlesien  p.  335,  Taf.  26,  Fig.  10. 
1871—75.    Pygurus  lampas  Geinitz,  Elbthalgeb.  I.  p.  83.  Taf.  20,  Fig.  1. 
1878.  Pygurus  lampas  Cotteau,  Peron  et  Gauthier,  Echinides  foss.  de  l'Algerie  étage    Cénom. 

p.  143. 


38 

1862  —  1881.  Pygurus  Icmpas  Wright,  British  foss.  Echinod.   Vol.  I.  pag.  2.58,   PI.  58,  Fig.  1. 

1881.  Pygurus  lampas  Deiclimüller,  Sitzungsb.  d.  Isis  Dresden,  p.  97. 

1882.  „  „       Novák,  Sitzungsb.  d.  k.  böhm.  Gesell,  d.  Wiss. 

Weitere  Literatur  siehe  Cotteau  Echinid.  foss.  dep.  Sarthe.  ^;.  191 .) 

Schale  gross,  viel  länger  als  breit,  vorne  sehr  stumpf  und  breit  gerundet,  nach  rück- 
wärts und  zwar  über  die  Mitte  der  ganzen  Länge  an  Breite  zunehmend,  hinten  zugespitzt  in 
ein  schmales,  am  Hinterende  schräg  nach  abwärts  abgestutztes  Rostrum  auslaufend.  Die  Ohei-- 
seite  ist  hoch  gewölbt,  fast  kegelförmig  nach  vorne  und  nach  den  beiden  Seiten  etwas  steiler, 
nach  hinten  massiger  abfallend.  Dort  wo  die  Schale  in  die  verschmälerte  hintere  Partie  über- 
geht, ragen  zwei  vom  Scheitel  bis  zum  Ambitus  hinabreichende,  gerundete  Kanten  hervor, 
die  am  Ambitus  mit  mehr  oder  minder  ausgeprägten  Vorsprüngen  endigen,  und  noch  an  der 
Unterseite  deutlich  markirt  sind.  Die  beiden,  hinter  diesen  Kanten  liegenden  Flanken  sind 
etwas  concav. 

Die  Unterseite  ist  an  den  Rändern  flach,  in  der  Mitte  ausgehöhlt,  hinter  dem  Peri- 
stom,  und  zwar  längs  der  Medianlinie  jedoch  schwach  gewölbt.  Der  Ambitus  ist  ziemlich 
scharfkantig  und  an  der  Basis.  Die  grösste  Höhe  fällt  mit  dem  Scheitel  zusammen. 

Der  Scheitel  ist  nach  vorn  excentrisch. 

Die  Amhulacra  schwach  gewölbt,  in  der  Nähe  des  Scheitels  einander  sehr  ge- 
nähert, das  unpaarige  etwas  schmäler  als  die  beiden  gleich  breiten  paarigen.  Etwa  in  der 
Mitte  der  Höhe  zwischen  dem  Scheitel  und  dem  Ambitus  verschmälern  sich  die  Fühlerfelder 
ziemlich  plötzlich,  doch  sie  erweitern  sich  wieder  an  der  concaven,  inneren  Partie  der  Unter- 
seite und  bilden  fünf  vertiefte,  vor  dem  Peristom  plötzlich  zu  einem  schmalen  Streifen  redu- 
cirte  Phyllodien. 

Das  Peristom  ist  verlängert  fünfseitig,  liegt  vor  der  Mitte  und  ist  von  fünf  grossen, 
höckerförmigen,  an  den  stark  verschmälerten  Enden  der  Zwischenfühlerfelder  angebrachten, 
mit  den  Phyllodien  alternirenden  Wülsten  umgeben. 

Die  Schale  selbst  konnte,  da  nur  grobe  Steinkerne  vorliegen,  nicht  beobachtet  werden. 

Maasse:  Länge  des  abgebildeten  Stückes:  85  mm.,  grösste  Breite  57  mm.,  Höhe 
40  mm. 

Vorkommen.  In  Böhmen  ist  diese  Art  bis  jetzt  nur  in  dem  unteren  (cenomanen)  Qua- 
dersandstein von  Pankratz  entdeckt  worden.  Von  den  drei  untersuchten  Exemplaren  befindet 
sich  je  eines  in  der  Sammlung  des  böhm.  Museum  zu  Prag.,  im  k.  k.  Hofmineralien- Cabinet 
in  Wien  und  im  geologischen  Museum  zu  Dresden  (Zwinger). 

In  England  kommt  die  Art  im  Upper  Greensand  der  Gegend  von  Lyme  Regis  vor. 

Aus  Frankreich  ist  sie  von  Le  Mans,  Yvré-1-Evěque,  Coulaines  (Sarthe)  und  von  Fouras 
(Charente-Inférieure)  bekannt. 

In  Sachsen  wurde  sie  erst  vor  kurzer  Zeit,  und  zwar  vom  Herrn  Dr.  Deichmiüler  im 
unteren  Quader  der  Brandmühle  unweit  Dohna  entdeckt.  Daselbst  kommt  sie  ebenso  wie  bei 
Pankratz  in  Böhmen  mit  Catopygiis  Albensis  vergesellschaftet  vor. 


39 

In  Ober-Schlesien  entdeckte  sie  Prof.  F.  Roemer  im  cenomanen  Sandstein  von  Sahschütz. 
Ausserhalb  Europa's  wurde    Pyg.   lampas   auch  in  Süd-Algerien,    und   zwar  bei  Bou 
Ka'il  beobachtet.  *) 

8.    laiolaster  cnf.  la-e^ris  d.e  Xji:ic.  sp.  (In  Schedulis). 

Taf.  I.  Fig.  3. 

1869.     Holaster?  sp.  Fritsch,  Archiv  für  Landesdurchforschung  v.  Böhmen,  I.  Band,  II.  Sec- 

tion,  pag.  203. 
1871.     Holaster  carinatus  Geinitz,  Eibthalgebirge  I.  pag.  84,  Taf.  20,  Fig.  5. 
1882.  „  „        Novák,  Sitzungsb.  k.  böhm.  Gesell,  d.  Wiss. 

1873.  „        laevis  de  Loriol  Échinologie  Helvétique  II.  p.  319,  PI.  XXVII.,  Fig.  1—5. 

Hier  auch  die  tveitere  Literatur. 

Aus  den  cenomanen  Kreidebildungen  Böhmens  ist  mir  bis  jetzt  nur  ein  einziges 
Exemplar  bekannt,  welches  auf  diese  Art  zurückgeführt  werden  dürfte.  Leider  ist  es  nicht 
gut  erhalten,  und  ist  daher  die  Bestimmung  nur  als  annähernd  zu  betrachten. 

Die  Schale  dieses  Stückes  ist  oval,  herzförmig,  vorne  schwach  ausgeschnitten  und 
gerundet,  hinten  bedeutend  verschmälert.  Ihi'e  grösste  Breite  liegt  etwa  im  ersten  Drittel 
der  ganzen  Länge.  Die  Oberseite  ist  fast  gleichmässig  gewölbt,  doch  ist  sie  vorne  etwas 
steiler  als  hinten  und  an  den  beiden  Flanken.  Die  Vorderfurche  ist  sehr  schwach  markirt, 
und  ist  bloss  auf  die  steile  vordere  Fläche  beschränkt.  Die  Unterseite  ist  schwach  gewölbt, 
vor  dem  Periston  etwas  ausgehöhlt.  Der  Ambitus  ist  massig  gerundet.  Das  erhabene  Plastron 
trägt  in  der  Mitte  etwa  3  kaum  angedeutete  Protuberanzen. 

Scheitelapparat  und  Amhidacra  konnten  nicht  beobachtet  werden,  ebenso  die  Lage 
des  Periproktes. 

Peristom  oval,  querliegend,  etwas  eingedrückt  aus  Ende  des  ersten  Drittels  der  ganzen 
Länge  gelegen. 

Schede  nicht  erhalten. 

Vorkommen.  Das  abgebildete  Stück  stammt  aus  den  cenomanen  Kalkmergeln  von 
Kidtenherg. 

Von  Prof.  Geinitz  wird  die  Art  ausserdem  aus  dem  Unterquader  von  Tyssa  an- 
gefühi-t.  **) 

Nach  P.  de  Loriol  erscheint  die  Art  zum  erstenmale  im  unteren  Gault  der  Schweiz, 
woselbst  sie  bereits  bedeutend  verbreitet  ist.***)  Ihre  grösste  Verbreitung  findet  aber  erst  im 
Cenoman  statt.  In  dieser  Stufe  ist  sie  nicht  nur  in  der  Schweiz,  sondern  auch  in  England 
(Upper  Greensand  von  Chute  Farm)  und  Fra7ikreich  sehr  häufig. 


*)  Echinides  foss.  de  l'Algerie  étage  Cénomanien  pag.  143. 
**)  Elbthalgebirge  I.  p.  84. 
***)  Echinologie  Hélvetique  IL  p.  323  et  sqq. 


40 

Aus  Deutschland  ist  sie  von  Essen  an  der  Ruhr,  sowie  auch  aus  dem  Unter-Plaener 
von  Plauen  *)  bei  Dresden  bekannt.  Von  Wright  **)  wird  die  Art  ausserdem  noch  aus  dem 
Lower-Chalk  von  Lewes  (Sussex)  und  von  Folkestone  angeführt. 

Bemerkung:  Das  vorliegende  Exemplar  stimmt  auffallend  mit  dem  von  Geinitz  Elbthal- 
gehirge  Z,  Taf.  20,  Fig.  5.  abgebildeten,    aus  dem  unteren  Plaeuer,    und  zwar  von  Plauen,  stam- 
menden Stücke,    dessen  Ambitus  ebenfalls  etwas  gerundet    und  nicht  so  auffallend   kantig   erscheint" 
wie  bei  den  meisten  französischen  und  englischen  Repraesentanten  dieser  Art.  ***) 

Von  den  auf  H.  suhorhicularis  bezogenen  böhmischen  Exemplaren  unterscheidet  sich  die 
Art  namentlich  durch  ihre  sehr  schwach  ausgebildete  vordere  Furche,  sowie  auch  den  schwach  ent- 
wickelten Ausschnitt,  welcher  nebstdem  von  keinen  wulstförmig  hervortretenden  Kanten  begrenzt  wird. 
Ausserdem  ist  die  Art  etwas  länger  und  verschmälert  sich  nach  hinten  viel  rascher  als  dies  bei  H. 
suhorhicularis  der  Fall  ist. 


9.    KColsister    siJlToorToic-ULla-riS,    Defrance    1822. 

Taf.  I.  Fig.  9. 

1869.    Cardiaster  sp.   Fritsch,   Archiv  für  Landesdurchforschung  von  Böhmen,   I.  Band,  II 

Section  p.  240. 
1871.    Holaster  suhorhicularis  Geinitz,  Elbthalgebirge  I.,  p.  84,  Taf.  20,  Fig.  3 — 4. 

1873.  „  „  De   Loriol,    Oursins    fossiles    de   la   Suisse   IL,    PI.    XXVII. 

Fig.  9—10. 
1882.     Holaster  suhorhicularis  Novák,  Sitzungsberichte  k.  böhm.  Gesell,  d.  Wiss. 

1881.  „  „  Wright,  British  fossil  Ech.  of  the  Cret.  form.  p.  314.  PI.  LXXIV 

Fig.  1  a — e.    (Hier  auch  die  loeitere  Literatur.) 

Schale  herzförmig,  deprimirt,  etwas  länger  als  breit,  vorne  gerundet  und  in  der  Mitte 
tief  ausgeschnitten,  hinten  nur  wenig  verschmälert  und  durch  eine  verticale  Fläche  quer  abge- 
stutzt. Die  grösste  Breite  fällt  fast  in  die  Mitte  der  Schale.  Die  Oberseite  ist  in  der  Längsrichtung 
nur  wenig,  in  der  Querrichtung  dagegen  stark  gewölbt.  In  der  Medianlinie  bemerkt  man  eine 
vom  Scheitel  bis  zum  Periprokt  sich  hinziehende,  gerundete  Kante.  Vor  dem  Scheitel  beginnt 
eine  anfangs  kaum  vertiefte,  später  aber  tiefer  werdende  und  sehr  rasch  an  Breite  zunehmende 
zu  beiden  Seiten  von  einer  vorragenden  Kante  begränzte  Furche,  welche  über  die  steile 
Vorderseite  nach  abwärts  läuft,    um   das  Peristom  zu  erreichen.    Nach  hinten  verflächt  die' 


*)  Geinitz  Elbthalgebirge  I.  p.  84. 
**)  Cretaceons  Echinodermata  p.  312. 

***)  Auf  den  Umstand,  dass  bei  dieser  Art  die  Oberseite  nicht  immer  unter  fast  rechtem  Winkel  in  die 
flache  Unterseite  übergeht,  hat  schon  P.  de  Loňol,  dem  ein  sehr  bedeutendes  Vergleichsmaterial 
zur  Verfügung  stand,  aufmerksam  gemacht.  In  seiner  Echinologie  Hélvetique  JI.  p.  322  schildert  er  den 
Ambitus  dieser  Art  wie  folgt :  ^Poiirtozir  rarement  arrondi,  le  plus  souvent  tranchant,  et  foi-mant  avec 
la  base  un  angle  presque  droit." 


41 

Oberseite  viel  massiger  und  wird  am  Hinterende  von  einer  elliptischen,  perpendiculaeren 
Fläche  abgeschnitten.  Die  Unterseite  ist  sehr  flach,  vor  dem  Peristom  zu  beiden  Seiten  der 
vorderen  Furche  wulstig.  Am  Hinterrande  des  letzteren  beginnt  ein  nach  hinten  an  Breite 
zunehmender,  etwa  mit  fünf  alternirenden  Höckei-n  versehener,  über  das  unpaarige  Inter- 
ambulacrum  bis  zum  abgestutzten  Hinterende  reichender  Wulst.  Die  grösste  Höhe  der  Schale 
fällt  mit  dem  Scheitel  zusammen. 

Der  Scheitel  liegt  ziemlich  weit  vor  der  Mitte  der  Schale. 

Das  unpaarige  Amhulacrum  besteht  aus  sehr  feinen,  rundlichen,  schief  gelegenen 
Poren.  Die  Paare  sind  anfangs  dicht,  entfernen  sich  jedoch  desto  mehr  von  einander,  je  mehr 
sie  der  vorderen  Ausfurchung  genähert  sind.  Die  paarigen  Ambulacra  sind  fast  gerade,  ihre 
vorderen  Porenstreifen  jedoch  etwas  schmäler  als  die  hinteren.  Die  etwas  divergirenden  Poren 
sind  desto  kleiner  und  weiter  von  einander  entfernt,  je  mehr  sie  gegen  den  Ambitus  vorrücken. 

Peristom  eingedi'ückt,  querelliptisch  und  zweilippig,  vorne  gerundet,  und  am  Ende 
des  ersten  Drittels  der  Schalenlänge  angebracht. 

Periprokt  oval,  am  Oberende  einer  elliptischen  Analfurche  gelegen.  Letztere  wird  an 
ihrem  Unterende  von  zwei,  nicht  stark  markirten  Protuberanzen  begrenzt. 

Die  übrigen  Schalenelemente  konnten,  da  nur  Steinkerne  vorhanden  sind,  nicht 
näher  beobachtet  werden. 

Maasse  des  in  Fig.  9  abgebildeten  Exemplares:  Länge  50  mm..  Breite  47  mm., 
Höhe  23  mm. 

Vorkommen.  Selten  in  den  Conglomeratschichten  von  Přemyschlan  und  Cičowitz  bei  Prag 

Ausserhalb  Böhmens  kommt  die  Art  in  der  Schiceiz  (daselbst  nach  de  Loriol,  *)  bereits 
im  Albien)  in  England,*'^)  Frankreich.^  im  Grünsande  von  Essen  an  der  Ruhr,  im  Unter- 
quader von  Rippien  und  Welschhufa  in  Sachsen,  ***)  ferner  bei  Tournay  in  Belgien  vor.  In 
Polen  soll  die  Art  nach  St.  Zareczny,  im  Gebiete  von  Krakau  und  zwar  bei  Sudol  entdeckt 
worden  sein. 


10.    I^emiaster   d.epress"u.s  Novák   1882. 
Taf.  L    Fig.  1. 

1882.     Hemiaster  depressus  Novák,  Sitzungsb.  k.  böhm.  Gesell,  d.  Wiss. 

Die  ziemlich  kleine,  ovale  Schale  dieser  Art  ist  etwas  länger  als  breit,  vorne  er- 
weitert, hinten  etwas  verschmälert  und  gerade  abgestutzt.  Ihre  grösste  Breite  fällt  vor  die 
Mitte,  die  grösste  Höhe  zwischen  den  Scheitel  und  den  Hinterrand  der  Schale.  Die  Oherseüe 
ist  ziemlich  flach,  nach  vorne  geneigt  und  niedergedrückt,  nach  hinten  in  Folge  des  wulstig 
hervori-agenden  unpaarigen  Interambulacrum  ziemlich  erhöht.  Der  Ausschnitt  des  unpaarigen 
Ambulacrum  ist  wohl  breit,  aber  schwach  markirt. 


*)  Echinologie  Helvétique  11.  partie  p.  330. 
**)  Wright,  Cretaceous  Echinodermata  p.  316. 
***)  Geinitz,  Elbthalgebirge  I.  p.  84. 


42 

Die  Unterseite  ist  stärker  gewölbt  als  die  Oberseite,  vor  dem  Peristom  und  zu 
beiden  Seiten  des  Plastrums  etwas  eingedrückt.  Der  Umfang  ist  gerundet. 

Der  Scheitel  liegt  hinter  der  Mitte  der  Schale.  Die  denselben  zusammensetzenden 
Täfelchen  sind  jedoch  nicht  erhalten. 

Das  unpaarige  Ambulacrum  ist  viel  länger  und  etwas  schmäler  als  eines  des  vorderen 
Paares.  Die  Porenpaare  sind  weit  von  einander  entfernt  und  liegen  in  kleinen,  rundlichen 
Grübchen.  Die  Poren*)  desselben  Paares  sind  durch  kleine,  längliche,  gegen  den  Scheitel 
convergirende  Höckerchen  von  einander  getrennt.  Die  beiden  Fühlergänge  dieses  Ambulacrums 
sind  untereinander  fast  parallel.  Das  Zwischenporenfeld  ist  doppelt  so  breit,  als  jeder  der 
Fühlergänge.  Das  ganze  Fühlerfeld  liegt  in  einer  schmalen,  nicht  sehr  tiefen  Furche,  die  sich 
nach  vorne  derart  verliert,  dass  der  Ausschnitt  des  Vorderrandes  kaum  wahrnehmbar  wird. 

Die  paarigen  Fühlerfelder  liegen  ebenfalls  in  schwach  ausgehöhlten  Furchen  und  sind 
ungleich.  Die  vorderen  längeren  zählen  14,  die  hinteren,  viel  kürzeren  bloss  11  Porenpaare. 
Die  Porenstreifen  des  vorderen  paarigen  Fühlerfeldes  sind  ebenfalls  ungleich,  indem  der  vor- 
dere Porenstreifen  bedeutend  schmäler  ist  als  der  hintere.  Ersterer  ist  S-förmig  gekrümmt 
und  besteht  aus  kleinen  rundlich-ovalen  Porenpaaren.  Letzterer  ist  doppelt  so  breit  als  der 
erstere.  Seine  Poren  sind  gleich,  querliegend  und  gegen  einander  zugespitzt.  Das  Mittelfeld 
ist  kaum  breiter  als  der  vordere  Streifen.  Die  ebenfalls  blattförmigen,  hinteren  paarigen  Am- 
bulacra  sind  oval  und  bestehen  aus  ziemlich  gleichmässig  entwickelten  Porenstreifen.  Jeder 
derselben  besteht  aus  quer-ovalen,  gegen  einander  zugespitzten  Poren,  von  denen  die  der 
äusseren  Reihe  kaum  merklich  stärker  entwickelt  sind  als  die  der  beiden  inneren.  Das  Mittel- 
feld ist  etwas  schmäler  als  jeder  der  beiden  Streifen. 

Das  Peristom  liegt  im  ersten  Drittel  der  ganzen  Länge.  Es  ist  queroval,  zweilippig, 
die  hintere  Lippe  etwas  nach  vorne  vorspringend. 

Die  Lage  und  Form  des  Periproktes  konnte  nicht  beobachtet  werden. 

Die  Warzen  sind  klein,  gekerbt  und  von  einem  schmalen,  glatten  Hofe  umgeben.  Die 
der  Unterseite  sind  etwas  gröber  als  die  der  Oberseite,  und  zeigen  deutlich  durchbohrte  Ge- 
lenkfortsätze. Die  Zwischenräume  sind  mit  kleinen,  dicht  gedrängten  Körnchen  bedeckt, 
zwischen  welche  sich  einzelne,  grössere  Höckerchen  einschieben. 

Das  Peripetalhand  konnte  wegen  des  ungünstigen  Erhaltungszustandes  nur  stellen- 
weise beobachtet  werden.  (Taf.  IH.  Fig.  1  g). 

Maasse.  Das  abgebildete  Exemplar  ist  20  mm.  lang,  seine  grösste  Breite  beträgt  18 
mm.,  die  Höhe  12  mm. 

Vorkommen.  Das  einzige,  bekannte  Exemplar  ist  dem  cenomanen  Kalkmergel  von 
Zhyslav  bei  Caslau  entnommen. 

Vergleicliung. 

Die  beschriebene  Art  nähert  sich  in  Folge  ihrer  verkürzten,  ovalen  hinteren  Peta 
loidien   dem  im  Cenoman  von  Le  Mans  (Sarthe)   vorkommenden  Hemiaster  similis  d'Orb.**) 


♦)  Da  die  die  Poren  tragenden  Grübchen  dieses  Ambulacrums  mit  Kalkmasse  ausgefüllt  sind,  konnten  sie 

auch  nicht  beobachtet  werden,  und  sind  desswegen  in  Fig.  1  d)  Taf.  in.  nicht  dargestellt  worden. 
**)  Verg.  Pal.  frang.  Ters.  crét.  Vol.  VI.  pag.  229.  PL  874.  und  Cotteau  Echinides  de  la  Sarthe  PI  XXXV 
Fig.  6—8  sowie  PI.  LXn  Fig.  8— 11. 


43 

Dieser  ist  an  ilen  beiden  Enden,  besonders  aber  am  hinteren,  viel  spitzer  gerundet  und  be- 
deutend höher.  Auch  sind  die  vorderen,  paarigen  Ambulacra  im  Vergleich  zu  den  hinteren 
viel  länger  als  bei  der  eben  beschriebenen  Art. 

Der  Unterschied  zwischen  dem  vorderen  und  hinteren  Porenstreifen  des  vordei-en 
paarigen  Arabulacrum  ist  übrigens  nicht  so  auffallend  wie  bei  der  böhmischen  Art. 

Audi  die  beiden  turonen  Formen  Hemiaster  Leymeriei  Desor*)  und  H.  nudens**\ 
Desor,  können  aus  denselben  Gründen  mit  der  neuen  Art  nicht  verwechselt  werden. 

Sie  könnte  wegen  ihrer  grösseren  Breite  und  geringeren  rlöhe  nur  noch  mit  dem 
nach  Geinitz''"**)  im  unteren  Quadersandstein  von  Tyssa  in  Böhmen  voi'kommenden  H.  Ceno- 
manensis  Cotteau  verwechselt  werden.  Durch  die  Form  ihrer  Fühlerfelder  ist  sie  aber  auch 
von  dieser  Form  leicht  zu  unterscheiden. 


*)  Vergl.  Cotteau  Echinides  de  la  Sarte  PI.  XXXIX. 
**)  Ibid.  PI.  XXXIX  und  PI.  LH. 
***)  Elbthalgebirge  I.  p.  86. 


6* 


Bemerkung-. 


Nach  Beendigung  der  zur  vorliegenden  Abliandlung  nöthigen 
Zeichnungen  ist  auf  Taf.  III.  etwas  freier  Raum  unausgefüllt 
geblieben.  Diesen  Raum  benutzte  ich  zum  Ausführen  einiger  Ab- 
bildungen des  erst  kürzlich  im  böhmischen  Cenoman  entdeckten 
regulaeren  Echiniden  C  o  d  i  o  p  s  i  s  doma  Desm.,  dessen  Be- 
schreibung in  einem  der  nächsten   Hefte   gegeben  werden  soll. 


Erklaerung  der  Tafeln. 


Fig.  1.    Hemiaster  depressus  Nov. 

Aus  dem  unteren  Plaener  von  Zhyslav.  a)  Oberansicht,  h)  Seitenansicht,  c)  Unter- 
ansicht, d)  Porenstreifen  vergrössert,  e)  drei  Täfelchen  des  vord.  paarigen  Fühlerfeldes  vergrössert 
f)  vergrösserte  Warzen  der  vorderen  Gegend  der  Unterseite,  g)  vergrösserte  Partie  des  Peri- 
petalbandes,  nebst  einigen  Warzen  der  Oberseite. 

Fig.  2.  Echinoconus  sp. 

Mangelhaft  erhaltenes  Exemplar  von  Eamajk.  a)  von  oben,  h)  von  unten,  c)  von 
hinten,  d)  einige  stark  vergrösserte  Warzen  der  Unterseite. 

Fig.  3.    Holaster  laevis  de  Luc  sp. 

Aus  dem  Unteren  Plaener  von  Kuttenherg.  a)  Oberansicht,  l)  Unteransicht,  c)  Seiten- 
ansicht, d)  Vorderansicht. 

Fig.  4.    Oatopygus  Albensis  Gein. 

Ein  niedriges  Exemplar  ohne  Schale  von  Korycan.   a)  Seitenansicht,  i)  Hinteransicht. 

Fig.  5.    Desgleichen. 

Steinkern  eines  hochgewölbten  Exemplar's  Ebendaher,  a)  Oberansicht,  l)  Unteransicht, 

c)  Seitenansicht,  cZ)  Hinteransicht. 

Fig.  6.    Pyrina  Krejčii  Nov. 

Aus  dem  unt.  Plaener  von  Zbyslav.    a)  von  oben,    h)  von  unten,    c)  von  der  Seite, 

d)  von  hinten. 

Fig.  7.    Desgleichen. 
Ebendaher,  a)  von  oben,  h)  von  unten,  c)  von  der  Seite,  d)  von  hinten. 

Fig.  8.    Desgleichen. 

Ebendaher  mit  theilweise  erhaltener  Schale  a)  Oberansicht)  h)  Unteransicht,  c)  Hinter- 
ansicht, d)  vergrössertes  Stück  des  vord.  paarigen  Fühler-  und  Zwischenfühlerfeldes,  e)  stark 
vergrössertes  Schalenstück  der  Oberseite. 


46 


Fig.  9.    Holaster  suborbicularis  Ag. 
Steinkern  aus   den  Conglomeratschichten  von  Přemyschlan.  d)  Oberansicht,  V)  ünter- 
ansicM,  c)  Seitenansicht,  d)  Vorderansicht,  e)  Hinteransicht. 

{Die  sämmtUchen  Originale  in  der  Sammlung  des  böhm.  Landesmvseum  zu  Prag.) 


l-^rel   II. 

Fig.  1.    Pygurus  lampas  da  la  Beche. 

Steinkern  aus  dem  unteren  Quader  von  Panhratz.  a)  von  oben,  h)  von  unten,  c)  von 
der  Seite,  d)  von  vorn.  (Sammlung  des  h.  k.  Hofmuseums  zu  Wien.) 

Fig.  2.    Pyrina  megastoma  Nov. 

Steinkern  eines  kleinen  Exemplares  von  Kamajk  bei  Caslau.  a)  Oberansicht,  h)  ünter- 
ansicht,  c)  Seitenansicht,  d)  Hinteransicht.  {Sammlung  des  höhn.  Museum.) 

Fig.  3.    Desgleichen. 

Ebendaher.  Ausgewachsenes  Exemplar  mit  theilweise  erhaltener  Schale,  a)  Oberansicht, 
b)  Unteransicht,  c)  Seitenansicht,  d)  Hinteransicht,  e)  Einige  Warzen  vergrössert.  {SammUmg 
des  böhm.  Museum.) 

Fig.  4.    Pygaster  sp. 

Steinkern  mit  unvollständigem  Hinterrande.  Schale  theilweise  erhalten.  Aus  den  Con- 
glomeratschichten von  Přemyschlan.  a)  von  oben,  b)  Querschnitt,  c)  Scheitel  vergrössert,  d)  einige 
Täfelchen  des  hinteren  paarigen  Fühler-  und  Zwischenfühlerfeldes  vergrössert.  e)  Warze  stark 
vergrössert.  (Sammlung  d.  k.  k.  böhm.   Universität.) 


Teir©!    III. 

Fig.  1.  Pyrina  Des  Moulinsi  d'Arch. 
Junges  Exemplar  mit  theilweise  erhaltener  Schale  von  Kamajk  bei  Caslau.  a)  von 
oben,  b)  von  unten,  c)  von  der  Seite,  d)  von  hinten,  e)  Bruchstück  des  Scheitels  nebst  einem 
Theile  seiner  Umgebung  vergrössert,  f)  schwach  vergrössertes  Stück  des  vorderen  paarigen, 
Ambulacral-  und  Interambulacralfeldes.  In  der  Mitte  der  Felder  eine  schmale,  warzenlose 
Zone,  g)  Stark  vergrösserte  Partie  desselben  Fühlerfeldes,  nebst  einem  Theile  der  beiderseits 
angrenzenden  Interambulacra. 

Fig.  2.    Desgleichen. 

Kleines  Exemplar    mit  Schale,  aus  einer  mit  Kalkmergel  ausgefüllten  Lyditkluft  bei 
Velká  Ves  nächst  Korycan.  a)  von  oben,  b)  von  unten,  c)  von  der  Seite,  d)  von  hinten. 


47 


Fig.  3.    Desgleichen. 


Vergrössertes  Peristom 'und  Porenzonen  eines  nicht  abgebildeten  Exemplares  von  Zlyslav 
bei  Časlau. 

Fig.  4.    Desgleichen. 

Steinlcern  eines  grossen  Exemplares.  Ebendaher,  a)  von  oben,  h)  von  unten,  c)  von  der 
Seite,  d)  von  hinten. 

Fig.  5.    Codiopsis  Doma  Desm.  sp. 
Aus   dem  Exogyrensandstein  von  Holuhüz.    a)  von  oben,    h)  von  unten,   c)  von  der 
Seite,    d)   Partie   eines  Fühler-  und  Zwischenfühlerfeldes  vergrössert.    e)   Vergrösserung  des 
Unterendes  eines  Porenstreifens  in  der  Umgebung  des  Peristoms.    (Sammlung  der  böhmischen 
Universität  zu  Prag.) 

(Die    abgebildeten   Stücke  —  Fig.  5  ausgenommen   —  in  der  Sammlung    des  höhmischen 

Landesmuseums  zu  Prag.) 


O.Movák;  Studien  anböhmKi^eideechinodermen. 


Taf.I. 


0  Novák   ad  nat  deli 


Druck  Farský  Prag. 


Abhandlungen  der  k  böhm.  Gesell,  d.  Wissenschaften  1887 


O.Novák; Studien  an  b ohm  Kreideechmodemen. 


Tain. 


O.Novák  ad  nat.  delin. 


Druck Farslg-  Prag. 


Abhandlungen  der  k.  böhm.  Gesell  d. Wissenschaften  1887 


0. Novák;  Síiidien  an  höhm  Kreideechinodei'inen 


Tailli. 


IS 


á&iiáiiláil 


5? 


0  Novák  ad  riai   delm. 


Di-uck  Farský.  Prag. 


Abhandlungen  der  kböhm  Gesell.  d.Wisserischaiten  1887. 


DIE 


FLACHEN  F*  UND  P. 


VON 


KARL  KÜPPER. 


(Abhandlungen   der  königlichen  böhmischen  Gesellschaft  der   Wissenschaften.  —  VII.  Folge,  II.  Band.) 

(Mathematisch-naturwissenschaftliche  Classe  Nr.  3.) 


PRAG. 

Verlag  der  königl.  böhm.  Gesellschaft  der  Wissenschaften.  —  Druck  von  Dr.  Ed.  Grégr. 

1887. 


I.  Die  Flächen  F*  mit  Doppelkegelschnitt  und  ihre  16  Greraden. 


Der  Gesichtspunct,  den  ich  für  die  Betrachtung  der  Curven  4ter  Ordnung  mit  2  Doppel- 
puncten  und  der  Flächen  F*  mit  einer  Doppellinie  2ten  Grads  A^  im  5.  Bande  dieser  Ab- 
handlungen (VI.  Folge)  aufgestellt  habe,  ergab  sich  naturgemäss  aus  der  Polarentheorie.  Das 
Wesen  dieser  Auffassung  besteht  darin,  dass  eine  F*  als  durch  eine  gewisse  quadratische 
Transformation  in  sich  selbst  übergeführt  erscheint. 

Zum  Verständniss  des  Folgenden  genügt  es,  die  Berechtigung  einer  solchen  Auffassung 
in  Kürze  auf  eine  andere  Weise  darzuthun;  ich  werde  dabei  nur  wenig  von  der  früher  ge- 
brauchten Bezeichnung  abweichen. 

1.  H^  sei  eine  Regelfläche  2ten  Grads,  a  ein  Punct  ausserhalb  derselben,  und  a*  der 
Schnitt  von  H^  mit  der  Polarebene  21  von  ff.  Weist  man  einem  beliebigen  Puncte  r  denjenigen 
Q  ZU,  welcher  auf  ar  liegt  und  von  ?•  durch  die  Fläche  H''  harmonisch  getrennt  wird,  so 
erhält  man  eine  quadratische  Transformation  (rp)  des  Raumes,  deren  Centrum  ff,  deren 
Ordnungslinie  íř*  ist. 

Hierauf  lasse  man  die  Paare  r,  q  den  Ebenen  E  des  Raumes  in  umkehrbar  ein- 
deutiger Weise  also  entsprechen :  Wegen  der  Lage  von  ?•,  q  werden  die  beiden  Kegel,  welche 
aus  diesen  Puncten  die  Linie  a*  projiziren,  sich  in  einem  Kegelschnitt  i-  auf  H'^  durch- 
dringen; die  Ebene  von  6*  ist  dann  E. 

Wenn  nun  umgekehrt  iP  mit  irgend  einer  Ebene  E  in  b''  schneidet,  und  mit  r,  p  die 
Spitzen  der  Kegel  bezeichnet,  welche  durch  a^  und  6^  sich  legen  lassen,  so  fallen  bekanntlich 
r,  Q  auf  einen  Strahl  von  ff  —  der  zu  der  Schnittlinie  E2  conjugirt  in  Bezug  auf  E"  ist  — 
und  es  ist  auch  r  von  q  durch  H'^  harmonisch  getrennt.  Dabei  zeigt  sich,  dass  der  Pol  ff^ 
von  E  in  Bezug  auf  H^  in  Gr  liegt  und  von  ff  durch  r,  q  harmonisch  getrennt  ist. 

Dreht  sich  die  Ebene  E  um  einen  Punct  p,  so  beschreibt  r,  g  eine  Fläche  2ten  Grads 
P'',  welche  durch  a'^  geht,  und  in  Bezug  aufweiche  p,  2  Pol  und  Polare  sind.  Beschreibt  daher 
E  einen  Büschel,  dessen  Axe  die  Gerade  pp^^^e  ist,  so  durchlaufen  r,  q  den  Kegelschnitt  e', 
welchen  die  Flächen  P^,  Fl  noch  ausser  a^  gemein  haben.  Weil  die  Ebene  des  e*  die  Pole 
ff^  der  Ebenen  E  enthält  so  muss  ihr  Pol  in  Bezug  auf  H"^  in  e  sein,  und  weil  diese  Ebene 
durch  ff  geht,  muss  dieser  Pol  auch  auf  £  liegen,  er  ist  somit  der  Schnittpunct  t  von  e,  2. 

Ist  Po  ein  Punct  von  fi*,   so  wird  Fl  der  Kegel,  welcher  a*  aus  Po  projizirt.   Denn 

1* 


ist  b''-  ein  durch  p^  gehender  Kegelschnitt  von  J3^  r  die  Spitze  eines  durch  a^  und  b"^  ge- 
henden Kegels  (r)  so  ist,  rp^  sowohl  Kante  von  (r)  wie  von  PI. 

Stellt  man  sich  demnach  p  auf  der  Geraden  e  variabel  vor,  so  beschreibt  P'^  einen 
l'lächenbüschel  mit  der  Basis  a^,  e'  und  gelangt  p  in  einen  der  Schnittpuncte  p^  von  e,  S'^, 
so  wird  die  Fläche  P^  einer  der  Kegel  PI  sein.  Wir  schliessen  hieraus,  dass  e*  nicht  zer- 
fallen kann,  wenn  e  die  H^  schneidet. 

Berührt  dagegen  e  die  Fläche  íř^  in^^g,  so  zerfällt  e' in  zwei  durch  Po 
gehende  a'^  schneidende  Geraden.  Denn  die  Ebene  e^  ist  nach  dem  eben  Gesagten 
die  Polarebene  von  §  in  Bezug  auf  H-,  sie  geht  durch  Pg  und  schneidet  aus  P;  zwei  Geraden 
Po ")  Po  "'j  welche  die  e-  ausmachen,  diese  Geraden  schneiden  a*  offenbar  in  den  Berührungs- 
puncten  der  von  f  an  a'  möglichen  Tangenten. 

Hervorzuheben  ist: 

Wenn  zwei  Geraden  e^,  e^  sich  schneiden,  so  haben  ej,  el  ein  Punctepaar  r,  g  gemein, 
welches  nämlich  der  Ebene  zugewiesen  ist,  die  den  Bücheln  («i),  (e^)  gemeinsam  ist.  Wenn 
aber  zwei  windschiefe  Geraden  e,  e^  angenommen  werden,  so  können  e,  e^  keinen  gemeinschaft- 
lichen Punct  Í"  haben.  Denn  a  r  müsste  sowohl  e^  als  e^  in  dem  an  r  gepaarten  p  schneiden, 
die  Ebene  B  also  die  zu  »-,  g  gehört,  müsste  sowohl  im  Büschel  (e)  als  (e^)  vorkommen. 

2.  Wir  nehmen  jetzt  irgend  eine  Regelfläche  Q*  an,  die  von  U  in  q"^  geschnitten 
werde.  Die  den  Tangentialebenen  R  von  Q"  entsprechenden  Paare  haben 
alsdann  zum  Ort  eine  Fläche  4ter  Ordnung  F*  mit  der  Doppelcurve  a^ 

Beweis,  e,  e^  seien  zwei  windschiefe  Geraden  der  Q* ;  sie  werden  von  den  Geraden 
der  andern  Schaar  in  homologen  Puncten  p,  2^1  zweier  projectivischen  Gebilde  {p)  n  {p)  ge- 
schnittem.  Diesen  entsprechen  zwei  projectivisch  aufeinander  bezogene  Büschel  (P-)  n  {PI), 
durch  welche  die  F*  erzeugt  wird. 

Nun  gibt  es  8  Geraden  e^ . . .  eg  auf  Q^,  welche  fr'-'  berühren,  von  denen  vier  (die  mit 
unpaaren  Indices)  der  einen,  die  vier  e.^e^e^e^  der  andern  Schaar  angehören.  Jene  liefern  4 
Geradenpaare  der  F*,  etwa  a«,  bß,  cy,  dd,  diese  4  andere  a^^a^,  b^ßj^,  Cjj/j,  cž^ď^,  zwei  Gruppen 
L,  II.  bildend  so,  dass  irgend  ein  Paar  der  einen  Gruppe  von  jedem  der  andern  in  2  Puncten 
r,  Q  geschnitten  wird,  während  eine  Gerade,  aus  I  entnommen  von  den  nicht  mit  ihr  ge- 
paarten in  I  nicht  geschnitten  wird,  wohl  aber  von  vier  Geraden  aus  II. 

Diese  16  Geraden  sind  die  einzigen  auf  F*. 

Beweis,  p^a  sei  eine  Gerade  von  F*,  wobei  «  nuf  a^,  p^  ebenfalls  auf  H^  liege. 
Durchläuft  ein  Punct  ;-  die  p^a,  so  bleibt  auch  p  auf  einer  durch  p^  gehenden  Geraden  Po«) 
und  zugleich  bleibt  g  stets  auf  F*.  Ist  '§  der  Pol  der  Ebene  Pa  aa  in  Bezug  auf  H-;  so 
berührt  ?p°  die  i?*  in  p^  und  es  entsprechen  den  durch  é,p'^  gehenden  Ebenen  E  jene  Paare 
r,  g.  Alle  Paare  der  F*  rühren  aber  von  Tangentialebenen  der  Q}  her,  folglich  muss  p^^  eine 
Gerade  der  Q!^  sein. 

Man  kann  demnach  schliessen: 

Jede  Gerade  a  der  F*  wird  von  fünf  andern  windschiefen  der  16  ge- 
schnitten. 

Welche  Modifikation  dieser  Ausspruch  erleidet,   wenn  die  Flächen  H'^,  Q'^  nicht  un- 


5 

abhängig  von  einander  sind,   wird  später  erörtert  werden;    zunäclist   bildet  er  die  Grundlage 
der  Untersuchung  über: 

Das  gegenseitige  Verhalten  der  16  Geraden. 

3.  Unter  einem  Ger  adenpaar  sind  zwei  sich  schneidende  der  16  zu  verstehen. 

Da  jede  Gerade   von   5  andern    geschnitten    wird,    unter    welchen    kein  Paar  ist,   so 

liegen  niemals  drei  Geraden  in  einer  Ebene,  und  es  existiren =:  40  v e r- 

schiedene  Paare. 

o)  Durch  zwei  windschiefe  Geraden  a,  h  sind  zwei  andere  c,,  d.^  bestimmt,  welche 
sowohl  a  als  auch  h  treffen,  und  deshalb  die  Transversalen  von  a,  h  heissen;  a,  h 
sind  alsdann  die  Transversalen  von  c,,  d^-.  Das  durch  «",  a,  h  mögliche  Hyperbo- 
loid hat  mit  F*  noch  einen  Ort  zweiter  Ordnung  gemein;  durch  einen  Punkt  x  desselben, 
welcher  auf  keiner  der  Linien  a^,  a,  h  liegt,  geht  eine  Transversale  über  a^,  a,  6,  welche, 
da  sie  5  Puncte  mit  F^  gemein  hat,  unter  den  16  sein  muss.  Jener  Ort  zweiter  Ordnung 
besteht  mithin  ans  2  Transversalen  von  a  und  h. 

h)  Wird  noch  eine  Gerade  c  angenommen  windschief  zu  a  und  b,  so  können  diese 
drei  abc  höchstens  eine  und  zwar,  wenn  es  überhaupt  möglich  ist,  nur  eine  der  beiden  q  d^ 
zur  Transversale  haben.  Dies  ist  nun  in  der  That  so,  denn  das  Hyperboloid  abc  hat  mit 
dem  in  a)  benutzten  ausser  a,  b  noch  2  Geraden  gemein,  wovon  die  eine  der  c  auf  dem 
Kegelschnitte  «-  begegnet,  die  andere  somit  5  Puncte  der  F*  enthält.  Diese  letztere  nun 
soll  mit  dj^  bezeichnet  werden,  und  die  beiden  Geraden,  welche  ausser  abc  noch  d^  treffen, 
heissen  ď,  ä^. 

d)  Das  Quadrupel  Q. 

Fasst  man  eine  Gerade  d  auf,  die  zu  a,  b  und  c  windschief  ist,  so  können  vier  solche 
Geraden  höchstens  eine  Transversale  besitzen.  Aus  diesem  Grunde  können  die  vier  auch 
nicht  hyperboloidisch  liegen,  da  unter  dieser  Voraussetzung  die  in  «)  gebrauchte  Schluss- 
weise auf  4  Transversalen  führen  würde.  Sollen  aber  abcd  eine  Transversale  —  unter  den  16  — 
haben,  so  muss  diese  d^  sein,  weil  es  für  abc  keine  zweite  gibt;  dann  muss  d  entweder  mit  ó 
oder  ďj^  einerlei  sein. 

Kann  demnach  eine  zu  «6c  windschiefe,  von  ů,  ó^  verschiedene  Gerade  d  gefunden 
werden,  so  haben  abcd  keine  Transversale  auf  F*.  Eine  solche  d  ist  nun  offenbar  die  Ti'ans- 
versale,  welche  d,  d\  ausser  fZj  noch  besitzen,  denn  würde  sie  z.  B.  a  treffen,  so  hätten  aoa^ 
zwei  Transversalen.  Indem  wir  also  diese  Transversale  mit  d  bezeichnen,  so  haben  abcd  die 
Eigenschaft,  dass  die  Transversalen  von  je  dreien  aus  dieser  Gruppe  mit  der  vierten  wind- 
schief sind,  wir  nennen  abcd  ein  Quadrupel  Q.  Die  hier  auftretenden  4  Transversalen 
seien  mit  Oj,  ^i,  Cj,  á^  bezeichnet,  je  nachdem  sie  beziehlich  windschief  zu  «,  b,  c,  d  sind. 
Da  dann  «,  6,  c,  d  als  Transversalen  von  je  dreien  «,,  ^i,  «i,  d^  erscheinen,  so  liegt  in  letztern 
ein  neuer  Quadrupel  Q^  vor. 

Die  12  von  den  Q  verschiedenen  Geraden  lassen  sich  jetzt  leicht  überblicken :  Da  die 
Transversalen  von  zwei  beliebigen  der  Q  in  Q^  vorkommen,  so  existiert  unter  den  übrigen  8 
keine  Gerade,  welche  mehr  als  eine  der  Q  schneidet.  Nun  wird  a  von  5  Geraden  getroffen, 
von  welchen  6,,  c,,  d^  drei   sind,   bleiben   zwei  a,  «j,    und   diese  müssen  unter  den  8  sein. 


6 

Ebenso  werden  h,  c  beziehlich  von  ß,  /3, ,  y,  y^  und  d,  wie  schon  angenommen  wurde,  von  d,  Ó, 
geschnitten.  Die  hier  aufgezählten  «,  a^,  /3,  jSj  .  .  .  .  sind  sämmtlich  verschieden,  da  keine 
derselben  2  der  Q  schneidet,  und  sie  machen  zusammen  mit  den  Q^  die  12  Geraden  ausser- 
halb Q  aus. 

Es  zeigt  sich,  dass  es  keine  Gerade  gibt,  die  zu  jeder  in  Q  enthaltenen  windschief 
ist.  Weil  aber  a^,  b^,  q,  ^^,  ů^  allein  d  treffen,  so  muss  jede  von  diesen  verschiedene- 
Gerade  entweder  a  oder  l  oder  c  schneiden,  mit  andern  Worten  eine  Gerade,  die  weder  a, 
noch  b  noch  c  schneidet,  muss  unter  den  fünf  d  treffenden  sein.  Man  sieht  sonach,  dass  á, 
<?!,  ďj  die  einzigen  zu  abc  windschief  liegenden  sind.  Da  endlich  weder  ď,  noch  d^  mit  abc 
ein  Quadrupel  liefern,  so  folgt:  Durch  3  beliebige  windschiefe  Geraden  abc  ist  ein 
Quadrupel  Q  r=  abcd,  welches  sie  enthält,  eindeutig  bestimmt. 

Zugleich  ist  alsdann  das  Quadrupel  Q^  der  Transversalen  gegeben,  welches  mit  Q 
ein  Doppel-Quadrupel  QQ^  bildet.  Entnimmt  man  irgend  3  Geraden  diesem  Doppel- 
Quadrupel,  so  sind  sie  nur  dann  zu  je  zwei  windschief,  wenn  sie  zu  Q,  oder  Q^  gehören; 
demnach  muss  ein  Quadrupel,  welches  mit  QQ^  3  Geraden  gemein  hat,  mit  Q  oder  Qj  iden- 
tisch sein. 

Ehe  wir  die  8  ausserhalb  QQi  befindlichen  Geraden  betrachten,  ziehen  wir  daraus, 
dass  d,  ďj^,  dj  die  einzigen  Geraden  sind,  welche  weder  a,  noch  6,  noch  c  schneiden,  eine 
wichtige  Folgerung: 

Sind  gegeben  4  windschiefe  Geraden,  so  bilden  sie  entweder  ein  Quadrupel  (wie  abcd) 
oder  nicht  (abcä,  abcój);  im  ersten  Falle  existiert  keine  zu  allen  4  windschiefe,  im  letztern 
nur  eine  ů^  oder  ď).  Unter  den  16  ist  eine  Gruppe  von  6  windschiefen  Geraden 
unmöglich;  eine  solche  von  5  Geraden  hat  stets  eine  einzige  Transversale. 

Zur  Bestimmung  von  Q  diente  uns  die  Transversale  d^,  sie  lieferte  d,  d^  und  darauf  d 
als  deren  2te  Transversale;  indem  man  der  Reihe  nach  Oj,  b^,  c^  die  EoUe  von  á^  übernehmen 
lässt,  findet  man,  dass  die  8  Geraden  aussei'halb  QQ^  zu  zweien  die  Transversalen  von  a,  a^ ; 
b,b^•,  c,  Cj^;  d,  d^  sind.  Jede  dieser  8  schneidet  also  eine  einzige  von  Q  und 
zugleich  eine  —  die  homologe  —  von  Qj. 

Nun  wird  «  geschnitten  von  a,  a^,  somit  noch  von  drei  Geraden,  welche,  da  «  nicht 
noch  eine  Gerade  von  Q,  und  ebenso  nur  die  «j  aus  Q^  trifft,  unter  den  sechs  ß  ßiyyi^  ^i 
vorkommen  müssen.     Sie  seien  ßiyiu,^. 

«t  kann  aber  keine  dieser  Geraden  treffen,  weil  die  beiden  Transversalen  von  ««, 
in  a  und  %  vorliegen,  und  da  «,  cc^  windschief  sind,  so  bilden  a,  ß^  y^  d^  ein  Quadrupel  Q^'. 

«j,  welche  weder  ß^  noch  yi  noch  á^  trifft,  muss  hiernach  sowohl  von  ß,  als  von  y,  d 
geschnitten  werden ;  und  man  hat  in  aßya  ein  Quadrupel  Q'.  Q'  und  Q^'  liefern  das  Doppel- 
Quadrupel  Q'Q/;  denn  d  ist  windschief  zu  cc,  ß,  y;  muss  mithin  cc^ß^  y^  schneiden. 

Die  12  Geraden  ausserhalb  Q  ordnen  sich  demnach  auf  3  Quadrupeln  an,  von  denen 
zwei  ein  Doppelquadrupel  bilden,  das  andere  Q^  ist.  Es  entsteht  die  Frage,  ob  man  diese  12 
nicht  auf  andere  Weise  auf  drei  Quadrupel  X,  Y,  Z  vertheilen  kann?  Enthielte  X  drei  Ge- 
raden von  Qi,  so  folgte:  X^Q^,  mithin  nach  dem  oben  über  ein  Doppelquadrupel  Bewie- 
senen: YZ=Q'Q^'. 

Wenn  ferner  X  eine  Gerade  etwa  a^  enthält,   so  muss  X  noch  eine  Gerade   mit  Qy 


gemein  haben;  denn  andernfalls  müssten  drei  Geraden  von  X  in  Q'Qi'  vorkommen.  Wären 
diese  in  dem  nämlichen  Theil  des  Doppelquadrupels,  so  wäre  X  identisch  mit  diesem,  könnte 
folglich  «1  nicht  enthalten.  Gehören  die  3  Geraden  zu  verschiedenen  Theilen,  so  sind  sie  nicht 
zu  je  zwei  windschief.  Gesetzt,  X  enthielte  «j,  &i;  dann  muss  Y  oder  Z  die  Geraden  q,  d^ 
enthalten.  Denn  das  Quadrupel,  in  welchem  c^  liegt,  darf  mit  X  keine  Gerade  gemein  haben, 
wenn  die  verlangte  Vertheilung  überhaupt  möglich  sein  soll.  Kommen  nun  q,  d^  in  Y  vor, 
so  darf  Z  aus  dem  eben  angeführten  Grunde  keine  Gerade  von  Q^  enthalten,  folglich  muss  Z 
entweder  Q'  oder  Q/  sein. 

Es  folgt  zugleich:  Wenn  ein  Quadrupel  mit  dem  beliebig  angenommenen 
a,  b^c^  d^  nur  eine  Gerade  a^  gemein  hat,  so  muss  es  auch  eine  Gerade  von 
ab  cd  enthalten,  und  diese  kann  keine  andere  als  a  sein.  In  der  That  hat  jedes 
Quadrupel,  in  welchem  a,  «,  sind,  weder  eine  Gerade  in  Q,  noch  in  Q^,  ausser  a,  a^. 

Nachdem  wir  erwiesen,  dass  entweder 

1)    Z=Q  oder  2)    Z=Q^', 

so  nehme  man  etwa  1)  an. 

Alsdann  gebe  man  X  die  Geraden  a^,  6^.  Zu  diesen  sind  in  Q^'  nur  zwei  windschief, 
nämlich  y^,  ů^ ;  und  diese  liefern  auch  ein  Quadrupel  «i^i^'^i^ :  Denn  die  Transversale  d  — 
über  a^i>jC,  —  schneidet  dj,  oder  was  auf  dasselbe  hinausläuft,  die  Transversale  über  alb^ů^ 
schneidet  c^,  mithin  y^  nicht  und  deshalb  ist  ai&idiJ'i  ein  Quadrupel.  Hiernach  ist  klar,  dass 
F^  Cjrf,  a^/Sj,  und  wie  die  Vertheilung  der  12  Geraden  auf  3  Quadrupel  geschehen  kann 
und  muss. 

4.  Die  Geradenpaare  und  ihre  Anordnung  in  5  Systeme  @. 

a,  a  sei  irgend  einer  der  40  möglichen  Geradenpaare.  Es  gibt  —  ausser  a  —  4  Ge- 
raden, die  a,  und  ebenso  4,  die  «  treffen,  die  übrigbleibenden  6  sind  also  windschief  zu  a  und  a, 

h  sei  eine  dieser  6.  Nach  Abzug  der  beiden  Transversalen  über  h,  a,  der  beiden 
über  b,  a,  bleibt  noch  eine  Gerade  ß,  welche  b  schneidet,  aber  weder  a  noch  a  trifft,  mithin 
zu  jenen  6  gehört.  Man  sieht  hieraus,  dass  durch  ein  Paar  a,  «  drei  andere  b,  ß;  c,y;  d,  d 
bestimmt  sind,  so  dass  von  diesen  4  Paaren  jedes  gegen  die  3  andern  windschief  ist.  Vier 
solche  Paare  bilden  deshalb  eine  unzertrennbare  Gruppe  I. 

Ist  dl  die  Transversale  von  a,  b,  c,  so  muss  d^  entweder  d  oder  d  treffen,  da  die 
zu  d,  d  windschiefen  6  Geraden  mit  d,  d  selbst  die  Gruppe  I  ausmachen.  Indem  wir  d  als 
die  von  d^  geschnittene  Gerade  annehmen,  liefern  nach  3)  abcd  ein  Quadi-upel  Q. 

Analoger  Weise  muss  die  Transversale  ů^  über  ceßy  entweder  Ů,  oder  d  treffen.  Fände 
aber  ersteres  statt,  so  wäre  aßyd  ein  Quadrupel,  welches  mit  Q  die  einzige  d  gemeinschaftlich 
hätte.  Dann  aber  müsste  gemäss  der  in  3)  hervorgehobenen  Folgerung  d^  sich  unter  aßy 
befinden,  was  nicht  möglich  ist,  da  keine  dieser  3  Geraden  zwei  der  abc  schneidet.  Wenn 
somit  dj  und  d  sich  treffen,  so  ist  aßyS  ein  Quadrupel  Q'. 

Ergänzt  nun  Q^  ^  «,  b^c^d^  das  Quadrupel  Q  zum  Doppelquadi-upel,  so  liegen  die 
ausserhalb  QQi  befindlichen  8  Geraden  auf  einem  Doppelquadi'upel.  Von  diesem  muss  mithin  Q' 
der  eine  Bestandtheil  sein;  Q^'  ^  <Xißiyi^i  ist  der  zweite.  Es  ist  aus  3)  klar,  dass  die  Paare 
a^«!,  6)/3i,  c^y^,  d^ó^  eine  neue  Gruppe  II  liefern,  die  man  als  durch  I  schon  gegeben  an- 
sehen kann,  und  insofern  als  Ergänzungsgruppe  von  I  betrachten  wird,  als  I  und  II  sämmt- 


^ 


liehe  16  Geraden  umfassen.  Zwei  solche  Gruppen  bilden  ein  System  ®  von  Paaren.  Auf 
diese  Weise  lassen  sich  alle  40  Paare  in  fünf  verschiedene  Systeme  unterbringen.  Insofern 
eine  bestimmte  der  16  Geraden  mit  5  andern  gepaart  ist,  gibt  sie  Anlass  zu  5  verschie- 
denen Gruppen,  die  jede  in  einem  der  5  Systeme  auftritt. 

5.  Die  5  Kummerschen  Kegel  (ff). 

Die  8  in  einem  ®  vorkommenden  Paare  sind  in  8  Ebenen  enthalten,  - 
welche  alle  durch  denselben  Punct  ff  gehen. 

Der  Beweis  beruht  auf  folgendem  Satze: 

Hat  man  zwei  Büschel  (T^),  {Z^)  von  Flächen  2ten  Grades,  von  welchen  der  eine  die 
Kegelschnitte  a^,  6-,  der  andere  a*,  c*  zur  Basis  hat,  so  enthalten  die  Ebenen  FZ,  auf  welchen 
sich  irgend  zwei  Flächen  T-,  Z"-  durchdringen,  einen  festen  Punct  ff: 

Eine  solche  Ebene  Y^  Z^  schneide  die  Ebene  B  des  h"^  in  der  Geraden  b^  und  die 
Ebene  C  von  c^  in  c^ ;  6  sei  der  Schnittpunct  von  h^c^ ;  er  liegt  auf  der  Schnittlinie  BC. 

Sind  y-,  Z'^  zwei  beliebige  der  Flächen  so,  gehen  Z\,  Z'^  durch  a^  auf  der  Fläche  Y] 
und  durch  c^  ausserhalb  Y\ ;  folglich  schneiden  sich  die  Ebenen  Z.^  Z, ,  ZY^  in  einer  festen 
Geraden  von  (7,  d.  h.  in  c^  ;  also  hat  ZY^  mit  B  eine  durch  ff  gehende  Gerade  h  gemein. 
Die  Flächen  Y\^  Y  gehen  durch  a-  auf  Z  und  durch  &^  ausserhalb  Z;  folglich  müssen  die 
Ebenen  ZY,  ZY^  sich  auf  der  Ebene  B  durchschneiden  also  in  ö,  und  es  geht  YZ  durch  ff. 

Jedes  Paar  der  Gruppe  I  wird  von  jedem  der  II  geschnitten,  daher  liegen  2  Paare 
aus  verschiedenen  Gruppen  stets  auf  einer  durch  a^  gehenden  Fläche  2ten  Grads.  Setzt  man 
demnach  b'^^b,  ß,  c"^  ^  c,  y\  und  nennt  5,  C,  A^^  B^^  C^,  D^  die  Ebenen  der  Paare 
6,  /Í;  c,  y,  fli«!,  etc.;  so  schneieen  sich  dem  Satze  zufolge  diese  6  Ebenen  in  einem  Puncte  ff, 
und  wenn  man  dann  etwa  a,  «;  c?,  ď  die  Rolle  von  6/Í,  cy  zuweist,  so  ergibt  sich  die  oben 
aufgestellte  Behauptung. 

Nach  2.  wurden  die  Paare  b,  ß  ^  6*,  c,  y  :=  c''  durch  2  Geraden  «j,  e^  von  Q'^  ge- 
liefert. Schneidet  eine  variable  Gerade  e  der  Fläche  Q'  diese  e,,  65  in  ?/,  s  und  heissen 
Y^,  Z^  die  diesen  Puucten  zugeordneten  Flächen,  so  sind  diese  in  den  Büscheln  («",  6*), 
{a^,  c*),  und  durchdringen  sich  in  e^  auf  F*,  d.  h.  F'^  wird  durch  diese  projectivisch  auf  ein- 
ander bezogene  Büschel  erzeugt.  Dabei  geht  die  variable  Ebene  E  des  e-  stets  durch  ff,  und 
schneidet  F*  in  einem  zweiten  Kegelschnitt  e;,  welcher  zu  der  Geraden  e^  von  Q^  gehört,  die  e 
auf  der  Ebene  2  —  in  ?  —  triift.  Die  Ebene  E  ist  Polarebene  von  ^  in  Bezug  auf  fi*,  und 
umhüllt  deshalb  einen  Kegel  2ten  Grads  (ff).  Zugleich  berührt  E  die  F*  doppelt,  nämlich  in 
den  Puncten  r,  p,  die  der  Ebene  ee^  ^  R  zugewiesen  sind,  und  sowohl  in  e'^  als  ej  liegen 
müssen. 

Die  5  mit  einer  bestimmten  Geraden  a  gepaarten  liegen  in  5  durch  a 
gehenden  Ebenen,  und  in  jeder  von  diesen  liegt  eine  Spitze  ff  von  einem 
der  F*  doppelt  umschriebenen  Kegel  2ten  Grads. 

Der  Ort  des  Punctes  ?  ist  g'",  der  Schnitt  von  Q-  und  27,  die  Ebene  ee^  ist  Tan- 
gentialebene von  Q^  im  Puncte  f,  also  gehen  diese  Ebenen  ee^  durch  einen  festen  Punct  Z 
den  Pol  von  2  in  Bezug  auf  Q^,  und  ihre  Punctepaare  r,  p  liegen  zugleich  auf  H^  und  der 
Fläche  Z^ :  mithin  auf  einer  Raumcurve  4ter  Ordnung  ff*. 


9 

6.  Der  in  der  vorigen  Nummer  aufgestellte  Satz  über  die  Büschel  (a-,  6"),  («-,  r^) 
führt  unmittelbar  zu  der  Consequenz,  dass  diese  Büschel  auf  jedem  Strahl  des  fixen 
Punctes  ff  identische  Involutionen./  ausschneiden.  Die  D  op  p  elpunctc 
dieser  J  haben  alsdann  zum  Ort  eine  Fläche  2ten  Grades  IP. 

Beweis.  Y]  sei  dem  einen  Büschel  entnommen,  und  werde  von  einer  beliebigen  durch 
ff  gehenden  Ebene  Y  in  y"  geschnitten.  Es  leuchtet  sofort  ein,  dass  die  Flächen  des  Bü- 
schels (a°,  y")  dieselben  j  ausschneiden,  da  eine  solche  j  bestimmt  ist  durch  ein  Paar,  wovon 
der  eine  Punct  ff  ist,   der  andere  in  der  Ebene  von  a-  liegt,   und  durch  ein  zweites  auf  Y'\. 

Wird  hierbei  Y  variabel  gedacht,  so  liegen  die  Spitzen  der  Kegel,  welche  zugleich 
a-  und  y-  enthalten,  auf  einer  Fläche  i?^.  Jeder  Strahl  von  a  durchdringt  R-  in  zwei  Puncten 
r  und  p,  die,  wie  man  sieht,  die  Doppelpuncte  der  auf  diesem  Strahl  auftretenden  ;  sein 
müssen.  Nach  dieser  Vorbemerkung  lässt  sich  zeigen,  dass  die  Tangentialebenen 
der  5  Kegel  (ff)  die  einzigen  Bitangentialebenen  von  F*  sind. 

Gesetzt  B  sei  eine  Bitangential  ebene,  sie  enthält  zwei  Kegelschnitte  von  F*,  etwa  h- 
und  e-;  diese  schneiden  sich  auf  a-  und  überdies  in  2  Puncten  ?•,  p,  den  Berührungspuncten 
von  5,  F*. 

Durch  a',  e"  lege  man  eine  Fläche  Z-,  so  wird  dieselbe  einen  Kegelschnitt  c"  aus  F* 
schneiden,  dessen  Ebene  C  offenbar  vq  enthält  —  als  Schnittpuncte  von  ö^  und  e'.  Mit  Hülfe 
der  hier  aufgestellten  Büschel  («-,  &-),  (a-,  c")  lässt  sich  F*  projectivisch  erzeugen,  und  es 
werden  die  Ebenen,  auf  welchen  sich  homologe  Flächen  Y-,  Z^  durchdringen,  nach  5.  einen 
festen  Punct  ff  der  Geraden  rq  enthalten  und  einen  der  F'^  doppelt  umschriebenen  Kegel  (ff) 
umhüllen.  Um  die  letztere  Aussage  zu  rechtfertigen,  stelle  man  sich  eine  Ebene  F  vor, 
welche  a-  in  cc,  x^^  b-  in  y,  y^,  c"  in  z,  %  schneidet,  dann  sind  in  F  zwei  projectivische 
Kegelschnittbüschel  (xx^  yy^),  {xx^  zz{)  zu  denken,  deren  Erzeugniss  eine  C*  der  F*  sein 
wird.  Alsdann  müssen  die  Geraden,  welche  die  construirten  Punctepaare  der  C*  tragen,  be- 
kanntlich einen  Kegelschnitt  berühren. 

Zieht  man  von  ff  an  alle  Flächen  Y-  oder  Z^  Tangenten,  so  tritt  H"^  als  Ort  ihrer 
Berührungspuncte  auf.  Bestimmt  man  ferner  von  ff  in  Bezug  auf  die  Kegelschnitte  e^,  in 
welchen  F*  von  je  zwei  homologen  Flächen  Y-,  Z-  geschnitten  wird,  die  Polaren,  so  erzeugen 
diese  eine  Regelfläche  S\ ;  denn  die  Polarebenen  von  ff  in  Bezug  auf  die  Y-  und  Z"  drehen 
sich  um  2  feste  Geraden,  und  sind  einander  projectivisch  zugewiesen.  In  jeder  Ebene  durch 
ff  und  e*  befindet  sich  noch  ein  Kegelschnitt  e\  von  F*,  welcher  e-  auf  a"  und  sonst  noch 
in  2  Puncten  )•,  q  schneidet,  deren  Verbindungslinie  durch  ff  geht.  Die  Polaren  von  ff  in 
Bezug  auf  e-  und  e\  treffen  sich  in  ff',  der  von  ff  durch  r,  q  harmonisch  getrennt  ist;  sie 
sind  Geraden  der  S\  von  verschiedenen  Schaaren,  jede  schneidet  H-  in  den  beiden  Puncten, 
wo  sie  respective  e^,  e\  begegnet.  Wenn  es  sich  ereignet,  dass  diese  beiden  Puncte  für  ein  e^ 
Zusammenfallen,  so  existirt  von  ff  an  e-  nur  eine  Tangente,  d.  h.  e-  zerfällt.  Die  Fläche  S"^ 
enthält  aber  acht  Geraden  —  von  jeder  Schaar  4  —  welche  H-  berühren.  Mithin  treten  unter 
den  e-  8  Geradenpaare  auf,  die  in  2  Gruppen  von  4  Paaren  geordnet  sind  derart,  dass  je 
2  Paare  derselben  Gruppe  windschief  sind,  während  jedes  Paar  der  einen  Gruppe  auf  jedem 
der  andern  aufsteht. 


10 

Da  es,  wie  wir  bewiesen  haben,  auf  F*  nur  5  diiferente  Systeme  solcher  Gruppen 
gibt,  so  existiren  auch  keine  andere  doppelt  umschriebenen  Kegel,  als  die  uns  jene  Systeme 
lieferten. 

7.  Zusammenhang  der  5  Kegel: 

"Wir  fanden  (v.  Band  V  der  Abh.)  die  8  Doppeltangenten  einer  C*  in  4  Paare  an- 
geordnet und  bezeichneten  mit  ff,  e',  ff",  ff'"  die  Schnittpuncte  von  je  einem  Paare,  dabei - 
zeigte  sich,  dass  von  ff  4  einfache  Tangenten  an  die  C*  gehen,  deren  Berührungspuncte  wir 
r,  ,T2,r3,T4  nannten.  Die  Paare  gebenüberliegender  Seiten  des  Vierecks  z-^t^t^r^  schneiden  sich 
in  ff',  ff",  ff'".  Legt  man  hiernach  durch  2  der  Puncte,  ff,  ff, ,  ffj,  ffj,  a^  etwa  durch  ff,  ff^  Ebenen, 
se  schneiden  diese  gewisse  C^  aus  F*.  Die  Raumcurve  i*,  welche  H'^  und  S\  gemein  haben, 
wird  durch  eine  solche  Ebene  in  4  Puncten  t^,  t„,  To,  r^  geschnitten,  so  dass  ffr  einfache 
Tangenten  der  C"  sind.  Also  gehen  durch  ff^  die  Verbindungslinien  zweier  Paare  der  vier  t, 
etwa  T^rj,  t^t^.  Dreht  sich  demnach  die  schneidende  Ebene  um  ffffj,  so  erkennt  man,  dass  a^ 
die  Spitze  eines  der  Kegel  2ter  Ordnung  ist,^  welche  die  i*  enthalten.  Ein  Gleiches  gilt  von 
''ai  ^31  '^i\  das  heisst:  ff^,  ffo,  ffj,  ff^  formiren  das  conjugirte  Quadrupel  der 
Flächen  Ä-,  E\  —  die  letztere  Fläche  hiess  in  der  citirten  Abhandlung  des  5.  Bandes  S—, 

Die  Eaumcurven  ff*  (a.  a.  Orte  V.) 

Am  Schluss  der  Nr.  5  ergab  sich,  dass  die  zu  ff  gehörende  ff*  die  Durchdringung 
von  -f*  mit  einer  durch  a"  gehenden  Fläche  Z"  darstellt.  Diese  Z-  ist  der  Ort  der  Paare  ?•,  q 
für  alle  durch  den  Punct  z  gelegten  Ebenen  R,  und  z  ist  der  Pol  von  2  in  Bezug  auf  2^, 
oder  Z''  ist  dem  Kegel  z(a-)  längs  a^  umbeschrieben.  Dieser  Punct  s,  welcher  auch  Pol  von 
2?  in  Bezug  auf  Q-  ist,  hängt  jedoch,  was  seine  Lage  betrifft,  nur  von  F*  selbst  ab. 

Legt  man  nämlich  durch  die  Tangenten  von  a"  je  ein  Paar  Tangentialebenen  an  Q^ 
und  verbindet  deren  Berührungspuncte,  so  muss  jede  solche  Verbindungslinie  durch  z  gehen ; 
d.  h.  z  ist  von  2  durch  ein  solches  Paar  Ebenen  harmonisch  getrennt. 

Wir  haben  schon  früher  bemerkt,  dass  ein  solches  Ebenenpaar  durch  eine  Tangente 
von  «^  gehend,  die  beiden  durch  diese  möglichen  Tangentialebenen  der  F*  für  ihre  beiden 
in  a-  sich  durchsetzenden  Mäntel  sind,  werden  indess  noch  einmal  näher  hierauf  eingehen. 
Die  Bestimmung  des  Punctes  z  ist  demnach  ganz  unabhängig  von  der  Fläche  Q",  und  wir 
können  von  allen  andern  Eaumcurven  ff*,  ffi  etc.  aussagen,  dass  durch  jede  und  a- 
eine  Fläche  2ten  Grads  Z-  bestimmt  ist,  die  dem  Kegel  z{a-)  längs  a-  umbe- 
s  ehr  i  eben  ist. 

Hieraus  folgt  sodann  leicht,  dass  man  irgend  2  der  Piamcurven  ff*,  etwa  ff*,  ff^  als 
Grundcurven  zweier  Büschel  2ten  Grads  annehmen  kann,  um  mittels  derselben  die  F*  pro- 
jectivisch  zu  erzeugen. 

Da  aber  der  Kegel  (ff)  als  Fläche  in  dem  einen  Büschel  auftritt  und  -f*  längs  ff* 
berührt,  so  muss  die  ihm  zugewiesene  Fläche  (p-  im  Büschel  (ff|)  durch  ff*  gehen,  mit  an- 
dern Worten:  je  zwei  der  5  Raum  cur  ven  ff*  liegen  auf  einer  Fläche  2  ten  Grads 

Im  Allgemeinen  ist  ein  Punct  des  a"  Biplanarpunct  von  F*,  doch  sind  auf  a-  4  Uni- 
planarpuncte  (Wendepuncte  bei  Clebsch)  1,  2,  3,  4  auf  a-.  Es  sind  die  Berührungspuncte  der  ge- 
meinschaftlichen Tangenten  von  a"  und  q-\  und  durch  sie  gehen  sämmtliche  Eaumcurven  ff* 
(conf.  Band  V.).  Beachtet  man,  dass  ff*  und  ff*  auf  9-  liegen,  so  ergibt  sich,  dass  ff*,  ff^  sich 


11 

in  4  anderen  Puncten  1'  2'  3'  4'  einer  Ebene  X  treffen  müssen.  Wir  werden  jetzt  zeigen,  dass 
diese  Ebene  X  mit  der  Ebene  S  von  12  3  4  coinzidirt,  dass  demnach  1'  2'  3'  4'  unendlich 
nahe  der  Gruppe  12  34  sind. 

Durch  einen  Kegelschnitt  K"-  des  Büschels  (12  3  4)  und  <y*,  g\  lassen  sich  2  Flächen 
2ten  Grads  resp.  i/»",  i>'\  legen;  variirt  dabei  jener  Kegelschnitt  Ä"",  so  erhält  man  zwei  pro- 
jectivisch  aufeinander  bezogene  Büschel  {i>-)  "7^  (S>\)-  Das  Erzeugniss  dieser  Büschel  besteht 
offenbar  aus  Z,  ferner  einer  Ebene  X  durch  1'2'3'4'  —  indem  rp",  ri)\  ausser  K-  noch  einen 
Kegelschnitt  K],  der  1'2'3'4  enthält,  gemein  haben  —  endlich  aus  der  den  Büscheln  gemein- 
samen Fläche  (p-.  Nun  muss  X  der  2  aus  dem  Grunde  unendlich  nahe  liegen,  weil  bei  der 
Annahme  a-^K^  man  statt  i^*  die  Z*,  statt  il>\  die  Z\  erhält,  zwei  Flächen,  welche  nach 
dem  Obigen  den  Kegel  za^  längs  a-  berühren,  sich  also  in  zwei  zusammenfallenden  Kegel- 
schnitten a-,  a\  durchdringen,  von  denen  a\  in  X  fällt.  Wir  schliessen  demnach,  dass  je 
zwei  der  Curven  ff*  sich  in  den  4  Uniplanarpuncten  der  F*  berühren.  Auch 
bemerkt  man,  dass  zwei  homologe  Flächen  i\)-,  il>'\  sich  längs  K"^  berühren  müssen. 

8.  Die  Curven  g*  gehören  zu  einer  oo*  Schaar  von  Curven  s*,  längs 
welchen  F*  von  Flächen  F^  berührt  wird. 

Man  kann,  wie  gesagt,  F*  projectivisch  durch  2  Büschel  von  F-  erzeugen,  wovon  der 
eine  ß*  zur  Basis  hat,  der  andere  irgend  eine  der  4  andern  at.  Wenn  daher  Fl  beliebig 
durch  G*  gelegt  wird,  so  schneidet  sie  aus  F*  noch  s^,  so  dass  auch  durch  .s*  und  et  eine  F- 
geht.  Somit  hat  man  auch  in  ö*,  s*  die  Basen  zweier  zur  Erzeugung  der  F*  dienlichen  Büschel. 
Weil  aber  in  dem  einen  die  Fläche  Fl  selbst  ist,  so  folgt  wie  unter  7.,  dass  der  Fl  im  andern 
eine  Fläche  homolog  sein  muss,  die  F*  längs  s*  berührt. 

Die  Raumcurve  a*  gehört  ferner  zu  einer  oo*  Schaar  von  Curven 
4ter  Ordnung  der  F*,  welche  sämmtlich  aus  ß  durch  Kegel  2'™  Grades  pro- 
jlzirt  werden  und  längs  welcher  F*  von  einer  Fl  mit  2  Doppelpuncten  be- 
rührt wird. 

i?o  sei  eine  Ebene,  welche  aus  Q",  H"^  die  Kegelschnitte  p-,  pl  schneidet,  r^,  Qq  seien 
die  Spitzen  der  beiden  Kegel,  welche  n^,  pl  in  einander  projizii-en.  Die  Flächen  P-,  welche 
den  Puncten p  von  p'''  zugewiesen  sind,  gehen  alle  durch  r^,  q^.  und  werden  von  einer  F\ 
eingehüllt,  die  a^  zur  Doppellinie,  í-q,  q^  zu  Doppelpuncten  hat. 

Jedem  Puncto  p  von  p-  entspricht  P-,  welche  durch  die  Kegelschnitte  e-,  e\  von  F* 
geht,  die  den  in  jj  sich  schneidenden  Geraden  e,  e^  von  Q-  entspi-echen.  Aber  je  zwei  Flächen 
P;,  PI  schneiden  sich  in  einem  der  Geraden  pj  Pa  entsprechenden  Kegelschnitt  fc-,  dessen 
Ebene  Ä" die  Polarebene  des  Durchstosspunctes  von  PxP^  und  Z  ist  in  Bezug  auf  íř";  daher 
liegen  »-q,  Qo  in  ^-  Berührt  PiP^  den  p*  etwa  in  pi,  so  wird  fcj  die  Schnittlinie  zweier  un- 
endlich nahen  in  PI  vereinigten  Flächen.  Der  Ort  von  kl  ist  sodann  die  Enveloppe  der  P"; 
er  ist  leicht  projectivisch  zu  ermitteln.  Zu  dem  Ende  nehme  man  zwei  feste  Tangenten  von  p* 
an  I,  II  und  schneide  sie  in  ty,  t^  durch  eine  variable  Tangente.  Wenn  die  den  I,  II  ent- 
sprechenden Kegelschnitte  &',  kl  sind,  so  wird  die  Fläche  Tl  dem  Büschel  (a-,  fcj),  Tl  dem 
Büschel  (a-,  kl)  angehören,  und  T^,  Tl  durchdringen  sich  in  fc^,  welcher  der  Geraden  t^  t„ 
entspricht.  Da  nun  (TD  -j^  (Tl),  so  beschreibt  fc^  eine  Fläche  PJ,  wie  sie  vorher  näher  definirt 
wurde.    Jede  P*  berührt  PJ  längs  fc-,  welche  der  Tangente  von  p"  im  Puncte  jj  entspricht. 

2* 


12 

Diese  Tangente  liegt  in  der  Ebene  ee^,  der  das  Paar  r,  g  zugewiesen  ist.  Mitliin  fällt  r,  p 
auf  k-,  und  da  e\  e\  durch  r  und  p  gehen,  aber  auch  auf  P^  liegen,  so  berührt  P-  die  P* 
in  r,  p.  Durchläuft  endlich  p  die  i>-,  so  dreht  sich  die  Ebene  ee^  um  einen  festen  Punct  j, 
den  Pol  von  R^  in  Bezug  auf  Q^  folglich  ist  der  Ort  des  Paares  r,  p  die  Raumcurve  4'"  Ord- 
nung, in  welcher  die  durch  a-  gehende  3"-  die  P*  noch  durchdringt. 

Um  das  Verständniss  des  Vorstehenden  möglichst  unabhängig  von  einer  früheren  Ent-  _ 
Wickelung  zu  machen,  möge  die  Bestimmung  der  Tangentialebenen  von  P*  in  den  gepaarten 
Puncten  r,  q  gegeben  werden,  r,  q  sei  erhalten  durch  die  Ebene  P  ^  eej  —  welche  die  Ge- 
raden e,  ßi  von  Q2  bestimmen.  —  Die  P-  für  den  Schnittpunkt  p  von  e,  e^  schneidet  aus  P* 
die  Linien  e^  e[,  auf  welchen  r  und  q  liegt,  und  berührt  P*  in  r,  q.  Es  handelt  sich  daher 
um  die  Tangentialebenen  von  P^. 

Trifft  e  die  Ä'  in  Po.Pq,  so  sind  dies  nach  1.  die  Spitzen  zweier  zugleich  durch  n",  e^ 
gehenden  Kegel,  folglich  fällt  der  Pol  von  E  in  Bezug  auf  P^  in  die  Gerade  e,  etwa  nach  i) ; 
ebenso  liegt  der  Pol  von  E^  —  in  welcher  Ebene  e\  ist  —  auf  e^  in  p^.  Daher  sind  »-pp,,  pppi  die 
gesuchten  Tangentialebenen.  Was  die  Lage  der  Puncto  p,  pi  gegen  p  betrifft,  so  ist  leicht  darzu- 
thun,  dass  p  von  p  durch  p,  p'  harmonisch  getrennt  wird,  und  dass  demzufolge  pp^  einerlei  ist 
mit  der  Polare  ven  p  in  Bezug  auf  die  in  der  Ebene  ee^  aus  H^  geschnittene  Linie  2'^°  Grades. 
Jene  harmonische  Trennung  bedeutet  aber,  dass  p,  p  zu  der  Involution  j  gehören,  die  vom 
Büschel  (P^)  =  (a^,  e^)  auf  ^'p  bestimmt  wird.  Diese  j  hat  zu  Doppelpuncten  die  Kegelspitzen 
Po-,  Pa'i  ßines  ihrer  Paare  besteht  aus  den  Puncten  a,  e,  der  Ebenen  2?,  P;  ein  zweites  liegt 
auf  P"-.  Weil  wegen  der  Definition  von  p,  p  das  in  P^  liegende  Paar  der  j  sowohl  p  von  a, 
als  p  von  e  harmonisch  trennt,  so  hat  man  in  p,  p  wiederum  ein  Paar  von  j,  wie  man  sofort 
sieht,  wenn  man  durch  Projection  die  j  auf  einen  Kegelschnitt  überträgt. 

Durch  Anwendung  unserer  Construction  zeigt  sich  der  biplanare  Charakter  eines  Doppel- 
punctes  X  von  a^:  Das  Paar  r,  p,  von  welchem  x  der  eine  Punct  ist,  befindet  sich  auf  dem 
Strahl  6x  und  die  Ebene  P,  von  welcher  es  herrührt,  muss  die  S  in  der  zu  ex  in  Bezug 
auf  fi'  conjugirten  Geraden  schneiden,  und  Tangentialebene  von  Q^  sein.  Die  Conjugirte  zu  sx 
ist  die  Tangente  xt  von  a^,  und  durch  xt  gehen  zwei  Tangentialebenen  der  Q*,  die  als  R 
auftreten.  Berührt  eine  dieser  P  in  ^  die  Q*  und  schneidet  sie  H-  in  fc^,  so  wäre  die  Polare 
von  p  in  Bezug  auf  fc^  mit  x  durch  eine  Ebene  zu  verbinden,  wodurch  offenbar  die  benutzte 
R  selbst  entsteht. 

Verlegt  man  x  in  einen  der  Puncto  1,  2,  3,  4,  wo  die  Tangente  von  a^  ebenfalls  Q* 
berührt,  so  erhält  man  nur  eine  P,  die  Tangentialebene  des  Kegels  z{a").  (v.  7.). 

Wir  fanden  (6.)  eine  Eegelfläche  2^\  als  Ort  des  Punctes  <?',  der  von  2  durch  ein 
variabeles  Paar  r,  p  der  P*  harmonisch  getrennt  wird.  Sie  ist  gemäss  der  einleitenden  Be- 
trachtung die  Polarfigur  von  Q^  in  Bezug  auf  IT-  und  schneidet  BP  in  i*,  auf  welcher  die 
Berührungspuncte  aller  einfachen  von  a  an  P*  möglichen  Tangenten  liegen.  Diese  t*  hat 
8  P  u  n  c  t  e  ^  mit  Q^  gemein,  d  u  r  ch  w  e  1  ch  e  die  8  Geraden  e^. . .  e^  von  Q*  gehen, 
die  zur  Bestimmung  der  16  Geraden  von  P*  führten. 

Indess  wird  es  für  die  Folge  von  Nutzen  sein,  die  acht  e  auf  eine  neue  Art  zu  be- 
stimmen, und  zwar,  sie  durch  eine  Hülfsfläche  direkt  aus  Q-  zu  schneiden: 
J7^,  Q^  durchdringen  sich  in  einer  Raumcurve  P',  deren  Tangentenfläche  —  8'"  Ordnung  — 


13 


Q*  iu  der  doppelt  zu  zählenden  R*  und  einem  Ort  S'"  Ordnung  schneidet,  welcher,  wie  leicht 
zu  begreifen,  in  die  e  zerfällt. 

9.  Die  F,f  mit  /  Doppelpuncten  Z),  und  ihre  Geraden. 

o)  Wenn  H-,  Q-  sich  in  einem  Puncte  öi  berühren,  so  wird*)  D,  Doppelpunct  von  FJ, 
natürlich  auch  Doppelpunct  der  R*,  deren  Tangentenfläche  jetzt  6*"  Ordnung  ist.  Letztere 
schneidet  Q-  iu  4  Geraden  e,  die  paarweise  verschiedenen  Schaaren  angehören,  und  der  adop- 
tirten  Bezeichnungsweise  conform  e^,  e. ;  e^,  e^  heissen  mögen.  Sie  liefern  4  Ger  aden- 
paare der  Fl:  c,  y;  c/,  d;  q,  y,  ;  d^,  ö^,  welche  ein  Doppelquadrupel  bilden. 

Zum  Beweise  beziehe  ich  mich  auf  Fig.  1.,  zu  deren  Motiviruug  die  2.  Anmerkung 
dient.  Man  erkennt  als  Transversale  der  3  windschiefen  cc^d  die  Gerade  y^,  zu  der  ebenso 
wie  zu  jenen  á^  allein  windschief  liegt.    Folglich  ist  cqdd^  ein  Quadrupel   und    dieses  wird 

dd^yy^ 

Ermittelung  der  andern  4  Paare: 

Durch  D^  gehen  2  Geraden  Cj,  e^  der  Q"  und  berühren  hier  H-.  Jede  derselben  ver- 
tritt auch  die  ihr  unendlich  nahe  (benachbarte),  be- 
ziehlich  «3,  e^.  Denn  jede  Ebene  durch  e^  schneidet  R* 
in  zwei  Puncten,  Q-  in  zwei  durch  dieselben  gehenden 
Geraden,  die  beide  sich  mit  e,  vereinigen,  wenn  die 
um  e,  sich  drehende  Ebene  e^  aufnimmt.  Während  nun 


durch   dd^yy^^  zum  Doppelquadrupel 


ergänzt. 


e,2  das  Paar  a^,  «^  liefert,  gibt  die  benachbarte  e^  ein 
windschiefes  h^,  /3j,  wobei  a^  unendlich  nahe  bei  h^,  «^ 
bei  /3|  zu  denken  ist.  Ebenso  erhält  man  durch  c,  und 
die  ihr  benachbarte  e^  die  Paare  «,  « ;  h,  ß  in  analoger 
Disposition. 

Die  beiden  Transversalen  von  a,  ß  sind  in  ij,  «,, 
die  von  b,  a  in  «j  ß^  gegeben,  und  entsprechend  liegen  in  «,  ß  und  6,  a  die  Transversalen 


*)  Anmerkung  1.  Zur  Erläuterung  mag  an  dieser  Stelle  Folgendes  dienen:  Zur  Construction  des 
Schnittes  C*  von  F*  mit  einer  beliebig  durch  o  gelegten  Ebene  (S  verfahre  man  also:  e  sei  der  Pol 
von  6  in  Bezug  auf  H'^ ;  die  durch  e  gehenden  Tangentialebenen  i?  der  Q-  liefern  die  in  E  befindlichen, 
auf  C''  fallenden  Paare  r.  p.  Sei  Tť^  die  Schnittlinie  von  ®,  H\  welche  auf  a'  die  Puncte  x,  j:  habe. 
Alsdann  kann  man  die  fraglichen  r,  q  durch  Benützung  der  Tracen  in  (S  der  durch  c  gedachten  R  finden. 
Diese  umhüllen  einen  Kegelschnitt  ql  und  man  erlangt  ein  Paar  r,  p,  indem  aus  x,  j  die  Puncte 
projizirt,  welche  irgend  eine  Tangente  von  gj  mit  k-  gemein  hat  —  als  Schnittpuncte  der  Projizi- 
renden.  — 

Auf  einer  Geraden  durch  x,  welche  h-  in  y  schneidet,  treten  nur  2  Puncte  »•  auf,  entspre- 
chend den  von  y  an  fyf  möglichen  Tangeuten,  wobei  die  Paarlinge  $  auf  yy  fallen  müssen.  Daraus 
folgt,  dass  X  und  x  Doppelpuncte  der  C*  sind. 

Wenn  H-,  Q-  sich  in  D^  berühren,  so  dass  für  jede  durch  cD,  gehende  (S  der  Pol  c  in 
die  gemeinschaftliche  Tangentialebene  der  Flächen  B-,  Q-  fällt,  so  berühren  sich  auch  ql,  h'  in  D,. 
Bestimmt  man  sodann  die  auf  xß^  —  oder  jD,  —  vorkommenden  r  der  C'%  so  zeigt  sich,  dass  diese 
beiden  Puncte  in  D^  coincidiven,  weil  die  beiden  von  B^  —  als  y  angesehen  —  an  gj  möglichen 
Tangenten  zu  einer  einzigen  vereinigt  sind.  Folglich  haben  xDi  und  ^D^  je  zwei  in  D^  zusammen- 
fallende Puncte  mit  F*  gemein,  und  alle  Schnitte  dieser  Fläche  mit  den  durch  aD^  denkbaren 
Ebenen  ®  bekommen  in  D,  einen  Doppelpunct. 


14 

resp.  von  &i,  «^  und  «j,  ß^  vor.  Aber  jede  der  hier  auftretenden  vier  durch  D^  gehenden 
Geraden  zählt  für  zwei,  weshalb  man  sie  binäre  nennen  kann,  um  sie  von  den  zuerst  ge- 
fundenen 8,  den  unären  zu  unterscheiden.  Es  wird  nicht  überflüssig  sein,  anzugeben, 
welche  Transversalen  zwei  nicht  im  nämlichen  Quadrupel  liegende  unäre  Geraden  haben, 
z.  B.  c,  d.  Es  sind  dies  offenbar  a^  und  &^,  das  heisst  zwei  benachbarte  oder  eine  binäre. 
Ebenso  haben  c^,  cžj;  d,  y;  á^,  y^  je  zwei  benachbarte  Transversalen,  resp.  in  den  binären 
(«,  &);  («Í,  ßi);  («,  ß)-    (Vergl.  Nr.  14.)  *) 

b)  Berühren  sich  H'\  Q-  in  D^,  Z)„,  so  werden  diese  Puncte  Doppel- 
puncte  der  F^. 

Es  sind  2  Fälle  zu  unterscheiden : 

Erstens.  R*  besteht  aus  2  Linien  2*"  Ordnung  und  in  Q-  liegt  keine  Tangente 
von  R*.  Durch  D^  aber  (ebenso  durch  D^)  gehen  2  Geraden  ej,  e^  der  Q^,  sie  liefern  2  Paar 
durch  i),  gehende  binäre  Geraden  von  Ft.  So  treten  im  Ganzen  8  binäre  Geraden  auf,  welche 
die  16  umfassen. 

Diese  Fl  ist  wie  die  unter  8.  behandelte  die  Enveloppe  von  ao'  Flächen  P-:  Eine 
Ebene  F  durch  Dy,D^  gelegt,  schneidet  F^  in  einer  C*  mit  4  Doppelpuncten,  d.  h.  in  zwei 
durch  Z),  Z)„  Kegelschnitten  &'•',  e",  die  sich  noch  auf  «^  treffen.  Durch  a^,  e^  lege  man  eine 
beliebige  Fläche  ZI ,  welche  aus  Fl  die  Linie  c''  schneidet,  c'^  geht  dann  durch  D^  D^  und 
hat  auch  mit  a^  zwei  Puncte  gemein.  In  «',  ö'* ;  a^,  c"  liegen  jetzt  die  Grundcurven  zweier 
Büschel  (7^),  (2^)  vor.  Schneidet  eine  FJ  ausser  «*,  6-  noch  y^  aus  i^!,  so  hat  y"^  zwei  Punkte 
mit  a=,  und  2  Puncte  mit  c^  gemein;  mithin  wird  eine  Z;,  die  noch  einen  Punct  von?/'  auf- 
nimmt, die  «/*  ganz  enthalten.  Somit  lässt  sich  Fl  projectivisch  durch  die  Büschel  (F^),  (Z-) 
erzeugen.  Aber  man  kann  zur  projectivischen  Erzeugung  auch  die  Büschel  (a-,  y-),  (a^,  c") 
wählen,  denn  die  Yl  geht  durch  6^,  und  offenbar  liegen  «-,  &^,  c-  auf  einer  Fläche  2'"  Ordnung. 
Heisst  diese  ZI,  als  im  Büschel  (a-,  c^)  befindlich,  so  entspricht  sie  der  Yl  in  der  projecti- 
vischen Beziehung.  Nun  geht  aber  eine  andere  ZI  des  Büschels  (a-,  c")  durch  y^ ;  und  dieser 
muss  eine  Yl  entsprechen,  die  längs  y-  die  Fl  berührt.  Jede  Y'^  des  Büschels 
(a^,  &^)  schneidet  hiernach  aus  Fl  eine  ?/-  aus,  längs  welcher  Fl  von  einer  bestimmten  Fläche 
gteu  ßrades  berührt  wird. 


*)  Anmerkung  2.  Entnimmt  man  der  in  Nr.  4  construirten  allgemeinen  Gnippe  I  zwei  beliebige  Paare 
a,  a-  b,  ß,  so  erkennt  man  darin  4  Combinationen  von  je  2  windschiefen  Geraden.  Man  erhält  dem- 
nach eben  so  viele  Combinationen  von  je  zwei  Transversalen.  Es  ist  klar,  dass  die  8  Transversalen 
sämmtlich  verschieden  sind,  und  dass  keine  derselben  in  der  Gruppe  I  vorkommt.  Mit  anderen 
Worten,  die  Geraden  der  Gruppe  11  sind  selbst  die  Transversalen.  Wenn  daher  o,,  a^;  6,,  ft  zwei 
Paare  von  II  sind,  so  hat  man  in  ihnen  4  der  gedachten  Transversalen.  Nun  sind  c,,  d^  die  2  wind- 
schiefen Transversaleu  von  a,  b;  yj,  ij  die  der  Combination  k,  ß.  Folglich  müssen  in  der  Theil- 
gruppe  a^,  íř, ,-  6j,  jS,  noch  2  Combinationen  windschiefer  Transversaleu  sein.  Setzt  man  voraus, 
dass  eine  dieser  Combinationen  den  windschiefen  a,  b  angehört,  so  muss  die  andere  zu  a,  ß  gehören. 
Will  man  daher  durch  Zeichnung  die  vorliegenden  Paare  wiedergeben,  so  kann  man  a,  a  beliebig 
annehmen,  auf  diesen  die  Paare  a,ai  =  xy,  b^ß^  =  jt)  beliebig  aufsetzen,  wobei  a;,  j  auf  a,  y,  tj  auf  a 
stehen  mögen.  Alsdann  muss  6,  ß  so  gezeichnet  werden,  dass  seine  Geraden  zugleich  auf  x,  y  und 
auf  y,  \)  stehen.  Wenn  dann  b  die  x  trifft,  so  muss  6  auch  j,  nicht  aber  ^  schneiden,  weil  im  letztern 
Falle/?  auf  y,  y  stände,  und  keine  der  Combinationen  aus  x^y^  würde  2  Transversalen  zweier  wind- 
schiefen der  Paare  a,  a;  b,ß  liefern  können. 


15 

Zweitens.  E*  besteht  aus  dei-  Geraden  A  A  "nd  einer  durch  D^  u.  D„  gehenden  K^: 
Die  TangentenHäche  der  Ä*  ist  4'"  Ordnung  und  hat  mit  Q*  die  doppelt  gezahlte  iž' 
und  noch  zwei  Geraden  ťji  ^4  gemein. 

Diese  ergeben  2  Paar  unäre  Gei'aden.  Durch  D^  geht  eine  von  A-^2  verschiedene 
Gerade  e,  der  Q",  sie  liefert  zwei  binäre  Geraden  durch  Di,  ebenso  verhält  es  sich  bei  D^. 
Wendet  man  endlich  a.ufD^D„,  welche  H*  in  jedem  ihrer  Puncte  berührt,  unsere  Construction  (1.) 
an,  so  ist  zu  beachten,  dass  -DjDj  die  Ebene  2^  in  ^^  auf  «^  trifft,  dass  demnach  die  beiden 
an  a*  von  to  zu  ziehenden  Tangenten  zusammenfallen  —  ihre  Berührungspuncte  in  to  selbst 
liegen.  —  Es  fallen  mithin  die  beiden  binären  Geraden,  welche  DiD„  liefert,  mit  ihr  zusammen, 
und  es  liegen  die  Geraden  der  Fl  vor  in  2  Paar  binären  ^  8,  der  quaternären  D^D^  h=  4 
und  4  unären  Geraden. 

c)  Berühren  sich  H'^,  Q*  in  3  Puncten  Z>,,  D^,  D^  und  besteht  E*  aus  den  Geraden 
D^D^,D^D„^  nebst  einem  Kegelschnitt  E"^  durch  D^D„^  so  geht  durch  D^n.D^  noch  je  eine 
Gerade  e  der  Q*,  wodurch  man  2  Paar  binäre  Geraden  bekommt.  Durch  D^  gehen  dann  noch 
die  quaternären  D^D-^,  D3D1,  und  ausserdem  hat  Fl  keine  Gerade. 

d)  Berühren  sich  iP,  Q^  in  4  Puncten  Z),  so  hat  Fl  nur  die  vier  quaternären  Geraden 
AA,    AA,   AA,   D,D,. 

Weil  eine  quaternäre  Gerade  &  stets  den  Flächen  Ä"  und  Q^  gemeinsam  ist,  so  liegt 
der  Pol  «?'  jeder  durch  ■9'  gehenden  Ebene  in  Bezug  auf  H''  auf  9;  und  es  ist  &  ein  Bestand- 
theil  von  t*  (8.).  Hieraus  folgt,  dass  eine  Gerade,  die  von  g  nach  irgend  einem  Puncte  von  ■9' 
gezogen  wird,  hier  die  F*  berühren  muss,  und  dass  i*  im  Falle  c)  aus  2  Geraden  und  einem 
Kegelschnitt,  bei  d)  aus  4  Geraden  besteht. 

e)  Die  Kegelfläche  F^^  mit  Doppelkegelschnitt. 

Berühren  sich  ii",  Q-  längs  á,  welche  die  in  2?  liegenden  Curven  a^  g*  von  H'',  Q' 
im  nämlichen  Puncte  d  durchdringt,  so  nehme  man  ^  beliebig  auf  q"  an.  Die  Gerade  e  der  Q^, 
welche  durch  ^  geht,  schneidet  d  in  Po,  die  beiden  Tangenten,  die  sich  von  ř  an  a''  ziehen 
lassen,  berühren  a"  in  et,  «.  Dadurch  ergeben  sich  2  Geraden  p^a,  p^cc  der  -F^  in  der  Polar- 
ebene apf^a  von  g  in  Bezug  auf  H-.  In  jedem  Puncte  von  d  treffen  sich  daher  2  Geraden, 
deren  Ebene  einen  Kegel  2'^"  Grads  einhüllt,  nämlich  die  Polarfigur  von  q"  in  Bezug  auf  íř'. 
Legt  man  ferner  durch  d  irgend  eine  Ebene  F,  welche  a^  noch  in  a  schneidet,  zieht  hier  die 
Tangente  an  a'^,  die  2  Puncte  ?,,  ^2  von  q"  enthält,  so  liefern  die  zugehörigen  e^,  e,  zwei 
Paare  von  Geraden,  von  welchen  je  eine  Gerade  durch  «  geht,  beide  aber  in  F  sein  werden. 


IL  F^  und  ihre  27  (jeraden. 

10.  Es  werde  vorausgesetzt,  dass  Q'^  die  Ebene  2  im  Puncte  q  berührt,  dass  somit  q" 
aus  zwei  Geraden  e,  e,  der  Q'^  besteht.  Bedeutet  E  eine  variabele  Tangentialebene  von  Q*; 
r,  Q  das  ihr  zugewiesene  Paar  auf  einem  Strahl  von  0,  ď  den  Pol  von  E  in  Bezug  auf  H-, 
so  ist  r  von  q  harmonisch  getrennt  einmal  durch  ff,  <?',  sodann  durch  die  JE".  Hiernach  ist 
auf  jeder  durch  ß  gehenden  Geraden  r,  q  bestimmt,  wenn  0'  bekannt  ist.  Der  Ort  von  0'  ist 


16 

aber  die  Polarfigur  £1  von  Q^  in  Bezug  auf  H\   die   im  vorliegenden  Falle  durch  ff,   den 
Pol  von  2  geht. 

Nimmt  man  die  Raumcurve  i*,  in  welcher  W^,  2\  sich  durchsetzen,  als  Basis  eines 
Flächenbüschels  {(p")  an,  so  sieht  man  sogleich,  dass  die  Puncte  r,  p  auf  einem  Strahl  von  a 
die  Doppelpuncte  der  von  (gj-)  auf  diesem  Strahle  bestimmten  Involution  sind,  weil  H'^  und  S\ 
in  diesem  Büschel  sind.  Also  ist  der  Ort  von  r,  q  einerlei  mit  dem  Orte  für  die  Berührungs- 
puncte  der  von  e  an  die  y-  möglichen  Tangenten,  d.  h.  mit  dem  Erzeugniss  F^  des  Büschels 
(9-)  und  dem  dazu  projectivischen  Büschel  der  Polarebenen  von  0  in  Bezug  auf  die  einzelnen  9^. 
Die  Axe  des  letztgenannten  Büschels  wird  dann  eine  Gerade  der  F^;  sie  ist  die  Schnittlinie 
von  2  — .  Polarebene  von  a  bezüglich  H^  —  und  der  Tangentialebene  von  2\  im  Puncte  g, 
somit  die  Polare  q  von  q  in  Bezug  auf  a^.  F^  enthält  ferner  a-  —  ais  Schnitt  von  2,  IP 
und  die  beiden  Geraden  ?,  A  der  Sl,  die  sich  in  ß  schneiden,  und  in  der 
eben  erwähnten  Tangentialebene  diese'r  Fläche  liegen. 

AWe  aiif  F'^  denkbaren  Geraden  ordnen  sich  naturgemäss  in  2  Kategorien:  Ä)  solche, 
welche  «^  treffen,  B)  solche,  welche  auf  q  stehen.  Jener  gibt  es  16,  die  nach  Nr.  2  bestimmt 
werden.  "Was  die  in  der  Abtheilung  B)  befindlichen  Geraden  betrifft,  so  kann  in  einer  durch  q 
gelegten  Ebene  E  nur  dann  eine  solche  vorkommen,  wenn  der  Kegelschnitt,  den  E  mit  der 
ihr  entsprechenden  q)"^  gemein  hat,  zerfällt.  Damit  dies  geschehe,  muss  entweder  Berührung 
stattfinden  zwischen  E  und  9-,  oder  <p-  muss  eine  Kegelfläche  sein.  Soll  ersteres  sein,  so  muss 
der  Pol  a  von  E  bezüglich  9-  auf  dieser  Fläche  liegen,  d.  h.  (p"-  muss  die  durch  g  gehende 
E\  sein,  und  es  ergeben  sich  die  Geraden  l,  K\  was  die  zweite  Möglichkeit  angeht,  so  exi- 
stiren  im  Büschel  (g)^)  —  oder  durch  t*  —  vier  und  nur  4  Kegel,  deren  Spitzen  (nach  7.) 
^1)  <'2)  ''3)  0^4  sind.  Mithin  geht  durch  jeden  dieser  Puncte  ein  Geradepaar  (resp.  Zj,  Aj;  Zo,  A,; 
etc.)  und  ausser  den  5  Paaren  Z,  A ;  1, ,  Aj  etc.  gibt  es  keine  Gerade  der  i^,  welche  q  trifft ; 
F^  enthält  daher  im  Ganzen  27  Geraden. 

11.  Arrangement  der  27. 

Zunächst  ist  zu  bemerken,  dass  keine   Gerade   der  Abtheilung   B  2  der  Kegelspitzen 
G  enthält;  da  sonst  in  der  durch  sie  und  q  gehenden  Ebene  4  Geraden  liegen  würden. 

Die  16  A  denken   wir  in  die  5  Systeme  ©  (v.  4.)  angeordnet,    oder,    was  auf  eins 

hinausläuft,  in  zwei  Doppelquadrupel  v''  i  ^  j  \\     a^  s  \ 

Versteht  man  unter  «,  «  irgend  ein  Paar,  so  liegt  in  seiner  Ebene  3t  noch  eine 
Gerade  von  F',  die  weder  q  ist,  noch  unter  der  A;  mithin  eine  der  B  sein  muss,  z.  B.  l^. 
Die  Ebenen  S,  S,  S),  der  drei  Paare  &,  /3 ;  c,  y,  d,  d  die  mit  a,  a  die  Gruppe  I  constituiren, 
gehen  ebenso  wie  31  durch  6^ .  Da  aber  die  Gerade,  in  welcher  3(  von  einer  der  drei  anderen 
Ebenen  geschnitten  wird  —  als  Transversale  von  4  Geraden  —  auf  F^  liegt,  so  muss  sie  l^ 
sein,  d.  h.  die  Ger  adenpaare  einer  Gruppe  in  A  werden  von  einer  Geraden 
der  Abtheilung  B  geschnitten.  In  dem  System  @,,  welches  die  Gruppe  I  enthält,  be- 
findet sich  die  Gruppe  II:  a^a^^  b-^ß^  etc.  die  4  zugehörigen  Ebenen  3ii,  S^  etc.  müssen  sich 
entweder  in  l^  oder  in  A^  durchschneiden.  Wäre  l^  die  Schnittlinie,  so  könnte  das  Paar  Oj,  «^ 
nicht  wie  es  sein  muss  auf  jedem  Paar  der  Gruppe  I  stehen;  mithin  ist  A^  die  Schnitt- 
linie. — 


17 

Jede  der  10  Gruppen  hat  demnach  eine  der  Geraden  B  zur  Transversale,  und  es 
leuchtet  ein,  dass  man  auf  diese  Weise  alle  10  Geraden  B  erhält.  Jede  l  wird  somit  ge- 
troffen von  q,  X  und  4  Geradenpaaren  aus  A.  Sie  kann  aber  von  keiner  ferneren  Geraden 
geschnitten  werden.  Denn  wäre  m  eine  solche,  so  gehörte  sie  nothwendig  in  die  Abtheilung 
A,  und  in  der  Ebene  Im  wäre  noch  eine  zweite  j*  der  A.  Durch  ?)i,  jí  wäre  sodann  eine  der 
10  Gruppen  bestimmt;  diese  wurden  aber  alle  berücksichtigt. 

Fassen  wir  endlich  eine  Gerade  a  von  A  auf:  Sie  ist  mit  5  Geraden  derselben 
Abtheilung  gepaart,  die  zu  je  2  windschief  sind;  also  wird  a  noch  von  5  verschiedenen  zu 
je  zwei  windschiefen  von  B  geschnitten.  Wenn  etwa  a  von  l  geschnitten  wird,  so  kann  sie 
nicht  auch  von  K  geschnitten  werden,  da  sonst  «,  Ž,  A,  q  in  einer  Ebene  lägen,  folglich  wiid 
a  von  5  Geraden  B  getroffen,  von  den  übrigen  nicht.  Damit  ist  dargethan,  dass  jede 
der  27  von  fünf  und  nur  fünf  Paaren  geschnitten  wird. 

Unter  q  werde  eine  willkührliche  der  27  verstanden;  die  übrigen  2Q  sind  in  2  Ab- 
theilungen A\  B'  zu  denken,  von  welchen  B'  die  5  auf  q  stehenden  Paare  |3i  .,  ^j  . .  pj  uni- 
fasst.  Es  entsteht  die  Frage,  ob  den  16  Geraden  in  A'  auch  die  Eigenschaften  zuzusprechen 
sind,  welche  den  eben  betrachteten  A  zukommen,  und  es  wird  diese  Frage  bejaht 
werden  müssen,  wenn  nachgelesen  ist,  dass  eine  Jede  der  16  von  fünf  windschiefen  in  A' 
geschnitten  wird;  denn  auf  dieser  Eigenschaft  allein  beruhte  die  Untersuchung  I. 

Den  erforderlichen  Nachweis  liefern  wir  dadurch,  dass  wir  die  Geraden  A'  mit  Hülfe 
der  als  gegeben  angesehenen  B'  also  construiren  : 

Sind  pi  . . .  p4  irgend  vier  Paare  aus  J5',  >«,  ,«  das  noch  fehlende  Paar,  so  entnehme 
man  jenen  vier  zu  je  zwei  windschiefe  Gerade.  Da  dieselben  die  Transversale  q  haben,  so 
liefern  sie  noch  eine,  *)  und  diese  wird  auf  F^  liegen,  sowie  zu  den  A'  gehöi-en. 

Wendet  man  dies  Verfahren  so  oft  an,  als  es  die  Paare  pi ^4  gestatten,  nämlich 

2'*:=16mal,  so  erhält  man  sämratliche  .4',  weil  nicht  die  nämliche  Gerade  zweimal  auftreten 
kann,  da  sie  bei  dieser  Unterstellung  wie  leicht  zu  sehen,  in  der  Ebene  irgend  eines  der  4 
Paare  enthalten  wäre,  was  nicht  möglich  ist.  Nun  wird  die  Gerade  m  ausser  von  q,  ft  noch 
von  8  Geraden  der  A'  getroffen,  ft  von  den  8  andern. 

Daraus  folgt,  dass  jede  der  construirten  Geraden  f  ü  n  f  windschiefen  der  B'  begegnet, 
und  da  sie  q  nicht  trifft,  ebenso  keine  der  fünf  anderen  aus  .B',  im  Ganzen  doch  von  10 
Geraden  getroffen  wird,  so  müssen  unter  diesen  10  fünf  windschiefe  der  Abtheilung  A'  sein. 
Erwägt  man,  dass  q  von  Keiner  der  A'  getroffen  wird,  so  kann  man  sagen: 

Je  zwei  windschiefe  der  27  haben  fünf  Transversalen  unter  ihnen. 

Für  die  16  Geraden  A'  gelten  sonach  ohne  Weiteres  die  in  Nro  3  u.  4  entwickelten 
Beziehungen.    Umfasst  man  alle  27,  so  existiren,  weil  jede  mit  10  andern  gepaart  ist 

— \ —  rr  135  verschiedene  Paare. 
2 

Ist  a,  «  ein  solches,  so  liegt  in  seiner  Ebene  31  noch  die  Gerade  l.  Es  gibt  nun  noch 

8  Gerade,  welche  a  treffen,    «  nicht,  8  andere,  welche  «,  nicht  aber  a  treffen;    die  übrigen 


*)  Selbstverständlicti  ist,  dass  4  windschiefe  Gerade  der  F^  nicht  hyperboloidisch  liegen  können. 

3 


18 

27  —  16  —  3  =  8  Geraden  x  sind  daher  windschief  sowohl  zu  a  als  zu  «.  Da  auf  l  ausser 
dem  Paar  a,  «  noch  4  Paare  stehen,  deren  Geraden  weder  a,  noch  «  treffen,  so  sind  diese 
die  acht  as;  d.  h. : 

Jedes  Paar  a,  «  bestimmt  eine  einzige  Gruppe  von  5  Paaren,  unter 
welchen  a,  «  vorkommt.  Die  Ebenen  dieser  Paare  schneiden  sich  in  einer 
bestimmten  der  27  Geraden  —  in  Z  —  Die  135  Paare   vertheilen  sich  somit- 

in  -^  :=  27  verschiedene  Gruppen,  welche  einerlei  mit  denjenigen  sind,  die 

auf  je  einer  der  27  stehen. 

12.  a,  &,  c  seien  drei  windschiefe  der  27 ;  einer  derselben  etwa  c  weisen  wir  die  Rolle 
der  q  zu,  dann  fallen  a,  6  in  die  Abtheilung  A'.  Dieselben  haben,  wie  eben  gesehen,  5  Trans- 
versalen, von  welchen  (nach  3,  d)  zwei  in  A'  sich  befinden,  folglich  sind  die  3  andern  in  B'. 
d.  h.  Drei  windschiefe  der  27  haben  drei  Transversalen  unter  ihnen. 

Wie  viele  Geraden  gibt  es,  die  keine  der  3  angenommenen  schneiden. 

Ausser  den  3  Transversalen  hat  jede  der  Gombinationen  a&,  ac^  bc  noch  2,  ferner 
wird  a  auschliesslich  noch  von  10 — 3 — 4  =  3  Geraden  geschnitten,  und  gleiches  gilt  für  h,  c. 
Demnach  bleiben  27—3  .  3—3  . 2 — 3—3  =  6,  von  welchen  jede  zu  a,  b  und  c  windschief  ist. 

Vier  windschiefe  a,  6,  c,  d  besitzen  2  Transversalen  ij,  t^  also  können  5  windschiefe 
a,b,c,d,e  höchstens  2  Transversalen  haben.  Wenn  wir  der  e  die  Rolle  von  q  übertragen, 
so  dass  a,  b,  c,  d  unter  den  A'  sind,  so  werden  diese  4  entweder  ein  Quadrupel  Q  bilden 
oder  nicht. 

á)  Wenn  ersteres  stattfindet,  so  liegt  von  den  beiden  Transversalen  i^,  t^  (nach  3  d) 
keine  in  der  Abtheilung  A',  also  treffen  beide  e.  Alsdann  gibt  es  in  A'  keine  zn  ab  cd  wind- 
schiefe, weil  aber  die  in  B'  enthaltenen  auf  e  stehen,  so  existirt  unter  den  27  über- 
haupt keine,  die  windschief  zu  abcde  wäre. 

Wird  umgekehrt  angenommen,  dass  die  5  windschiefen  Geraden  2  Transversalen 
haben,  so  können  ab  cd  keine  Transversale  unter  den  A'  besitzen,  folglich  bilden  sie  unter 
diesen  ein  Quadrupel,  und  es  muss  jede  der  22  Geraden  wenigstens  einer  der 
fünf  begegnen. 

b)  ab  cd  ist  kein  Quadrupel,  und  es  werde  abc  durch  b  zu  einem  Quadrupel  abcb. 
Von  den  Transversalen  ž^,  t^  der  ab  cd  gehört  alsdann  eine  etwa  ť^  unter  die  ^',  während  i^ 
auf  e  steht.  Hier  haben  somit  abcde  die  einzige  Transversale  t^.  Ferner  wird  t^  von  «, 
b,  c,  d  und  noch  einer  Geraden  /  aus  A'  getroffen,  und  es  sind  d,  /,  b  die  einzigen  gegen 
a,  b  und  c  windschiefen  der  A'  fv.  3.  d,  wo  statt  d,  /,  b  beziehlich  <i,  ď, ,  d  steht). 

Mithin  sind  dies  auch  die  einzigen  zu  abce  windschiefen ;  b  aber  schneidet  d,  dagegen 
schneiden  d,  f  einander  nicht.  Das  heisst:  Es  existirt  nur  eine  einzige  Gerade/, 
welche  keiner  der  abcde  begegnet. 

Es  ist  damit  bewiesen,  dass  mehr  als  6  windschiefe  unter  den  27  überhaupt  nicht 
denkbar  sind,  und  dass,  wenn  abcdef  sechs  zu  je  2  windschiefe  Gerade  sind,  d.  i. 
eine  Geradensechs  bilden,  je  5  derselben  eine  und  nur  eine  Transversale 
besitzen. 


19 

Fünf  windschiefe  Gerade  haben,  wie  aus  dem  Vorstehenden  erhellt, 
wenigstens  eine  Transversale.  Gehören  5  solche  Gerade  der  Abtheilung  A'  an,  so 
haben  sie  nur  eine  Transversale:  Nämlich  —  nach  3.  er  —  haben  sie  eine  einzige  Trans- 
versale unter  den  A\  wäre  eine  zweite  m  möglich,  so  müsste  dieselbe  zu  den  10  auf  e  ste- 
henden Geraden  B'  gehören.  Auf  m  stehen  ausser  e  und  der  ji  in  der  Ebene  ein  nur  noch 
4  Paare  von  Geraden  aus  A'\  also  trifft  m  nur  4  windschiefe  Gerade  dieser  Abtheilung. 

Will  man  sich  deshalb  eine  Geradensechs  verschaffen,  so  braucht 
man  nur  zu  e  irgend  5  windschiefe  der  Abtheilung  A'  zu  fügen.  Es  ist  zweck- 
mässig, die  Geraden  einer  Sechs  mit  «,,  «o  .  .  .  a^  zu  bezeichnen,  unter  (a)  soll  ihre  Ge- 
sammtheit  ausgedrückt  werden.  Je  5  a  haben  eine  einzige  Transversale  &,  nämlich  6,-,  wo  i 
diejenige  der  Zahlen  1,  ...  6  ist,  die  bei  den  fünf  angenommenen  «  nicht  als  Index  ver- 
wendet wurde.  Je  zwei  h  sind  hiernach  die  beiden  Transversalen  einer  bestimmten  Combi- 
nation  von  vier  a,  folglich  windschief,  und  die  h  liefern  eine  zweite  Sechs  (5). 

Die  12  Geraden  a,  h  heissen  nach  Schläffli  eine  Doppelsechs,  für  welche  das  Zeichen 
{ah)  stehen  mag.  Aus  der  Construction  von  (a6)  geht  hervor,  dass  «j  Transversale  über  die 
fünf  6  ist,  denen  der  Index  i  fehlt,  dass  also  («6)  durch  ein  und  dasselbe  Verfahren  erlangt 
wird,  man  mag  von  den  a  oder  den  6  ausgehen. 

Wie  schon  bemerkt,  hat  jede  Combination  von  vier  a  ihre  beiden  Transversalen  in  (b) 
und  vice  versa.  Ebenso  hat  jede  Combination  von  drei  a  ihre  3  Transversalen  in  (&) ;  da- 
gegen hat  eine  beliebige  Combination  von  zwei  «  fünf  Transversalen  (Nr.  11),  wovon  in  (6) 
nur  4  vorliegen. 

Also  entspricht  jedem  Zweier  «;,  «*  der  a  eine  bestimmte,  nicht  in  {lib)  befindliche 
Gerade  «,-,  *;  und  es  sind  die  15  auf  diese  Weise  gefundenen  «,,  t  von  einander  verschieden, 
weil  sonst  eine  derselben  mindestens  drei  a  träfe,  also  in  (b)  wäre,  was  ausgeschlossen  wurde. 
Durch  «i.  k  sind  demgemäss  sämmtliche  15,  ausserhalb  («6)  liegende  Geraden  der  F^  reprä- 
sentirt;  sie  sind  aber  offenbar  auch  durch  das  Zeichen  \  4  darstellbar,  wenn  man  darunter 
die  nicht  in  (a)  vorkommende  Transversale  von  6,,  &*  begreift. 

Auf  eine  positive  Bestimmung  von  a,,  *  kommt  man  sogleich,  wenn  man  bedenkt,  dass 
die  Paare  «,-,  6*;  aj.,  6,-  von  der  Schnittlinie  ihrer  Ebenen  getroffen  werden,  dass  diese  somit 
eine  der  27  ist,  auch  weder  unter  (a)  noch  (i)  vorkommt,  weil  (a)  nur  windschiefe  zu  «;,  (b) 
nur  windschiefe  zu  6,  enthält.  Man  wird  zugleich  gewahr,  dass  «;.  *,  &!,  *  die  nämliche  Gerade 
bezeichnen,  für  welche  man  kurz  ih  setzen  kann.  Behält  4  seinen  Werth,  während  k  die  von 
i  verschiedenen  annimmt,  so  erhält  man  in  den  ili  die  5  (windschiefen)  Transversalen  über  «<,  6,- 

Zu  einer  ik  gibt  es  überhaupt  —  wie  zu  jeder  Geraden  —  16  windschiefe.  Als 
Ti'ansversale  von  a,-,  a*  kann  ih  keine  der  andern  a  treffen,  da  sie  dann  in  (6)  wäre,  ebenso, 
wird  ih  von  keiner  der  vier  h  geschnitten,  die  weder  den  Index  «,  noch  fc  haben.  Sodann 
ist  ik  windschief  zu  jeder  andern  ifc,  die  mit  ihr  einen  gemeinsamen  Index  hat,  d.  h.  zu 
8  neuen  Geraden.    Hiemit  sind  die  16  erschöpft,  welche  ik  nicht  treffen. 

Folglich  muss  jede  řjfci,  für  welche  sowohl  i\  als  ä;,  von  i  und  fc  verschieden  sind,  die  ik 
schneiden. 

3* 


20 

Zu  12  sind  unter  dem  15  ik  windschief: 

I    13,     14,    15,    IB    \ 
\    23,     24,     25,     2Ö    I 
und  diese  8  Geraden  sind  ein  Doppelquadrupel  OQi-  Will  man  aus  QQi  drei  zuje  zwei  wind- 
schiefe Gerade  haben,  so  muss  man  sie  entweder  dem  Q  oder  Q^  entnehmen,  und  4  windschiefe 
sind  allein  die  Geraden  von  Q  oder  O,.  Also  kann  man  aus  den  15  ih  Gruppen  von  hoch-" 
stens  5  windschiefen  bilden,  und  zwar  gehört  eine  gegebene  ik  zu  zwei  und  nur  zwei  solchen 
Gruppen.    Jede   dieser  Gruppen   besitzt  2  Transversalen,    respective  «;,  h;   a^,  bt,   mithin 
gehört  keine  derselben  einer  Sechs  an. 

13.  Construction  der  Doppelsechs  (ab). 

Zu  einer  Geraden  Ui  ist  unter  den  h  eine  einzige  windschief,  nämlich  6;,  ihre  homo- 
loge. Sollen  mithin  in  (ab)  mehr  als  zwei  gegenseitig  windschiefe  möglich  sein,  so  müssen 
sie  sämmtlich  entweder  zu  («),  oder  (b)  gehören. 

Erstens:  {ab)  ist  bestimmt  durch  zwei  willkührliche  homologe  Gerade  a^^b^. 

Von  den  10  auf  b^  stehenden  Geraden  scheide  man  die  5  Transversalen  über  %  und  6i 
aus,  dann  bleiben  5  windschiefe  Gerade  «^  ...  «e  übrig.  Soll  nun  die  Doppelsechs  möglich 
sein,  so  müssen  darin  5  Gerade  sein,  die  alle  von  b^  geschnitten  werden,  und  gegen  a^ 
windschief  sind ;  offenbar  sind  «2  ...  «e  die  einzig  möglichen,  und  durch  die  6  windschiefen 
«1  ...  «5  ist  jetzt  auch  (6)  bestimmt. 

Zweitens.     Durch  4  windschiefe  Gerade  ist  (ab)  bestimmt. 

Die  vier  Geraden  müssen  entweder  zu  («)  oder  (b)  gehören,  sie  seien  a^a^a^a^.  Von 
den  3  Transversaleu  über  «20304  treffen  zwei  %,  die  dritte  muss  zu  «,  windschief  sein,  sie 
heisse  ö^.  Die  etwa  mögliche  Doppelsechs  muss  daher  o^,  b^  zu  homologen  haben  und  ist 
nach  dem  Vorigen  bestimmt.  Nämlich  es  existiren  5  und  nur  5  Gerade,  die  alle  von  b^ 
geschnitten  werden,  dagegen  windschief  zu  «^  sind;  offenbar  sind  «,«3 «4  di'ei  derselben. 

Drittens.  Werden  von  (ab)  nur  drei  Gerade  a^a,«,  gegeben,  so  müssen  deren 
Transversalen  ebenfalls  in  (ab)  sein,  und  zwar  als  b^  b^  b^ .  a„  a^  haben,  abgesehen  von  den 
drei  6,  noch  zwei  Transversalen,  von  welchen  jetzt  keine  die  «j  schneidet.  Eine  dieser  z.  B.  6^ 
muss  homolog  zu  aj  sein.  Nimmt  man  dies  an,  so  ist  (ab)  bestimmt,  genügt  auch  der  Be- 
dingung, «2,  «3  zu  enthalten. 

Viertens.  Soll  (ab)  zwei  windschiefe  enthalteil,  nicht  als  homologe,  was  erledigt 
wurde,  so  seien  es  etwa  65  65.  Dann  sind  von  ihren  5  Transversalen  irgend  4  als  a^a^a^a^ 
in  der  gesuchten  («&),  und  die  Doppelsechs  ist  auch  bestimmt.  Denn  a^a^a^  haben  ausser  den 
auf  «1  stehenden  65 ,  6g  noch  eine  Transversale,  windschief  zu  a^ ;  also  müsste  diese  die  zu  a^ 
homologe  6,  werden. 

Setzt  man  dies  fest,  bestimmt  danach  («6),  so  kommen  in  (ab)  vor  65,  65  als  Trans- 
versalen von  «1,  die  windschief  zu  6^  sind;  demzufolge  sind  auch  a^a^a^  als  Transversalen 
über  b^^b^  in  (aV). 

Fünftens.  Ist  nur  eine  Gerade  a^  der  zu  suchenden  («6)  gegeben,  so  kann  und 
muss  man  als  homologe  b^  irgend  eine  der  16  zu  ay  windschiefen  setzen. 


21 

14    Fi  mit  i  Doppelpuncten. 

Der  Fall,  dass  zwei  windschiefe  Gerade  der  F^,  allgemeiner  2  solche  der  F*  be- 
nachbart —  unendlich  nahe  —  liegen,  verdient  eine  besondere  Berücksichtigung.  Wir  legen 
die  Construction  mittels  zweier  Geraden  e^,  e^  —  derselben  Schaar  von  Q-  angehörend  — 
zu  Grunde:  «i,  e^  berühren  H'^  beziehlich  inp,,  ps,  welche  Puncte  den  Curven  E\  t*  gemeinsam 
sind,  die  beide  auf  H'^  liegen  —  letztere  auch  auf  f  *,  g,,  g,  bedeuten  wie  früher  die  Durch- 
stosspuncte  von  e^,  e,  in  2. 

Zieht  man  von  ti  an  a*  die  Tangenten  ?,«,  ^^a  —  a^  a  sind  ihre  Berührungspuncte, 
so  liefert  e^  das  Geradenpaar  Piö,  p^cc  der  F*,  wofür  kürzer  a,  «  geschrieben  werde.  In 
gleicher  Weise  gelangt  man  mittels  e^  zum  Paare  &,  ß.  Die  Ebenen  Pioa,  ^36/3  sind  die 
Polarebenen  von  t\,  §3  bezüglich  IP  (1.  u.  2.). 

Wenn  nun  e^  sich  in  infinitum  der  e^  nähert,  so  gelangt  h  in  eine  Nachbarlage  von  a 
und  gleichzeitig  ß  in  eine  solche  von  «.  Auch  p^p^  muss  unendlich  klein  werden;  denn  so- 
bald 63  die  Lage  von  e^  annimmt,  decken  sich  die  Polarebenen  von  ?i,  ^3,  und  wäre  x>i  Ih 
endlich,  so  fielen  in  dieselbe  zwei  verschiedene  Geradenpaare,  und  nebstdem  der  Kegelschnitt^ 
welcher  der  durch  fj  gehenden  Geraden  der  andern  Schaar  von  Q^  entspricht,  was  nicht 
möglich.  Also  sind  a,  h  ebenso  wie  «,  ß  benachbarte  windschiefe  Geraden  der  jF*.  Ferner 
berühren  sich  in  p^  die  Kaumcurven  Ä*,  <*;  aber  e^  berührt  (Nr.  9)  die  R*  in  p,,  mithin  i* 
im  selben  Puncte,  und  auch  F*,  welche  t*  enthält.  Weil  die  Geraden  a,  a  der  F*  durch  p^ 
gehen,  die  Fläche  in  p^  eine  Tangente  —  e,  —  besitzt,  die  ausserhalb  der  Ebene  au  liegt, 
so  muss  2\  ein  Doppelpunct  von  F"^,  also  auch  von  t*  sein.  Nennen  wir  63  die  noch  durch  p^ 
gehende  Gerade  der  Q-,  so  hat  auch  diese  2  Puncte  von  t*,  in  Pi  zusammenfallend,  d.  i.  sie 
berührt  H"  in  p^.  Jetzt  haben  £ř-,  Qr  in  ^j  die  nämliche  Tangentialebene,  und  es  liefert 
e„  ^  e^  (nach  9.  «)  zwei  windschiefe  Paare  öj,  «,  ;  &i,  /3j^  von  i^*,  wobei  Oj,  &^ ;  «j,  /Sj  be- 
nachbart sind: 

Existirt  auf  F*  eine  Gerade  a,  zu  welcher  eine  andere  6  von  i^^  be- 
nachbart und  windschief  ist,  so  besitzt  i^*  einen  Doppelpunct  D^  auf  a, 
welche  selbst  zu  vier  in  D^  zusammenstossendenbinären  Geraden  der  F* 
gehört. 

o)  i'J  mit  einem  Doppelpunct  £>,. 

Wir  legen  die  in  Nro  10  auseindergesetzte  Erzeugung  der  F^  mittels  des  Büschels 
{fp")  zu  Grunde,  und  behalten  die  schon  gebrauchten  Benennungen,  wonach  F^  in  der  Ebene  21 
den  Kegelschnitt  a-  und  die  Gerade  q,  Q"  in  2  die  Geraden  e,  e^  hat.  ffj  . .  .g^  sind  die 
Spitzen  der  vier  durch  die  Basis  ř*  von  (qo")  gehenden  Kegel  2ten  Grads.  Sie  sind  (7.)  conju- 
gii-t  in  Bezug  auf  iP,  2\  also  auch  in  Bezug  aut  ^ff^,  Q*,  da  Q}  die  Polarfigur  von  21  be- 
züglich H"^  ist.  Die  von  q  verschiedenen  26  Geraden  vertheilen  sich  in  2  Kategorien  il,  B\ 
erstere  umfasst  die  auf  a*  stehenden  16,  letztere  die  5  Paare  Z,  A,  die  auf  q  stehen,  und  von 
denen  jedes  in  einem  der  6  zusammenstösst. 

Wenn  H"^^  Qr  sich  in  D^  berühren,  und  demgemäss  (Aum.  1)  D^  Doppelpunct  von 
F[  wird,  so  fallen  in  D^  zwei  der  Kegelspitzen  ff,  etwa  ffj,  ff^,  und  ffj,  ffo  finden  sich  in  der 
gemeinsamen  Tangentialebene  von  H-,  Q'  für  den  Punct  D,.  —  Die  windschiefen  Geraden- 
paare řj,  A3    und   Z^,  A4  vereinigen  sich  jetzt,   und  man   kann  l^  zu  Í3,  A4  zu  A3   benachbart 


22 

auffassen.  Zu  den  4  binären  Geraden  der  Abtheilung  A,  die  ebenso  wie  unter  9.  bezeichnet 
werden  sollen,  treten  also  noch  zwei  hinzu:  Í3,  ^3,  oder  auch  l^,  A4. 

Die  unären  Geraden  bestehen  aus  dem  Doppelquadrupel  QQ,  ^  J   ,  ^      ^  \  aus  der 

Kategorie  A,  den  3  Paaren  l,  K  (durch  ff),  l^li  (durch  g{),  ferner  Z^  ^j  (durch  ffj)  aus  ^, 
endlich  aus  q. 

Betrachten  wir  eine  binäre  Gerade  a  aus  A\  a  ist  mit  drei  andern  ö^,  «,  «j  gepaart, 
und  es  müssen  die  drei  Ebenen  a6],  a«,  ««i  je  eine  Gerade  aus -B  enthalten  (Nro  11).  Nun 
kann  aber  eine  solche  Ebene  keine  der  binären  l^  A3  enthalten;  weil  die  6  in  Z>,  zusammen- 
treffenden Geraden  Kanten  des  Kegels  sind,  auf  welchem  die  Doppelpunctstangenten  der  durch 
Dy  gelegten  ebenen  Schnitte  von  F^  liegen  (v.  Anmerkung  1.). 

Die  Ebene  aa  geht  als  Polarebene  von  ři  durch  0;  muss  daher  entweder  l  oder  X 
aufnehmen  —  z.  B.  l.  Zj,  ?2  seien  die  in  a\^  au^  befindlichen  Geraden.  Zu  jedem  der  drei 
gedachten  Paare  existirt  ein  benachbartes  windschiefes  Paar :  So  gehört  zu  a,  «  das  Paar  6,  ß, 
und  es  muss  (Nro  11)  die  Ebene  hß  ebenfalls  durch  l  gehen.  Gleiches  gilt  für  l^,  l^: 

Die  6  Ebenen,  welche  je  zwei  der  binären  Geraden  verbinden,  gehen 
durch  je  eine  l  oder  A  der  sechs  unären  Geraden  in  B,  und  durch  eine  be- 
stimmte l  geht  noch  eine  unendlich  nahe  Ebene,  in  der  2  binäre  Gerade 
aus  A  sind. 

Die  auf  einer  l  stehenden  Paare  sind  sonach :  q,  A ;  2  benachbarte  Paare  binärer  Ge- 
raden,   und  die  beiden  noch   fehlenden  Paare  müssen  in  dem  Doppelquadrupe 
GQ^  vorkommen. 

Man  sieht  hieraus,  dass  eine  beliebige  der  6  unären  Ž,  A  nur  zwei  windschiefe  des 
Quadrupels  und  zwei  andere  von  Q^  trifft. 

Aber  Q  hat  2  Transversalen,  welche  beide  in  B  sein  müssen ;  folglich  zu  den  binären 
gehören;  es  seien  diese  Z3,  l^.  Q^   hat  ebenfalls  zwei  Transversalen,   welche  nur  A3,  A4  sein 

können.  Auf  diese  Weise  erlangen  wir  die  Doppelsechs :  I  ,  í      ^  Z  -.^  ř 

Hiernach  begegnet  Z3  der  A3  und  4  unären  Geraden  c,  c^  ď,  ďj,  also  noch  vier  an- 
dere Geraden,  die  keine  andern  sein  können,  als  die  4  binären  in  Á\  dasselbe  gilt  für  A4. 
Folglich  trifft  auch  die  binäre  a  sowohl  ^3  als  A4 ,  sie  begegnet  5  binären  Geraden  und  den 
mit  diesen  gepaarten  unären. 

Wie  wir  eben  sahen,  verhält  sich  jede  der  unären  l,  A  ebenso  wie  die  q,  nämlich  sie 
wird  von  3  Paaren  unärer  und  2  Paaren  binärer  Geraden  geschnitten.  Man  kann  dasselbe 
leicht  für  eine  unäre  Gerade  in  A  nachweisen,  z.  B.  für  c: 

c  ist  gepaart  mit  den  unären  áj,  y,  y^  (siehe  die  Doppelsechs),  und  die  Ebenen  cd^, 
cy,  cy^  enthalten  drei  verschiedene  l,  unter  welchen  weder  I3  noch  l^,  noch  A3  noch  A4  sein 
kann.  Auf  c  stehen  somit  3  Paar  unäre  Geraden.  Ueberdies  wird  c  noch  geschnitten  von 
Ol,  &!  aus  A,  von  ^3,  l^  aus  5;  folglich  müssen  diese  Geraden  zu  2  Paaren  sich  combiniren 
lassen.  %,  \  sind  aber  (nach  9.)  benachbart  und  windschief,  I3,  l^  ebenfalls;  daher  stehen 
auf  c  zwei  benachbarte  Paare  binärer  Geraden  «1,  l^;  b^,  l^. 


23 

Der  binäre  Charakter  von  ?,,  A,  ist  eine  Consequenz  der  Umkehr  des  im  Eingang 
dieser  Nummer  ausgesprochenen  Satzes. 

Befindet  sich  auf  einer  Geraden  x  der  F*  —  oder  F^  —  ein  Doppel- 
punct  Z>,  ausserhalb  der  Doppellinie  a*,  so  enthält  F*  eine  der  x  benach- 
barte, gegen  sie  windschiefe  Gerade. 

Nämlich  die  Ebenen  F  des  Büschels  durch  x  schneiden  aus  F*  Curven  3ter  Ordnung 
C\,  welche  sämmtlich  D  und  den  2ten  Doppelpunct  auf  x  enthalten,  überdies  x  in  einem 
variablen  Puncte  /  schneiden. 

Dabei  entsprechen  die  Puncte  /  projectivisch  den  Ebenen  F.  Wählt  man  unter  jenen 
C  drei  beliebige,  so  bestimmen  ihre  Tangenten  in  den  /  ein  Hyperboloid  x"^,  das  sich  F^ 
längs  X  anschmiegt,  mit  andern  Worten  dessen  der  x  benachbarte  Gerade  in  jedem  ihrer 
Puncte  von  F*  einen  mindestens  von  der  2ten  Ordnung  unendlich  kleinen  Abstand  hat,  oder 
ganz  in  F*  liegt. 

b)  Fl  mit  2  Doppelpuncten  !>,,  D^. 

Berühren  sich  H^,  Q^  in  Dj,  D^,  so  werden  diese  zu  Doppelpuncten 
der  F^. 

Zwei  Fälle  können  eintreten: 

Erstens.  R*  besteht  aus  2  durch  i>,,  D^  gehenden  Kegelschnitten.  Nach  9.  b)  ist 
die  erhaltene  Fl  stets  Enveloppe  von  oo*  Flächen  2ter  Ordnung  y"^.  Vier  binäre  Geraden 
gehen  durch  .Dj,  vier  andere  durch  D„. 

Zum  Unterschied  von  9.  6),  wo  D^,  D„  nicht  in  F\  liegt,  fällt  diese  Gerade  hier 
auf  FJ,  weil  sie  4  Puncte  der  Fläche  enthält.  Sie  muss  auch,  da  sie  H"^  in  i>i,  D^  durch- 
stösst,  auf  q  stehen.    Hievon  abgesehen  ergibt  sich  dies  also: 

t  sei  die  Schnittlinie  der  Tangentialebenen,  die  IP  und  Q"  in  Z), ,  D^  haben ;  auf  t 
liegen,  nebenbei  bemerkt,  die  Spitzen  ffj,  e^  zweier  Kegel,  welche  die  iž*  enthalten,  t  durch- 
stosse  die  Ebene  Z  in  r,  und  r'  sei  von  t  durch  Z),,  D„  harmonisch  getrennt.  Alsdann  ist 
die  Ebene  W  Polare  von  t  bezüglich  IP,  Q'^,  und  sie  muss  durch  <?  und  durch  den  Punct  q 
gehen,  in  welchen  Q^  die  E  berührt.  Deshalb  muss  die  Polarebene  von  q  in  Bezug  auf  iP  — 
welche  bekanntlich  durch  q  geht  —  auch  r  enthalten,  d.  h.  r  befindet  sich  in  q. 

In  dem  Büschel  (9-)  mit  der  Grundcurve  t*  sind  die  Kegel  ©i,  ffj,  und  an  die  Stelle 
der  anderen  Kegel  treten  zwei  Ebenen  durch  D^,  D^.  Nämlich  t*  ist  der  Ort  für  die  auf  IP 
befindlichen  Pole  von  Tangentialebenen  der  Q^  in  Bezug  auf  H-.  Mithin  besteht  <*  aus  zwei 
durch  X»,,  D^  gehenden  Kegelschnitten  in  den  Ebenen  .S,,  U^- 

Das  Ebenenpaar  £^  S^  ist  somit  eine  9)*,  welche  aus  F'^  die  doppeltgezählte  Gerade 
Z>i  D„  schneidet.  Die  diesem  Paare  in  der  zu  Grunde  liegenden  projectivischen  Beziehung 
zugewiesene  Ebene  durch  q  ist  also  die  qA-^2)  "ß^  ^s  schneidet  die  letztere  aus  F^  zwei 
in  Dj  X>2  vereinigte  binäre  Geraden  —  eine  quaternäre  řj  ss  ř^  ^  A3  ^  A4. 

Die  Kegel  (T^,  ff,  liefern  zwei  unäre  Paare  řj.  A,;  řo,  ^2,  beide  auf  q  stehend.  Endlich 
besteht  noch  das  unäre  Paar  ř,  A  durch  ff. 

Auf  l  stehen,  wie  oben  die  binären  a, «,  wie  die  benachbarten  6,  /3. 


24 

Bezeichnen  wir  die  in  D^  zusammenstossenden  binären  durch  c,  j/;  cZ,  d;  Cj,  y^ ;  «7,,  dj, 

wobei  benachbart  sind: 

cd,  yd,  c^d^,  y^3^; 
so  wird  dieselbe  l  von  zwei  benachbarten  Paaren  dieser  Gruppe  getroffen,  und  das  5te  Paar 
ist  q,  l.    Dasselbe  Verhalten  zeigen  die  5  anderen  unären  Geraden  l,  l ;  nur  q  zeichnet  sich 
dadurch  aus,  dass  sie  die  quaternäre  B^  D^  trifft. 

Bei  den  binären  tritt  keinerlei  Unterschied  in  ihrem  Verhalten  zu  Tage.  Z.  B.  a  ist 
gepaart  mit  «,  «,,  &i,  die  gleichwie  a  zu  D^  gehören.  Dann  enthalten  die  Ebenen  au,  cm^^ 
ahi  drei  windschiefe  ř,  wovon  keine  l^  sein  kann,  sie  seien  wieder  l,  Zj,  l^.  Legt  man  dem- 
nach durch  aZj  eine  Ebene,  so  muss  die  in  dieser  sich  ergebende  dritte  Gerade  nothwendiger- 
weise  eine  der  binären  von  D^  sein.  Oder  a  wird  ausser  von  «,  «j,  b^  noch  stets  von  zwei 
windschiefen  der  Abtheilung  A  getroffen,  die  somit  unter  den  in  D^  zusammenstossenden 
binären  sein  müssen.  Diese  müssen  benachbart  sein,  weil,  wenn  sie  einen  endlichen  Winkel 
bildeten,  a  und  I3  in  ihrer  Ebene  liegen  würden.  Sie  sind  nach  der  festgehaltenen  Bezeich- 
nungsweise in  c,,  dl  gegeben.  Die  Ebenen  «Cj,  adi  schneiden  aus  F^  je  eine  Gerade,  die 
nicht  eine  der  unären  sein  kann,' weil  a  nur  l,  ly,  l^  trifft,  und  die  Ebenen  al,  alj^,  al^  von 
öc,,  aáj  verschieden  sind.  Folglich  schneidet  ac^  aus  F^  die  ^3,  ad^  die  benachbarte  l^;  also: 

Auf  «stehen  3  Paare,  aus  je  einer  binären  und  einer  unären  Geraden 
gebildet,  ferner  zwei  benachbarte  Paare,  bestehend  aus  der  quaternären 
Ž3  ^  ž^  und  2  benachbarten  Cj,  cZ^. 

Hinsichtlich  der  quaternären  Z3  ist  zu  bemerken :  Jede  binäre  von -D,  liegt  mit  einer 
von  -Dj  in  einer  durch  l^  gehenden  Ebene,  so  dass  vier  Paare  binärer  Geraden  auf  l^  stehen. 
Das  5te  Paar  ist  in  der  Ebene  ql^  und  besteht  aus  q  und  der  mit  l^  vereinigten  I3.  Die  vier 
auf  řj  stehenden  Paare  heissen: 

ac^,  a^c,  ßu,  ß^d^  (cf.  11.). 

Zweitens.  R*  besteht  aus  der  Geraden  -D,  Z)^  oder  l^  und  einer  durch 
A)  A  gehenden  Raum  cur  ve  3ter  Ordnung  i?'. 

Nicht  wie  im  vorhergehenden  Falle  wird  q  von  Zj  getroffen.  Denn  l^  ist  den  Flächen 
H^,  Q'  gemeinsam,  weshalb  ihr  Durchstosspunct  to  in  ^  einer  der  Schnittpuncte  von  «^  init 
dem  in  die  Geraden  e,  e^  zerfallenden  g^  ist;  ^o  liege  auf  e^.  Durch  Z)^  geht  ausser  l^,  mit 
welcher  e^,  e^  vereint  sind,  die  Gerade  e^  von  Q^,  deren  benachbarte  e^,  und  deren  Durch- 
stosspunct fi  =  S3  auf  e  liegt.  Analog  hat  man  in  D^  die  e^  mit  dem  Durchstosspunct  Š3 
auf  e,  und  ihre  benachbarte  e,. 

%  und  63  liefern  die  unendlich  nahen  windschiefen  Paare  «,  «;  b,  ß;  e^,  e,  ergeben 
c,  y;  d,  ä,  so  dass  wie  oben 

ab,  cd,  ttß,  yd  unendlich  nahe  liegen,  und  sämmtliche  4  Paare  windschief  gegen- 
einander sind. 

Die  Polarebenen  der  Puncte  von  e  bezüglich  H"^  werden  sich  in  einer  durch  0  ge- 
henden Geraden  der  Fläche  S\  —  Polarfigur  von  Q'^  —  schneiden,  das  heisst  in  einer  der 
Geraden  l,  h  von  Fl,  etwa  iu  l.  Durch  diese  l  gehen  somit  die  Ebenen  der  4  gedachten 
windschiefen  Paare. 


25 

Die  Tangentenfläche  der  iž'  schneidet  aus  Q^  zwei  Gerade  e^,  e,  (in  Nr.  9  h.  mit 
e,,  «4  bezeichnet),  welche  die  Sekante  l^  oder  e„  von  -R'  nicht  schneiden,  deshalb  auf  e^  in  ř^,  fg 
stehen  werden.  Sie  liefern  2  windschiefe  Paare  unärer  Ai-t:  m,  jí;  n,  v,  deren  Ebenen  die 
Gerade  A  enthalten  müssen.  Die  Polarebene  von  t,^  in  Bezug  auf  i?*  ist  die  Tangentialebene 
dieser  Fläche  in  ?o,  enthält  folglich  žj  und  geht  ebenfalls  durch  K. 

Von  den  4  Kegelspitzeu  a^..0^  sind  hier  zwei  in  Dj,  zwei  in  Dj  zu  denken;  im 
Büschel  {<p-)  sind  nur  die  beiden  Kegel  enthalten,  welche  die  ebenfalls  zerfallende  t*  aus 
Ai  A  projiziren.  Denn  da  ff^ . .  64  das  conjugirte  Quadrupel  von  if,  Q^  darstellen,  so  sind 
sie  Spitzen  von  Kegeln,  welche  durch  die  R^  und  die  Gerade  l^  sich  legen  lassen.  Es  gibt 
aber  nur  zwei  solche  Kegel,  deren  Spitzen  Dj,  D„  sind.  Uebrigens  ist  leicht  zu  sehen,  dass 
žj  ein  Bestandtheil  der  t*  wird.  Nämlich  i*  ist  der  Ort  der  auf  H"^  befindlichen  Pole  von  Tan- 
gentialebenen der  Q"  in  Bezug  auf  fl^  mit  anderen  Worten,  der  Berührungspuncte  derjenigen 
Ebenen,  welche  Q*  und  H-  berühren. 

Jede  durch  Zj  gelegte  Ebene  i^  berührt  gleichzeitig  Q^  H'^  und  zwar  IP  auf  řj,  etwa 
in  ic,  sie  schneidet  R^  in  einer  durch  x  gehenden  Geraden/ Durch  /geht  an  Q^  noch  eine  Tan- 
gentialebene ausser  F,  sie  berühre  E-  in  ?/  auf/. 

Wähi'end  sich  F  um  l^  dreht,  beschreibt  x  die  Gerade  žj,  dagegen  y  einen  zweiten 
Theil  i'  der  t*.  Kommt  F  in  die  Lage,  dass  sie  in  D^  oder  D^  die  S'^  berührt,  so  gelangt 
sowohl  X  wie  y  nach  Dj,  bez.  -Dj- 

Í*  enthält  mithin  Dj  und  Z)„;  und  wird  aus  ihnen  durch  2  Kegel  D^,  DJ  projizirt, 
die  zu  den  (p"^  gehören.  Die  Polai'ebenen  von  g  in  Bezug  auf  Z)J,  Dl  schneiden  aus  diesen 
Flächen  2  Geradenpaare  Zj,  A, ;  /,,  A,,  die  als  binäre  zu  betrachten  sind.  Sie  stehen  auf  q, 
welche  überdies  noch  von  l,  A  getroffen  wird. 

Die  27  Geraden  der  F\  sind  nunmehr  dargestellt 
durch  7  unäre  q,  Ž,  A,  m,  ;*,  »i,  v. 
durch  4  binäre  Paare  «s,  «;  c,  y;  Zj,  K^\  l^,  Aj. 
und  die  quaternäre  Gerade  I3. 
Auf  q  stehen  l,  A  und  die  binären  Paare  Zj,  A^ ;  ij,  Aj. 
Auf  ?   stehen  q,  A  und  die  unären  a,  «;  6/3,  cy,  cZď. 
Auf  A  stehen  q,  ?  die  quaternäre  Z3,  und  »i,  ft;  nv. 

Da  «1,  «3,  e-,  e,  die  Gerade  e^  schneiden,  welche  m,  ft  liefert,  so  muss  ni,  ft  auf  jedem 
der  Paare  ««,  6/3,  c/,  cZď  stehen,  also  muss  m  (ebenso  ft)  4  windschiefen  der  genannten  Paare 
begegnen  und  zwar  dürfen  die  aus  benachbarten  Paaren  genommenen  windschiefen  keinen 
endlichen  Winkel  einschliessen.  Trifft  aber  m  die  benachbarten  «,  b  und  die  c,  d;  so  muss 
fi  zugleich  aßyd  schneiden. 

Das  Gesagte  gilt  in  gleicher  Weise  für  w,  v,  so  dass  wenn  n  Transversale  über  abyů 
ist,  V  es  über  ußcd  sein  muss. 

Dies  genügt,  um  die  auf  m  stehenden  Paare  zu  erkennen:  Wie  oben  hervorgehoben 
enthält  die  Ebene  m,  jt  (als  Polarebene  von  gj  die  Gerade  A.  Da  g^,  Sj  zur  selben  Schaar 
gehören,  so  sind  w,  jt,  n,  y  windschief  gegen  die  quaternäre  l^.  Aber  die  Ebenen  ma,  mb 
müssen  aus  Fl  je  eine  Gerade  l  ausschneiden  (11.)-  Wenn  nun  diese  nicht  durch  denselben 
Doppelpunct  A,  oder  Z>j  gingen,  so  wäre  l^^D-^D^  selbst  in  ma  und  m6,  was  dem  wider- 

i 


26 

streitet,  dass  m  und  l^  sich  nicht  begegnen.  Aus  demselben  Grunde  kann  keine  dieser  l 
durch  I>2  gehen,  und  weil  endlich  a,  h  benachbart  sind,  so  müssen  die  l  zwei  unendlich  nahe 
der  a  in  D^  befindlichen,  etwa  l^  und  die  ihr  benachbarte  sein.  Analog  ergeben  sich  in  den 
Ebenen  mc,  md  2  unendlich  nahe  l^ : 

Auf  m  stehen  l,  [i  und  zwei  benachbarte  Paare  al^,  bl^,  sowie  cl^,  dl^. 
Es  ist  klar,  dass  sich  die  3  unären  w,  ft,  v  genau  wie  m  verhalten. 

Betrachten  wir  eine  binäre  a.  Da  gi,  l^  verschiedenen  Schaaren  zukommen,  so  liegt 
a  mit  ?3  in  einer  Ebene,  und  es  muss  in  dieser  noch  eine  von  den  auf  q  stehenden  Ge- 
raden liegen. 

l  ist  diese  nicht,  denn  l^  schneidet  A,  ist  mithin  windschief  zu  l.  Kann  es  l^  selbst 
sein?  In  diesem  Falle  müsste  die  Ebene  al^  die  Fl  längs  l^  berühren. 

Wir  verweisen  auf  Nr,  9  6,  wo  gezeigt  wurde,  dass  die  Polarebene  von  t,o  bezüglich 
fi'^,  d.  h.  die  Tangentialebene  der  -ff*  im  Puncte  t,^  die  F\  längs  žj  tangirt.  Diese  Ebene 
enthält  aber  die  Gerade  A,  gegen  welche  a  windschief  liegt,  da  a  die  l  trifft. 

Auch  kann  keine  der  Geraden  l^,  X^  in  der  Ebene  al^  sein,  weil  in  den  Ebenen  ažj, 
öAi,  eine  der  unären  mnyLV  enthalten  ist,  die  windschief  gegen  l^  liegen. 

Demnach  folgt,  dass  a,  l^  von  einer  Zj,  K  geschnitten  werden. 

Also  stehen  auf  a  die  Paare: 

—  in  letzteren  sind  2  Paare  vereint.  — 

Was  li  angeht,  so  steht  auf  ihr  zunächst  Aj,  q^,  sodann  a,  m.  Es  handelt  sich  darum, 
ein  Paar  zu  finden,  dessen  beide  Gerade  zu  a  und  m  windschief  sind,  und  welches  von  den 
Geraden  n,  (i,  v  eine  enthält.  Da  nun  n  mit  a,  ft  mit  m  in  einer  Ebene  liegt,  so  könnte 
allein  v  zu  diesem  fraglichen  Paare  geholfen,  v  ist  gepaart  mit  n,  a,  ß,  c,  d,  und  von  diesen 
treffen  ň,  a  die  a,  während  c,  d  die  Gerade  m  schneiden;  so  dass  einzig  das  Paar  vß  übrig 
bleibt,  dessen  Geraden  zu  a  und  m  windschief  sind;  mithin  steht  auch  vß  auf  Z, .  Ueberdies 
wird  li  geschnitten  von  der  quaternären  l^  und  einer  der  binären  c,  y;  so  dass  auf  Z^  wie 
auf  a  drei  unäre  Paare,  ein  binäres  stehen. 

Was  endlich  die  quaternäre  l^  betrifft,  so  enthalten  die  4  Ebenen,  welche  durch  sie 
und  bez.  es,  «  c,  y  gehen,  noch  je  eine  der  Geraden  l^  y,,  i^  Aj,  und  ausserdem  enthält  die 
Ebene  I3  A  die  quaternäre  Gerade  doppelt. 

Damit  sind  für  alle  Geraden  die  auf  ihnen  stehenden  5  Paare  nachgewiesen.  Als 
selbstverständlich  wurde  stets  angenommen,  dass  eine  Gerade,  wenn  sie  einer  andern  begegnet, 
auch  die  dieser  letztern  benachbarte  treffen  muss,  nur  in  einem  Doppelpunct  ist  dies  nicht 
nöthig.  Wenn  die  Ebene  eines  binären  Paares  die  Gerade  x  aus  Fl  schneidet,  und  x  nicht 
durch  den  Doppelpunct  geht,  welchem  das  gedachte  Paar  zukommt,  so  steht  auf  x  auch  das 
benachbarte  Paar.  Wenn  hingegen  die  Geraden  eines  binären  Paares  je  einen  Doppelpunct 
tragen,  wie  in  dem  zuerst  behandelten  Fall  dieser  Nummer  a,  c^,  wo  dann  x  die  quaternäre 
Gerade  I3  ist,  so  wird  I3  von  dem  Nachbarpaare  b,  dj  nicht  getroffen,  weil  diese  Paare  nicht 
windschief  liegen. 


27 

c)  Fl  mit  3  Doppelpuncten  Dj,  D^,  D^. 

Berühren  sich  H",  Q*  in  3  Puncten  D,  so  zerfällt  Ä*  in  2  Gerade  -D,  Dj,  -Dj  Dj 
und  eine  durch  Z>,,  A  gehende  Linie  2ten  Grads,  t*  besteht  ebenfalls  aus  den  genannten 
Geraden  und  einem  Kegelschnitt  i*  durch  D^,  D„. 

Die  drei  Geraden  sind  quaternäre  der  F\^  die  eine  B^  D^  =  l^  trifft  q  (nicht «-)  die 
beiden  anderen  stehen  in  ?o.  §'o  auf  a\  durch  lo  geht  e,  durch  g'^  sodann  t^. 

Durch  i>i  geht  ausser  D^D^  noch  eine  Gerade  von  Q':  e^,  welche  e^  in  l^  trifft, 

durch  Z)^  geht    e„,        „       e     „  ^2       ,, 

Mittels  öj,  «2  ergeben  sich  die  binären  Paare  a,  «  und  «i  «„  die  nicht  windschief 
sind,  und  wobei  conform  unserer  unveränderlichen  Bezeichungsweise  a,  a^  sich  treffen  etwa 
in  r,  ebenso  «,  o^  in  p.  Es  ist  j-,  p  das  Punctepaar  der  Fl,  das  der  e^  e^  verbindenden  Ebene 
E  zugewiesen  wurde. 

In  dem  Büschel  (y-)  befindet  sich  der  Kegel  Z>^,  welcher  aus  D^  die  zerfallende  Curve 
t*  projizirt.  Die  Polarebene  von  6  in  Bezug  auf  ihn  schneidet  aus  D-  zwei  binäre  Gerade  ij,  Aj, 
die  auf  q  stehen.  In  demselben  Büschel  ist  noch  ein  Paar  Ebenen  2^,  2^,  wovon  jene 
alle  D  enthält,  diese  den  Kegelschnitt  t".  Dieses  Ebenenpaar  schneidet  F^  ausser  t*  in  der 
doppeltgerechneten  quaternären  Geraden  l^ ;  nämlich  die  demselben  projectivisch  entsprechende 
Polarebene  von  g  enthält  q  und  Z,,  berührt  -mithin  F|  längs  ij. 

Die  unären  Geraden  l,  l  sind  wie  bisher  voi'handen. 

Wie  früher  gezeigt,  berührt  die  Polarebene  von  ?<,  bezüglich  TP  längs  D^D.^  die  F|, 
die  entsprechende  Ebene  von  ^o  berührt  längs  A-^a  diese  Fläche.  In  diesen  Ebenen  befinden 
sich  aber  beziehlich  Z,  il;  so  dass  die  eine  quaternäre  —  T)^D^  —  l  trifft,  die  andere  %. 

Auf  q  stehen:  Z,  A,  die  binären  žj,  \  und  die  quaternäre  l^  zweimal. 

Auf  l  stehen:  q,  A,  das  binäre  Paar  a,,  «,  und  sein  benachbartes  \,  ß,;  die  quater- 
näre D3D1. 

Auf  A:  q,  l,  das  binäre  Paar  a,  a  und  das  benachbarte  &,  ß. 

Man  muss  hier  bemei'ken,  dass,  wenn  ab  und  aß  benachbart  sind,  im  andern  binären 
Paare  a^ß^,  a^\  es  sein  müssen,  wenn  unsere  Bezeichnung  gültig  bleiben  soll.  Denn  a  trifft 
dieser  zufolge  die  Geraden  «, ,  &i  —  nicht  «j,  /3  —  «  trifft  «i,  ßi  —  nicht  «j,  6,  — ,  und 
zwei  windschiefe  Gerade,  welche  «  begegnen,  und  in  einem  ausserhalb  a  liegenden  Puncto 
A  einander  unendlich  nahe  sind,  müssen  benachbarte  sein. 

Die  binäre  Gerade  a  wird  also  geschnitten  von  «  und  in  der  Ebene  aa  liegt  noch  A, 
ferner  von  «,,  und  in  der  Ebene  ««j  liegt  noch  Zj,  endlich  geht  durch  a  und  die  quaternäre 
D^D^  eine  Ebene.  Diese  muss  noch  eine  Gerade  von  Fl  enthalten,  welche  aus  den  oben 
angefühlten  Gründen  nicht  DiD^  selbst,  auch  nicht  l  oder  A  sein  kann.  Da  sie  aber  nach 
Früherem  eine  der  auf  q  stehenden  Geraden  sein  muss,  so  folgt,  dass  sie  l^  oder  Aj  sein  wird. 
Auf  a  steht  sonach  das  unäre  Paar*  «,  A,  ein  Paar  gebildet  von  der  quaternären  l^  und  6j, 
sowie  das  benachbarte  Í3,  %,  endlich  ein  Paar  bestehend  aus  den  quaternären  D1D3  und  řj, 
welches  zwei  vereinigte  Paare  repräsentirt.*) 


*)  Bemerkens-werth   ist  der   Specialfall,   wo   R*  aus  einem    Kegelschnitt  r'  und  2   in  D^   auf  ;•'  sich 
treffenden  Geraden  B^D^,  D^B^  besteht.    Alsdann  wird  die  Tangente  von  ?-^  im  Puncte  B^  die  dritte 

4* 


28 

Indessen  gewährt  wohl  folgende  Construction  von  Z,^,  Aj^  die  klarste  Einsicht  in  das 
Verhalten  der  binären  und  quaternären  Geraden: 

Man  ziehe  aus  D^  die  beiden  Transversalen  über  a,  a,  und  «,  «i,  so  müssen  diese 
einmal  auf  F^  liegen,  sodann  können  sie  nicht  auf  a*  stehen,  weil  es  durch  D^  nur  eine  ein- 
zige Transversale  über  a,  a^  gibt,  nämlich  -Dj-D^,  die  in  Anbetracht  der  Lage  von  ?o,  l^  zu  a^ 
windschief  ist.    Stehen  aber  die  Transversalen  auf  q,  so  sind  sie  offenbar  einerlei  mit  Zj,  A,.- 

Diese  Construction  kann  ähnlich  benutzt  werden,  um  die  Paare  ř^,  A^;  řj,  Aj  der 
vorigen  Nummer  (Zweitens.)  zu  finden.  Dort  hätte  man  von  Z>j^  aus  über  c,  q;  y,  q  je  eine 
Transversale  řj,  A^;  ebenso  sind  l^,  A„  identisch  mit  den  durch  D^  über  a,  q;  /Í,  q  möglichen 
Geraden. 

d)  Fl  mit  4  Doppelpuncten  D. 

Berühren  sich  H^,  Q}  in  4  Puncten  D,  so  dass  E*  —  gleichfalls  i*  —  aus  den 
Geraden : 

(I.)  AA,  AA,  AA,  A  A 

besteht,  so  werden  diese  quaternäre    Gerade  der  F|   und  stehen  auf  a^,   zugleich  paarweise 
auf  e,  e^. 

Aber  auch  die  Geraden  D^D^,  AA  treten  als  quaternäre  auf,  und  da  sie  IP  in 
Dl,  D^  —  bez.  D3,  D^  —  begegnen,  so  treffen  sie  a-  nicht;  sondern  q.  Durch  die  Geraden  (1.) 
lässt  sich  kein  Kegel  2ten  Grads  legen,  wohl  aber  zwei  Ebenenpaare  2^,  2^;  H^,  2^,  wovon 
jenes  die  Schnittlinie  D^D^  diese  D^D^  habe. 

Die  Polarebene  von  e  in  Bezug  auf  ^iS^  geht  durch  q  und  berührt  F|  längs  0,0^, 
da  sie  diese  Gerade  doppelt  ausschneidet.  Genau  so  verhält  sich  die  Ebene  durch  q  und  D^D^. 
Die  unären  Geraden  A,  l,  die  auch  der  £1  angehören,  bleiben  hier  bestehen,  sie  sind  mit  q 
die  einzigen  unären;  binäre  gibt  es  nicht. 

Von  den  quaternären  (I.)  sind  AAi  A  A  windschief,  ebenso  die  beiden  andern; 
dieselben  treffen  mithin  beide  entweder  e,  oder  Cj ;  etwa  e.  Weil  die  Polarebenen  aller  Puncte 
von  e  durch  l  gehen,  so  stehen  jene  quaternären  auf  l,  die  beiden  andern  auf  A. 

Wie  oben  dargethan,  berühren  die  Ebenen  W^D^,  ID^D^  die  Fl  beziehlich  längs  A-^i» 
D^D^.  So  ist  das  Verhalten  der  unären  Geraden  hier  ein  gleichartiges,  auf  jeder  steht  ein 
unäres  Paar  und  jede  wird  von  2  windschiefen  quaternären  Geraden  getroffen. 

Hiernach  wäre  es  überflüssig,  etwas  betreffend  das  Verhalten  der  quaternären  Geraden 
zu  sagen,  da  dies  deutlich  aus  dem  Vorstehenden  erkannt  wird. 


quaternäre  Gerade,  und  die  binären  fallen  aus.  Der  Kegel  aber,  welcher  aus  -D3  der  Fl  umschrieben 
ist,  zerfallt,  weil  die  3  quaternären  Geraden  in  einer  Ebene  B^D^D,  liegen.  Jetzt  sind  nur  noch  die 
3  unären  q,  l,  l  vorhanden.  Weil  nun  die  l  mit  A^i  eine  Ebene  bildet,  so  muss  jede  durch  D^ 
gehende  Gerade,  die  nicht  in  der  Ebene  D^D^D^  enthalten  ist,  wohl  aber  in  D^D^l  die  F^  noch  in 
einem  auf  l  befindlichen  Puncte  treffen,  der  nie  unendlich  nahe  bei  D.^  fällt.  Hieraus  folgt  sodann, 
dass  D3  ein  Uniplanarpunct  mit  der  Tangentialebene  D^D^D^  ist. 

Besteht  iž'  aus  2  sich  in  Z»,  berührenden  Kegelschnitten  r\  so  wird  -D,  Bi- 
plan arpunct  (Specialfall  ad  b.).  Gleich  es  tritt  ein,  wenn  Ä',  ohne  zu  z  erf  allen  in  Z), 
eine  Spitze  hat  (Specialfall  ad  a).  Ausser  q,  l,  l  gibt  es  im  ersten  Falle  noch  2,  im 
zweiten  noch  6  unäre  Gerade. 


29^ 


ni.  Beziehungen  der  verschiedenen  Greradensechs  unter  sich  und  zu 

anderen  Gebilden. 


Für  die  geometrische  Untersuchung  der  auf  einer  Fläche  3ter  Ordnung  F'  befindli- 
chen Gebilde  liefern  die  nachstehenden  Erörterungen  unentbehrliche  Hülfsmittel. 

31.  Verhalten  einer  gegebenen  Sechs  (ai-.aj  gegen  die  21  anderen  Ge- 
raden und  die  noch  möglichen  Geradensechs. 

Irgend  eine  Gerade  von  F^  gehört  entweder  zu  den  «,  oder  zu  den  sechs  h,  welche 
mit  jenen  die  Doppelsechs  (ab)  bilden,  oder  zu  den  15  Geraden  c,  von  welchen  jede  zwei, 
aber  nur  zwei  der  a  trifft.  Eine  dieser  c  wird  durch  i  k  bezeichnet,  wenn  sie  ai,  a*  schneidet. 
Zwei  der  15  Combinationen  bedeuten  zwei  windschiefe,  oder  zwei  sich  schneidende  c,  je 
nachdem  sie  einen  Index  gemein  haben,  oder  nicht. 

Will  man  daher  unter  diesen  c  drei  windschiefe  angeben,  so  müssen  je  zwei  der- 
selben einen  gemeinsamen  Index  besitzen.  Nun  können  hiebei  nur  zwei  Fälle  eintreten,  ent- 
weder alle  drei  haben  den  nämlichen  Index,  wie  12^  13,  14;  oder  man  hat  zu  nehmen  12, 
13,  2  3.  Im  letztern  Falle  wird  jede  der  noch  möglichen  Combinationen  c  entweder  keine  der 
Zahlen  1,  2,  3  enthalten,  und  eine  solche  c  wird  1  2,  1  3  und  2  3  schneiden,  oder  c  enthält 
ewta  1,  also  noch  eine  von  2,  3  verschiedene  Zahl,  und  muss  demgemäss  2  3  schneiden.  Es 
gibt  folglich  keine  c,  welche  zu  allen  drei ;  12,  13,  23  windschief  ist. 

Sollen  sonach  4,  zu  je  zwei  windschiefe  c  gewählt  werden,  so  müssen  sie  sämmtlich 
einen  gemeinschaftlichen  Index  bekommen.  Da  es  nun  5  Combinationen  mit  einem  gemein- 
schaftlichen Element  —  etwa  1  —  gibt,  so  existiren  unter  den  c  noch  Gruppen  von  5  Wind- 
schiefen, nicht  aber  von  mehr. 

Weil  ferner  jede  der  5  Geraden  1  2, 1  3, 1  4, 1  5, 1  6  sowohl  a^  als  &,  schneidet,  und 
die  andern  5,  welche  noch  auf  a^  stehen,  unter  den  b  sind,  die  5,  welche  noch  b^  treffen 
unter  den  a ;  so  ergibt  sich,  dass  Ui  von  jeder  c  getroffen  wird ;  welche  den  Index  i  hat,  nicht 
aber  von  den  übrigen  c. 

Ferner  folgt,  dass  fünf  c  zur  Bildung  einer  Sechs  nicht  gebraucht  werden  können, 
da  sie  zwei  Transversalen  haben.  Immerhin  kann  man  aber  vier  c  nehmen  z.  B.  1  2,  1  3,  1  4, 
15  wodurch  (v.  13.)  eine  sie  enthaltende  Sechs  bestimmt  ist.  Die  beiden  fehlenden  Geraden 
sind  hier  leicht  aufzufinden:  Sie  müssen  nämlich  unter  den  a  und  b  sein,  und  von  diesen 
sind  offenbar  a^,  b^  allein  windschief  zu  den  angenommenen  vier  c,  und  wie  dies  sein  muss, 
auch  windschief  zu  einander.  Also: 

Eine  Geradensechs,  welche  vier  c  enthält,  nimmt  a  und  die  homo- 
loge b  auf. 

Wenn  demnach  eine  Sechs  zwei  a  enthält,  und  aus  diesem  Grunde  keine  b  enthalten 
kann,  aber  auch  nicht  vier  c,  so  folgt,  dass  sie  wenigstens  noch  eine  a  enthalten  muss,  mehr 
aber  auch  nicht,  weil  sie  sonst  mit  (a^  . ..  aj  selbst  identisch  wäre. 


30 

Man  kann  sofort  die  Sechs  angeben,  zu  welcher  drei  beliebige  a  —  «i  «tj  a,  —  ge- 
hören. Die  fehlenden  di'ei  können  nur  unter  den  c  sein,  und  es  dürfen  die  entsprechenden 
Combinationen  keine  der  Zahlen  1,  2,  3  enthalten,  müssten  demnach  sein:  4  5,  4  6,  5  6  und 
in  der  That  genügen  diese. 

Wir  schliessen  hieraus: 

Die  ausser  der  zu  Grunde  gelegten  Doppelsechs  {ah)  noch  vorkom- 
menden Geradensechs  bestehen  entweder 

1.  aus  drei  beliebigen  a  und  drei  dann  bestimmten  c;  oder 

2.  aus  drei  ö  und  drei  c,  oder 

3.  aus  einer  a,  der  homologen  6  und  vier  c. 

Nehmen  wir  ad  1.  an:  %  «j  a,  45,  4  6,  5  6  so  muss  deren  Ergänzung  die  Transver- 
salen &4  &5  &s  von  a^  «2  «3  besitzen,  folglich  noch  12,  13,  2  3;  so  dass  diese  zu  2  gehört. 

Nehmen  wir  aber  ad  3.  an: 

12,  13,  14,  15,  «6,  &6, 
so  ist  deren  Ergänzung  offenbar: 

6  2,  6  3,  6  4,  6  5,  a^,  \ ; 
gehört  sonach  auch  zu  3. 

Mithin:  Eine  von  («&)  verschiedene  Doppelsechs  hatentweder  in  ihrer 
einen  Hälfte  drei  a,  in  ihrer  andern  drei  6  —  die  Transversalen  jener  a  — 
oder  aber  in  der  einen  Hälfte  ein  a  und  ein  &  mit  gleichem  Index  ^,  sodann 
in  der  zweiten  Hälfte  auch  ein  a  und  ein  &  mit  demselben  von  i  ver- 
schiedenen Index. 

Durch  Annahme  der  drei  a  oder  h  ist  im  ersten  Fall  die  Doppelsechs  bestimmt,  im 
zweiten  ist  sie  es  auch,  wenn  man  über  die  aus  (a  h)  zu  nehmenden  Geraden  verfügt  hat. 
Z.  B.  bedingt  die  Wahl  aj,  \  für  die  eine,  a^^  h^  für  die  andere  Hälfte,  dass  in  dieser 
letzteren  die  vier  c:  12,  13,  14,  15  vorkommen,  denn  diese  c  müssen  den  Index  1  haben^ 
weil  sie  sämmtlich  «^  treffen  und  dürfen  6  nicht  haben,  weil  sie  mit  ce,  windschief  sind.  Man 
kann  hier  noch  zufügen: 

Ausser  (a h)  existirt  keine  Sechs  mit  weniger  als  drei  c  Verwendet  man  nun  zur 
Bildung  einer  solchen  drei  c  mit  demselben  Index,  d.  h.  drei,  mit  welchen  noch  zwei  andere 
c  windschief  liegen,  so  muss  von  diesen  eine  in  die  Sechs  eingehen;  denn  die  3  fehlenden 
können  nach  obigem  weder  auschliesslich  a,  noch  &,  noch  theils  a,  theils  h  sein. 

Sd.  Verhalten  der  Geradensechs  gegen  einen  auf  F^  liegenden  Kegel- 
schnitt a'^ 

In  der  Ebene  von  a"  liege  die  Gerade  q  von  F',  und  es  mögen  die  16  auf  a*  ste- 
henden Geraden  die  Abtheilung  J.,  die  10  andern  die  Abtheilung  B  bilden,  (v.  10.) 

1.  Nimmt  man  zur  Construction  einer  Sechs  vier  Gerade  aus  A  —  a^^a^a^a^  — 
so  sind  2  Fälle  zu  unterscheiden: 

a)  Die  vier  a  sind  unter  den  A  ein  Quadrupel  (v.  I.  3),  mit  anderen  Worten, 
unter  den  A  ist  keine  windschief  gegen  alle  vier.  Da  von  den  beiden  Unbekannten  q  nicht 
die  eine  sein  kann,  weil  die  andere  dann  q  träfe,  so  müssen  diese  beide  zu  B  gehören.  In 
diesem  Falle  stehen  (v.  I.  3.)  die  beiden  Transversalen  über  a^a^a^a^  auf  q. 


31 

6)  a^a^a^a^  bilden  kein  Quadrupel,  haben  also  eine  der  A  zur  Transversale  t.  Dann 
gibt  es  noch  eine  Gerade  in  A,  welche  í  schneidet,  mit  den  4  angenommenen  windschief 
ist,  daher  zusammen  mit  q  die  Sechs  corapletirt. 

Eine  Geradensechs,  welche  genau  drei,  oder  zwei  der  Abtheilung  A  entnommene  Ge- 
raden besitzt,  kann  nicht  existiren:  Denn  bei  dieser  Voraussetzung  kann  q  nicht  zur  Sechs 
gehören,  da  sonst  die  fehlende  zwei  oder  drei  in  A  wären;  also  müssten  die  zu  den  drei, 
resp.  zwei  in  A  befindlichen  noch  erforderlichen  drei  resp.  vier  auf  q  stehen.  Somit  würde 
q  zur  ergänzenden  Sechs  gehören,  und  träfe  wenigstens  eine  der  in  A  angenommenen  Geraden, 
was  nicht  stattfindet. 

3.  Soll  endlich  die  Sechs  eine  einzige  a^  von  A  enthalten,  so  ist  sie  durch  diese 
Forderung  auch  bestimmt;  denn  es  gibt  5  Transversalen  von  «i,  q;  folglich  auch  5  zu  a^ 
und  untereinander  windschiefe,  auf  q  stehende  Gerade. 

Im  Falle  1.  a)  verhält  sich  die  ergänzende  Sechs  ebenso  wie  die  angenommene,  da 
die  Transversalen  eines  Quadrupels  wieder  ein  solches  bilden.  Die  auftretende  Doppelsechs 
hat  in  jeder  Hälfte  vier  einpunctige  und  vier  Nullsecanten  von  a*. 

Bei  1.  h)  verhält  sich  die  ergänzende  Sechs  wie  ad  3.  Die  Doppelsechs  hat  in  der  einer 
Hälfte  5  einpunctige,  1  zweipunctige  Secante  q,  in  der  andern  eine  einpunctige,  und  5  Null- 
secanten des  a*. 

Bei  3.  ergibt  sich  dasselbe  wie  ad  1.  h). 
Anwendung: 

Man  lege  im  Falle  1.  a)  durch  a^  und  das  Quadrupel  «^  a^  a^  a^  eine  Fläche  F\  so 
durchdringt  sie  die  -F'  noch  in  einer  Eaumcurve  6ter  Ordnung  R^,  für  welche  die  Geraden 
(«1  . . .  Og)  wie  sofort  erkannt  wird,  4  punctige  Secanten  sind.  Hieraus  folgt,  dass  durch  R^ 
keine  zweite  F^,  noch  weniger  F-  möglich  ist.  Ferner  ergibt  sich,  dass  die  ergänzende 
Sechs  (6i.-.ö,)  aus  Nullsecanten  von  R^  besteht: 

Zunächst  kann  R^  keine  4  noch  5  punctige  Secante  ausser  den  a  besitzen,  da  diese 
mit  irgend  einer  a  in  einer  Ebene  liegen  müsste.  Eine  Transversale  h  über  fünf  a  kann  des- 
halb diesen  a  nicht  sämmtlich  anf  R^  begegnen,  ebensowenig  4  oder  drei  a  auf  i?«  treffen. 
Würde  dies  aber  für  zwei  a  —  oder  nur  ein  a  —  stattfinden,  für  die  anderen  3  — 
oder  vier  a  —  nicht,  so  hätte  eine  durch  drei  der  letzteren  gelegte  F''  mehr  als  12  Puncte 
mit  -R'  gemein. 

Kann  nun  h  keine  der  fünf  a  auf  R^  schneiden,  so  kann  sie  auch  sonst  keinen  Punct 
von  R^  enthalten,  weil  dann  gar  mehrere  F"^  durch  R^  gingen.  Die  15  Geraden  c  sind  jetzt 
2  punctige  Secanten  der  R\  weil  jede  c  mit  einer  a  und  einer  b  in  einer  Ebene  liegt.  Wenn 
man  alsdann  durch  2  vierpunctige  Secanten  a  und  die  c,  welche  diese  a  schneidet,  ferner 
einen  Punct  j^  auf  E^  einen  Büschel  von  -F^  legt,  so  wird  durch  die  F^  noch  ein  variabler 
Punct  q  aus  R^  geschnitten,  woraus  der  rationale  Character  der  Curve  hervorgeht;  also  R^. 
(v.  Bobek  in  den  Sitzb.  der  kais.  Akad.  der  Wissensch.  1887.  März.) 

Legt  man  im  Falle  3.  durch  a"^,  a^  eine  Fläche  i'f,  so  wird  F^  von  dieser  noch  in 
R^  durchdrungen,  für  welche  die  Geraden  a  offenbar  3  punctige  Secanten  sind.  Sodann  ist  q 
eine  h  der  ergänzenden  Sechs,  und  zwar  1  punctige  Secante  der  R\  Gleiches  gilt  von  den 
anderen  6,  da  jede  a*  und  a^  trifft.    Hier  sind  die  fünfzehn  c,   wovon  jede  mit  einer  a  und 


32 

einer  I  in  einer  Ebene  liegt,  2punctige  Secanten.    Ist  p  das  Geschlecht  der  Ä^  so  ist  p — 1 
die  Mannigfaltigkeit  der  durch  a^,  a^  möglichen  Flächen  2ter  Ordnung,  also  p— 1  =  2,  2>  =  3. 
(V.  Nöther's  gekrönte  Preisschrift  über  die  alg.  Eaumcurven.) 
S.  Auf  F^  befinde  sich  die  Raumcurve  3ter  Ordnung  ižg. 
Damit  ist  eine  Doppelsechs  gegeben  {ah),   deren  eine  Hälfte  a  aus 
Nullsecanten,  die  andere  aus  2punctigen  Secanten  der  Curve  besteht. 

Man  überzeugt  sich  hieven  leicht  in  folgender  Weise:  Eine  Tritangential-Ebene  der 
F',  zeigt,  dass  immer  eine  Gerade  c  vorhanden  sein  muss  auf  F*,  die  Rl  Ipunctig  schneidet. 
Alle  2punctige  Secanten  von  Rl,  welche  c  schneiden,  erfüllen  eine  Regelschaar  F^,  von  welcher 
wie  man  sieht,  zwei  Gerade  in  die  Fläche  F^  fallen  müssen. 

Hat  hiernach  Rl  eine  2punctige  Secante  hi  auf  F^,  so  treten  in  den  5  Tritangential- 
ebenen  durch  hi  auch  5  windschiefe  Nullsecanten  a  auf.  Würde  man  durch  eine  dieser  a 
Tritangentialebenen  legen,  so  fände  man  5  windschiefe  2  punctige  Secanten. 

Diese  können  aber  nicht  die  einzigen  sein,  weil  sie  sonst  bei  drei  verschiedenen 
Nullsecanten  auftreten  müssten,  drei  windschiefe  Gerade  der  F^  aber  nur  3  Transversalen 
haben.  Folglich  sind  wenigstens  6  zweipunctige  Secanten  auf  F*,  mehr  aber  nicht,  weil  auf 
F^  keine  Gruppe  von  mehr  als  6  windschiefen  Geraden  existirt. 

Ebenso  folgt,  dass  es  6  Nullsecanten  gibt,  die  auch  zu  je  zwei  windschief  sein  müssen. 
Liefern  also  jene  Bisecanten  die  Sechs  (^i  .  • .  ^»J,  so  müssen  die  Nullsecanten  ihre  Ergänzung 
bilden,  da  eine  derselben  fünf  h  schneidet. 

Es  ist  somit  klar,  dass  die  fünfzehn  c  1  punctige  Secanten  von  Rl  sind.  Was  die  Lage 
aller  möglichen  Sechs  gegen  Rl  betrifft,  so  findet  sich  Alles,  was  man  darüber  sagen  kann, 
unter  3Í.  schon  ausgeführt. 

Um  aber  bei  gegebener  {ah)  eine  Raumcurve  Rl  zu  construiren,  welche  die  eine 
Hälfte  h  zu  Bisecanten  hat,  braucht  man  nur  4  dieser  h  als  Sehnen  von  Rl  anzunehmen 
sowie  noch  2  Puncte  ?,  s'  auf  F^. 

Die  sich  ergebende  Curve  hat  dann  10  Puncte  auf  F^.  Zu  einer  Iten  Anwendung 
benutzen  wir  die  Doppelsechs,  welche  durch  3  beliebige  a  bestimmt  ist.  Sie  ist  21.: 


{a^     Oj     Oj  4  5,  4  6,  5  61 
2  3,  13,  12,  h,     h,     h,] 


Legt  man  durch  Rl  und  ihre  drei  einpunctigen  Secanten  4  5,  4  6,  5  6  eine  F*,  so 
durchdringt  diese  F^  noch  in  R^  und  es  werden  sowohl  die  angenommenen  1  punctigen  Se- 
canten c  als  auch  a^  «^  "s  für  die  R^,  Quadrisecanten  sein. 

Fasst  man  nun  in  der  andern  Hälfte  eine  zweipunctige  Secante  h  von  Rl  auf,  so  trifft 
sie  noch  zwei  der  angenommenen  c.  ist  folglich  Nullsecante  der  R^.  Wenn  man  dagegen  in 
dieser  Hälfte  eine  der  einpunctigen  Secanten  von  Rl  betrachtet,  so  schneidet  sie  jede  der 
angenommenen  c,  wird  somit  auch  Nullsecante  der  R^.  Auf  diese  Weise  finden  wir  demnach 
die  unter  S9.  behandelte  Rl  wieder. 

Bei  dieser  Gelegenheit  dürfte  es  angezeigt  sein,  eine  Mittheilung  von  Herrn  Em. 
Weyr  „Ueber  rationale  Raumcurven",  publicirt  in  den  Sitzungsberichten  dieser  Gesellschaft, 
Jahr  1882  in  einigen  wesentlichen  Puncten  richtig  zu  stellen. 


33 

Erstens  wird  (pag.  16B)  bewiesen,  dass  durch  eine  rationale  Rl  eine  einzige  F* 
möglich  ist.  Der  Beweis  stützt  sich  darauf,  dass  der  Restschnitt  3ter  Ordnung,  den  zwei  durch 
eine  Ä"  gehende  F^  gemein  haben  eine  der  von  Sturm  betrachteten  Formen  haben  müsse; 
aber  diese  Formen  umfassen  nicht  alle  Fälle. 

Uebrigens  ist  die  Behauptung  nicht  wahr;  und  Herr  Weyr  selbst  gibt  (pag.  162) 
eine  Rl  an  mit  einer  fünfpunctigen  Sekante  D. 

Durch  diese  gehen  sicher  oo^  Flächen  F^,  weil  jede  F^,  welche  D  enthält  und  noch 
durch  14  beliebige  Puncte  der  Rl  geht,  diese  Curve  ganz  aufnehmen  wird. 

Eine  zweite  Correctur  ist  von  besonderer  Wichtigkeit,  weil  wir  durch  sie  dazu  ge- 
langen, alle  denkbaren  Rl  klar  zu  erkennen. 

Die  Trisecanteu  einer  Rl  sind  die  Erzeugenden  einer  Regelfläche  F^^,  welche  F^ 
ausser  in  Rl  in  einem  Ort  24ter  Ordnung  schneidet,  und  es  muss  dieser  Ort  aus  Geraden 
von  F^  bestehen. 

Hieraus  wird  pag.  164  geschlossen,  insofern  eine  Quadrisecante  für  4  Trisecanten  zu 
rechnen  hat:  „Eine  Rl  hat  6  Quadrisecanten. "  Allerdings  ist  4.6  =  24;  aber  muss  denn 
eine  Gerade,  welche  zugleich  auf  F„g  und  F^  liegt  vier  Puncte  mit  Rl  gemein  haben,  und 
ist  es  undenkbar,  dass  sie  nur  di'ei,  oder  etwa  5  Puncte  dieser  Curve  enthält?  Offenbar 
müsste  eine  derartige  Annahme  ausgeschlossen  sein,  wenn  die  obige  Folgerung  gezogen 
werden  darf  Die  Sache  verhält  sich  wirklich  ganz  anders,  indem  die  in  Rede  stehenden 
gemeinsamen  Geraden  von  -Fooi  ^  theils  3,  theils  4,  theils  5  punctige,  endlich  auch  aus- 
schliesslich Quadrisecanten  sein  können.  Streng  wird  man  also  verfahren: 

Besitzt  Rl  eine  öpunctige  Secante  S^  nicht  aber  mehr,  was  man  annehmen  kann, 
weil  sonst  Rl  auf  einer  F"^  läge,  und  als  eine  hinreichend  bekannte  Curve  nicht  weiter  in 
Betracht  zu  ziehen  wäre  —  so  repräsentirt  S^  10  Trisecanten,  bleiben  24  —  10  =  14  gemein- 
schaftliche Gerade  von  F^^.  F^. 

Da  14  nicht  durch  4  theilbar  ist,  so  kann  diese  Zahl  nicht  durch  lauter  Quadrise- 
canten aufgebracht  werden;  d.  h.  F„q,  F^  haben  sicher  eine  Gerade  S^  gemein,  die  nicht 
mehr  als  Trisecante  für  Rl  ist.  Mittels  der  -Foq,  oder  auch  wie  Weyr  pag.  165  zeigt  man, 
dass  S^  noch  von  3  Trisecanten  ausserhalb  der  Curve  Rl  geschnitten  wird.  Diese  sind  dem- 
nach ebenfalls  auf  F^  und  bestimmen  mit  S^  drei  Tritangentialebenen  der  F^,  in  welchen  3 
Nullsecanten  von  Rl  sein  werden.  Mithin  muss  das  durch  diese  und  S^  gelegte  Hyperboloid 
noch  9  Puncte  der  Rl  ausschneiden.  Dies  Hyperboloid  hat  aber  mit  F^  nur  noch  zwei  wind- 
schiefe Gerade  gemein,  also  muss  von  diesen  die  eine  öpunctige,  die  andere  4punctige  Se- 
cante der  Rl  sein.  Wir  finden  demnach:  aj  Hat  Rl  eine  5  punctige  Secante,  so  hat 
sie  auch  eine  einfache  Trisecante  auf-F^  zudem  aber  auch  eine  Quadrisecante;  und 
es  ist  auch  keine  2te  Quadrisecante  von  Fl  möglich,  wenn  nicht  eine  i^^  die  Curve  ent- 
halten soll. 

b)  Hat  Rl  eine  einfache  Trisecante  auf  F^,  so  besitzt  sie  eine  5  punc- 
tige und  eine  4  punctige  Secante.  Im  Gesammtschnitt  24.  Ordnung  rechnen  diese 
beiden  für  10  +  4  Trisecanten,  bleiben  also  noch  10  gemeinschaftliche  Gerade  von  F^^,  F^, 
die  sämmtlich  einfache  Trisecanten  der  Rl  sein  werden. 

Durch  diese  Rl  gehen,  wie  schon  oben  bemerkt  oo'  Flächen  dritter  Ordnung. 


34 

Wird  jetzt  die  Voraussetzung  gemacht,  dass  iž°  keine  fünfpunctige  Secante  hat,  so 
kann  sie  auch  keine  einfache  Trisecante  auf  F^  haben,  und  es  muss  der  Gesammtschnitt  24. 
Ordnung  aus  lauter,  d.  i.  sechs  Quadrisecanten  bestehen.  Durch  diese  Rl  geht  keine 
zweite  F^. 

Endlich  sind  wir  zur  Umkehr  berechtigt: 

Geht  durch  i?^  nur  eine-F',  so  dass  siedemgemäss  keine  fünfpunctige- 
Secante  haben  kann;  so  besitzt  sie  6  Quadrisecanten.  (Siehe  iö.)  Gehen  aber 
zwei  F^  durch  R^,   so   besitzt   sie   nothwendig   eine   fünfpunctige   und  eine 
Quadrisecante;  weshalb  dann  auch  eine  Regelfläche  Fg  durch  die  Curve  geht,  welche  die 
öpunctige  Secante  zur  doppelten,  die  4punctige  zur  einfachen  Leitlinie  hat. 

Daher:  Die  Restcurve  dieser  Rl  besteht  aus  einer  doppeltzählenden 
und  einer  einfachen  Geraden,  die  sich  nicht  treffen.  (Nöther.) 

2.  Anwendung. 

Man  verstehe  unter  9i'  drei  windschiefe  Gerade  der  F^:  a^,  a^,  a^  und  schneide  F^ 
mit  einer  duixh  SR'  gelegten  Fl  in  iž^. 

Um  zu  sehen,  wie  die  ausserhalb  3i'  befindlichen  Geraden  der  F^  sich  gegen  «j,  a^,  a^ 
verhalten,  bediene  man  sich  irgend  einer  Doppelsechs  (a  b),  in  der  die  Gruppe  9Í'  vorkommt. 

Es  zeigt  sich  dann  sofort,  dass  für  SR^  sechs  Nullsecanten  existiren,  wovon  drei  zu 
den  a,  drei  zu  den  fünfzehn  c  gehören,  nämlich: 

^^45    ^*5)    ^6)    4  5,    4  6,    5  6. 

Auch  besitzt  SR'  sechs  Bisecanten: 

12,     13,     2  3     und    b^,    b^,    63. 

üeberdies  sind  die  Transversalen  der  9Í',  nämlich  64,  b^,  b^  dreipuhctige,  alle  übrigen 
neun  Geraden  c  einpunctige  Seeanten. 

Demzufolge  hat  i?|: 

Sechs  öpunctige,  ebenso  viele  Ipunctige,  neun  2punctige,  drei  Nullsecanten;  doch 
bilden  hier  weder  die  dreipunetigen,  noch  die  einpunctigen  Sekanten  eine  Geradensechs,  wie 
dies  oben  stattfand. 

"Wegen  der  Restcurve  SR'  kann  Rp  keine  der  Species  vom  Geschlechte  Null  sein.  Wäre 
aber  i>  >  1,  so  müssten  durch  SR'  wenigstens  00^  Flächen  2ter  Ordnung  gehen,  was  nicht 
möglich  ist,  also  p  =  1.  Für  diese  Rl  ist  jede  der  angenommenen  a  Quadrisecante ;  denn 
die  Ebene  durch  a^  und  die  einpunctige  Secante  63  der  iž^  enthält  noch  12,  eine  zweite 
Ipunctige  Secante  der  Curve. 

Wird  umgekehrt  auf  F^  eine  Rl  —  vom  Geschlecht  1  —  vorausge- 
setzt, so  muss  ihre  Restcurve  aus  3  windschiefen  Quadrisecanten  der  Rl 
bestehen. 

Beweis.  Um  möglichst  kurz  zu  sein,  werde  F^  ohne  Doppelpunct  gedacht.  Durch 
die  gesuchte  Restcurve  muss  eine,  aber  nur  eine  F^  gehen;  sie  muss  deshalb  eine  Gerade 
zum  Bestandtheil  haben,  da  sonst  00"  F^  durch  sie  möglich  wären  —  Rl  — .  Ihr  zweiter 
Bestandtheil  kann,  wie  man  gleich  einsieht,  keine  zerfallende  oder  nicht  zerfallende  Linie 
2ter  Ordnung  sein,  folglich  könnte  er  nur  aus  zwei  windschiefen  Geraden,  oder  einer  doppelt 


35 

zählenden  Geraden  bestehen.   Wäre  die  Unzulässigkeit  letzterer  Annahme  bewiesen,  so  folgte 
von  selbst,  dass  die  drei  Geraden  zu  je  zwei  windschief  sein  müssen. 

Ist  aber  im  Kestschnitt  eine  doppelt  zählende  Gerade  «o,  so  ist  auch  eine  einfache  a^ 
darin.  Nun  können  die  durch  a„  gehenden  zwei  F^  nicht  eine  der  a^  benachbarte  windschiefe 
enthalten,  weil  F^  auf  o„  keinen  Doppelpunct  hat  (v.  11),  sie  können  auch  nicht  längs  a^ 
eine  gemeinschaftliche  Tangentenebene  besitzen.^) 

Soll  aber  eine  F-  durch  «„  existiren,  für  welche  diese  «j  im  Schnitt  F^,F^  doppelt 
zählt,  so  kann  «„  nur  dann  einfach  auf  F-  sein,  wenn  F"^  noch  eine  der  a^  benachbarte  die  a^ 
treffende  oder  nicht  treffende  Gerade  von  F^  enthält.  Da  aber  Beides  nach  dem  Gesagten 
ausgeschlossen  erscheint,  so  könnte  nur  noch  a,  eine  doppelt  zählende  Gerade  der  F-  sein. 

Wäre  jetzt  %  windschief  zu  «r,,  so  könnte  eine  solche  F''  nicht  auch  a^  enthalten; 
schneidet  sich  dagegen  «i,  «j,  so  genügt  jede  der  oo^F",  welche  aus  der  Ebene  a^cu  und 
irgend  einer  durch  a^  gelegten  Ebene  besteht,  der  Forderung,  und  das  Geschlecht  der  -Bp 
wäre  =  2. 

Hiernach  hatizj^rei  windschiefe  Quadrisecanten,  worunter  nebenbei 
keine  zwei  benachbarte  sind. 

©.  Die  Quadrisecanten  aller  Rp. 

Die  supponirte  Existenz  einer  Quadrisecante  bedingt  ersichtlich  mindestens  7  scheinbare 
Doppelpuncte  für  die  Ep-,  also  p  ^  3. 

Erstens.  El  hat  entweder  keine  Quadrisecante,  oder  unendlich  viele.  Nämlich, 
wenn  sie  eine  hat,  so  liegt  El  *)  auf  einer  F- ;  hat  mithin  die  eine  Schaar  von  Geraden  zu 
Quadi-isecanten.  Dass  El  keine  Quadrisecante  zu  haben  braucht,  zeigt  das  angeführte  zweite 
Beispiel  (SS). 


')   Man  kann  den  Satz  aufstellen: 

Wenn  eine  Gerade  «2  ™  Schnitt  zweier  i"  doppelt  zäHt,  diese  F^  ohne  Doppelpuncte  sind, 
so  gibt  es  im  Büschel  dieser  I^  stets  eine  Regelfläche  F^  mit  der  Doppelgeraden  a^. 

Es  ist  klar,  dass  die  Flächen  eine  der  Oj  benachbarte  mndschiefe  Gerade  nicht  enthalten, 
können.  Gesetzt,  in  Oj  fielen  zwei  sich  schneidende  Gerade  der  Flächen  zusammen.  In  der  alsdann 
auftretenden  gemeinschaftlichen  Tangentenebene  liege  noch  Oj  von  F'.  Legt  man  durch  a^,  a^  irgend 
eine  i^,  so  hat  diese  mit  F^  eine  iž*  gemein,  die  «j  in  zwei  Puncten  schneidet.  B*  ist  die  Basis 
eines  Büschels  i^,  der  mit  dem  Ebenenbüschel  durch  «2  die  Fl  erzeugt ;  mithin  bekommt  diese  zwei 
Doppelpuncte  auf  Oj.  Soll  nun  in  anderer  Weise  a^  doppelt  zählen,  so  betrachte  man  eine  Ebene  E, 
welche  a,  in  einem  beliebigen  Puncto  s  schneidet;  dann  müssen  sich  die  Curven,  welche  E  mit  den 
F^  gemein  hat,  in  s  berühren;  d.  h.  in  jedem  Puncto  von  «2  haben  die  beiden  F'  eine  gemeinsame 
durch  «2  gehende  Tangentenebene. 

Legt  man  hierauf  eine  Ebene  durch  «jj  so  wird  diese  Bitangentialebene  beider  F',  und  ihre 
Berührungspuncte  auf  Oj  werden  die  nämlichen  zwei  Puncte  sein.  Die  F'  haben  ausser  «2  noch  eine 
Raumeurve  Ä'  gemein,  eine  beliebige  durch  a^  gelegte  Ebene  enthält  nur  2  Puncte  dieser  Cui-ve 
ausserhalb  o,,  also  ist  a^  Spunctige  Secante  der  Rp'.  Die  adjungirten  Flächen  2ter  Ordnung  haben, 
wie  im  Text  zu  sehen,  sämmtlich  die  a^  zur  Doppellinie,  ihre  Mannigfaltigkeit  ist  also  2 ;  folglich 
Í j  =r  3  =:  7  —  4.  Alsdann  aber  liegt  (Bobek  a.  a.  0.)  IV  auf  einer  Regelfläche  F^  mit 
der  Doppelgeraden  Oj. 


36 

Zweitens.  Bl  liegt  auf  einer  Eegelfläche  F^,  deren  Doppelgerade  einzige  Quadri- 
secante  der  Curve  ist.*)  Eine  zweite  kann  die  Curve  nicht  besitzen,  da  diese  auf  F^  liegen 
würde;  die  Geraden  von  F°,  die  einfache  Leitlinie  mitgerechnet  sind  Bisekanten  der  iž|. 

Drittens.    Rl  hat  3  windschiefe  Quadrisecanten. 

Viertens.  Rl  hat  entweder  sechs  Quadrisekanten,  oder  nur  eine,  und  in  diesem 
Falle  stets  eine  öpunctige  Secante. 

Schlussbemerkniig.  Eine  nahe  liegende  Anwendung  bietet  die  Bestimmung  der 
Ordnung  sc  für  die  Trisecantenfläche  F"  einer  auf  F^  liegenden  Raumcurve. 

Handelt  es  sich  1.  um  Rl,  so  ist  diese  Curve  —  weil  vom  Geschlechte  1  —  fünffach 
auf  -F'^ .  Ihre  drei  Quadrisecanten  «j  a^  a^  sind  4fache  Gerade  dieser  Fläche.  Ferner  befinden 
sich  unter  den  Geraden  von  F^  noch  6  Trisecanten  der  R[,  nämlich  die  sechs  zur  Gruppe 
a^  «3  «3  windschiefen  «4,  «5,  a«,  45,  45  58.  (v.  21.);    daher  3a;  =  5.6-|-3.4-(-6,    £C^16. 

2.  Rl  ist  4fach  auf  i^.  Die  Restcurve,  welche  eine  durch  R\  gelegte  Fl  aus  F^ 
schneidet,  besteht  aus  einem  Kegelschnitte  «-  und  einer  ihm  nicht  begegnenden  Geraden  l 
Diese  l  wird  Quadrisecante  von  R\,  und  demnach  4fache  Gerade  der  i^-",;  überdies  hat  Rl 
8  Trisecanten  auf  F^,  nämlich  die  Geraden  Zj,  ilj,  l„_,  A„  . . .  l^,  A^,  welche  weder  a-  noch  l 
treffen;  daher  3£c  =  4.6  +  4  +  8,  a;=12. 

3.  Rl  ist  3fache  Curve  von  F'',  und  wird  durch  eine  irreductibele  Rl  zum  voll- 
ständigen Schnitt  zweier  F^  ergänzt.  Es  sind  auf  F^  6  Gerade,  welche  R\  nicht  treffen  (v.  6). 
Sie  sind  Trisecanten  von  Rl  und  zwar  die  einzigen,  welche  diese  Curve  auf  F^  haben  kann, 
also :  3£c  =  3.6  +  6,  £c  =  8. 


*)  Bobek  a.  a.  O. 


Druckfehler: 

In  Nr.  1.  lies  0'  statt  <r',  und  in  der  drittletzten  Zeile  e^,  ej  statt  e,  e,. 
In  Nro  2.  zu  Anfang:  (f)  "/Vit)  Statt  {p)  n  (_p) 
■P^~K  P\       .     {P')  »  [PI). 


ÜBER  DIE 


TEMPERATUR  VON  PRAG. 


VON 


Dr.  STANISL.  KOSTLIVY. 


(Abhandlungen  der  königlichen  böhmischen  Gesellschaft  der  Wissenschaften.  —  YII.  Folge,  11.  Band.) 

(Mathematisch-naturwissenschaftliche  Classe  Nr.  4-) 


PRAG. 

Verlag  der  königl.  böhm.  Gesellschaft  der  Wissenschaften.  —  Druck  von  Dr.  Ed.  Grégr. 

1887. 


über  die  mittlere  Temperatur  von  Prag  besitzen  wir  verschiedene  Angaben.  Die 
erste  Bearbeitung  der  meteorologischen  Verhältnisse  Prag's  rührt  von  Fritsch  her,  der  in 
seinen  „Grundzügen  einer  Meteorologie  für  den  Horizont  von  Prag"  V  eine  mittlere  Jahres- 
temperatur von  7-66°  E  =  9-58"  C  bei  Verwendung  der  Jahre  1771—1846  angibt. 

Später  hat  Jelinek  in  seiner  Abhandlung  „Über  den  täglichen  Gang-)  der  vor- 
züglichsten meteorologischen  Elemente  aus  den  stündlichen  Beobachtungen  der  Prager  Stern- 
warte abgeleitet"  auch  den  jährlichen  Gang  behandelt.  Nachdem  er  aus  den  8 — 9  jährigen 
Beobachtungen  den  Werth  7*16°  R  =:  8'95''  C  findet,  des  zu  kurzen  Zeitraumes  wegen  die 
Monatmittel  als  nicht  sicher  genug  ansieht,  benützt  er  gleichfalls  die  ihm  von  Fritsch  mit- 
getheilten  Werthe. 

Kr  eil  führt  in  seiner  „Klimatologie^)  von  Böhmen"  bei  Benützung  der  Jahre  1771 
bis  1859  dieselbe  mit  7-598''  R  =  9'50°  C  an,  welcher  Werth  anch  in  Wild's  „Temperatur- 
verhältnisse des  russischen  Reiches"  und  in  Studnicka's  „Všeobecný  Zeměpis"  benützt  wurde. 

In  den  „Jahrbüchern*)  der  k.  k.  Centralanstalt  für  Meteorologie  und  Erdmagnetismus" 
ist  als  Normalmittel  für  den  20jährigen  Zeitraum  (1848 — 1867)  das  Jahresmittel  mit 
7'43*'R:=  9'29''C  angegeben.  Noch  wollen  wir  erwähnen  der  Angabe  Chavanne's,")  wenn 
auch  die  von  ihm  veröffentlichten  Daten  sehr  wenig  Vertrauen  verdienen,  mit  9'39°  G. 

Schliesslich  hat  Augustin  in  seiner  Abhandlung  „Das  Klima  ^)  von  Prag"  für 
den  40jährigen  Zeitraum  1840 — 1879  die  mittlere  Temperatur  gerechnet  und  erhielt  als 
Jahresmittel  916"  C,  also  einen  gegen  Fritsch  um  0-42°,  gegen  Kreil  einen  um  0-34''  niedri- 
geren Werth.  Wenn  wir  jedoch  selbst  diese  niedrigere  Angabe  Augustin's  mit  9"16''  C  als 
richtiger  ansehen  und  dieselbe  auf's  Meeres-Niveau  reduciren,   so  ergibt  sich  mit  Rücksicht 

')  Abh.  d.  kgl.  böhm.  Ges.  der  Wiss.  V.  Folge.  VII.  Band,  Prag  1850. 

2)  Denksch.  d.  k.  Acad.  d.  Wiss.  n.  Band.  II.  Abth.  Wien  1851. 

')  Nach  dem  Tode  des  Verfassers   auf  Kosten  der  k.  Acad.  der  Wiss.  in  Wien   herausgegeben  von  Dr. 

C.  Jelinek. 
*)  Neue  Folge,  VI.  Band.  Jahrg.  1869. 

-')  Die  Temperaturverhältnisse  von  Österreich-Ungarn,  dargestellt  durch  Isothermen,  Wien  1871. 
°)  Sitzber.  d.  königl.  böhm.  Ges.  der  Wiss.,  Jahrgang  1880,  pag.  314  if.    In  einer  späteren  Abhandlung 

„Jak  se   užívá  vzorce  Lambertova-Besslova  v  meteorologu"  (Gas.  pro  pěst.  math.  a  fys.  1885)  findet 

er  d-Sö"  für  einen  80jährigen  Zeitraum. 


4 

auf  die  Seeliöhe  von  Prag  mit  202  m  und  eine  mittlere  Temperaturabnahme  von  O-ö"  pro 
100  m  eine  mittlere  Temperatur  von  9-16 -f- l'Ol  =  10-17"  C  im  Meeres-Niveau ;  wenn  wir 
aber  die  erschienenen  Isothermenkarten  von  Dove,  Wild  und  Hann  betrachten,  sehen  wir, 
dass  diese  Temperatur  wenigstens  um  0-6— 0*7°  C  zu  hoch  ist,  da  sich  aus  den  Karten  nach 
Schätzung  eine  Temperatur  von  9-5'',  höchstens  9-6"  ergeben  würde. 

Auch  Kreil  fand')  bei  der  Reduction  der  Temperaturmittel  auf  eine  Normalebene  von, 
70  Toisen  =  136  m  Seehöhe,  dass  die  Temperatur  von  Prag  um  0-52''  R  =  0'65°  C  zu  hoch 
sei.  Nachdem  er  nämlich  aus  allen  vorhandenen  Temperaturbeobachtungen  die  in  der  Höhe 
von  70  Toisen  herrschende  Temperatur  mit  7-40°  Pi  =  9-25°  C  ermittelt  hatte,  berechnete  er 
für  die  einzelnen  Stationen  mit  Rücksicht  auf  ihre  Höhenlage  und  auf  die  Temperaturabnahme 
mit  der  Höhe  die  entsprechenden  Temperaturen  und  bildete  die  Differenzen  zwischen  Beob- 
achtung und  Rechnung  (B — G),  wobei  er  hinzufügt:  „Diese  Unterschiede  oder,  wenn  man  sie 
so  nennen  will,  Fehler  der  Stationen  geben  sofort  die  Temperatur  (N)  an,  welche  die  Station 
unter  übrigens  gleichen  Umständen  zeigen  würde,  wenn  sie  auf  der  Normalebene  von  70  Toisen 
Seehöhe  läge,  denn  es  muss  N  =  (B — G:)-\-l-AO°  sein".  Die  Differenzen  erklärte  er  als  von 
Local-  und  anderen  Einflüssen  abhängig. 

Bei  Gelegenheit  der  Bearbeitung  des  aus  Böhmen  bisher  eingelangten  Materiales, 
namentlich  zum  Zwecke  der  Feststellung  der  Normaltemperaturen  für  die  einzelnen  Stationen, 
war  für  mich  der  zwingende  Grund  entstanden,  näher  auf  diese  Frage  einzugehen,  da  Prag  für 
die  Periode  1851 — 1880  als  Normalstation  gewählt  werden  musste,  indem  für  diese  Periode  Prag 
allein  eine  continuirliche  Reihe  aufweist,  mittelst  welcher  die  Beobachtungsreihen  der  einzelnen 
Stationen  auf  die  Periode  1851 — 1880  reducirt  werden  mussten.  Als  ich  die  bereits  an  der 
Anstalt  vorhandenen  Zusammenstellungen  der  Temperaturmittel  von  Prag  benützte,  an  welche 
nur  die  letzten  Jahre  nach  1875  angeschlossen  wurden,  und  Differenzen  der  einzelnen  Mittel 
gegen  Prag  zu  rechnen  begann,  fiel  mir  schon  bei  der  Bearbeitung  der  ersten  Station  ein 
plötzlicher  Sprung  in  den  Differenzen  der  Jahresmittel  vom  Jahre  1870  zu  1871  auf,  der 
sich  auch  dann  bei  allen  weiteren,  zur  Constatirung  versuchsweise  verwendeten  Stationen 
zeigte,  so  dass  der  Grund  in  der  Prager  Reihe  zu  suchen  war,  welche  somit,  bevor  sie  als 
Normalreihe  benützt  werden  konnte,  auf  ihre  „Homogenität"  geprüft  werden  musste,  d.  h.  es 
musste  vorerst  ermittelt  werden,  ob  während  des  ganzen  Zeitraumes  1851 — 1880  keine  Änderung 
des  Localeinflusses  eingetreten  ist. 

Nachdem  die  Art  und  Weise  der  Aufstellung  des  Thermometers  laut  den  „Magnetischen 
und  meteorologischen  Beobachtungen  auf  der  k.  k.  Sternwarte  in  Prag"  keine  Änderung  erfuhr, 
musste  dies  in  den  verwendeten  Thermometern  liegen,  was  auch  im  31.  Jahrgange  pag.  XXX 
vollkommen  seine  Erklärung  fand. 

Director  Hörn  stein  hat  im  Jahre  1871  die  Correctionen  der  an  der  Sternwarte 
befindlichen  Thermometer  ermittelt,  von  welchem  Jahre  an  die  Correctionen  unmittelbar  an 
die  abgelesenen  Stände  angebracht  wurden,  während  in  früherer  Zeit  die  Angaben  des  Thermo- 
meters ohne  irgend  welche  Correctionen  aufgenommen  wurden,  wobei  jedoch  stets  in  den 
Jahrbüchern  darauf  verwiesen  ist,  dass  wegen  Unzulänglichkeit  der  Mittel  die  Thermometer 
einer  genauen  Vergleichung  nicht  unterzogen  werden  konnten. 

')  Klimatologie  pag.  314. 


12.  Octobei- 

1868 

2".- 

6.  Jänner         1869  1\ 

6.  Jänner 

1869 

2"p- 

7.  Februar       1869  1"^^ 

7.  Februar 

1869 

2"p  - 

EndeDecemb.  1870 

1.  Jänner 

1871 



13.  März          1874  1'^ 

13.  März 

1874 



Es  war  daher  nothwendig,  an  alle  früheren  Angaben  die  durch  Hornstein  gefundenen 
Correctionen  anzubringen.  Bei  dieser  Gelegenheit  sei  es  mir  gestattet,  Herrn  Director  Prof. 
Dr.  L.  Weinek  den  verbindlichsten  Dank  auszusprechen  für  seine  gütige  Unterstützung  in  dieser 
Angelegenheit,  welclier  mit  grosser  Zuvorkommenheit  alle  gestellten  Anfragen  bezüglich  der 
verwendeten  Thermometer  beantwortet,  sowie  auch  gestattet  hat,  die  auf  im  Folgenden  zu 
besprechende  Art  und  Weise  rectificirten  Daten  zu  veröffentlichen;  auch  Herrn  Adjuncten 
Dr.  G.  Gruss  bin  ich  für  seine  Mühewaltung  zu  grossem  Danke  verpflichtet. 


Verwendete  Thermometer  und  deren  Correctionen. 

Die  zu  den  Beobachtungen  verwendeten  Thermometer  waren  folgende : 

1.  Jänner        1850  —  17,  September   1868  9i'„  .    .    .  Jerak  144> 

17.  September  1868    lO'v  —  12.  October       1868  1^  .    .    .  Jerak  205^ 

.  Jerak  144» 

.  Jerak  205^ 

.  Jerak  144^ 

,    .  Jerak  205a 

Jerak  248  I 

Im  „34.  Jahrgange"  pag.  XV  ist  wohl  die  Angabe  enthalten,  dass  Jerak  248  I  vom 
1.  Jänner  1873  an  zu  den  Beobachtungen  verwendet  wurde;  einer  freundlichen  Mittheilung 
des  Herrn  Dr.  Gruss  entnehme  ich  jedoch  folgendes:  „Das  Tagebuch  zeigt  evident,  dass  erst 
am  13.  März  1874  die  neuen  Thermometer  Jerak  Celsius  neu  eingesetzt  wurden  u.  z.  vor 
2''  Nachmittag. 

Vor  dem  13.  März  1874  wurden,  wie  das  Tagebuch  auch  ausdrücklich  sagt,  die 
Originallesungen  der  Thermometer  (Jerak  205«,  b)  in  Reaumur-Graden  gemacht,  an  diese  die 
Correctionen  angebracht,  die  corrigirten  Ablesungen  hierauf  in  Celsius-Grade  verwandelt  und 
in  die  entsprechende  Rubrik  im  Tagebuche  eingetragen." 

Wie  erwähnt,  wurden  die  Correctionen  erst  durch  Hornstein  im  J.  1871  ermittelt  aus 
zahlreichen  Vergleichungen  in  freier  Luft;  an  stürmischen  und  regnerischen  Tagen  wurden 
nur  wenige  oder  gar  keine  Vergleichungen  gemacht.  Als  Normaltemperatur  wurde  bis  zu  einer 
genauen  Feststellung  der  Siedepunkte  das  Mittel  aus  den  Angaben  der  3  Thermometer: 
Normal  Baudin  2863  (Celsius)  auf  der  Glasröhre  bis  '/ä  Grade  getheilt,  bei  0°  und  100°  bis 
Vio°)  'Normalthermometer  von  Geissler  in  Bonn  (Celsius)  auf  der  Glasröhre  bis  Vio"  getheilt 
und  endlich  ein  älteres  Normalthermometer  von  J.  Morstadt  in  Prag  (Réaumur),  die  Theilung 
auf  einer  Messingscala  bis  '/^  Grad.  Obgleich  zu  letzterem  Thermometer  eine  Correctionstafel 
beigegeben  war,  in  welcher  die  Resultate  der  von  Morstadt  mit  grösster  Sorgfalt  nach 
Bessel's  Methode  ausgeführten  Untersuchung  des  Calibers  der  Röhre  enthalten  sind,  weicht 
dasselbe  dennoch  beträchtlich  ab  von  den  Angaben  der  beiden  anderen  Normalthermometer 
Baudin  und  Geissler.  Nach  den  im  Jahrgange  31.  der  „Magnet,  und  meteor.  Beobachtungen" 
pag.  XXXin  veröffentlichten  Vergleichungen  zwischen  Baudin  und  Morstadt  ergaben  sich 
nachstehende  Differenzen,   die   des  Vergleichs  wegen   in  Celsius-Grade  umgewandelt  wurden: 


bei  O"  bei  10"  E        bei  20»  R         bei  28«  R 

Baudin-Morstadt  .    .    .  +0-14.    .    .—0-31.   .   ,— 0-81.    .   .  —  l'Ol 

■während  die  Differenzen 

Baudin-Geissler  .    .    .    +  0-06  .    .    .  +  0'03  ...  -  0-02  ...  —  0-09 
betrugen. 

Nach  den  Erfahrungen,  die  wir  mit  einem  Normalthermometer  Baudin  an  der  k.  k. 
Centralanstalt  für  Meteorologie  in  Wien  gemacht  haben,  sind  die  Angaben  der  Normalthermo- 
meter von  Baudin  sehr  verlässlich,  wenn  nur  auf  den  jeweiligen  Stand  des  Eispunktes  ge- 
nügend Rücksicht  genommen  wird.  Dies  hat  mich  bewogen,  in  Anbetracht  der  rasch  zunehmenden 
und  beträchtlichen  Correctionen  von  Morstadt  und  der  Übereinstimmung  von  Baudin  mit 
Geissler,  die  Temperaturangaben  auf  Baudin  2863  allein  zu  beziehen,  was,  wie  aus  Folgendem 
ersichtlich  wird,  die  verlässlichsten  Resultate  aufweist. 

Auch  Hornstein  sah  sich  später  veranlasst  (Jahrg.  34.  pag  XV),  die  Correctionen  von 
Jerak  248 1  auf  Baudin  2863  zu  beziehen.  Nachdem  aber  die  Correctionen  dieses  letzteren 
Thermometers  bei  jeder  Ablesung  berücksichtigt  wurden,  erscheint  es  uns  nicht  nothwendig 
diese  hier  aufzunehmen  und  verweisen  nur  auf  die  obbezeichnete  Stelle  der  Jahrbücher. 

Bis  zum  Jahre  1870  wurden  die  Correctionen  an  keine  Lesung  angebracht,  in  letzterem 
Jahre  nur  in  der  Jahreszusammenstellung.  Nachdem  Thermometer  Jerak  144  seit  11.  Februar 
1841  (siehe  1.  Jahrg.  „Verbesserungen")  in  Verwendung  stand,  kann  vorausgesetzt  werden, 
dass  im  Jahre  1851  dasselbe  bereits  vollkommen  mit  Bezug  auf  den  Eispunkt  zur  Ruhe  ge- 
kommen war,  so  dass  die  durch  Hornstein  ermittelten  Correctionen  für  den  ganzen  Zeitraum 
1851 — 1870  geltend  angenommen  werden  können. 

In  der  folgenden  Tafel  folgen  unter  A  die  Unterschiede  der  gleichzeitig  gemachten 
Lesungen  der  Thermometer:  Baudin  2863,  Jerak  144a  und  Jerak  205«  nach  den  Angaben 
im  31.  Jahrgange  pag.  XXXIII.  Nachdem  aber  nach  den  Bestimmungen  des  Nullpunktes  mit 
frisch  gefallenem  Schnee  am  20.,  21.  und  31.  December  1870  für  Baudin  sich  eine  Correction 
von  —  O'IO"  herausgestellt  hat,  so  erhalten  wir  die  Correctionen  der  Thermometer  bezogen 
auf  Baudin  als  Norraalthermometer  (mit  Rücksicht  auf  den  um  01°  höheren  Eispunkt)  durch 
Anbringen  der  Correction  von  —  0'10°C=:  —  O'OS"  R  an  alle  Differenzen.  Die  wahren 
Correctionen  sind  in  der  Tafel  unter  B  enthalten,  während  in  C  die  angewendeten  Correctionen 
bezogen  auf  Va  (Baudin  -j-  Geissler  -\-  Morstadt)  wiedergegeben  sind.  Nachdem  diese  bis  zum 
13.  März  1874  1''^  in  Verwendung  kamen,  ist  es  nothwendig,  um  auch  den  Zeitraum  vom 
1.  Jänner  1871  bis  13.  März  1874  auf  Baudin  2863  allein  zurückzuführen,  die  unter  D  ent- 
haltenen Zahlen  an  die  publicirten  Werthe  anzubringen. 


Tafel  T. 


A. 
Baudin  2863 


—  Jerak 
144  a 


—  Jerak 

205  o 

R" 


B. 
Correctionen 


Jerak 

144  a 
R» 


Jerak 

205  a 

R" 


Angewendete  Correc- 
tionen ') 
1871— "A 1874 


Jerak 

144  o 
R" 


Jerak 

205  a 

R» 


D. 

Differenz 
B— C 


Jerak 

144  o 

R" 


Jerak 

205  (! 

R" 


—  15 

—  14 

—  13 

—  12 

—  11 

—  10 

—  9 


7 
6 
5 
4 
3 
2 
1 
0 
1 
2 
3 
4 
5 
6 
7 
8 
9 

10 
11 
12 
13 
14 
15 
16 
17 


+ 


i 

-0-09 

+  0-08 

-0-18 

—    -03 

+ 

•10 

—   ^12 

i  —    -03 

+ 

■12 

—     12 

—   -05 

+ 

•10 

—  •u 

—   -06 

+ 

•Ol 

—   ^15 

-    -07 

— 

•03 

—   -16 

—    -06 

— 

•03 

-    ^15 

—   -07 

— 

•06 

—    -16 

—    -09 

— 

•08 

—   ■IS 

—    -11 

— 

•08 

—    ^20 

—   -15 

— 

•04 

—    ^25 

—    -18 

— 

•05 

—    ^27 

:       —       -21 

— 

•09 

—    ^30 

—    -23 

— 

•14 

—   -32 

—    -24 

— 

•18 

—   -33 

—    -25 

— 

•21 

—    ^34 

'   —    -27 

— 

•23 

—   •36 

:  —  -30 

— 

•24 

—   -39 

:  —  -32 

— 

•24 

—    ^41 

—    -33 

— 

•24 

—   ^42 

—   -37 

— 

•27 

—   ^46 

—    -40 

— 

•29 

—   -49 

—    -46 

— 

•30 

—    -55 

—    -51 

— 

■32 

—  •eo 

i    —    -53 

— 

•35 

—    ^62 

—   -54 

— 

•38 

—    ^63 

'    —    -56 

— 

•42 

—    -65 

—    -59 

— 

■42 

—  •es 

—    -60 

— 

•41 

—    ^69 

-    -60 

— 

•40 

—    •69 

—    -62 

— 

•40 

—   ^71 

—    -65 

— 

•40 

—    ^74 

—    -67 

— 

•41 

—    •76 

-0^01 
+  0^01 
+  0^02 
+  0-01 
-0-08 

—  -12 

—  ^12 

—  -15 

—  ^17 

—  ^17 

—  ^13 

—  •u 

—  -18 

—  -23 

—  ^27 

—  -30 

—  ^32 

—  ^33 

—  ^33 

—  ^33 

—  •36 

—  •SS 

—  ^39 

—  -41 

—  ^45 

—  ^47 

—  ^51 

—  -51 

—  •SO 

—  ^49 

—  ^49 

—  ^49 

—  •SO 


— 

14 

-0^11 

19 

-0^08 

22 

—   -09 

26 

—  ■w 

28 

—   -19 

29 

—    ^22 

33 

—   -2% 

35 

—    -2^ 

36 

-    ^29 

37 

—    -28 

39 

—   ^28 

43 

—  •si 

46 

—    ^32 

51 

—    ^33 

54 

—   ^34 

56 

—    ^37 

57 

-   ^39 

5S 

—    ^42 

60 

—   ^41 

59 

—    ^40 

58 

—   ^38 

•60 

—    ^38 

63 

—    -38 

65 

—    -39 

—  0 


■06 
•06 
•05 
•04 
•04 
•04 
•Ol 
■Ol 
•03 
•04 
•03 
•03 
•03 
•04 
•06 
•06 
•06 
•07 
•08 
•10 
•11 
•11 
•11 
•11 


)-06 
•05 
■05 
•04 
•04 
•05 
•04 
•04 
■04 
•05 
•05 
•05 
•06 
•06 
•07 
•08 
•08 
•09 
•10 
•10 
•11 
•11 
•11 
•11 


'j  Bezogen  auf  ',3  (Baudin  +  Geisaler  +  Morstadt)  nach  Jahrg.  31.  pag.  XXXIV. 


A. 
Baudin  2863 


—  Jerak 
144  a 


—  Jerak 

205  a 


B. 

Correctionen 


Jerak 

144  a 

W 


Jerak 

205  a 

R° 


a 

Angewendete  Correc- 
tionen 
1871— '2/31874 


Jerak 

144« 

R» 


Jerak 

205  o 
R» 


Differenz 
B-C 


Jerak 

144  a 

R" 


Jerak 

205  a 
R" 


18 

19 
20 
21 
22 
23 
24 
25 
26 
27 
28 


•69 
■71 
•71 
•72 
•  -74 
•81 

■  '88 

■  ^94 
1-00 

■0-97 

■  ^94 


•42 
•42 
•39 


•78 

•80 

•80 

•81 

•83 

•90 

•97 

1-03 

1-09 

1-07 

1-04 


•51 

•51 

•48 


•67 
•68 
•68 
■69 
•72 
•79 
•86 
•92 
■98 
•95 
•92 


40      — 

11 

39      — 

12 

36      — 

12 

■ — 

12   ! 

— 

— 

— 

— 

— 

— 

— 

•11 

•12 
■12 


Zur  weiteren  Begründung  der  Richtigkeit  dieser  Correctionen  könnten  sowohl  die 
Vergleiche  zwischen  Geissler  und  Jerak  144a,  als  auch  die  Eispunktsbestimmungen  von  Jerak 
205«  mit  einer  Correction  von  — 0'295  im  Jahre  1871,  — 0^32 °  im  Jahre  1872  dienen  (vergl. 
unter  B  bei  0").  Mit  Rücksicht  darauf  wurde  an  A  eine  Correction  von  —  0-09  statt  —  0"08'' 
angebracht. 

Das  Thermometer  Baudin  2863  stimmt  auch  fast  vollkommen  mit  einem  Pariser 
Normalthermometer,  welches  Herr  Renou  im  September  1868  mit  Jerak  144  h  verglichen  hatte. 
Es  ergab  sich: 

Renou  Jerak  144  a')  Renou  — 

—  Jerak  144  &  —Jerak  144  6  — Jerak  144  a 


Temperatur 


Baudin 
-  Jerak  144  c 


8^9 
12^5 
13-0 
13-5 
140 


—  0-53  .    .    .    .    .  +0'07 

—  0^64 +  0-02 

—  0-65.    ....  +0'01 

—  0^67  .....  +0^01 

—  0^67  .    .    . 


—  0-60 

—  0-66 

—  0^66 

—  068 


—  0-62 

—  0-68 

—  0^69 

—  0-69 
+  0-01 —©■es  ....   —0-69 

15-0 —0-70 0-00 -0-70  ....   —0-71 

18'0 — 0^77 000 —0^77   ....   —0^78 

20^0 -0-78.    .    .    .    .+001 —079.    .    .    .   — O^SO. 

Es  stellt  sich  somit  ein  äusserst  geringer  Unterschied  für  die  beiden  Thermometer 
heraus.  Es  erscheinen  hiedurch  die  in  Tafel  I.  unter  B  und  D  angeführten  Correctionen  als 
vollkommen  begründet.  Wie  wir  später  sehen  werden,  ergibt  sich  auch  durch  Anbringung 
dieser  Correctionen  eine  volle  Übereinstimmung  mit  den  Beobachtungen  an  anderen  Stationen 
in  Böhmen. 


')  Nach  Vergleichungen  Murmann's  1868  —  69  und  1870  —  71. 


Die  Temperaturmittel  1851—1885. 


Um  möglicherweise  vorkommende  Druckfehler  zu  erkennen,  sowie  auch  zur  eigenen 
Controlle  wurden  die  mittleren  Temperaturen  in  2  Deciraalen  für  die  Stunden  6'',,,  2\  und 
lO'^p,  sowie  auch  das  24stündige  Mittel  den  „Magnet,  und  meteor.  Beobachtungen"  entnommen, 
gleichzeitig  aber  auch  Va  (6  -]-  2  -|- 10)  gebildet.  Im  Falle  der  Nichtübereinstimmung  (mit 
Rücksicht  auf  die  Reduction  auf  wahre  Mittel)  wurde  das  24stündige  Mittel  neu  gerechnet. 
Nachdem  an  alle  diese  Mittel  die  im  Voi-angehenden  angegebenen  Correctionen  angebracht 
wurden  u.  z.  bis  zum  Jahre  1872  incl.  in  Réaumur- Graden  (worauf  dann  erst  die  Mittel  in 
Celsius-Grade  umgerechnet  wurden),  von  1873  an  in  Celsius-Graden,  entstanden  die  Tabellen, 
die  im  Anhange  wiedergegeben  werden  und  welche  von  Monat  zu  Monat  für  den  Zeitraum 
1851 — 1885  die  mittleren  Temperaturen  der  Stunden  ß^a,  2\  und  lO'^p,  sowie  auch  die  24- 
stündigen  Mittel  enthalten.  Eine  Wiedergabe  der  Mittel  '/s  (6  +  2  + 10)  schien  vollkommen 
überflüssig.  Für  einzelne  Monate  des  Jahres  1853,  sowie  auch  für  alle  des  Jahres  1868  wurde 
das  Mittel  der  3  Stunden  benützt  und  auf  wahres,  24stündiges  Mittel  reducirt. 

Entsprechend  dem  Beschlüsse  des  Meteorologen-Congresses  in  Wien  (Sitzung  vom 
10.  September  1873):  „als  Perioden  für  die  Berechnung  der  Normalwerthe  Intervalle  von 
5  Jahren  (Lustra)  zu  wählen  und  das  nächste  Lustrum  mit  dem  1.  Jänner  1876  zu  beginnen", 
wurden  auch  für  je  5  Jahre  die  mittleren  Werthe  gerechnet,  sowie  auch  für  die  ganze  35- 
jährige  Reihe,  welch'  letztere  wir  hier  der  grösseren  Übersichtlichkeit  wegen  folgen  lassen. 

Tafel  II. 
Mittlere  Temperatur  1851—1885. 


6K 

2^p 

lOhp 

V3  (6+2+10) 

24stdges 
Mittel 

A 

nach  Augustin  ') 

— 

18  J. 

38  J. 

Jänner 

Februar 

März 

April 

Mai 

Juni 

Juli 

August 

September 

Oktober 

November 

December 

—  2-09 
-1-46 

0-84 

5-17 

9-71 

14-05 

15-66 

14-91 

11-41 

6-91 

2-05 

—  1-10 

0-35 

2-09 

5-96 

12-10 

17-03 

20-99 

23-08 

22-31 

18-71 

12-40 

4-67 

0-83 

—  1-32 

—  0-29 
2-68 
7-79 

12-33 
16-35 
18-16 
17-51 
13-95 
8-63 
2-72 

—  0-65 

-1-01 

0-11 

3-16 

8-35 

13-03 

17-13 

18-96 

18-24 

14-69 

9-31 

3-14 

—  0-31 

—  1-15 

0-02 

3-17 

8-55 

13-29 

17-43 

19-28 

18-51 

14-86 

9-29 

3-07 

-0-40 

—  0-14 

—  0-09 
-f  0-01 
4-0-20 
+  0-26 
+  0-30 
4-0-32 
4-0-27 
4-0-17 

—  0-02 

—  0-07 
-0-09 

—  0-09 

—  0-08 
+  0-01 
+  0-29 
+  0-32 
+  0-37 
4-0-37 
+  0-32 
4-0-22 

—  0-01 

—  0-07 

—  0-08 

—  0-10 

—  0-07 

—  0-01 
+  0-24 
4-0-30 
4-0-32 
+  0-35 
+  0-32 
4-0-20 

—  0-02 

—  0-07 

—  0-08 

Winter 
Fmhling 
Sommer 
Herbst 

—  1-55 

5-24 

14-87 

6.79 

1-09 
11-70 
22-13 
11-93 

-0-75 

7-60 

17-.34 

8-43 

—  0-40 

8-18 

18-11 

9-05 

—  0-51 

8-34 

18-41 

9-07 

—  0-11 
-0-16 

—  0-30 

—  002 

— 

— 

Jahr 

6-34 

11-71 

8-15 

8-73 

8-83 

—  0-10 

— 

')  Sitzb.  d.  königl.  böhm.  Ges.  der  Wiss.  Jahrg.  1879  pag.  436. 


10 

Es  ergibt  sich  somit  ein  gegenüber  der  Angabe  Augustin's  um  0-33»  C  kleinerer 
Werth.  Nachdem  nun  Augustin  in  einer  seiner  früheren  Abhandlungen  ^)  alle  an  der  k.  k. 
Sternwarte  in  Prag  verwendeten  Thermometer  und  die  betreffenden  Zeiträume  anführt,  und 
somit  vorauszusetzen  war,  dass  die  mittleren  Temperaturen  '')  entsprechend  corrigirt  wurden, 
musste  die  Frage  beantwortet  werden,  ob  die  Weglassung  der  11  Jahre  von  1840—1850  und 
die  Hinzufügung  der  letzten  6  Jahre  (1880—1885)  einen  so  grossen  Einfluss  (Vs")  auf  den 
mittleren  Werth  der  Temperatur  ausüben  konnte,  da  die  fortgesetzte  Abnahme  desselben  von 
den  Angaben  Fritsch's  angefangen  herab  bis  zu  dem  nun  ermittelten  Werthe  von  mancher 
Seite  als  eine  seculare  Änderung  aufgefasst,  zu  mindest  jedoch  gewiss  als  eine  fortgesetzte 
Änderung  des  Localeinflusses  gedeutet  werden  könnte. 

Nachdem  Augustin  jedoch  ganz  entgegen  den  Beschlüssen  des  Meteorologen-Congresses 
die  Decennien  mit  1840  beginnt,  erscheint  eine  Gegenüberstellung  der  Daten  nothwendig. 

Nachdem  auch  noch  an  die  Monatmittel  des  Jahres  1850  die  betreffenden  Correctionen 
angebracht  wurden,  und  ein  Jahresmittel  von  8-40"  C  ermittelt  wurde,  ergab  sich  nach- 
stehendes Resultat,  wobei  wir  nur  die  Jahresmittel  verwenden  wollen: 


Decenniam 

Angabe 
Augustin's 

aus  den  Tafeln 
des  Anhanges 

Diff. 

1850—59 

9-11 

8-44 

+  0-67 

1860-69 

9-79 

9-11 

+  0-68 

1870—79 

8-78 

8-75 

+  0-03 

höchstes  Mittel  . 

11-14  Jahr  1868 

10-49  Jahr  1868 

+  0-65 

niedrigstes      „ 

7-29      „      1871 

Í  7-09      „      1864 
1  7-19      „      1871 

+  0-20 
+  010 

Differenz  .    , 

3-85 

3-40 

Wir  haben  somit  den  Grund  der  Differenzen  darin  zu  suchen,  dass  Augustin  es  ver- 
absäumt hat,  die  Correctionen  an  die  einzelnen  Stände  anzubringen.  In  wie  weit  nun  die  An- 
gaben von  Fritsch  und  Kreil  richtig  sind  oder  einer  Correctur  und  welcher  bedürfen,  wird 
nur  durch  das  Eingehen  auf  die  Originalaufzeichnungen  und  Notizen  über  Thermometer- 
Vergleichungen  zu  constatiren  sein,  was  freilich  nur  durch  die  k.  k.  Sternwarte  allein  wird  ge- 
schehen können. 

Wenn  ich  es  nun  unternommen  habe,  die  Temperaturmittel  für  die  Periode  1851 — 1885 
festzustellen,  so  war  es  eben  der  zwingende  Grund,  dass  Prag  als  Normalstation  für  die  Be- 
arbeitung der  Temperaturverhältnisse  Böhmens  gewählt  werden  musste;  dies  möge  auch  der 
Entschuldigungsgrund  sein,  dass  ich  in  dieser  Beziehung  der  geehrten  Direction  der  k.  k. 
Sternwarte  Prag  vorgreife,  anderentheils  geschah  es  auch  infolge  Ausspruches  Director  Hann's :  ') 
„dass  jede  Reihe  von  Mitteltemperaturen,  auch  wenn  kein  Verdacht  gegen  sie  vorliegt,  durch 


')  Sitzber.  1879  pag.  410. 

^)  Sitzber.  1880  pag.  314  al.  2. 

^)  Die  Temperaturverhältnisse  der  öster.  Alpenländer.  II.  Theil.  Sitzb.  Wien  1885.  Bd.  91.  pag.  4-15. 


11 

Differenzen  gegen  correspondirende  Mittelwerthe  von  Nachbarstationen  auf  ihre  „Homogenität" 
geprüft  werden  muss,  bevor  mun  sie  zu  weiteren  Untersuchungen  verwerthet",  da  auch  bei 
den  Stationen  auf  die  an  der  Centralanstalt  aufbewahrten  Originalaufzeichnungen  zurück- 
gegangen werden  rausste.  Ob  es  gelingen  wird,  die  ganze  bis  zum  Jahre  1771  zurückreichende 
Reihe  homogen  zu  machen,  ist  fraglich,  da  mit  dem  Jahre  1846  eine  Änderung  in  der  Auf- 
stellung stattfand  und  Fritsch  trotz  eifrigsten  Nachsuchens  es  nicht  gelang,  für  alle  verwendeten 
Thermometer  die  Vergleichungen  aufzufinden. 

Merkwürdigerweise  hat  auch  Director  Hann  gefunden,  dass  die  ältere  Reihe  der 
Temperaturmittel  in  Wien,  welche  bis  1775  zurückgeht,  gleichfalls  eine  um  etwa  06^  zu 
hohe  Mitteltemperatur  gibt  und  sah  sich  daher  veranlasst,  bei  der  Aufstellung  der  wahren 
Temperaturmittel  für  Wien  (Favoritenstrasse  30)  nicht  hinter  1830  zurückzugehen. 

Reduciren  wir  nun  den  neu  gefundenen  Werth  auf  das  Meeres-Niveau,  erhalten  wir 
8'83  -j-  l'Ol  =  9-84°  C,  welcher  Werth  mit  den  Isothermenkarten  besser  übereinstimmt  und 
bei  welchem  der  Einfluss  der  Stadtlage  sich  mit  0-3 — 0-4°  ergeben  dürfte.  Fast  derselbe 
Werth  zeigt  sich  auch,  wie  wir  später  sehen  werden,  durch  den  Vergleich  mit  den  Tempera- 
turen anderer  benachbarter  Stationen.  Dies  bestätigt  also  gleichfalls  die  Richtigkeit  der  an- 
gewendeten Correctionen. 

Dadurch,  dass  sowohl  die  24stündigen  Mittel  als  auch  die  Combination  Vs  (6+2+10) 
zur  Ableitung  des  35jährigen  Normalmittels  benützt  wurden,  sind  wir  auch  in  der  Lage,  die 
Reductionsgrössen  für  diese  Stundencombination  aufzustellen,  welche  in  vorhergehender 
Tafel  unter  /l  angegeben  sind;  vergleichen  wir  dieselben  mit  den  Daten  Augustin's,  so  finden 
wii-  namentlich  bei  der  Verwendung  von  nur  18  Jahren  (ältere  Reihe)  bedeutend  grössere 
Correctionen  zur  Reduction  auf  das  wahre,  24stündige  Mittel.  Bei  Verwendung  von  38  Jahren 
nähern  sich  die  Grössen  mehr  den  unter  ^  enthaltenen  Werthen,  offenbar  der  Einfluss  der 
bereits  corrigirten  Temperaturen  nach  dem  Jahre  1870. 

Bevor  wir  jedoch  auf  die  Begründung  der  Richtigkeit  der  angewendeten  Correctionen 
und  Verlässlichkeit  der  Beobachtungen  an  der  k.  k.  Sternwarte  mit  Hilfe  der  Beobachtungen 
andei'er  benachbarten  Stationen  eingehen,  möge  es  gestattet  sein,  aus  der  35jährigen  Reihe 
einige  Schlüsse  zu  ziehen,  die  dabei  zu  beachten  sein  werden.  In  Folge  der  unregelmässigen 
Schwankungen  der  Temperatur  ist  es  wichtig,  den  Grad  der  Unsicherheit  der  Monat-  und 
Jahresmittel,  sowie  auch  den  wahrscheinlichen  Fehler  eines  35jährigen  Mittels  festzustellen, 
woraus  sich  auch  dann  leicht  die  Anzahl  der  Jahre  angeben  lässt,  welche  nothwendig  sind, 
um  den  wahrscheinlichen  Fehler  auf  +  O'l"  herabzudrücken. 

Für  die  Schwankungen  der  Monatmittel  hat  zuerst  D  o  v  e  ein  Maass  aufgestellt  durch 
die  „mittlere  Veränderlichkeit  der  Temperatur",  darunter  verstanden  „die  ohne  Berücksich- 
tigung des  Zeichens  genommene  Summe  der  Abweichungen  jedes  Monats  der  einzelnen  Jahre 
von  dem  allgemeinen  Mittel  desselben  Monats  bestimmt  aus  dem  ganzen  Zeitraum  und  dividirt 
durch  die  Anzahl  der  Jahre"  (von  Hann  richtiger  „mittlere  Anomalie"  oder  „mittlere  Ab- 
weichung" genannt). 

Nach  diesem  Vorgange  erhält  man  für  die  einzelnen  Stunden-,  Monat-  und  Jahres- 
mittel, sowie  für  die  Mittel  der  Jahreszeiten  die  in  folgender  Tafel  enthaltenen  Werthe,  wobei 

2* 


12 


nnter  Winter,  Frühling  etc.  nicht  die  mittlere  Abweichung  des  Winter-,  Friihlingsmittels  zu 
verstehen  ist,  sondern  die  Abweichung  für  einen  durchschnittlichen  Winter-,  Frühlings- 
monat  etc. 

Tafel  III. 

Mittlere  Abweichungen. 


Jänner 

Februar 

März 

April 

Mai 

Juni 

Juli 

August    . 

September 

October  . 

November 

December 

Winter    . 
Frühling 
Sommer  . 
Herbst    . 

Jahr    .    . 


6ta 


21» 


:2-03 
2-59 
1-62 
1-35 
1-27 
0-83 
0-85 
0-76 
0-84 
1-30 
1-61 
2-44 

:2-35 
1-41 
0-81 
1-25 

-0-70 


,1-69 
2-36 
2-01 
1-80 
1-88 
1-49 
1-47 
1-32 
1-41 
1-49 
1-82 
2-36 

:2-14 
1-90 
1-43 
1-57 

■0-81 


IQlip 


des  Mittels 


±2-00 
2-49 
1-69 
1-43 
1-50 
1-09 
1-10 
1-05 
1'03 
1-21 
1-65 
2-45 

±2-31 
1-54 
1-08 
1-30 

+  0-72 


,  1-99 
2-45 
1-77 
1-50 
1-58 
1-14 
1-14 
1-05 
1-07 
1-22 
1-69 
2-41 

:2-28 
1-62 
1-11 
1-33 

•0-72 


Wenn  wir  zunächst  den  jährlichen  Gang  der  mittleren  Veränderlichkeit  ins  Auge 
fassen,  finden  wir  die  bekannte  allgemeine  Erscheinung,  dass  die  Veränderlichkeit  am  grössten 
im  Winter,  im  Sommer  und  den  ersten  Herbstmonaten  am  kleinsten.  Die  Erklärung  dieser 
Erscheinung  ist  nicht  nur  darin  zu  suchen,  dass,  wie  Dove  und  Wild  anführen,  der  Abstand 
der  Isothermen  im  Sommer  viel  grösser  ist  im  Vergleiche  mit  jenen  des  Winters  und  daher 
die  Winde  im  Sommer  nur  geringere  Temperaturänderungen  bedingen,  sondern  auch  dass  die 
allgemeine  Luftdruck-Vertheilung  und  dem  entsprechend  auch  die  Temperatur- Vertheilung  viel 
grösseren  Schwankungen  unterworfen  ist  im  Winter  wie  im  Sommer,  wie  wir  später  sehen 
werden.  Die  Abhängigkeit  der  Wärmevertheilung  von  der  des  Luftdruckes  ist  in  den  Arbeiten 
Hoffmeyer's  und  von  Teisserenc  de  Bort  ausführlich  behandelt  worden;  in  der  5.  Lieferung 
von  „Berghaus'  physikalischem  Atlas"  bringt  Director  Hann  die  Luftdruck-  und  Temperatur- 
verhältnisse des  Monates  December  zweier  unmittelbar  auf  einander  folgenden  Jahi-e  zur 
Darstellung,  welche  auch  in  dem  von  uns  benützten  Zeiträume  die  grössten  positiven  und 
negativen  Abweichungen  aufweisen,  des  December  1879  (mittlere  Temperatur  in  Prag  —  8-8<', 


13 

Abweichung  —  8"4°)  und  des  December  1880  (mittlere  Temperatur  -j-4-2'',  Abweichung  -|-4-6°), 
aus  welchem  Entwürfe  der  Einfluss  ausserordentlich  in  die  Augen  springt. 

Die  kleinste  Veränderlichkeit  weist  der  August  und  der  September  auf,  während  das 
Maximum  auf  den  Februar  und  December  fällt.  Bei  Hann's  Untersuchungen  der  Veränderlichkeit 
in  den  Alpenländern  für  den  30jährigen  Zeitraum  1851 — 1880  ergab  sich  auch  ein  zweites 
Maximum  im  Mai  neben  dem  Hauptmaximum  im  December ;  ersteres  tritt  wol  hier  auch  noch 
in  der  Periode  1851 — 1885,  doch  bedeutend  schwächer  ausgeprägt  auf,  sowie  auch  das 
secundäre  Minimum  im  April  abgeschwächt  sich  zeigt,  während  die  kleine  Veränderlichkeit 
des  Jänner  gegenüber  den  Monaten  Februar  und  December  noch  immer  auffällt.  Nach  den 
Untersuchungen  Wild's^)  geben  bereits  30jährige  Mittel  relativ  ziemlich  richtige  und  auch 
absolut  bis  auf  etwa  10%  des  ganzen  Betrages  sichere  Werthe  der  Veränderlichkeit  der 
Monatmittel,  doch  hat  Hann,  um  entscheiden  zu  können,  inwieweit  der  Gang  der  Veränder- 
lichkeit blos  der  Jahresperiode  1851 — 1880  eigenthümlich  war,  die  gefundenen  "Werthe  der 
Veränderlichkeit  der  Monatmittel  mit  den  von  Dove  für  einige  Orte  des  Alpengebietes  mit 
längeren  Reihen  ermittelten  verglichen  und  kommt  zu  dem  Schlüsse^):  „Es  scheint  demnach 
die  grosse  Veränderlichkeit  der  Maimittel  eine  Eigenthümlichkeit  der  Periode  1851/80  zu  sein, 
ebenso  die  des  December  gegenüber  dem  Jänner.  Die  Beständigkeit  des  Juni  und  des 
September  wird  durch  die  mittleren  Abweichungen  längerer  Perioden  bestätigt.  Unsere 
30jährige  Normalperiode  1851/80  zeichnete  sich  durch  eine  ungewöhnlich  grosse  Veränderlich- 
keit der  December-  und  Maimonate  aus." 

Nachdem  Hann  nur  Stationen  der  Alpenländer  anführt,  wollen  wir  noch  einige  nörd- 
licher gelegene  Stationen  der  Arbeit  Dove's  entnehmen;  leider  hat  derselbe  nur  die  mittlere 
Veränderlichkeit  der  einzelnen  Monate  angeführt,  die  des  Jahresmittels  aber  Wild  für  ganz 
andere  Zeiträume  abgeleitet  u.  z.  für  Prag  (40  J)  0-71,  Wien  (40  J)  0-74,  Breslau  (40  J)  0  80. 

Tafel  IV. 




Station 

Prag 

Wieu 

München 

Leipzig 

Leobschütz 

Breslau 

— 

Anzahl  der  Jahre 

92 

90 

31V, 

53 

45 

75 

Periode 

1771/1865 

1775/1864 

1825,66 

1760/1865 

1805/49 

1791/1865 

Jänner    .... 

+  2-89 

2-47 

2-59 

2-79 

2-54 

319 

Februar     .    .    . 

2-41 

2-21 

2-41 

2-48 

2-35 

2 '54 

j\Iärz 

1-88 

1-76 

1-65 

1-99 

1-70 

2-11 

April 

1-73 

1-72 

1-39 

1-54 

1-65 

1-68 

Mai    .    .       .    . 

1-49 

1-51 

1-63 

1-61 

1-26 

1-50 

Juni 

1-06* 

1-19* 

1-01* 

1-10* 

1-36 

1-18* 

Juli 

1-30 

1-26 

1-04 

1-31 

1-21 

1-20 

August   .... 

1-33 

1-30 

1-11 

1-35 

1-33 

1-36 

September     .    , 

1-20* 

1-19* 

0-96* 

1-01* 

1-14* 

1-27* 

October     .    .    . 

1-34 

1-42 

1-10 

1-14 

1-58 

1-53 

November  .    .    . 

1-54 

1-39 

1-78 

1-45 

1-51 

1-74 

December  .    .    . 

2-38 

2-31 

2-29 

2-40 

2-38 

2-59 

')   Wild:  Temperaturverhältnisse  des  russichen  Reiches.  I.  pag.  259. 
')  Sitzber.  Wien  1884,  90  B.  pag.  613. 


14 

Ganz  entgegen  dem  Resultate  für  die  Periode  1851/85  finden  wir  hier  das  Maximum 
der  Veränderlichkeit  im  Jänner,  während  das  Minimum  auf  die  Monate  Juni  und  September 
fällt  und  somit  auch  das  Minimum  des  August  verschwunden  ist.  München  und  Leipzig  zeigen 
jedoch  trotz  der  längeren  Reihen  ein  secundäres  Maximum  im  Mai  an. 

Für  die  einzelnen  Stundenmittel  ist  meines  Wissens  die  mittlere  Veränderlichkeit 
bisher  noch  nicht  aufgestellt  worden.  Wir  finden  beim  näheren  Eingange  auf  die  Tafel  III. 
zwar  denselben  jährlichen  Gang  der  Veränderlichkeit  ausgesprochen,  während  jedoch  dieselbe 
in  den  Abend-,  namentlich  aber  in  den  Moi'genstunden  gegen  den  Sommer  hin  rasch  abnimmt, 
worauf  sie  wieder  gegen  den  Winter  rasch  zunimmt,  zeigt  dieselbe  für  die  Mittagszeit  be- 
deutend geringere  Schwankungen,  so  zwar,  dass  sie  im  Winter  kleiner  ist  als  für  die  Morgen- 
und  Abendbeobachtung,  in  den  anderen  3  Jahreszeiten  jedoch  fast  doppelt  so  gross  als  für 
die  Morgenbeobachtung  ausfällt,  während  die  Veränderlichkeit  der  Abendbeobachtung  sich 
ziemlich  in  der  Mitte  hält.  Namentlich  zeichnen  sich  die  mittleren  Temperaturen  Morgens  in 
den  Monaten  Juni  biř  September  durch  geringe  Veränderlichkeit  aus,  die  sich  derjenigen  des 
Jahresmittels  ziemlich  nähert. 

Auch  hiefür  ist  es  nicht  schwer  den  Grund  anzugeben.  Die  Abweichungen  der  Tem- 
peratur hängen  gewiss  auch  vom  Grade  der  Bewölkung  ab.  Der  Charakter  eines  trüben  und 
eines  heiteren  Monates  muss  sich  im  Sommer  haupsächlich  in  der  Mittagszeit,  wo  die  Insolation 
am  kräftigsten,  in  den  Temperaturmitteln  ausprägen  als  zu  einer  Zeit,  wo  entweder  die 
Bestrahlung  noch  gering  oder  bereits  gänzlich  aufgehört  hat  und  daher  auch  die  Veränderlich- 
keit der  Stunden  um  Mittag  herum  und  am  Nachmittage  grösser  als  in  den  Moi-gen-  und 
Abendstunden;  nachdem  letztere  an  der  Erwärmung  während  des  Tages  insoferne  participirt, 
als  infolge  des  aufgespeicherten  Wärmevorrathes  die  Temperatur  nicht  so  tief  sinken  kann, 
zeigt  sich  auch  eine  grössere  Veränderlichkeit  in  den  Abend-  als  in  den  Morgenstunden. 

Im  Winter  hingegen  ist  an  trüben  Tagen  die  Temperatur  gewöhnlich  über  dem 
Normalwerthe,  dabei  aber  nur  geringen  Schwankungen  im  Laufe  des  Tages  unterworfen;  es 
wird  daher  der  aufsteigende  Ast  der  normalen  Temperaturcurve  sich  immer  mehr  der  mittleren 
Temperatur  nähern  und  somit  die  Abweichung  immer  geringer  werden,  bis  sie  um  die  Zeit 
des  Temperatur-Maximums,  welches  im  Winter  um  2^  herum  eintrifft,  am  kleinsten  ausfällt. 
An  heiteren  Tagen  hingegen,  an  welchen  die  Temperatur  meist  unter  dem  Normalwerthe 
liegt,  wird  sich  eine  grössere  Amplitude  einstellen  und  daher  die  Temperatur  um  die  Mittags- 
zeit herum  dem  mittleren  Werthe  (gewissermassen  von  unten)  sich  nähern  und  somit  die 
Abweichung  gleichfalls  geringer  werden  als  in  den  Morgen-  und  Abendstunden.  Fritsch  hat 
gleichfalls  die  mittlere  Anomalie  gerechnet  für  einen  70jährigen  Zeitraum  (1775 — 1846  mit 
Weglassung  der  Jahre  1798  und  1799)  und  erhielt  als  mittlere  Veränderlichkeit  des  Jahres-, 
mittels  +  O-eg**  R  =  0-86°  C,  während  der  hier  behandelte  Zeitraum  von  der  halben  Dauer 
(35  Jahre)  blos  +0'73''C  ergibt,  wodurch  die  Reihe  als  viel  vertrauenswürdiger  sich  erweist. 

Von  grossem  Interesse  sind  auch  die  grössten  und  kleinsten  Werthe  der  Abweichungen, 
gewissermassen  als  Marksteine,  bis  zu  welchen  die  mittlere  Temperatur  sich  erhoben  hat 
resp.  gesunken  ist,  die  in  den  folgenden  Tafeln  V.  und  VI.  gleichzeitig  mit  den  betreffenden 
Jahren,  in  welchen  dies  geschehen,  angeführt  erscheinen;  als  Resultat  beider  folgt  die  Tafel 
(VII.)  der  absoluten  Schwankung  der  einzelnen  Mittelwerthe. 


15 


Tafel  V. 
Grösste  positive  Abweichimg. 


61 

'a 

2S 

lObp 

mttel             1 

Betrag 

Jahr 

Betrag 

Jahr 

Betrag 

Jahr 

Betrag 

Jahr 

Jäuner    .... 

4-3 

1884 

4-7 

1866 

4-3 

1884 

4-3 

1866 

Februar  . 

4-9 

69 

4-6 

69 

46 

69 

4-7 

69 

März  .    . 

3-8 

59 

5-3 

82 

4-4 

82 

4-5 

82 

April  .    . 

2-5 

69 

3-9 

85 

2-9 

69,85 

3-0 

69 

Mai     .    . 

3-5 

68 

5-7 

68 

4-5 

65 

4-6 

68 

Juni    .    . 

2-1 

75 

3-4 

77 

2-7 

77 

2-6 

77 

Juli    .    . 

2-2 

59 

3-9 

59 

30 

59 

3  0 

59 

August  . 

2-1 

68 

3-2 

59 

2-5 

59 

2-5 

59 

September 

2-4 

66 

3-4 

74 

2-3 

74 

2-4 

74 

Oktober  . 

2-4 

57 

3-5 

57 

2-9 

57 

2-9 

57 

November 

3-6 

72 

4-1 

72 

3-7 

72 

3-8 

72 

December 

4-8 

80. 

4-5 

52,68 

4-4 

68,80 

4-6 

80 

Jahr   .   , 

1-50 

1868 

1-81 

1868 

1-55 

1868 

1-66 

1868 

Tafel  VI. 
Grösste  negative  Abweichung. 


e^a 


2K 


lOK 


Mittel 


Jänner 

Februar 

März 

April 

Mai 

Juni 

Juli 

August  . 

September 

Oktober . 

November 

December 

Jahr   .    . 


6-2 
7-3 
5-2 
3-6 
3-0 
2-2 
2-6 
1-7 
2-5 
3-7 
6-2 
8-8 

1-71 


1864 
55 
53 
52 
76 
84 
56 
85 
77 
66 
58 
79 

1871 


6-2 
6-7 
5-9 
4' 2 
3-9 
3-7 
3-1 
2-8 
3-7 
4-4 
6-4 
7-6 

1-82 


1864 
55 
53 
53 
51 
84 
60 
82 
51 
81 
58 
79 

1864 


6-6 
7-0 
5-3 
3-4 
30 
2-8 
2-7 
2-2 
2'5 
3-2 
6-2 
8-5 

1-76 


1864 
55 
53 
52 
64 
69 
60 
64 
51,77 
81 
58 
79 

1864 


6-4 
6-9 
5-6 
3-4 
3-1 
2-8 
2-7 
2-1 
2-8 
3-4 
6-3 
8-4 

1-74 


1864 
55 
53 

52 
76 
71 
60 

82 
77 
81 
58 
79 

1864 


16 


Tafel  VII. 
Absolute  Schwankung   der  Monat-  und  Jahresmittel  1851—1885. 


Jänner  . 
Februar  . 
März  .  . 
April  .  . 
Mai .  .  . 
Juni  .  . 
Juli.  .  . 
August  . 
September 
October  . 
November 
December 

Jahr    .    . 


10- 
12- 
9- 
6' 
6' 
4' 
4' 
3 
4' 
6 
9 
13 


3-21 


10-9 
11-3 
11-2 

8-1 
9-6 
7-1 
7-0 
6-0 
7-1 
7-9 
10-5 
12-1 

3-63 


lOhp 


Mittel 


10-9 
11-6 
9-7 
6-3 
7-5 
5-4 
5-7 
4-7 
4-8 
6-1 
9-9 
12-9 

3-17 


10-7 

11-6 

10-1 

6-4 

7-7 

5-4 

5-7 

4-6 

5-2 

6-3 

10-1 

130 

3-40 


Auf  den  ersten  Blick  ersieht  man  aus  der  letzten  Tafel,  dass  im  Winter  die  absolute 
Schwankung  bedeutend  grösser  ist  und  zwar  mehr  wie  doppelt  so  gross  als  im  Sommer,  für 
die  Stunde  6^  mehr  wie  dreimal  so  gross.  Für  jede  der  Stunden,  sowie  auch  für  das  Mittel 
sinken  die  extremen  Monate  im  Winter  erheblich  tiefer  unter  den  Mittelwerth  als  sich  die 
warmen  Monate  über  denselben  erheben;  von  Mai  bis  August  erscheinen  die  positiven  Ab- 
weichungen dem  Betrage  nach  grösser  als  die  negativen  (im  Juni  sind  für  den  35jährigen 
Zeitraum  die  Werthe  ganz  gleich). 

Im  Jahresmittel  fallen  die  negativen  Abweichungen  sowohl  für  die  Morgen-  als  Abend- 
stunden grösser  aus  als  die  positiven  und  nur  in  der  Mittagsstunde  erreichen  beide  gleiche 
Werthe.  Das  kälteste  Jahresmittel  geht  jedoch  entschieden  wieder  tiefer  unter  den  Mittel- 
werth herab,  als  sich  das  wärmste  über  denselben  erhebt.  Daraus  lässt  sich  vermuthen,  dass 
die  positiven  Abweichungen  an  Zahl  die  negativen  Abweichungen  übertreffen  werden,  was 
auch  aus  Folgendem  zu  ersehen  ist. 


Zahl  der  Abweichungen. 


24std. 


unter  —  l'S" 

„      -  l-O« 

„      -0-50 

0-00 

„      +0-5« 

„      +1-0" 

.      + 1-5« 

über    -j-l'ö" 

unter  0-0° 

über   O'O" 


61"  a 

2hp 

lOtp 

Mittel 

.  2 

4 

2 

2 

bis  —  1-50  . 

.4 

3 

4 

3 

„  -i-o«. 

.  3 

4 

5 

6 

„    -0-50. 

.  6 

4 

5 

4 

O-O"  . 

.  8 

9 

6 

8 

„    +0-50.    . 

.8 

7 

10 

9 

„    +1-00. 

.  3 

3 

2 

2 

.    .  1 

1 

1 

1 

.    15 

15 

16 

15 

.    20 

20 

19 

20 

17 


In  unserem  SSjiihrigen  Zeiträume  waren  20  Jahre  mit  einer  positiven  Abweichung 
oder  ól°lo  der  Fälle  und  nur  43%  mit  einer  negativen  Abweichung;  am  häufigsten  traten 
positive  Abweichungen  bis  zu  1°  auf  u.  z.  ITmal  in  35  Jahren  oder  fast  öO^/o  der  Fälle. 

Wahrscheinlicher  Fehler  des  35jährigen  Mittels. 

Die  in  Tafel  III.  angeführten  Werthe  der  mittleren  Abweichungen  setzen  uns  in  den 
Stand,  den  Grad  ihrer  Sicherheit,  den  wahrscheinlichen  Fehler  zu  ermitteln.  Hiebei  verwenden 
wir  die  bekannte,  von  Fe  ebner  aufgestellte  Formel: 

n. 

tv  =:  1'1955 


V2m— 1  ' 
WO  a  die  mittlere  Abweichung  und  n  die  entsprechende  Anzahl  der  Jahre  bedeutet. 

Nach  den  Regeln  der  Wahrscheinlichkeitsrechnung  sind  die  wahrscheinlichen  Fehler 
der  mittleren  Resultate  umgekehrt  proportional  der  Quadratwurzel  aus  der  Zahl  der  Beobach- 
tungen (hier  also  Jahre,  wie  man  auch  aus  vorstehender  Formel  leicht  erhält  bei  Voraus- 
setzung, dass  11  und  %  genügend  gross  ist),  also 


w 
w 


woraus  für  ii\ 


C-1»  folgt: 


=  11.955  ■' 


ůn- 


Für  w  =:  35  ist 

Die  folgende  Tafel   gibt  uns    den   so    ermittelten  wahrscheinlichen  Fehler,  sowie  die 
Anzahl  Jahre,  welche  nöthig  sind,  um  die  Mittel  auf  +0"1°  zu  erhalten. 

Tafel  VIII. 


1 

Wahrscheinlicher  Fehlei 
asjährigen  Mittels 

•  eines 

Jahre  nöthig  für  iuz=^ 

0-1»  C 

eh« 

2hp 

IQiip 

73(6-1-2+10) 

eK 

2^ 

lOhp 

V„(6+2+10) 

Jänner 

±0-29 

+  0-24 

±0-29 

+  0-29 

299 

207 

290 

290 

Februar 

•38 

•34 

•36 

•35 

486 

404 

449 

435 

März 

•23 

•29 

•24 

•25 

190 

293 

207 

219 

April 

•19 

•26 

•21 

•22 

132 

235 

148 

165 

Mai 

•18 

•27 

•22 

•22 

117 

256 

163 

172 

Juni 

•12 

•21 

•16 

•16 

50 

161 

86 

85 

Juli 

•12 

•21 

•16 

•16 

52 

157 

88 

91 

August 

•11 

•19 

•15 

•15 

42 

126 

80 

77 

September 

•12 

•20 

•15 

•15 

51 

144 

77 

78 

October 

•19 

•21 

•17 

•18 

123 

161 

106 

113 

November 

•23 

•26 

•24 

•24 

188 

239 

197 

205 

December 

•35 

•34 

•35 

•35 

432 

404 

435 

425 

18 


Jahr 

Winter 
Frühling 
Sommer 
Herbst 

Mittel 


Wahrscheinlicher  Fehler  eines 
35jährigen  Mittels 


G^a 


+  010 

±0-34 
•20 
•12 

•18 

+  0-21 


i^f 


.0-12 

:0^31 
•27 
•21 
•23 

•0^25 


lOV       ^/3(6+2+10) 


:0^10 

:0'33 
0^22 
0^16 
0-19 

•0^22 


;0^11 

;0^33 
0-23 
0^16 
0-19 

■0^23 


Jahre  nöthig  für  icr^^O'l"  C 


6K 


36 

400 

144 

48 

113 

155 


2K 


48 

332 
262 
148 
179 

225 


T-O^P        V3(6+2+10) 


38 

387 

172 

85 

123 

176 


39 

379 

186 

85 

126 

179 


Daraus  ersehen  wir,  dass  die  Jahresmittel  für  6\,  2\  und  10''^,  sowie  auch  das  24- 
stündige  Mittel  fast  bis  auf  ^O^l"  sicher  sind,  die  Mittel  für  die  Wintermonate  hingegen 
noch  auf  +0^3°  unsicher,  die  Sommermonate  sogar  noch  auf  ±;0-16  bis  +0'20°.  Während 
unsere  35jährige  Reihe  fast  ausreicht,  das  Jahresmittel  bis  auf  +01"  zu  erhalten,  sehen  wir 
dass  man  kaum  je  im  Stande  sein  wird,  die  Temperatur  eines  der  Wintermonate  auf  +0-1" 
ermitteln  zu  können,  da  hiezu  fast  400  Jahre  und  dai'über  als  nothwendig  erscheinen,  durch 
welch'  ganze  Zeit  der  Localeinfluss  immer  derselbe  bleiben  müsste,  was  wol  nicht  zu  er- 
reichen ist,  da  sich,  wie  Hann  von  der  Temperaturreihe  von  Klagenfurt  nachgewiesen  hat, 
selbst  ein  Einfluss  der  weiteren  Umgebung  auf  die  Temperatur  zeigt. 

Dadurch  ist  begründet,  warum  in  den  Temperaturtabellen  des  Anhanges  die  Monat- 
mittel der  einzelnen  Jahre  nur  bis  auf  Zehntel-Grade  genau  gegeben  werden ;  die  Jahresmittel 
hingegen  sind  auf  2  Decimalen  gerechnet. 

Einen  geringen  wahrscheinlichen  Fehler  haben  auch  die  Morgentemperaturen  von  Juni 
bis  September  (fast  +  0'1°),  während  die  Mittagsbeobachtungen  nur  auf  +0-2°  sicher  er- 
scheinen, für  erstere  würden  42 — 52  Jahre  genügen,  während  für  letztere  bis  zu  161  Jahre 
nothwendig  erscheinen. 


Der  jährliche  Gang  der  Temperatur. 

Mit  Benützung  der  bekannten  Lambert-Bessel'schen  Formel  erhalten  wir  auf  Grund- 
lage der  in  Tafel  II.  enthaltenen  Mittel  für  den  Zeitraum  1851—1885  nachfolgenden  Ausdruck : 

T  =  8-826  -f  10-480  Sin  (x  +  267"  52')  +  0-4802  Sin  (2a;  + 1 7"  41')  -f- 
+  0-247 1  Sin  (ßx  -f-  86°  54') 

und  zwar  das  Jahr  mit  Mitte  Jänner  (15-5)  beginnend. 

Diese  Gleichung  wurde  nicht  nur  dazu  verwendet,  die  Eintrittszeiten  der  Extreme  und 
des  Mittels  zu  bestimmen,  sondern  es  wurden  auch  die  in  der  folgenden  Tafel  IX.  enthaltenen 
Temperaturwerthe  der  Tagesmittel  für  Dekaden  (eigentlich  für  36  aequidistante  Epochen) 
berechnet. 


Tafel  IX. 


19 


Jährlicher  Gang  der  Temperatur  nach  Dekaden. 

(Nach  der  Rechnung.) 


Betrag 


Änderung  ll 


Betrag    'Änderung 


Betrag    Änderung 


Jänner    6. 

,,       16. 

.,       26. 

Februar  5. 

„       15. 

25. 

7. 

17. 

27. 

6. 

16. 

26. 


März 


April 


—  1-23 

—  1-26 

—  1-04 

—  0-61 
+  0-04 

0-92 
2-01 
3-33 
4-84 
6-51 
8-28 
10-07 


—  0-28 

—  0-03 
+  0-22 
+  0-57 
+  0'65; 
+  0-88 
+  1-09 
+  1-32 
-i-l-ol 
+  1-67 
+  1-77 
+  1-79 
+  1-77 


Mai 


7. 
17. 
27. 
6. 
16. 
26. 
7. 

„       17. 

»       27. 

August  7. 

„     17. 

,     27. 


Juni 


Juli 


11-84 
13-50 
15-00 
16-31 
17-39 
18-24 
18-85 
19-20 
19-28 
19-07 
18-55 
17-69 


+  1-77 
+  1-66 
+  1-50 
4- 1-31 
+  1-08 
+  0-85 
+  0-61 
+  0-35 
+  0-08 

—  0-21 

—  0-52 

—  0-86 

—  1-20 


September  6. 

„       16. 

«       26. 
October      7. 

«         17- 

27. 

November  6. 

«       16. 

„       26. 

December  7. 

.       17. 
.       27. 


16-49 

14-97 

13-18 

11-18 

9-08 

6-99 

5-00 

3-21 

1-70 

0-49 

-0-39 

-0-95 


1-20 
•1-52 

1-79 
■2-00 
•2-10 

2-09 
■  1-99 
•1-79 

1-51 

1-21 
■0-88 

0-56 
•0-28 


Es  erreicht  das  Taeesmittel 


den  höchsten  Stand  mit  . 
„    niedrigsten  Stand  mit 
Differenz  . 


19-29°  am  25.  Juli 
-  1-280  „     10.  Jänner 


20-570. 


Wir  sehen  somit,  dass  der  Coefficient  des  1.  Gliedes  nahezu  gleich  ist  der  halben 
Amplitude.  Die  Temperatur  steigt  vom  10.  Jänner  bis  25.  Juli,  somit  durch  206  Tage, 
während  sie  nur  169,  also  37  Tage  weniger,  braucht,  um  wieder  bis  zum  tiefsten  Stande 
zu  sinken. 

Die  mittlere  Jahrestemperatur  wird  en-eicht 

am  20.  April  und  -    . 

„    18.  October; 

es  hält  sich  somit   die  Temperatur  181  Tage  über   dem  Mittel,  während   sie  184  Tage  unter 
demselben  verweilt. 

Nachdem  es  für  praktische  Zwecke  wichtig  ist,  an  welchem  Tage  die  Temperatur 
eine  gewisse  Höhe  („Schwellenwerth")  erreicht  hat,  wollen  wir  die  auf  graphischem  Wege  er- 
mittelten Zeiten  für  0°,  5",  10"  und  15°  angeben. 


3* 


20 


Es  erreicht  die  Temperatur 


den  Werth  0"  am  14.  Februar 
„    12.  December 


28.  März 

)) 

6.  November 

10»    „ 

25.  April 

» 

12.  October 

15»    „ 

27.  Mai 

» 

16.  September 

bleibt  daher  Tage 

darunter 

darüber 

57 

308 

143 

222 

196 

169 

254 

111 

Der  jährliche  Gang  der  Temperatur,  wie  er  sich  im  Durchschnitte  der  35  Jahre  zeigt, 
wäre  daher  folgender:  Mit  zunehmender  Tageslänge  zu  Anfang  des  Jahres,  wo  das  Tages- 
mittel der  Temperatur  einen  Stand  von  10»  unter  dem  Jahresmittel  hat,  sinkt  dieselbe  noch 
weiter  und  erreicht  am  10.  Jänner  den  tiefsten  Stand  des  Jahres  mit  —  1'28°,  von  da  an 
steigt  dieselbe  durch  206  Tage,  anfangs  langsamer,  erreicht  0"  am  14.  Februar  und  bei  stets 
rascherer  Zunahme  (siehe  Tafel  IX. :  Änderung)  5»  am  28.  März  und  das  Jahresmittel  am 
20.  April,  um  welche  Zeit  die  Temperaturzunahme  am  raschesten  (1'8»  in  10  Tagen)  erfolgt; 
das  Steigen  dauert  zwar  an,  doch  die  Zunahme  geschieht  in  stets  langsamerem  Tempo,  am 
25.  April  wird  das  Tagesmittel  von  10»,  am  27.  Mai  jenes  von  15»  erreicht,  bis  schliesslich 
am  25.  Juli  das  höchste  Tagesmittel  im  Laufe  des  Jahres  eintritt,  worauf  der  Temperatur- 
rückgang  sich  einstellt,  welcher  nun  durch  184  Tage  andauert  u.  z.  zuerst  langsamer,  das 
Tagesmittel  .von  15°  wird  am  16.  September  erreicht,  mit  immer  rascheren  Schritten  geht  die 
Abnahme  vor  sich  (im  October  bis  zu  2"1°  in  10  Tagen),  bis  das  Tagesmittel,  nachdem  es 
am  12.  October  den  Werth  von  10»  passirt  hat,  bereits  am  18.  October  dem  Jahresmittel 
gleich  wird.  Die  Abnahme  erfolgt  von  da  an  immer  langsamer,  das  Tagesmittel  von  5»  wird 
am  6.  November  und  am  12.  December  jenes  von  0»,  der  Beginn  der  Frostperiode,  erreicht. 
Durch  57  Tage  hält  sich  das  Tagesmittel  unter  dem  Nullpunkte  und  erreicht  den  tiefsten 
Stand  von  — 1-28»  am  10.  Jänner. 

Um  die  Formel  mit  anderen  von  Hann  für  den  Zeitraum  1851 — 1880  gerechneten  ^) 
zu  vergleichen,  wurden  auch  für  Prag  für  denselben  Zeitraum  die  Constanten  ermittelt,  welche 
jedoch  äusserst  geringe  Unterschiede  gegen  jene  des  35jährigen  Zeitraums  aufweisen. 


Seehöhe 

Winkelconstanten 

Coefflcienten 

Hectometer 

"i 

■»2 

■"^ 

«1 

«2 

«3 

Prag  1851—1885  . 

.    .2-0 

267» 52' 

17°41' 

86»  54' 

10-48 

0-48 

0-25 

„      1851—1880 . 

.   .  2-0 

267  49 

11  51 

90  21 

10-60 

0-50 

0-28 

München     .... 

.    .  5-3 

269    3 

352  47 

60  45 

10-11 
10-72 

0-60 
0-61 

0-29 
0-22 

Kremsmünster   .   . 

.    .3-8 

269    0 

345    3 

77     2 

Wien 

.    .2-3 

268  50 

315    0 

63  16 

10-86 

0-52 

0-15 

Da  nun  eine  Differenz  von  1»  in  der  ersten  Winkelconstante  einer  Verschiebung  des 
Minimums  um  nahezu  1  Tag  gleichkommt,  sehen  wir,  dass  für  Prag  sich   eine  Verfrühung 

')  Temperaturverhältnisse.  III.  Theil.  Sitzb.  Wien  1885.  Bd.  92. 


21 

desselben  um  1  Tag  gegenüber  den  anderen  Stationen  ergibt.  Der  1.  Cocfficient  (welcher 
nahezu  gleich  ist  der  halben  Amplitude)  fällt  gleichfalls  kleiner  aus  mit  Ausnahme  jenes  von 
München. 

Aus  diesem  Grunde  wurden  noch  für  andere  nördlicher  gelegene  Stationen    die  Con- 
stanten für  1851 — 1880  gerechnet  u.  z.  waren  die  Resultate: 


Bodenbach  , 

.  14 

267° 27' 

28«   3' 

80"  14' 

10-20 

0-30 

0-22 

Görlitz     .    . 

.  2-2 

267  14 

27  52 

77  23 

11-12 

0-39 

0-36 

Breslau    .    . 

.  r5 

267     7 

21     1 

73  14 

10-80 

0-35 

0-38 

Dresden  .    . 

.  1-2 

267     0 

19  53 

77  11 

9-85 

0-59 

0-36 

Daraus  ersieht  man,  dass  thatsächlich  die  1.  Winkelconstante  beim  Vorschreiten  gegen 
Nord  kleiner  wird,  wodurch  die  Verfrühung  des  Minimums  in  Prag  gerechtfertigt  erscheint; 
ja  selbst  die  2.  Winkelconstante  übergeht  beim  Vorschreiten  gegen  Norden  aus  dem  4.  Qua- 
dranten durch  Null  in  den  1.  und  wird  immer  grösser. 

Es  ist  somit  auch  der  jährliche  Gang  in  Bezug  auf  die  Hauptphasen  in  Überein- 
stimmung mit  den  Beobachtungen  anderer  Stationen. 


Weitere  Prüfung  der  Temperaturmittel  mit  Hilfe  der  Beobachtungen  an 

anderen  Stationen  in  Böhmen. 

Das  hier  zusammengestellte  Material  ist  im  Verlaufe  der  Arbeit  über  die  Temperatur- 
Verhältnisse  von  Böhmen  entstanden,  indem,  wie  bereits  erwähnt  wurde,  Prag  als  Normal- 
station mit  einer  vollständigen  und  wie  sich  auch  herausstellen  wird,  vollkommen  brauchbaren 
„homogenen"  Eeihe  1851 — 1880  für  die  Stationen  gewählt  werden  musste.  Nachdem  auch  die 
in  den  letzten  5  Jahren  in  Thätigkeit  getretenen  Stationen  in  die  Arbeit  aufgenommen  werden 
sollten,  wurde  die  ganze  35jährige  Periode  in  Bezug  auf  ihre  „Homogenität"  untersucht. 

Wenn  ich  nun  diese  Untersuchung  der  Vertrauenswürdigkeit  und  Brauchbarkeit  der 
Prager  Beobachtungsreihe  selbstständig  behandle,  so  war  mir  Veranlassung  gegeben  durch 
die  schweren  Angriffe,^)  welche  „die  Prager  Beobachtungsreihe  als  vollkommen  unbrauchbar" 
darstellten,  „um  sie  als  Normalstation  für  die  anderen  Orte  Böhmens  wählen  zu  können"  — 
ohne  jedoch  Nachweise  beizubringen  oder  vielleicht  nur  versucht  zu  haben  —  und  „die  Noth- 
wendigkeit  behaupteten,  bei  allenfalsigen  Reductionen  gezwungen  zu  sein,  die  Beobachtungen 
anderer  ausserhalb  Böhmens  gelegener  Stationen  I.  Ordnung  z.  B.  Wien,  München,  Leipzig, 
Krakau,  wo  andere  klimatische  Verhältnisse  herrschend  sind,  zu  verwenden,"  da  bei  dem  an- 
gegebenen Vorgange  der  Reduction  meine  ganze  Arbeit  hienach  einer  sicheren  Grundlage 
entbehren  würde,  wovon  sich  im  Folgenden  gerade  das  Entgegengesetzte  herausstellen  wird. 

Bekanntlich  hat  Dove  durch  seine  eingehenden  Untersuchungen  über  die  gleichzeitige 
Vertheilung  der  Temperatur  über  der  Erdoberfläche  nachgewiesen,  dass  grössere  Abweichungen 
vom  normalen  Gange  der  Temperatur  nicht  local  auftreten,  sondern  über  grössere  Strecken 
der  Erdoberfläche  sich  gleichzeitig  in  gleichem  Sinne  und  nahe  gleichem  Ausmaasse  vertheilt 


')  Athenaeum  1885. 


22 

zeigen  und  die  Unterschiede  der  Temperaturmittel  benachbarter  Orte  für  gleiche  Zeitperioden 
nahezu  constant  bleiben,  worauf  die  Methode   der  Keduction  auf  eine  Normalperiode  beruht. 

Eine  strenge  und  umfassende  Untersuchung  der  Sicherheit  dieser  Methode  und  der 
auf  solche  Weise  erhaltenen  Mittelwerthe  hat  erst  Hann  im  I.  Theile  seiner  „Temperatur- 
verhältnisse der  österreichischen  Alpenländer"  durchgeführt.  Bei  Verwendung  von  nur  ver- 
lässlichen Eesultaten  der  Stationen  —  alle  nicht  homogenen  Eeihen  wurden  unberücksichtigt 
gelassen  —  gelangt  er  zu  folgenden  Schlüssen: 

„Selbst  wenn  die  Station  100  und  200  Kilometer  von  der  Normalstation  entfernt 
liegt,  genügen  für  die  Wintermonate  18  respective  33,  für  die  Sommermonate  8  und  13  Jahre, 
um  die  mittleren  Werthe  der  Differenzen  bis  auf  +0-1°  sicher  zu  stellen.  Wir  erhalten 
demnach  auf  diesem  Wege  schon  aus  wenigen  Jahrgängen  sehr  genaue  relative  Werthe  der 
Mitteltemperaturen,  welche  man  ja  bei  Vergleichungen  der  klimatischen  Unterschiede  allein 
benöthigt.  Wollte  man  hingegen  solche  Vergleiche  auf  die  Mittelwerthe  selbst  stützen,  so 
würden  für  die  Wintermonate  3 — 400  Jahre  von  Beobachtungen  nöthig  sein,  um  der  Zehntel- 
Grade  sicher  zu  sein,  für  die  Sommermonate  auch  nahezu  100  Jahre."  (Vergl.  auch  Tafel  VIII.) 

Die  mittlere  Veränderlichkeit  der  Differenzen  fand  er  nun  abhängig  sowohl  von  der 
Entfernung,  als  vom  Höhenunterschiede  beider  Stationen  und  zwar  ist  die  betreffende  Relation 
für  die  Differenzen  der  Jahresmittel  in  den  österreichischen  Alpenländern: 

V  =  0-28  +  0-0013 1  £  +  0-0283  A  Jy, 

wo  E  die  Entfernung  in  Kilometern  und  A  H  die  Höhendifferenz  in  Hunderten  von  Metern 
bedeutet. 

Es  wird  aber  auch  umgekehrt  aus  der  grösseren  oder  kleineren  Constanz  der  Diffe- 
renzen —  da  dieselben  für  gleiche  Zeitabschnitte  des  Jahres  nur  innerhalb  eines  gewissen 
kleinen  Spielraums  schwanken  werden  —  auf  die  Verlässlichkeit  der  Normalstation  zurück 
geschlossen  werden  können  und  zwar  je  kleiner  sich  die  mittlere  Veränderlichkeit  gegenüber 
der  aus  obiger  Formel  gerechneten  ergibt. 

Die  folgende  Tafel  X.  gibt  uns  die  Differenzen  der  Jahresmittel  einiger  Stationen  mit 
längerer  Beobachtungsreihe ;  wir  beschränken  uns  hier  auf  die  Untersuchung  der  Jahresmittel, 
auf  deren  Empfindlichkeit  auch  Hann  hingewiessen  hat,  während  die  Differenzen  der  Monat- 
mittel in  dem  allgemeineren  Theile  ihren  Platz  finden  sollen.  Die  verwendeten  Stunden- 
combinationen  sind  im  Kopfe  unter  den  Stationsnamen  ersichtlicht  gemacht,  für  Prag  wurde 
gleichfalls  das  Mittel  der  Stunden  und  nicht  das  24stündige  Mittel  benützt. 


Taíel  X. 


23 


Differenzen  der  Jahresmittel  einzelner  Stationen  gegen  Prag. 

(Station  —  Prag.) 


Boden- 

Böhm. 

AVeiss- 

Ober- 

— 

Lobositz 

bach 

Leipa 

wasser 

Čáslau 

Tabor 

Písek 

Pilsen 

Eger 

leitens- 
dorf 

6.  2.  10. 

6.  2.  10. 

7.  2.  10. 

6.  2.  10. 

6.  2.  10. 

7.  2.  10. 

6.  2.  10. 

6.  2.  10. 

6.  2.  10. 

6.  2.  10. 

1851 

52 

— 

—  0-5 

-1-8 

— 

—  0-3 

— 



-0-3 

— 

. — . 

53 

—  0'4 

-1-0 

— 

0-0 

— 

— 

—  Ol 

— 



54 

— 

-0-4 

—  1-3 

— 

—  Ol 

— 

— 

-0-3 

— . 

— 

55 

— 

-0-2 

—  1-3 

— 

00 

— 

— 

0-0 

— 



56 

— 

-0-4 

-1-2 

— 

—  Ol 

— 

— 

-0-2 

— 

— 

57 

— 

—  0-4 

— 

— 

-0-2 

— 

— 

—  Ol 

— 

— 

58 

— 

—  0'2 

— 

— 

—  0'3 

— 

— 

-0-3 

— 

— 

59 

— 

-0-5 

— 

— 

—  0-2 

— 

— 

-0-2 

— 

— 

1860 

— 

-0-3 

— 

—  Ol 

— 



—  0-3 

— 



61 

— 

—  0-4 

—  1-1 

— 

-0-2 

— 



-0-2 

— 

— 

62 

— 

-0-4 

—  ri 

— 

-0-2 

— 

— 

—  Ol 

— 

— 

63 

— 

-0-4 

-1-1 

— 

—  0'2 

— 

— 

-0-3 



— 

64 

— 

—  0-4 

-1-1 

— 

-0-3 

— 

— 

0-0 



— 

65 

— 

—■0-4 

—  1-1 

-1-9 

-0-3 

— 

— 

—  Ol 

-1-3 

— 

66 

—  0-1 

—  0-6 

—  1-3 

-1-9 

-0-3 

-— 

— 

0-0 

-1-5 



67 

—  Ol 

-0-4 

—  1-3 

—  1-9 

-0-4 

— 

— 

00 

-1-3 

— 

68 

0-0 

-0-5 

—  11 

—  1-7 

-0-3 

— 

— 

—  Ol 

-1-3 

—  0-6 

69 

—  Ol 

—  0-5 

—  11 

—  1-8 

—  Ol 

— 



—  Ol 

-1-7 

-0-6 

1870 

—  0-1 

-0-4 

—  11 

-1-7 

-0-8 

— 



—  Ol 

—  1-9 

-0-6 

71 

—  02 

-0-4 

—  11 

—  1-4 

-0-4 

— 



—  0-2 

-1-8 

—  0-7 

72 

—  0-2 

—  0-6 

—  0'8 

—  1-3 

-0-4 

— 



-0-4 

-1-7 

-0-9 

73 

—  0-2 

-0-6 

—  1-0 

—  1-5 

— 

— 

— 

—  0-2 

—  21 

-0-7 

74 

—  0-4 

— 

—  11 

-1-6 

-0-7 

— 





—  1-8 

—  0-8 

75 

—  0-1 

— 

—  1-3 

-1-8 

—  11 

-1-4 

—  11 



-2-0 

-0-7 

76 

—  0-3 

— 

—  11 

-1-9 

—  11 

-1-5 

-1-4 

—  Ol 

-1-5 

-0-8 

77 

—  0-4 

— 

—  1-3 

—  1-9 

-1-0 

-1-5 

—  1-3 

—  0-3 

—  1-8 

-1-0 

78 

-0-1 

— 

—  11 

— 1-8 

—  0-8 

-1-5 

—  1-4 

-0-4 

-1-8 

-0-9 

79 

—  0-1 

— 

—  1-2 

—  1-7 

-0-4 

-1-4 

—  1-3 

-0-4 

-2-2 

-0-7 

1880 

0-0 

— 

-1-3 

—  1-7 

—  0-6 

—  1-3 

—  1-2 

-0-3 

—  21 



81 

—  0-3 

— 

-1-2 

-1-8 

—  0-5 

-1-7 

—  11 

-0-3 

-2-0 

82 

—  0-1 

— 

—  1-0 

-1-6 

-0-5 

-1-6 

-1-2 

—  0-5 

-2-2 



83 

+  0-1 

— 

—  11 

-1-7 

-0-7 

-1-6 

—  1-2 

—  0'5 

-2-2 



84 

O'O 

— 

—  11 

-1-7 

-0-8 

—  1-5 

—  11 

—  0-2 

—  2-2 



85 

—  0-1 

— 

-1-0 

-1-7 

-0-3 

-1-5 

—  11 

— 

—  21 



Mittel 

—  0-17 

—  0-41 

—  113 

—  1-72 

-0-28 
-0-70 

-1-51 

-1-27 

—  0-21 

-1-81 

—  0-74 

24 

Anmerkungen.  Lotositz.  Seit  1878  Stundencombination  74(7  +  2  +  2X9)  auf  73(6  +  2 +  10)  reducirt.  Correction 
des  Réaumurthermometers,  welches  bis  Mai  1872  benützt  wurde,  laut  Schreiben  H.  Dr.  Hanamann's 
—  O-l",  angebracht. 

Böhm.  Leipa.    Trotz  geänderter  Aufstellung  in  den  letzten  Jahren  Diiferenzen  sehr  constant. 

Weisswasser.  Seit  1873  Stundencombination  73(6  +  2  +  9)  auf  73(6  +  2  +  10)  reducirt.  Cor- 
rection des  Thermometers  Réaumur  —  004°  laut  Schreiben  Prof.  Periuä's  angebracht. 

Čáslau.  Ältere  Eeihe  (bis  1872)  an  der  Dechantei  Čáslau,  Correction  des  Thermometers  un- 
bekannt; seit  1S74  im  2.  Stocke  der  Bürgerschule,  cca  12  m  höher,  freiere  Lage. 

Eger.  Die  Differenzen  gegen  Bayreuth  und  namentlich  gegen  Elster  viel  constanter,  Entfernung 
von  Prag  150  Kilometer. 

Schon  auf  den  ersten  Blick  überrascht  uns  die  Übereinstimmung  der  Jahresmittel- 
differenzen im  Verlaufe  der  ganzen  Beobachtungsi-eihe ;  wir  wollen  trotzdem  noch  die  mittlere 
Veränderlichkeit,  wie  sich  dieselbe  aus  Tafel  X.  ergibt,  mit  der  aus  der  früher  angeführten 
Relation  Hanu's  gerechneten  vergleichen. 


Station 

0 
0 

eä 

d 

0 

S 

0 
ř5 

CO 

s 

03 
CO 

g 
S 

AI 

03 
CO 

CM 

e 

CO 

QJ 

it  0 

.CO 

0 

Entferng.  in  Kilom. 

.     51 

78 

68 

48 

70 

78 

90 

85 

149 

67 

Höhendiff.  geg.  Prag 

—  36™ 

—  60 

51 

102 

78 

258 

185 

122 

260 

104 

V  gerechnet    .    .    . 

.0-35 

0-36 

0-38 

0  37 

0^39 

0^45 

0-45 

0^42 

0^55 

0^40 

V  beobachtet  .    .    . 

.  0-09 

•07 

•09 

•12 

•15 

■07 

•11 

•12 

•25 

•12 

Im  ungünstigsten  Falle,  grosse  Entfernung  und  grosse  Höhendifferenz,  ist  dennoch 
die  mittlere  Veränderlichkeit  um  mehr  als  auf  die  Hälfte  der  durch  Rechnung  erhaltenen  ge- 
sunken; gegen  Tabor  ist  dieselbe  auf  den  sechsten  Theil,  gegen  Bodenbach  auf  ein  Fünftel 
des  Betrages  nach  Rechnung  aus  Hann's  Formel  gesunken. 

Wohl  ist  zu  berücksichtigen,  dass  auch  die  Temperaturverhältnisse  in  Böhmen  relativ 
viel  gleichförmiger  sich  gestalten  als  in  den  Alpengegenden,  so  dass  überhaupt  kleinere 
Werthe  zu  erwarten  waren;  doch  bezeugen  die  ermittelten  Werthe  mit  grosser  Bestimmtheit 
die  Verlässlichkeit  des  Beobachtungsmaterials  an  allen  Stationen.  Doch  nichtnur  das  all- 
gemeine Jahresmittel,  auch  jene  für  die  3  Beobachtungsstunden  zeigen  geringe  Verändei'lich- 
keiten,  wie  wir  von  einigen  Stationen  anführen  wollen: 


Lobositz 

Bodenbach 

Weiss  was  ser 

Tábor 

Pisek 

6^  .    . 

.    .  0-15 

0-18 

0-14 

010 

0-11 

2\  .    . 

.    .  0-13 

0-17 

016 

0-21 

0-17 

IG'-«  .    . 

.    .  0^15 

009 

0^21 

0-20 

0-08 

Zur  Erläuterung  der  Sicherheit  der  mittels  Reduction  uach  Prag  erhaltenen  Monat- 
mittel möge  das  Resultat  der  Reduction  nach  Prag  und  einer  zweiten  Station  folgen. 

Es  wurde  hiezu  die  verlässliche  Beobachtungsreihe  von  Bodenbach  gewählt  und  als 
zweite  Normalstation  Görlitz.  Es  ergaben  sich  folgende  auf  die  Periode  1851 — 1880  redu- 
cirte  Mittel: 


J.  F.         M.        A.        M.         J.  J.  A.  S.         O.        N.  D        Jahr 

nach  Prag:     —1-20  —0-47  2-77  8-08  12-58  17-08  18-39  17-74  14-06  8-99  3-12  —0-44  838 

„    Görlitz:  —1-24  —0-32  2-73  8-15  12-67  17-19  18-46  17-86  14-15  8-98  3-10  —0-47  8-44 

Wir  erhalten  somit  ein  recht  zufriedenstellendes  Resultat ;  die  grösste  Differenz  (0-15") 
zeigt  sich  im  Februar  und  ist  dies  die  Folge  des  abnorm  kalten  Februar  1870  in  Nord- 
deutschland, indem  Bodenbach  um  2-5"  (normal  blos  -|-  0-4")  wärmer  war  als  Görlitz,  während 
die  Differenz  gegen  Prag  (gleichfalls  ohne  Rücksicht  auf  die  Höhendifferenz)  -j-0-1"  (im 
Mittel  — 0-2")  betrug.  Wenn  wir  übrigens  die  grosse  Veränderlichkeit  der  Monatmittel  des 
Februar  berücksichtigen,  welche  wir  mit  ±;  2-45"  ermittelt  haben,  sowie  den  wahrscheinlichen 
Fehler  des  35jährigen  Mittels  mit  ±  0-35°,  finden  wir  diese  Differenz  gewiss  nicht  bedeutend. 

Das  Jahresmittel  ist  um  0-06"  verschieden  und  könnte  dies  selbst  eventuell  auf  eine 
Correction  des  Thermometers  in  Görlitz  zurückgeführt  werden. 

Auch  die  Beobachtungsreihe  von  Eger  gibt  nach  Prag  und  Bayreuth  reducirt,  recht 
übereinstimmende  Werthe,  obgleich  man  nach  Tafel  X.  versucht  wäre,  auf  einen  geänderten 
Localeinfluss  in  Eger  zu  schliessen,  wovon  man  jedoch  in  den  Differenzen  gegen  Bayreuth 
keine  Bestätigung  erhält.    Es  ergab  sich : 

J.  F.  M.        A.        M.  J.  J.  A.         S.         0.        N.  D.        Jahr 

nacliPrag    .  —2-61  —165  1-31   6-93   11-41    15-82  17-42   16-60  12-78  7-55  1-18  —2-46   7-02 

„  Bajreolli  -2-64  —1-74  1-52   6-96   11-49   15-93   17-54  16-76  13-04  7-68  123  —2-44   7-11 

Mit  Rücksicht  darauf,  dass  der  wahrscheinliche  Fehler  des  35jährigen  Mittels  im 
Winter  +0'33°,  in  den  Sommermonaten  noch +;  0-2°,  ja  sogar  des  Jahresmittels  noch  +0-1" 
beträgt,  erscheint  das  Resultat  gewiss  als  ein  zufriedenstellendes.  Diese  Beispiele  bringen  wol 
genügend  klar  die  volle  Brauchbarkeit  der  Prager  Beobachtungsreihe  vor  Augen. 


Der  Einfluss  der  Stadtlage. 

Durch  die  im  Vorangehenden  durchgeführte  Untersuchung  der  Temperaturreihe  1851 
bis  1885  ist  somit  bis  zur  Evidenz  nachgewiesen  worden,  dass  dieselbe  vollkommen  „homogen" 
sich  herausstellt  und  Prag  daher  als  Normalstation  zur  Reduction  der  übrigen  Stationen  Böh- 
mens vollkommen  brauchbar  ist;  damit  sollte  aber  nicht  ein  Einfluss  der  Stadtlage  auf  die 
Temperatur  selbst  vielleicht  geleugnet  werden,  vielmehr  wurde  schon  früher  darauf  verwiesen, 
dass  im  Vergleich  mit  den  Isothermenkarten  sich  ein  Einfluss  zeigt  in  der  Erhöhung  des 
Jahresmittels  um  03 — 0-4  C. 

Denselben  Werth  erhalten  wir  auch  aus  den  Beobachtungen  der  benachbarten  Sta- 
tionen, wenn  wir  mit  Rücksicht  auf  die  Höhendifferenz  und  eine  Temperaturabnahme  von 
0"518"  für  je  100  m  die  mittleren  Temperaturdifferenzen  zwischen  Prag  und  den  Stationen 
rechnen  und  dieselben  mit  den  beobachteten  und  in  Tafel  X.  angegebenen  Differenzen  ver- 
gleichen. 

4 


_|_  0-19  +0-31  —  0-26      —0-53  —0-40 —1-34      —0-96  —0-63  —  1-34  —0-54 
—  0-17  —0-41  —1-281)  —1-72  —0-70  —  l-ßö^)  —1-27  —0-21  —1-81  —0-74 


26 

^  .5"  m  "^ 

o  53  t»  ? 

Station  .-s  Ä  t  ^  H  -S- 

SS  S  S|ä  /ag.-'Ss 

O  O  :0  ^  'Co  Co  ^  TZi  bjj  ^    ^ 

Höhendiff. 
gegen  Prag     —  36     —  60  51  102  78        258  185        122        260        104 

in  Met. 

Tempdiff. 

gerechnet. 

Tempdiff. 

beobaclit.  

Üntersclaied +0'36  +0-72  +1*02      +1-19  +0-30  +0-32      +0-31  -|-0-40  +0-47  +0-20 

Zur  Feststellung  des  Localeinflusses  dürfen  wir  gewiss  solclie  Stationen  nicht  verwenden, 
an  welchen  ein  Localeinfluss  (selbst  der  weiteren  Umgebung)  sich  bemerkbar  macht.  Eine 
fast  überraschende  Übereinstimmung  zeigen  die  Stationen  Lobositz,  Caslau,  Tabor,  Písek,  Eger 
und  Oberleitensdorf,  während  Bodeubach,  Böhm.-Leipa  und  Weisswasser  in  Folge  der  weiteren 
Umgebung  (Wälder,  Berge)  offenbar  zu  kühl  sind,  Pilsen  hingegen  viel  zu  warm.^)  Wenn  wir 
letztere  ausscheiden,  erhalten  wir  im  Mittel  aus  den  ersteren  Stationen  0-33°  C,  um  welchen 
Betrag  Prag  zu  warm  ist. 

Denselben  Betrag  erhielt  Hann  ')  bei  Feststellung  des  Stadieinflusses  auf  die  Tem- 
peraturreihe von  Wien.  Freilich  stand  ihm  ein  viel  reichhaltigeres  Material  zu  Gebote:  3 
Reihen  von  Temperaturaufzeichnungen  in  der  Stadt,  dann  für  die  nächste  Umgebung  im 
Norden,  Westen  und  Süden  der  Stadt  die  Aufzeichnungen  an  mindestens  je  4  Orten,  ausser- 
dem eine  3.  Reihe  von  ganz  benachbarten  Stationen  im  weiteren  Umki-eise,  so  dass  er  an 
einem  Landstreifen  von  25  Km  Länge  und  10  Kilom.  Breite  Temperaturaufzeichnungen  von 
14  Stationen  verwenden  konnte. 

Wir  besitzen  leider  keine  Temperaturaufzeichnungen  aus  der  nächsten  Umgebung 
Prag's  und  wollen  daher  in  erster  Annäherung  den  Stadteinfluss  im  Verlaufe  des  ganzen 
Jahres  aus  den  Beobachtungen  der  oben  genannten  Stationen,  welche  auch  im  Jahresmittel 
fast  genau  gleiche  Werthe  für  den  Stadteinfluss  ergaben,  zu  ermitteln  versuchen. 

Zu  diesem  Zwecke  reduciren  wir  die  auf  die  Periode  1851 — 1880  zurückgeführten 
Monatmittel  der  Stationen  auf  die  Seehöhe  von  Prag  (202  m)  und  zwar  unter  Benützung  der 
von  Hann ")  ermittelten  Werthe  der  Temperaturabnahme  für  die  Alpen  und  eliminiren  den 
eventuellen  Localeinfluss  an  den  Stationen  dadurch,  dass  wir  die  Werthe  in  ein  Mittel  zu- 
sammenfassen, welches  wir  dann  mit  den  30jährigen  Mittelwerthen  für  Prag  vergleichen  wollen, 

Der  grösseren  Übersichtlichkeit  wegen  wollen  wir  in  folgender  Tafel  die  Resultate 
blos  mit  1  Decimale  anführen  und  nur  bei  den  Differenzen  die  2.  Decimale  beibehalten,  weil 
der  jährliche  Gang  besser  hervortritt. 


')  Bei  Böhm.-Leipa  und  Tabor  wurde  die  Stundencombination  ^1,(7+2+10)  auf  V3(6-|-2-f  10)  zuruckgefubrt. 

^)  Auch  ist  mir  Yorläufig  die  Correction  des  Thermometers  nicht  bekannt. 

')  Temperaturverhältnisse.  II.  Theil,  Sitzber.  d.  kais.  Akad.  Wien  1885.  Bd.  91. 

')  Temperaturverhältnisse.  in.  Theil,  Sitzber.  d.  kais.  Akad.  Wien  1885.  Bd.  92. 


27 


Tafel  XI. 


Lobositz 


Čáslau 


Písek 


Eger 


Ober- 

leitens- 
doii 


Mittel 


Prag 

1851, '80 

Diff. 

—  1-2 

—  0-60 

—  0'2 

—  0-34 

3-1 

—  0-15 

8-7 

-j-o-or 

13-2 

—  0-11 

17-5 

—  0-15 

19-2 

—  0  29 

18-7 

—  0-38 

14-9 

—  0-43 

9-4 

—  0-40 

2-5 

—  0-39 

-0-6 

—  0-70 

8-79 

—  0-33 

Jänner  . 
Februar . 
März  .  . 
April  .  . 
Mai.  .  . 
Juni  .  . 
Juli  .  . 
August  . 
September 
October  . 
November 
December 


Jahr 


-1-9 

-0-8 

2-9 

8-7 

13-3 

17-5 

18-9 

18-3 

14-4 

8-8 

2-5 

-1-4 

8-43 


—  1-5 

—  2-0 

—  0-6 

—  0-5 

2-6 

3-2 

8-6 

8-7 

13-1 

13-0 

17-4 

172 

18-9 

18-9 

18-2 

18'3 

14-8 

14-4 

9-3 

9-2 

2-6 

2-7 

—  1-3 

—  1-3 

8-49 

8-48 

—  1-8 

—  0'6 
2-8 
8-5 

13-0 
17-4 
19-0 
18-1 
14-1 
8-8 
2-3 

—  1-6 

8-32 


-1-6 

-0-5 

3-1 

8-9 

13-2 

17-5 

19-1 

18-5 

14-5 

9-0 

2-6 

-1-1 

8-59 


—  1-8 

—  0-6 
2-9 
8-7 

13-1 
17-4 
19-0 
18-3 
14-4 
9-0 
2-9 

—  1-3 

8-46 


Die  in  der  letzten  Columne  enthaltenen  Differenzen  geben  uns  somit  den  Betrag  an, 
um  welchen  die  Temperatur  von  Prag  zu  hoch  ( — )  oder  zu  tief  (-{-)  ist  infolge  Stadtein- 
flusses. Der  jährliche  Gang  prägt  sich  sehr  deutlich  aus.  Wir  finden  das  Maximum  des  Local- 
einflusses  im  Winter  und  im  Herbste,  während  im  Frühjahre  die  kleinsten  Differenzen  auf- 
treten, ja  im  April  sogai"  die  Differenz  positiv  wird. 

Daraus  ersieht  man  deutlich  die  abkühlende,  sowie  die  wärmebewahrende  Wirkung 
der  Häusermauern. 

Wenn  im  Frühjahre  bei  zunehmender  Declination  der  Sonne  die  Temperaturzunahme 
erfolgt,  so  geht  dieselbe  im  Freien  viel  rascher  vor  sich  als  in  Städten,  wo  die  Mauern  ab- 
kühlend auf  die  Temperatur  wirken,  so  dass  sich  der  erwärmende  Einfluss  mildert,  ja  sogar 
ganz  in  das  Gegentheil  umschlägt.  Wir  finden  vom  Winter  bis  zum  April  eine  succesive  Ab- 
nahme der  negativen  Differenzen.  Im  April,  zur  Zeit  der  grössten  Wärmezunahme  (wie  wir 
früher  gesehen  haben),  ist  der  erwärmende  Einfluss  schon  Null  geworden.  Von  da  an  erwärmt 
sich  die  Stadt  langsam  immer  mehr  im  Vergleiche  mit  dem  Freien,  die  negativen  Differenzen 
werden  successive  grösser,  bis  dieselben  im  September  ein  secundäres  Maximum  erreichen, 
da  die  Mauern  jetzt  wärmebewahrend  sich  verhalten,  so  dass  die  Temperaturabnahme  im 
Herbste  weniger  rasch  erfolgt  als  im  Freien.  Der  grösste  erwärmende  Einfluss  zeigt  sich 
jedoch  im  Winter  selbst,  wo  die  Stadt  bis  zu  0-1°  wärmer  sich  zeigt  (im  December)  als  das 
freie  Land. 

Eine  Beeinflussung  im  ähnlichen  Sinne^  wol  aber  in  abgeschwächtem  Maasse,  dürfte 
auch  beim  täglichen  Gange  zu  erwarten  sein  und  es  Hessen  sich  wol  Anhaltspunkte  bei  der 
Bearbeitung  der  anderen  Stationen  vielleicht  abgewinnen;  nachdem  aber  seit  Jänner  1886  in 


28 

Lobositz  ein  Thermograph  aufgestellt  ist,  dürfte  diese  Frage  einige  Jahre  wol  noch  offen  ge- 
lassen werden. 

Zum  Schlüsse  wollen  wir  nun  noch  auf  die  Mittelwerthe  der  Tafel  XI.,  die  uns  in 
erster  Annäherung  die  Landtemperatur  der  Umgebung  Prags  geben,  die  Lambert-Bessel'sche 
Formel  anwenden.  Es  ergibt  sich: 

r=  8-470  +  10-7248  Sin  (x  +  268°  54')  +  0-493  8in  {2x  -f  357»  23')  + 
4-  0-233  Sin  (3x  -(-  83"  2'). 

Es  erreicht  das  Tagesmittel 

den  höchsten  Stand  mit  .    .    .  19-01    am  24.  Juli 
„     niedrigsten  Stand  mit  .  —  2-09°   „      9.  Jänner 
Differenz  .    .21-10°. 

Die  mittlere  Jahrestemperatur  mit  8-47°  wird  erreicht 

am  18.  April  und 
„    17.  October. 

Die  Amplitude  fällt  sonach  um  0-5°  (gegen  20*57°)  höher  aus,  die  Tage  des  Eintrittes 
vom  Maximum  und  Minimum,  sowie  auch  der  mittleren  Jahrestemperatur  im  Herbste  er- 
scheinen um  1  Tag  verschoben,  das  Jahresmittel  der  Temperatur  im  Frühjahre  wird  um  2 
Tage  früher  erreicht,  wie  auch  von  Vornherein  zu  erwarten  war. 


29 


Anhang.  Tab.  I.  Mittlere  Luft-Teinperatui"  um  6  Uhr  Morgens. 


Prag. 


o 

a 
a 

3 
U 

2 

•E 

< 

'S 

a 

3 

'S 

»-5 

-t-3 

1 

< 

á 

Ol 

o 
o 

o 

š 

Decem- 
ber 

Jahr 

1851 

Ll-4 

—2-1 

1-2 

7-6 

7-6 

13-0 

14-2 

14-2 

10-1 

8-9 

0-0 

—  0-1 

6-08 

52 

0-6 

0-7 

-1-9 

1-6- 

10-1 

14-1 

15-8 

15-1 

11-5 

5-4 

51 

3-0 

6-78 

53 

0-6 

—3-0 

— 4-4- 

2-9 

9-4 

14-4 

16-2 

14-1 

u-i 

6-6 

2-0 

-7-2 

5-22 

54 

I— 2'6 

-1-4 

1-6 

3-6 

10-3 

13-4 

15-3 

13-8 

9-7 

6-5 

0-1 

1.4! 

5-98 

55 

—3-7 

—  8-7- 

0-3 

3-9 

8-3 

14-5 

14-9 

14-9 

9-7 

9-2 

2-6 

-7-1I 

4-89 

56 

—  1-5 

1-0 

—  1-3 

5-7 

10-0 

14-3 

13-1* 

15-0 

10-1 

6-4 

—0-6 

—0-7 

5-96 

57 

-4-0 

-5-4 

1-4 

5-5 

9-1 

13-2 

15-9 

15-8 

11-5 

9-3 

—0-1 

0-7 

6-07 

58 

-4-9 

—  8-0 

-0-9 

3-6 

8-9 

14-9 

15-0 

14-9 

12-1 

7-4 

— 4-r 

—0-1 

4-89 

59 

—0-6 

1-1 

4-6 

5-6 

10-7 

14-0 

17-9 

16-9 

10-9 

8-0 

1-5 

—3-6 

7-25 

60 

0-4 

—2-7 

-0-2 

5-2 

11-2 

14-1 

13-7 

14-2 

11-3 

6-2 

0-0 

—  1-8 

5-95 

61 

— 6-7 

0'7 

2-9 

3-6 

8-3 

15-9 

15-4 

15-9 

12-1 

5-9 

3-7 

—  l-2i 

6-37 

62 

—31 

-1-3 

2-7 

7-3 

11-9 

13-2 

15-6 

14-4 

10-9 

9-0 

3-5 

-0-7 

6-95 

63 

1-5 

0-5 

3-4 

5-2 

10-2 

14-2 

14-1 

15-7 

12-2 

7-8 

4-1 

2-2 

7-58 

64 

-8-3- 

-1-8 

2-9 

3-2 

7-5 

13-9 

13-8 

13-6 

11-7 

5-4 

0-7 

-5-7! 

4-71 

65 

—  1-7 

—  8-4 

-2-1 

5-5 

129 

12-2 

17-5 

15-1 

11-3 

6-3 

4-4 

-0-5: 

6-04 

66 

1-9 

2-7 

1-1 

7-2 

8-1 

15-8 

15-8 

13-7 

13-8 

3-2* 

3-6 

1-4 

7-35 

67 

—2-0 

2-7 

0-0 

6-9 

9-4 

14-1 

14-8 

14-9 

12-0 

7-3 

1-5 

—  1-7 

6-66 

68 

-2-0 

2-4 

2-0 

5-1 

13-2 

15-6 

16-3 

170 

12-1 

7-8 

1-2 

3-3 

7-84 

69 

—3-2 

3-5 

0-1 

7-7 

11-7 

12-2 

16-4 

14-5 

11-7 

4-8 

2-9 

0-2 

6-87 

70 

-1-9 

—  7-2 

—  1-4 

4-2 

10-6 

14-0 

16-2 

14-8 

10-0 

6-3 

3-3 

-5-4 

5-29 

71 

-7-2 

—4-0 

1-4 

5-3 

7-6 

12-3 

16-1 

15-2 

11-3 

4-3 

0-3 

-7-0 

4-63- 

72 

—21 

0-2 

2-4 

7-2 

11-9 

13-9 

15-8 

14-5 

12-9 

8-2 

5-7 

2-2 

7-73 

73 

0-9 

-1-0 

2-4 

4-3 

8-7 

14-2 

17-1 

15-6 

11-0 

8-7 

3-2 

—0-6 

7-03 

74 

—0-7 

—  1-6 

1-0 

7-1 

7-3 

13-5 

17-5 

13-9 

12-8 

6-3 

0-5 

—  1-4 

6-34 

75 

0-2 

—  7-7 

—  2-1 

4-4 

10-8 

16-2 

15-9 

16-3 

9-9 

5-1 

1-8 

—2-9 

5-65 

76 

-4-7 

-1-1 

2-9 

7-4 

6-7* 

15-2 

16-2 

15-1 

11-3 

8-5 

—0-1 

0-9 

6-51 

77 

1-1 

1-4 

0-3 

4-1 

8-4 

15-7 

16-3 

16-2 

8-9* 

4-8 

4-3 

0-2 

6-80 

78 

—  1-1 

1-2 

2-3 

6-6 

11-1 

137 

14-9 

15-8 

13-3 

8-8 

2-0 

— 2-0I,  7-22 

79 

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0-8 

0-2 

4-7 

8-9 

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14-1 

16-0 

12-2 

7-3 

0-7 

— 9-91Í  5"61 

80 

-2-6 

-3-3 

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7-0 

9-4 

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16-3 

14-4 

12-3 

8-3 

3-5 

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81 

-6-8 

—  1-7 

1-1 

3'0 

9-9 

13-5 

16-5 

15-2 

10-3 

4-3 

3-5 

0-5i  5-77 

82 

—0-6 

-0-8 

4-3 

5-3 

10-2 

12-3 

15-5 

13-8 

12-4 

7-8 

3-8 

0-4',  7-04 

83 

—2-2 

1-0 

—2-9 

3-5 

10-3 

14-3 

15-5 

14-2 

12-0 

7-5 

3-4 

0-3 

6-41 

84 

2-2 

0-2 

2-0 

3-2 

10-1 

11-9' 

16-2 

13-9 

11-4 

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1-3 

1-8 

6-88 

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—  0-1 

1-4 

6-6 

9-3 

15-0 

16-4 

13-2* 

11-5 

7-1 

2-4 

—  1-0  6-45 

Mittel 

1851—55 

—  1-3 

-2-9 

—0-6 

3-9 

9-1 

13-9 

15-3 

14-4 

10-4 

7-3 

2-0 

-2-0 

5-79 

56—60 

-2-1 

—  2-8 

0-7 

5-1 

10-0 

14-1 

15-1 

15-4 

11-2 

7-5 

—0-7 

-1-1 

6-02 

61—65 

—2-1 

2-0 

5-0 

10-2 

13-9 

15-3 

14-9 

11-6 

6-9 

3-3 

-1-2 

6-33 

66—70 

'-1-4 

0-8 

0-4 

6-2 

10-6 

14-3 

15-9 

15-0 

11-9 

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2-5 

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6-80 

71—75 

;— 1-8 

-2-8 

1-0 

5-7 

9'3 

14-0 

16-5 

15-1 

11-6 

6-5 

2-3 

-1-9 

6-28 

76—80 

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1-3 

6-0 

8-9 

14-7 

15-8 

15-5 

11-6 

7-5 

2-1 

1-4 

6-62 

81—85 

L2-3 

—0-3 

1-2 

4-3 

10-0 

13-4 

16-0 

14-1 

11-5 

6-8 

2-9 

—0-4 

6-51 

1851—85 

—2-09 

— 1'46 

0-84 

5-17 

9-71 

14-05 

15-66 

14-91 

11-41 

6-91 

2-05 

—  1-10 

6-34 

30 


Anhang.  Tab.  IL        Mittlere  Luft-Temperatiu"  um  2 

Uhr  Xachmittags. 

Prag 

U 

d 

1-5 

3 

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Decem- 
ber 

1 
Jahr 

1851 

0-8 

1'5 

5-8 

13-0 

13-1- 

19-8 

20-7 

21-2 

15-0' 

14-0 

2-2    i 

1-4 

10-69 

52 

3'5 

3-6 

4-4 

8-8 

18-6 

21-1 

25-2 

22-7 

18-3 

11-9 

7-8    ! 

5-3 

12-62, 

53 

2-2 

—  0-1 

O'l- 

7-9* 

15'7 

20-1 

22-9 

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18-2    11-9 

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—  4-7 

9-97| 

54 

—  0-2 

1-3 

6-0 

11-9 

18-3 

18-3 

23-1 

20-3 

17-9    12-8 

2-7 

3-3 

11-32 

55 

-1-5 

—  4-6' 

4-2 

9-4 

16-3 

21-3 

21-7 

22-1 

17-2    14-6 

5-2 

—  4-6 

10-11 

56 

0-7 

4-2 

4-6 

15-3 

17-0 

20-8 

20-5 

22-3 

17-5  :14-3 

1-9 

1-4 

11-70 

57 

-1-6 

-1-0 

6'1 

12-2 

18-0 

22-0 

23-2 

24-2 

19-2  |15-9 

3-0 

2-5 

11-97 

58 

-1-4 

—  2-1 

4-8 

11-4 

15-9 

23-8 

21-6 

21-7 

21-0 

12-2 

—1-7* 

1-8 

10-73 

59 

1-9 

3'7 

9-5 

11-7 

17-4 

21-9 

27-0 

25-5 

17-2 

13-3 

4-8 

—  1-8 

12-67 

1860 

2-3 

—  0-3 

4-2 

11-7 

18-4 

21-6 

20-0' 

21-3 

17-6 

10-3 

2-4 

0-0 

10-79 

61 

-3-9 

4-6 

8-2 

9-5 

15-1 

22-7 

23-9 

24-5  i  17-2 

14-0 

7-1 

0-4 

11-94Í 

62 

—  1-4 

1-0 

9-7 

15-2 

20-1 

19-7 

22-6 

21-9  19-5 

13-8 

6-1 

1-8 

12-49| 

63 

3-9 

4-8 

7-9 

12-5 

18-0 

20-7 

21-8 

24-7    18-5 

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6-7 

3-6 

13-11! 

64 

—  5-8- 

1'8 

8-8 

9-2 

14-0 

21-3 

20-9 

20-0  17-7 

10-4 

4-1 

—  3-5 

9-89-| 

65 

0-8 

-3-9 

V9 

14-6 

22-4 

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21-3  120-5 

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6-8 

1-2 

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66 

51 

6-0 

5-6 

15-0 

14-6 

23-9 

20-7 

20-4  121-2 

12-3 

6-0 

3-0 

12-811 

67 

0-3 

5-6 

4-1 

11-7 

16-8 

20-6 

21-1 

23-4  18-9 

10-9 

3-7 

—  0-3 

11-39 

68 

—  0-2 

5-6 

6-6 

11-2 

22-7 

23-1 

24-6 

24-6    22-0 

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3-3 

5-3 

13-52 

69 

-0-2 

6-7 

4-6 

15-8 

19-2 

18-3 

24-8 

20-4    20-3 

10-5 

5-2 

2-0 

12-29 

1870 

0-3 

-2-9 

2-2 

11-4 

18-9 

19-9 

24-5 

20-3  116-7 

11-5 

6-4 

-3-8 

10-44 

71    1 

—  4-7 

—  0-4 

9-0 

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14-4 

17-4- 

23-5 

23-1  |20-0 

9-5 

3-1 

—  4-1 

10-15 

72 

-0-4 

2-7 

8-6 

14-5 

19-4 

19-9 

24-1 

21-5    20-5 

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8-8 

4-0 

13-18 

73 

3-9 

1-7 

8-3 

12-0  !14-3 

20-7 

25-1 

24-7 

17-9 

14-1 

6-3 

1-9 

12-57 

74 

1-8 

2-3 

6'9 

13-5 

13-9 

21-1 

26-9 

21-3 

221 

13-8 

2-5 

—  0-3 

12-15 

75 

1-8 

—  3-0 

3-0 

11-3 

18-5 

23-7 

23-0 

25-1 

18-8 

8-7 

4-1 

—  1-1 

11-17 

76 

-2-5 

2-4 

7-4 

14-9 

13-5 

22-5 

23-5 

23-4 

17-1 

14-5 

1-9 

3-2 

11-83 

77 

3-2 

4-2 

5-1 

10-4 

14-5 

24-4 

23-1 

23-7 

15-6 

11-2 

7-9 

1-5 

12-06 

78 

0-7 

4-0 

5-8 

13-6 

18-2 

22-1 

20-9 

22-6 

20-1 

13-5 

4-8 

0-2 

12-22 

79 

—  0-7 

3-1 

4-6 

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15-8 

21-8 

20-0 

23-2 

20-9 

11-2 

2-3 

—  6-8- 

1 10-53 

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1-3 

7-3 

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20-9 

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21-4 

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81 

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19-7 

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16-2 

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10-85 

82 

21 

4-1 

11-3 

12-7 

16-8 

18-6 

23-0 

19-5' 

18-5 

12-3 

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12-25 

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9-7 

18-5 

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10-1 

18-6 

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3-6 

12-30 

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—  0-5 

4-4 

6-4 

160 

16-7 

24-3 

22-9 

20-4 

18-1 

12-0 

5-0 

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12-20 

Mittel 

1851—55 

1-0 

0-3 

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10-2 

16-4 

20-1 

22-7 

21-7 

17-3 

13-0 

4-3 

0-1 

10-94 

56—60 

0-4 

0-9 

5-8 

12-5 

17-3 

22-0 

22-5 

23-0 

18-5 

13-2 

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11-57 

61—65 

—  1-3 

1-7 

7-3 

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17-9 

20-5 

23-2 

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18-7 

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11-88 

66—70 

1-1 

4-2 

4-6 

13-0 

18-4 

21-2 

23-1 

21-8 

19-8 

11-7 

4-9 

1-2 

12-09 

71—75 

0-5 

0'7 

7-2 

12-5 

161 

20-6 

24-5 

23-1 

19-9 

12-1 

5-0 

0-1 

111-84 

76-80 

0-0 

3-0 

6-0 

12-8 

15-4 

22-3 

22-3 

22-9 

18-5 

12-5 

4-7 

0-6 

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81—85 

0-8 

3-9 

6-7 

11-5 

17-6 

20-3 

23-2 

21-2 

18-3 

11-0 

5-6 

2-2 

11-85 

1851—85 

0-35 

2-09 

5-96 

1210 

17-03 

20-99 

23-08 

22-31 

18-71 

12-4C 

»4-67 

0-83 

11-71 

31 


Anhang.  Tab.  III. 


aiittlere  Luft-Temperatur  10  Uhr  Abends. 


Prag. 


a 

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*s 

1 

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1851 

-0-8 

—  1-0 

2-8 

9-2 

9-4 

15-5 

16-3 

17-0 

11-5' 

10-3 

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52 

1-9 

1-6 

0-7 

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13-4 

16-6 

19-6 

17-8 

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53 

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-2-4 

-2-6' 

5-0 

11-6 

16-4 

18-4 

17-4 

13-4 

8-4 

2-3 

—  6-0    6-93 

54 

-1-4 

-0-6 

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13-3 

14-7 

18-1 

16-2 

12-9      8-2 

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16-4 

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12-7 

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-0-2 

-0-3  ,7-81 

57 

-3-6 

-3-6 

2-5 

7-9 

12-4 

16-6 

18-4 

18-8 

14-1 

11-5 

0-9 

1-5    8-11 

58 

-4-2 

—  6-1 

1-4 

7-0 

11-3 

18-8 

17-5 

17-1 

15-5 

8-8 

-3-5- 

0-3  1  6-99 

59 

0-3 

2-0 

6-3 

7-9 

12-7 

16-5 

21-2 

20-0 

12-7 

9-8 

2-5 

—  3-2    9-05 

1860 

0-8 

—  1-9 

1-3 

7-3 

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16-7 

15-5- 

16-4 

13-2 

7-1 

0-7 

—  1-5,7-40 

61 

-5-4 

1-8 

4-7 

5-9 

10-7 

17-8 

18-4 

18-9 

13-6 

8-9 

4-6 

—  1-0:8-23 

62 

—  2'3 

-0-8 

5-4 

10-0 

15-2 

15-6 

17-9 

16-8 

14-0 

10-4 

4-2 

—  0-3  ;  8-84 

63 

2-3 

2-2 

4-5 

8-1 

13-2 

16-1 

16-7 

19-1 

14-0 

10-4 

4-5 

2-2 

9-44 

64 

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-0-5 

4-8 

5-9 

9-3- 

16-2 

16-4 

15-3' 

13-5 

7-0 

1-8 

—  5-2 

6-39* 

65 

—  0-7 

—  6-8 

-0-7 

9-2 

16-8 

14-3 

20-7 

16-9 

14-7 

8-7 

4-9 

—0-1 

8-15 

66 

2-8 

3-4 

2-6 

10-1 

10-3 

18-2 

16-6 

15-9 

15-9 

6-2 

3-9 

1-9  ■  8-97 

67 

—  1-5 

3-5 

1-2 

8-5 

12-3 

15-9 

17-0 

18-0 

14-3 

8-5 

2-0 

-2-6    8-08 

68 

-1-4 

3-4 

3-6 

7-3 

16-7 

17-9 

18-0 

19-8 

15-4 

9-5 

1-7 

3-8: 

9-70 

69 

-2-2 

4-3 

1-5 

10-7 

14-1 

13-6* 

19-5 

16-1 

15-5 

6-5 

3-7 

0-6 

8-66 

1870 

—  1-2 

-5-7 

0-2 

6-7 

13-6 

15-7 

19-3 

16-3 

12-0 

7-7 

4-0 

—  5-3l 

6-95 

71 

—  6-4 

—  2-9 

4-4 

7-3 

9-4 

13-7 

18-1 

18-1 

14-7 

6-0 

0-9 

-6-1 

6-43 

72 

—  1-7 

l-l 

4-5 

9-6 

14-0 

15-7 

18-9 

17-0 

15-6 

10-6 

6-4 

2-6 

9-52 

73 

1-5 

—0-4 

4-5 

7-3 

10-3 

16-1 

19-9 

19-2 

13-3 

10-4 

4-1 

0-1 

8-86 

74 

0-4 

—  0-5 

3-2 

9-2 

9-8 

16-1 

21-1 

16-8 

16-3 

8-6 

1-1 

-1-3 

8-39 

75 

0-4 

-6-2 

0-4 

7-2 

13-9 

18-5 

18-1 

19-6 

13-5 

6-6 

2-5 

-2-4' 

7-66 

76 

-3-6 

0-3 

4-5 

9-9 

9-7 

17-8 

18-7 

18-5 

13-0 

10-0 

0-4 

2-0  ;j  8-42  1 

77 

1-6 

2-2 

21 

6-4 

10-5 

191 

18-6 

18-8 

11-5* 

6-8 

5-5 

0-4, 

8-62 

78 

—0-7 

2-2 

3-5 

9-3 

13-5 

16-9 

17-0 

18-1 

15-9 

9-9 

2-9 

-1-1 

8-96 

79 

—  2-1 

1-3 

1-9 

6-8 

11-5 

16-9 

15-9 

18-4 

15-5 

8-3 

0-8 

— 9-r 

7-17 

1880 

-2-2 

-1-5 

3-1 

9-7 

11-5 

16-1 

18-2 

16-6 

14-7 

9-1 

4-1 

3-8 

8-59 

81 

—  5-3 

0-0 

2-9 

5-4 

12-9 

15-4 

19-2 

17-3 

12-2 

5-4- 

4-2 

1-0 

7-54 

82 

0-4 

1-4 

71 

7-9 

12-4 

14-3 

17-9 

15-5 

14-4 

9-5 

4-1 

0-6 

8-79 

83 

-1-1 

2-2 

—  1-2 

5-8 

13-4 

17-4 

17-4 

16-9 

14-0 

8-9 

4-1 

0-9 

8-23 

84 

3-0 

1-8 

4-5 

5-7 

13-5 

13-9 

18-6 

17-1 

14-4 

8-3 

1-8 

2-5 

8-76 

85 

—  2-9 

1-7 

3-0 

10-7  i  12-0 

18-5 

18-7 

15-8 

14-2 

8-2 

3-4 

—0-9 

8-52 

Mittel 

I 
1 

1851—55 

-0-5 

-1-9 

1-1 

6-4 

11-9 

15-9 

17-9 

17-2 

12-8 

9-1 

2-6 

—  1-3 

7-61 

56—60 

—  1-5 

—  1-6 

2-4 

7-9 

12-3 

17-0 

17-7 

18-0 

13-6 

9-2 

0-1 

-0-6 

7-87 

61-65 

—  2-8 

—0-8 

3-7 

7-8 

13-0 

16-0 

18-0 

17-4 

14-0 

9-1 

4-0 

-0-9 

8-21 

66—70 

-0-7 

1-8 

1-8 

8-7 

13-4 

16-3 

18-2 

17-2 

14-6 

7-7 

3-1 

—  0-3 

8-47 

71—75 

—  1-2 

—  1-8 

3-4 

8-1 

11-5 

16-0 

19-2 

18-1 

14-7 

8-4 

3-0 

-1-4 

8-17 

76—80 

—  1-4 

0-9 

3-0 

8-4 

11-3 

17-4 

17-7 

18-1 

14-1 

8-8 

2-7 

—  0-8 

8-35 

81—85 

—  1-2 

1-4 

3-3 

7-1 

12-8 

15-9 

18-4 

16-5 

13-8 

8-1 

3-5 

0-8 

8-37  : 

1851—85 

—  1-32 

1 

—  0-29 

2'68 

7-78 

12-33 

16-35 

18-16 

17-51 

13-95 

8-63 

2-72 

-0-65 

8-15 

32 


Anhang.  Tab. 

[V. 

24stündige  Temperaturmittel. 

Prag 

CD 

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>-5 

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1 

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3 

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1-5 

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i  ä   ■  Jahr 

1851 

-0-6 

-0-6 

3-3 

10-1 

10-4 

16-5 

17-4 

17-9 

12-2 

11-0 

0-9 

0-5  ■  8-25 

52 

1-9 

1-9 

1-1 

5-2- 

14-5 

17-6 

20-8 

18-9 

14-7 

8-4 

6-2 

3-9,'  9-59 

53 

1-2 

—  1-9 

—  2-4' 

5-6 

12-6 

17-2 

19-7 

18-1 

14-4 

8-9 

2-7 

—  6-li 

7-50 

54 

-1-6 

-0-3 

3-6 

7-9 

14-4 

15-8 

19-3 

17-1 

13-8 

9-2 

1-2 

2-2, 

8-55 

55 

-2-9 

—  6-9* 

2-0 

6-7 

12-3 

17-7 

18-4 

18-5 

13-3 

11-5 

3-7 

—  6-1  i  7-35  i 

56 

—0-7 

2-1 

1-3 

10-4 

13-2 

17-5 

16-8 

18-6 

13-6 

9-8 

0-2 

0-0 

8-57 

57 

—  31 

-3-5 

3-3 

8-7 

13-6 

17-7 

19-2 

19-9 

15-2 

12-2 

1-2 

1-5 

8-83 

58 

-3-6 

-5-5 

1-8 

7-7 

12-4 

19-7 

18-4 

18-1 

16-3 

9-5 

-3-2' 

0-6 

7-68 

59 

0-4 

2-2 

6-9 

8-5 

13-7 

17-8 

22-3 

210 

13-7 

10-4 

2-8 

-3-0 

9-73 

1860 

1-1 

—  1-6 

1-8 

8-3 

14-5 

17-8 

16-6* 

17-6 

14-1 

7-9 

0-9 

—  1-2 

8-15 

61 

-5-5 

2-3 

5-2 

6-6 

11-5 

19-1 

19-4 

20-1 

14-5 

9-6 

5-1 

—  0-6;,  9-941 

62 

—2-5 

—  0-4 

5-9 

iro 

16-1 

16-5 

18-9 

17-7 

14-9 

11-1 

4-6 

0-2 

8-50 

63 

2-5 

2-4 

5-3 

8-7 

14-0 

17-4 

18-0 

20-2 

15-4 

10-8 

5-1 

2-5 

10-19 

64 

-7-6- 

—0-3 

5-5 

6-2 

10-5 

17-7 

17-3 

16-5 

14-4 

7-7 

2-1 

—  4-9 

7-09* 

65 

-0-7 

—  6-6 

—  0-4 

10-1 

17-7 

15-1 

22-0 

18-0 

15-7 

9-5 

5-3 

0-1 

8-82 

66 

31 

3-9 

3-2 

10-9 

11-1 

19-6 

17-8 

17-0 

17-2 

7-2 

4-4 

2-0 

8-78 

67 

-1-2 

3-8 

1-7 

9-1 

13-0 

17-2 

17-9 

19-1 

15-3 

8-8 

2-3 

—  1-5 

9-79 

68 

—  1-3 

3-8 

4-1 

8-1 

17-9 

19-2 

20-3 

20-8 

16-7 

10-3 

2-0 

4-0 

1049 

69 

-2-1 

4-7 

2-1 

11-6 

15-3 

14-7 

20-6 

17-3 

16-0 

7-2 

3-8 

0-8 

9-33 

1870 

-1-1 

-5-4 

0-5 

7-6 

14-7 

16-8 

20-2 

17-2 

13-0 

8-5 

4-4 

-4-9 

7-63 

71 

-6-1 

—  2-5 

5-0 

8-1 

10-8 

14-6* 

19-6 

19-2 

15-6 

6-5 

1-3 

—  5-8 

7-19 

72 

-1-5 

1-2 

5-2 

10-6 

15-4 

16-8 

20-0 

17-9 

16-5 

11-0 

6-9 

2-9 

10-24 

73 

—  2-0 

0-0 

5-2 

8-1 

11-3 

17-1 

21-1 

20-2 

14-2 

11-0 

4-4 

0-4 

9-58 

74 

0-3 

Ol 

3-7 

10-1 

10-5 

17-2 

22-2 

17-6 

173 

9-5 

1-3 

-1-1 

9-06 

75 

0-5 

-5-7 

0-4 

7-8 

14-7 

19-8 

19-2 

20-6 

14-2 

6-9 

2-7 

—  2-3ii  «"23 

76 

-3-7 

0-4 

4-9 

11-0 

10-2' 

18-7 

19-8 

19-4 

13-9 

10-9 

0-6 

1-7 

8-98 

77 

1-9 

2-5 

2-5 

71 

11-3 

20-0 

19-4 

19-9 

12-r 

7-6 

5-8 

0-6 

9-23 

78 

—  0-5 

2-4 

3-7 

10-0 

14-6 

17-8 

17-9 

18-9 

16-5 

10-7 

3-1 

-1-1 

9-50 

79 

—  1-9 

1-7 

2-2 

7-7 

12-2 

18-1 

16-9 

19-4 

16-3 

8-9 

1-3 

—  8-8" 

7-83 

1880 

-1-9 

-1-4 

3-6 

10-5 

12-1 

171 

19-8 

17-7 

15-5 

9-7 

4-6 

42 

9-29 

81 

—  5-2 

0-0 

3-2 

6-0 

13-6 

16-3 

20-2 

18-4 

13-0 

5-9- 

4-5 

1-2 

8-09 

82 

0-5 

1-4 

7-7 

8-9 

13-4 

15-4 

19-1 

16-4' 

15-3 

9-8 

4-7 

0-9 

9-46 

83 

-0-8 

2-2 

—0-8 

6-6 

14-2 

18-1 

18-6 

17-9 

14-9 

9-6 

4-7 

1-0 

8-85 

84 

3-0 

2-3 

5-0 

6-5 

14-5 

14-7 

19-9 

18-1 

15-5 

8-6 

2-3 

2-5 

9-41 

1885 

—  2-7 

2-0 

3-7 

11-4 

12-9 

19-7 

19-7 

16-8 

14-8 

9-1 

3-5 

—0-4 

9-21 

1851—55 

—  0-4 

—  1-6 

1-5 

7-1 

12-8 

17-0 

19-1 

18-1 

13-7 

9-8 

2-9 

—  1-1 

8-25 

56—60 

-1-2 

—  1-3 

3-0 

8-7 

13-5 

18-1 

18-7 

19-0 

14-6 

10-0 

0-4 

-0-4 

8-59 

61—65 

-2-8 

—0-5 

4-3 

8-5 

14-0 

17-2 

19-1 

18-5 

15-0 

9-7 

4-4 

—  0-5 

8-91 

66—70 

-0-5 

2-2 

2-3 

9-5 

14-4 

17-5 

19-4 

18-3 

15-6 

8-4 

3-4 

0-1'  9-20 

71-75 

—  1-0 

—  1-4 

3-9 

8-9 

12-5 

17-1 

20-4 

19-1 

15-6 

9-0 

3-3 

1-2  !  8-86 

76—80 

—  1-2 

1-1 

3-4 

9-3 

12-1 

18-3 

18-8 

19-1 

14-9 

9-6 

3-1 

-0-7 

8-97 

81—85 

-1-0 

1-6 

3-8 

7-9 

13-7 

16-8 

19-5 

17-5 

14-7 

8-6 

3-9 

1-0 

9-00 

1851—85 

-1-15 

0-02 

3-17 

8-55 

13-29 

17-43 

19-28 

18-51 

14-86 

9-29 

3-07 

-0-40 

8-83 

VÝSLEDKY 


MSiÖttfflÖ  PÖZÖßöfill 


provedeného  v  Cechách  v  roce 


188^. 


Sestavil 


Dr.  F.  J.  Stiadnička, 

V.  r.  professor  mathe matiky  na  cis.  král.   č.  universitě 
-^  Fráze- 


Druhé  řady  ročník  III. 


V  PRAZE. 


Nákladem  král.  české  společnosti  nauk.  —  Tiskem  dra.  Ed.  Grégra. 
lS88. 


RESULTATE 


der 


rr 


II M 


rr 


in  Böhmen  während  des  Jahres 


188^. 


Zusammengestellt  von 


Dr.  F.  J.  Studnička, 

0.  ö.   Professor  der  Mathematik  an  der  k.  k.  b.  Universität 


Der  zweiten  Reihe  III.  Band. 


PRAG. 

Verlag  der  k.  b.  Gesellschaft   der  Wissenschaften.  —  Druck  v.  Dr.  Ed.  Grégr. 

i888. 


PŘEDMLUVA. 


Porovnáním  příslušných  seznamů  stanic  pozná  se 
nejlépe,  že  v  minulém  roce  skoro  žádné  pozoruhodnější 
změny  se  tu  nestaly.  Během  těch  patnácti  let,  co  jsem 
řídil  nynější  dešťoměrnou  síť  v  Čechách,  vyvinula  se 
konečně  prese  všechny  rozmanité  proměny  u  ní  taková 
stálost,  že  výsledky  pozorování  ve  velkém  a  v  celku 
budou  moci  vykazovati  potřebnou  spojitost. 

Nemohu  však  zde  nepřipomenouti,  což  zejména  za 
hi'anicemi  vlasti  naší  asi  jest  neznámo,  že  v  minulém 
roce  aspoň  potud  provedena  byla  důležitá  změna  ve 
funlícionování  naší  nedostižené  dosud  sítě  pozorovací, 
že  uznáno  bylo  za  dobré  podříditi  ji  hojně  zaměstna- 
nému technickénm  bureau,  aby  se  prý  uspořilo  několik 
set  zlatých  ročně,  aniž  by  se  při  tom  bylo  k  tomu  při- 
hlédlo, jak  celá  tato  nynější  síť  během  času  povstala 
a  se  vyvinula. 

Nebyv  tázán  nechtěl  jsem  vyšším  instancím  své 
patnáctileté  zkušenosti  v  tomto  oboru  nabyté  vnucovati 
a  nevidí  se  mi  tedy  než  tuto  veřejně  prohlásiti,  že  ne- 
budu nijak  zodpovědným  za  to,  kdyby  se  v  budoucnosti 
nemilá  snad  zkušenost  učinila,  že  tu  jednáno  bylo  ukva- 
peně. Ostatně  připouštím  milerád,  že  nelze  žádati  od 
každého,  aby  znal  a  oceniti  dovedl  všechny  podrobnosti 
hyětologické,  a  poznamenávám  zvláště,  že  zejména  pří- 
slušný referent  v.  zemského  výboru,  hrabě  Ferdinand 
ChoteJc  v  patřičných  kruzích  i  nalezl  svrchovaného  uznání 
své  pozornosti,  jakouž  věnoval  dešťoměmé  síti  naší. 


VORREDE. 


Der  Vergleich  der  betreffenden  Stationsverzeichnisse 
zeigt  am  besten,  dass  im  verflossenen  Jahre  fast  keine 
auffallenderen  Veränderungen  stattgefunden  haben.  Im 
Laufe  der  15  Jahre,  in  welchen  ich  das  jetzige  ombro- 
metrische  Netz  in  Böhmen  geleitet,  hat  sich  schliesslich 
bei  allerlei  Wechselfallen  doch  eine  solche  Stabilität 
dabei  entwickelt,  dass  die  Beobachtungsergebnisse  im 
Grossen  und  Ganzen  die  uöthige  Kontinuität  aufeuwei- 
sen  im  Stande  sein  werden. 

Nicht  unerwähnt  darf  hier  jedoch  bleiben,  was  na-  . 
mentlich  im  Auslande  imbekannt  sein  dürfte,  dass  im 
verflossenen  Jahre  insoferne  eine  wichtige  Aenderung 
im  Funktioniren  unseres  unerreicht  da  stehenden  Netzes 
herbeigeführt  wurde,  als  man  dasselbe  einem  vielbeschäf- 
tigten technischen  Bureau  unterzustellen  für  gut  befun- 
den hatte,  angeblich  um  einige  hundert  Gulden  jährlich 
zu  ersparen,  ohne  hiebei  auf  die  Provenienz  des  ganzen 
Netzes  Rücksicht  zu  nehmen. 

Ungefragt  wollte  ich  höheren  Instanzen  gegenüber 
nicht  meine  diesbezüglichen  fünfzehnjährigen  Erfahrungen 
zur  Geltung  bringen  und  sehe  mich  daher  nur  veran- 
lasst, hier  öffentlich  jede  Verantwortung  von  mir  abzu- 
lehnen, sollte  man  in  der  Zukunft  die  unliebsame  Er- 
fahrung machen,  dass  man  voreilig  gehandelt  hat.  In- 
dessen will  ich  gerne  zugeben,  dass  es  nicht  Jedermanns 
Sache  ist  hyetologische  Details  kennen  und  würdigen  zu 
sollen,  und  muss  besonders  hervorheben,  dass  namentlich 
der  diesbezügliche  Referent  im  h.  Landesausschusse, 
Graf  Ferdinand  Qiotek  die  vollste  Anerkennung  seiner 
dem  ombrometrischen  Netze  gewidmeten  Aufmerksamkeit 
in  den  betreffenden  Kreisen  gefunden  hat. 


Konečně  budiž  mi  dovoleno  připomenouti,  že  jsem 
již  přikročil  i  ku  prvnímu  spracování  dešfoměrných  vý- 
sledků dosud  nashromážděných  a  sice  spisem,  vydaným 
od  komitétu  pro  přírodovědecký  výzkum  Čech,  zvaným 
^^ZcíMadové  dešfopisu  království  Českého^'.  (S  dešfopisnou 
mapou  a  několika  dřevotisky.  V  Praze,  v  kommissí  u  Řiv- 
náče,  1887.) 

Měl  jsem  tu  hlavně  na  zřeteli,  abych  číselně  vyjádřil 
vliv  lesa  na  poměry  srážek  vodních  se  týkající  v  naší 
vlasti,  a  tím  poskytl  obmýšleným  změnám  lesnických 
zákonů  příslušného  základu  spolehlivého. 

Dosavadní  příznivé  posudky  této  knihy  dokazují, 
že  podniknutí  mé  nebylo  bez  užitku,  čímž  jsem  dosta- 
tečně odměněn  za  namáhavou  práci  jemu  věnovanou. 
A  i  četní  pozorovatelé  naší  sítě  dešfoměrné  mohou  z  toho 
poznati,  že  jejich  měření  vodních  srážek  mělo  svůj  cíl 
i  užitek! 

V  Praze,  dne  31.  ledna  1888. 


Schliesslich  mag  noch  erwähnt  werden,  dass  ich 
auch  schon  eine  erste  Verarljeitung  der  bisher  ange- 
sammelten ombrometrischen  Resultate  unternommen  habe 
und  zwar  in  der- vom  Comité  für  naturwissenschaftliche 
Durchforschung  Böhmens  herausgegebenen  Schrift  „  Grund- 
züge einer  Hyécographie  des  Königreiches  Böhmen^'.  (Mit 
einer  Karte  und  mehreren  Holzschnitten.  Prag,  Komm.- 
Verlag  von  Řivnáč,  1887). 

Es  hatte  dies  hauptsächlich  den  Zweck,  um  den 
Einfluss  des  Waldes  auf  die  Niederschlagsverhältuisse 
des  Landes  ziffermässig  darzustellen  und  so  der  beab- 
sichtigten Aenderung  der  Forstgesetze  eine  diesbezüg- 
liche verlässliche  Basis  zu  bieten. 

Die  bisherigen  günstigen  Recensionen  des  Buches 
sprechen  dafür,  dass  mein  Unternehmen  nicht  nutzlos 
war,  was  mich  hinreichend  für  die  dabei  aufgewendete 
mühevolle  Ai'beit  entschädigt.  Und  auch  die  zahkeichen 
Beobachter  unseres  Ombrometernetzes  können  hieraus 
entnehmen,  dass  ihre  Niederschlagsmessungen  nicht  zweck- 
und  fruchtlos  waren! 


Prag,  den  31.  Jänner  1888. 


Prof.  Dr.  F.  J,  Studnička, 


!? 


7. 


wi 


'OS  mi 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


Kadmoř- 
ská  výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 

sráz.  vod.jdnů  srážk. 
Nieder-      Nieder- 
Schlags.  Ischlgstage 


Jméno  —  Name    i     Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


1.  Adolfsgrim 


2. 

Aicha  B. 

Dub  Český 

o. 

Albcritz 

Malměřice 

4. 

Albrechtic 

Albrechtice 

5. 

Althiitteu 

Staré  Hutě 

6. 

Althiitteu 

Staré  Hutě 

7. 

Althiitteu 

Stará  Huť 

8. 

Altthiergarteu 

Stará  Obora 

9. 

Amonsgrün 

10. 

Andreasberg 

11. 

Aupa-KIein 

Upa  Malá 

12. 

Aussergefild 

Kvilda 

13. 

Bärenwalde 

14. 

JI 

Barzdorf 

Božanov 

15. 

Běchčín 

16. 

Beneschau 

Benešov 

17. 

Beneschau-D. 

Benešov  Něm. 

18. 

Benigna  St. 

Sv.  Dobrotivá 

19. 

Berghof 

Paršenk 

20. 

Bergreichenstein 

Hory  Kašperské 

21. 

Berkowic-Unter 

Beřkovice  Dolní 

22. 

Bezno 

23. 

Bezno 

24. 

Biela 

Bělá 

25. 

Bilichov 

31» 

34' 

32 

40 

31 

3 

33 

43 

32 

46 

32  50 

32  42 

32  5 

30  141 

31  45 

33  29 
31  15 

30  40 

34  O 

31  40 

32  21 
32  18 
31  30 
31  51 

31  13 

32  7 
32  27 
32  27 
31  50 
31  34 


50"  44' 
50  40 
50  7 
50  8 
49  50 

48  58 

49  201 

49  6 

50  2 

48  51J 
50  43J 

49  1 

50  26 
50  31 
49  49 
49  47 

48  44 

49  46 

50  20 

49  9 

50  231 
50  22 
50  22 
50  47 
50  16 


750 
328 
431 
280 
470 
663 
630 
420 
580 

1004 
970 

1058 
890 
450 
450 
373 
668 
475 
237 
739 
1.58 
285 
280 
194 
420 


625^ 
730^ 
426„ 

577o 
6603 
6443 
496, 
489, 
493 1 

1457« 
839, 
822, 
634, 
555^ 
632, 

•709, 
57O3 
414, 
595  3 
421 3 
441, 
468, 
667, 
524 


192 
173 
133 

168 
185 
!  80 
116 
170 
106 
177 
163 
186 
125 
!  77 
164 
96 
121 
112 
151 
111 
144 
138 
129 
125 


Walter  K. 
Schiller  Karl 
Kleissel  J. 
Červinka  Ant.  f 
Röschel  J. 
Günther  R. 
Muck  Kar. 
v.  Kleeborn 
Dobner  Ant. 
Müller  Fr. 
Hroch  W. 
Králík  Gr. 
Pinsker  Joh. 
Knittel  Jos. 
Gütter 
Kůrka  J.  R. 
Suchan  J. 


Vondraš  Sig. 


Bidlo  Ant. 
Weber  H.  L. 
Rychnovský  V. 
Švejcar  Jos. 
Zimmermann  Jul. 
Bernatzky  W. 
Koldinský  E. 


Förster 

lesník 

Lehrer 

učitel 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

Förster 

lesuík 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Pfarrer 

farář 

Oberförster 

nadlesní 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Gym.  Prof. 

gym.  proí. 

Kaplan 

kaplan 

Klostergeistl. 

duchovní  kl. 

Schaffer 

šafář 

B.  Sch.  Direktor 

ředitel  m.  šk. 

W.  Adjunkt 

příručí  hosp. 

Kaplan 

kaplan 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

Förster 

lesník 

Forstadjunkt 

lesní  příručí 


YI 


DáirDí  stanice  v  Čáícli  M  v  roce  1887.  —  OiroElriscte  SUien  Eökeos  wataJ  fe  Jatires  188/. 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 


26.  Bilin 
Bílina 

27.  Binsdorf 

» 

28.  Bišic 
Byšice 

29.  Bistrau 
Bystré 

30.  Bistrau 
Bystré 

31.  Bistric  a.  d.  A. 
Bystřice  n.  Ulil. 

32.  Bítov 

33.  Blatná 

n 

34.  Bösig 
Bezděz 

35.  Bösig  b.  Polic 
Bezděkov 

36.  Bohnau 
Banín 

37.  Bohnau 
Banín 

38.  Bohouškowic 
Bohouškovice 

39.  Bor 

40.  Borau 
Borová 

41.  Borec 

1) 

42.  Borotic 
Borotice 

43.  Bošín 

44.  Brandeis  a.  d.  E, 
Brandýs  n.  Lab. 

45.  Branná 

» 

46.  Branžov 

ň 

47.  Braunau 
Broumov 

48.  Brenn 
Brenná 

49.  Brennporičen 
Poříč  Spálená 

50.  Břeskowic 
Vřeškovice 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


Nadmoř 
ská  výška' 

Höhe  über 

dem 

Meere 


31 

56 

32 

17 

34 

1 

34 

1 

30 

49 

30 

51 

31 

33 

32 

22 

33 

54 

34 

8 

34 

8 

31 

58 

31 

31 

33 

26 

31 

39 

31 

55 

32 

52 

32 

20 

33 

14 

32 

7 

34 

0 

32 

18 

31 

16 

30 

56 

50°  33' 

50  49i 

50  19 

49  38 

49  38 

49  18^ 

49  25 

49  251 

50  32| 
50  31 
49  40 
49  40 

48  56| 

49  41 
49  38i 


50 

31 

49 

44| 

50 

2 

50 

11 

50 

37 

49 

33 

50 

35 

50 

39 

49 

37 

49 

32 

197 
382 
189 
638 
633 
430 
590 
440 
500 
490 
419 
405 
760 
750 
550 
350 
470 
390 
185 
474 
580 
410 
291 
415 
416 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  vod. 
Meder- 
schlags. 


dnů  srážk. 

Nieder- 

schlgstage 


Jméno  —  Name 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


390, 
4133 
483  e 
393  0 
45O5 
489, 
381  j 
449, 
5532 
507, 
3923 
3884 
656. 


592, 

544, 
529  e 
564, 
639  2 
7443 
536, 
407„ 
503, 
250, 


139 
144 
135 

138 
167 
128 
139 
107 
164 
!  85 
144 
161 
129 
131 
134 

139 
160 
159 
138 
108 
175 
98 
146 
!  76 


Winter  Ad. 
Stein  R. 
Protzer  M. 
Kryšpín  Jos. 
Wolf  Max 
Höll  Ed. 
Kocholaty  Jos. 
Baštář  Job. 
Fechtner  Jos. 
Kamm  A. 
Schneider  Fr. 
Prutschek  Fr. 
Hauber  F. 
Pollak  K. 
Rohr  Job. 
Huschak  Ed. 
Rösler  Adolf 
Horák  Fr. 
Zalabák  Fr. 
Schmied  L. 
Bien  Ferd. 
Čtvrtečka  P. 
Pyhann  G. 
Prokiipek  AI. 
Novotný  J. 


Badhaus  dir. 

ředitel  lázní 

Oberförster 

nadlesní 

Förster 

lesník 

Oberlehrer 

nadučitel 

k.  k.  Verwalter 

c.  k.  V.  správce 

Oberförster 

nadlesní 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Pfarrer 

farář 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Oberförster 

nadlesní 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Forstmeister 

lesmistr 

Förster 

lesník 

Gym.  Direktor 

gym.  ředitel 

k.  k.  Oek.  Adjunkt 

c.  k,  h.  příručí 

Forstadjunkt 

lesní  příručí 

Kaplan 

kaplan 


I 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 

Zeměpisn 
Geografisc 

á 
he 

řka 

Nadmoř- 
ská výška 

Höhe  über 

Roční  množství 
Jahresmenge  d. 

i   Jméno  —  Name 

Stav  —  Stand 

délka 

ší 

sráz.  vod 

dnů  srážk 

Länge 

Breite 

dera 
Meere 

Nieder- 
schlags. 

Nieder- 
schlgstage 

pozorovatele  — 

des  Beobachters 

51.  Břewnow 

32' 

>   V 

50" 

5' 

m 

332 

mm 

539. 

124 

Kutzer  K. 

Stiftsgärtner 

Jí 

8 

klást,  zahradník 

52.  Březnic 
Březnice 

31 

37 

49 

33 

460 

458  „ 

121 

Machek  J. 

Verwalter 
správce 

53.  Břištan 
Bříšťauy 

33 

ÍQl 

50 

19 

265 

522, 

127 

Procházka  Jos. 

k.  k.  Förster 
c.  k.  lesník 

54.  Brník 
Brníky 

32 

341 

49 

59 

380 

723„ 

137 

Zechner  Ed. 

Förster 
lesník 

55.  Bruch 

31 

18 

50 

37 

400 

55O3 

108 

Wolf  Eeinh. 

Förster 
lesník 

56.  Bmunl 
Dobrá  Voda 

32 

23 

48 

45 

695 

7495 

130 

Raab  Is. 

Pfarrer 
farář 

57.  Briinnlitz 
Brněnec 

34 

11 

49 

38 

349 

3963 

!    8-^ 

Doubek  F.  J. 

Dampfmiihlbes. 
majitel  p.  mlýna 

58.  Brimukress 
Řeřišné 

33 

58 

50 

30 

570 

601 8 

182 

Woborník  Ed. 

Förster 
lesník 

59.  Bucliers 
Puchoř 

32 

22 

48 

36 

898 

884, 

129 

Fischbeck  Jos. 

Pfarrer 
farář 

60.  Buchwald 
Bukovina 

31 

16 

48 

58 

1162 

875„ 

165 

Železný  Jos. 

Förster 
lesník 

61.  Buč 

31 

8 

49 

31 

580 

5594 

149 

Kotzorek  J. 

Förster 
lesník 

62.  Buda-Mukařov 

n 

32 

25 

49 

59i 

420 

772j 

105 

Kropáček  Kam. 

Förster 
lesník 

63.  Budenic 
Budenice 

31 

46 

50 

19 

225 

403 1 

138 

Poche  Fried. 

Hofbesorger 
správce  dvoru 

64.  Budin 
Budyně 

31 

49 

50 

25 

156 

390o 

!    75 

Proskočil  Joh. 

Förster 
lesník 

65.  Budweis 
Budějovice 

32 

8 

48 

59 

384 

652, 

119 

Soběslavský  Jos. 

Gym.  Diener 
sluha  gym. 

66.  Bukowan 
Bukovany 

31 

46 

49 

34 

530 

500  8 

100 

Bauer 

Verwalter 
správce 

67.  Bukwa 

30 

54 

50 

13 

600 

432  3 

91 

Hirschberg 

Förster 
lesník 

68.  Buštěhrad 

n 

31 

51 

50 

10 

342 

446, 

112 

Rosám 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 
c.  k.  h.  příručí 

69.  Bzí 

32 

12 

49 

11 

480 

424, 

113 

Mikeš  Jos. 

Verwalter 

)) 

L 

správce 

70.  Chabeřic 
Chabeřice 

32 

45 

49 

45 

370 

464, 

100 

Heller  Hugo 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 
c.  k.  h.  příručí 

71.  Chlomek 

32 

lOi- 

50 

23 

254 

400o 

98 

Javůrek  Vinz. 

Förster 
lesník 

72.  Chlum 

33 

24 

49 

51 

528 

693, 

138 

Wagner  F. 

Förster 
lesník 

73.  Chlumčan 
Chlumčany 

30 

59 

49 

38 

390 

212, 

!    73 

Engel  A. 

Oek.  Verw. 
hosp.  správce 

74.  Choceň 

n 

33 

53 

50 

0 

310 

4843 

154 

Endrys  Ant. 

B.  Sch.  Direktor 
ředitel  m.  škol          ! 

75.  Chotěboř 

n 

33 

20 

49 

44 

485 

6379 

160 

Ryba  Joh. 

Forstkontrollor 
lesní  kontrolor 

VIII 


DeÉoiěrné  stanice  ?  Cáácli  Éné  v  roce  188/.  —  OirooiÉsÉ  Statiofion  Bökos  wätail  Jus  M\m  188/. : 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


Nadmoř 
íská  výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


Eoční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  vod. 
Nieder- 
schlags. 


dnů  srážk, 
Nieder- 


Jméno  —  IVame 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


76.  Chotěborek 
Chotěborky 

77.  Chotěscliau 
Chotěšov 

78.  Chrást 

79.  Chrbina 

n 

80.  Christianberg 
Křišťanov 

81.  Christianburg 

n 

82.  Chrudim 

JI 

83.  Chrudim 

84.  Chrustenic 
Chrust  enice 

85.  Chwalowic 
Chvalovice 

86.  Chynská  J.  H. 

mysl. 

87.  Cibus 
Cibuz 

88.  Citolib 
Citoliby 

89.  Citov 

)) 

90.  Čachnov 

)) 

91.  Časlau 
Čáslav 

92.  Čejkov 

» 

93.  Čekanic 
Cekanice 

94.  Čerma-Bohm. 

„      Česká 

95.  Čerma-Gross. 

„       Vel. 
96    černá va 

97.  Černic  J.  H. 
Černice  mysl. 

98.  Černic-Gross 
Černice  Velká 

99.  Černilov 

100.  černowic 
černovice 


33°  27' 

30  52 

31  40 
31  46 
31  41 
31  47 
33  27 
33  27 
31  49, 
33  10 
31  23 
33  33 

31  29 

32  4 

33  44 
33  2 

32  58J 

31  33 

33  54 
33  49 

32  16 

32  14 

31  15 

33  35 

32  38 


50«  22 
49  39  J^ 

49  27  i 

50  2 

48  55 
50  49^ 

49  57 

49  57 

50  O 
49  53  i 

49  33 

50  17 
50  20 
50  23 
49  441 
49  57 
49  22 

49  22i- 

50  24 
50  5 
50  22 

49  17| 

50  12 
50  16 
49  22 


340 

360 

470 

280 

890 

480 

270 

270 

285 

400 

670 

253 

240 

182 

650 

263 

680 

480 

520 

265 

275 

480 

329 

250 

594 


509, 
322, 
516, 
479, 
603  3 
704, 
485, 
413  „ 

•4563 
436  7 

'995o 
573e 
251„ 
439« 
651, 
6153 
5562 
501  e 
5463 
476o 
406, 
439, 
484, 
3963 
689, 


139 
!63 
133 
!72 
115 
139 
192 
184 
!82 
!75 
124 

96 
!79 
!73 
158 
141 
143 

93 
157 
153 
114 

96 
104 
156 
104 


Mikeš  Jos. 
Hayne  G. 
Sýkora  Fr. 
Schimpke  Ant. 
Eulf  Joh. 
Czech  Fr. 
Bernhard  J. 
Eckert  H. 
Horešovský  J. 
Keil  Jos. 
Tichý  W. 
Letošník  Jos. 
Eosner  W. 
Eosenzweig  Joh. 
Knetl  Fr. 
Kuthan  Jos, 
Boháček  Em. 
Dragoun  Ant. 
Malý  Odon 
Zenker  H. 
Hejmann 
Franzi  Eud. 
Hahnel  Jos. 
Horáček  Fr. 
Hazuka  Ferd. 


Oberlehrer 

nadučitel 

Oberförster 

nadlesní 

Heger 

hajný 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

Oberförster 

nadlesní 

Förster 

lesník 

Dr.  Gym.  Prof. 

dr.  gym.  prof. 

Ackerbau  Sch.  Dir. 

řed.  hosp.  školy 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Pfarrer 

farář 

Gutsverwalter 
správce  hosp. 
Oberförster 
nadlesní 

Förster 
lesník 

Professor 
Professor 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Waldheger 
hajný 

Forstadjunkt 
lesní  příručí 
Förster 
lesník 
Kaplan 
kaplan 
Stadtdechant 
měst.  děkan 


IX 


eioiěriic  stanice  v  Wiácli  iiic  y  roce  188/.  —  DároeiÉsclie  Stalionen  Bölioieiis  wlilireiKl  des  Jalires  188/. 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 


101 

.  Cestin 

102 

1) 

.  Čimelic 
Čimelice 

103 

Cisowic 

Cisovice 

104 

Čistá 

105 

Daubitz-Hint. 
Doubice  zadní 

106 

Deblau 
Deblov 

107 

Deutschbrod 
Brod  Německý 

108 

Dobern 
Dobráno  v 

109. 

Dobrai- Gross 
Dobrá  ^'el. 

110. 

Dobrai-Kl. 
Dobrá  Mal. 

111. 
112. 

Dobřan 

Dobřany 

Dobřikov 

113. 

Dobříš 

114. 

Dobrovítov 

115. 

)5 

Dobruška 

116. 

Dobšic 
Dobšice 

117. 
118. 

Dorflas-Naketen 
Oujezdec  Nahý 
Dolcen 
Dolce 

119. 

Drachenberg 

120. 

n 

Dřin 

121. 

Dubio 
Dubice 

122. 

Dubno 

123. 

124. 

17 

Duppau 
Doupov 
Dux 
Duchcov 

125. 

Dymokur 
Dymokury           \\ 

Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


Nadmoř- 
ská výška 

Hohe  über 

dein 

Meere 


32"  46' 

31  44 

31  59 
33  16 

32  4 

i 
I 

33  24 

33  15 

1 32  16 

31  44 

31  45 

33  57 

33  24 

31  51 

33  O 


33  491^ 


31 

53 

30 

21 

31 

3 

32 

45 

31 

48 

31 

41 

33 

44 

30 

49Ä- 

31 

2U 

32 

52 

49«  49' 
49  28 

49  52 

50  32 
50  55.V 
49  54 

49  36 

50  41 
50  7 
50  7 
50  19 
49  28 
49  47 

49  48 

50  ní 

48  59^ 

49  50 

49  33 

50  48  í^ 
50  9 
50  36 
50  24 
50  15i 
50  36  í 
50  15 


483 

430 

435 

430 

300 

420 

425 

258 

380 

380 

634 

505 

370 

415 

295 

590 

510 

450 

590 

322 

310 

290 

570 

230 

220 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  vod. 
Mieder- 
schlags. 


dnů  srážk. 

Nieder- 
schlgstage 


605, 

570 1 

451, 

553, 

8383 

507^ 

461 1 

402, 

4I64 

419, 

561 2 

562  o 

511, 

612o 

416^ 

605, 

461, 

354 1 

619„ 

415, 

488, 
504, 
254, 
481 1 


145 

116 

119 

167 

191 

147 

144 

131 

!  75 

!  73 

93 

111 

!  70 

138 

140 

124 

129 

!  59 

128 

!  78 

131 

160 
118 
116 


Jméno  —  Xame 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


Böhm  Jos. 
Přáda  Rob. 
Kulhánek  E. 
Mládek  W. 
Michel  Jul. 
Nevečeral  Jos. 
Dufek  H. 
Liebich  Jos. 
Flacht  Jos. 
Bára  O. 
Obst  Ant. 
Hausser  Chr. 
Kalabza  Joh. 
Čenský  Fr. 
Flesar  Ant. 
Edelbauer  Ad. 
Männer  Konst. 
Peters  K. 
Weber  Joh. 
Smetana  F. 
Heyn 

Ulmenstein  Fr.  v. 
Zarda  Leop. 
Gruss  Adolf 
Reimer  A. 


Dechant 

děkan 

Schlossgärtner 

zám.  zahradník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Heger 

hajný 

Gym.  Prof. 

gymn.  professor 

Pfarrer 

farář 

k.  k  Forstadjunkt 

c.  k.  lesní  příručí 

k.  k.  Ok.  adjunkt 

c.  k.  h.  příruéí 

Kaufmann 

kupec 

Oberförster 

nadlesní 

Schlossgärtner 

zám.  zahradník 

Förster 

lesník 

Dechant 

děkan 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Oek.  Verwalter 

hosp.  správce 

Förster 

lesník 

k.  k.  W.  Bereiter 

c.  k.  h.  pojezdný 

Oek.  Verwalter 

hosp.  správce 

Forstmeister 

lesmistr 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Schlossgärtner 

zám.  zahradník 


X 


m  ? 


/. 


/. 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 


126.  Eger 
Cheb 

127.  Eichwalcl 
Dubí 

128.  Eichwald 
Dubí 

129.  Einsiedel 
Mníšek 

130.  Eisenberg 

131.  Eisendoi-f 

n 

132.  Eisenstein 

n 

133.  Elbeteinitz 
Labská  Týníce 

134.  Erlitz-Ob. 
Orlice  Horní 

135.  Espenthor 

136.  Eugenswald 

137.  Falkenau 
Falknov 

138.  Frauenberg 
Hluboká 

139.  Frauenthal 
Pohled 

140.  Freud  J.  H. 

„       mysl. 

141.  Freudenhöhe 

I) 

142.  Fribus 

íí 

143.  Friedrichsthal 
Bedřichov 

144.  Frimburg 

Na  Frimburku 

145.  Frühbuss 
Příbuzy 

146.  Fuchsberg 

n 

147.  Fünfhunden 
Pětipsy 

148.  Fürstenhut 
línížeplan 

149.  Grässing 
Jeseň 

150.  Geltschhäuser 
Gelč 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


SO»  2' 

31  27 

31  27 

31  10 

31  11 

30  16 

30  54 

33  11 

34  27 i 

30  37 

31  5 

30  18 

32  6| 

33  20 

31  16 

32  33 
30  54 

33  16 
33  54 
30  17 

30  44 

31  1 
31  18 

30  52 

31  55 


50"  5' 

50  41 

50  41 

50  38 

50  34 

49  34 
49  Ih- 


50   21 


50  4 

50  13 
50   3 

50  11 
49   3 

49  37 

49  5 

50  48^ 

49  49J 

50  44 
50  211 
50  23 

49  19 

50  19 
48  57i 
50  12 
50  35 


Nadmoř- 
ská výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


455 
400 
403 
720 
387 
670 
800 
200 
700 
625 
470 
402 
392 
520 
930 
380 
380 
735 
565 
909 
580 
256 
1105 
675 
465 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  vod. 
Nieder- 


dnů  srážk 

Nieder- 

scblgstage 


Jméno  —  Name 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


394^ 
518, 
555, 
753, 
535  e 
473, 
780, 
529, 
811, 
427, 
426, 
483, 
489o 
608, 
501, 
685  5 
433, 
936  e 
605  e 
706, 
434, 
350, 
460^ 
403, 
532  „ 


148 
128 
108 
143 
108 
123 
143 
110 
141 
143 
128 
162 
!83 
171 
122 
170 
120 
167 
172 
159 
!  84 
93 
!  89 
123 
101 


R.  v.  Steinhaussen 
Hruška 
Novák 
v.  Eümmler 
Bittner  J. 
Schmidt  K. 
Hoermann 
Ferner  Ferd. 
Wojtěch  J. 
Merker  Joh. 
Kleissl  Jos. 
Dobrauer  Ant. 
Wácha  R. 
Neumann  Wüh. 
Tauschek  Joh. 
Bergmann  Joh. 
Heller  H. 
Kinschel  Fr. 
Heller  K. 
Petržilka  Fr. 
Kalkant  Jos. 
Hodek  G. 
Koydl  Ed. 
Leyder  Joh. 
Homolka  Fr. 


Gym.  Prof. 

gym.  prof. 

Forstadjunkt     - 

les.  pří  ručí 

Badehausbes. 

maj.  lázní 

Förster 

lesník 

Rechn.  Führer 

účetní  hosp. 

Forstkontrollor 

les.  dozorce 

Forstverwalter 

lesní  správce 

Fabriksbesitzer 

továrník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Kanzleidiener 

kane.  sluha 

Hofgärtner 

dv.  zahradník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Z.  Fabriksbesitzer 

majitel  cukrov. 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 


Xi 


Ol, 


mm 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 


151. 
152. 
153. 
154. 

:  155. 

i 

i  156. 

I  157. 

158. 

159. 

160. 

161. 

162. 

163. 

164. 

165. 

166. 

167. 

168. 

169. 

170. 

171. 

172. 

173. 

174. 

175. 


Georgsberg 
Říp 

Glashütte 
Sklenná  Huť 
Glashütten 
Sklenná  Huť 
Glashütten 
Sklenná  Huť 
Glatzen 

Glosau 

Dlažov 

Göhren 

Jerno 

Görsbach 

» 
Goldbninn 

Gottschau 

Kocov 

Grafengrün 

» 
Granitz 
Hranice 
Grasslitz 
Ki-aslice 
Gratzen 
Nové  Hrady 
Grossbürglitz 
Vřešťov 
Grossenteich 
Veliký  Rybník 
Grossmergthal 

)) 
Grosspriesen 
Březno  Velké 
Grottau 
Hrádek 
Grünbauden 
Zel.  Bouda 
Grulich 
Ki-álíky 
Habr 

Hadovka 

Haid 

» 
Haida 
Bor 


Zeměpisná 
Geografische 

délka   {    šířka 
Länge     Breite 


31«  58' 

32  27 
31  28 

33  6 
30  19 

30  50 

31  12 

32  45^ 

31  16 
30  24 
30  12 

32  30 
30  11 

32  27 

33  25 


30    32J 


32  21 

31  48 

32  30^ 
32  24 
34  25 
32  25 
31  7 


30    29i 


32    13 


i  Nadmoř- 
ská výška 

I  Höhe  über 

dem 

Meere 


50°  23' 

50  37 

49  35 

49  22i 

50  '1 

49  22 

50  39 
50  50i 
49  4 
49  48 

49  58 
48  49 

50  20 

48  47 
50  21 
50  17 
50  48 
50  40 
50  51 
50  12 
50  5 

49  57 

49  35^ 

50  11|-! 
50  45il 


237 
305 
578 
700 
860 
512 
800 
474 
1100 
470 
720 
470 
510 
540 
272 
472 
396 
150 
266 
185 
572 
455 
520 
540 
360 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  vod. 
Nieder- 


dnů  srážk 
Nieder- 


schlags.    schlgstage 


452« 
531g 

588  5 
521 3 
556, 

761, 
461, 
307  „ 
46O3 
560. 
569, 
550, 
5723 
307, 
774, 
472 
739  e 
•480, 
832, 
740e 
467, 
490« 
773, 


91 
150 

108 
204 
173 

153 
!93 
!80 
173 
123 
144 
105 
106 
125 
144 
!85 
133 
107 
148 
168 
116 
228 
183 


Jméno  —  Name 


Stav  —  Stand 


liozorovatele  —  des  Beobachters 


Schreck  Adolf 
Renner  Jos. 
Kadeřávek 
Tejnil  J. 
Ahnert  Em. 
Schweizar  Fr. 
Cartellieri  M. 
Pietsch  Fr. 
Watzlawik  W. 
Růžička  Ant. 
Plocek  R. 


Engel  Fr. 


Rössler  K. 
Newisch  L. 
Málek  Fr. 
Holejschovsky  Joh. 
Schiller  Fr. 
Jungnicki  E. 
Mohaupt  Ant. 
Čermák  F. 
Holub  Konrad 
Hamböck  J. 
Titlbach  F. 
Horký  Fried. 
Czabaun  Adf. 


Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Rentverw. 

důchodní 

Forstverw. 

lesní  spr. 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

B.  Seh.  Direktor 

ředitel  m.  škol 

Gartenaufseher 

zahr.  dozorce 

k.  k.  Forstadj 

c.  k.  lesní  příručí 

Förster 

lesník 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

Oberförster 

nadlesni 

Schuldirektor 

šk.  ředitel 

Förster 

lesník 

Oberförster 

nadlesni 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Oberförster 

nadlesni 

Förster 

lesník 


XII 

léiriié  stan  ßc  TČecMcIi  UÉ  v  roce  W. 

DmiroiiiÉsÉ  Stationen  Bölmens  wälirenfl  k  kirn  Kl 

• 

Jméno  stanice 
Name  der  Station 

Zeměpisná 
Geografische 

Nadmoř- 
ská výška 

Höhe  über 
dem 

Roční  množství 
Jahresmenge  d. 

Jméno  —  Name 

Stav  —  Stand 

délka 

šířka 

sráz.  vod. 

dnů  srážk. 

Länge 

Breite 

Meere 

Nieder- 
schlags. 

Nieder- 
schlgstage 

pozorovatele  — 

des  Beobachters 

176.  Hájek 

33»  59' 

50"    3' 

m 

430 

mm 

•551, 

129 

Sequard  Jos. 

Förster 
lesník 

177.  Hammer  Stadt 
Vlastějovice 

32    50^ 

49    44 

390 

651» 

130 

Čihák  L. 

Förster 
lesník 

' 

178.  Haniclien 

32    401 

50    44 

500 

941 0 

183 

Neuwinger  Jos. 

Förster 
lesník 

' 

179.  Harabaska 

30    48 

49    44| 

450 

400, 

117 

Schneider  W. 

Oberförster 
nadlesni 

180.  Hartenberg 

11 

30    14 

50    131 

600 

5303 

139 

Licha  Ant. 

Förster 
lesník 

181.  Hasenburg 

31    41 

50    26J 

290 

297, 

!77 

Hemmerle  J. 

Ök.  Verwalter 

1 

» 

hosp.  správce 

182.  Hasendorf 
Zaječín 

34    12 

50      9 

600 

752, 

137 

Löffler  Joh. 

Förster 
lesník 

183.  Hauska 

32    17 

50    30 

440 

427o 

94 

Holý  Jos. 

Kanzellist 
kancelářský 

184.  Heidedörfel 

32    23 

50    39 

302 

543, 

121 

Rödling  Leop. 

k.  k.  Förster 
,c.  k.  lesník 

185.  Heiligen  b.Tach. 
u  Tach. 

30    16 

49    48 

510 

480 1 

!78 

Keil  R. 

Förster 
lesník 

' 

186.  Heinriclisgriin 
Jindřichovice 

30    16 

50    17 

650 

537, 

147 

Gottfried 

Förster 
lesník 

187.  Heinr.  (Thierg.) 
Jindř.  (Obora) 

30    16 

50    18 

660 

5933 

166 

Hamböck 

Föi'ster 
lesník 

188.  Heřmanměstec 

33    20 

49    57 

275 

546, 

104 

Čzischka  F. 

Dom.  Vewalter 
správce  velkost. 

189.  Herrnskretschen 
Hřensko 

31    54i 

50    52A 

140 

641 0 

158 

Jaroschka  H. 

Förster 
lesník 

190.  Herrnstein 
Herštein 

30    43^- 

49    25 

620 

— 

— 

Makas  Rud. 

Förster 
lesník 

191.  Herrnwald 

» 

32      8 

50    57^ 

510 

487, 

155 

Makovský  K. 

Förster 
lesník 

192.  Heutlior 

n 

32    18 

50    57' 

290 

461 1 

198 

Hejlek  Flor. 

Heger 
hajný 

Förster 
lesník 

193.  Hintere  Hegerei 
Zadní  hájovna 

32    38 

49      0 

490 

571, 

189 

Novotný  Mor. 

194.  Hirschberg 
Doksy 

32    19 

50    34 

276 

573, 

171 

Pinč  K. 

Schlossgärtner, 
zám.  zahradník 

/ 

195.  Hirschbergen 

31    33 

48    49 

865 

636, 

142 

Schmidt  Joh. 

Förster 

» 

9 

lesník 

196.  Hlawenec 

32    22 

50    15 

197 

385» 

!74 

Reinwarth  Ed. 

Förster 
lesník 

■ 

197.  Hlawic 
Hlavice 

32    35 

50    38 

406 

597, 

138 

Srb  Jos. 

Pfarrer 
farář 

198.  Hlawno  Kostel. 

32    22 

50    16 

190 

43O3 

165 

Mölzer  Fr. 

Förster 
lesník 

199.  Hlinsko 

33    34 

49    46 

568 

482, 

109 

Rozvoda  H. 

B.  Seh.  Direktor 
ředitel  m.  šk. 

- 

200.  Hochchlumec 
Vys.  Chlumec 

32      3 

49    37 

520 

714, 

122 

Melliva  Jos. 

Forstingenieur 
lesní  inženýr 

i 

XIII 

wälirciifl  (lüs  h\m  1887. 


Jmt'uo  stanice 
Name  der  Station 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


Nadmoř-  ] 
ská  výška' 

Höhe  über 

dem 

Meere 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  vod.ldnů  srážk. 
Nieder-      Nieder- 
schlags, jschlgsj^ge 


201.  Hocbgarth 

202.  Hochpetsch 
Bečov 

203.  Hochwald 

» 

204.  Hodenic 
Hodenice 

205.  Hohenelbe 
Vrchlabí 

206.  Hoheufurt 
Vyšší  Brod 

207.  Holohlaw 
Holohlavý 

208.  Holohlaw 
Holohlavý 

209.  Holous 
Holousy 

210.  Horažďowie 
Horaždovice 

211.  Hořelic 
Hořelice 

212.  Hořeňowes 

Jí 

213.  Hořeůowes 

214.  Hořín 

» 

215.  Hořina 

216.  Horka-Park 

11  » 

217.  Horka-Gross 
Horky  Vel. 

218.  Hospozín 

11 

219.  Hostiwic 
Hostivice 

220.  Hostiwic 
Hostivice 

221.  Hraběšín 

JI 

222.  Hracholusk 
Hracholusky 

22.3.  Hrádek  Desfours 

224.  Hradišť 
Hradiště 

225.  Hubenov 


30«  15' 

31  23 

32  23 
32   41 
.83  16| 

31  58  i- 

32  32 

33  32 
31  50 
31  21 

31  52 
33  26 
33  26 

32  8 

30  45 
32  31 

32  29 

31  50 
31  55 
31  55 

33  1 
31  55 
31  10 
31  12 
31   9 


50°  20' 

50  27 

50  49 

48  44^ 

50  38 

48  37i 

50  18 

50  18 

50  12 


49  18  J- 


50  2 

50  19 

50  19 

50  21 

49  37 

50  20 
50  24 
50  18 
50  5 
50  5 

49  51 

50  25 

49  151: 

49  35 

50  0.1 


780 

280 

456 

705 

484 

555 

249 

249 

285 

480 

374 

273 

273 

157 

390 

210 

250 

198 

340 

340 

285 

180 

450 

380 

500 


617, 

656, 

636o 

787, 

591  o 

453, 

451 3 

3959 

4273 

526  e 

469, 

456, 

435, 

458, 

466  „ 

427, 

408, 

444 

492 1 

530, 

484, 

5073 

448, 

460. 


Jméno  —  Name 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


170 

146 
163 
154 
139 
128 
132 
!  79  ^ 
136 

99 
112 
137 

90 
133 

88 
103 
137 
119 
137 
137 
137 
135 
101 

90 


Bühner  Jos. 
Šrámek  A. 
Schulz  Job. 
Hussar  Ad. 
Kubricht 
Enslén  Job. 
Kocíř  J. 
Leder  Lad. 
Macháček  A. 
Kraus  Job. 
Bubeníček  Jos. 
Kozák  A. 
Voženílek  Job. 
Kubát  M. 
Žabka  Gust. 
Uhlíř  Job. 
Pavlík 
Šejhar  Fr. 
Číška  W. 
Hacker  Fr. 
Garkisch 
Štěpánek  W. 
Blahouš  W. 
Picker  Jos. 
Suske  K. 


Förster 

lesník 

Verwalter 

správce 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Oberfoster 

nadlesní 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

Kaplan 

kaplan 

k.  k.  Ok.  Verwalter 

c.  k.  h.  zprávce 

Oberförster 

nadlesní 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

Pfai-rer 

farář 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

Schlossgärtner 

zám.  zahradník 

Förster 

lesník 

Gärtner 

zahradník 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

Ok.  Adjunkt 

h.  příručí 

Pfarrer 

farář 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

Forstadjunkt 

lesní  příručí 

Ackerb.  Schul.  Gärt. 

zahr.  hosp.  školy 

Oberförster 

nadlesní 

Adjunkt 

příručí 

Förster 

lesník 


XIV 


Dáiroé  stanice  y  ČecMcti  činné  v  roce  1887.  —  hteniÉscIie  Sáta  EÉniens  wataJ  fe  Jalires  1887. 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


Nadmoř- 
ská výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


Eoční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  vod. 
Nieder- 
schlags. 


dnů  srážk, 

Nieder- 

schlgstage 


Jméno  —  líame 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


226.  Huberti  J.  H. 
Huberti  mysl. 

227.  Hühnerwasser 
Kuří  Vody 

228.  Hurkau 
Hůrky 

229.  Hurkenthal 
Hůrka 

230.  Inselthal 

231.  Jahodov 

232.  Jandovka 

M 

233.  Jasená 

234.  Jelení-Ober 

„      Horní 

235.  Jenč 

n 

236.  Ješín 

237.  Ježov 

5) 

238.  Jidín 

239.  Jičínowes 

I) 

240.  Jilowišť 
Jilovišté 

241.  Jizbic 
Jizbice 

242.  Johann  St. 
Sv.  Jan  Nep. 

243.  Johnsdorf 
Janovice 

244.  Jungbunzlau 
Boleslav  Ml. 

245.  Kaaden 
Kadaň 

246.  Kácov 

n 

247.  Kácov 

248.  Kalich 

249.  Kališt  b.  Hump, 

«   u   « 

250.  Kaltenbach 
Nové  Hutě 


310  11' 

32  27t 

30  53 

31  O 

30  8 
34  O 

32  29 

33  39 
33  45 

31  53 

31  51 

30  54 
33  1 
33  1 

32  2 

32  40 

31  30 

33  47 

32  34 

30  57 
32  42 
32  42 

31  O 

32  57 
31  19 


50°  4' 

50  35 

49  541 

49  8 

49  45J^ 

50  9 
48  51 
50  19 


50   3^ 


50  5 

50  16 

49  30 

50  26 


50  224 


49  56J 

49  37 

49  39 

50  34 
50  25 
50  22 
49  47 

49  47 

50  34 


49  35^ 


49 


563 
318 
544 
1010 
732 
480 
470 
274 
290 
360 
200 
440 
280 
290 
358 
580 
700 
570 
216 
297 
332 
332 
729 
520 
928 


mm 

498  j 

120 

520e 

121 

397  9 

111 

922, 

176 

72O3 

163 

5783 

144 

340e 

104 

499  „ 

1        ~ 

127 

417, 

117 

416  5 

87 

373  9 

!  75 

537^ 

144 

253 1 

109 

3875 

126 

511, 

127 

IO3O5 

163 

635, 

1.59 

414, 

96 

3432 

142 

555^ 

167 

5629 

126 

700  e 

159 

648o 

108 

7582 

151 

Leicht  Jos. 
Škrdle 

Kroupa  Vinz. 
Blaschek  Jos. 
Nickerl  W. 
Chlumecký  AI. 
Vitzany  Joh. 
Novák  Fr. 
Beer  Vinz. 
Hacker  Fr. 
Dörrl  Joh. 
Padowec 
Vaňaus  J. 
Leidler  Oskar 
Eyberger  Georg 
Michálek  W. 
Sauba  Fr. 
Knittel  Kar. 
Šámal  Ernst 
Schneider  Ant. 
Procházka  Norb. 
Fritsch  Leop. 


Langenauer 


Sagl  L. 
Schnurpfeil  E. 


Förster 

lesník 

Oberförster 

nadlesní 

Förster 

lesník 

Forstadjunkt 

lesní  příručí 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Oberförster 

nadlesní 

Pfarrer 

farář 

Förster 

lesník 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

k.  k.  Verwalter 

c.  k.  správce 

Verwalter 

správce 

Dr.  Gym.  Prof. 

dr.  gym.  prof. 

Ok.  Adjunkt 

h.  příručí 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Ackerb.  Sch.  Dir 

řed.  hosp.  šk. 

Dr.  Ackerb.  Sch.  Dir 

dr.  řed.  hosp.  šk. 

PfaiTer 

farář 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 


ř? 


/. 


mi 


cil 


w; 


XV 

Jalires  188/, 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 


Zeměpisná 
Geoürafische 


délka       šířka 
Länge     Breite 


Nadmoř- 
ská výška! 

Höhe  übe: 

dem 

Meere 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 

sráz.  vod. jdnasrážk. 
Nieder-      Nieder 
Schlags.  Ischigstage 


Jméno  —  Name 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


251.  Kaltenberg 

» 

252.  Kamaik  a.  d.  M. 
Kamýk  n.  Vltav, 

253.  Kamenic  J.  H 
Kamenice  mysl. 

254.  Kamnitz-B.^ 
Kamenice  C. 

255.  Kaplic 
Kaplice 

256.  Karlstein  b.  Svi-, 

„        u  Sví-. 

257.  Kbel 
Kbely 

258.  Kbel 
Kbely 

259.  Kirnscht 
Jetřichovlce  zad 

260.  Klattau 
Klatovy 

261.  Kleinbocken 
Bukovina  M. 

262.  Klenau  J.  H. 
Klenová  mysl. 

263.  Klokočov 

264.  Kluk 

265.  Kochánek 

266.  Kocourov 

« 

267.  Königgrätz  N. 
Nový  Hradec 

268.  Königsjäger 
Králostov 

269.  Königswart 
Kinžvart 

270.  KoWing 

n 

271.  Kohout 

272.  Kohoutov 

273.  Kolec 

r 

274.  Kolec 

275.  Kolín 


33°    7' 

31  55 

31  3 

32  5 

32  9 

33  44 
31  2 

31  2 

32  IJ 
30  57 
32  2 

32  36 

33  20 
32  48 
32  261- 

32  bU 

33  31  i 
32  9i 
30  16i 
30  23 
32  16 


31  26 1 


31  53 
31  53 


m 

50^ 

45' 

927 

49 

39 

287  i 

49 

51 

430 

50 

48 

290 

48 

44 

530 

49 

43 

750 

49 

30 

445 

49 

30 

445 

50 

54 

250 

49 

24 

412 

50 

45 

380 

49 

12^ 

576 

49 

48  i- 

550 

50 

7 

184 

50 

16« 

195 

49 

51  i- 

440 

50 

11 

278 

50 

28 

225 

50 

t 

540 

50 

^h 

710 

48 

46 

750 

49 

55 

550 

50 

12 

246 

50 

12 

246 

50 

2 

224 

1 

12423 

395, 
2895 
587, 
383  8 
702, 
424o 
448, 
7.33, 
403, 
565i 
531, 
735, 
377, 
507, 
611, 
388, 
478, 
493, 
5543 

509, 

381, 
393, 
566„ 


169 
!73 
106 
107 
117 
199 
124 
135 
162 
132 
117 
149 
142 
108 
!79 
163 
128 
106 
138 
153 

103 

!86 

98 

159 


Charvát  Fr. 
Kořínek 
Bartoš  Em. 
Pompe  Ant. 
Vokoun  Jos. 
Šimáuék  Joh. 
Zika  Jos. 
Giessübel 
Vogelgsang 
Nešpor  Joh. 
Eschler  Jos. 
Schmiedt 
Moravek  AI. 
Froněk  Ad. 
Míšek  Ant. 
Stock  Fr. 
Friml  Alex. 
Zákora  K. 
Starauschek 
Reisenauer  AI. 
Wanka 
Schupík  Joh. 
Danda  AI. 
Mulatsch  J. 
Potůček  F. 


Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Oberförster 

nadlesní 

Kaplan 

kaplan  • 

Förster 

lesník 

Pfarrer 

farář 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

Förster 

lesník 

B.  Sch.  Direktor 

ředitel  m.  šk. 

Pfarrer 

farář 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Forstadjunkt 

lesní  příručí 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Pfarrer 

farář 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

Professor 

Professor 


XVI 


m  mu  ? 


v  ro 


7. 


U    I, 


ikens  ú 


i. 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 


276.  Komorsko 

» 

277.  Kopa 

» 

278.  Kopce 

V  kopcích 

279.  Kornhaus 
Mšec 

280.  Koschumberg 
Košmberk 

281.  Kostelec  a.  d.  A, 

„         n.  O. 

282.  Kostelec-Roth 

„       Červ. 

283.  Kosten 
Košťany 

284.  Kozohor 
Kozíhory 

285.  Krassa 
Chrastná 

286.  Krchleb 
Krchleby 

287.  Kreibitz  Neud. 
Chříbská 

288.  Kreuzbuche 

289.  Křič  " 
Chříč 

290.  Krinsdorf 

» 

291.  Kronporičen 
Poříč  Korunní 

292.  Křowic 
Křovice 

293.  Krumau 
Krumlov 

294.  Kuchanowic 
Kuchanovice 

295.  Kukus 

296.  Kulm  b.  Karb. 
Chlum  u  Chabař, 

297.  Kunas 
Kunov 

298.  Kundratitz 
Kundratec 

299.  Kupferberg 
Měděnec 

300.  Kurau 
Korouhev 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


31°  41' 


32  151 


32  47 
31  34 

33  42 
33  53 
33  46 
31  25 

31  55 

32  33i 

33  1 
32  11 

32  9 
31  19 
31  24 

30  58 

31  49 
31  59 

33  28 
33  33 

31  36 

32  47 
31  46 
30  47 

33  55 


šířka 
Breite 


49"  461' 


50  15 

49  11 

50  121 

49  52 

50  7 
50  29 
50  40 

49  47 

50  42 


49  531 


50  53 

50  50 

49  58 

50  39 

49  30 

50  17 

48  49 

49  54 

50  24 
50  42 

49  5 

50  35 
50  25 
49  40 


Nadmoř 
ská  výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


590 
170 
590 
430 
300 
288 
500 
350 
380 
360 
272 
450 
535 
384 
300 
370 
214 
530 
316 
293 
234 
590 
500 
838 
564 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  Yod. 
Nieder- 
schlags. 


dnů  srážk, 

Nieder- 

schlgstage 


Jméno  —  líame 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


mm 

! 

1 

471 0 

112 

4143 

93 

5263 

195 

3364 

157 

464, 

139 

501 4 

173 

315^ 

127 

4638 

112 

671, 

114 

572^ 

135 

876, 

196 

9025 

182 

462 1 

105 

430  5 

110 

535, 

124 

594^ 

129 

5383 

106 

457  9 

149 

543, 

129 

588  0 

147 

449, 

87 

582  5 

135 

430, 

100 

Leiss  Fr. 
Kratochvíl  B. 
Bohutinský  W. 
Horák  E. 
Celler  Jos. 
Spiegel  K. 
Kober  Eob. 
Bittner 
Arnošt  Alex. 
Darou  J. 
Schrut  J. 
Hanke  Hugo 
Seidel  J. 
Popelka  Gust. 
Ludwig  Ferd. 
Tredl  Ant. 
Klíma  Kasp. 
Fukárek  H. 
Zeidler  Adolf 
Neumann  K. 
Procházka  Fr. 
Novotný  Fr. 
Zopf  Joh. 
Pták  Mor. 
Svoboda  Jos. 


Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Kanzleibeamte 

kane.  úředník 

Förster 

lesník 

B.  Sch.  Direktor 

ředitel  m.  šk. 

Förster 

lesník 

Forstverwalter 

lesní  správce 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Gärtner 

zahradník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Dom.  Direktor 

ředitel  panství 

Förster 

lesník 

k.  k.  Ob.  Verwalter 

c.  k.  vrch.  správce 

Schaffer 

šafář 

Verwalter 

správce 

Förster 

lesník 

B.  Sch.  Professor 

Professor  m.  šk. 

Schlossgärtner 

zám.  zahradník 

Förster 

lesník 

Waldbereiter 

pojezdný 

Stationsbeamte 

úředník  stanice 

Pfarrer 

farář 


XVII 


toll  čimií  y  roce  188/. 


II,'     (1  inio 


'S  mi. 


Jméuo  stanice 
Name  der  Station 


Zeměpisná 
Geoerafische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


Nadmoř- 
!ská  výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


Eoční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  vod. 
Nieder- 
schlags^ 


dnů  srážk, 

Nieder- 

jSchlgstage 


Jméno  —  ííame 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


301. 
302. 
303 
304. 
305. 
306. 
307. 
308. 
309. 
310. 
311. 
312. 
313. 
314. 
315. 
316. 
317. 
318. 
319. 
320. 
321. 
322. 
323. 
324. 
325. 


Kuteslawic 

Cliudoslavice 

Květov 

.  Kytin 

Lahn 

Lány 

Landstein 

Landštýn 

Langendoi'f 

Dlouhá  Ves 

Langenwiese 

Louka 

Laubendorf 

Limberk 

Laučeň 

Loučen 

Laun 

Louny 

Ledeč 

:j 

Ledeč 

Leinbaum 
Klenová 
Leitmeritz 
Litoměřice 
Leitomyšl 
Litomyšl 
Letin 
Letiny 

Lhota  b.  Trebn 
„      u  Třeben 
Lhota  šárová 


310  51 

31  56 

31  53 

33  37 

32  54 
31  10 

31  20 

34  O 

32  41 

31  28 

32  45 

33  42 

32  51 
31  48 

33  59 
31  7 

,31  34J. 

33  13 


31 

56 

j31 

53 

33 

37 

32 

54 

31 

10 

31 

20 

34 

0 

32 

41 

31 

28 

32 

45 

33 

42 

32 

1 

51 

Lhota-Mittel       il  09      -. 
,.     Prostřední ; 


Lhotka  b.  Ne  vekl 
„      u  Nevekl. 
Libčan 
Libčany 
ic 
ce 
Libic 
Libice 
Libochowic 
Libochovice 
Libuš 


32  9 

33  22 
31  51 
33  1 
31  43 


500  35- 

49  26 

49  51 

49  43^ 

49  1^ 

49  11^ 

50  39 

49  42 

50  17 
50  21 
50  21 
50  13 

49  4 

50  32 
49  53 

49  32 

50  30 
50  24J 
49  45 

49  45 

50  12 
49  7 

49  29 

50  19 


50    23  i, 


260 

350 

430 

630 

610 

520 

750 

600 

257 

195 

265 

250 

670 

158 

350 

450 

490 

280 

380 

460 

276 

465 

520 

163 

164 


mm 

550, 

5033 

57O4 

542, 

557^ 

509^ 

733, 

511, 

484^ 

370  j 

494, 

432, 

608, 

431 3 

5283 

496, 

609, 

537, 

506  3 

573, 

539  3 
643, 
400, 
371 1 


101 
137 
92 
150 
134 
127 
154 
142 
!  76 
112 
131 
114 
171 
160 
160 
135 
103 
117 
103 
119 

130 

142 

96 

126 


Beran  K. 


Jiskra  Aug. 


Hofman  Jos. 
Rybička  Jos. 
Strohmayer  Fr. 
Friedl  Adolf 
Karásek  Fr. 
Janisch  Job. 
Strejček  K. 
Kurz  Jos. 
Deska  Mich. 
Budil  Fr. 
Kiethier  Leop. 
Maschek  Joh. 
Vajrauch  J. 
Dolanský  Jos. 


Lang  Fr. 


Málek  Joh. 
čemus  Jos. 
Gut  Jos. 
Waněk  Jos. 
Částka  J. 


Barták  Ign. 


HoíTjauer  M. 
Němec  Ant. 


k.  k.  Forstadj. 

c  k.  lesní  příručí 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Oberförster 

nadlesní 

Forstadjunkt 

lesní  příručí 

Förster 

lesník 

Pfarrer 

farář 

Tischler 

truhlář 

B.  Sch.  Professor 

prof.  m.  školy 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Professor 

Professor 

Schuldiener 

školník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Bräuer 

sládek 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 


XVIII 

Déiiíert  stolice  v  Čáácti  M  v  roce  18S. 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


Nadmoř- 
ská výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


326.  Lichtenau 
Lichkov 

327.  Lidic 
Lidice 

328.  Liebenau 
Libenov 

329.  Liebwerd-Tescli 
Libverda  u  Děč. 

330.  Linsdorf 
Těchonín 

33  L  Lischna 
Leštuo 

332.  Litowic 
Lito  vice 

333.  Líz 

ÍI 

334.  Lobosic 
Lovosice 

335.  Liibno 


336.  Luh 

)i 

337.  Lukawic  U. 
Lukavice  D. 

338.  Lukawic  U. 
Lukavice  D. 

339.  Luštěnic 
Luštěnice 

340.  Maader 
Mádr 

341.  Machendorf 

H 

342.  Maendryk 
Mendryka 

343.  Manowic  J.  H. 
Maňovice  mysl. 

344.  MargarethenJ.H 
Markyta  mysl. 

345.  Marschendorf 
Maršov 

346.  Marschgrafen 
Maškrov 

347.  Martinowes 

348.  Maschau 
Mašťov 

349.  Mcel 
Mcely 

350.  Medonost 
Medonosy 


34°  20' 
31  52 

30  53 

31  54 
34  17 

32  21 
31  54 
31  3U 
31  43 

33  51i 

31  4 

31   0 

31  0 

32  37 

31  10 

32  39 
34   5 

33  22 

32  39 

33  29 

30  51 

31  49 
30  56 

32  44 
32   9 


Eoční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  Tod. 
Nieder- 
schlags^ 


dnů  srážk. 

Nieder- 
schlgstage 


Jméno  —  Name    ,      Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


50"    6' 
50      8 

49  56^ 

50  46 
50     4 

49  44 

50  5 

49  33 

50  31 
49    461 
.49    31 

49    36 

49  36 

50  19 

49  1| 

50  47 

49  50 

50  23 

49  2 

50  40 

49  36 

50  22J^ 
50    16 
50    18 
50    30 


560 

340 

588 

150 

520 

402 

360 

580 
158 

560 

446 

343 

343 

210 

985 

353 

473 

350 

530 

565 

392 

260 

400 

270 

250 


mm 

693  j 
422 1 

456 1 

612  e 

654, 

675, 

394, 

523  s 

469  4 

645 1 

494, 

4133 

3539 

464, 

831o 

6973 

5273 

479, 

5043 

675, 

434e 

423« 

317« 

549, 

517, 


122 

116 

133 

140 

164 

130 
90 

137 
96 

130 
144 
109 
94 
!82 
154 
175 
157 
91 
173 
144 
182 
114 
!  53 
145 
158 


Sperling  Jos. 
Sirůček  Jos. 
Hacker  A. 
Liedl  Joh. 
Braza  Joh. 
Hrádek  E.  W. 
Weiner  L. 
V.  Gillern  V. 
Hanamann 
Diener  Jos. 
Krejcar  G. 
Figl  Joh. 
Woczadlo  J. 
Wewerka  A. 
Čada  Th. 
May  Karl 
Macek  Jos. 
Hoch  Adalb. 
Heinrich  Fr. 
Steigerhof 
Popp  Gg. 
Miller  Jos, 
Makas  Fr. 
Rakušan  Rob. 
Wolf  Fr. 


Förster 

lesník 

Pfarrer 

farář 

Förster 

lesník 

Ack.  Seh.  Prof. 

prof.  hosp.  školy 

Förster 

lesník 

Forstrechnungsf. 

lesní  účetní 

k.  k.  Ök.-Verwalter 

c.  k.  h.  správce 

Förster 

lesník 

Dr.  Direktor 

dr.  ředitel 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Dom.  Direktor 

ředitel  panství 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

Hofjäger 

mysl.  dvorní 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Flurwächter 

p.  hajný 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 


XIX 


DtíStaiěriKÍ  stanice  v  Čriácli  čioiií  y  roce  1887.  —  OoitamÉscIie  Moocii  Ěoliiiiefis  \úmi  k  Jalires  1887. 


Jméno  stanice 
Jíame  der  Station 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


351.  Mělník 

í) 

352.  Merklín 

» 

353.  Městec- Voj. 

)) 

354.  Michelsberg 
Michalovice 

355.  Mies 
Stříbro 

356.  Milau 
Mílový 

357.  Milčín 

358.  Mileschau 
Milešov 

359.  Minkowic 
Minkovice 

360.  Mireschowic 

Mirešovice 

361.  Miškoles 
Miškolesy 

362.  Miskowic 
Miškovice 

363.  Míšov 
Myšov 

364.  Mladějowic 
Mladějovice 

365.  Mníšek 

366.  Modlín 

367.  Mohr 
Mory 

368.  Moldautein 
Vltavotýn 

369.  Morau-bber 
Morava  Horní 

370.  Mrakau  i 
Mrákov 

371.  Míihlloli 

5) 

372.  Mühlörzeu 
Mileřsko 

373.  Mukařov 

)) 

374.  Nabočan 
Nabočany 

375.  Náchod 


32«  8' 

30  52 

33  34J 

30  27 

30  40 
33  45^ 

32  20 

31  36 
31  58 

31  27 

33  40 

32  12i 
31  24 


31  431 


31  55 

30  46 

31  5 

32  5 
34  29 
31  42  J 

30  19 1 

31  53 

32  351 

33  33 


50»  21i 


49    34 

49  41 

49  54.1 

49  45 

49  40 

49  34 

50  32 
50  14 
50  30 
50  24; 
50  9* 
49  37 
49  14 
49  52 

49  23 

50  17 

49  14 

50  9 
50  8 

49  401 

50  42 
50  34i' 

49  57  I 

i 

50  25^1 


Nadmoř- 
ská výška 

jHohe  über 

dem 

Meere 


220 

490 

670 

510 

395 

600 

640 

392 

190 

350 

280 

230 

620 

396 

416 

650 

250 

356 

700 

390 

650 

354 

258 

240 

372 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 
sráz.  vod.'dnü  srážk 
Nieder-      Nieder- 
schlags.  jschlgstage 


Jméno  —  Name 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


•425o 
•59O0 
399, 
399, 
665„ 
667, 
4923 
437  3 
413, 
534, 
514^ 
529^ 
505, 
488, 
3753 
405o 
485, 
971 2 
409, 

582« 
544, 
454« 
508« 


!78 
120 
176 

99 
178 
155 
103 

92 
120 
170 
109 
141 
148 

90 
116 
105 
118 
164 
90 

166 
142 
120 
206 


Winkler  Fr, 
Brunner  Jos. 
Bratránek 
Till  Job.  . 
Tebenszky  Ig. 


Brosig  Rud. 


Tischler  Ant. 
Matoušek 
Köhler  Fr. 
Beer  Bernard 
Jarkovsky  V. 
Romig  Tb. 
Geyer  0. 
Almesberger 
Lorenz 
Štípek  Job. 
Zeman  V. 
Sakař  Ant. 
Adámek  Job. 
Löschner  Alex. 
Ruppert  M. 
Schmelovsky  Jos. 
Němeček  E. 
Waněk  Aug. 
Kober  Max 


Bezirkssekretär 

okres,  tajemník 

Schlossgärtner 

zám.  zahradník 

Förster 

le.sník 

Förster 

lesník 

Gym.  Diener 

školník  gym. 

Förster 

lesník 

Kaufmann 

kupec 

Rentmeister 

důchodní 

k.  k.  Ök.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

Rechnungsführer 

li  četní 

Förster 

lesník 

Ök.  Adjunkt 

h.  příručí 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Forstwart 

hajný 

Gutspächter 

nájemce  st. 

Schlossgärtner 

zám.  zahradník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Verwalter 

správce 

Fiscbnieister 

správce  sädek 

3* 


XX 


ice  ? 


I 


tri 


i  "' 


Jméno  stanice 
líame  der  Station 


Zeměpisná 
G-eografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


Nadmoř- 
ská výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


Eoční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  vod. 
Nieder- 
schlags. 


dnů  srážk. 

Nieder- 
schlgstage 


Jméno  —  Jíame 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


376.  Nalžowic 
Nalžovice 

377.  Nancy  Glash. 

„       sklárna 

378.  Nassaberg-Libáií 
Nasevrky-Libáň 

379.  Náwes 

» 

380.  Nedvězí 

381.  Nekmíř 

382.  Nepomuk 

383.  Nepomuk  b.  Klene 

„      u  Klence' 

384.  Neudorf 
Nová  Ves 

385.  Neudorf  b.  Číž. 
Nová  Ves  u  Č. 

386.  Neugrund 
Nové  sady 

387.  Neuhaus 
Hradec  Jind. 

388.  Neuhaus  b.  Kön. 

„        u  Kínžv. 

389.  Neuhäusel 
Nové  Domy 

390.  Neuhäuseln 

391.  Neuhof 
Nový  Dvůr 

392.  Neuhof 
Nový  Dvůr 

393.  Neuhütte 

J3 

394.  Neundorf 

395.  Neuples 
Nový  Ples 

396.  Neusattel 
Nové  Sedlo 

397.  Neuscliloss  b.  Saaz 
Nový  Hrad  u  Žat 

398.  Neuscliloss  b.  Hoiím, 
Nový  Hrad  n  V.  M 

399.  Neuschloss 
Nový  Zámek 

400.  Neuschloss 
Nové  Zámky 


32°  2' 

30  13 
33  29^ 

31  31 

32  8 

30  551 

31  15 
30  28 

30  13 

31  45 

32  3 
32  40 

30  m 

30  13 

31  53 

32  19 


30  201 


32  15 

32  39 

33  37 
31  52 


31  24^ 


33  49 
32  11 
32  51 


49°  42' 
50  23 
49  52 
49  46 


49  48|- 


49  51i 


49  29 

49  25 

50  20 


49  22J 


50  41 

49  9 

50  3 

49  42 

48  38 

50  6 

49  35 

50  50 
50  50 
50  19 

49  19 

50  19| 

49  51 

50  37 
50  16*1 


350 
670 
390 
520 
340 
478 
439 
680 
780 
490 
321 
478 
758 
560 
690 
255 
490 
557 
450 
260 
529 
230 
400 
290 
200 


508  j 
537  „ 
4863 
574, 
475, 
36O3 
445  e 
599  2 

480, 
500  3 
550, 
683, 
4093 
638  3 
558  8 
405, 
928  e 
768, 
416  3 
545o 
261, 
•5OO4 
52I4 
508, 


108 
170 
115 
102 
105 
!89 
156 
104 

135 
129 
162 
164 
109 
142 
130 
98 
192 
139 
116 
115 
!66 
101 
134 
108 


Schnurpfeil 
Trexler  A. 
Němec  V. 
Mašek  F. 
Seemann  Hugo 
Bauer 
Stopka  Raf. 
Vokurka  Fr. 
Hahn  W. 
Sluka 
Milde  Fr. 
Schöbl  Fr. 
Schneider  Ant. 
Nestler  F. 
Gafgo  Gab. 
Neiser  Ig. 
Liebl  Fr. 
Neumann  W. 
Hausmann  Fr. 
Watznauer  Ferd. 
Holý  M. 
Zirkl  Joh. 
Knolle  Fr. 
Patzelt  Wilh. 
Kholl  Ant. 


Hofbesorger 

správce  dvoru 

Förster 

lesník 

Forstingen. 

lesní  inž. 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Professor 

Professor 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

Gym. 

gym. 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Eeitförster 

j.  lesník 

Oberförster 

nadlesni 

Förster 

lesník 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

Förster 

lesník 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

Förster 

lesník 

Hofbesorger 

správce  dvoru 

Oberförster 

nadlesni 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 


7. 


XXI 

wllireii(i  (les  Jalires  188/. 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


Nadmoř- 
ská výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  vod.  1  dnů  srážk. 
Nieder-      Nieder 
Schlags.  Ischlgstage 


Jméno  —  Name 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


401.  Neustadt 
Nové  Město 

402.  Nenstadt  b.  Fried. 
Nové  Město  u  Fr 

403.  Neutbal 

» 

404.  Neuwelt 
Nový  Svět 

405.  Neuwiese 

I» 

406.  Nezdic 
Nezdice 

407.  Nezdic 
Nezdice 

408.  Neznášov 


409.  Niedergrund 


410.  Niemes 
Mimoň 

411.  Novina 
Noviny 

412.  Oberdorf 
Horní  Ves 

413.  Oberlichtenwalď 
Lichtenwald  H. 

414.  Obíš 

415.  Oemau 
Soběnov 

416.  Olbersdorf 
Albrechtice 

417.  Olitzhaus 

íj 

418.  Opočno 

n 

419.  Osek  b.  Kněžic 

„     u  Kněžice 

420.  Ossegg 
Osek 

421.  Osserliütte 

422.  Pacov 

423.  Padrí 

» 

424.  Pardubic 
Pardubice 

425.  Paseka  b.  Pi'os. 

u  Pros. 


3P 

2U' 

32 

55 

31 

28 

33 

5 

32 

49 

30 

59 

30 

59 

33 

31 

31 

53 

32 

23 

30 

55 

31 

4 

32 

20 

31 

32 

32 

13 

32 

42 

30 

45 

33 

47 

33 

2 

31 

22 

30 

48 

32 

40 

31 

26 

33 

27 

33 

47* 

50°  42' 

50  55 

48  49| 
50  47 
50  49 

49  32 

49  32 

50  20 
50  50 
50  40 

49  28 

50  28 
50  50 

49  53 

48  46 

50  52 
50  13 
50  16 
50  16 
50  37 

49  12í 
49  28 

49  40 

50  3 
■49  47 


840 
510 
855 
683 
780 
400 
355 
260 
150 
294 
480 
340 
450 
402 
640 
506 
790 
315 
250 
310 
780 
574 
640 
220 
650 


mm 

634, 
1052  3 
700o 
1100  9 
1043, 
448, 
424^ 
462 1 
596, 
517^ 
487, 
4663 
936, 
310, 
494« 
976, 

451 4 
513e 
578, 
8853 
492, 
532^ 
493, 
609. 


157 
154 
148 
182 
181 
95 
121 
122 
139 
132 
92 
93 
156 
100 
129 
182 

140 
108 
118 
180 
120 
91 
133 
162 


Fischer  J. 
Kluch  Jos. 
Charvát 
Jenč  F. 
Bartel  Fr. 
Waimann  K. 
Vorel  W. 
Haak  Jos. 
Vorreith  K. 


Bergmann  Job. 


Kheres  K. 
Görg  B. 
Duspiwa  Ant. 
Arnošt  Fr. 
Příhoda  Fr. 
Böhm  Fei. 
Rott  K. 
Dlouhý  Gg. 
Šíma  Jos. 
Pfitzner 


Schweiger  Job. 


Novák  Fr. 
Zvonař  F. 
Sova  Fr. 
Paďour  J. 


Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

Pfarrer 

farář 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

Förster 

lesník 

Lehrer 

učitel 

Förster 

lesník 

Forstadjunkt 

lesní  příručí 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

Förster 

lesník 

Kaplan 

kaplan 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Oberlehrer 

nadučitel 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Heger 

hajný 

Apotheker 

lékárník 

Oberförster 

nadle  sní 

Professor 

Professor 

Förster 

lesník 


XXII 


k 


I 


Jméno  stanice 
líame  der  Station 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


Nadmoř 
ská  výška 

Höhe  über 
dem 

Meere 


Eoční  množství 
Jahresmenge  d. 


aráž.  vod. 

Nieder- 

schlags. 


dnů  srážk 

Nieder- 

schlgstage 


Jméno  —  Name 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


426.  Paseky 

427.  Pasinka 

428.  Paulinenhof 

429.  Pelestrov 

430.  Penčic 
Penčice 

431.  Perná 

432.  Peruc 

433.  Petrkov 

434.  Petrowic  (Selč.) 
Petrovice 

435.  Petrowic  (Kác.) 
Petrovice 

436.  Petrowic  (Milč.) 
Petrovice 

437.  Petschau 
Bečov 

438.  Philipsberg 

439.  Pičkowic 
Býčkovice 

440.  Pilgram 
Pelhřimov 

441.  Pilsen 
Plzeň 

442.  Písek 

443.  Planin 
Planiny 

444.  Plass 
Plasy 

445.  Plöckenstein 

)í 

446.  Ploškowic 
Ploškovice 

447.  Podlažic 
Podlažice 

448.  Podles  b.  Příbr 

u       „ 

449.  Podluh 
Po  dluhy 

450.  Podmoklic 
Podmoklice 


31"  56' 

32  51 

32  26 

33  13 

32  29 

33  58i 

31  37 
38  31 

32  O 
32  44 
32  22 
30  30 

30  35 

31  53 

32  54 
31  3 
31  49 
31  22 
31  3 
31  32 
31  52 

33  37 
31  39 
31  34 


32  59i^ 


49°  15' 
50  O 


50  39^ 


49  38 

49  57^ 

50  O 
50  21 
49  47  i 
49  33 
49  49 

49  33 

50  5 

49  23 

50  34 
49  26 
49  45 
49  19 
49  36 

49  56 

48  47 

50  34 

49  54 
49  41 

49  48 

50  36 


485 
250 
325 
480 
350 
320 
325 
580 
450 
425 
548 
500 
580 
200 
500 
305 
378 
630 
380 
935 
220 
275 
476 
450 
320 


522o 

5692 
554, 
648, 
5423 
248, 
650, 
595  ä 
5389 
577^ 
550 1 
334, 
381^ 
573« 
284, 
502, 
5644 
394e 
710, 
468, 
579, 
513^ 
439, 
463» 


140 

140 
105 
106 
153 
!  91 
105 
152 

99 
101 
112 
108 

95 
128 
106 
158 
147 

95 
149 
115 
149 
145 
122 
!  75 


Jablonský  Joh. 
Wenzel  Jos. 
Bitterlich  Wilh. 
Kosslaw  Hugo 
Janaczek  Joh. 
Freiberg  Fr. 
Gold  Wilh. 
Netušil  W. 
Barth  Jos. 
Kahoun  Jos. 
Kubíček  Fr. 
Unger  Georg 
Kaikant  J.  jun. 
Jebautzke  W. 
MoUenda  K. 
čipera  Jos. 
Tonner  Fr. 
Gruber  Jos. 
Holeček 
Kopřiva  Jos. 
Palmstein  Jos. 
Hrubý  Ant. 
Freygang  Ad. 
Pietschmann  Ant. 
Koudelka  A. 


Förster 

lesník 

Verwalter 

h.  správce 

Förster 

lesník 

Oberförster 

nadlesní 

Sägewerksleiter 

správce  pily 

Förster 

lesník 

Schlossbesorger 

zám.  správce 

Förster 

lesník 

Schlossgärtner 

zám.  zahradník 

Oberlehrer 

nadučitel 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Pfarrer 

farář 

Professor 
Professor 
Professor 
Professor 
K.  Seh.  Direktor 
-ředitel  r.  šk. 
Förster 
lesník 

Forstadjunkt    - 
lesní  příruči 
Förster 
lesník 

k.  k.  Hofgärtner 
c.  k.  dv.  zahradník 
Oberförster 
nadlesní 
Forstmeister 
lesmistr 
Köhlereirev. 
rev.  uhlí 
Förster 
lesník 


I 


XXIII 

BölimcDS  wälird  k  kirn  WL 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 


451.  Podol-Kalk      , 
Podol  Vápen. 

452.  Polic 
Police 

453.  Polic-Ober 
Páleč  Horuí 

454.  Polic-Ober 
Páleč  Horní 

455.  Poněšic 
Poněšice 

456.  Postelberg 
Postoloprty 

457.  Poštowic 
Pošto  vice 

458.  Prag 
Praha 

459.  Prag 
Praha 

460.  Přepych 
Přepychy 

461.  Přerov- Alt 
Přerov  Starý 

462.  Přeštic 
Přeštice 

463.  Příbram 

íí 

464.  Příchowic 
Příchovice 

465.  Přítočno 

466.  Přívrat 

467.  Prorub 
Proruby 

468.  Proseč 

» 

469.  Proseč-Woboř. 

„       Voboř. 

470.  Psář 
Psáře 

471.  Ptenín 

472.  Pilrglitz 
Křivoklát 

473.  Piirstling 

n 

474.  Rabenstein 
Rabštýn 

475.  Rabín 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


33"  20' 

33  53 

32  4 

32  4 

32  9 

31  22 

31  48 

32  5 

32  5 

33  47 

32  30 
31  O 
31  40 
31  O 

31  48 

34  4 

33  38 
33  201 

32  48 
32  38 

30  51 

31  33 
31  9 

30  58 

31  52 


49»  53' 
50  32 
50  42 
50  42 

49  6 

50  22 


50  18' 


50  5 

50  5 

50  14 

50  10 

49  3U 

49  41 

49  34 

50  7 

49  551 

50  28 
49  49„i 
49  24J 
49  45 

49  32 

50  2 

48  58 
50  3 

49  5 


Nadmoř 
ská  výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  vod. 
Nieder- 
schlags^ 


daů  srážk 

Nieder- 

schlgstage 


480 
450 
245 
245 
450 
190 
202 
200 
202 
308 
175 
370 
474 
350 
360 
450 
480 
560 
575 
450 
412 
340 
1167 
477 
435 


674, 
567, 
396,, 
524, 
579, 
298, 
403e 
472  j 
489, 
4964 
4823 
396, 
463, 
385 1 
351 3 
485o 
589, 
614o 
482, 
5402 
•39O0 
467, 
914e 
3453 
3503 


153 

129 
103 
125 
135 
103 
109 
128 
118 
144 
133 
120 
108 
121 

66 
153 
167 
128 
119 
152 

98 
138 
183 
105 
167 


Jméno  —  Name 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


Iser 

John  Joh. 
Kachler  Chr. 
Sandner  Ad. 
Kroh  Fr. 
Kalina  Fr. 
Schreier  Jos. 
Studnička  Fr. 
Weineck  K. 
Vávi"a  Jos. 
Walter  K. 
Hák  F. 
Lang  Jos. 
Stach  H. 
Svoboda  V. 
Stránský  Em. 
Kubelka  Evald 
Žaak  Fr. 
Baltus  Fr. 
Werner  Ant. 
Mašek 
Bück  0. 
Schimann  Adolf 

Bayer  Jos. 

Zöglinge 
chovanci 


Förster 

lesník 

Forstverwalter 

lesní  správce 

Pfarrer 

farář 

k.  k.  Amtsdiener 

c.  k.  i'ir.  sluha 

Förster 

lesník 

Bergverwalter 

horní  správce 

Schaffer 

šafář 

Dr.  Univ.  Professor 

dr.  univ.   professor 

Dr.  Sternw.  Dir. 

Dr.  ředitel  hvězd. 

Kaufmann 

obchodník 

Förster 

lesník 

Oek.  Adjunkt 

h.  příručí 

Schuldirektor 

ředitel  škol 

Oek.  Verwalter 

h.  správce 

k.  k.  Ök.  Verwalter 

c.  k.  hosp.  správce 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Oberförster 

nadlesni 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

Ök.  Adjunkt 

h.  příručí 

Oberforstrath 

V.  lesní  rada 

Förster 

lesník 

Kammerdiener 

komorník 

Ackerbauschule 

školy  rolnické 


XXIV 


DeštoDé  stanice  f  Cdácli  Éiié  v  roce  1887.  —  OároniÉisclie  Moqí  ßökißos  íiki  k  lám  W. 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 


476.  Eadechov 

477.  Radošín 

» 

478.  Radschitz 
Račetice 

479.  Rakonic 
Rakovník 

480.  Rapic 
Rapice 

481.  Reichenberg 
Liberec 

482.  Reichstadt 
Zákupy 

483.  Reinwiese 

484.  Reitzenhain 

485.  Renč 

486.  Řendov 

JI 

487.  Rennersdorf 

488   Rezek  J.  H. 
„      mysl. 

489.  Richenburg 

í) 

490.  Riesenhain 

491.  Eöhrsdorf 

11 

492.  Rösselhof 

493.  Rohozna 

494.  Rohy  (Krašov) 

495.  Rokytnic 
Rokytnice 

496.  Roll-Gross 
Ralsko  V. 

497.  Ronov 

1) 

498.  Rosenberg 
Rožmberk 

499.  Rosic 
Rosice 

500.  Rosteř 
Roztěž 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


32°  30' 

31  49 

31  1 

31  24 

31  50 

32  44 
32  19 
31  59 

30  54 

31  5 

32  45 

32  5 

33  11 


33    42^ 


Nadmoř- 
ská výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


33    24 

32  16 
31    16^ 

33  29 

31  15 

34  8 

32  28 

33  12 

32  2 

33  37 
32    511 


50°  32' 
50  20 
50  18 
50  6 
50  10 
50  46 
50  41 
50  521 
50  34 
49    35 

49  46 

50  51 
50    42f 

49  50 

50  42 
50  48 
50  30 
49    48 

49  57 

50  10 
50    40-^ 
49    53 

48  39 

49  55 
49    55 


380 

240 

260 

330 

322 

375 

270 

257 

778 

445 

410 

350 

894 

440 

812 

460 

400 

600 

310 

580 

340 

260 

540 

265 

350 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  vod, 
Nieder- 
schlags. 


dnů  srážk 

Nieder- 

schlgstage 


602, 

442o 

3204 

309o 

332, 

843, 

502o 

779, 

885, 

377, 

423, 

771, 

587« 

471, 

955  8 

7982 

2563 

6552 

394, 

665  e 

5858 

624, 

566o 

445„ 

7I80 


181 

143 

89 

137 

94 

184 

146 

133 

145 

123 

126 

154 

113 

96 

116 

174 

!  65 

112 

113 

138 

147 

107 

112 

143 

129 


Jméno  —  IVame 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


Jungnicki  A. 
Jonák 
Rosenkranz 
Fahoun  Er. 
Zima  Aug. 
Walter  Ad. 
Svoboda  Fr. 
Teuschl  W. 
Womačka  Jos. 

Gerstenkorn  A. 
Helzel  Fr. 

Chládek 

Svoboda  Wilh. 

Anderle  W. 

Vorreith  Hugo 

Ducke  Heinr. 

Krancl  Fr. 

Wagner  Ant. 

Růžička  Ant. 

Ezer  Joh. 

Finger  Fr. 

Beamte  der 
úředníci 

Richter  Ed. 
Šťastný  Vinz. 
Sirovy  W. 


Förster 

lesník 

Schaffer 

šafář 

Verwalter 

správce 

Professor 

Professor 

Pfarrer 

farář 

Förster 

lesník 

k.  k.  Hofgärtner 

c.  k.  dv,  zahradník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Oek.  Verwalter 

hosp.  správce 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

k.  k.  Oberförster 

c.  k.  nadlesni 

Forstverwalter 

les.  správce 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Oberförster 

nadlesni 

Förster 

lesník 

Dom.  Direktion 

ředitelství  panství 

Schlossgärtner 

zám.  zahradník 

Verwalter 

správce 

Forstkontr. 

lesní  kontr. 


XXV 


stanice  v  Uácli  čiiiiió  v  roce  1887.  —  Oároilrisck  Mooeii  EöIidicds  wälireiid  h  Um  U 


í. 


Jméno  stanice 
Name  der  Station  ! 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


501.  Rothengrube 

51 

502.  Rothenliaus 
Hrádek  Červ. 

503.  Eothenhof 
Červený  Dvůr 

504.  Rothaiijezd 
Újezd  Červ. 

505.  Rotliaujezd 
Újezd  Červ. 

506.  Eothaujezd 
Újezd  Červ. 

507.  Roželau 
Roželov 

508.  Rožmitál 

509.  Ruďolfi  J.  H. 

mysl. 
501.  Rudolfs thal 

511.  Rudolfstbal 

512.  Rumbiirg 

37 

513.  Ruppau 
Roupov 

514.  Ruppau 
Roupov 

515.  Ruppersdorf 
Rupreclitice 

516.  Salmthal 

5) 

517.  Sand au 
Žandov 

518.  Sandau 
Žandov 

519.  Sattel 
Sedloňov 

520.  Sazená 

» 

521.  Schaben 

« 

522.  Schatawa 
Šatava 

523.  Schätzenwald 

j) 

524.  Schelesen 
Želizy 

525.  Schlosswald 


31°  8' 
31  7 
31  54 
31  30 
31  54 
31  50 
31  27 
31  32 

31  9 
33  20 

32  47 

32  13 
30  55 
30  55 

33  55 

30  29 
32   4 

32  4 

33  59 

31  57 

30  14 

31  28 

31  10^ 

32  8 
31  15 


Nadmoř- 
ská výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


50"  34' 
50  31 

48  50^ 
50  30 

49  22 

50  5 
49  33 

49  36 

50  8 
50  40 
50  47  i 
50  57 
49  32 

49  32 

50  38 
50  21 
50  43 
50  43 
50  21 
50  18 
50   8 

48  56Ä 

49  4 

50  25i 
49   9 


810 

350 

550 

520 

415 

398 

625 

525 

451 

666 

690 

382 

450 

430 

500 

850 

256 

256 

720 

175 

450 

790 

920 

200 

950 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 


si'áž.  vod 
Nieder- 
schlags^ 


•762o 
428„ 
5532 

414„ 
465, 
3943 
706, 
777, 
•450„ 
767, 
784i 
7342 
371, 
4OO3 
755, 
717, 
581 3 
601, 
743 1 
464, 
387, 
505j 
588, 
495, 
511, 


dnů  srážk. 

Nieder- 
schlgstage 


191 
145 
95 
139 
133 

!  84 
138 
136 
120 
159 
173 
173 
122 
143 
132 
142 
150 

118 

145 

142 

130 

139 

174 

132 

160 


Jméno  —  Name 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


Strádal  Fr. 
Sachs  Edm. 
Šwejda  Mat. 
Kaltofen  Frz. 
Butta  G. 
Novotný  Fr. 
Dvořák  Ig. 
Rost  R. 
Werner  Jos 
Krámský  Gg. 
Ringelhein  R. 
Lenk  Jos. 
Lutz  K. 
Nepomucký  J. 
Birke  Ant. 
Peter  W. 
StoUe  K. 
Němec  Ant. 
Moebes  E. 
Šťastný  Joh, 
Moder  W. 
Amort  Ant. 
Schmiedt  J. 
Patzelt  Jos. 
Hlawsa  A. 


Förster 
lesník 
Förster 
lesník 

Schlossgärtner 

zám.  zahradník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  hosp.  příručí 

Forstadj. 

lesní  přír. 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Schuldirektor 

ředitel  škol 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Pfarrer 

farář 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

Oberförster 

nadlesní 

Gärtner 

zahradník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 


XXVI 

-i' 


vro 


k 


I  \ 


Jméno  stauice 
Name  der  Station 


Zeměpisná   , 
Geografisclie 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


Nadmoř- 
ská výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  vod. 
Nieder- 
schlags. 


dnů  srážk, 

Nieder- 

schlgstage 


Jméno  —  Name 


Stav  —  Stand 


l>ozorovatele  —  des  Beobachters 


526.  Schlüsselburg 
Lnáře 

527.  Schmelzthal 

)) 

528.  Schnapautzen 
Snopoušov 

529.  Schneeberg 
Sněžník 

530.  Schneidmühl 

)) 

531.  Schönborn 

532.  Schöninger 
Klet 

533.  Scliwabin  b.  Zbirow 
Švabín  u  Zbirova 

534.  Schwanberg 
Krasikov 

535.  Schwarzbach 

n 

536.  Schwarzthal 
Černodol 

537.  Schweinitz 
Sviny  Trhové 

538.  Schweissjäger 

» 

539.  Schweitzerhaus 

1) 

540.  Schwojka 
Svojkov 

541.  Sedl 
Sedlo 

542.  Sedlic 
Sedlice 

543.  Sekryt 

n 

544.  Seletic 
Seletice 

545.  Semenec 

546.  Sendražic 
Sendražice 

547.  Senftenberg 
Žamberk 

548.  Senožat 
Senožaty 

549.  Síchov 


550.  Siebengiebel 


31"  27' 

30  15 

31  3 

31  45 

30  37 

32  14 

31  57 
31  26 

30  36 

31  47 

32  20 
32  18 
31  28 

31  7 

32  16 
31  45 

31  36 
30  55J 

32  46 

32  5 

33  28 

34  8 
32  52 


30  48| 


31  29 


49"  26i' 


49  55 

49  37 

50  47 
50  11 
50  55 


48  51i 


49  51 

49  52;^ 
48  44 
48  42 

48  50 

50  41 
50   7 
50  431 
50  38 

49  22 

49  26 

50  19 

49  14i 

50  17 
50  5 
49  34 

49  29 

50  43 


m 

mm. 

460 

397  3 

620 

454 1 

349 

370e 

584 

681 3 

590 

*5533 

518 

828  j 

900 

360« 

564 

516o 

564 

— 

725 

625, 

686 

820o 

452 

552e 

500 

748, 

450 

•380, 

400 

5453 

490 

408, 

510 

600, 

470 

3I83 

265 

5863 

398 

4673 

272 

477„ 

468 

601, 

460 

514„ 

500 

350 1 

775 

959, 

!  61 
153 
!  70 
154 
134 
142 
130 
136 

128 
135 
125 
122 
103 
174 
127 
!88 
125 
123 
95 
137 
139 
122 
!  64 
175 


Korálek  J. 
Fischer  Jos. 
Mareš  S. 
Linhart  Fried. 
Steffan  A. 
Imhof  K. 
Krbeček  AI. 
Vaněk  Jos. 
Leiner  K. 
Balling  Fr. 
Hansa  R. 
Beran  M. 


Neumann  Aug. 


Köhler  Vinz. 
Vetter  A. 
Rissel  Jos. 
Suchardek 
Steiner  Job. 
Drábek  Ant. 
Klauda 

Pittermann  Jos. 
Němeček  Fr. 
Bambas  Joh. 
Kreil  W. 
Horák  AI. 


Forstadjunkt 

les.  příručí 

Heger 

hajný 

Oek.  Adjunkt 

h.  příručí 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Direktor 

ředitel 

Förster 

lesník 

Bergdirektor 

ředitel  hor 

Glasf.-Dir. 

ředitel  ski.  hutí 

Kaplan 

kaplan 

Förster 

lesník 

Heger 

hajný 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Oberheger 

vr.  hajný 

Förster 

lesník 

Oberförster 

nadlesní 

Pfarrer,  b.  Notar 

farář,  b.  notář 

Gärtner 

zahradník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 


XXVII 


teíooiénic  úau  ?  Čdiácti  činné  v  roce  1887.  —  Oároniclrisctie  Stationen  Bölinicns  wllircDÍ  t  Jalires  188 


/. 


Jméno  stanice 
Jíame  der  Station 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


551. 
552. 

553. 

554. 

555. 

556. 

557. 

558. 

559. 

560. 

561. 

562. 

563. 

5G4. 

565. 

566. 

567. 

568. 

569. 

570. 

571. 

572. 

573. 

574. 

575. 


SiebengTünden 


Silbersgvün 

» 
Skála 

Skalic-B. 
Skalice  Č. 
Skalic-Klein 
Skalice  Malá 
Skalka 

Skašov 

Sklady 

n 

Slatin 
Slatina 

n 

Slatina 

» 
Sloupno 

Smedrov 

)) 
Smiřic 
Smiřice 
Smolotel 
Smolotely 
Smrček 

5) 

Soběslau 

Soběslav 

Sochowic 

Sochovice 

Sofienschloss 

» 
Sojo-wic 
Sojovice 
Sonnberg 
Žumberk 
Sonneberg 

Sonnenberg 

Suniperk 

Spitzberg 

Špičák 

Starkstadt 

Starkov 


'33°  17' 

30  15-1 
33      6 
33    43 
33    31 

31  55 
31  6 
31  48 
31    53 

33  34 

34  3 
33  10 
31  15 
33    32 

31  47 
33    33 

32  23 

31  40 

32  2U 
32    26 
32    21 

32  9i 
30  53i 
30    46 

33  49 


šířka 
Breite 


50°  45' 
50  16 

49  33 

50  24 
50  16 
49  53 
49  31 

49  36 

50  13 
50  14i 
50   9 
50  15* 

49  34 

50  18 
49  38 
49  52i 
49  16 

49  31 
48  401 

50  13| 
48  48 
50  45 
50  28 
50  28 
50    32 


Nadmoř 
ská  výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


922 

690 

530 

284 

250 

549 

512 

500 

246 

262 

400 

230 

450 

239 

491 

350 

403 

490 

749 

182 

543 

360 

750 

805 

450 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  vod.  dnů  srážk. 
Nieder-  I  Nieder- 
achlags.  Ischlgstage 


1200, 
488, 
6585 
475 1 
3755 
492^ 
428  f 
575o 
364, 
357, 
582, 
430, 
432o 
456, 
567, 
502, 
498, 
•480o 
879, 
443, 
622, 
6493 
582, 
804, 
527, 


189 
163 
178 
137 
119 
118 
120 
129 
!  75 
!  58 
144 
109 
93 
156 
112 
122 
148 
110 
129 
149 
115 
135 
175 
190 
136 


Jméno  —  Name 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


Kratochvíl 
Erhart  A. 
Auerhann  J. 
Valenta  Wilh. 
Loos  W. 
Glückselig  K. 
Wollmaun  Fr. 
Jiskra  Aug. 
Pokorný  Fr. 
Eück  Heinr. 
Mallý  Ant. 
Nyklíček  Rob. 
Mašata  J. 
Goldmann  AI. 
Písařík  Joh. 
Tomsa  Adolf 
Kukla  Mat. 
Šebek  Heinr. 
Roller  M. 
Czermak  B. 
Štuflía  Adolf 
Schneider  J. 
Stein  Emil 
Hawel  A. 
Steinbach  W. 


Fürster 

lesník 

Förster 

lesník 

Oberförster 

nadlesní 

Apotheker 

lékárník 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

k.  k.  Förster 

c.  k.  lesník 

Förster 

lesník 

Verwalter 

správce 

Verwalter 

správce 

Portier 

domovník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Lehrer 

učitel 

Verwalter 

správce 

Zimmerwärter 

správce  bytu 

Förster 

lesník 

Kaplan 

kaplan 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Verwalter 

správce 

^    4* 


XXVIII 


Moiriiß  staoice  v  Čáácti  čiií  v  m  W.  —  Oároitrisdie  Modoa  Bökeiis  wllirení  te  íám  188/. 


Zeměpisná 

Nadmoř- 

Roční množství 

Jméno  —  IVame 

Stav  —  Stand 

Jméno  stanice 
Name  der  Station 

Geografische 

ská  výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 

Jahresmenge  d. 

%^    M  M  m  M  i  m  m  MW                                 ^^^   ^^i  m  ^  m  «  j 

KJ  lít*  »                       yj  V\MiíM.\M. 

délka 
Länge 

šířka 
Breite 

sráz.  vod. 
Nieder- 
schlags. 

dnů  srážk. 

Nieder- 
schlgstage 

pozorovatele  — 

des  Beobachters 

576.  Stehen 
Stebno 

31°  41' 

50"  37' 

m 

402 

mm 

•416, 

!  76 

Klinger  Ant. 

Oberlehrer 
nadučitel 

577.  Stěchowic 
Štěchovice 

32      4 

49    51 

210 

498o 

140 

Paur  Jos. 

Lehrer 
učitel 

578.  Stěrhina 

3) 

31    30 

49    35 

650 

— 

— 

Morawetz  Jos. 

Förster 
lesník 

579.  Stefanshöhe 
Štěpánka 

33      2 

50    45 

910 

853  g 

185 

Votoček  Hugo 

Förster 
lesník 

580.  Stern 

30    54 

49.     91 

950 

935, 

176 

Štípek 

Förster 
lesník 

581.  Stradonic 
Stradonice 

31    43 

50    17 

230 

357, 

138 

Čížek  Fr. 

Schaffer 
šafář 

582.  Stranohoří 

3) 

31    37 

49    30^ 

550 

554, 

143 

Vilita  M. 

Förster 
lesník 

583.  Strašíc 
Strašíce 

31    24 

49    44 

470 

406o 

98 

Leske  Hugo 

Oberförster 
nadlesní 

584.  Strassdorf 

n 

32    25 

50    35 

250 

591 9 

155 

Přibík 

Förster 
lesník 

585.  Stráž  b.  Scliilttenh. 
„     u  Sušíce 

31      8 

49    12-1 

710 

505, 

137 

Chodi  Fr. 

Heger 
hajný 

586.  Střem 
Střemy 

32    14 

50    23 

290 

536  e 

128 

Márek  Fr. 

Ok.  Adjunkt 
hosp.  příručí 

587.  Streníc 
Streníce 

32    30 

50    24 

218 

476, 

111 

Košťák  Ant. 

Dechant 
děkan 

588.  Střiteř 
Střítež 

33    27 

49    471 

620 

770, 

153 

Stoupa  Ant. 

Förster 
lesník 

589.  Strojedic 
Strojedice 

31      9 

50    11 

368 

341  j 

98 

Kašpírek  Joh. 

Oberförster 
nadlesní 

590.  Struhař 
Struhaře 

31    16 

49    35 

530 

519, 

128 

Laitl  K. 

Förster 
lesník 

591.  Stuhenhach 
Prášily 

31      3 

49      6i 

860 

955« 

193 

Bělohlávek  Th. 

Förster 
lesník 

592.  Stupčíc 
Stupčíce 

32    17 

49    32 

580 

•470o 

125 

Patrák  AI. 

Stationschef 
přednosta  st. 

593.  Subschitz 
Zubčíce 

32      5 

48    48 

600 

624o 

130 

Hájek  J. 

Förster 
lesník 

594.  Suchá 

I) 

34      7i 

50      8 

500 

646o 

169 

Bečka  Ed. 

Heger 
hajný 

595.  Swai'ov 

31    49 

50      4 

380 

378„ 

!  79 

Petras  Mor. 

Pfarrer 
farář 

596.  Swětlá 

!1 

33      5 

49    40 

393 

675, 

134 

Seidler  Karl 

Domain.-Yerwalter 
správce  velkost. 

597.  Swětlá b.Eeichb. 
„      u  Liberce 

32    41 

50    43 

790 

916o 

170 

Sluka  Fr. 

Heger 
hajný 

598.  Swinar 
Svinary 

33    35 

50    12i 

240 

4II9 

98 

Spora  K. 

Förster 
lesník 

599.  Sýkora  J.  H. 
„      mysl. 

32    33 

49      7 

457 

508  3 

121 

Heinrich  F. 

Förster 
lesník 

600.  Tábor 

32    20. 

49    25 

423 

46O5 

125 

Hromádko  Fr. 

Professor 

n 

Professor 

XXIX 


Deštaiěrnc  stanice  v  Cecliácli  činní  v  roce  1887.  —  Onilrometrisclie  Stationen  Böliniens  wähcnJ  á'S  Jalires  1887. 


Jméno  stanice 
Jíame  der  Station 


Zeměpisná 
Geografische 

šířka 
Breite 


délka 
Länge 


Nadmoř- 
ská výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


Roční  množství 
Jalu-esmenge  d. 


sráz.  vod.jdnů  srážk 
Nieder-  Nieder- 
schlags.  Ischlgstage 


Jméno  —  Name 


Stav  —  Stand 


pozorovatele  —  des  Beobachters 


601. 

602. 

603. 

604. 

605. 

606. 

607. 

608. 

609. 

610. 

611. 

612. 

613. 

614. 

615. 

616. 

617. 

618. 

619. 

620. 

621. 

622. 

623. 

624. 

625. 


Tachlowic 

Tachlovice 

Tannenberg 


Tannciiberg  b.  Bl. 


n  Bl. 

Taus 
Domažlice 

Taužetín 

n 

Tellnic 
Telnice 

Tepl 
Teplá 

Thiergarten 
Obora  mysl. 
Thomas  St. 
Sv.  Tomáš 
Toraic 
Tomice 
Tomkovka 

n 

Trčkadorf 

Trčkov 

Třebotov 

5) 

Trubijov 

» 
Tiirmitz 
Trmice 
Tupadl 
Tupadly 
Turnau 
Turnov 
Týnišť 
Týniště 
Uhersko 

í) 
Újezd  b.  Blatná 

„      u  Blatné 
Unhošt 

1! 

Wacikov 

n 

Wächterhaus 
Warta 

TI 

Wartenberg 


31"  55' 
32  14 
32  13 

30  36 

31  33 
31  38 

30  32 

31  39 

31  46 

32  501 

32  10 
34   5^ 
31  53 

33  47 

31  39 
33   4 

32  49 

33  45 
33  30 
31  35 
31  48 
31  31 

30  18J 

31  28 

32  28 


50"  1' 
50  5U 
50  48 

49  27 

50  19 
50  44 

49  59 

50  10 

48  39 

49  39 

49  50 

50  19 

49  58, 

50  26 
50  39 

49  52 

50  35 
50  9 
50  O 

49  27 

50  5 

49  32 

50  19 


49  37i 


50  42 


347 

658 

570 

428 

340 

450 

658 

405 

990 

445 

414 

750 

380 

390 

154 

270 

263 

253 

250 

444 

389 

583 

642 

650 

310 


429, 
9563 
864, 
42O3 
4573 
596 1 
372, 
48O3 

478o 
497 1 
435o 
519i 
51O4 
394e 
641 4 
531, 
570- 
•6033 

5II0 
421 4 
*600o 
681 1 
7345 
499, 


91 
191 
189 
129 
139 
187 
145 

99 

107 
107 
149 

109 
161 
108 
125 
157 
118 
93 
121 
!  73 
155 
184 
139 
142 


Molitor 

Kleinwächter  J. 
Erben  H. 
Weber  Jos. 
Bělohoubek  A. 
Hornig  J. 
Oswald  Alois 
Yandas  Thom. 
Lenz  Jos. 
Šeplavý  AI. 
Holub  Fr. 
Friedrich  Fr. 
de  Pauli 
Vlček  K. 
Josst 

Klapka  A.nt. 
Pelikovský  P. 
Masner  Jos. 
Lindner  J. 
Podzemský  K. 
Mulač  Karl 
Gut 

Höffer  Joh. 
Lipanský  A. 
Wiede  B. 


k.  k.  Verwalter 

c.  k.  správce 

Forstwart 

lesní  dozorce 

Förster 

lesník 

Professor 

Professor 

Gärtner 

zahradník 

Förster 

lesník 

Stiftskapitular 

člen  kapituly 

Oberförster 

nadlesní 

Oberförster 

nadlesní 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Obergärtuer 

V1-.  zahradník 

Gärtner 

zahradník 

Quardian,  b.  Notar 

kvardian,  b.  notář 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

k.  k.  Ok.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

Forstadjunkt 

lesní  příručí 

Heger 

hajný 

Förster 

lesník 

Oberlehrer 

nadučitel 


XXX 


tóclie 


í 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 


Zeměpisná 
Geografische 


délka 
Länge 


šířka 
Breite 


626.  Včelákov 

627.  Wejpert 
Vejprty 

628.  Weissbacli 

629.  Weisswasser 
Bělá 

630.  Wekelsdorf-Ob. 
Teplice  Horní 

631.  Welešín 

632.  Welhartic 
Velhartice 

633.  Weltrus 
Veltrusy 

634.  Wenzelsdorf 

« 

635.  Werscheditz 
Verušice 

636.  Westec 

637.  Westec 

638.  Widobl 
Vidovle 

639.  Wierau 
Vírov 

640.  Wikletic 
Vikletice 

641.  Wildenschwert 
Ústí  n.  Orlicí 

642.  Wildstein 
Vilštein 

643.  Wilhemshöhe 

» 

644.  Winterberg 
Vimberk 

645.  Winteritz 
Vintířov 

646.  Wittingau 
Třeboň 

647.  Wituna 
V  tůních 

648.  Wlaším 

649.  Wobořišť 
Obořiště 

650.  Wobrok 
Obrok 


33°  35' 

30  42 
32    bU 

32  28 

33  50 
32      8 

31  3 

32  O 
30    18 

30  50 

33  15 

32  42 

31  19 

30  33i 

31  4 

34  4 
31    10 

33  1 

31  27 
30    56 

32  26 

30  47 
32    33 

31  49 

32  7 


Nadmoř- 
ská výška 

Höhe  über 

dem 

Meere 


49°  49' 

50  29 

50  52 

50  30 

50  36 

48  50 

49  16 

50  17 
49  32i 


50   8i 


49  51 

49  50 

50  23| 

49  42 

50  21 
49  59 

49  37 

50  49 

49  3 

50  18 
49  0 
49  34 
49  43 

49  44  i- 

50  331 


500 

780 

505 

304 

468 

549 

615 

175 

790 

575 

315 

450 

240 

440 

280 

340 

492 

970 

716 

320 

433 

450 

364 

380 

300 


Roční  množství 
Jahresmenge  d. 


sráz.  vod. 
Nieder- 
schlags. 


dnů  srážk.' 

Nieder-  j 

schlgstagei 


Jméno  —  Name 


Stav  —  Stand 


pozoroTatele  —  des  Beobachters 


mm 

48I4 
816, 

12255 
609  e 
550  9 
6OO0 
678, 
424, 
437o 
384^ 
563, 
704, 
340  „ 

*400o 

*321o 
523 1 
3243 
9952 
464^ 
3073 
5253 
43O0 
622  e 
3784 

*500o 


157 

206 

113 

173 

153 

110 

152 

93 

145 

106 

142 

117 

111 

HO 

!  81 

171 

!  79 

173 

117 

!66 

131 

101 

179 

!  68 

132 


Fischer  A. 
Lorenz  W. 
Kinzl  K. 
Peřina  Adalh. 
Ebenhöch  Alfred 
Vavreyn  B. 
Schreiber  Luise 
Melzer  Jos. 
Ruff  Fr. 

Eckert-Hetzel  K. 
Končický  Jos. 
Rerych  K. 
Hoch  Fr. 
Svoboda  Fr. 
Kraus  M. 
Novák  Fr. 
Opolecký  K. 
Jäckel  W. 
Němeček  R. 
Rudolf  K. 
Krb  K. 
Janka  Wilh. 
Gabriel  W. 
Kamenický 
Kammel  E. 


Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Professor 

Professor 

Gutsverw. 

správce  st. 

Kaplan 

kaplan 

Oberförster 

nadlesni 

Förster 

lesník 

Förster 

lesník 

Gutsbesitzer 

velkostatkář 

Förster 

lesník 

k.  k.  Ök.  Adjunkt 

c.  k.  h.  příručí 

Verwalter 

správce 

Förster 

lesník 

Hofbesorger 

správce  dvoru 

Oberlehi-er 

nadučitel 

Verwalter 

správce 

Förster 

lesník 

Forstadjunkt    • 

lesní  příručí 

Gärtner 

zahradník 

Schuldirektor 

šk.  ředitel 

Förster 

lesník 

Professor 

Professor 

Gärtner 

zahradník 

Förster 

lesník 


XXXI 

Miériié  saiiice?  feiácičimií  yrocc 

18».  - 

OiniroinctriscK]  Stalioiien  Bö  mis  w 

mi  (los  Ja  ES  W. 

Jméno  stanice 
jVauie  der  Station 

Zeměpisná 
Geografische 

Nadmoř- 
ská výška 

Höhe  über 

Roční  množství 
Jahresmenge  d. 

Jméno  —  Name 

stav  —  Stand 

délka 

šířka 

sráz.  vod. 

dnů  srážk. 

jk^  w  ^li  A4U^  ^^        ^i*  ^-  ^         r*^  *'  **  «/^  ^^  ^>A 

Länge 

Breite 

dem 
Meere 

Nieder- 
schlags. 

Nieder- 
schlgstage 

pozorovatele  — 

des  Beobachters 

651.  Wobrubec 

55 

32°  43' 

50"  26  i' 

m 

230 

mm 

442, 

107 

Hoke  J. 

Förster 
lesník 

652.  AVölfling 

i 

1) 

30    19. V 

50    29 

850 

6675 

!  77 

A.  V.  Uiblagger 

Förster 
lesník 

653.  Wojetíu 

1                                r 

32    19 

50    30 

363 

509  5 

129 

Šťovík  K. 

k.  k.  Förster 
c.  k.  lesník 

654.  Woračen 
i          Voráčov 

31    13 

50      7 

390 

454^ 

134 

Heyn  Mor. 

Forstmeister 
lesmistr 

!  655.  Wordan 

1 

32    41  i 

50    31 

324 

5233 

135 

Forsch  Jos. 

Forstadjunkt 
lesní  příručí 

656.  Worlík 

)5 

31    50 

49    31 

468 

555, 

102 

Kubias  Aut. 

Lehrer 
učitel 

657.  Worschka 

1) 

30    56 

50    llj 

550 

429o 

!  70 

Mendl  Jos. 

Förster 
lesník 

658.  Wortovia 

51 

33    36i 

49    42 

650 

518„ 

118 

Daněk  Ant. 

Förster 
lesník 

659.  Wostasch 
Ostaš 

33    52 

50    33» 

575 

519i 

121 

Žák  Fr. 

Förster 
lesník 

660.  Wostředek 
Ostředek 

32    30 

49    50 

455 

649, 

105 

Chroust  J. 

Lehrer 
učitel 

661.  Wranov 

33    42 

50    16 

236 

•450o 

!  80 

Souček 

Verwalter 
správce 

662.  Wranowic 
A'ranovice 

31    33 

49    39 

660 

877, 

148 

Sagel 

Förster 
lesník 

663.  Wráž 

31    48 

49    23 

450 

491  e 

144 

Urban  Jos. 

Gärtner 
zahradník 

664.  Wřetowic 
i          Yřetovice 

31    52 

50    11 

265 

4184 

!  87 

Haaser  Herm. 

Pfarrer 
farář 

665.  Wysoká 

31      1 

49    39 

450 

425, 

!  85 

Tast  Ant. 

Förster 
lesník 

666.  Wysoká 

33    30 

50      9 

250 

375, 

143 

Syká  A. 

Förster 
lesník 

667.  Zácíolí 

i  32    49 

49    29i 

535 

667o 

165 

i  Graff 

Förster 
lesník 

668.  Zaječic  b.  Chrást 
Zaječice  u  Chr. 

33    31 

49    55 

280 

5232 

120 

Wagner  Šlechtislav 

Verwalter 
správce 

■  669.  Zartlesdorf 
Cartle 

32      5 

48    39 

672 

— 

— 

Kupp  Joh.  (t) 

Förster 
lesník 

670.  Záwéšín 

33    32 

49    29 

475 

4659 

131 

1  Prexl  Dom. 

Förster 
lesník 

671.  Zbislawic 
Zbyslavec 

33    14^ 

49    6U 

527 

666, 

106 

Manlík  A. 

Förster 
lesník 

672.  Zbraslawic 
j          Zbraslavice 

32    51 

49    49 

502 

755, 

133 

lUem  Kl. 

MDr.  Wittwe 
mdra.  vdova 

673,  Zdaraz 

5) 

33    31 

50    17 

250 

434, 

120 

Wolschan  Quido 

k.  k.  Ök.  Adjunkt 
c.  k.  h.  příručí 

674.  Zderadin 
Zderadiny 

1 
32    42 

49    48 

410 

638o 

130 

Homolka  W. 

k.  k.  Oberförster 
c.  k.  nadlesni 

675.  Zelč 

32    ISi 

49    19 

480 

495^ 

112 

Křepinský  H. 

Oberförster 
nadlesni 

XXXII 


Iři; 


Jméno  stanice 
Name  der  Station 

Zeměpisná 
Geograůsche 

Nadmoř- 
ská výška 

iHöhe  über 

dem 

Meere 

Roční  množství 
Jahresmenge  d. 

Jméno  —  Name 

Stav  —  Stand 

délka 
Länge 

šířka 
Breite 

sráz.  vod. 
Nieder- 
schlags. 

dnů  srážk 

Nieder- 

schlgstage 

pozorovatele  — 

des  Beobachters 

676.  Zeměch 
Zeměchy 

31"  56' 

50°  14' 

m 

208 

mm 

421 9 

127 

Čejka  Ferd. 

Pfan-er                        ; 
farář 

677.  Zlioř  b.  Rotil.  Jan. 
Zlioř  n  Červ.  Jan. 

32    56 

49    49 

470 

— 

— 

Jandík  J. 

Heger 
hajný 

678.  Zinnwalcl 
Cinvald 

31    27 

50    44 

823 

653  3 

125 

Tandler  A. 

Steiger 
horolezec 

679.  Zirnau 
Dříteň 

32      1 

49      8 

420 

52O3 

106 

Bezecný  Rudolf 

Verwalter 
správce 

680.  Zlonic 
Zlonice 

31    45 

50    17 

216 

405 1 

150 

Kozel  Rudolf 

Direktionsekr. 
tajemník  říd. 

681.  Zwickau 
Cvikov 

32    18 

50    47 

j 
360 

657  9 

161 

Ducke  H. 

k.  k.  Forstadj 
c  k.  lesní  př. 

682.  Zwoleňowes 

31    51 

50    14 

228 

390  9 

!  80 

Šperl  K. 

Pfarrer 
farář 

683.  Zwoleňowes 

31    51 

50    14 

228 

398, 

!  79 

Baier  Joh. 

k.  k.  Ök.  Adjunkt 
c.  k.  h.  příručí 

684.  Žák 

J) 

33      2 

49    53 

270 

556, 

131 

Horák  Ferd. 

Verwalter 
správce 

685.  Žďár  b.  Kokyc. 

»        u        r, 

31    17 

49    44 

435 

599  0 

137 

Hořice  Ferd. 

Förster 
lesník 

686.  Ždikau-Gr. 
Ždikov  Velký 

31    22 

49      5 

730 

6655 

!  82 

Knorre  Fr. 

Oberförster 
nadlesni 

687.  Zdířce  b.  Cliolěb. 

33    29 

49    42 

550 

649, 

155 

Pacholík  Ig. 

Sägeverwalter 
správce  pily 

688.  Želewčic 
Želevčice 

31    46 

50    16 

256 

437  3 

127 

Grund  Gust. 

Förster 
lesník 

689.  Žichowíc 
Žicliovice 

32    44 

49    48 

430 

482 1 

130 

Nötzl  Aug. 

k.  k.  Praktikant 
c.  k.  praktikant 

690.  Židowic 
Židovice 

31    54 

50    27 

150 

— 

— 

Cartellieri 

Zuckerf-Ass. 
assist.  cukrov. 

691.  Žilina 

31    40 

50      6 

398 

436 1 

95 

Valta  J. 

Förster 
lesník 

692.  Žinkau 
Zinkový 

31    10 

49    29 

480 

456o 

100 

Kurz  V. 

Förster 
lesník 

693.  Žiwotic  *) 
Životice 

31    21 

49    28  i 

618 

538  g 

130 

Skála  Fr. 

Förster 

lesník                          1 

*)  Hvězdičkou  *  opatřené  udání  bylo   stran  jednoho   měsíce  doplněno  z  okolí  nejbližšího.    Znamení  !  udává,   že  počet  dnů  se 
srážkami  zůstal  daleko  pod  číslem  průměrním. 

Mit  einem  Sternchen  *  versehene  Angaben  sind  bezüglich   eines  Monates  aus  der  nächsten  Umgebung  ergänzt  worden.    Das 
Ausrufungszeichen  !  gibt  an,  dass  die  Zahl  der  Niederschlagstage  tief  unter  dem  Normale  geblieben  ist. 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  leden  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Januar  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

I 

Althütten 
Staré  Hutě 

(Günther) 

Aupa-Klein       \ 
Oupa  Malá 

Aussergefild 
Kvilda 

(Králík) 

Bärenwalde 
Bärenwald 

(Plnskor) 

Beneschau 
Benešov 

(Kurka) 

Bilin 
Bílina 

(Zeman) 

Binsdorf 
Binsdorf 

(Hühner) 

lil 

00  ca  Ě^ 

Blatná 
Blatná 

(ProcluUko) 

Bösig 

Bezděz              i 

(Techtnor)              1 

Borau 
Borová 

(Rohr) 

Braunau 
Broumov 

(Čtírtoika) 

Brennporičen 
Pohčí  Spál. 

(Proküpek) 

Buchers 
Buchoří 

(ťliobhook) 

1 
2 
3 

4 
5 
6 

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8 

1      9 

i    10 

11 
12 

13 

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15 

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17 

18 

19 

20 

21 

22 

23, 

24 

25 

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27 

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29 

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53  1     II3       II3       8, 

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1                           '  <j-15 
g3?,.ss|  ,S  =  ^    .2.25 

Bitow 
Bítov 

(Kf)cholutý) 

Bohnau 
Banín 

(Prutsohek) 

Bohouškowic 
Bohouškovice 

(Hauher) 

Brandeis  a.  d.  G. 
Brandeia  n.  L. 

(Zakhík) 

Branná 
Branná 

(Makovský) 

Branžow 
Branžov 

(Blon) 

Břeskowic 
Břeskovice 

(šlmok) 

Břewnow 
Břevnov 

(Kutzcr) 

:  W*    18o       10,         73         9,   :     14«       22«        8,     !     63    1     12,          9,  1    13« 

13„       30o 

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5 

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5 

11 

6 

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5 

(I  Znamená  tu  bouřku.)    (!  Bedeutet  hier  ein  Gewitter.) 


Prof.  Dr.  r.  J.  Studničko. 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  leden  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Januar  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Buchwald 
Buöina 

(MaUuschka) 

Chotzen 
Choceň 

(Bndrye) 

Chotěboř 
Chotěboř 

(Rjba) 

Christianberg 
Křištanov 

(Rulf) 

Christianburg 
Kristianburk 

(Czeoh) 

Chrudim 
Chrudim 

(Bernhard) 

Čáslau 
Čáslav 

(Kathan) 

čejkow 
čejkov 

(Boháíek) 

Cerma  Böhm. 
Čerma  česká 

(MaUý) 

rif 

3  3  S 

>c»o5. 

Čistá 
Čistá 

(Mládek) 

Deutschbrod 
Brod  Německý 

(Dttfek) 

Dobřan 
Dobřany 

(Obst) 

Dobřikow 
Dobřikov 

(Hauaser) 

[Dobruška 
Dobruška 

(Plosar) 

1 

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17 

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18 

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25 

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26 

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27 

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28 

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29 

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30 

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31 

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Součet 
Somma 

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14o 

6e 

9e 

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10, 

145 

8x 

6» 

7e 

•  14, 

2s 

üoideiC. 

Regtg. 

4 

8 

10 

2 

5 

11 

6 

8 

9 

1 

4 

3 

5 

4 

5 

..^   CS 
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EE 

Břišťan 
Břišťany 

(Procházka) 

Brník 
Brníky 

(Zechner) 

Brünnl 
Dobrá  Voda 

(Raab) 

Buč 
Buč 

(Kotzorek) 

.15 

Buštěhrad 
Buštěhrad 

(Molltor) 

Bzí 
Bzí 

(Bund) 

Chlomek 
Chlomek 

(JttTftrek) 

Chotěschau 
Chotěšov 

(Hayne) 

Chrbina 
Chrbina 

(Sohlmpke) 

.2.2  t 
'3  3  ř 

CO  m  S 

ěěg 

Černic-Gr. 
Černice  V. 

(Hahnel) 

čemilow 
cernilov 

(Horáček) 

Češtin 
Cestín 

(Böhm) 

čimelic 
Čimelice 

(PMda> 

Součet 
Snmina 

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11« 

9. 

17o 

lir 

222 

14. 

12e 

Oo 

18e 

215 

73 

3e 

21i 

lOs 

ĎDideši 
Regtg. 

6 

5 

5 

8 

4 

4 

4 

5 

0? 

3 

4 

6 

8 

7 

6 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  leden  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Januar  1887. 


Den  městcel 
Monatstag 

Duppau            1 
Doupov            1 

(Zarda) 

Ein  si  edel 
Mnišek 

(Oaitellierl) 

.Eisenberg          1 
Eisenberk         1 

(Blttner)                    1 

Espenthor 
Espenthor 

(Merker) 

Falkenau 
Falknov 

(Dobraaer) 

Friedrichsthal  1 
Bedřichov         | 

(KInsohel)                 1 

Fuchsberg 
Fuchsberk 

(Kaikant) 

Fünfhunden 
Pětipsy 

(Hodek) 

,2   <B 
CQ     COTS 

CO   03  jo 

Säe 

Habr 
Habr 

(Hamböok) 

Hartenberg 
Hartenberk 

(Lícha) 

Heidedörfel 
Heidedörfel 

(Rödllng) 

Heinrichsgrün 
Jiudřichovice 

(Oottfrled) 

Hirschberg 
Doksy 

(Plno) 

Hirachbergen 
Hirschberk 

(Schmidt) 

Í 

1 

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25 

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26 





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— 



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27 











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— 

— 











28 







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29 ; 

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Snmma   ;          * 

15, 

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4s 

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7; 

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14 

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Dni  deší.!      . 
Regtg. 

1 

1  .        6 

7 

11 

2 

3 

5         9 

3 

3 

6      !       7     1      6 

Měsíc 
Monat 

Dobern 
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Prof. 

Dr.  F.    J. 

StadnKka 

1* 

Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  leden  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Januar  1887. 


Den  měsíce  1 
Monatstag   | 

Hlawno  Kostel. 
Hlavno  Kostel. : 

(Mölzor)                   1 

Hlinsko 
Hlinsko 

(llozToda) 

Hochwald 
Hochwald 

(Schulz) 

Hohenelbe 
Vrchlabí 

(Kuhrj-cht) 

Hohenfurt 
Brod  Vyšší 

Horažďowic 
Horažďovice 

(Krause) 

Hohn 
Hořín 

(Kubit) 

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Jahodov 

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6 

Prof.  Dt.  F.  J.  Studnička. 


Dešfoměrná  zpráva  za  měsíc  leden  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Januar  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Kailich 
Kaiich 

(Jjftiigenauer             i 

Kaltenbach 
Nové  Hutě       ! 

(Sclinurpfoll)            ] 

Kaltenberg        , 
Kaltenberk 

(Cborvdt) 

Kamaik  a.  d.  M.l 
Kamýk  n.  V.    , 

(Kořínek) 

Kamnitz-B. 
Kamenice  C. 

(Pompe) 

Kaplic 
Kapllce 

(Vokonn) 

Karlstein  b.  Svr. 
Karlstein  uSvr. 

(Scblmnnek)              , 

Klattau 
Klatovy 

(Nešpor)                     ' 

Köuigswart 
Kinžwart 

(Staronscliek)           ; 

1 

Kohoutow 
Knhoutov 

(Scbupik) 

Kolin 
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(Polftčok) 

Kreuzbuche 
Krenzbuche 

(Oltonwollor) 

Kruniau 
Krumlov 

(Fukarok) 

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Kulm  b.  Karb. 
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(Sauba) 

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Prof.  Dr.  F.  J.  Stadniika. 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  leden  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Januar  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Kytín 
Kytín 

(Hofimann)               ■ 

Landstein 
Landštýn 

(Strolimajer) 

Langwiese 
Langwiese 

(Karásek; 

LauSeň  ' 
Loučen 

(Strejček) 

Laun 
Louny 

(Kurz) 

Leitomysclil 
Litomyšl 

(Vajraucli) 

Libějic 
Libějice 

(Částka) 

Lichtenau 
Lichlíov 

(Speiling) 

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Lobosic 
Lovosice 

(llftiiamaun) 

Medouost  H, 
Medonost 

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Michalovice 

(Tlil) 

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MilĎíu 
MilĎíu 

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Prof.  Dr.  I 

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Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  ledeu  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Januar  1887. 


Den  měsíce  j 
Monatstag 

Náwes 
Náves 

(MaSek) 

Nekrolř 
Nekmíř 

(Bauer) 

Nepomuk 
Nepomuk 

(Stopka) 

Neuhaus 
Hradec  Jindř. 

(Scliöbl) 

Neuhäusel 
Nové  Domy 

(Nestler) 

Neuhof  b.Béch. 
Nový  Dvür 

(NeUor) 

Neustadt 
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(Pischei) 

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Měsíc 
Monat 

Maader 
Mádr 

(Dada) 

Machendorf 
Machendorf 

(May) 

Milndryk 
Mfindryk 

(Macek) 

Marschendorf 
Maršov 

(Stelgerhof) 

Maschau 
Mašov 

(Makas) 

Meluik 
Mělník 

(Wiiiklor) 

Merklín 
Merklín 

(Brunnor) 

Millaii 
Mílový 

(Brostg) 

Mileschau 
Milešov 

(MnteuSok) 

Mireschowic 
Mirešovice 

(Beer) 

Mladějowic 
Mladějovice 

(Ahnesberger) 

Modlín 
Modlín 

(štipek) 

Morau-Ober 
Morava  II. 

(Adámek) 

Mühlörzen 
Mileřsko 

(Sohmoloweký) 

Nepomuk!). Klenč 
Nepomuk  uKlenč 

(Vokurka) 

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Prof.  Dr.  F.  J.  Stadulíka. 


Bešťoměrná  zpráva  za  měsíc  leden  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Januar  1887. 


Den  měsíce  11 
Monatstag    1 

Petschau 
Bečov 

(Ungei-) 

Pilgram 

Pelhřimov 

(MoUeuda 

Pilsen 
Plzeň 

(čipera) 

Písek 
Písek 

(Tonnei) 

Plass 
Plasy 

(Holeöek) 

Ploschkowic 
Ploškovice 

(Palmsteln) 

Ponéscbic 
Poněšice 

(Krob) 

Prag 
Praha 

(Studnlóka) 

Příbram 
Příbram 

(Lang) 

Proseč 
Proseč 

(žaak) 

Pürglitz 
Křivoklát 

(Buok) 

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Neuhäuseln 
Ncahäuseln 

(Oafgo) 

Neuhütte 
Neuhütte 

(Neumann) 

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Nezdic 
Nezdice 

(Waliuann) 

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Oemau 

Soběnov 

(Příhoda) 

Osek  b.  Kněz. 
Osek  u  Kněz. 

(šlma) 

Ossegg 
Osek 

(Felks) 

Paseka 
Paseky 

(Jablonský) 

Paseka  b.  Pros. 
Paseka  u  Pros. 

(Paďour) 

Pelestrow 

Pelestrov 

(Uuaalaw) 

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Filipov 

(Kaikant) 

Pičkowic 
Býčkovice 

(Jebauizke) 

Plöckenstein 
Plöckensteia 

(Kopriwa) 

Podmoklic 
Podmoklice 

(Koudelka) 

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Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  leden  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Januar  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Reitzenbain       1 
Reitzenbain      1 

(Womačka)               1 

Richenburg 
Richenburk 

(šllhavlček) 

Röhrsdorf 
Röhrsdorf 

(Ducke) 

Rokytnic 
Rokytnice 

(Ezoc) 

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Rosenberg 
Rožmberk 

(Richter)                  1 

Rosic 
Rosice 

(šťastný) 

Rothenhaus 
Hrádek  Červ.   i 

(Sachs)                        i 

Rudolfsthal 
Rudolfsthal       , 

(Krámský)                 [ 

Rumburg 
Rumburk 

(Lenk) 

Ruppau 
Roupov 

(Lutz) 

Salmthal 
Salmthal           1 

(Poler)                        ! 

Seliattava 
Šatava 

(Amort)                      1 

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5 

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6 

4 

2 

7          6 

Měsíc 
Monat 

Polic 
Police 

(Johu) 

Politz-Ober 
Páleč  Horní 

(Eachlor) 

Přerow-Alt 
Přerov  Starý 

(Walter) 

Prorub 
Proruby 

(Knbolka) 

Psář 
Psářo 

(Woruor) 

Rapic 
Rapice 

(Zima) 

Reinwiese 
Reinwiese 

(Teuacbol) 

Rezek  Forst. 
Rezek  mysl. 

(SvoboJa) 

Riesenhain 
Riesenhain 

(Vorrolth) 

Rothoujezd 
Újezd  Červ. 

(Kaltofen) 

Rothoujezd 
Újezd  Červ. 

(Bulla) 

RudoltiJäg.  H. 
Rudolťi  mysl. 

(Werner) 

Sandau 
Žandov 

(Esohler) 

Sattel 
Sedloňov 

(Mooboť) 

Schöninger 
Klet 

(Krboíok) 

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9 

3 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


10 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  leden  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Januar  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Schwabin-Zbir. 
Svabín  u  Zbir. 

(Vaněk) 

Schwarzbach    i 
Schwarzbach 

(Balllng) 

Sedl                  ' 
Sedlo 

(Eisscl) 

Skalic  B. 
Skalice  Č. 

(Valenta) 

Soběslau 
Soběslav 

(Kukla) 

Sofienschloss 
Sofienschloss 

(EoUor) 

Stěchowic 
Štěchovice 

(Paur) 

Stefanshöhe 
Štěpánka 

(Votoček) 

Storn 
Storn 

CŠtlpek) 

Stubenbach 
Prášily              i 

(Bělohlávek)             j 

Subschitz 
Zubčice 

(Uágek) 

Světlá  b.  Rch. 
Světlá  u  Lib. 

(Sluko) 

Tábor 
Tábor 

(Hromádko) 

Taus 
Domažlice 

(Weber) 

Tepl                  1 
Teplá 

(Stoppnn)                  1 

1 

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3 

4 

5 

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10 

11 

12 

13 

14 

15 

16 

17 

18 

19 

20 

21 

22 

23 

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Schwanberg 
Krasikov 

(Leiner) 

Schweinitz 
Sviny  Trhové 

(Beran) 

Schweissjäger 
Schweissjäger 

(Neumann) 

Senftenberg 
Žamberk 

(Němeček) 

Sichow 
Sichov 

(Kreíl) 

Siebengiebel 
Siebengiebel 

(Horák) 

Siebengründen 
Siebengründen 

(Hortenský) 

Skala 
Skála 

(Auerhann) 

Sloupne 
Sloupne 

(Nyklíček) 

Smiřic 
Smiřice 

(Goldmann) 

Smolotel 
Smolotely 

(Písařík) 

Sonnenberg 
Suniperk 

(Stein) 

Spitzberg 
Špičák 

(Hawel) 

Stehen 
Stebno 

(Klinger) 

Strassdorf 
Strassdorf 

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Součet 
Somma 

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10 

10 

1 

5 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


II 


Dešťomérná  zpráva  za  měsíc  leden  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Januar  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag    1 

Thiergarten       1 
Obora  mysl.      i 

(VandaB) 

Tomic 
Tomice 

(Uryálek) 

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Trčkadorf 
Trčkov 

(Friedrich) 

1 

Třebotow          ; 
Třebotov          j 

(de  Pauli) 



Tumau 
Turnov 

(PellkoTský) 

Tynischt 
Týniště 

(Masner) 

unhošt 
Unhoát 

(Vořenllek) 

Wartenberg 
Wartenberk 

(Babik) 

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Weisswasser    ' 
Bělá 

(Peřina) 

Welhartic 
Velhartice        ; 

(Schreiber) 

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117 

Dnidesl 
Regtg. 

4 

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7 

11 

4 

6 

3 

2 

7 

4 

10 

5 

8 

4 

10 

1     Měsíc 
Monat 

Střem 
Střemy 

(Marok) 

Stříteř 
Střítež 

(Stoupa) 

strojedic 
Stroj  edice 

(KnSplrek) 

Stupčic 
Stupčice 

(Velhaitloký) 

Swarow 
Svárov 

(Petror) 

Světlá 
Světlá 

(Saldier) 

Sýkora  J.  H. 
Sýkora  mysl. 

(Heinrich) 

Tacblowic 
Tachlovice 

(Prlll) 

■au  "^ 

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Ö  <a-S 

Thomas  St. 
Sv.  Tomáš 

(Lenz) 

Tünnitz 
Tnnice 

(JoBBt) 

Uhersko 
uhersko 

(Lindnor) 

Wčclákow 
Včelákov 

(Fischer) 

Weipcrt 
Vejprty 

(Lorenz) 

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Součet 
Summa        "t 

12, 

5s    i     14, 

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18, 

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10 

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4 

4 

4 

6 

10 

5 

4 

4 

3 

13 

2 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


12 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  leden  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Januar  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Wiuterberg 
Vimberk 

(Němeček) 

Wittingau 
Třeboň 

(Krb) 

Wlaschim 
Vlašim 

(Gabriel) 

Wobrubec        i 
Vobrubec 

(Hoke) 

Wojetin 
Vojetín 

(Řtowlk) 

Wordan 
Vordan 

(Kiimžák) 

Worlík 
Vorlik 

(Kublas) 

Wráž 
Vraž 

(Urban) 

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1-5  5 

0  .t.  0 

Zirnau 
Dříteň 

(Bezecný) 

Zlonic 
Zlonice 

(Kozel) 

Zwickau 
Cvikov 

(Homolka) 

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Zdirec  b.  Chot. 
Ždirec  u  Chotb.' 

(1'aobolik) 

Žilina 
Žiliua 

(PráSa) 

1 
2 
3 
4 
5 
6 
7 
8 
9 

10 
11 
12 
13 
14 
15 
16 
17 
18 
19 
20 
21 
22 
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6 

10 

7 

8 

9 

5 

Měsíc 
Monat 

Weltrus 
Veltrusy 

(Melig) 

Werscheditz 
Verušice 

(Eckort-Hetzel) 

Westec 
Vestec 

(Končioký) 

Wildstein 
Vilštein 

(Opoleoký) 

Wysoká 
Vysoká 

(Tasf) 

Wysoká 
Vysoká 

(Syka) 

Zádolí 
Zádolí 

(Gtaff) 

Zbislawec 
Zbyslavec 

(Manlík) 

Zderadín 
Zderadiny 

(Homolka) 

Zeměch 
Zeměchy 

(Čejka) 

Zinnwald 
Cinwald 

(TaniUer) 

Zwoleňowes 
Zvoleňoves 

(SporI) 

Ždikau  Gr. 
Ždikov  V. 

(Knorre) 

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Součet 
Simnia 

1    13. 

1 

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9. 

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1  Duldest 
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5 

4 

8 

3 

3 

5 

8 

2 

5 

3 

6 

2 

5 

4 

8 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


13 


Dešfoměrná  zpráva  za  mésíc  únor  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Februar  1887. 


Den  mésíce 
Monatstag 

Alberitz             ; 
Malměiíice 

(Novotný)                     i 

Althütten 
Staré  Hutě        1 

(Gunthor)                   1 

1 
'Si; 

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Aussergefild 
Kvilda 

(Králík) 

Bäreuwalde       1 
Bärenwald         1 

(Plnsker) 

Beneschau 
Benešov 

(Kůrka) 

Bilin 
Bílina 

(Zeman) 

Binsdorf 
Binsdorf 

(Hahncr) 

Bistrau 
Bistře 

(KrySpIn) 

'S" 

Jit 

Bösig 
Bezděz 

(l^echtner) 

Borau 
Borová 

(Kohr) 

Braunau            1 
Broumov           1 

(Čtvrtečka)                1 

Brennporičen 
Puřiči  Spál. 

(Prokůpek) 

Buchers 
Buchoří 

1 

1    mm 

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1 

3 

3 

(!  Znamená  tu  bouřku.)     (I  Bedeutet  hier  ein  Gewitter.) 


Prof.  Dr.  F.  J.  .Stuibilčka. 


14 


Dešfoměrná  zpráva  za  měsíc  únor  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Februar  1887. 


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Den  měsíce 
Monatstag 

Buchwald 
Bučina 

(MaUuBchka) 

Chotzen 
Choceň 

(Endrys) 

Chotěboř 
Chotěboř 

(Ryba) 

Christianberg 
Křištanov 

(Rolf) 

Christianburg 
Kristianburk 

(Czech) 

Chrudim 
Chrudim 

(Bernhard) 

Cáslau 
Čáslav 

(Kathan) 

Cejkow 
Čejkov 

(Boháček) 

Cerma  Böhm. 
Čerma  Česká 

(Mallý) 

Černowic 
Černovice 

(Hazuka) 

čistá 
Čistá 

(Mládek) 

Deutschbrod 
Brod  Německý 

(Dufek) 

Dobřan 
Dobřany 

(Obst) 

Dobřikow 
Dobřikov 

(Hailaser) 

Dobruška 
Dobruška 

(Plesnr) 



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14 



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15 



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Břišfan 
Břišfany 

(Procházka) 

Brník 
Brníky 

(Zechner) 

Brünnl 
Dobrá  Voda 

(Raab) 

Buč 
Buč 

(Kotzorek) 

Budweis 
Budějovice 

(Soběslavský) 

Buštěhrad 
Buštěhrad 

(Molltor) 

Bzí 
Bzí 

(Bund) 

Chlomek 
Chlomek 

(Jttvftrek) 

Chotěschau 
Chotěšov 

(Hayne) 

Chrbina 
Chrbina 

(Schlmpke) 

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Černic-Gr. 
Černice  V. 

(Hahnel) 

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Češtin 

(Böhm) 

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Čimelice 

(PMda) 

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Prof.  Dr.  P,  J.  Studnička. 


15 


Dešíoměrná  zpráva  za  měsíc  únor  1887, 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Februar  1887. 


Den  měsíce  1 
Monatstag   j 

Duppau             1 
Doupov             1 

(Zardu)                       I 

Einsiedel 
Mníšek 

(Caitellierl) 

Eisenberg 
Eisenberk 

(BIttner) 

Espenthor 
Espenthor 

(Morker) 

Falkenau 
Falknov 

(Uobrauer) 

Friedrichsthal 
Bedřichov 

(Kínechel) 

Fuchsberg 
Fuchsberk 

(Kalkant) 

Fünfhunden      11 

Pětipsy 

(Uodok)                   1 

Grasslitz           1 
Kraslice            1 

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Habr 
Habr 

(HambOck) 

Hartenberg 
Hartenberk 

(Llcba) 

Heidedörfel 
Heidedörfel 

(Rödllng) 

Heiurichsgríin 
Jindřichovice 

(Gottfried) 

Hirschberg 
Doksy 

(Plno) 

Hirschbergen 
Hirschberk 

(Schmidt) 

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Prof.  Dr.  F.    J.  Stodniika- 


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Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  únor  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Februar  1887, 


Den  měsíce 
Monatstag 

Hlawno  Kostel.  || 
Hlavno  Kostel.  | 

(Jlölzer)                   11 

Hlinsko 
Hlinsko 

(Uozvoda) 

Hochwald 
Hochwald 

(Schulz) 

Hohenelbe 
Vrchlabí 

(Kubrj-cht) 

Hohenfurt 
Brod  Vyšší 

(Enslén) 

Horažďowic 
Horažďovice 

(Krause) 

Hořín 
Hořín 

(Kubít) 

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Hurkenthal 
Hůrka 

(Blnsobek) 

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Inselthal 

(Nlckci-l) 

Jahodow           i 
Jahodov 

(Chlumecký) 

Jičín 
Jičín 

(Vaňaus) 

Jizbic 
Jizbice 

(Jtlcbiilok) 

Jungbunzlau 
Boleslav  Ml. 

(šámnl) 

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Měsíc 
Monat 

Grafongrün 
Grafen  grün 

(Klleber) 

Gratzen 
Nové  Hrady 

(Newlach) 

Grossbürglitz 
Vřešíov 

(Mülek) 

Grottau 
Hrádek 

(Moliaupt) 

Grulich 
Králíky 

(Holub) 

Hauichen 
Hanichen 

(Neuwinger) 

Harabaska 
Harabaska 

(Schneider) 

Hauska 
Houska 

(Holý) 

Hlawic 
Hlavice 

(Srb) 

Hochchlumec 
Chlumec  Vys. 

(MelUva) 

Hochpetsch 
Bečov 

(šrámek) 

Hořelic 
Hořelice 

(Schlöoht) 

Hořeňowes 
Hořeůoves 

(Kozik) 

Horka  Gr. 
Horka  V- 

(Syrový) 

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Prof.  Di.  f.  J.  Studnička. 


17 


Dešfomérná  zpráva  za  měsíc  únor  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Februar  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Kallich 
Kalich 

(Langeoauer             1 

Kaltenbach 
Nové  Hutě 

(Sclinnrpfoil) 

Kaltenberg 
Kaltenberk 

(Chnrvilt) 

Kamaik  a.  d.  M.i 
Kamýk  n.  V. 

(Kořínek)                  I 

Kamnitz-B. 
Kamenice  C. 

(Pompe) 

Kaplic 
Kaplice 

(Vokoun) 

Karlstein  b.Svr.; 
Karlstein  u  Svr.i 

(Sohlmanek)             1 

Klattau 
Klatovy 

(Nešpor) 

Köuigswart 
Kinžwart 

(Staronscliek) 

Kohoutow 
Kohoutov 

(Scliuplk) 

Kolín 
Kolín 

(Potftčok) 

Kreuzbuche       1 
Kreuzbuche       1 

(Oteenweller)           1 

Kruniau 
Krumlov 

(Fukorek) 

Kukus               1 
Kukus 

(Neamann) 

Kulm  b.  Karb. 
Chlumec  u  Ch. 

(Proohiika) 

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Prof.  Dr.  F.  J.  Stndnlikn. 


18 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  únor  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Februar  1887. 


Den  měsíce  1 
Monatstag 

Kytin 
Kytín 

(Hoifmann)               1 

Landstein 
Landštýn 

(Strohmayer) 

Langwiese 
Langwiese 

(KaräseV 

Laučeň 
Loučen 

(Strejček) 

Laun 
Louny 

(Kurz) 

Leitomyschl 
Litomyšl 

(Vajrauch) 

Libějie 
Libějice 

(Öäälka) 

Lichtenau 
Lichkov 

(Sperling) 

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Lovosice 

(Hauatnann) 

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Michelsberg 
Michalovice 

(Tlil) 

Mies 
Stříbro 

(Tobenszky) 

Milčíu 
Milčín 

(Tlsoblor) 

Moldautein 
Vltavotýn 

(Sakiř) 

1 
2 
3 
4 
5 
6 
7 
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10 
11 
12 
13 
14 
15 
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(Spiegel) 

Kosten 
Kostov 

(Bittner) 

Křič 
Křič 

(Popelka) 

Kronporiéen 
Korunní  Poříč 

(Tredl) 

Kurau 
Korouhev 

(Svoboda) 

Kuteslawic 
Chudoslavice 

(Beran) 

Kwětow 
Květov 

(Jiskra) 

Langendorf 
Dlouhá  Yes 

(Friedl) 

Laubendorf 
Limberk 

(Jauisch) 

Lhota  Sár. 
Lhota  Šárov. 

(Miilok) 

Libochowic 
Libochovice 

(lloíbauer) 

Lichtenwald-0. 
Lichtenwald  H. 

(Duflplwa) 

Lidic 
Lidice 

(Slrúčok) 

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(Lledl) 

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Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


19 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  únor  1887. 
Ombrometrisclier  Bericht  für  den  Monat  Februar  188 


Den  měsíce  1 
Monatstag    1 

Náwes              II 
Náves                1 

(Málek)                    II 

Nekmíř 
Nekmíř 

(Baner) 

Nepomuk 
Nepomuk 

(Stopka) 

Neuhaus 
Hradec  Jindř. 

(Schöbl) 

Neuhäusel 
Nové  Domy 

(Nestler) 

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Neustadt 
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(Fischer) 

Neuthal 
Neuthal 

(CharvAt) 

Neuwelt 
Nový  Svět 

(Jenč) 

Neuwiese 
Neuwiese 

(Barlcl) 

Olbersdorf        1 
Olbersdorf        \ 

(Böhm)                       1 

Osserhütte        1 
Osserhütte        1 

(Schwelger)              1 

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(Sova) 

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(Barth) 

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12 

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7 

6 

Měsíc 
Monat 

Maader 
Mádr 

(Čada) 

Machendorf 
Machendorf 

(May) 

Marschendorf 
Maršov 

(Stelgorhof) 

Maschau 
Mašov 

(Makas) 

Melnik 
Mělník 

(Winklor) 

Merklín 
Merklín 

(Brunner) 

Millau 
Mílový 

(BroBlg) 

O)   O)   0 

Mireschowic 
Mirešovice 

(Beer) 

Mladějowic 
Mladějovice 

(Almesberger) 

Modlín 
Modlín 

(štipek) 

Morau-Ober 
Morava  H. 

(Adilmek) 

Mühlörzen 
Mileřsko 

(Schmelowaký) 

Nepomukb.Klenč 
Nepomuk  uKlenč 

(Vokarkn) 

Součet 
Samma 

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5 

Prof.  Dr.  F.  J.  Sludulíka. 


20 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  únor  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Februar  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Petschau 
Bečov 

(Dnger) 

Pilgram 

Pelhřimov 

(MoUeoda 

Pilsen 
Plzeň 

(čipera) 

Písek 
Písek 

(Tonner) 

Plass 
Plasy 

(Holeček) 

Ploschkowic 
Ploškovice 

(Palmsteln) 

Ponáschic 
Poněšice 

(Krob) 

Prag 
Praha 

(Studnička) 

Příbram 
Příbram 

(Lang) 

Proseč 
Proseč 

(žaak) 

Pürglitz 

Křivoklát 

(Buck) 

Pürstliug 
Pürstlink 

(Sckimaun) 

Rabenstein 
Rabštein 

(Bayer) 

Rakonitz 
Rakovník 

(Fabouu) 

Reichenberg 
Liberec 

(Walter) 

1 
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3 

4 

5 

6 

7 

8 

9 

10 

11 

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14 

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19 

20 

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8 

9 

Měsíc 
Monat 

Nenhäuseln 
Neahäuseln 

(Gafgo) 

Neuhütte 
Neuhütte 

(Neumann) 

las. 

Nezdic 
Nezdice 

OValmann) 

Obisch 

Obíš 

(Arnošt) 

Oemau 
Soběnov 

(Příhoda) 

Osek  b.  Kněz. 
Osek  u  Kněz. 

(šima) 

Ossegg 
Osek 

(Feiks) 

Paseka 
Paseky 

(Jablonský) 

Paseka  b.  Pros. 
Paseka  u  Pros. 

(Paďour) 

Pelestrow 
Pelestrov 

(Kosalaw) 

Philippsberg 
Filipov 

(Kalkant) 

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Plöckenstein 
Plöckenstein 

Podmoklic 
Podmoklice 

(Koudelka) 

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4     1 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


21 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  únor  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Februar  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Reitzenhain 
Reitzenhain 

(Womačka) 

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0  uS 

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Röhrsdorf 
Röhrsdorf 

(Ducke) 

Rokytnic 
Rokytnice 

(Ezer) 

'čí 

Rosenberg 
Rožmberk 
(Richter) 

Rosic 
Kosice 

(Štestný)                    i 

Rothenhaiis 
Hrádek  Červ. 

(Sachs) 

Rudolfsthal 
Rudolfsthal 

(Krámský) 

Rumburg          | 
Rumburk 

(Lenk) 

1 

Ruppau 
Roupov 

(Lutz) 

Salmthal 
Salmthal 

(Peter) 

Schattava 
Šatava 

(Amort) 

Schlosswald      {| 
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(Ularsa)                    1 

Schueeberg       i 
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13 

6 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


22 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  únor  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Februar  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

NN 

a  - 
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02>02E 

Schwarzbach 
Schwarzbach 

(BalUng) 

Sedl 
Sedlo 

(RIsscl) 

Skalic  B. 
Skalice  Č. 

(Valenta) 

Soběslau 
Soběslav 

(Kukla) 

Sofienschloss 
Sofienschloss 

(Boiler) 

Stěchowic 
Štěchovice 

(Paur) 

Stefanshöhe 
Štěpánka 

(Votočok) 

Storn 
Storn 

(štipek) 

Stubenbach 
Prášily 

(BělohUvek) 

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(Sluka) 

Tábor 
Tábor 

(Hrom4dko) 

Taus 
Domažlice 

(Weber) 

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Teplá 

(Stoppan) 

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Dni  deší. 

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10 

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Schwanberg 
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Schweinitz 
Sviny  Trhové 

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Schweissjäger 
Schweissjäger 

(Neumann) 

Senftenberg 
Žamberk 

(Němeček) 

Sichow 
Sichov 

(Krell) 

Siebengiebel 
Siebengiebel 

(Horák) 

Siebengründen 
Siebengründen 

(Hortenský) 

Skala 
Skála 

(Auerhann) 

Sloupno 
Sloupno 

(Nykllček) 

Smiřic 
Smiřice 

(Goldmann) 

Smol  otel 
Smolotely 

(Písařík) 

Sonnenberg 
Suniperk 

(Stelu) 

Spitzberg 
Špičák 

(Hawel) 

Stehen 
Stehno 

(Klinger) 

Strassdorf 
Strassdorf 

(Přlblk) 

Součet 
Summa 

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Dni  deší. 
Regtg. 

4 

5 

5 

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10 

6 

9 

3 

6 

12 

0 

6 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


23 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  únor  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Februar  1887. 


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(Drvdlek) 

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Tomkovka 

(Uolub) 

Trčkadorf 
Trčkov 

(Friedrich) 

Třebotow 
Třebotov 

(de  Pauli) 

Turnau 
Turnov 

(PoilkoTský) 

Tynischt 
Týniště 

(Masner) 

Unhošt 
unhošt 

(VoženUek) 

Wartenber 
Wartenhei 

(Bubák) 

Weissbach 
Weissbach 

(EJntzI) 

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Střem 
Střemy 

(Marek) 

Stříteř 
Střitež 

(Stoupa) 

Stroj  edic 
Stroj  edic 

(Kaäplrek) 

Stupčic 
Stupčice 

(Velhattlok 

Svrarow 
Svárov 

(Petrař) 

Světlá 
Světlá 

(Soldlor) 

Sýkora  3 
Sýkora  e 

(Heinrich) 

Tachlowi 
Tachlovi 

(PrUl) 

annenber 
anenberk 

(Erben) 

Thomas 
Sv.  Tomi 

(Lenz) 

Türmitz 
Trmice 

(J08St) 

Uhersko 
Uhersko 

(Lindnor) 

Wcipert 
Vejprty 

(Lorenz) 

Weliescli 
Vclešín 

(Yaneyn) 

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13 

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Regtg.J 

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Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


24 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  únor  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Februar  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Wiuterberg 
Vimberk 

(Némeíek) 

Wittingau 
Třeboň 

(Krb) 

Wlaschim 
Vlašim 

(Gabriel) 

Wobrubec 
Vobrubec         1 

(Hoke) 

Wojetin 
Vojetín 

(Štowlk) 

Wordan 
Vordan 

(Kumžák) 

Worlík 
Vorlik 

(Kablas) 

Wráž 
Vraž 

(Urban) 

Zirnau 
Dříteu 

(Bezecný) 

Zlonic 
Zlonice 

(Kozel) 

Zwickau 
Cvikov 

(Homolka) 

Žďár  b.  Rokyc. 
Žtfár  u  Rokyc. 

(Hořice) 

Zdirec  b.  Chot. 
Ždirec  u  Chotb. 

(Paobollk) 

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14 

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8 

4 

10 

7 

6 

10 

2 

Měsíc 
Monat 

Weltrus 
Veltrusy 

(Melig) 

Werscbeditz 
Verušice 

(Eckert-Hetzol) 

Westec 
Vestec 

(Koučický) 

Wildstein 
Vilštein 

(Opoleoký) 

Wysoká 
Vysoká 

(Tast) 

Wysoká 
Vysoká 
(Syha) 

Zádolí 
Zádolí 

(Graff) 

Zbislawec 
Zbyslavec 

(Manlfk) 

Zderadin 
Zderadiny 

(Homolka) 

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Zeměch 
Zeměchy 

(čejka) 

Zinnwald 
Cinwald 

(Tandler) 

Zwoleňowes 
Zvoleňoves 

(Speri) 

Ždikau  Gr. 
Ždikov  V. 

(Knorre) 

Žiwotic 
Životice 

(Skala) 

Součeť 
Soraraa  !í       3. 

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5 

3 

3 

7 

6 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


25 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  březen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  März  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Alberitz 
Malměřice 

(No?utný)                . 

Althütten 
Staré  Hutě 

(Gllnthor) 

Aupa-Klein 
Oupa  Malá 

(Hrooh) 

Aussergeflld 
KvUda 

(Králík) 

Bärenwalde 
Bärenwald 

(Plnsker) 

Beneschau 
Benešov 

(Kůrka) 

Bilin 
Bílina 

(Zeman) 

Binsdorf 
Binsdorf 

(Hahncr) 

Bistrau 
Bistré 

(Kryšpln) 

Blatná 
Blatná 

(BaBtAČ) 

Bösig                |l 
Bezděz              1 

(Fechtner)                I 

Borau               I 
Borová              1 

(Rohr)                       1 

Braunau 
Broumov 

(Čtirteika) 

Brennporičen 
Poříčí  Spál. 

(ProkSpok) 

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13        20 

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17 

16 

Měsíc 
Monat 

Adolfsgriiu 
Adolfsgrüu 

(Walter) 

Aicha,  B. 
Dub  Český 

(Schiller) 

.2.2I 
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0  0  s 

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Bezno 
Bezno 

(Švejcar) 

Biela 
Bělá 

ÍBornatzky) 

Bilichow 
Bilichov 

(Koldlnský) 

Bistric  a.  d.  A. 
Bistřice  u.  U. 

(HöU) 

Bitow 
Bítov 

(Kocbolatý) 

Bohnau 
Bauín 

(Prutsohek) 

Bohouškowic 
Bohouškovice 

Hauber) 

Braudeis  a.  d.  E. 
Brandeis  n.  L. 

(Zalabák) 

Brauna 
Branná 

(Mukovský) 

Branžow 
Braužov 

(Blen) 

Břeskowic 
Břeskovice 

(Šimek) 

Břewnow 
Břevnov 

(Kutzer) 

Součet 
Somma  ! 

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15 

17 

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14 

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17 

16 

14 

18 

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Prof. 

Dr.  F.  J. 

Studnička 

3 

26 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  březen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  März  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Buchwald          1 
Bučina              1 

(železný)                    [ 

Chotzen 
Choceň 

(Endrys) 

Chotěboř 
Chotěboř 

(Ryba) 

Christianberg 
Křišťanov 

(RulO 

Christianburg 
Kristianburk 

(Czech) 

Chrudim           j 
Chrudim 

(Borubard) 

Čáslau 
Čáslav 

(Kuthan) 

Cejkow 
Čejkov 

(Bohiifek) 

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Černowic 
Cernovice 

(Hazuka) 

Čistá 
Čistá 

(Mládek)                   [ 

Deutschbrod 
Brod  Německý 

(Dafek) 

Dobřan 
Dobřany 

(ObBt) 

Dobřikow 
Dobřikov 

(Hnusser) 

Dobruška          1 
Dobruška 

(Flosar) 

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29« 

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Regtg. 

17 

15 

18 

10 

19 

20 

16 

18 

16 

13 

16 

14 

7 

12 

13 

Měsíc 
Monat 

Břišťan 
Břišfany 

(Procbilzka) 

Brnik 

Brniky 

(Zecbner) 

Brünnl 
Dobrá  Voda 

(Raab) 

Bnč 
Buč 

(Eotzorek) 

SS 

Buštěhrad 
Buštěhrad 

(Molllor) 

Bzi 
Bzí 

(Bund) 

a  a  s 

Chotěschau 
Chotěšov 

(Hayne) 

Chrbina 
Chrbina 

(Schimpke) 

Chrustenic 
Chrustenice 

(Hereeobowský) 

Černic-Gr. 
Černice  V. 

(Habnol) 

Černilow 
černilov 

(Horiíek) 

češtin 
Češtin 

(Böhm) 

čimelic 
čimelice 

(Přáda) 

Součet 
Snmma 

45, 

67^ 

54, 

493 

52^ 

35o 

29, 

37, 

33s 

484 

52,       33, 

262 

61 1 

40s 

Ünidest 
Regtg. 

18 

14 

15 

17 

14 

12 

14 

14 

12 

11 

15 

10 

19 

16 

15 

Prof.  Dr.    F.  J.  Studnlčk», 


27 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  březen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  März  1887. 


Den  měsíce 
Monatslag 

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3    o   = 

1 

Eiusiedel 
Mníšek 

(Curtelliorl) 

taoJä 

3  a  Ji 

Espenthor         1 
Espenthor        II 

(Merker) 

Falkenau 
Falknov 

(Dobrauer) 

Friedrichsthal 
Bedřiehov         1 

(KlnBChel)                 1 

Fucbsberg 
Fucbsberk 

(Kalkuiit) 

Fünfhunden 
Pětipsy 

(llodek) 

Grasslitz 
Kraslice 

(ROsslor) 

Habr 
Uabr 

(HambOok) 

Sf-ä     as      &-5 

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Dobříš 

(Kalubza) 

Dobschic 
Dobšica 

(Eilolbauer) 

Dymokur 
Dymokury 

(Reimer) 

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Freudenhöhe 
Freudenhöhe 

(]Iorgmaiili) 

Frimburg 
Na  Frimburku 

(Heller) 

Frühbuss 
Příbuzy 

(Lolstnor) 

Fürstenhut 
Knížcpián 

(Koi-dl) 

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12 

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19 

10 

Prof.  Dr,  F.    J.  Stndnlika. 


3* 


28 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  březea  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  März  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Hlawno  Kostel.  1 
Hlavno  Kostel.  | 

(Molzer)                    1 

Hlinsko 
Hlinsko 

(Rozroda) 

Hochwald 
Hochwald 

(Schulz) 

Hohenelbe 
Vrchlabí 

(Kubrycht) 

Hohenfurt 
Brod  Vyšší 

(Enalén) 

Horažďowic 
Horažďovice 

(Krause) 

Hořín 
Hořín 

(Kubát) 

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Hurkenthal 
Hůrka 

(Blascbek) 

Inselthal 
Inselthal 

(NIckerl) 

Jahodow 
Jahodov 

(Clilumecký) 

Jičín 
Jičín 

(Vaň  aus) 

Jizhic 
Jizbice 

(Mlohilek) 

Jungbunzlau 
Boleslav  Ml. 

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Vřešťov 

(Míllek) 

Grottau 
Hrádek 

(Molmnpt) 

Grulich 
Králíky 

(Holubi 

Hauichen 
Hanichen 

(Nenwingor 

Harabask 
Harabasli 

(Schneider) 

Hauska 
Houska 

(Holý) 

Hlawic 
Hlavice 

(Srb) 

Hochchlu 
Chlumec 

(Melllítt) 



Hochpets 
Bečov 

(Sramek) 

Hořelic 
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(Schlooht) 

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14 

14 

16 

16      1 

Prof.  Di.  f.  J.  Studnlčkii. 


29 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  březen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  März  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Kailich 
Kalich 

(Langenauor            í 

Kaltenbach        1 
Nové  Hutě       i 

(SohnurpfeU)             I 

Kaltenberg        1 
Kaltenberk        1 

(Charvát)                 1 

Kamaik  a.  d.  M.  1 
Kamýk  n.  V.    1 

(Eořlnok)                  1 

Kamnitz-B.       i 
Kamenice  C.    I 

(Pompe)                    1 

Kaplic              1 
Kaplice             1 

(Vokoun)                    1 

Karlstein  b.Svr. 
Karlstein  u  Svr. 

(Sohlmanek) 

Klattau 
Klatovy 

(Nešpor) 

Königswart       1 
Kinžwart          {1 

(Staronflchok)          il 

Kohoutow 
Kohoutov 

(Sohnplk) 

Kolín                1 

Kolín                1 

(Potfiíek)                II 

Kreuzbuche      1 
Kreuzbuche      1 

(Schumall) 

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Krumau 
Krumlov 

(Fnknrek) 

Kukus 
Kukus 

(Neumann) 

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19         15          15 

18 

Měsíc 
Monat 

Hrádek  Def. 
Hrádek  Def. 

(BlnkouS) 

Hradischt 
Hradiště 

(Plcker) 

Huben  w 
Hubenov 

(šál) 

Jasená 
Jasená 

(Novák) 

Jeloní-Ober 
Jelení  Horní 

(Dcer) 

Jenč 
Jenč 

(Ilttoker) 

Ješín 
Ješín 

(DUrrl) 

Johann  St. 
Sv.  Jan  Ncp. 

(Sauba) 

Jobnsdorf 
Janovice 

(Knlllol) 

Kaaden 
Kadaň 

(Sohnoí(lor) 

Kališt  b.  Hump. 
Kalištu  Hump. 

(Sagi; 

Kbel 
Kbely 

(Zika) 

Kleinbockcn 
Bukovina  M. 

(Czlrnlch) 

Klen au 
Klenová 

(Rchmioill) 

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Souče 
Summa 

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14 

18 

18 

12 

13 

15 

19 

Prof.  Dr.  F.  J.  Stndnlčka. 


30 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  březen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  März  1887. 


Den  měsíce  || 
Monatstag    1 

Kytín                 1 
Kytín                1 

(Hoifmann)              1 

Landstein 
Landštýn 

(StroUmayer) 

Langwiese 
Langwiese 

(Karásek) 

Laučeň 
Loučen 

(Strejček) 

Laun 
Louny 

(Kurz) 

Leitomyschl 
Litomyšl 

(Vajraucb) 

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33'S 

Lichtenau 
Lichkov 

(Sperling) 

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Lob  0  sic 
Lovosice 

(Hanamann) 

Medonost  H. 
Medonost 

(Woll) 

Michelsberg 
Michalovice 

(TiU) 

Mies 
Stříbro 

(Tebenszkj) 

Milčín 
Milčín 

(Tlaohler) 

1 

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12 

17 

13 

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Kostelec  n.  0. 

(Spiegel) 

Kosten 
Kostov 

(Bittner) 

Křič 
Křič 

(Ponelktt) 

Ki-onporičen 
Korunní  Poříč 

(Tredl) 

Kupferberg 

Měděnec 

(Pták) 

Kurau 
Korouhev 

(Svoboda) 

Kuteslawic 
Chudoslavice 

(Beran) 

Kwětow 
Květov 

(Jiskra) 

Langendorf 
Dlouhá  Ves 

(Frledl) 

Laubendorf 
Limberk 

(Janlsck) 

Lhota  Šár. 
Lhota  Šárov. 

(Málek) 

Libochowic 
Libochovice 

(Hofbauer) 

Lichtenwald-O. 
Lichtenwakl  li. 

(DuBpiwa) 

Lidic 
Lidice 

(Slrúček) 

Liebwerd  T. 
Libverda  u  D. 

(Llodl) 

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14 

16 

Prof.  Dr.  F.  J.  Stndnidka. 


31 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  březen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  März  1887r 


JDen  měsíce  1 
Monatstag  1 

Náwes              II 
Náves               1 

(Maiek)                    II 

Nekmíř 
Nekmíř 

(Bauer) 

Nepomuk 
Nepomuk 

(Stopka) 

Neuhaus 
Hradec  Jindř. 

(Schobl) 

Neuhäusel 
Nové  Domy 

(Nestler) 

Neuhof  b.Béch. 
Nový  Dvůr       i 

(Neber) 

Neustadt 
Neustadt 

(Fischer) 

Neuthal 
Neuthal 

(CharvAt) 

Neuwelt 
Nový  Svět 

(Jenf) 

Neuwiese 
Neuwiese 

(Bartel) 

Olbersdorf 
Olbersdorf        j 

(Böhm)                      1 

Osserhütte 
Osserhütte 

(Schweiger) 

Pacow               1 
Pacov                1 

(NoTAk)                     1 

Pardubic 
Pardubice 

(SOTO) 

Petrowic 
Petrovice 

(Barth) 

1 

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47. 

Regtg. 

8 

16 

15    1     13 

17 

18 

19 

20 

17 

19 

19         14 

14 

16 

Měsíc 
Monat 

Maader 
Mádr 

(Čada) 

Machendorf 
Machendorf 

(May) 

Mändryk 
Mendryk 

(Macek) 

Marschendorf 
Maršov 

(Stelgerhof) 

Maschau 
Masov 

(Makas) 

Melnik 
Mělník 

(Winkler) 

Merklín 
Merklín 

{Brnnner) 

Millati 
Mílový 

(Brosíg) 

Mileschau 
Milesov 

(MatoaSek) 

Mireschowic 
Mirešovice 

(Beer) 

Mladějowic 
Mladějovice 

(Almesberger) 

Modlín 
Modlín 

(štipek) 

Morau-Obor 
Morava  IT. 

(Adiimek) 

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1 

Nepomnkb.Klenč 
Nepomuk  uKlenč 

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20 

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16 

4 

14 

11 

25 

10 

13 

19 

16 

15 

20 

18 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studulík». 


32 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  březen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  März  1887. 


Den  měsíce  ll 
Monatstag    1 

Petschau           1 
Bečov                1 

(ünger)                      1 

Pilgram 
Pelhřimov 

(MoUenda 

Pilsen 
Plzeň 

(čipera) 

Písek 
Písek 

(Tonner) 

Plass 
Plasy 

(Holeček) 

Ploschkowic 
Ploškovice 

(Palmsteln) 

Poněschic 
Poněšice 

(Kroh) 

Prag 
Praha 

(Studnička) 

Příbram 
Příbram 

(Lang) 

Proseč 
Proseč 

(žaak) 

Pürglitz 
Křivoklát 

(Buok) 

Pürstling           1 
Pürstlink            1 

(Sohlmann)               1 

Rabenstein 
Rabätein 

(Bajor) 

Rakonitz 
Rakovník 

(Fahoun) 

Reichenberg 
Liberec 

(Walter) 

1 

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19 

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12 

16 

18 

Měsíc 
Monat 

Neuhäuseln 
Neuhäuseln 

(Oafgo) 

Neuhütte 
Neuhütte 

(Neumann) 

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Nezdic 
Nezdice 

(Walmann) 

Obisch 
Obíš 

(Arnošt) 

Oemau 
Soběnov 

(Příhoda) 

Osek  b.  Kněz. 
Osek  u  Kněz. 

(Šíma) 

Ossegg 
Osek 

(Felks) 

Paseka 
Paseky 

(Jablonský) 

Paseka  b.  Pros. 
Paseka  u  Pros. 

(Padoor) 

Pelestrow 
Pelestrov 

(RoBslaw) 

Philippsberg 
Filipov 

(Kalkant) 

Pičkowic 
Býčkovice 

(Jebautzke) 

Plöckenstein 
Plöckenstein 

(Kopriwa) 

Podmoklic 
Podmoklice 

(Koudelka) 

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Samma 

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11 

19 

11 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


33 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  březen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  dea  Monat  März  188 


Den  měsíce 
Monatstag 

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P3PÍC 

Richenhurg 
Richenburk 

(Veverka) 

Röhrsdorf 
Röhrsdorf 
(Ducke) 

Rokytnic 
Rokji.nice 

(Kzer) 

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Roaenberg 
Rožmberk 

(nicbter)                  i 

Rosic                I 
Rosice              1 

(Sťaatn.v) 

Rothenhaus 
Hrádek  Červ. 

(Soohs)                     1 

'   Rudolfsthal       i 
Rudolfsthal       ! 

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Rumburg           i 
Rumburk          i 

(Lenk) 

Ruppau 
Roupov 

(Lutz) 

Salmthal           { 
Salmthal 

(Pol  er) 

Schattava 
Satava 

(Amort)                      1 

Schlosswald      {| 
Schlosswald      | 

(niavsa)                      1 

Schuppborg 
Sněžník 

(Linhart)                   i 

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18 

16 

19 

19 

18 

19 

Mésíc 
Monat 

Polic 
Police 

(John) 

Politz-Ober 
Páleč  Horní 

(Knchler) 

Přerow-Alt 
Přerov  Starý 

(Waltor) 

Prorub 
Proruby 

(Kubolks) 

Psář 
Psáře 

(Werner) 

Rapic 
Rapice 

(Zlnin) 

Reinwiese 
Reinwiese 

(Teuscliol) 

00  "TÍ 

Riesenhain 
Riesenhain 

(Vorreltli) 

Sothoujezd 
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(Butta) 

Rudolfi  Jag.  H. 
Rudolfi  mysl. 

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1 

Sandau             ! 
Žandov             1 

(Eschler)                    1 

Sattel 
Sedloňov 

(Mot'bcH) 

Schöninger 
Klet                  j 

(Krbečok) 

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Somma 

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10 

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19 

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12 

15 

15 

10 

15 

16 

14 

16 

20 

12 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


34 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  březen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  März  1887. 


Den  měsíce  1 
Monatstag 

Schwabiu-Zbir. 
Svabín  u  Zbir. 

(Taněk) 

Schwarzbach 
Schwarzbach 

(Balllng)                  1 

Sedl 
Sedlo 

(Rlssol) 

Skalic  B, 
Skalice  C. 

(Valenta) 

Soběslau 
Soběslav 

(Kukla)                   1 

Sofieuschlosa 
Sofienschloss 

(Boiler)                     , 

Stěchowic         ! 
Štěchovice 

(Paur)                         i 

Stefanshöhe 
Štěpánka 

(Yotočok) 

Storn 
Storn 

(štipek) 

Stubenbach 
Prášily 

(BělohUvek) 

Subschitz 
Zubčice 

(Hiigok) 

Světlá  b.  Rch. 
Světlá  u  Lib. 

(Sluka) 

Tábor 
Tábor 

(Hromádko) 

1 

Tau8                 1 
Domažlice        1 

(Weber) 

Tepl                  I 
Teplá 

(Stoppftu)                  1 

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Summa 

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69, 

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18 

16 

15 

19 

20 

21 

14 

21 

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12 

16 

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Schwanberg 
Ki-asikov 

(Leinor) 

Schweinitz 
Sviny  Trhové 

(Beran) 

Schweissjäger 
Schweissjäger 

(Neumann) 

Senftenberg 
Žamberk 

(Němeček) 

Sichow 
Sichov 

(KreU) 

Siebengiebel 
Siebengiebel 

(Horik) 

Siebengründen 
Siebengründen 

(Hortenský) 

Skala 
Skála 

(Auerbann) 

Sloupno 
Sloupno 

(Nj-klíčok) 

Smiřic 
Smiřice 

(GoUaiaun) 

Smolotel 
Smolotely 

(l'lsarlk) 

Sonnenberg 
Suniperk 

(Stein) 

Spitzberg 
Špičák 

(Hawel) 

Stehen 
Stehno 

(Klinger) 

Strasadorf 
Straasdorf 

(Přlblk) 

Součet 
Somma 

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30, 

109^ 

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Regtg. 

20 

13 

16 

16 

12 

18 

20 

20 

11 

18 

15 

18 

19 

11 

17 

Piof.  Dr.  F.  J.  Stndnlčka. 


35 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  biezeii  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  März  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

TMergarten     ' ! 
Obora  mysl.      i 

(Vandas)                   1 

Tomic 
Tomice 

(UrrAlek) 

Tomkowka 
Tomkovka 

(Holub) 

Trčkadorf 
Trčkov 

(Friedrich) 

Třebotow 
Třebotov 

(de  Pauli) 

Turnau 
Turnov 

(PollkuTský) 

Tyuischt 
Týniště 

(Muaner) 

Unhošt 
unhoát 

(Vožeullek) 

Wartenberg 
Wartenberk 

(Bubák) 

Weissbach 
Weissbach 

(Klntzl) 

Weisswasser     1 
Bělá                 II 

(Peřina)                     I 

0   OJ 

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Wenzelsdorť    i 
Václavov           1 

(Rutt)                       1 

Wildeuschwert 
Ústí  n.  0. 

(SoYÍk) 

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1 

1 

1 

1     Měsíc 
Monat 

Střem 
Střemy 

(Marek) 

Stříteř 
Střitež 

(Stoupa) 



Strojedic 
Strojedice 

(KaSflrek) 

Stupčic 
Stupčice 

(Velhartíoký) 

Swaxow 
Svárov 

(Petrař) 

Světlá 
Světlá 

(Seldlor) 

Sýkora  J.  H 
Sýkora  mysl. 

(Heinrich) 

Tachlowic 
Tachlovice 

(PrUl) 

Tanuenberg  b. 
Tanenberk  u  B 

(Erben) 

Thomas  St. 
Sv.  Tomáš 

(Lonz) 

Türmitz 
Trmice 

(Joest) 

Uhersko 
Uhersko 

(Lindner) 

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Weipert 
Vcjprty 

(Lorenz) 

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18 

11 

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10 

14 

15 

11 

18 



9 

15 

19 

21 

n  1 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


36 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  březen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  März  1887. 


Den  mésice 
Monatstag 

Wiuterberg 
Vimberk 

(Němeček)               , 

Wittingau 
Třeboň 

(Ki-b) 

Wlaschim 
Vlašim 

(Gabriel) 

Wobrubec        j 
Vobrubec 

(Hoke) 

.3  aj 

Wordan 
Vordan 

(Kumžák) 

Worlik 
Vorlík 

(Kubtfts) 

Wr.áž 
Vraž 

(Urban) 

Pil 

.•_,   =  «■ 

0  .1-  's 

Zirnau 
Dííteň 

(Bezecný) 

Zlonic 
Zlonice 

(Kozel) 

Zwickau 
Cvikov 

(Homolka) 

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Ždircc  u  Chotb. 

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14 

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12 

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17 

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17 

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Měsíc 
Monat 

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19 

10 

16 

15 

14 

15 

10 

15 

15 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


37 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  duben  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  April  1887. 


Den  měsíce  | 
Monatstag    ! 

Alberitz             1 
Malměřice    *    1 

(Novotný)                  1 

Althütten 
Staré  Hutě 

(Ganther) 

Aupa-Klein 
Oupa  Malá 

(Hroob) 

Aussergefild     ' 
Kvilda 

(Králík)                     i 

1 

Bärenwalde 
Bärenwald 

(Plnsker) 

Beneschau 
Benešov 

(Kurka) 

1 
Bilin 
Bílina 

(Zeman) 

1 

Binsdorf 
Binsdorf 

(Habner) 

Bistrau 
Bistré 

Blatná 
Blatná 

(Bastiř) 

Bösig 
Bezděz 

(Fecbtner) 

Borau 
Borová 

(Ruhr)                         1 

Braunau 
Broumov 

(Čtvrtečka) 

Breunporicen 
Poříčí  Spál. 

(PtokSpek) 

Buchers 
Buchoří 

(Fliobbook) 

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Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  duben  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  April  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Buchwald 
Bučina 

(železný) 

Chotzen 
Choceň 

(Bndrys) 

Chotěboř 
Chotěboř 

(Ryba) 

Christianberg 
Křišťanov 

(Rulf) 

Christianburg 
Kristianburk 

(Czech) 

Chrudim 
Chrudim 

(Bernhard) 

Cejkow 
Čejkov 
(Bohííek) 

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(Haznka) 

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(Dufek) 

Dobřan 
Dobřany 

(Obst) 

Dobřikow 
Dobřikov 

(HansBer) 

Dobruška 
Dobruška 

(Plesnr) 

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39 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  duben  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  íiir  den  Monat  April  1887, 


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Prof. 

Dr.  F.    J. 

StudnlSka. 

4* 

40 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  diibea  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  April  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Hlawno  Kostel. 
Hlavno  Kostel. 

(Mölzer) 

Hlinsko             1 
Hlinsko             1 

(RozToda)                  1 

Hochwald 
Hochwald 

(Schulz) 

Hohenelbe 
Vrchlabí 

(Kubrycht) 

Hohenfurt 
Brod  Vyšší 

(Enslén) 

HoražJowic 
Horažďovice 

(Krause) 

Hořín 
Hořín 

(Kubát) 

Hracholusk 
Hracholusky 

(Štípánek) 

Hurkenthal 
Hůrka 

(Blaaohek) 

Inselthal 
Inselthal 

(Nickorl) 

Jahodow 
Jahodov 

(Chlumecký) 

Jičín 
Jičín 

(Vaň  aas) 

Jizbic 
Jizbice 

(Michálek) 

Jungbunzlan 
Boleslav  Ml. 

(aámal) 

Kácow 
Kácov 

(Frilach) 

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12 

6 

5 

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Grafongrün 
Grafengrün 

(Pöknj) 

Gratzen 
Nové  Hrady 

(NowlBch) 

Grossbürglitz 
Vřešřov 

(Málek) 

Grottau 
Hrádek 

(Moll  an  pt) 

Grulich 
Králíky 

(Holub) 

Hauichen 
Hanichen 

(Neuwinger) 

Harabaska 
Harabaska 

(Schneider) 

Hauska 
Houska 

(Holý) 

Hlawic 
Hlavice 

(Srb) 



Hochchlumec 
Chlumec  Vys. 

(Melliva) 

Hochgarth 
Hochgarth 

(Buhuer) 

Hořelic 
Hořelice 

(Bubeníček) 

Hořeůowes 
Hořeňoves 

(Kozák) 

Horka  Gr. 
Horka  V- 

(Syrový) 

Hostiwic 
Hosti  vice 

Šouče 
Summa 

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13, 

24, 

55, 

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69, 

18e 

30o 

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32, 

16, 

20e 

14e 

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25o 

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Regtg 

10 

4 

8 

12 

12 

15 

6 

5 

12 

8 

13 

10 

6 

8 

8 

Prof.  Dt.  F.  J.  Stndnlčksi. 


4L 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  duben  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  April  1887. 


Den  měsíce  1 
Monatstag 

Kaliích 
Kalich 

(Langenauer 

Kaltenbach 
Nové  Hutě 

(Sclinnrpfoll) 

Kaltenberg 
Kaltenberk 

(Charrát) 

Kamaik  a.  d.  M. 
Kamýk  n.  V. 

(Kořínek) 

Kamnitz-B. 
Kamenice  C. 

(Pompe) 

Kaplic 
Kaplice 

(Vokoon) 

Karlstein  b.  Svr. 
Karlstein  u  Svr. 

(Schimanek) 

Klattau 
Klatovy 

(Nešpor) 

KönigBwart 
Kinžwart 

(Starouschek) 

Kohoutow 
Kohoutov 

(Sohnplk) 

Kolín 
Kolín 
(Polftček) 

Kreuzbuche 
Kreuzbuche 

(Sclinraall) 

Kruuiau 
Krumlov 

(Fukarok) 

Kukus 
Kukus 

(Nenmnnn) 

Kulm  b.  Karb. 
Chlumec  u  Ch. 

(Prooliáika) 

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Prof.  Dr. 

F.  i.  Stnd 

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42 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  duben  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  April  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Kytin 
Kytín 

(Hoiřmann)               | 

Landstein 
Landštýn          j 

(Strohmayer) 

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Laučeň 
Loučen 

(Strejček) 

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Leitomyschl 
Litomyšl 

(Vajrauoli) 

Libějic 
Libějice 

(Öäslka) 

Lichtenau 
Lichkov 

(Sperling) 

Lis 
Liz 

('Morawetz) 

Lobosic 
Lovosice 

(Hanamann) 

Medonost  H. 
Medonost 

(Woll) 

Michelsberg 
Michalovice 

(Tlil) 

Mies 
Stříbro 

(Tebonázky) 

Milčíu 
Milčfn 

(Tlaolilor)                   1 

Moldautein 
Vltavotýu 

(Sakař) 

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5 

Měsíc 
Monat 

Kostelec-A. 
Kostelec  n.  0. 

(Spiegel) 

Kosten 
Kostov 

(Bittnor) 

Křič 
Křič 

(Popelka) 

Kronporičen 
Korunní  Poříč 

(Tredl) 

Kupferberg 

Měděnec 

(Ptak) 

Kurau 
Korouhev 

(Svoboda) 

Kuteslawic 
Chudoslavice 

(Beran) 

Kwětow 
Květo  v 

(Jiskra) 

Langendorf 
Dlouhá  Ves 

(Friodl) 

Laubendorf 
Limberk 

(JanlBch) 

Lhota  Sár. 
Lhota  Šárov. 

Libochowic 
Libochovice 

(íluíbauoi-) 

Lichtenwald-0. 
Lichtenwíild  II. 

(Duspiwa) 

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Lidice 

(Sirúček) 

Liebwerd  T. 
Libverda  u  D. 

(Llodl) 

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13 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


43 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  duben  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  April  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Náwes               1 
Náves                1 

(Mašek)                    jj 

Nekmír 
Nekmíř 

(Baner) 

Nepomuk 
Nepomuk 

(Stopka) 

Neuhaus 
Hradec  Jindř. 

(Sohobl) 

Neuhiiusel 
Nové  Domy 

(Noatler) 

Neuhofb.Béch. 
Nový  Dvůr 
(Nelíer) 

Neustadt 
Neustadt 

(Klscher) 

Neuthal 
Neuthal 

(Cliarrrtt) 

Neuwelt 
Nový  Svět 
1    (Jenč) 

i  Neuwiese 
Neuwiese 

(Barlel) 

Olbersdorf 
Olbersdorf 

(Böhm) 

Osserhiitte 
Osserhütte 

(Schweiger) 

Pacow 
Pacov 

(NoTák) 

Pardubic 
Pardubice         \ 

(Sora) 

Petrowic            1 
Petrovice           1 

(Barth) 

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Regtg. 

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Měsíc 
Monat 

Maader 
Mádr 

(Caila) 

Machendorf 
Machendorf 

(May) 

Mändryk 
Mendryk 

(Macek) 

Marschendo- 
Maršov 

(Stelgorhof) 

Maschau 
Maiov 

(Mnkas) 

Melnik 
Měluílc 

(VVinkler) 

Merklín 
Merklín 

(Brunner) 

Millau 
Mílový 

(Broslg) 

Mileschau 
Milešov 

(Matoušek) 

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Mladéjowic 
Mladějovíce 

(Almesberger) 

Modlín 
Modlín 

(štipek) 

Mnrau-Obei 
Morava  H. 

(Adámek) 

Mühlörzen 
Mileřsko 

(Sohmolowský] 

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10 

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9 

10 

8 

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'     4 

Regtg 

1 

1 

Ptof.  Dr.  F.  J.  Stnduiaka. 


44 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  duben  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  April  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Petschau          i 
Bečov               1 

(Unger)                      li 

Pilgram 
Pelhřimov 

(Mollenda 

Pilsen 
Plzeň 

(čipera) 

Písek 
Písek 

(Tonner) 

Plass 
Plasy 

(Holeček) 

Ploschkowic 
Ploškovice 

(Palmsteln) 

Poněschic 
Poněšice 

(Kroh) 

Prag 
Praha 

(Studnička) 

Příbram 
Příbram 

(Lang) 

Proseč 
Proseč 

(žaak) 

Pürglitz 
Křivoklát 

(Buok) 

Pürstliug 
Pürstlink 

(Solitmann) 

Rabenstein 
Rabátein 

(Bnjer) 

Rakonitz          | 
Rakovník          ■ 

(FaUonu) 

Reichenberg 
Liberec 

(Walter) 

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Měsíc 
Monat 

Nenhäuseln 
Neahäuseln 

(Oafgo) 

Neuhütte 
Neuhütte 

(Neumann) 

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Nezdic 
Nezdice 

(Walmann) 

Obisch 
Obíš 

(ArnoSt) 

Oemau 
Soběnov 

(Příhoda) 

Osek  b.  Kněz. 
Osek  u  Kněz. 

(šima) 

Ossegg 
Osek 

(Felks) 

Paseka 
Paseky 

(Jablonský) 

Paseka  b.  Pros. 
Paseka  u  Pros. 

(Paďonr) 

Pelestrow 
Peleatrov 

(Rosslaw) 

Philippsberg 
Filipov 

(Ealkant) 

Pičkowic 
Býčkovice 

(Jobautzke) 

Plöckenstein 
Plöckenstein 

(Kopriwa) 

Podmoklic 
Podmoklice 

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Prof.  Dr.  P.  J.  Studnička. 


45 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  duben  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  April  1887. 


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Reitzenhai 
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(Womačka) 

Richenbur 
Richenbur 

(Veverka) 

Röhrsdorf 
Röhrsdorf 

(Ducke) 

Rokytnic 
Rokytnice 

(Kzer) 

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(Richter) 

Rosic 
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(Šfastn.v) 

Rothenhau 
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(Sachs) 

Rudolfstha 
Rudolfstha 

(Krámský) 

Rumburg 
Rumburk 

(Lenk) 

Ruppau 
Roupov 

(Lutz) 

Salnithal 
Salmthal 

(Po(er) 

Schattava 
Šatava 

(Amort) 

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46 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  duben  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  April  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Schwabin-Zbir. 
Švabín  u  Zbir. 

(Vaněk) 

Schwaizbach 
Schwarzbach 

(Balling) 

Sedl 
Sedlo 

(RÍ38C1) 

Skalic  B. 
Skalice  C. 

(Valenta) 

Soběslau 
Soběslav 

(Kukla) 

Sofienschloss 
Soflenachloss 

(Roller) 

Stěchowic 
Štěchovice 

(Paur) 

Stefanshöhe 
Štěpánka 

(Votoček) 

Storn 
Storn 

(štípek) 

Stubenbach 
Prášily 

(Bělohkívek) 

Subschitz 
Zubčice 

(Mgek) 

Světlá  b.  Ech. 
Světlá  u  Lib. 

(Sluka) 

Tábor 
Tábor 

(Hromíldko) 

Taus 
Domažlice 

(Weber) 

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Krasikov 

(Leiner) 

Schweinitz 
Sviny  Trhové 

(Beran) 



Schweissjäger 
Schweissjäger 

(Neumann) 

Senftenberg 
Žamberk 

(Němeíok) 

Sichow 
Sichov 

(Kreil) 

Siehengiebel 
Siebengiebel 

(Horák) 

Siebengründen 
Siebengründen 

(HorteDBký) 

Skala 
Skála 

(Auerhann) 

Sloupno 
Sloupno 

(Nyklíček) 

Smiřic 
Smiřice 

(GolJmann) 

Smol  otel 
Smolotely 

(Písařík) 

Sonnenberg 
Suniperk 

(Stein) 

Spitzberg 
Špičák 

(Hawel) 

Stehen 
Stehno 

(Iloyn) 

Strassdorf 
Strassdorf 

(Přlblk) 

Součet 
Summa 

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5 

10 

9 

13 

12 

4 

12 

Prof.  Ur.  F.  J.  StudnlĚka. 


47 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  dubeu  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  April  1887. 


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7 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


48 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  duben  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  April  1887. 


Den  měsíce  | 
Monatstag    | 

Winterberg       1 
Vimberk            1 

(Němeček)                1 

Wittingau 
Třeboň 

(Krb) 

Wlaschim 
Vlašim 

(Qabrlel) 

Wobrubec 
Vobrubec 

(Hoke) 

Wojetin 
Vojetín 

(štowlfc) 

Wordan 
Vordan 

(Kumžák) 

Worlík 
Vorlík 

(KabteB) 

Wráž 
Vraž 

(Urban) 

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Zwickau 
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(Homolka) 

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(Paoliolik) 

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7 

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5 

Měsíc 
Monat 

Weltrus 
Veltrusy 

(Melig) 

Werscheditz 
Verušice 

(Eokeit-Hoteel) 

Westec 
Vestec 

(Koučický) 

Wildstein 
Vilštein 

(Opoleckj) 

Wysoká 
Vysoká 

(Tast) 

Wysoká 
Vysoká 
(Syká) 

Zádolí 
Zádolí 

(Graff) 

Zbislawec 
Zbyslavec 

(Manlik) 

Zderadín 
Zderadiny 

(Homolka) 

S; 

C 

>o>o  g- 

Zeměch 
Zeměchy 

(Čejka) 

Zinnwald 
Cinwald 

(Tandler) 

Zwoleňowes 
Zvoleňoves 

(Sporl) 

Ždikau  6r. 
Ždikov  V. 

(Knoi-re) 

Žiwotic 
Životice 

(Sklila) 

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9 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


94 


Dešfoměrná  zpráva  za  měsíc  květen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Mai  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Alberitz 
Malměřice 

(Koscher) 

Altbütten 
Staré  Hutě 

(Günther) 

Aiipa-Klein 
Oupa  Malá 

-  (Urech) 

Auasergefild     ! 
Kvilda               i 

(Králík)                      i 

Bärenwalde 
Biirenwald 

(Plnsker) 

Benescbau         1 
Benešov 

(Kui'ka) 

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3  C  S 

E5s. 

Binadorf 
Binsdorf 

(Fischer) 

Bistrau 
Biatré 

(Kryäpln) 

Blalna               | 
Blatná 

(Bnstíiř) 

Bösig 
Bezděz 

(Fechtnor) 

Borau               j 
Borová 

(Rohr) 

Braunau 
Broumov 

(Ótvrtočku) 

Breunporičen 
Poříčí  Spál. 

(ProkUpuk) 

Bucbers 
Buchoří 

(ťUohheok) 

1 

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23 

14s 

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Summa  ,  ^^°4 

109, 

95, 

1834 

1584 

135, 

933 

73, 

43: 

107, 

126. 

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116, 

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23 

16 

18 

22 

20 

20 

21 

15 

Aioba  B. 
Dub  Českv 

(Schiller)        ■             1 

Beřkovic  U. 
Beřkovice  D. 

(Ryohnovskj') 

Bezno 
Bezno 

(Švejcar) 

Bilicbow 
Bilic.bov 

(Koldlnský) 

Bistric  a.  d.  A. 
Bistřice  u.  Ú. 

(Höll) 

Bitow 
Bítov 

(Kocholntý) 

Bobuau 
Banín 

(Prutsohek) 

Bohouškowic 
Bohouškovice 

Hauber) 

Brandeis  a.  d.  B. 
Brandeia  n.  L. 

(Zalabák) 

Branná 
Brauna 

(Makovský) 

Branžow 
Braiižov 

(Dlen) 

Břeskowic 
Břealcovice 

(Šluiok) 

Břewnow 
Břevnov 

(Kutzor) 

Součet  .,p> 
S.mma  |110j  j 

117, 

98 1 

81,  j 

1393 

157«  ^ 

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1594 

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18 

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16 

23 

13 

12 

19 

^«  J 

(!  Znamená  tu  bouřku.)    (!  Bedeutet  hier  ein  Gewitter.) 


Prof.  Dr.  F.  .1.  Studnička. 


50 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  květen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Mai  188 


Den  měsíce 
Monatstag 

3 

ist 

PQWS. 

Chotzen 
Choceň 

(Endrys) 

Chotěboř 
Chotěboř 
(Ryba) 

Christiauberg 
Křišfanov 

(Rulf) 

Christianburg 
Kristianburk 

(Oiech) 

Chrudim 
Chrudim 

(Bernhard) 

Čáslau 
Čáslav 

(Kathan) 

0  0  .s 
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.00  S. 

Čerma  Böhm. 
Čerma  Česká 

(MoUý) 

černowic 
Cemovice 

(Hazuka) 

Čistá 
Čistá 

(Mládek) 

Deutschbrod 
Brod  Némecký 

(Dufek) 

Dobřan 
Dobřany 

(Obst) 

lil 

Dobruška 
Dobruška 

(Plesiir) 

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21 

20 

16 

17 

20 

19 

13 

16 

15 

Měsíc 
Monat 

Břišťan 
Břišfany 

(Procházka) 

Brník 
Brníky 

(Zeobnor) 

Branní 
Dobrá  Voda 

(Raab) 

Buč 
Buč 

(Kotzorek) 

3  3  0 

Buštěhrad 
Buštěhrad 

(Molltor) 

Bzí 
Bzí 

(Bund) 

Chlomek 
Chlomek 

(JavBrek) 

Chotěschau 
Chotěšov 

(Hayne) 

Chrbina 
Chrbina 

(Sclilmpko) 

Chrustenic 
Chrustenice 

(HeroscbowBký) 

Černic-Gr. 
Černice  V. 

(Hahnol) 

Černilow 
Černilov 

(Horáček) 

3  0-? 

Čimnlic 
Čimelice 

(Píáda) 

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Somma 

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Prof.  Dr.    r.  J.  Studnička. 


51 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  květen  1887, 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Mai  1887. 


Den  měsíce  I 
Monatstag 

Duppau 
Doupov 

(Zarda) 

Einsiedel 
Mníšek 

(Cartellierl) 

Eisenberg 
Eisenherk 

(Lalok) 

Espenthor 
Espenthor 

(Merker) 

Falkenau 
Falknov 

(Dobrauer) 

Friedrichsthal 
Bedřichov 

(Klnechel) 

Fuchsberg 
Fuchsberk 

(Kalkant) 

Fünfhunden 
Pětipsy 

(Hodek) 

Graaslitz 
Kraslice 

ÍKOsaler) 

Habr 
Habr 

(HambOck) 

Hartenberg 
Hartenberk 

(Llcha) 

Heidedörfel 
Heidedörfel 

(RodUng) 

Heinrichsgrün  | 
Jiudrichovice 

(Gottfried) 

Hirschberg 
Doksy 

(Plnc) 

Hirachbergen 
Hirschberk 

(Schmidt) 

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Měsíc 
Monat 

Doberu 
Dobranov 

(Llchloli) 

Dobrai-Gross 
Dobrii  V. 

(HarrAuok) 

Dobříš 
Dobříš 

(Kalabza) 

Dobachic 
Dobšice 

(lädelbauer) 

Dymokur 
Dymokury 

(Kelmer) 

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Eisenstein 
Eisenstein 

(Hermann) 

Fi-eudenhöhe 
Frendenhöhe 

(Bergmann) 

Frimburg 
Na  Frimburku 

(HeUer) 

Frühbuss 
Příbuzy 

(Erhart) 

Fürstenhut 
Knížeplán 

(Küjdl) 

GeltschLäuser 
Gele 

(Homolka) 

Georgsberg 
Ríp 

(Schreck) 

Görabach 
Gersbach 

(Pletscb) 

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13 

Prof.  Dr.  F.    J.  Studniika. 


52 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  květen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Mai  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Hlawno  Kostel. 
Hlavno  Kostel. 

(Mölzor) 

Hlinsko 
Hlinsko 

(Kozroda) 

Hochwald 
Hochwald 

(Schulz) 

Hohenelbe 
Vrchlabí 

(Knbrycht) 

Hohenfurt 
Brod  Vyšší 

(Enslín) 

Horažďowic 
Horažďovice 

(Krause) 

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Hurkenthal 
Hůrka 

(Blaachok) 

Inselthal 
Inseltbal 

(Nlckeil) 

Jahodow 
Jahodov 

(Chlumecký) 

Jičín 
Jičín 

(Vaň  ans) 

Jungbunzlau 
Boleslav  Ml. 

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18 

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19 

Prof.  Dl.  F.  J.  Studnlckiv 


53 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  květen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Mai  1887. 


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(Korinok) 

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(Pompo) 

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(Vokoun)                  j 

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Klatovy 

(Nešpor) 

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(Schupik) 

Kolin 
Kolin 

(Polftčok) 

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(Prooházkn) 

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23 

1 

24 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  květen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Mai  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

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Landštýn 

(Strobmayer) 

Langwiese 
Langwiese 

(Karieek; 

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(Strejček)                  1 

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Louny 

(Kurz) 

Leitomyschl 
Litomyšl 

(Vajrauob) 

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(Sperling) 

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Líz 

(OUlorn) 

Lobosic 
Lovosice 

(llanamann) 

Medonost  H. 
Medouost 

(WolO 

Michelsberg 
Michiilovico 

(Tlil) 

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Milčín 

(Tlsoblor) 

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Vltavotýn 

(Sakař) 

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Měsíc 
Monat 

Kostelec- A. 
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(Spiegel) 

Kosten 
Kostov 

(BUtner) 

Křič 
Křič 

(Popelka) 

Kronporičen 
Korunní  Poříč 

(Tredl) 

Kupferberg 

Měděnec 

(Pták) 

Kurau 
Korouhev 

(SToboda) 

Kuteslawic 
Cbudoslavice 

(Beran) 

Kwětow 
Květov 

(Jiskra) 

Langendorf 
Dlouhá  Ves 

(Friedl) 

Laubendorf 
Limberk 

(Junlscb) 

Lhota  Sár. 
Lhota  Šárov. 

(Milluk) 

Libochowic 
Libochovice 

(Hofbaner) 

Lichtenwald-0. 
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(Dueplwa) 

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Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


55 


Deštoměrná  zpráva  za  měsíc  květen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Mai  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

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Nepomuk 

(Stopko) 

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Hradec  Jindř. 

(Bohobl) 

Neuhäusel 
Nové  Domy 

(NoBtler) 

Neuhof  b.Béch. 
Nový  Dvůr 
(Nelser) 

Neustadt 
Neustadt 

(Klscher) 

Neuthal 
Neuthal 

(ChorvAt) 

Neuwelt 
Nový  Svět 

(Jenč) 

Neuwiese 
Neuwiese 

(Bartel) 

Olbersdorf 
Olbersdorf 

(Bnhm) 

Osserhütte 
Osserhütte 

(Schweiger) 

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Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


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Dešfoměrná  zpráva  za  měsíc  květen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Mai  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Petschau 
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(üuger) 

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(MoUenda                | 

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Písek 
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(Tonner) 

Plass 
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(Holeček) 

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Poněšice 

(Kroh) 

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(Studnička) 

Příbram 
Příbram 

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Proseč 

(Žaak) 

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(Buok) 

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Nezdice 

(Walmann) 

Obisch 
Obís 

(Arnoět) 

Oemau 
Soběnov 

(Příhoda) 

Osek  b.  Kněz. 
Osek  u  Kněz. 
(Šíma) 

Ossegg 
Osek 

(Felks) 

Paseka 
Paseky 

(Jablonský) 

Paseka  b.  Pros. 
Paseka  u  Pros. 

(Paďour) 

Pelestrow 
Pelestrov 

(Kosslaw) 

Philippsberg 
Filipov 

(Kalkant) 

Pičkowic 
Býčkovice 

(Jebautzke) 

Plöckenstein 
Plöckenstein 

(Kopřhva) 

Podmoklic 
Podmoklice 

(Koudelka) 

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Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


57 


Dešfoměrná  zpráva  za  měsíc  květen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Mai  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Reitzenhain 
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Rožmberk 

(Richter) 

Rosic 
Kosice 

(ŠťaBtný) 

Rothenhaus 
Hrádek  Červ. 

(Sachs) 

Rndolfsthal 
Rudolfsthal 

(Krámský) 

Rumburg 
Rumburk 

(Lenk) 

Ruppau 
Roupov 

Salmthal 
Salmthal 

(Polor) 

Schattava 
Šatava 

(Amort) 

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Prol.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


58 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  květen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Mai  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Schwabm-Zbir. 
Švabín  u  Zbir. 

(Vaněk) 

Schwarzbach 
Schwarzbach 

(Balllng) 

Sedl 
Sedlo 

(RlBSCl) 

Skalic  B. 
Skalice  C. 

(Valenta) 

Soběslau 
Soběslav 

(Kukla) 

Sofienschloss 
Soflensehloss 

(RoUer) 

Stěchowic 
Štěchovice 

(Paur) 

Stefanshöhe 
Štěpánka 

(Votoček) 

221 

Stubenbach 
Prášily 

(BělohlAyek) 

Subschitz 
Zubčice 

(Higek) 

Světlá  b.  Rch. 
Světlá  u  Lib. 

(Sluka) 

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Domažlice 

(Weber) 

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Teplá 

(Steppnn) 

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18 

18 

23 

25 

18 

21 

Prof.  Dr.  F.  S.  Stndniika. 


59 


Dešfoměrná  zpráva  za  měsíc  květen  1887. 
Ombrometiischer  Bericht  für  den  Monat  Mai  1887. 


'  Den  měsíce 
-        Monatstag 

Thiergarten 
Obora  mysl. 

(Vundas)                     j 

Tomic 
Tomice 

(Drrálek)                  I 

Tomkowka 
Tomkoyka 
(Holub) 

Trčkadorf 
Trčko¥ 

(Friedrich) 

Třebotow 
Třebotov 
(de  Pauli) 

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Tynischt 
Tyniité 

(Has  Der) 

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(Mulaisch) 

Wartenberg 
Wartenberk 

(Bubák) 

Weissbach 
Weissbach 

(Eintzl) 

Weisswasser 
Bělá 

(Peřina) 

Welhartic 
Velhartice 

(Schreiber) 

Wenzelsdorl' 
Václavov 

(Rufl) 

Wierau 
Vírov 

(Toplt3ch) 

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(Marek) 

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16 

14 

21 

25 

14 

Prof,  Dr.  F.  J.  Studnička. 


60 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  květen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Mai  1887. 


Den  mésíce  | 
Monatstag    1 

Wiuterberg       i 
Vimberk           i 

(Němeček)                J 

Wittingau 
Třeboň 

(Krb) 

Wlaschim 
Vlašim 

(Gabriel) 

Wobrnbec 
Vobrubec 

(Hoke) 

Wojetin 
Vojetín 

(Štowlfc) 

Wordan 
Vordan 

(Kumžák) 

Worlfk 
V  orlík 

(Enblas) 

Wráž                 1 
Vraž                 1 

(Drbán) 

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Zirnau 
Dřiteň 

(Bezecný) 

Zlonic 
Zlonice 

(Kozel) 

Zwickau 
Cvikov 

(Homolka) 

Mě 

Ždirec  b.  Chot. 
Ždirec  u  Chotb. 

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11 

20 

16 

14 

23 

16 

23 

19 

20 

Měsíc 
Monat 

Weltrus 
Veltrusy 

(Melig) 

Werscbeditz 
Verušice 

(Eckoit-Hetzel) 

Westec 
Vestec 

(Končický) 

Wildstein 

Vilštein 

(Opoiecký) 

Wysoká 
Vysoká 

(Taat) 

Wysoká 
Vysoká 
(Syká) 

Zádolí 
Zádoli 

(GialT) 

Zbislawec 
Zbyslavec 

(Manl(k) 

Zderadín 
Zderadiny 

(Homolka) 

li  OJ  d 
NN«. 

Zeměcb 
Zeměchy 

(Čejka) 

Zinnwald 
Cínwald 

(Tandlcr) 

Zwoleňowes 
Zvoleňoves 

(Speri) 

Ždikau  Gr. 
Ždikov  V, 

(Knorro) 

Žiwotic 
životice 

(SkSla) 

jSouěet 
Summa 

135^ 

1035 

126, 

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106, 

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982 

135, 

131, 

107, 

128, 

76, 

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19 

18 

18 

20 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


Dešfoměrná  zpráva  za  měsíc  červen  1887. 
Orabrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juni  1887. 


61 


Den  měsice 
Monatstag 

Alberitz 
Mal  měřice 

(Röscher) 

Althütten 
Staré  Hutě 

(Günther) 

Aupa-Klein 
Oupa  Malá 

(Hroch) 

Aussergefild 
Kvilda 

(Králík) 

Bärenwalde 
Bärenwald 

(PlDBker) 

Beneachau 
Benešov 

(Kurku) 

Bilin 
Bílina 

(Zeman) 

Binsdorf 
Binsdorf 

(Fischer) 

Bistrau 
Bistré 

(Kryäpln) 

Blatná 
Blatná 

Bösig 
Bezděz 

(Fechtner) 

Borau 
Borová 

(Bohr) 

Braunau 
Broumov 

(ČtTTtečka) 

Breunporičen 
Poříčí  Spál. 

(Proküpek) 

Buchers 
Buchoří 

(Flaohbeok) 

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10 


13 


14 


12 


11 


(1  Znamená  tu  bouřku.)     (I  Bedeutet  hier  ein  Gewitter.) 


Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


62 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  červen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  fůr  den  Monat  Juni  1887' 


Den  měsíce 
Monatstag 

Buchwald 
Bučina 

(železný) 

Chotzen 
Choceň 

(Endrys) 

Chotěboř 
Chotěboř 

(Ryba) 

Christianberg 
Křištanov 

(Rnlf) 

Christianburg 
Kristíanburk 

(Czech) 

Chrudim 
Chrudim 

(Bernhard) 

Čáslau 
Čáslav 

(Kuthan) 

0    0  >«» 

>o>oB 

Čerma  Böhm. 
Čerma  Česká 

(Slollý) 

čemowic 
Černovice 

(Hazuka) 

Čistá 
Čistá 

(Mládek) 

Deutschbrod 
Brod  Německý 

(Dufek) 

Dobřan 
Dobřany 

(Obst) 

Dobřikow 
Dobřikov 

(Hansser) 

Dobruška 
Dobruška 

(Plesnr) 

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36, 

67, 

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Dni  deší. 

Regtg. 

12 

14 

14 

11 

10 

15 

13 

8 

12 

8 

12 

8 

9 

6 

12 

Měsíc 
Monat 

Břišťan 
Břišťany 

(Procházka) 

Brník 
Brníky 

(Zeohner) 

Brünnl 
Dobrá  Voda 

(Raab) 

Buč 
Buč 

(Kotzorek) 

.2  5 

.2  fe  S 

Ö    tí   0 

Buštěhrad 
Buštěhrad 

(MoUtor) 

Bzí 
Bzí 

(Bund) 

Chlomek 
Chlomek 

(JaTÍlrek) 

Chotěschau 
Chotěšov 

(Hayne) 

Chrbina 
Chrbina 

(ScUmpke) 

Chrustenic 
Chrustenice 

(Hereschowský) 

černic-Gr. 
Černice  V. 

(Hahnel) 

Čemilow 
Černilov 

(HoráĚek) 

češtin 
Češtin 

(Böhm) 

Čimelic 
Čimelice 

(Píádal 

Součet 
Summa 

36, 

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21, 

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Regtg. 

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11 

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10 

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9 

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5 

11 

14 

7 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička, 


63 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  červen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juni  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Duppau 
Doupov 

(Z  ar  da) 

Einsiedel 
Mníšek 

(Cartellierl) 

Eisenberg         1 
Eisenberk         ' 

(Lašek) 

Espenthor         1 
Espenthor         1 

(Merker)                   1 

Falkenau 
Falknov 

(Dobrauer) 

Friedrichsthal 
Bedřichov 

(Klnaohel) 

Fuchsberg 
Fuchsberk 

(Ealkant) 

Fünfhunden 
Pětipay 

(Hodek) 

Grasalitz 
Kraslice 

(KOualer) 

Habr 
Habr 

(HambOok) 

Hartenberg 
Hartenberk 

(Lloha) 

Heidedörfel       1 
Heidedörfel       1 

(ROdllng)                   i 

Heinrichsgrttn 
Jindřichovice 

(Gottfried) 

Hirschberg 
Doksy 

(Plno) 

Hirschbergen 
Hirschberk 

(Schmidt) 

1 
2 
3 
4 
5 
6 
7 
8 
9 

10 
11 
12 
13 
14 
15 
16 
17 
18 
19 
20 
21 
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10 

8 

10 

11 

Měsíc 
Monat 

Dobern 
Dobranov 

(Llobloh) 

Dobrai- Gross 
Dobrá  V. 

(HaTTAnok) 

Dobříš 
Dobříš 

(Kalahza) 

Dobschic 
Dobšice 

(Edolbauer) 

Dymokur 
Dymokury 

(Rolmor) 

í 
i 

Eisenstein 
Eisenstein 

(Bormann) 

Fi-eudenhöhe 
Freudenhöhe 

(Borgmann) 

Frimburg 
Na  Frimburku 

(HeUor) 

Fi'ühbuss 
Přibuzy 

(Erhört) 

Fürstenhut 
Knižeplán 

(Koydl) 

Geltschhäuser 
Gelč 

(Homolka) 

3 

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Görsbach 
Gersbach 

(PletBoh) 

Gottschau 
Kocov 

(Rfiil6kB) 

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10 

7 

7 

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12: 

4 

Prof.  Dr.  F.    J.  Stodnlika. 


6* 


C4 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  červea  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juni  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Hlawno  Kostel. 
Hlavno  Kostel. 

(Mölzer) 

Hlinsko 
Hlinsko 

(Rosvoda) 

Hochwald 
Hochwald 

(Scholz) 

Hohenelbe 
Vrchlabí 

(Kubrycht) 

Hohenfurt 
Brod  Vyšší 

(Enslén) 

Horažďowic 
Horažďovice 

(Krause) 

Hořín 
Hořín 

(Kubát) 

Hracholusk 
Hracholusky 

(ŠtiSpánek) 

Hurkenthal 
Hůrka 

(Blasobek) 

Inselthal 
Inseltbal 

(Nlckerl) 

Jahodow 
Jahodov 

(Chlumecký) 

Jičín 
Jičín 

(Vaüaus) 

Jizbic 
Jizbice 

(Jllchilek) 

Jungbunzlau 
Boleslav  Ml. 

(Sámal) 

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Grafengrün 

(Plooek) 

Gratzen 
Nové  Hrady 

(Newisch) 

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Grottau 
Hrádek 

(Mobanpt) 

Grulich 
Králíky 

(Holub) 

Hauichen 
Hanichen 

(Nenwinger) 

Harabaska 
Harabaska 

(Schneider) 

Hauska 
Houska 

(Holý) 

Hlawic 
Hlavice 

(Srb) 

HocbcbUimec 
Chlumec  Vys. 

(Mollltn) 

Hochgarth 
Hochgarth 

(Buhner) 

Hořelic 
Hořelice 

(Bubeníček) 

HořeĎowes 
Hořeňoves 

(Kozák) 

Horka  Gr. 
Horka  V- 

(Syrový) 

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Snmma 

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6 

« 

Prof.  Di.  f.  J.  Stadnlčk.1. 


65 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  červen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juni  1887. 


Den  měsíce  1 
Monatstag 

Kailich 
Kaiich 

(Langenauer 

Kaltenbach 
Nové  Hutě 

(SchnnrpfeU) 

Kaltenberg 
Kaltenberk 

(CharvM) 

Kamaik  a.  d.  M 
Kamýk  n.  V. 

(Kořínek) 

Kamnitz-B. 
Kamenice  C. 

(Pompe) 

Kaplic 
Kaplice 

(Vokonn) 

Karlatein  b.Svr. 
Karlstein  u  Svr 

(Schlmanek) 

Klattau 
Klatovy 

(Nešpor) 

Königswart 
Kinžwart 

(Staroofchek) 

Kohoutow 
Kohoutov 

(Sohnpik) 

Kolin 
Kolin 

(Potftček) 

Kreuzbuche 
Kreuzbuche 

(Sclmmall) 

Krumau 
Krumlov 

(Fokarek) 

Kukus 
Kukus 

(Kenmann) 

Kulm  b.  Karb. 
Chlumec  u  Ch. 

(Prochllikn) 

1 
2 
3 
4 
5 

6 

7 

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10 
11 
12 
13 
14 
15 
16 
17 
18 
19 
20 
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13 

12   10 

13    7  1 

Měsíc 
Monat 

Hrádek  Def. 
Hrádek  Def. 

(Blnhouš) 

Hradischt 
Hradiště 

(Ploker) 

Hubenow 
Hubenov 

(Piknj) 

Jasená 
Jasená 

(NoTák) 

Jeleni-Ober 
Jelení  Horní 

(Beer) 

Jene 
Jene 

(Hacker) 

Ješín 
Ješín 

(Dörrl)      - 

Johann  St. 
Sv.  Jan  Nep. 

(Sanbn) 

Johnadorf 
Janovice 

(Knlttol) 

Kaaden 
Kadaň 

(Schneider) 

Kališt  b.  Hump. 
Kalištu  Hump. 

Kbel 
Kbely 

(Zika) 

Kleinbocken 
Bukovina  M. 

(Czlrnloh) 

Klenau 
Klenová 

(Schmiedt) 

Kopce 
V  Kopcích 

(Bohutlnskí) 

Součet  32  ;  13  1  20^ 

33,   46,   28, 

364 

62,  ;  60, 

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12 

11 

5 

13 

14 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


66 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  červen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juni  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Kytín 
Kytín 

(Hofimann) 

Landstein 
Landštýn 

(Strohmayer) 

Langwiese 
Langwiese 

(Karásek; 

Laučeň 
Loučen 

(Strejček) 

1 

Laun 
Louny 

(Kurz) 

Leitomyschl 
Litomyšl 

(Vajrauoh) 

Libějic 
Libějice 

(Čistka) 

Lichtenau 
Lichkov 

(Sperling) 

Lis 
Líz 

(OUlern) 

Lobosic 
Lovosice 

(Hanamann) 

Medouost  H. 
Medonost 

Michelsberg 
Michalovice 

(Tlil) 

Mies 
Stříbro 

(Tebonszky) 

Milčín 
Milčín 

(TiBchlor) 

Moldautein 
Vltavotýu 

(Sakař) 

1 

2 

3 

4 

5 

6 

7 

8 

9 

10 

11 

12 

13 

14 

15 

16 

17 

18 

19 

20 

21 

22 

23 

24 

25 

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27 

28 

29 

30 

31 

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Měsíc 
Monat 

Kostelec-A. 
Kostelec  n.  0. 

(Spiegel) 

Kosten 
Kostov 

(BUtnor) 

Křič 
Křič 

(Popelka) 

Kronporičen 
Korunní  Poříč 

(Daneä) 

Kupferberg 

Měděnec 

(Pták) 

Kurau 
Korouhev 

(Svoboda) 

Kuteslawic 
Chudoslavice 

(Beran) 

Kwětow 
Květov 

(Jiskra) 

Langendorf 
Dlouhá  Ves 

(Friedl) 

Laubendorf 
Limberk 

(JaulBcb) 

Lhota  Sár. 
Lhota  Šárov. 

(Málek) 

Libochowic 
Libochovice 

(Hofbauer) 

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Lidice 

(Slrúček) 

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(LIedl) 

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Snmma 

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9 

11 

8 

9 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


67 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  červen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juni  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Nekmlr 
Nekmlr 

(Baner) 

Nepomuk 
Nepomuk 

(Stopko) 

Neuhaus 
Hradec  Jindř. 

(Schobl) 

Neuhäusel 
Nové  Domy 

(Nestler) 

Neuhof  b.Béch. 
Nový  Dvůr 

(NeUer) 

Neustadt 
Neustadt 

(Fischer) 

Neuthal 
Neuthal 

(CharyW) 

Neuvfelt 
Nový  Svět 

Neuvriese 
Neuwieae 

(Bartel) 

Olbersdorf 
Olbersdorf 

(Böhm) 

Osserhütte 
Osserhütte 

(Sohwolger) 

0  0« 

Pardubic 
Pardubice 

(Sora) 

Petrowic 
Petro  vice 

(Barth) 

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4 

Prof.  Dr.  F.  J.  StnJulčka. 


68 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  červen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juni  1887. 


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Den  mě 
Monats 

Petschau 
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(Unger) 

Pilgram 
Pelhřimo 

(Mollenda 

Pilsen 
Plzeň 

(čipera) 

Písek 
Písek 

(Tonnor) 

Plass 
Plasy 

(Holeček)   - 

Ploschko 
Ploškovic 

(Falmsteln) 

Ponéschic 
Poněšice 

(Kroh) 

Prag 
Praha 

(Stndülöka) 

Příbram 
Příbram 

(Lang) 

Proseč 
Proseč 

(žaak) 

Pürglitz 
Křivoklát 

(Buok) 

PQrstling 
Pürstlink 

(Schlmann) 

Rabenstei 
Rabätein 

(Bayer) 

Rakonitz 
Rakovník 

(Fahoun) 

Reichenbí 
Liberec 

(Walter) 

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Neuhäuseln 
Neahäuseln 

(Oafgo) 

Neuhütte 
Neuhütte 

(Neumann) 

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Nezdic 
Nezdice 

("Walmann) 

Obisch 
Obíš 

(Arnošt) 

Oemau 
Soběnov 

(Příhoda) 

Osek  b.  Kně 
Osek  u  Kně 

(Šíma) 

Ossegg 
Osek 

(Felke) 

Paseka 
Paseky 

(Jablonský) 

Paseka  b.  Pro 
Paseka  u  Pro 

(Faďonr) 

Pelestrow 
Pelestrov 

(RoBslaw) 

Philippsberg 
Filipov 

(Kalkant) 

Pičkowic 
Býčkovice 

(Jebautzke) 

Plöckenstein 
Plöckenstein 

(Kopríwa) 

Podmoklic 
Podmoklice 

(Koudelka) 

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14 

5 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


69 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  červen  1887. 
Onibrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juni  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Reitzenhain 
Reitzenbain 

(Woniačka) 

Richeuburg 
Richeuburk 

(VoTerka) 

Röhrsdori 
Röhrsdorf 
(Ducke) 

Rokytnic 
Rokytnice 

(Ríor) 

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3  3  1 

Rosenberg 
Rožmberk 

(BIcUtor) 

Rosic 
Rosice 

(ŠíaBtný) 

RothenhauB 
Hrádek  Červ. 

(Sachs) 

Rudolfsthal 
Rudolfsthal 

j    (Krdmský) 

Rumburg 
Rumburk 

(Lenk) 

Ruppau 
Roupov 

(Latz) 

Salmthal 
Salmthal 

(Po(er) 

Schattava 
Šatava 

(Amort) 

S!2 

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Schueeberg 
Sněžník 

(Linhart) 

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2 
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5 
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10 
11 
12 
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14 
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8 

12 

10    9 

Měsíc 
Monat 

Polic 
Police 

(John) 

Politz-Ober 
Páleč  Horní 

(Eachlor) 

Přerow-Alt 
Přerov  Starý 

(Walter) 

Prorub 
Proruby 

(Kubolkii) 

Psář 
Psáře 

(Werner) 

Rapic 
Rapice 

(Zima) 

Reinwiese 
Reinwieae 

(Teuscliol) 

Rezek  Forst. 
Rezek  mysl. 

(Svoboila) 

Rieseiihain 
Rieseubain 

(Vorroith) 

Rothoujezd 
Újezd  Červ. 

(Kaltofen) 

Rothoujezd 
Újezd  Červ. 

(Bntta) 

Rudolfi  Jag.  H. 
Rudolfi  mysl. 

(Werner) 

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Saudau 
Zaudov 

(Eachlor) 

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11 

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7 

9 

10 

14 

Prot.   Dr.    F.  J.  Studnička. 


70 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  červen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juni  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

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Schwarzbach 
Schwarzbach 

(Balllng) 

Sedl 
Sedlo 

(Rlsscl) 

Skalic  B. 
Skalice  Č. 

(Valenta) 

Soběslau 
Soběslav 

(KuUa) 

Sofienschloss 
Sofienschloss 

(Roller) 

Stěchowic 
Štěchovice 

(Paur) 

Stefanshöhe 
Štěpánka 

(Votoček) 

Storn 
Storn 

(Štipek) 

Stubenbach 
Prášily 

(Bälohliivek) 

Subschitz 
Zubčice 

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Tábor 
Tábor 

(TlromAilko) 

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(Weber) 

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Schwanberg 
Krasikov 

(Leiner) 

Schweinitz 
Sviny  Trhové 

(Beran) 

Schweissjäger 
Schweissjäger 

(Neumann) 

Senftenberg 
Žamberk 

(Němeček) 

Sichow 
Sichov 

(Kreil) 

Siebengiebel 
Siebengiebel 

(HorAk) 

Siebengründen 
Siebengrflnden 

(Hortenskj) 

Skala 
Skála 

(Auerhann) 

Sloupno 
Sloupno 

(Nykllček) 

Smiřic 
Smiřice 

(Goldmann) 

Smolotel 
Smolotely 

(Písařík) 

Sonnenberg 
Suniperk 

(Stein) 

Spitzberg 
Špičák 

(Hawcl) 

Stehen 
Stebno 

(Marjanko) 

Strassdorf 
Straasdorf 

(Třlblk) 

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Piof.  Dr.  r.  J.  Stadnlíka. 


71 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  červen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  deü  Monat  Jimi  188T. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Thiergarten 
Obora  mysl. 

(Vandas) 

Tomic 
Tomice 

(Urválek) 

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Trčkadorf 
Trčkov 

(Friedrich) 

Třebotow 
Třebotov 

(cle  Pauli) 

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Wartenberk 

(Babák) 

Weissbach 
Weisabach 

(Klntzl) 

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Bělá                 1 

(Peřina)                      1 

Welhartic 
Velbartice 

(Sclireibcr) 

Wenzelsdorf 
Václavov 

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(NorAk) 

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1     Monat 

Střem 
i   Střemy 

\    (Marek) 

Stříteř 
Střítež 

(Stoupa) 

Strojedic 
Stroj  edice 

(Kaäpitek) 

Stiípčic 
Stupčico 

(Velhardokv) 

Swarow 
Svárov 

(Petrař) 

Světlá 
Světlá 

(Seldler) 

Sýkora  J.  H. 
Sýkora  mysl. 

(Heinrich) 

Tachlowic 
Tachlovice 

(PrUl) 

ranneuberg  b.  B. 
Tanenberk  u  Bl. 

(Erben) 

Thomas  St. 
Sv.  Tomáš 

(Lenz) 

Türmitz 
Třmíce 

(JoSBt) 

Uhersko 
Uhersko 

(Lindnor) 

Wčelákow 
Včelákov 

(Fischer) 

Weipert 
Vejprty 

(Lorenz) 

Welleschin 
Velešín 

(Vavieyn) 

Součet 
Somma 

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869 

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34, 

30o 

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44. 

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Regtg. 

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11 

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12 

12 

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7 

13 

17 

10 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnlčk». 


72 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  červen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juni  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Winterberg 
Vimberk 

(Němeček) 

Wittingau 
Třeboň 

(Krb) 

Wlaschim 
Vlašim 

(Oabrtel) 

Wobrubec 
Vobrubec 

(Hoke) 

Wojetin 
Vojetin 

(štowlk) 

Wordan 
Vordan 

(Kumžák) 

Worlík 
Vorlik 

(KnblaB) 

Wráž 
Vraž 

(Urban) 

Zhoř  b.  R.  Jan 
Zhoř  u  Č.  Janiitic 

(Včela) 

Zirnau 
Dříteň 

(Bezecný) 

Zlonic 
Zlonice 

(Kozel) 

Zwickau 
Cvikov 

(Homolka) 

Žďár  b.  Rokyc. 
Žďár  u  Rokyc. 

(Hortco) 

Ždirec  b.  Chot. 
Ždirec  uChotb. 

(1'nohollk) 

III 

1 
2 
3 
4 
5 
6 
7 
8 
9 

10 
11 
12 
13 
14 
15 
16 
17 
18 
19 
20 
21 
22 
23 
24 
25 
26 
27 
28 
29 
30 
31 

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46, 

49, 

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21, 

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18e 

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64o 

27, 

69, 

23, 

Dni  deE. 

Regtg. 

13 

10 

15 

9 

9 

9 

9 

11 

10 

8 

11 

12 

9 

13 

5 

Měsíc 
Monat 

Weltrus 
Veltrusy 

(Mellg) 

Werscbeditz 
Verušice 

(Eckert-Hctzol) 

Westec 
Vestec 

(Končický) 

Wildstein 
Vilštein 

(Opolecký) 

Wysoká 
Vysoká 

(Tast) 

Wysoká 
Vysoká 

(Syka) 

Zádolí 
Zádolí 

(Graff) 

Zbíslawec 
Zbyslavec 

(Manlík) 

Zderadín 
Zderadiny 

(Homolka) 

Ntsje 

Zeměch 
Zeméchy 

(Ďojka) 

Zinnwald 
Cinwald 

(Taiidlor) 

Zwoleůowes 
Zvoleůoves 

(Sperl) 

Ždikau  Gr. 
Ždikov  V. 

(Knorre) 

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Prof.  Dr.  F.  J.  Stndnička. 


73 


Dešťoměrná  zpráva  za  mésíc  červenec  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juli  1887. 


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(Rotíclier) 

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(Güuthor) 

Aupa-Kle 
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(Uroob) 

Ausserge 
Kvilda 

(KrAUk) 

Bärenwa' 
Bärenwal 

(Plnskor) 

Benescha 
Benešov 

(Kmka) 

Bilin 
Bílina 

(Zeman) 

Binsdorf 
Binsdorf 

(Flscber) 

Bistrau 
Bistré 

(Kryäpln) 

Blatná 
Blatná 

(Bastář) 

Böaig 
Bezděz 

(Fecbtner) 

Borau 
Borová 

(Rubr) 

Braunau 
Broumov 

(Ůtrrtečka) 

Brennpor 
Poříčí  Sp 

(Prokfipok) 

Buchers 
Buchoří 

(Flíchbook) 

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Bohoušk 
Bohoušk 

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(Zalabik) 

Branná 
Branná 

(Makovský 

Branžow 
Braužov 

(Blon) 

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(Slmok) 

Břewnow 
Břevnov 

(Kutzer) 

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(!  Znamená  tu  bouřku.)    (!  Bedeutet  hier  ein  Gewitter.) 


Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


74 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  červenec  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juli  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Buchwald 
Bučina 

(železný) 

Chotzen 
Choceň 

(Endrys) 

Chotěboř 
Chotěboř 

(Ryba) 

Christianberg 

Křištanov 

(Rulf) 

Christianburg 
Kristianburk 

(Ozeoh) 

Chrudim 
Chrudim 

(Bernhard) 

3  >'a 

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Cejkov 

(Boháíek) 

Cerma  Böhm. 
Čerma  Česká 

(MaUý) 

Čemowic 
Cernovice 

(Hazuka) 

Čistá 
Čistá 

(Mlídok) 

Deutschbrod 
Brod  Německý 

(Dufek) 

Dobřan 
Dobřany 

(Obst) 

Dobřikow 
Dobřikov 

(Hausaor) 

Dobruška 
Dobruška 

(Plesnr) 

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Měsíc 
Monat 

Břišfan 
Břišfany 

(Procházka) 

Brník 
Brníky 

(Zechner) 

Brünnl 
Dobrá  Voda 

(Raab) 

Buč 
Buč 

(Kotzorek) 

330 

fQwe 

Buštěhrad 
Buštěhrad 

(Molltor) 

Bzí 
Bzí 

(Bund) 

Chlomek 
Chlomek 

(JavArek) 

Chotěschau 
Chotěšov 

(Hayne) 

Chrbina 
Chrbina 

(Sohlmpke) 

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Černic-Gr. 
Černice  V. 

(Hahnel) 

Čemilow 
Černilov 

(Horáček) 

Češtin 
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(Böhm) 

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Regtg. 

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5 

5 

5 

5 

7 

5 

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7 

9 

12 

8 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


75 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  červenec  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juli  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Duppau 
Doupov 

(Zarda) 

Einsiedel 
Mníšek 

(Cartelliorl) 

Eisenberg 
Eisenberk 

(Laiek) 

Espenthor 
Espenthor 

(Merker) 

Falkenau 
Falknov 

(Dobrauer) 

Friedrichsthal 
Bedřichov 

(Klnsohel) 

Fuchsberg 
Fuchsberk 

(Kaikant) 

Fünfhunden 
Pětipsj 

(Hodek) 

Grasslitz 
Kraslice 

Habr 
Habr 

(HambOok) 

Hartenberg 
Hartenberk 

(Llcha) 

Heidedörfel 
Heidedörfel 

(ROdlIng) 

Heinrichsgrün 
Jindřichovice 

(Gottfried) 

Hirschberg 
Doksy 

(Plno) 

Hirschbergen 
Hirschberk 

(Schmidt) 

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Dobříš 

(Kalabza) 

Dobschic 
Dobšice 

(Edelbauer) 

Dymokur 
Dymokury 

(Reimer) 

1 

Eisenstein 
Eisenstein 

(Bormanu) 

Fi-eudenhöhe 
Freudenhöhe 

(Bergmann) 

Frimburg 
Na  Frimburku 

(HeUer) 

Fi'ühbuss 
Příbuzy 

(Petržilka) 

Fürstenhut 
Knižeplán 

(Koydl) 

Geltschhäuser 
Gele 

(Homolka) 

Georgaberg 
Kíp 

(Sclireck) 

Görsbach 
Gersbach 

(PlotBch) 

Gottschau 
Kocov 

(R6žl6ka) 

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Prof.  Dr.  F.    J.  StudnlSks. 


76 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  červenec  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juli  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Hlawno  Kostel. 
Hlavno  Kostel. 

(Mfllzer) 

Hlinsko 
Hlinsko 

(Kozroda) 

Hochwald 
Hochwald 

(Schulz) 

Hohenelbe 
Vrchlabí 

(Kubryclit) 

Hohenfurt 
Brod  Vyšší 

(Enslén) 

Horažďowic 
Horažďovice 

(Krause) 

Hořín 
Hořín 

(Kubát) 

Hracholusk 
Hrách  olusky 

(ŠtSpánek) 

Hurkenthal 
Hůrka 

(Blaschek) 

Inselthal 
Inselthal 

(Nickorl) 

Jahodow 
Jahodov 

(Chlumecký) 

Jičíu 
Jičín 

(Yaňanií) 

Jizbic 
Jizbice 

(Michálek) 

Jungbunzlau 
Boleslav  Ml. 

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(Plocek) 

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(Newlsch) 

Grossbürglitz 
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(Málek) 

Grottau 
Hrádek 

(Mohaupt) 

Grulich 
Králíky 

(Holub) 

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Harabaska 
Harabaska 

(Schneider) 

Hauska 
Houska 

(Holý) 

Hlawic 
Hlavice 

(Srb) 

Hochchlumec 
Chlumec  Vys. 

(Melllva) 

Hochgarth 
Hochgarth 

(BUhner) 

Hořelic 
Hořelice 

(BubenlĚek)             | 

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(Kozák) 

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7 

Prof.  Dt.  F.  J.  Studnička. 


77 


Dešťoraěrná  zpráva  za  měsíc  červenec  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juli  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Kailich 
Kaiich 

(Langeuauer 

Kaltenbach 
Nové  Hutě 

(Schnurpíeli) 

Kaiteuberg 
Kaltenberk 

(Cliarvil) 

Kamaik  a.  d.  M. 
Kamýk  n.  V. 

(Kořínek) 

Kamnitz-B. 
Kamenice  C. 

(Pompe) 

Kaplic 
Kaplice 

(Yokonn) 

Karlstein  b.  Svr. 
Karlstein  uSvr 
(Schlmanek) 

Klattau 
Klatovy 

(Nešpor) 

Königswart 
Kinžwart 

(Starouscliek) 

Kohoutow 
Kohoutov 

(Schaplk) 

Kolin 
Kolin 

(Potáček) 

Kreuzbuche 
Kreuzbuche 

(ScUamall) 

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Krumlov 

(Fakarek) 

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Měsíc 
Monat 

Hrádek  Def. 
Hrádek  Def. 

(BlallonS) 

Hradischt 
Hradiště 

(Ploker) 

Hubenow 
Hubenov 

(Pěkný) 

Jasená 
Jasená 

(Novák) 

Jelem'-Ober 
Jelení  Horní 

(Beer) 

Jenč 
Jenč 

(Hocker) 

Ješín 
Ješín 

(DOrrl) 

Johann  St. 
Sv.  Jan  Nep. 

(Sauba) 

Johnsdorf 
Janovice 

(Knlltel) 

Kaaden 
Kadaň 

(Schneider) 

Kaliit  b.  Hump. 
Kališt  u  Hump. 

(Sagi; 

Kbel 
Kbely 

(Zika) 

Kleinbocken 
Bukovina  M. 

(Czlrnloh) 

Klenau 
Klenová 

(Sohmiedt) 

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Summa 

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Prof.  Dr.  F.  J.  Sludnlčk». 


78 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  červenec  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juli  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

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8 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


79 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  červenec  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juli  188T. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Náwes 
Náves 

(Mašek) 

Nekmír 
Nekmíř 

(Baner) 

Nepomuk 
Nepomuk 

(Stopka) 

Neuhaus 
Hradec  Jindř. 

(Schobl) 

Neuhäusel 
Nové  Domy 

(Nestler) 

Neuhof  b.Béch. 
Nový  Dvůr 

(Nelser) 

Neustadt 
Neustadt 

(Fischer) 

Neuthal 
Neuthal 

(Charvát) 

Neuwelt 
Nový  Svět 

(Jenč) 

Neuwiese 
Neu  wiese 

(Bartel) 

Olbersdorf 
Olbersdorf 

(Böhm) 

Osserhütte 
Osserhütte 

(Schwelger) 

Pacow 
Pacov 

(Novák) 

Pardubic 
Pardubice 

(Sova) 

Petrowic 
Petrovice 

(Barth) 

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Diiidesi 

Regtg. 

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10 

8 

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5 

9 

9 

10 

8 

11 

12        8 

9 

10 

Měsíc 
Monat 

Maader 
Mádr 

(Čada) 

Machendorf 
Machendorf 

(May) 

Mändryk 
Mendryk 

(Macek) 

Marschendorf 
Maršov 

(Stelgerhof) 

Maschan 
Mašov 

(Makas) 

Meluik 
Mělník 

(Winkler) 

Merklín 
Merklín 

(Bran  n  er) 

Millau 
Mílový 

(Broslg) 

Mile  schau 
Milešov 

(Matoušek) 

Mireschowic 
Mirešovice 

(Beer) 

Mladějowic 
Mladéjovice 

(Almesberger) 

Modlín 
Modlín 

(štipek) 

Morau-Ober 
Morava  H. 

(Adámek) 

Mühlör/en 
Mileřsko 

(Schmelowský) 

í 

Nepomukb.Klenč 
Nepomuk  uElenč 

(Voknrka) 

Součet 
Snmmi 

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70, 

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49, 

61, 

Dni  klL 

Regtg. 

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9 

4 

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5 

6 

7 

7 

8 

8 

7 

8 

10 

6 

9 

Prof.  Dr.  F.  J.  Stodulíka. 


80 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  červenec  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juli  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Petschau 
Bečov 

(Unger) 

Pilgram 
Pelhřimov 

(Mollenda 

Pilsen 
Plzeň 

(čipera) 

Písek 
Písek 

(Tonner) 

Plass 
Plasy 

(Holeček) 

Ploschkowic 
Ploškovice 

(Palmstelu) 

Ponéschic 
Poněšice 

(Kroh) 

Prag 
Praha 

(Studnička) 

Příbram 
Příbram 

(Lang) 

Proseč 
Proseč 

(Žaak) 

Pürglitz 
Křivoklát 

(Buok) 

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(Fahoun) 

Reichenberg 
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(Walter) 

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Snmma 

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10 

7 

Měsíc 
Monat 

Neuhäuseln 
Neuhäuseln 

(Uafgo) 

Neuhütte 
Neuhütte 

(Neumann) 

ca 

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Nezdic 
Nezdice 

(Walmann) 

Obisch 
Obíš 

(Arnošt) 

Oemau 
Sobénov 

(Příhoda) 

Osek  b.  Kněz. 
Osek  u  Kněz. 

(šima) 

Ossegg 
Osek 

(Felks) 

Paseka 
Paseky 

(Jablonský) 

Paseka  b.  Pros. 
Paseka  u  Pros. 

(Paďour) 

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(Kalkaut) 

Piěkowic 
Býčkovice 

(Jebautzke) 

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Podmoklice 

(Koudelka) 

Součet 
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30, 

663 

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1 

6 

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12 

7 

8 

5 

13 

4 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


81 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  červenec  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juli  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Reitzenhain 
Reitzenhain 

(WoiuaSka) 

Richcnburg 
Richenburk 

(Veverka) 

Röhredorf 
Röhrsdorf 

(Ducke) 

Rokytnic 
Rokytnice 

(Bzer) 

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00° 

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Rosenberg 
Rožmberk 

(Richter) 

Rosic 
Rosice 

(Šťastný) 

Rothenhaus 
Hrádek  Červ. 

(Sachs) 

Rudolfsthal 
Rudolfsthal 

(Krámský) 

Rumburg 
Rumburk 

(Lenk) 

Ruppau 
Roupov 

(Lutz) 

Salmťhal 
Salmthal 

(Peter) 

Schattava 
Šatava 

(Amort) 

Schlosswald 
Schlosswald 

(Hlavea) 

Schueeberg 
Sněžník 

(Linhart) 

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82 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  červenec  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juli  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Schwabin-Zbir. 
Švabín  u  Zbir. 

(Vaněk) 

Schwarzbach 
Schwarzbach 

(Balllng) 

Sedl 
Sedlo 

(KlBscl) 

Skalic  B. 
Skalice  C. 

(Valenta) 

Soběslau 
Soběslav 

(Kukla) 

Sofienschloss 
Sofiensohloss 

(RoUer) 

Stěchowic 
Štěchovice 

(Paur) 

Stefanshöhe 
Štěpánka 

(Votoček) 

Storu 
Storn 

(Štipek) 

Stubenbach 

Prášily 

(BělohWvek) 

Subschitz 
Zubčice 

(Hilgek) 

Světlá  b,  Reh. 
Světlá  u-Lib. 

(Sluka) 

Tábor 
Tábor 

(Hromádko) 

Taus 
Domažlice 

(Weber) 

Tepl 
Teplá 

(Dorsohiier) 

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Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


83 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  červenec  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juli  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Thiergarten 
Obora  mysl. 

(Vandas) 

Tomic 
Toraice 

(Drválek) 

Tomkowka 
Tomkovka 

(Holub) 

Trčkadorf 
Trčkov 

(Friedrich) 

Třebotow 
Třebotov 

(de  Pauli) 

Turnau 
Turnov 

(PollkOTSkv) 

Tynischt 
Týniště 

(Masner) 

Unhošt 
Unhošt 

(MulaiBcb) 

Wartenberg 
Wartenberk 

(Bubák) 

Weissbach 
Weissbach 

Weisswasser 
Bělá 

(PeHna) 

Welhartic 
Velbartice 

(Schrelhcr) 

Wenzelsdorf 
Václavov 

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(Topltsch) 

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Střemy 

(Marek) 

Stříttíř 
Střítež 

(Stoupa) 

Strojedic 
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(Koäpliek) 

Stupčic 
Stupčice 

(Volharllokj) 

Swarow 
Svárov 

(Petrař) 

Světlá 
Světlá 

(Seldler) 

Sýkora  ,J.  H. 
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(Heinrich) 

Tachlowic 
Tachlovice 

(PrlU) 

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(Lenz) 

Türmitz 
Trmice 

(Joast) 

Uhersko 
Uhersko 

(Llndner) 

Wčelákow 
Včelákov 

(Flacher) 

Weipert 
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(Lorenz) 

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Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


84 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  červenec  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Juli  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Winterberg 
Vimberk 

(Němeček) 

Wittingau 
Třeboň 

(Krb) 

Wlaschim 
Vlašim 

(Gabriel) 

Wobrubec 
Obrubce 

(Hoke) 

Wojetin 
Vojetln 

(štowlk) 

Wordan 
Vordan 

(Kumžák) 

Worlík 
Vorlík 

(Enbiae) 

Wráž 
Vraž 

(Urban) 

Zhoř  b.  R.  Jan 
Zhoř  g  Č.  Januvic 

(Včela) 

Zirnau 
Dříteíi 

(Bezecný) 

Zlonic 
Zlonice 

(Kozel) 

Zwickau 
Cvikov 

(Homolka) 

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Werscheditz 
Verušice 

(Eckert-Hetzel) 

Westec 
Vestec 

(Končioký) 

Wildstein 
Vilštein 

(Opolecký) 

Wysoká 
Vysoká 

(Taat) 

Wysoká 
Vysoká 
(Syk«) 

Zádolí 
Zádolí 

(Graff) 

Zbislawec 
Zbyslavec 

(Manlik) 

Zderadín 
Zderadiny 

(Homolka) 

1 

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Zeměch 
Zeměchy 

(Čejka) 

Zinnwald 
Cinwald 

(Tandler) 

Zwoleňowes 
Zvoleňoves 

(Sperl) 

Ždikau  Gr. 
Ždikov  V. 

(Knorre) 

Žiwotic 
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(Sk&la) 

Součet 
Simma 

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Doidest. 
Regtg. 

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4 

10 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


85 


Dešfoměrná  zpráva  za  měsíc  srpen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  August  1887. 


Den  měsíce 
;   Monatstag 

Alberitz 
Malméřice 

Althütten 
Staré  Hutě 

(Ganther) 

Bäreuwalde 
Bärenwald 

(PüiBket) 

PQMÄ 

Bilin 
Bílina 

(Zeman) 

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CD   03  -ri 

SS5. 

Bistrau 
Bistré 

(KrySpln) 

Blatná 
Blatná 

(BaBtář) 

Bösig 
Bezděz 

(FecUtner) 

Borau 
Borová 

(KoUr)                      1 

Braunau 
Broumov 

(Čtvrtečka) 

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92., 

ĎDideší. 

Regtg. 

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13 

11 

1 

12 

II 

.1  Znamená  tu  bouřku.)    (!  Bedeutet  hier  ein  Gewitter.) 


Prof.  Dr.  F.  ,T.  Studnička. 


86 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  srpen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  August  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Buchwald 
Bučina 

(železný) 

Chotzen 
Choceň 

(Endrye) 

Chotěboř 
Chotěboř 

(Ryba) 

Christianberg 
Křišťanov 

(RnlO 

Christianburg 
Kristianburk 

(Czeob) 

Chrudim 
Chrudim 

(Bernhard) 

Čáslau 
Čáslav 

(Kutban) 

0  O.S 

Čerma  Böhm. 
Čei-ma  Česká 

(MnUý) 

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Čistá 
Čistá 

(Mlíldok) 

Deutschbrod 
Brod  Německý 

(Dufek) 

Dobřan 
Dobřany 

(ObBt) 

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Dobruška 

(Plosnr) 

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10 

14 

15 

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11 

10 

12 

Měsíc 
Monat 

Břišťan 
Břištany 

(Procházka) 

Brník 
Brníky 

(Zechner) 

Brünnl 
Dobrá  Voda 

(Eaab) 

Buč 
Buč 

(Kotzorek) 

Budweia 
Budějovice 

(Sobésiayaký) 

Buštěhrad 
Buštěhrad 

(Molltor) 

Bzí 
Bzí 

(Bund) 

Chlomek 
Chlomek 

(JaTBrek) 

Chotěschau 
Chotěšov 

(Hajno) 

Chrbina 
Chrbina 

(Schimpke) 

Chrustenic 
Chrustenice 

(Hereschowský) 

černic-Gr. 
Černice  V. 

(Habnel) 

Černilow 
Černilov 

(Honldek) 

Češtin 
Češtin 

(Böhm) 

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10 

Prof.  Dr.  F.  J.  Studnička. 


87 


Dešťoméiná  zpráva  za  měsíc  sípen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  August  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Duppau 
Doupov 

(Zurda) 

Einsiedel 
Mnišek 

(Carlollierl) 

Eiscuberg 
Eisenbcrk 

(LaSok) 

Espenthor 
Espenthor 

(Morker) 

Falkenau 
Falknov 

(Dobrauer) 

Friedrichsthal 
Bedřichov 

(Klneohel) 

Fuchsberg 
Fuchsberk 

(Kalknnt) 

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88 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  srpen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  deu  Monat  August  188 


Den  měsíce 
Monatstag 

Hlawno  Kostel. 
Hlavno  Kostel. 

Hlinsko 
Hlinsko 

(Bozvoda) 

Hochwald 
Hochwald 

(Schulz) 

Hohenelbe 
Vrchlabí 

(Kubrycht) 

Hohenfurt 
Brod  Vyšší 

(Enslén) 

Horažďowic 
Horažďovice 

(Krause) 

Horín 
Hořín 

(Kubit) 

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Hurkenthal 
Hůrka 

(Blasohek) 

Inselthal 
Inaelthal 

(Nlckerl) 

Jahodow 
Jahodov 

(Chlumecký) 

Jičín 
Jičín 

(Yaňaas) 

Jizbic 
Jizbice 

(Michálek) 

Jungbunzlau 
Boleslav  Ml. 

(aámal) 

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Prof.  Dt.  F.  J.  Studnička. 


by 


Dešíoměrná  zpráva  za  měsíc  srpen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Auaust  I881 


Den  měsíce 
Monatstag 

Kailich 
Kaiich 

(Langenauer 

Kaltenbach 
Nové  Hute 

(Schnurpfell) 

Kaltenberg 
Kaltenberk 

(Charrát) 

Kamaik  a.  d.  M. 
Kamýk  n.  V. 

(Kořínek) 

Kamnitz-B. . 
Kamenice  C. 

(Pompe) 

Kaplic 
Kaplice 

(Vokoan) 

Karlstein  b.  Svr. 
KarlBteinuSvr. 

(Sohlmanok) 

Klattau 
Klatovy 

(Nešpor) 

Königswart 
Kinžwart 

(Staronschek) 

Kohoutow 
Kohoutov 

(Sohuplk) 

Kolin 
Kolin 

(PolSček) 

Kreuzbuche 
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(Scliamall) 

Krumau 
Krumlov 

(Pukarek) 

Kukns 
Kukus 

(Neumann) 

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Prof.  Dr. 

F.  J.  Stuc 

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90 


Dešťouiěrná  zpráva  za  měsíc  srpen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  August  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Kytín 
Kytfn 

(Hofímann) 

Landstein 
Landštýn 

(Strolimayer) 

Langwiese 
Langwiese 

(Kar:lsek> 

Laučeň 
Loučen 

(Strejček) 

Laun 
Louny 

(Kurz) 

Leitomyscbl 
Litomyšl 

(VajmuoU) 

Lichtenau 
Lichkov 

(Sperling) 

Lis 
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(OUloni) 

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(llanamann) 

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Michelsberg 
Michalovice 

(Till) 

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(Tebonazkj) 

Milčín 
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(Ttoohlor) 

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91 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  srj)en  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  Auüiist  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Náwes 
Náves 

(Mnäok) 

Nekmíř 
Nekmír 

(Baner) 

Nepomuk 
Nepomuk 

(Stopka) 

Neubaus 
Hradec  Jindř. 

(Sohobl) 

Neubilusel 
Nové  Domy 

(NeBtIcr) 

Neuhof  b.Béch. 
Nový  Dvůr 
(Nelaer) 

Neustadt 
Neustadt 

(ťlBchor) 

Neuthal 
Neuthal 

(CharrAt) 

Neuwclt 
Nový  Svět 

(Jonč) 

Neuwiese 
Neuwiese 

(Bartol) 

Olbersdorf 
Olbersdorf 

(Böhm) 

Osserhütte 
Osserhütte 

(Schwelger) 

Pacow 
Pacov 

(NoTák) 

Pardubic 
Pardubice 

(Sova) 

Petrowic 
Petrovice 

(Barth) 

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92 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsic  srpen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  August  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Petschau 
Bečev 

(ünget) 

Pilgram 
Pelhřimov 

(Mollenda 

Pilsen 
Plzeň 

(čipera) 

Písek 
Písek 

(Tonner) 

PlasB 
Plasy 

(Holeček) 

Ploschkowic 
Ploškovice 

(Palmsteln) 

Ponéschic 
Poněšice 

(Kroh) 

Prag 
Praha 

(Studnlika) 

Příbram 
Příbram 

(Lang) 

Proseč 
Proseč 

(znak) 

Pürglitz 
Křivoklát 

(Buok) 

Pürstling 
Pürstlink 

(Solilmann) 

Rabenatein 
Rabštein 

(Bayer) 

Rakonitz 
Rakovník 

(Fahoun) 

Reichenberg 
Liberec 

(Walter) 

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Prof.  Dr.  P.  J.  Studnička. 


93 


DešComěrná  zpráva  za  měsíc  srpen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  August  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Reitzenhain 
Reitzenhain 

(Womačka) 

Richenburg 
Richenburk 

(Veverka) 

Röhrsdorl 
Röhrsdorf 

(Ducke) 

Rokytnic 
Rokytnice 

(Ezer) 

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(Richter) 

Rosic 
Rosice 

(Štastaý) 

Rothenhaus 
Hrádek  Červ. 

(Sachs) 

Rudolfsthal 
Rudolfsthal 

(Krámský) 

Rumburg 
Rumburk 

(Lenk) 

Ruppau 
Roupov 

(Lntz) 

Salmthal 
Salmthal 

(Petor) 

Schattava 
Šatava 

(Ämort) 

Schlosswald 
Schlosswald 

(ITovin) 

Schuecberg 
Sněžník 

(Linhart) 

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Prof.  Dr.  F.  J.  StudnlSka. 


94 


Dešťoměrná  zpráva  za  měsíc  srpen  1887. 
Ombrometrischer  Bericht  für  den  Monat  August  1887. 


Den  měsíce 
Monatstag 

Schwabin-Zbir. 
Švabín  u  Zbir. 

(Taněk) 

Schwarzbach 
Schwarzbach 

(Balllng) 

Sedl 
Sedlo 

(Rlsacl) 

Skalic  B. 
Skalice  C. 

(Valenta) 

Soběslau 
Soběslav 

(Enkla) 

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Stěchowic 
Štěchovice 

(Paur) 

Stefanshöhe 
Štěpánka 

(Votočok) 

Storn 
Stom 

(Štipek) 

Stubenbach 
Prášily 

(Bólohlávek) 

Subschitz 
Zubčice 

(Hilgek) 

Světlá  b.  Rch. 
Světlá  u  Lib. 

(Sluku) 

Tábor 
Tábor 

(Hromádko) 

Taus 
Domažlice 

(Weber) 

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